Corona aktuell: 226 neue Fälle in einer Woche

rd | 25. Oktober 2020, 17:15 | 25 Kommentare
Auf die Idee, dass die Tafel in der Vertikalen nicht ausreichen würde, ist der Chefstatistiker nicht gekommen. Sonst hätte er die x-Achse deutlich tiefer gesetzt

226 neue Corona-Fälle in einer Woche, eine 7-Tage-Inzidenz von deutlich über 70 – keine Entspannung nirgends. Gestern machten die Kneipen erstmals um 23 Uhr zu, was – soweit die persönlichen Beobachtungen des Autors für den Bereich der Innenstadt auch außerhalb des Stadtzentrums zutreffen – bemerkenswert reibungslos funktionierte. +++ Im Amateurfußball wurden am Wochenende zahlreiche Spiele abgesagt, man wundert sich, dass die Saison noch nicht ausgesetzt ist. +++

Hier die aktualisierte Tabelle: Gesamtüberblick Corona Kreis Kleve

Weitere Ergänzung: Das Corona-Info-Board der Stadt Goch führt auf, wie sich die jeweiligen Zuwächse sich auf die 16 Kommunen des Kreises verteilen. Hier der Link: Corona-Info-Board.



Corona im Kreis Kleve: 57 neue Fälle, 2 weitere Tote, Ausbruch in Seniorenresidenz Burg Ranzow

rd | 23. Oktober 2020, 19:46 | 42 Kommentare
Nicht beschreibbare Papierwaren sind noch vorhanden
Einlasskontrollen bei Saturn…
Zwar kommen noch Niederländer nach Kleve, insbesondere, um ein „kopje koffie“ zu trinken, was jenseits der Grenze in der Gastronomie nicht mehr möglich ist, doch 567 freie Parkplätze am Freitag Mittag in der Unterstadt zeigen, dass auch viele zu Hause bleiben

(Wird gegebenenfalls aktualisiert) Corona schlägt zu – erstmals ist in Kleve auch ein Altenheim betroffen, und zwar Burg Ranzow in Materborn. „Die gesamte Einrichtung steht unter Quarantäne“, heißt es vom Kreis Kleve. „Zugleich besteht ein Besuchs- und Aufnahmestopp.“ Wie viele Senioren infiziert sind, ist nicht bekannt. Die Gesamtzahl der (erkannten) Infizierten in der Stadt stieg um 7 Personen auf 214. Zugleich meldete der Kreis, dass zwei weitere Menschen gestorben sind – ein 73 Jahre alter Mann aus Kleve und ein 80 Jahre alter Mann aus Goch. Zu Vorerkrankungen ist dem Kreis Kleve nichts bekannt. In den Krankenhäusern des Kreises werden mittlerweile 32 Personen bekannt. Die Inzidenz (Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen) beträgt den Zahlen des Kreises zufolge 64,5 und liegt somit deutlich über dem zweiten Grenzwert von 50. Insgesamt 1433 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne – ein neuer Höchstwert.

Fallzahlen (gesamt) in anderen Kommunen: Bedburg-Hau 85, Emmerich 168, Geldern 274, Goch 170, Kalkar 50, Kranenburg 57, Uedem 32.

Hier die aktualisierte Tabelle: Gesamtüberblick Corona Kreis Kleve

Weitere Ergänzung: Das Corona-Info-Board der Stadt Goch führt auf, wie sich die jeweiligen Zuwächse sich auf die 16 Kommunen des Kreises verteilen. Hier der Link: Corona-Info-Board.



Was trieb der Orden der Transformanten auf Gut Graefenthal? Haftbefehl wegen schweren sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung erlassen

rd | 22. Oktober 2020, 18:07 | 42 Kommentare

Gut Graefenthal: Was geschah hinter diesen Mauern? (Foto: Joachim Schäfer)

(Aktualisert, Haftbefehl erlassen) Der ursprüngliche Vorwurf lautete auf Freiheitsberaubung, zu Lasten einer 25 Jahre alten Frau. Doch nach dem Einsatz der Polizei in den frühen Morgenstunden auf Gut Graefenthal kommen nun neue, schockierende Vorwürfe ans Tageslicht, die die Frage aufwerfen, was der Orden der Transformanten in dem ehemaligen Kloster in Goch-Asperden tatsächlich trieb. Oberstaatsanwalt Günter Neifer zu kleveblog: „Wir haben gerade beim Amtsgericht bei der zuständigen Ermittlungsrichterin den Erlass eines Haftbefehls gegen den 58 Jahre alten niederländischen Staatsbürger beantragt, der gestern vorläufig festgenommen worden war.“ Am Abend erließ die Richterin Haftbefehl, der Mann kam in Untersuchungshaft.

Offenbar sind im Zuge der Ermittlungen weitere schwerwiegende Vorwürfe bekannt geworden. Dem Haftbefehl zufolge soll der selbsternannte Prophet auch für Fälle von schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern sowie für Vergewaltigungen verantwortlich sein. Die Fälle des sexuellen Missbrauchs sollen sich in den Jahren 2006 bis 2008 im niederländischen Hoeven (Nord-Brabant) ereignet haben, es geht offenbar um zehn einzelne Delikte. Zwei Fälle von Vergewaltigung soll es im vergangenen Jahr auf dem Gelände von Gut Graefenthal gegeben haben.

Außerdem gibt es noch den Vorwurf der Freiheitsberaubung, der das ganze Geschehen ins Rollen gebracht hatte. Die betroffene Person war bei der auf dem Gelände tätigen Eventagentur als Mitarbeiterin beschäftigt, ihre Mutter ist Mitglied des Ordens der Transformanten. Ein weiterer Vorwurf lautet auf Körperverletzung, davon betroffen sein soll ein anderes Mitglied der Sekte.

In Hoeven, wo sich die ersten Fälle ereignet haben sollen, wurde die Sekte 2000 begründet (nach anderen Berichten 2003). In dem 6500-Einwohner-Ort lebten die Anhänger in zehn freistehenden, benachbarten Wohnhäusern. Als die Glaubensgemeinschaft vor zwölf Jahren erstmals in die Schlagzeilen geriet, wohnten in Hoeven rund 60 Mitglieder, weitere 40 anderswo in den Niederlanden. In einem Zeitungsbericht wird ein Robert B. als Coach und „voorganger“ (Vorsteher) bezeichnet. Er soll derjenige sein, der in Goch festgenommen wurde.

In dem Bericht wird beschrieben, dass B. dort mit seiner Ex-Frau, seiner hochschwangeren neuen Frau sowie einer weiteren Freundin lebte, mit der er ein gemeinsames Kind hat. Ein Transformant erläuterte dem Reporter: „Seks in bijbelse context gebeurt altijd in liefde en respect voor elkaar. Orgies en losse relaties zijn dus niet aan de orde. Ons lichaam zien wij als tempel van de ziel en houden we in ere.“ (Sex im bliblischen Kontext geschieht immer in Liebe und gegenseitigem Respekt. Orgien und lose Beziehungen gibt es beim Orden nicht. Wir sehen unseren Körper als Tempel der Seele und halten ihn in Ehren.)

(Weitere Informationen zu B. und zu der Sekte finden sich in einem frei verfügbaren Artikel des Algemeen Dagblad: Opgepakte Nederlandse sekteleider in Duitsland wordt verdacht van misbruik en verkrachtingen)

2019 hatte sich die Gemeinschaft in dem malerischen Gebäudekomplex an der Niers niedergelassen. Käufer der Immobilie war eine Eventagentur namens ADG. In Goch kursierten schon eine ganze Zeitlang Gerüchte, dass das Geschehen dort sektiererische Züge aufweise.

Wie sich der Beschuldigte zu den Vorwürfen äußerte und was die Frau, die angeblich dort gegen ihren Willen festgehalten wurde, bei der Polizei aussagte, wollte die Staatsanwaltschaft mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen noch nicht bekannt geben.

Auf der Website der Glaubensgemeinschaft gibt es den Menüpunkt Geborgenheit. Darin heißt es: „Beim Orden der Transformanten darf sich jeder sicher, akzeptiert und gewertschätzt wissen. Durch einen respektvollen Umgang bietet der Orden Geborgenheit, in der du in einem entspannenden Umfeld deine Beziehung mit Gott vertiefen kannst.“ Die Ermittler scheinen eine andere Vorstellung davon gewonnen zu haben, wie der Umgang miteinander im Orden der Transformanten war.

Auf Facebook wies das Team Graefenthal die Vorwürfe zurück. In dem Statement heißt es: „Wir sind total schockiert von was heute passiert ist. Heute Morgen gab es eine Durchsuchung von der Polizei. Nicht nur die Gebäuden von der Event Location sind durchsucht, sondern auch die private Wohnungen wo Familien und Kinder wohnen. Es handelt sich um falschen Anschuldigungen. Eine Frau befreit? Um ganz klar zu stellen: Diese Frau wovon geredet wird ist unter lauten Protest (Ein Zitat von der Frau: „Ich will hier bleiben! Lass mich Los!“) gegen Ihren Willen von der Polizei mitgenommen. Und wofür? Es ist leider die umgekehrte Welt.“

Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (05.11. 22:12): @41. rd wo wie was Quatsch ? meine Antwort auf # 21. Martin Fingerhut pe...
rd (05.11. 20:32): Quatsch....
Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (05.11. 20:14): @ # 38. ELSA Nutzt nichts, Daute TV hat Trump-Virus. Da wird eine widersp...
rd (05.11. 10:13): Ab Minute 8 etwa...
ELSA (05.11. 09:35): https://youtu.be/DDqLMj6HnSA...

Corona-Verfügung erlassen, ab übermorgen ist Schluss mit lustig – Sperrstunde ab 23 Uhr

rd | 22. Oktober 2020, 12:50 | 34 Kommentare
Eine aktuelle Grafik des Robert Koch-Instituts zeigt, dass die größten Treiber für die aktuelle Ausbreitung Privathaushalte, Alten-/Pflegeheime, Arbeitsplätze sowie der Freizeitbereich sind

(Der Kreis hat das Datum des Inkrafttretens soeben auf den 24.10. korrigiert.) Soeben raus: Die Allgemeinverfügung des Kreises nach Überschreiten des zweiten Grenzwerts (mehr als 50 Fälle/100.000 Einwohner) mit weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens (siehe unten). Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum erlässt mit sofortiger Wirkung einen Besucherstopp, ausgenommen der Besuch schwerstkranker Patienten, von Kindern (Absprachen erforderlich) sowie bei Geburten (Väter). In Kranenburg wurde der Stüppkesmarkt abgesagt.

Bundeswehr hilft bei der Kontaktverfolgung

Die aktuellen Zahlen: 1464 Fälle bisher insgesamt im Kreis Kleve (plus 38), 207 in der Stadt Kleve (plus 4), 29 Menschen im Krankenhaus, 1339 in Quarantäne. Der Kreis Kleve hat die Bundeswehr um Hilfe bei der Nachverfolgung von Kontakten gebeten. Ein größeres Infektionsgeschehen gibt es in Geldern (Seniorenresidenz Bellini/Am Nierspark). Die Inzidenz liegt bei 53,4 (Wert des Landeszentrums Gesundheit).

Hier die entscheidenden Bestimmungen der Allgemeinverfügung:

In der Öffentlichkeit dürfen sich – außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände – nur noch Gruppen von höchsten 5 Personen treffen. An privaten Festen aus herausragendem Anlass dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen. Es gilt eine „Sperrstunde“ für Gastronomiebetriebe sowie ein Verkaufsverbot für alkoholische Getränke zwischen 23 und 6 Uhr. Bei Innen- und Außen-Veranstaltung gilt eine Höchstgrenze von 100 Personen (Ausnahme: das Gesundheitsamt lässt aufgrund eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts eine Ausnahme zu). 

Aus der bereits in Kraft getretenen Allgemeinverfügung zur Feststellung der Gefährdungsstufe 1 gilt weiterhin, dass der Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen bei Veranstaltungen auch am Sitz- oder Stehplatz getragen werden muss.

Mit der Feststellung des Erreichens der Gefährdungsstufe 2 im Kreis Kleve gilt bei Verstößen gegen die neuen Regelungen ein neuer Bußgeldkatalog. So müssen beispielsweise Gäste, die an einem Fest mit mehr als 10 Personen teilnehmen, mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. 

Die örtlichen Ordnungsbehörden können als zuständige Behörde für Maßnahmen nach § 28 Infektionsschutzgesetz weitergehende Anordnungen treffen. So können sie beispielsweise laut Coronaschutzverordnung öffentliche Außenbereiche festlegen, in denen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung besteht, da in diesen Bereichen regelmäßig eine Unterschreitung des Mindestabstands zu erwarten ist, beispielsweise in stark frequentierten Fußgängerzonen. 

Alle Regelungen der Coronaschutzverordnung gelten für den öffentlichen Raum, da für die Privatsphäre ein hoher Grundrechtsschutz besteht. Die Mitglieder des Corona-Stabs appellieren somit an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger: „Diese Gefährdungsstufe 2 ist eine deutliche Warnung. Wir empfehlen dringend, die Regelungen auch im privaten Raum zu beachten und beispielsweise die Anzahl der Kontakte zu anderen Personen zu reduzieren. Jetzt ist die Mithilfe jedes Einzelnen erforderlich!“

Sport darf weiter betrieben werden

Die gute Nachricht: Vereins- bzw. Mannschaftssport darf – vorerst – weiter betrieben werden. Es gilt § 9 der aktuellen Corona-Schutzverordnung in NRW, in der es heißt:

„(1) Beim Sport- und Trainingsbetrieb sowie bei Wettbewerben auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im sonstigen öffentlichen Raum sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, sicherzustellen. Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen.

(2) Abweichend von Absatz 1 ist in Kontaktsportarten die Ausübung des Sport-, Trainingsund Wettbewerbsbetriebs ohne Mindestabstand zulässig, wenn die Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 1 sichergestellt ist.“

Die obenstehende Grafik ist dem aktuellen Lagebericht des Robert Koch-Institut entnommen. Hier das ganze Dokument zum Download (für den Fall, dass die geschätzten Diskutanten den einen oder anderen Beitrag mal unterfüttern wollen:

Hier die aktualisierte Tabelle: Gesamtüberblick Corona Kreis Kleve

Weitere Ergänzung: Das Corona-Info-Board der Stadt Goch führt auf, wie sich die jeweiligen Zuwächse sich auf die 16 Kommunen des Kreises verteilen. Hier der Link: Corona-Info-Board.


Corona: Nächster Grenzwert überschritten, weitere Einschränkungen folgen

rd | 22. Oktober 2020, 09:43 | keine Kommentare
Das Coronavirus (stark vergrößert, schematische Darstellung)

Heute Nachmittag wird der Kreis Kleve verkünden, dass der nächste Corona-Grenzwert überschritten worden ist und somit weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens unumgänglich sein werden. Die Zahlen, die dieser Entwicklung zugrunde liegen, sind sowohl beim Robert Koch-Institut wie auch beim Lagezentrum Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf bereits abrufbar. Demnach hat es in den vergangenen 24 Stunden im Kreis Kleve 37 weitere erkannte Infektionen mit dem Coronavirus gegeben, die Zahl der Fälle innerhalb von sieben Tagen liegt bei rund 170, die Inzidenz beträgt somit 53,4. (Deutschlandweit wurde der neue Rekordwert von 11.287 neuen Infektionen erreicht, die Inzidenz von 50 war schon gestern überschritten.)

Was kommt nun auf uns zu?

Im Kreis Wesel, wo der Wert gestern überschritten wurde, traten die folgenden Maßnahmen in Kraft:

Personen im öffentlichen Raum
Eine Gruppe, die im öffentlichen Raum zusammentrifft, darf grundsätzlich aus höchstens 5 Personen bestehen.

Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum
Besucherinnen und Besucher von Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie von sämtlichen Sportveranstaltungen (auch im Freien) müssen zu jeder Zeit eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dies gilt auch am Steh- oder Sitzplatz.

Auch in einzelnen öffentlichen Außenbereichen (z.B. bestimmte Fußgängerzonen) gilt eine generelle Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Welche Bereiche betroffen sind, ist in Anlage 1 der Allgemeinverfügung aufgeführt.

Zuschauer- und Teilnehmerbegrenzung für Veranstaltungen
Die zulässige Teilnehmerzahl für Veranstaltungen ist auf maximal 100 Personen begrenzt. Bei Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl über 100 und maximal 250 Personen im Innenraum bzw. maximal 500 Personen im Freien muss drei Tage vorher ein Hygieneschutzkonzept vorgelegt werden. Veranstaltungen mit Teilnehmerzahlen über 250 bzw. 500 Personen sind unzulässig.

Gleichzeitig gelten weiterhin Beschränkungen bei Zuschauerzahlen. Die maximalen Zuschauerzahlen für Veranstaltungen und Versammlungen sind auf ein Drittel der Regelauslastung (Kapazität des Veranstaltungsortes) begrenzt. Bei Sportveranstaltung gilt die Reduzierung der Zuschauerzahlen auf ein Fünftel der Regelauslastung.

Öffnungszeiten gastronomischer Einrichtungen und Verkaufsverbot für alkoholische Getränke
Gastronomische Einrichtungen müssen in der Zeit von 23 bis 6 Uhr geschlossen werden. Während dieser Zeit ist der Verkauf von alkoholischen Getränken an allen Verkaufs- und sonstigen Ausgabestellen verboten.

Personenbegrenzung bei privaten Feiern
An privaten Feiern außerhalb von Wohnungen dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen.