Optische Katastrophen (4)

Gebäudeansicht

Ein Blick auf das Turmcafé am Koekkoekplatz in der Klever Unterstadt, und nun muss Ortsfremden die bittere Wahrheit gesagt werden: Es handelt sich mitnichten um ein historisches, irgendwie „nett herausgeputztes“ Gebäude, sondern um einen etwa 1980 errichteten (und also in der Neuzeit von einem echten Architekten geplanten und von Zeitgenossen so gewünschten) Neubau (siehe Kommentar von W.M.H.!) um die danebenste Renovierung der 80-er Jahre in Kleve. In dem Gebäude mit dem pseudopittoresken Türmchen als Reminiszenz an das Klever Wahrzeichen (oder war da schon Hybris im Spiel?) hatte lange die Volksbank Kleverland ihren Sitz, bevor die Immobilie im Zuge einer Sanierung verkauft werden musste. Das einzige, was heute noch an die Voba-Vergangenheit erinnert, ist das Klingelschild am Zugang zur Penthouse-Wohnung: Tunnissen. Das ist der ehemalige Chef, von dem sich The next generation gerne öffentlich distanziert – der aber im Dachgeschoss seines ehemaligen Verwaltungsgebäudes wohnen bleiben durfte/musste (zur Strafe?). Übrigens verkündete der aktuelle Voba-Chef Frank Ruffing kürzlich, die Zentrale seines Hauses wieder in die Unterstadt verlegen zu wollen…

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