Nutzwertige Informationen (news to use), die Königsdisziplin des Journalismus überhaupt. Da bin auch ich trotz investigativer Anwandlungen mir nicht zu schade für, und deshalb hier die besten Angebote zur Premiere des Moonlight Shoppings
Ein Aufruf: Was vermissen Sie am meisten, und was am wenigsten an Kleve?
Physiker sehen der vorhersehbaren Begegnung von Materie und Antimaterie in der Klever Unterstadt mit großer Sorge entgegen. Es könnte sich alles in einem großen Knall entladen – und übrig bleibt nichts als Energie, die die Stadtwerke Kleve dann auch noch für teuer Geld verkaufen
Es waren wenige Sekunden in der heute-Sendung um 19 Uhr, die gestern erahnen ließen, dass auch 33,8 Prozent einen Menschen zu 100 Prozent befriedigen können
Montag Kneipentour (mit rund 70 Teilnehmern, pro Laden zwei Getränke auf den Deckel von Frau Rektorin Klotz): Start im Früh (überlieferte Dialoge: „Warum studiert ihr hier?“ „Keinen anderen Studienplatz bekommen…“ „Wegen dem Laptop…“), Le Journal, Marställchen, Coffeehouse, Café Country
Und da war sie wieder, eine dieser hübschen Alles-Paletti-/Wo-ist-das-Problem?-Meldungen, rechts oben auf der ersten Seite des Lokalteils der Rheinischen Post, in der wie durch einen dummen Zufall der Name Zevens Grundbesitz GmbH aufblitzte
Wunderbare Wahlkampfzeit, es wird immer besser. Da mache ich einmal per Rennrad einen großen Bogen um die Innenstadt, da bringen mir freundliche Gewährsleute aus Materborn vom Stadtbummel eine Überraschung mit
Die Tradition griechischer Hirtenteppiche in Kleve endet in meinem Wohnzimmer
Ein Foto bedarf der Erläuterung. Es zeigt eine Szene an der Arntzstraße, kurz nach 22 Uhr abends. Die schemenhaft auszumachenden Konturen sind die gelben Wertstoffsäcke, die der brave Bürger am Vorabend der Abholung an den Straßenrand stellt
Danke, Google, danke, Fachhochschule Rhein-Waal, danke, lieber WDR (1Live)! Gestern begann das allererste Semester an der Fachhochschule Rhein-Waal…
… und hiermit erkläre ich diesen Running Gag nach Platte Nr. 3 offiziell für beendet, aber erst, wenn ein aufmerksamer Leser mir den Standort dieser formvollendeten Konstruktion verraten hat
Also wieder kein Knüller. Zur Not tut’s dann auch mal eine Pressemitteilung oder der Jahresbericht vom Schützenverein. Überschrift drüber, Totengedenken raus, Wortstellung im ersten Satz verändert, passt schon. Hauptsache, keine weißen Flecken
Zu den wenigen Konstanten in meinem Leben gehört, dass ich Zeitung lese. Besser gesagt: dass ich der Ansicht bin, Zeitung zu lesen. Viele Mitmenschen beobachten mich dabei, denn das Ganze findet zumeist öffentlich statt. Eine der Zeitungen ist die alte Tante FAZ, und üblicherweise höre ich am Abend dann eine Frage wie: „Hast du den Artikel über die Buchmesse in Kabul gelesen?“
Die Rätselleidenschaft des Herausgebers zwingt mich, ein weiteres Suchbild in den Blog zu hieven. Ich bin absolut dagegen, aber der klickfixierte Oberguru meint, rein damit, zählt alles bei den „journalistischen Inhalten“ mit
Dieses sybillinische Lächeln des Nebenmannes von Angela Merkel, es hat mir keine Ruhe gelassen
Eine Tischtennisplatte, die an das dreidimensionale Schachspiel aus Raumschiff Enterprise erinnert – wo gibt’s denn so was?
Ein Bild erinnerte mich an desaströse Bedburg-Hauer Kindheitsnachmittage – und passt zu einem aktuellen deutschen Sporterfolg
Entschuldigung, ich bin immer noch nicht am Ende. Am vergangenen Wochenende war ich auf einer gelungenen Feier, in deren Verlauf ich Kollegen traf, die beim WAZ-Konzern angestellt sind, in diesem Fall in der NRZ-Redaktion
Lieber Leser, da siehst du’s: Journalismus ist kein Hexenwerk
Stimmt dieser Anblick nicht traurig? Unser quietschebuntes Citytrainmobil, einsam und verlassen
Der letzte Satz des Briefes muss wegen möglicher rechtlicher Folgen leider unveröffentlicht bleiben. Aber auch so bleibt die Frage: Kann das sein?
Eine Stunde Kleve im Schnelldurchlauf. Inkl. Wetterbericht aus Indien
Zu früh gefreut! Sie haben sich alle wieder getraut!!
Unsere liebste Datenkrake ist da!
Merkwürdiger Nachmittag am Bresserberg. Der 1. FC Kleve verliert 1:3 gegen Westfalia Herne, die wie zuletzt immer ohne die formschwachen Sönke Wortmann und Michael Steinbrecher angetreten waren
Ein verzweifelter Rektor schreibt einen Brief. Warum?
Eine Beobachtung der Laufwege in der Klever Unterstadt hat gezeigt, dass die Sparkasse hier mit einem ServiceCenter (…) den Interessen der Besucher entgegenkommt
Der Sommer war nicht nur groß, sondern auch kurz – zumindest in Sachen Herrenoberbekleidung
Es tut sich was in der Oberstadt! Gestern stellte die internationale Investorengruppe, die das untere Teilstück der Hagschen Straße in ein mondänes Einkaufszentrum („Kirchberggalerie“) verwandeln will, einen Meilenstein ihrer unermüdlichen Arbeit vor
Das Bild des Sonntagabends: Schwarzgrün strahlt, und manche stehen nicht in der ersten Reihe
Keine Ente! Gestandene BMW-Fahrer dürften die Nachricht mit einem süß-sauren Lächeln quittieren: Ex-Deutmeyer wird China-Palast
Für die zahlreichen Politfreaks unter unseren Lesern hier die gescreenshotteten Balkendiagramme des Kommunalen Rechenzentrums Niederrhein zur aktuellen Kommunalwahl
„Hans W. Füth, 82 Jahre“ war doppelt, den müssen wir einmal abziehen. (Mady Riehl)
Fantastisch, sensationell, wegweisend, hübsch, selbstbewusst, ordentlich, stark, beispiellos, bezaubernd, herrlich, himmlisch, attraktiv, wundervoll, makellos, faszinierend, glanzvoll, großartig, bewährt, gediegen, kräftig, natürlich, bewundernswert, brillant, edel, erstklassig, fein, einwandfrei, glänzend, hochwertig, köstlich, blendend, prächtig, segensreich, rentabel, ertragreich, vorteilhaft, freudetrunken, enthusiastisch, verzückt, eifrig, leidenschaftlich… und was nur der erste Waggon!
Wie trägt Josef Gietemann seinen Scheitel? Eine Frage, die in der Blogosphäre heiß diskutiert wird…
Trauer um Gerhard van Koeverden – der ehemalige Sparkassenvorstand verstarb überraschend im Alter von 70 Jahren
Seit Montag ist er offizieller Einwohner unserer Stadt (innerhalb von zwei Minuten im fixen Bürgerbüro erledigt), da dachte ich, es ist an der Zeit unseren neuen Mitbürger einmal richtig vorzustellen: Georg Kreß, Trainer des 1. FC Kleve. Hier sieben in hartnäckiger, investigativer Recherche herausgekitzelte Ansichten von Coach K.
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten: Wie ein Kommentator bereits anmerkte, hat DER RETTER wieder zugeschlagen. Diesmal versucht er, mit Hilfe der Prime Hospitality Germany GmbH und der Starwood Capital Group dem insolventen Hotel Cleve wieder Leben einzuhauchen
Hat irgendjemand eine Idee, wer dieses Kalenderblatt verloren hat? Es steht zu befürchten, dass es am 28. August zu einer unerklärlichen Kreditschwemme kommt, wenn dem Besitzer sein sorgsam strukturierter Tagesablauf nicht zurückgegeben werden kann
Sitzen da abends an irgendeinem Biergartentisch fünf oder sieben Leute zusammen, machen ein bisschen in Politik, kommen zu der Erkenntnis: „Eigentlich macht der Theo das doch ganz gut…“
Überraschender Moment der Frühstückserkenntnis. Wenn der Gouda Trauer trägt, oder so ähnlich. Interpretation schwierig, zumal der Käse Richtung Grün weist. Hängt demnächst wahrscheinlich in Moyland
Heute zeigt er: Leute, ich bin ein Steher, ich höre erst dann auf, wenn der City-Train die letzten Zuhörer abtransportiert hat
Man hat ja nicht alle Tage einen Gast aus der Hauptstadt da, der zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder Klever Boden unter den Füßen hat – und zu erstaunlichen Einsichten über unser kleines Kirchspiel gekommen ist
Ich krieg sie alle – der Beweis im digitalen Farbfoto
Zuschauen, entspannen, nachdenken: Was mag hier wohl vorgefallen sein? Ein schöner Tag, so viel sei verraten. Aber es werden wohl auch noch welche mit Geschrei folgen, so war es immer und so wird es immer sein.
Zugleich aber entreißt „7 Vollpfosten“ die Pädagogen der Sphäre des akademisch Entrückten und erdet sie gewissermaßen – mit auf Staatskosten angeschafften Dreikantschlüsseln, die seit Schuljahresbeginn zum Handwerkszeug eines jeden Lehrers gehören, können sie ganz unakademisch mit der Kraft ihrer eigenen Hände die stählernen Pfosten umlegen und sich den Zutritt zum Walhalla verschaffen

