Beim Thema Sparkasse schlagen immer wieder mal Kommentare auf, die Verwunderung in mir auslösen. Zum Beispiel der hier von „Weltenbummler“, dem wohl eine Auswertung der kürzlich veröffentlichten Bilanzen 2008 zugrunde liegt
Erkenntnis am Opschlag: Was immer es am Ende wird – es sieht aus wie das gegenüberliegende Spoycenter, nur plattgehauen
Da immer mehr Studenten der Faschhochschule Rhein-Waal mit dem Lkw zum Studium fahren, hat sich die Hausverwaltung des Studentenwohnheims Hagsche Straße einen spektakulären Service einfallen lassen
Ausgebleicht und faltig – so wird die Kanzlerin Angela Merkel in Kleve präsentiert. Ausgerechnet von der eigenen Partei
Die unglaubliche Rettung des Gelderner Leiterplattenherstellers Ruwel durch ausgerechnet die Firma, die zu dem Investmentkonsortium gehörte, die das Unternehmen vorher hat ausbluten lassen, endet nun – mit einer famosen Feier
Der einzige Wissensspeicher, den unsere lieben FH-Studenten bisher haben, ist das üppig bestückte Zeitschriftenregal bei Pfeifen Bossmann. Naja, und die Stadtbücherei natürlich
Danke, liebe Investmentbanker: Eurer Gier verdanken wir, dass mit dem Konjunkturpaket II endlich überfällige Renovierungen vorgenommen werden
Der Promillehügel wies arge Lücken auf, doch immerhin ca. 500 Zuschauer sahen am Bresserberg mal wieder eines dieser Fußballspiele, an dessen Ende sich die Klever Fans staunend abklatschten. Dramaturgisch perfekt begann der Nachmittag mit einem Schock…
Es kann wohltuend sein, einmal einen Landstrich zu erkunden, der sich nicht anpreist. Sagt wer?
Für alle, die es noch nicht gemerkt haben: In Kleve tobt ein Krieg. Es handelt sich um einen gnadenlosen Kampf um die Hoheit am Grillrost, angezettelt von einer hutzeligen Bude mit dem schönen Namen Wurstkultur.
Kultur (von lat. colere) ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur
Dem niederländischen Investor Herman Buurman gehören 99 Prozent der Anteile am Airport Niederrhein in Weeze,…
Zwischen Weisheit und Weißheit können himmelweite Unterschiede bestehen, wie zum Beispiel der Arbeitskreis Weihnachtsstimmung in…
Ein Auftritt von zweifelhaftem Nutzen. So schmeckt der Sommer
Vor Jahrzehnten war ich mal in Uedem und wohnte als Lokalreporter der Eröffnung eines Altenheims bei. Natürlich musste auch der Pfarrer den Neubau einsegnen, und zu diesem rituellen Akt sprach er auch ein paar Worte – unter anderem die für einen gläubigen Katholiken sicherlich alles andere als bösartig klingende Formulierung…
Die entscheidende Passage aus Pofallas Litanei war die, als er auf die besondere Chance der CDU im Kreis hinwies, eine Frau ins Rennen zu schicken: „Damit ist die CDU eine der seltenen, aber guten Ausnahmen innerhalb der CDU in Nordrhein-Westfalen.“ Die Frage aber lautet…
Auf dem Weg vom Moritzpark zum Kermisdahl: die Überreste einer Bank, die von hartnäckigen Vandalen einem Belastungstest unterzogen wurde
‚Den Mitgliedern des Verwaltungsrates wurden im Geschäftsjahr Gesamtbezüge von 83.036,51 Euro gewährt.‘
Ende September 1999 verschickte der damalige Vorsitzende der Kreis Klever CDU, Ronald Pofalla, unter der neutralen Überschrift „Verfahren zur Aufstellung der CDU-Landtagskandidaten im Kreis Kleve“ einen Rundbrief an die Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes sowie die CDU-Stadt- und Gemeindeverbandsvorsitzenden. Er ist eineinhalb Seiten lang und in fünf Punkte gegliedert. Der entscheidende Satz ist der letzte des dritten Abschnittes
Oft schlägt der moderne Mensch des Morgens die Zeitung auf und sagt nach vollendeter Lektüre: „Da steht ja wieder gar nichts Neues drin.“
„Ich sehe das als sportlichen Wettbewerb, in dem man die Rivalität nicht zu hoch hängen soll“, sagte Paul Düllings. „Es ist völlig legitim, sich um eine Kandidatur zu bewerben. Das gilt für jeden, insofern auch für Paul Düllings“, sagte Ulrike Ulrich. Doch es kann nur eine(n) geben, der als CDU-Landtagskandidat für den Südkreis ins Rennen zieht
Die Lektüre der heutigen Zeitungen lässt den Leser mit der Erkenntnis zurück, auf der weltgrößten Immobilienmesse ExpoReal in München gebe es derzeit nur ein Thema: den Kreis Kleve und seine fantastischen Möglichkeiten
Vier Jahre später (kleines Foto unten) war Margot mir – rein fototechnisch – schon deutlich näher gekommen, nur Ingo oder Ingmar, das weiß ich nicht mehr genau, drängte sich noch zwischen uns
Da verlässt man einmal sein angestammtes Tiergartenwaldrevier, spaziert des Sonntags durchs schöne Schneppenbaum in Richtung Moyland – und kehrt reich beschenkt wieder heim!
Die imposanteste Folge aus der RP-Serie Traumberufe war zweifelsohne die, in der geschildert wurde, was ein Bürgermeister so macht. Am Beispiel von na wem wohl?
Nutzwertige Informationen (news to use), die Königsdisziplin des Journalismus überhaupt. Da bin auch ich trotz investigativer Anwandlungen mir nicht zu schade für, und deshalb hier die besten Angebote zur Premiere des Moonlight Shoppings
Ein Aufruf: Was vermissen Sie am meisten, und was am wenigsten an Kleve?
Physiker sehen der vorhersehbaren Begegnung von Materie und Antimaterie in der Klever Unterstadt mit großer Sorge entgegen. Es könnte sich alles in einem großen Knall entladen – und übrig bleibt nichts als Energie, die die Stadtwerke Kleve dann auch noch für teuer Geld verkaufen
Es waren wenige Sekunden in der heute-Sendung um 19 Uhr, die gestern erahnen ließen, dass auch 33,8 Prozent einen Menschen zu 100 Prozent befriedigen können
Montag Kneipentour (mit rund 70 Teilnehmern, pro Laden zwei Getränke auf den Deckel von Frau Rektorin Klotz): Start im Früh (überlieferte Dialoge: „Warum studiert ihr hier?“ „Keinen anderen Studienplatz bekommen…“ „Wegen dem Laptop…“), Le Journal, Marställchen, Coffeehouse, Café Country
Und da war sie wieder, eine dieser hübschen Alles-Paletti-/Wo-ist-das-Problem?-Meldungen, rechts oben auf der ersten Seite des Lokalteils der Rheinischen Post, in der wie durch einen dummen Zufall der Name Zevens Grundbesitz GmbH aufblitzte
Wunderbare Wahlkampfzeit, es wird immer besser. Da mache ich einmal per Rennrad einen großen Bogen um die Innenstadt, da bringen mir freundliche Gewährsleute aus Materborn vom Stadtbummel eine Überraschung mit
Die Tradition griechischer Hirtenteppiche in Kleve endet in meinem Wohnzimmer
Ein Foto bedarf der Erläuterung. Es zeigt eine Szene an der Arntzstraße, kurz nach 22 Uhr abends. Die schemenhaft auszumachenden Konturen sind die gelben Wertstoffsäcke, die der brave Bürger am Vorabend der Abholung an den Straßenrand stellt
Danke, Google, danke, Fachhochschule Rhein-Waal, danke, lieber WDR (1Live)! Gestern begann das allererste Semester an der Fachhochschule Rhein-Waal…
… und hiermit erkläre ich diesen Running Gag nach Platte Nr. 3 offiziell für beendet, aber erst, wenn ein aufmerksamer Leser mir den Standort dieser formvollendeten Konstruktion verraten hat
Also wieder kein Knüller. Zur Not tut’s dann auch mal eine Pressemitteilung oder der Jahresbericht vom Schützenverein. Überschrift drüber, Totengedenken raus, Wortstellung im ersten Satz verändert, passt schon. Hauptsache, keine weißen Flecken
Zu den wenigen Konstanten in meinem Leben gehört, dass ich Zeitung lese. Besser gesagt: dass ich der Ansicht bin, Zeitung zu lesen. Viele Mitmenschen beobachten mich dabei, denn das Ganze findet zumeist öffentlich statt. Eine der Zeitungen ist die alte Tante FAZ, und üblicherweise höre ich am Abend dann eine Frage wie: „Hast du den Artikel über die Buchmesse in Kabul gelesen?“
Die Rätselleidenschaft des Herausgebers zwingt mich, ein weiteres Suchbild in den Blog zu hieven. Ich bin absolut dagegen, aber der klickfixierte Oberguru meint, rein damit, zählt alles bei den „journalistischen Inhalten“ mit
Dieses sybillinische Lächeln des Nebenmannes von Angela Merkel, es hat mir keine Ruhe gelassen
Eine Tischtennisplatte, die an das dreidimensionale Schachspiel aus Raumschiff Enterprise erinnert – wo gibt’s denn so was?
Ein Bild erinnerte mich an desaströse Bedburg-Hauer Kindheitsnachmittage – und passt zu einem aktuellen deutschen Sporterfolg
Entschuldigung, ich bin immer noch nicht am Ende. Am vergangenen Wochenende war ich auf einer gelungenen Feier, in deren Verlauf ich Kollegen traf, die beim WAZ-Konzern angestellt sind, in diesem Fall in der NRZ-Redaktion
Lieber Leser, da siehst du’s: Journalismus ist kein Hexenwerk
Stimmt dieser Anblick nicht traurig? Unser quietschebuntes Citytrainmobil, einsam und verlassen
Der letzte Satz des Briefes muss wegen möglicher rechtlicher Folgen leider unveröffentlicht bleiben. Aber auch so bleibt die Frage: Kann das sein?

