Corona: Gesundheitsminister Jens Spahn positiv, ebenso wie 21 weitere Menschen im Kreis, zweiter Grenzwert fast erreicht, ab Montag wieder Maskenpflicht im Unterricht, kein Prinz

rd | 21. Oktober 2020, 17:35 | 16 Kommentare
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Corona verändert alles (Foto: Yaroslav Danylchenko/Pexels.com)

(Aktualisiert, korrigiert) Die 21 weiteren Personen, die der Kreis Kleve heute als mit dem Coronavirus infiziert gemeldet hat, befinden sich in bester Gesellschaft: Gesundheitsminister Jens Spahn teilte am späten Nachmittag mit, dass er ebenfalls positiv getestet wurde und sich nunmehr mit leichten Erkältungssymptomen in die häusliche Quarantäne begeben hat. +++ Im Kreis Kleve beträgt die Gesamtzahl der erkannten Infektionen mittlerweile 1426, davon 203 in der Stadt Kleve (5 mehr als gestern). +++ Die Zahl der Menschen, die mittlerweile im Krankenhaus behandelt werden, ist auf 25 angestiegen. +++ Der Inzidenzwert, der über weitere Einschränkungen entscheidet, wurde vom Landeszentrum Gesundheit mit 48,3 beziffert – 50 ist die Grenze. Deutschlandweit beträgt dieser Wert mittlerweile 51,3, in den vergangenen 24 Stunden wurden 7595 neue Fälle gemeldet, in den vergangenen sieben Tagen 42.669. +++ Wenn die Schüler im Kreis Kleve am Montag in ihre Schulen zurückkehren, müssen sie ab sofort auch wieder im Unterricht den Mund-Nase-Schutz tragen. +++ Die für Mittwoch, 28. Oktober 2020, 19.30 Uhr geplante Kuratorinnenführung „Freischwimmer“ im Museum Kurhaus Kleve im Museum Kurhaus Kleve ist Corona-bedingt abgesagt. +++ Frank Konen (Klever Rosenmontags-Komitee) sagte auf der Jahreshauptversammlung des Vereins, dass es aufgrund der Corona-Pandemie in der kommenden Session 2020/21 keinen Klever Karnevalsprinzen sowie keine KRK Veranstaltungen geben wird.

Hier die aktualisierte Tabelle: Gesamtüberblick Corona Kreis Kleve

Weitere Ergänzung: Das Corona-Info-Board der Stadt Goch führt auf, wie sich die jeweiligen Zuwächse sich auf die 16 Kommunen des Kreises verteilen. Hier der Link: Corona-Info-Board.



„Orden der Transformanten“: Großeinsatz der Polizei auf Gut Graefenthal, selbsternannter Prophet festgenommen, Verdacht der Freiheitsberaubung

rd | 21. Oktober 2020, 15:20 | 15 Kommentare
Bekannt für seine Mittelaltermärkte: Gut Graefenthal (Foto: Joachim Schäfer)
Trügerisches Idyll? (Foto: Joachim Schäfer)

(Aktualisiert) Er nannte sich selbst Prophet, doch diesen Eingriff einer höheren Instanz hatte der 58 Jahre alte Niederländer Robert B. nicht vorhergesehen: Am Mittwochmorgen um 3:30 Uhr stürmte eine Hundertschaft der Polizei das Areal von Gut Graefenthal und durchsuchte den weitläufigen Gebäudekomplex in Goch-Asperden. Der Grund: Die Behörden hatten Hinweise erhalten, dass auf dem Gelände eine Frau gegen ihren Willen festgehalten wird.

Das gesamte Geschehen spielt offenbar im Sektenmilieu: Offenbar hat sich auf dem ehemaligen Kloster eine Glaubensgemeinschaft niedergelassen, die sich „Orden der Transformanten“ nennt. An dem Einsatz waren auch Beamten des SEK beteiligt, das Technische Hilfswerk leuchtete das Gelände aus. Der Einsatz in den Morgenstunden verlief gewaltlos.

Die Polizisten entdeckten in einem Gebäude die gesuchte 25 Jahre alte Frau. Sie wird derzeit vernommen. Nach kleveblog-Informationen handelt es sich um die Tochter einer Frau (60), die ebenfalls zu den „Transformanten“ gehört. Der 58 Jahre alte Prophet der Glaubensgemeinschaft wurde vorläufig festgenommen. Insgesamt stießen die Fahnder auf dem Gelände auf 54 Personen, darunter zehn Kinder.

Der Hinweis, dass es auf Graefenthal auch zu Vergehen gegen das Waffengesetz gekommen ist, konnte bei der Durchsuchung des Geländes nicht bestätigt werden. Die Ermittler fanden zwar zwei Schreckschusswaffen, deren Besitz jedoch frei ist. Sollte sich der Vorwurf der Freiheitsberaubung gegen den Niederländer bestätigen, sieht das Gesetz eine Strafe von einem bis zu zehn Jahren vor.

Der „Orden der Transformanten“ ist eine niederländische Gruppierung, die sich als gemeinnütziger Verein organisiert hat und sich auf das „Wort Gottes“ beruft. Der Gemeinschaft gehören rund 100 Mitglieder an, geleitet wird sie von der Theologin Kirsten Smeets. Die in Graefenthal angetroffenen Personen stehen nach Auskunft der Polizei „im Zusammenhang“ mit der Glaubensgemeinschaft und gingen auf dem Grundstück einer Geschäftstätigkeit in einer Eventfirma nach. Es gebe mehrere Veranstaltungsräume, Wohn- und Wirtschaftsräume oder auch ein Café, berichtete eine Polizeisprecherin.

Das Gut Graefenthal hatte in den vergangenen Jahren eine wechselvolle Geschichte: Nachdem der Niederländer Ijsbrand Rovers das Gut gekauft hatte, machte er die Anlage zeitweise wieder der Öffentlichkeit zugänglich, indem dort ein Hotel und eine Gastronomie angesiedelt wurden. Außerdem wurde das ehemalige Kloster als Bildungsstätte und Kulturveranstaltungsort genutzt. Nach der Insolvenz des örtlichen Gastronomen, wurden die Tore des Klosters jedoch wieder für die Öffentlichkeit geschlossen.

Rovers verkaufte das Kloster im Jahr 2017 an die ADG Management Group, die es als Eventlocation vermarktet. Die neuen Besitzer hatten große Pläne, in einem Interview mit der NRZ im März 2017 bezeichneten der neue Geschäftsführer Camiel Engelen und seine Mitarbeiterin Emma H. Graefenthal als „ihr Baby“. Emma H. kündigte in dem Gespräch an, in Graefenthal künftig Bier brauen zu wollen.



Rat in Bedburg-Hau diskutiert über Klinikwald-Pläne: Formale Einwände sollen Bürgerbegehren aushebeln

rd | 21. Oktober 2020, 12:39 | 73 Kommentare
Der Klinikwald, wie er sich dem Spaziergänger präsentiert (am Friedhof, der nicht zum Nordteil des Geländes gehört)

Von allen Argumenten aber ist das formale das bequemste, wenn man in der Sache nicht mehr weiter weiß: „Ihre Hausarbeit enthält zwar viele neue und interessante Einsichten, aber leider entspricht der Zeilenabstand nicht den Vorgaben, weshalb ich sie nicht annehmen kann.“

Auf diesem Niveau versucht zurzeit die Verwaltung der Gemeinde Bedburg-Hau den Bebauungsplan für den Nordteil des Geländes der LVR-Klinik zu retten. Morgen soll, wenn nicht Corona noch einen Strich durch diese Rechnung machen sollte, um 17 Uhr der Rat der Gemeinde in der Mehrzweckhalle Till tagen. Der zweite Tagesordnungspunkt beschäftigt sich mit dem Bürgerbegehren, das den Kahlschlag des Klinikwaldes verhindern will. Dem Beschlussvorschlag zufolge soll der Rat feststellen, dass das Bürgerbegehren unzulässig ist, weil die Fragestellung nicht korrekt ist.

Bekanntlich haben die beiden Klever Hochschulprofessoren Thorsten Brandt und Dirk Untiedt das halbe Klinikgelände mitsamt den darauf befindlichen Immobilien gekauft, um dort praktisch einen neuen Ortsteil mit Einfamilienhäusern zu errichten. Dazu soll nicht nur der Abriss einiger der denkmalgeschützten Häuser vollzogen, sondern auch der rund hundert Jahre alte Baumbestand dezimiert werden. Ein Vorhaben, das in der heutigen Zeit – Stichwort Klima – und in der Gemeinde, wo es allerorten Freiflächen gibt, die problemlos bebaut werden könnten, etwas absurd anmutet.

Der Bebauungsplan, der dem Rat der Gemeinde vorgelegt wurde, stimmte eins zu eins mit den Entwürfen überein, die ein Planungsbüro im Auftrag der beiden Professoren gefertigt hatte. Später kam heraus, dass einer der beiden sogar einen Jagdausflug mit dem Bauamtsleiter der Gemeinde unternommen hatte. Das schafft Nähe. 

Die Bedburger-Hauer Bürger Günter van Meegen , Verena Welbers und Theo Janßen starteten angesichts der Pläne vor vier Monaten ein Bürgerbegehren, dessen Frage lautete: „Soll der LVR-Klinikwald (Nordteil) erhalten bleiben, nicht für Wohn/Mischgebiete gerodet und die überwiegende Restwaldfläche zu Rasenflächen mit Einzelbäumen (Park) umgestaltet werden?“ Die Fragestellung fasst genau zusammen, was dort geplant ist.

Und es darf unterstellt werden, dass die mehr als 1000 Bürger aus der Gemeinde, die ihre Unterschrift für das Begehren abgaben, sehr genau wussten, was sie damit verhindern wollten. Wer Bedburg-Hauer ist, kennt die Klinik und deren Gelände. 

Als die Unterschriften vorlagen, prüfte die Gemeindeverwaltung erst einmal gewissenhaft sämtliche Bögen (was ihre Pflicht ist) und kam zu dem Ergebnis, dass auf einigen Bögen statt des Wortes „Soll“ am Anfang der Frage die Zeichenkombination 5011 stand – wie auch immer diese Ziffernfolge dahin gekommen war. Auf anderen war aufgrund von Kopierfehlern die Frage nicht vollständig zu lesen. Doch auch nachdem die fehlerhaften Listen aussortiert waren, blieben noch 971 gültige Unterschriften – exakt zwei mehr als die erforderliche Mindestanzahl von 969 Unterschriften.

Sodann kam die Verwaltung zu dem Schluss, dass in dem Begehren drei Fragestellungen miteinander verbunden worden seien (was de facto stimmt, weil die darin benannten Sachverhalte zusammen auch Teil des Plans sind). Zudem heißt es, „weder aus den Fragen noch aus der Begründung ist […] erkennbar, welche Gemeindeflächen von der Bezeichnung ‚LVR-Klinik weit (Nordteil)‘ umfasst sein sollen“.

Drittens führt der Beschlussvorschlag zur Ablehnung des Bürgerbegehrens aus, dass laut Gemeindeordnung Bürgerbegehren über die Aufstellung, Änderung, Ergänzung und Aufhebung von Bauleitplänen unzulässig sind. Ausnahme sind die Einleitung von Bauleitplanverfahren. In dieser Phase befinde sich das Projekt allerdings nicht mehr.

Günter van Meegen und seine Mitstreiter legten bei der Gemeinde sofort Widerspruch gegen die Schilderung des Sachverhalts und den daraus resultierenden Beschlussvorschlag ein. Die Fragestellung sei zulässig und entspreche dem Leitfaden „Bürgerbegehren und Bürgerentscheid NRW“. Und das Begehren richte sich eben exakt gegen die Einleitung des Bauleitplans. Das Bürgerbegehren sei bereits am 16. Juni angemeldet worden, dass Bebauungsplan-Verfahren habe erst am 25. Juni begonnen.

Unterdessen liegen der Gemeinde auch die Stellungnahmen der Unteren Landschaftsbehörde (Kreis Kleve) und des Landesbetriebes Wald & Forst NRW vor, die im Zuge des Verfahrens gehört werden müssen. Das Ergebnis: Beide Stellen haben erhebliche Bedenken.

Die Untere Naturschutzbehörde Kreis Kleve legte gegen die Planung vorsorglich Widerspruch ein. Demnach gibt es Plangebiet Waldohreulen, Waldkäuze und Zwergfledermäuse, die allesamt besonderen Schutz genießen. Außerdem hat die Behörde Bedenken, ob die Waldfunktion erhalten werden kann. Die Waldfläche zwischen den Garagen und der Hauptverwaltung, die zum Anpflanzen von Bäumen und Sträuchern herhalten soll, besitze bereits jetzt eine höhere Wertigkeit als durch Neuanpflanzungen je erreicht werden könne. 

Der Landesbetrieb Wald & Forst NRW mahnt an, dass die 15 Hektar Wald im Sinne des

Gesetzes in massiver Weise betroffen sind. Es handele sich überwiegend um altes, zum Teil

120-jähriges, standortgerechtes Gehölz. Der Wald erfülle damit die Lärm- und Klimaschutzfunktion, sowie Immissionsschutz und Erosionsschutz; die Inanspruchnahme sei aus Gründen des Klimaschutzes zu vermeiden.

Das aber sind Argumente zur Sache. Sie dürften schwer wiegen – und können vom neuen Rat unter der Führung von Bürgermeister Stephan Reinders nicht einfach weggewischt werden. 


Corona: 38. Todesfall, 24 neue Infektionen, eine Arztpraxis betroffen, Saisonstart im Basketball verschoben

rd | 20. Oktober 2020, 17:04 | 1 Kommentar

155 erkannte Corona-Infektionen in einer Woche reichen im Kreis Kleve aus, um die Inzidenz auf den Wert von 50 zu bringen – die letzten drei gemeldeten Tageswerte waren 31, 30 und am heutigen Dienstag dann noch einmal 24, was allein schon 85 ergibt. Derzeit beträgt der (offizielle, Düsseldorfer) Wert für den Kreis Kleve 42,6. Viel fehlt nicht mehr. Ab 50 werden neue Einschränkungen kommen, zum Beispiel verkürzte Öffnungszeiten in der Gastronomie.

Unterdessen meldete der Kreis Kleve zum ersten Mal seit 132 Tagen wieder einen Todesfall infolge der Pandemie. In Emmerich verstarb ein 91 Jahre alter Mann, der an Vorerkrankungen gelitten haben soll. 18 Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung, 1138 Menschen dürfen derzeit das Haus nicht verlassen, entweder, weil sie an Corona erkrankt sind oder weil sie in Kontakt mit einer erkrankten Person gestanden haben sollen. Dazu gehören nach kleveblog-Informationen auch die Mitarbeiter einer Arztpraxis in Kleve, bei der ein Medizinier ein positives Testergebnis erhalten haben soll. Vom Kreis Kleve war mit dem Verweis auf den Datenschutz keine weitere Information dazu zu erhalten.

Rechnerisch hat der Kreis Kleve zurzeit 143 Menschen, die eine erkannte aktive Infektion aufweisen. Im Bereich der Stadt Kleve gab es in den vergangenen zwei Wochen 46 neue registrierte Infektionen. (In den Niederlanden heute 8200 neue Fälle.)

In folgenden Einrichtungen gab es jeweils eine oder mehrere Kontaktpersonen der Kategorie 1: In Goch im Kindergarten Bullerbü, in Bedburg-Hau im Kindergarten St. Pius sowie in Kalkar im Kolping-Kindergarten. Zunächst werden die Testergebnisse dieser Kontaktpersonen abgewartet, um anschließend über weitere Maßnahmen und Testungen zu entscheiden.

Unterdessen hat der Westdeutsche Basketballverband als erster großer Sportverband den zum 31. Oktober vorgesehen Saisonstart abgesagt, aus einer „gesamtgesellschaftlichen Verantwortung heraus“, wie das Präsidium in einer Stellungnahme mitteilte. Neuer Saisonstart soll nun Anfang Januar sein. „Vielleicht sind dann die Infektionszahlen so, dass ein verkürzter Spielbetrieb stattfinden kann“, so das Präsidium des Verbandes. Betroffen sind im Kreis Kleve die Teams der Vereine TV Goch, VfL Merkur Kleve, FKB Emmerich und GW Vernum.

Hier die aktualisierte Tabelle: Gesamtüberblick Corona Kreis Kleve

Weitere Ergänzung: Das Corona-Info-Board der Stadt Goch führt auf, wie sich die jeweiligen Zuwächse sich auf die 16 Kommunen des Kreises verteilen. Hier der Link: Corona-Info-Board.


Corona aktuell: Schwellenwert deutlich überschritten (41,3), unterschiedliche Zählungen sorgen für leichte Verwirrung

rd | 19. Oktober 2020, 15:36 | keine Kommentare
Mehr als hundert neue erkannte Fälle in den vergangenen sieben Tagen

Die seit Beginn der Pandemie von kleveblog geführte Übersichtstabelle, gefüttert mit den aktuellen Daten aus der Kreisverwaltung, wies am Sonntag eine Gesamtzahl von 1351 Fällen auf. Am Montag stieg sie um weitere 30 Fälle auf nunmehr 1381. Der anhand der neu erkannten Infektionen aus den vergangenen sieben Tagen berechnete Inzidenzwert (also die Zahl der Fälle je 100.000 Einwohner) ergibt mittlerweile einen Wert, der sich mit großem Tempo auf die zweite Grenze (50) zubewegt.

Schon am Wochenende hatte der Kreis Kleve eine sogenannte Allgemeinverfügung mit neuen Beschränkungen im öffentlichen Leben und drastisch erhöhten Bußgeldern erlassen. Für diese nächste Stufe von Maßnahmen galt ein Schwellenwert von 35. Maßgeblich dafür ist allerdings nicht die Zahl der Fälle in der vom Kreis Kleve selbst geführten Liste (laut der war der kritische Wert noch nicht erreicht), sondern die Datenlage beim Landeszentrum Gesundheit (LZG), und in der dort geführten Auflistung sind für den Kreis Kleve elf Fälle mehr gemeldet. Wie aber kann das?

„Diese Diskrepanz, die es seit geraumer Zeit gibt, erklärt sich wie folgt: Bei der Differenz handelt es sich im Wesentlichen um Personen, die zwar im Kreisgebiet gemeldet sich, sich jedoch in einem anderen Kreis oder einer anderen Stadt aufhalten und dort ihre Quarantäne verbringen, beispielsweise Studierende“, so der Kreis Kleve in seiner Pressemitteilung am Montag. „Solche Einzelfälle wurden seit Beginn der Corona-Pandemie nach und nach in den Fallzahlen-Listen des Kreisgesundheitsamtes nachträglich angepasst und korrigiert. Die Zahlen des LZG und des RKI werden aus statistischen Gründen nicht korrigiert und bleiben somit bestehen.“

Somit lag die offizielle Inzidenz am Freitag bei 35,2, am Samstag sank sie geringfügig auf 34,9, am Sonntag stieg sie auf 36,2, am heutigen Montag liegt der Wert bei 41,3. Wie schon geschrieben, reicht ein einmaliges Unterschreiten des Grenzwertes nicht aus, um die Beschränkungen, die beispielsweise private Feiern betreffen, zurückzunehmen. Um wieder auf den vorigen Stand zurückkehren zu können, muss dieser Wert sieben Tage in Folge unterschritten werden.

(kleveblog behält aus Gründen der Übersichtlichkeit und Nachvollzieharbeit die Werte bei, die sich aus den vom Kreis Kleve gemeldeten Zahlen ergeben. Nach dieser Berechnung ist der Inzidenzwert derzeit 38,9.)

Hier die aktualisierte Tabelle: Gesamtüberblick Corona Kreis Kleve

Weitere Ergänzung: Das Corona-Info-Board der Stadt Goch führt auf, wie sich die jeweiligen Zuwächse sich auf die 16 Kommunen des Kreises verteilen. Hier der Link: Corona-Info-Board.