Balla-Ballamann?

Kirmes in Niel, große Mallorca-Party am Freitag mit Lichteffekten, wie sie Lothar Wieler vom Robert Koch Institut nicht schöner hätte aussuchen können. Die Veranstalter hielten sich selbstverständlich an alle Regularien, gleichwohl beschleicht den der Nähe entwöhnten Betrachter angesichts der dicht gedrängt tanzenden Dorfjugend ein Gefühl der Sorge. Möge es gut gehen!

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61 Kommentare

  1. 61

    @Angewidert

    Ich bin bei Ihnen, der Ton ist unangemessen.

    Trotzdem, der Post auf den Sie Bezug nehmen ist nicht klug formuliert und auch nicht subtil. Geschweige denn in der Lage, mich zu beleidigen. Ich würde vorschlagen, wir belassen es jetzt dabei und kehren zum Thema zurück.

    Oder, wenn’s mit dem harten Gegenwind und der Hitze unbedingt weiter gehen muss, dann doch bitte unter Klarnamen. Erfahrungsgemäß wirds dann nett und langweilig und selbstverständlich stelle ich dann auch meinen Namen zur Verfügung damit man auch weiss, wem man da überhaupt den Wind ins Hesicht bläst … 🙂

     
  2. 60

    @59 jemanden hier aus dem Kleveblog mit einem Mörder in Zusammenhang zu bringen und mehr oder weniger subtil zu suggerieren dieser jemand habe die gleiche oder eine sehr ähnliche Persönlichkeit (Zitat: „Sie sind das typische Vorbild eines Ausrastenden, ziehen Sie doch am besten nach Oberstein-Idar, dort stellt man sich auf Individuen wie Sie es sind gerade ein.“) ist nicht keine Nettigkeit, sondern das ist erstens widerlich und zweitens beweist es einen schlechten Diskussionsstil. Sie argumentieren nämlich nicht. Stattdessen ziehen Sie einen Vergleich zum Tankstellenmörder, was natürlich beleidigend wirken muss. Sie sind schlau genug, es so zu formulieren, dass es gerade etwas weniger als eine offene Beleidigung ist, was der Wirkung, die Sie beabsichtigen, aber keinen Abbruch tut.

     
  3. 59

    @57 pd „Also ich mein richtige Freunde“
    Was wissen Sie schon. Sie scheinen mir einer von den Leuten zu sein, die Radio hörend auf der Autobahn unterwegs sind, alles wunderbar ruhig, es kommt Ihnen jede Menge Autos auf Ihrer Fahrbahn entgegen, hinter Ihnen ist keiner zu sehen, und plötzlich kommt eine Meldung für Ihren Autobahnabschnitt über einen Falschfahrer der Ihnen entgegenkommt.
    Dann rufen Sie E I N E R ??? Hunderte!!!!!!!

     
  4. 58

    @ 56 Angewidert „Das sagen dann diejenigen, die sich daneben benehmen“
    Das ist ja gerade das grosse Mist-Verständnis.
    Ein Block dient nicht dazu, um freundliche Nettigkeiten auszutauschen, sondern um Klartext zu reden.
    Wenn Sie es mehr mit Höflichkeiten und Nettikette haben, schliessen sich sich halt bei der Partei an, die morgen kräftig verlieren wird, bei denen ist es üblich, öffentlich Wasser zu predigen aber insgeheim Wein zu trinken.

     
  5. 57

    @54 Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    Nicht aufregen.

    Haben Sie Freunde? Also ich mein richtige Freunde, die einem auch mal sagen wenn man sich vergallopiert?

    Jedenfalls, bei Ihrer an den Tag gelegten Art, sollten Sie es tunlichst vermeiden, anderen vorzuwerfen besserwisserisch und von oben herab zu schreiben. Zumindest nicht wenn die Wirkung sein soll, dem Opponenten“kräftiger Wind von vorne“.

    Wenn Ihr Ziel Bauchschmerzen für denjenigen sind machen Sie allerdings so weiter. Habe herzhaft gelacht, Danke dafür.

    Mein Vorschlag: nehmen wir uns selbst nicht so wichtig und posten wenn dann wieder zum Thema. Ich könnte das.

     
  6. 56

    @53 „if you can’t stand the heat, get out of the kitchen“

    Das sagen dann diejenigen, die sich daneben benehmen.

     
  7. 55

    @54 In Ihrem Post 48 schreiben Sie Zitatanfang „Allerdings wächst in mir eine Furcht.
    Sie sind das typische Vorbild eines Ausrastenden, ziehen Sie doch am besten nach Oberstein-Idar, dort stellt man sich auf Individuen wie Sie es sind gerade ein.“ Zitatende.
    Sie suggerieren damit pd‘s Persönlichkeit sei so ähnlich wie die des mutmaßlichen Mörders, der einen 20-jährigen erschossen hat, weil er keine Maske im Tankstellenshop aufsetzen wollte. Es wäre untertrieben diesen Vergleich als unverschämt zu bezeichnen. Unter die Gürtellinie trifft darauf zu. Vielleicht haben Sie ja die Größe sich bei pd zu entschuldigen.

     
  8. 54

    @ 49 Angewidert „unter die Gürtellinie, … nichts mehr einfällt“
    Richtig erkannt, wer ex cathedra meine Kommentare als „völligen Schwachsinn“ bezeichnet, geht in seinem Narzissmus entschieden zu weit, und muss halt aushalten, dass der Wind auch mal kräftig von vorne wehen kann.
    Unter die Gürtellinie kann ich bei meinen Komm. nichts erkennen, da ich im Gegensatz zum Opponenten meinem Gegenüber mit Argumenten versuche zu entgegnen, während Herr Psycho-Psychologen immer nur aus der Position der „Weisheit mit Löffeln gefressen“- predigt.
    Und das kann ich auf den Tod nicht leiden.

     
  9. 51

    @47 Seebär Wär mal interessant zu erfahren, wie die Kontrollen aussahen. „Haben angegeben“ macht etwas stutzig … Eigener Test?

     
  10. 48

    @ 46 pd, der Rächer der Enterbten“Recht des Einen dort endet , wo das Recht Anderer beginnt“
    si tacuisses, philosophus mansisset.
    Tja, mit Ihnen ist nicht gut diskutieren.
    Eine Ampel ist keine juristische Person, sondern eine Sache, und Ihrer weiteren Schwachsinn brauche ich mir gar nicht erst vornehmen.
    Allerdings wächst in mir eine Furcht.
    Sie sind das typische Vorbild eines Ausrastenden, ziehen Sie doch am besten nach Oberstein-Idar, dort stellt man sich auf Individuen wie Sie es sind gerade ein.
    Vielleicht finden die Shriks auch für Sie eine plausible Erklärung.
    Meistens liegt dsas je in den Genen, zumindest hat man jetzt entdeckt, dass der Vater des Tankstellenmörders auch schon ausgerastet sein soll und seiner Frau hinterhergeschossen haben soll.

    Sowas passiert bitte alles fern von wo ich lebe.

     
  11. 46

    @45 Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    2 Dinge:

    „dass das eigene Recht dort seine Grenzen erfährt, wo es die Rechte Anderer tangiert, und obwohl dieser Grundsatz allgemeingültig ist,… “

    Ist völliger Schwachsinn. Gemeint ist wahrscheinlich irgendwie sowas in der Art von „erlaubt ist was keinem anderen weh tut“ aber die getätigte Aussage mit dem Wortlaut „Grenzen“ „Grundsatz“ und „allgemeingültig“ ist schlicht falsch. Ich könnte hunderte Beispiele bringen, angefangen von Ampeln die rot und grün zeigen bis vielleicht zur Rechtslage beim finalen Todesschuss.

    zweitens, Sie Verstehen hier in dem Thread mehrere Dinge nicht. Gemeint sind die Beiträge 14 von Eine Leserin und auch der nett gemeinte Hinweis auf Ihre Tochter von Jim.

    Sie sind es, der hier dieses Fass aufgemacht hat. Also sind Sie es auch, der Ihre Tochter outet, im Sinne von Öffentlichkeit herstellen. Ein Foto von einer Veranstatlung, das ein Journalist veröffentlich, hat da nur insoweit mit zu tun, als dass dieses der Grund für Ihre Auseinandersetzung am heimischen Küchentisch war. Sie putzen dann öffentlich Ihre Tochter und deren Freundes/Bekanntenkreis runter.

    Ich unterlasse es mal ausführlicher zu werden, Familie ist mir dazu ein zu sensibles Thema. Aber der Hinweis, dass Sie nicht gerade kritikfähig sind, wird Ihnen nicht fremd sein.

     
  12. 45

    Nachsatz @ Jim “ meine Tochter, Lüge, und logische Schlussfolgerung „.
    Das Thema ist jetzt schon längst ausgelutscht, aber für Sie noch mal :
    Erstens kann sie sich glücklich preisen, n i c h t Ihre Tochter zu sein, und ist sie mit Ihrer Abstammung mehr als zufrieden, zweitens hat sie mein vollstes Vertrauen dass sie sich selbständig geoutet hätte, sei es nicht, dass rd sich als Journalist nun mal den Primeur nicht vom Teller nehmen lässt, und einfach mit seinem Bericht (und Foto) schneller war, als dass sie wieder heimgekehrt war, weil sie, wie bereits erwähnt, auswärts übernachtet hat.

    Aber vielleicht sollte an dieser Stelle einmal eine Diskussion über individuale Rechte von Personen losgetreten werden.
    Mir wurde in meiner Jugend immer eingebläut, dass das eigene Recht dort seine Grenzen erfährt, wo es die Rechte Anderer tangiert, und obwohl dieser Grundsatz allgemeingültig ist, vergessen viele Leute heutzutage genau das ins Kalkül einzubeziehen.
    Das gilt für die simple Vorgangsregel rechts vor links im Strassenverkehr, natürlich hat, wenn nichts Anderes geregelt ist, der von rechts kommende Vorfahrt. Gewährt aber der von links Kommende diese Vorfahrt nicht, und der von rechts kommende hat die Möglichkeit, anzuhalten, auszuweichen, oder sonstwie einen Crash zu verhindern, hat auch der eigentlich Vorrangsberechtigte die Pflicht, sein Recht gegen den Anderen hintanzustellen.

    Gleiches gilt meiner Meinung nach auch für die Impfverweigerer. Natürlich haben die das Recht, sich nicht impfen zu lassen, genauso haben aber auch alle Anderen das Recht, vor der von diesen Personen ausgehenden potentiellen Ansteckungsgefahr geschützt zu werden.
    Und was man so im Fernsehen hört, dass es bei Etablissements und Gastronomie zu Diskussionen kommt, ob nicht Geimpften der Zutritt zu gestatten ist, zeigt schon einen ziemlich rigorosen Ausbund von Dreistigkeit.
    Neben der Tatsache, dass der Türsteher nur behördliche oder vom Arbeitgeber angeordnete Auflagen versucht durchzusetzen, hat auch das Personal und der Inhaber ein Recht darauf, sich möglichst weitgehend vor Ansteckung zu schützen, und das beinhaltet nun mal, dass er seine Spielregeln durchsetzen darf.

    Sogar was die Impfauskunft gegenüber den Arbeitgeber betrifft, bin ich der Meinung, dass die Politik nicht mehr weiss, was sie tut.
    Wenn der Impfstatus zu den datenrechlich zu schützenden Informationen zählt, plädiere ich dafür, dass auch ein Berufskraftfahrer nicht verpflichtet werden sollte, seine Führerscheine ggü dem Arbeitgeber offen zu legen, um Datenrecht einmal ad Absurdum zu führen.
    Deutschland und die ganze EU haben irgendwie das Ziel der Dinge aus den Augen verloren.
    Gerade habe ich ziemlichen Ärger mit meinem Internetprovider, weil mein Anschluss dauernd gestört ist.
    Manschmal währt die Störung nur senige Minuten, manchmal aber auch 30 min bis hin zu mehreren Stunden.
    Um Dampf zu machen, habe ich mir angewöhnt, direkt per Smartphone mündlich eine Störungsmeldung abzusetzen.
    Da meine SIM nicht vom gleichen Provider stammt, bitte ich dann regelmässi, mich mauf meinem Mobil zurückzurufen. Nachdem ich schon beim ersten durch mich bezahlten Anruf die ID-Prozedur durchlaufen habe, wo ich immer 3 der 5 Zahlen der Telefonpin nenen muss, muss ich mich nochmal bei deren Anruf wiederum mir einem Teil ihrer Telefonpin legitimieren.
    Meine Frage, dass sie sich erst einmal zu identifizieren hätten, weil inzwischen ja jeder die ins Display übertragene Anrufernummer faken kann, bringt dann immer die ganze Tagesschicht in Aufruhr.

    Nur soviel einmal zur von der EU auferlegten doppelten Identifizierung.

     
  13. 44

    43, Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    Sie enttäuschen die Leser nicht. Ihr Text ist Jean-Baptiste le Rond d’Alembert in Reinkultur. Sie haben aber sehr lange gebraucht um eine schneidende Antwort zu finden. Die Mittagspause ist zu kurz um Ihnen zu erklären warum „er visuell ziemilich eingeschränkt ist, oder aber nur Einen kennt, und das ist er selbst.“ nicht zu trifft. Auf die schnelle kann ich aber schon mal antworten, dass ich auf einem Partyfoto im Kleveblog nicht nach Familienmitgliedern suchen würde, genau das müssen Sie aber getan haben, wenn sie die verschwommenen und überwiegend sofern erkennbar männlichen Partyteilnehmer gezielt abgesucht haben um zu checken ob sie Ihre Tochter, Enkelin oder sonstige Verwandte auf dem Partyfoto finden.

     
  14. 43

    @42 Jim „als einzige weibliche Personen erkennbare Gesichtszüge haben“
    Tja, da outen Sie sich aber als schlechter Zeuge.
    Ich erkenne meine Mädels an Gesamteindruck und Erscheinung, da brauche ich kein erkennbares smoelchen (jiddisch für face) .
    Und so wird es jedem gehen, der sich mit seinen Leuten im gleichen Haushalt bewegt. Für wer das nicht kann, fühle ich ehrliches Mitleid, das kann nämlich nur bedeuten, dass er visuell ziemilich eingeschränkt ist, oder aber nur Einen kennt, und das ist er selbst.
    Natürlich gibt es da eine gewisse Fehlerquote, aber Bingo, ich hab`ja ins Schwarze getroffen.

     
  15. 42

    41, Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    Von Ihnen geoutet wird eine der beiden Mädchen bzw. Frauen, die als einzige weibliche Personen erkennbare Gesichtszüge haben und zwar als Tochter oder Enkelin oder sonstige Verwandte vom berühmt berüchtigten Jean-Baptiste le Rond d’Alembert.
    Wenn das meine Tochter wäre, hätte sie nicht zu einer Lüge greifen müssen sondern hätte einfach gesagt was sie vorhat und wir hätten dann das so geregelt, dass sie zur Party geht und sie und eventuell gefährdete Verwandte sich anschließend für ein paar Tage aus dem Weg gehen.

     
  16. 41

    @40 Jim „geoutet zu werden“
    Sie bringen da was durcheinander. Ich war nicht dort, also Outen tut die sich schon selbst.
    Vielleicht sieht Sie aber noch Grund, einen Termin beim RA zu buchen in der Sache Mademoiselle ./. Redaktion KLE-Blog.
    Aber ich kann da auch den geschätzten Chefredakteur beruhigen, so sind wir alle nicht gestrickt.

     
  17. 40

    Das Frollein könnte ihrem Vater, Opa, oder Onkel mal flüstern, dass geoutet zu werden zwar ohne Namen aber mit Bild sagen wir mal unschön ist.

     
  18. 39

    36, pd „welchen Weg Sie den gehen wollen? Zur Erinnerung nochmal die Höhe der Latte, die Sie auflegen: “…wir schlau genug sind einen Weg zu finden der zwischenmenschliche Bedürfnisse und vorausschauendes Handeln unter einen Hut bringt.”“

    Weder Fachwissen in Medizin und was da sonst noch damit zu tun hat noch hellseherische Fähigkeiten habe ich noch habe ich die Weisheit mit Löffeln gefressen. Von daher ist meine „Wegbeschreibung“ mit Vorsicht zu genießen. Welches Ziel soll das sein zu dem der Weg führt? Das Ziel ist für jeden anders. Könnte mir aber vorstellen, dass das Wohl von Kindern sehr wichtig ist. Das Wohl von allen ist wichtig. Was brauchen Kinder? Spielen, Schule, Familie, Freunde usw.
    Und natürlich Gesundheit wie alle anderen auch. Was das für das Ziel bedeutet, ist auch noch halbwegs klar. Kinder sollen zur Schule gehen und mit anderen Kindern spielen können. Geimpft sind die aber nicht jedenfalls die unter 12-jährigen nicht. Heißt dann logischerweise, dass wir Erwachsen und die Jugendlichen irgendwie das ausgleichen müssen, was Kinder nicht können. Nämlich geimpft werden können die nicht und ohne Spielkameraden können die auch nicht lange sein. Wir Erwachsen müssen wachsamer sein. Wie die meisten bin ich geimpft und die 2 Wochen nach der zweiten Impfung sind vorbei. Ich teste mich selbst mit den frei verkäuflichen Schnelltests alle 2 bis 3 Tage. Das mag für einige überflüssig aussehen aber das ist eine Art zu sehen wo wir stehen und nicht im Blindflug auf die nächste Welle zuzusteuern. Sie wird kommen. Ist aber die Frage was kommt mit der Welle. Delta, Lambda, xy-Variante? Trickst das die Impfungen aus oder nicht? Bis jetzt halten die Impfstoffe was sie versprechen und wirken auch bei der Delta-Mutation. Das kann so bleiben und auch bei anderen Mutationen so sein, muss aber nicht. Wenn wir uns regelmäßig selbst testen und das tun, was zwar ein bisschen unbequem ist aber nicht weh tut wie z.B. mit Maske im Supermarkt einkaufen oder im Bus sitzen, ist die vierte Welle vielleicht und hoffentlich nur ein bisschen Schwappen. Wenn es schlimm wird, wären wir wenigstens durch das Schnelltesten gewarnt und können was dagegen tun. Wer eine Patentlösung erwartet hat, wird enttäuscht sein und wer meint, dass die Pandemie vorbei ist und dank hellseherischen Kräften „weiß“, dass uns die Mutationen nichts anhaben können, würde mich sicher gerne in den Boden stampfen. Es gibt schlimmeres.

     
  19. 38

    @34 Eine Leserin „Telegram“ und „Auslastung Gesundheitssystem“
    Telegram ist ein Messenger Dienst wie das Fressenbuch, nur in Russland beheimatet und durch das dortige System gezielt benutzt, um Falschmeldungen dezent zu platzieren.
    „Überlastung des Gesundheitssystems“ wie kommen menschen doch auf so ein Kriterium?
    Wir schalten doch auch nicht die Ampeln an Kreuzungen ab, nur weil noch nicht so viele Unfälle passiert sind? Berücksichtigung von AHA-Regeln ist doch keine Bürde, wenn Corona mal wieder ganz verschwunden ist, bin ich der Erste, der Küsschen der Mädels wieder erwidern wird, aber zur Zeit ist das mit dem „faire la bise“ hier, wie auch im klassischen Land der Küsschen, Frankreich, nicht verantwortet.
    Aber gut, jeder muss das mit sich ausmachen, wie er sich verhalten will.

     
  20. 37

    Ich finde den Begriff der Rücksichtnahme schwierig, weil darin liegt, dass jemand dankbar zu sein hat, evtl. eine Gegenleistung erwartet werden kann.
    Wenn auf einer Intensivstation Menschen vor (weiteren) Infektionen geschützt werden, ganz allgemein, dann käme niemand auf die Idee zu sagen, dass auf diese Menschen Rücksicht genommen wird. Es wird das gemacht, was notwendig ist. So wurde es in der Corona-Zeit auch gemacht. Eine Gesellschaft kann einpacken, wenn sie vulnerablere Gruppen nicht berücksichtigt, ggf. in Kauf nimmt, dass diese sterben.
    Meine Eltern sind über 80 und haben selber Abstand genommen, haben ihre Sozialkontakte eingeschränkt. Wir haben mit der Familie auch mal bei nicht so warmen Temperaturen draußen gesessen etc. Meine Eltern sahen ihre Enkel eher an der Haustür, Freunde und Verwandte kaum noch. Sie haben auf vieles verzichtet, von sich aus.

    Das ist doch keine Rücksichtnahme anderer, sondern einfach nur umständehalber geboten. Meine Mutter konnte ihre ehrenamtliche Arbeit in einem Altenheim nicht fortsetzen, was sie sehr bedauert hat, mein Vater hat weiterhin den Rasen der kranken Nachbarin gemäht. Alle haben sich ein bisschen um alle gekümmert.
    Meine Eltern sind niemandem etwas schuldig, sie müssen nichts zurückgeben, weil sie immer schon viel gegeben haben. Wie so viele andere ältere Menschen auch.

    Und nicht zu vergessen: Sie haben schon ganz andere Zeiten erlebt, sind Kriegskinder, wie alle dieser Generation. Sie waren evakuiert und später zwangsuntergebracht. Sie mussten zusehen – wie so viele damals – dass sie ab dem 14. Lebensjahr selber Geld verdienten. Meine Eltern haben ihre Kinder in den ersten Jahren ohne nennenswertes Kindergeld aufgezogen, viel war es nachher auch nicht. Später haben sie den Hausbau meines Bruders unterstützt, mein Studium und das Studium eines Enkels.

    Das Problem in dieser Gesellschaft ist, dass ältere Menschen nicht per se einen Wert haben, sondern diesen offenbar beweisen sollen.

    Wenn man so will, gilt eher noch die Beweispflicht für jüngere Menschen, wenn man überhaupt davon sprechen will (ich tue es jetzt nur ausnahmsweise), dass man ein wertvolles Mitglied dieser Gesellschaft ist.

    Grundsätzlich braucht aber niemand etwas zu beweisen.

    Und noch was: Meine Neffen sind die, die in der Corona-Krise am wenigsten eingeschränkt gelebt haben, die sich weiterhin auch mit Freunden getroffen haben etc.

     
  21. 36

    @33 Jim
    „Ich habe keinen unmittelbaren Einfluss darauf wie sich die Pandemie entwickelt und doch trage ich mehr oder weniger abhängig davon wie ich mich verhalte zur Pandemie bei“ vermeintlich widersprüchlich aber ich ahne was Sie meinen. Ihre Zustandsbeschreibung trifft auch weitestgehend zu und dafür werden Sie nur Zustimmung bekommen und garantiert keinen Ärger. Den gibt es frühestens wenn Sie damit rausrücken, welchen Weg Sie den gehen wollen? Zur Erinnerung nochmal die Höhe der Latte, die Sie auflegen: „…wir schlau genug sind einen Weg zu finden der zwischenmenschliche Bedürfnisse und vorausschauendes Handeln unter einen Hut bringt.“ Also, raus aus der Komfortzone, ich habe Interesse an Ihrem Vorschlag, wie lautet der?

    @34 Eine Leserin
    Ihr Beitrag 14 war wunderbar verständlich geschrieben, vielleicht war @28 einfach mit dem falschen Fuß aufgestanden und im Moment des Lesens ein wenig schwer von kp.

    @35 Jean-Baptiste le Rond d’Alembert
    Schön dass die family so intelligent ist. Ich weise aber darauf hin, dass Sie es sind, der einem jungen Menschen aus eben dieser Familie vorwirft, ein charakterschwacher Mitläufer zu sein. Das Mädel geht lieber heimlich mit zum Feiern als das Leben (!) gefährdeter Familienmitglieder zu schützen. Ihre Worte.

    Dumm wäre ne gute Entschuldigung aber das scheint ja ausgeschlossen, daher wirklich verdammt harter Tobak. Auch wenn Sie, reflexhaft und vermeintlich milde, noch die Entschuldigung, die anderen wären Schuld (der berühmte falsche Umgang) mit einstreuen.
    Auch dafür mal die Übersetzung: Du bist zu blöd, Dir die richtigen Freunde zu suchen.

    Ich bin weit weg, wage aber mal eine Prognose: erstens, eine eigene Meinung zu haben ist nicht so leicht für das Mädel und zweitens.. diese ist trotzdem vorhanden und Ihr „Luder“ ist viel weiter als Sie denken.

    Zugegeben, reine Spekulation beruhend auf Lebenserfahrung. Je näher das Verwandtschaftsverhältnis je größer die Gefahr, dass man den jungen Menschen unterschätzt.

     
  22. 35

    @23, 24 und vor Allem 28, Stier “ 2G und 3G“
    Lesen Sie einfach einmal ARD Teletext 142 über die 2G-Party in Münster, wo 63 Infektionen trotz Geimpftenstatus aufgetreten sind, das spricht Bände.

    @32 pd „Interessant …ob beim erwähnten Rest der Familie möglicherweise Impfgegner dabei sind“
    Nein, mit dem „Gefallen“ können wir auch nicht dienen, Alle sind geimpft, nur bei der Altersstruktur ist nicht sicher, ob auch Alle damit geschützt sind, bei Einem mit Sicherheit nicht (oder nicht volständig), da er eine Blutabweichung hat, die laut Ärzten befürchten lässt, dass Impfungen bei der Person generell geringere bis eventuell sogar gar keinen Effekt haben.
    Was Impfgegner getrifft, nein danke, bei uns in der Familie hat jeder soviel Schulbildung genossen, dass DNS, RNS und Gentechnik keine Fremdwörter sind, und wir uns, wenn wir ein 5G Handy haben möchten, dieses einfach kaufen, und nicht hoffen, dass wir nach der Biontech-Impfung gratis via 5G mit Bill Gates telefonieren können.

    So, jetzt muss die Geschichte aber auch ein Ende finden, das Fräulein hat ihren Fehler eingesehen, ausserdem kann man aus eigenen Fehlern am besten lernen, und kann man, gerade als junger Mensch, mit seinen Fehlern immer nur wachsen.
    Deswegen, nachdem immer noch keine Symptome aufgetreten sind sage ich einfach mal :alles wieder gut, und now back to usual.
    Was ich aber doch noch anmerken möchte, ist der Effekt von Gruppendynamik.
    Alleine wäre Fräuleinchen vermutlich nie auf die Idee gekommen, nach Niel zu fahren, aber man möchte ja nicht uncool sein und beugt sich dem Herdentrieb.
    Auch das eine Eigenschaft, die mit wachsender Lebenserfahrung an Bedeutung verliert. Vor allem, wenn die ach so coolen Leute um einen herum mit einmal ziemlich uncoole Sachen machen, hinter die man dann gar nicht mehr stehen kann, und schon ist das coole Umfeld verschwunden.
    Dass das passiert, wünscht man sich liebst schon in der Phase des Heranwachsens, weil, wenn es später erst passiert, brechen ganze Interessenverbünde auseinander, weil der coole Leithengst es mit einmal zu dolle treibt, oder man durch die Dynamik mehr oder weniger hineinschliddert. Bekannte Fälle findet man im klever Fussball, in Schützenbruderschaften und anderen Vereinen, wo mit einmal die Blase platzt, und eventuell Staatsanwälte, Polizei und Gericht sich mit der coolen Gruppendynamik befasst, und man dann eventuell sogar vor dem persönliches Aus steht.
    Tragischstes Beispiel ist wohl der 1.FC Kleve, das sein Präsident Uwe D., leider viel zu früh verstorben, mit dem finanziellen Ruin hat büssen müssen.

     
  23. 34

    @28 Mmmh, der Beitrag lässt mich etwas ratlos zurück. Er bezieht sich auf meinen Beitrag weiter unten, aber ich war noch nie auf Telegram (ist das eine Webseite?) und konnte mich daher auch nicht durch Russen oder andere steuern lassen. Ich muss aber zugeben, dass ich schon mal in Moskau war – vielleicht also unbewusst doch?
    Nun ja, trotz meiner Ratlosigkeit, weil ich mich als im erweiterten Gesundheitssektor tätige, geimpfte Person eigentlich nicht wirklich zu den „Spinnern, Hildmännern, Wendlern oder sonstigen“ zähle (aber das kann ich ja nicht selbst beurteilen, das müssen andere sagen), stimmen wir dennoch in einem Punkt überein: Es sollte nicht zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kommen.
    Und ab hier sind wir dann aber unterschiedlicher Meinung. Zum Einen: Die Bilder von vor 2 Jahren stammen aus einer Zeit, in der es noch keine Impfung gab. Sie sind also mit der jetzigen Situation nicht mehr vergleichbar. Und vor einigen Tagen habe ich gelesen, dass es momentan keine Überlastung durch COVID-Patienten gibt – das ist erfreulich. Zum Anderen: Ich verstehe Sie so, dass Sie in allem sehr vorsichtig bleiben wollen, weil die Impfquote nicht hoch genug ist. Ich bin etwas anderer Meinung und denke, dass eine weitere Öffnung sogar zu einer höheren Impfquote führen könnte, da ggf. der gefühlte Schutz nachlässt (Aufhebung von Maskenpflicht, größere Veranstaltungen mit 2 G möglich, etc.). Und ja, da bin ich egoistisch oder egozentrisch – ich bin nicht bereit, die nächsten Jahre zu warten, bis wir dann auch bei 80 oder 90% Impfquote sind.
    Und ich bin tatsächlich etwas optimistischer als Sie, was die Belastung des Gesundheitssystems bei einer weiteren Öffnung angeht. In Großbritannien beispielsweise, wo die Neuinfektionen seit nunmehr Wochen über oder bei 30.000 pro Tag liegen, sind die Hospitalisierungen im Vergleich zu den vergangenen „Wellen“ deutlich geringer. Selbst Israel, das gerade sehr hohe Inzidenzen hat, hat eine geringere Hospitalisierungsrate als noch im Herbst letzten Jahres oder im Frühjahr diesen Jahres (laut OurWorldinData).
    Mir ist durchaus bewusst, dass die Versorgung durch unser Gesundheitssystem etwas kostet. Aber COVID ist nicht die einzige Erkrankung, deren Risiko für eine Krankenhauseinweisung durch Prävention deutlich gesenkt werden könnte (siehe Lungenerkrankungen durch Rauchen, Bluthochdruck durch Übergewicht, gebrochene Beine durch Mountainbikefahren in den Alpen, etc.). Auch hierfür muss unser Gesundheitssystem gerade stehen – darauf haben wir uns in Deutschlang geeinigt. Es sollte nur nicht überlastet sein und das sehe ich persönlich momentan nicht. Aber ich mag mich irren und andere es besser wissen….

    .

     
  24. 33

    32, pd „ob die 4. Welle kommt ist egal“

    Nein, das ist nicht egal. Lies mal richtig den Text ohne Vorurteile.

    In fast allen Texten wird sich über andere beschwert. Immer machen andere was falsch. Zu allererst ist jeder selbst verantwortlich. Dummerweise ist die Pandemie nicht etwas wofür oder wogegen ich mich entscheiden kann wie beim Rauchen, Trinken usw. Ich habe keinen unmittelbaren Einfluss darauf wie sich die Pandemie entwickelt und doch trage ich mehr oder weniger abhängig davon wie ich mich verhalte zur Pandemie bei so wie alle anderen auch. Und schon wieder zu viel „ich“ im Text. Ich probiere das mal mit dem „wir“. Wir sind alle verschieden. Mache brauchen Menschen um sich wie die Luft zum Atem. Anderen fällt es nicht schwer weniger Kontakte zu Menschen zu haben. Letztere sind in einer Pandemie klar im Vorteil. Erstere müssen mehr verzichten. Dann sind da noch Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die viel Kontakt brauchen wie Kinder beispielsweise. Kinder sind am allerwenigsten verantwortlich für die Pandemie. Menschen in Heimen ebenso wenig. Wir können überlegen wie wir das hinkriegen mit den Bedürfnissen nach Kontakt und andererseits dem Schutz vor dem mutierenden Virus. Die einen finden den Virus mehr oder weniger harmlos, die anderen das Gegenteil. Gegenseitige Vorwürfe inbegriffen. Vorwürfe sind fast immer irrationaler Mist und nicht die Bohne hilfreich. Der Herbst und Winter stehen vor der Tür. Wie kriegen wir es diesmal hin. Schon wieder Schule mehr oder weniger zu Hause? Hoffentlich nicht. Weil hoffentlich wir schlau genug sind einen Weg zu finden der zwischenmenschliche Bedürfnisse und vorausschauendes Handeln unter einen Hut bringt. Wir haben keine Glaskugel mit deren Hilfe wir erkennen können ob sich das Virus in Luft auflöst und keine aggressiven Mutationen hinterlässt oder ob das Gegenteil der Fall ist.

     
  25. 32

    @26

    Was die Generation der Großeltern angeht haben Sie da definitiv einen Punkt. Die haben teilweise gelitten wie die Hunde weil wenig bis gar nicht besucht wurde und ich habe mehr als einmal gehört, dass man das möglicherweise letzte Weihnachtsfest unbedingt im Kreise seiner Liebsten feiern wollte und das Risiko einer Ansteckung dafür in Kauf genommen hätte und hat.

    Deshalb würde ich @27 auch widersprechen. Aus Rücksicht wurden die Opas und Omas nicht besucht, nicht weil irgendwer Regeln aufgestellt hat.
    Und btw, es gibt auch Leute, die beim Impfen brav gewartet haben bis Sie dran waren. Nicht weil die Möglichkeit nicht da war oder eine Regel aufgestellt wurde sondern weil die Regel verstanden und für gut befunden wurde. Erst die mit einem hohen Risiko und dann ich. Rücksicht. Um nur 2 Beispiele zu nennen.

    Was auffällt, so uneinig ist man sich hier gar nicht. Eigentlich soll die Jugend schon irgendwie feiern dürfen selbst @28 ist unter bestimmten Voraussetzungen dieser Meinung: die Madame solle halt verantwortungsbewußt mitteilen wenn von ihr eine besondere Gefahr ausgehen könne. Ist einzusehen, was soll dagegen sprechen?

    Interessant wäre vielleicht zu erfahren ob beim erwähnten Rest der Familie möglicherweise Impfgegner dabei sind, dann würde ich als Madame Diskussionsbedarf haben.

    Naja, eigentlich also Friede Freude Eierkuchen. Die Verantwortung/Freiheit irgendwie zurück zum Bürger oder doch noch ein bisschen Corona-Biedermeier? Ich tippe mal auf letzteres… hier ist man halt noch etwas deutscher als im Rest von Deutschland :-)=

    Ach so, @31 Jim… ob die 4. Welle kommt ist egal, Hauptsache alles bleibt schön bei Verstand und irrationale Texte werden unterlassen ( und nerven nicht).. dann ist alles gut? Auch ne Meinung. Erklärt möglicherweise auch den überproportionalen Gebrauch von „ich“ in Deinem Text.

    Nicht ärgern, auch nicht über andere. Macht genausowenig Laune wie über sich selbst 😉

     
  26. 31

    Ich bin Eigenbrödler durch und durch. Ich kann mühelos ein paar Tage vollkommen alleine sein. Auch zwei Wochen in den eigenen vier Wänden ohne jemanden zur Gesellschaft zu haben wäre keine Herausforderung für mich. Ich bin vermutlich nicht ganz normal was das Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Kontakten angeht. Gesellschaft von Menschen oder Tieren mag ich aber trotzdem.

    Nun lese ich hier die einen wären rücksichtslos und die anderen wiederum egozentrisch. Egoistische Senioren, vergnügungssüchtige Jugendliche bla bla bla. Ich habe mich immer gefragt, ob es einen Grund gibt, weshalb ich immer mal wieder gerne alleine bin. Das gute am Alleinsein ist die Abwesenheit von Ärger. Wenn was nicht gut läuft, bin ich der einzige, der es verbockt haben kann. Da es keinen Spaß macht sich über sich selbst zu ärgern, halte ich mich nicht lange damit auf.
    Gerade in der Coronazeit scheint aber genau das Umgekehrte der Fall zu sein. Das sich ärgern. Nicht über sich selbst, sondern über andere. Das ist der sicherste Weg frustriert zu sein. Es kommt wie es kommt. Eine heftige vierte Welle oder auch nicht. Solange die vierte Welle den Verstand nicht wegspült, ist alles gut. Wer feiern will soll feiern, wer das nicht will, lässt es bleiben. Hauptsache dieser ganze irrationale Mist wie z.B.

    „Die junge Generation hat rd. 1,5 Jahre auf vieles verzichtet und eine Rücksicht gezeigt zu der sich die ältere Generation niemals hätte durchringen können.“

    wird einem nicht mehr um die Ohren geschlagen. Ich bin nicht alt, ich habe keine Angst vor dem Tod (wäre allerdings froh, wenn das Sterben schnell und möglichst schmerzlos gehen und noch etwas auf sich warten lassen würde). Auf mich muss niemand Rücksicht nehmen. Ich erlaube mir allerdings die Freiheit Rücksicht auf andere zu nehmen, wenn ich das für richtig halte.

     
  27. 29

    Mmuuuhjjuuuh, endlich wieder Mmuuuhsik im Dorfzelt, mmuuuh bei Befolgung aller Regeln vermmuuuhtlich gar herdenimmuuuhn. Und vermmuuuhtlich perfekt, wenn keiner der mmuuuhtigen Leute nachher vom Mmuuuhsikhören sick (also Mmuuuhsik ohne mmuuuh) geworden ist, mmuuuh die Mmuuusik macht’s (vermmuuuhtlich nicht immer)!

     
  28. 28

    @14 €ine Leserin „Aber ist denn bekannt, ob es hier nach auch zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kam bzw. kommen wird?“
    Diesen Quatsch kann ich jetzt wirklich nicht mehr hören.
    Da kann man ja gleich fragen, ob die Beerdigungsbranche schon überlastet ist. Und nein, das ist kein Zynismus von mir, die Menschheit ist nur zu gern gewillt, die Bilder von vor nicht einmal 2 Jahren aus dem Gehirn zu vertreiben, als in Italien und anderswo die Verstorbenen massenhaft in Kühltransportern zwischengelagert wurden, um eine einigermassen menschenwürdige Bestattung der Leichen hin zu bekommen.
    Irgendwie hat sich das „Kostenlos“ zu sehr in die Birnen der Menschen eingeschlichen. Weder sind die Coronaests (auch bis 11. Oktober) nicht kostenlos, noch ist die Krankenhaus-Aufnahme kostenlos, schon gar nicht die Intensv-Pflege, und wird sie meist nicht vom Individuum selbst, sondern von der Allgemeinheit bezahlt. Aber Kosten entstehen trotzem, nur trägt sie ein Anderer, nur dass all diese Ausgaben irgendwie doch wieder auf den Einzelnen zurückfallen, sei es durch höhere Krankenkassenbeiteräge, oder durch irgenwie gestaltete Erhöhungen der Einnahmen der öffentlichen Hand, ich denke da auch an eine Angleichung unserer Mehrwertsteuer-Sätze an österreichisches(20%) ,niederländisches(21%), italienisches(22%) oder gar griechisches(24%) Niveau, liegt doch auf der Hand.
    Für was hört was hat mein Opa immer gesagt, in diesem Falle braucht man nur nach Dänemark zu schauen, dort hat jeder, der keine wirklich handfesten Gründe hat, sich nicht impfen zu lassen, daran beigetragen, dass man sich wieder ungezwungen, auch in solchen Feten wie in Niel, bewegen kann.
    Aber sich durch moskau-gesteuerten Kampagnen auf Telegram leiten zu lassen oder schimmigen(ist niederländisch, einen passenden deutschen Ausdruck kenne ich nicht, höchstens nicht fest umrissen trifft aber nicht den Kern) Informationen aus dem Internet aus den Mündern von Spinnern, Hildmännern, Wendlern oder sonstigen sich ach so schlau wähnenden Blödmännern hinterher zu rennen, und sich gleichzeitig durch unser wohlwollendes Personal in der Gesundheitssorge weich abgefedert zu wissen, geht nicht.
    Frühzeitige Inanspruchnahme von Freiheiten, für die die Zeit noch nicht reif ist, und für die unser Krankenhauspersonal ihre Freizeit opfern muss, nur damit Andere Halli Galli machen können, ist im höchsten Masse unsolidarisch, und nicht ehrlich.
    Aber Solidarität scheint neuerdings intransitiv geworden zu sein, Empfangen, ja Fordern, – klar- aber Leisten – nö, wir haben wohl lange genug auf die Alten und Kranken Rücksicht genommen, die Generation, der wir erst verdanken, was wir -wie normal- einfordern.
    So, genug der Moralpredigten, aus vielen anderen Threads bezugnehmend auf meinen Post , wie z.B. 19, 14, 8 kann man leider auch ablesen, dass Vielen in ihrer egozentrischen Erlebniswelt auch völlig abhanden gekommen ist, die Quintessenz einer Abhandlung zu extrahieren.
    Mein Post 7. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert richtete sich total nicht gegen die Veranstaltung in Niel, auch wenn das KLE-Blog Bild nicht gerade von einem verantwortungsbewusstem Gebrauch der Freiheiten zeugt, es richtete sich ausnahmslos und individuell an Madame, die ich mit „Luder“ tituliert habe, weil sie stiekum auf diese Veranstaltung gegangen ist. Ürigens hat sie ihr Fehlverhalten (das nicht im Besuch der Veranstaltung besteht) eingesehen und sich bei den Betroffenen entschuldigt hat.
    Wie gesagt, ihr Recht, diese Veranstaltung zu besuchen, stand auch in unserer Familie niemals zur Diskussion, dem steht aber gegenüber, dass der Rest der Familie ein Recht darauf hat zu wissen, dass sie sich auf einer solchen Veranstaltung mit sagen wir mal erhöhtem Risiko aufgehalten hat.
    Dann hat nämlich jeder die Freiheit, für sich zu entscheiden, dass er für eine gewisse Inkubationszeit keinen Umgang mit ihr pflegen will.
    Die Sache hat sich in soweit geklärt, dass Sie sich z.Zt. freiwillig in eine quarantäneartige Situation begeben hat, wir hoffen einfach mal, dass wir alle symptomfrei aus dieser Zeit herauskommen.
    Nur, als Quintessenz bleibt, offen mit Informationen umgehen, damit alle Seiten vollinformiert ihre Wahl treffen künnen, ist für jeden alternativlos.

     
  29. 27

    Ich halte es sowieso für ein Märchen, dass irgendwer auf irgendwen aktiv Rücksicht genommen hat. Es wurden Regeln befolgt, die sich logisch aus der Situation ergaben. Letztlich ging es auch darum, dass die Intensivbetten ausreichen, für alle.

    Ebenso halte ich es für ein Märchen, dass irgendwer sich „für die Gesellschaft“ hat impfen lassen. Ich jedenfalls brauchte nur einen Blick auf die Leute am Beatmungsschlauch, um zu wissen, dass ich das nach Möglichkeit vermeiden möchte.

    Stellen wir uns doch nicht besser dar als wir sind. Spätestens beim Gerangel um zunächst rare Impfdosen hat sich doch gezeigt, dass der Überlebenswille bei vielen noch gut funktioniert, ggf. auch zum Nachteil anderer.

    Wir haben alle auf irgendwas verzichtet. Es gab und gibt Leute, die schlechter dran sind als andere. Aber diese Alt gegen Jung oder umgekehrt geht mir ziemlich auf die Nerven.

     
  30. 26

    @pd

    Geht es noch schwarz-weißer? Sämtliche meiner alten Verwandten wollen gar nicht, dass jüngere Menschen Rücksicht nehmen und sie wollen erst recht nicht, dass Kinder leiden. Ich weiß nicht mit wem Sie gesprochen haben, aber meine Verwandten, die Enkel und teilweise schon Urenkel haben, wollen nichts von dem, was Sie den alten Menschen unterstellen. Im Gegenteil viele alte Menschen haben stark unter der Isolation aufgrund der Pandemie gelitten. Waren Sie 14 Tage in einem Zimmer mit Bett, Tisch, Stuhl, Sessel und einem angeschlossenen Badezimmer allein? Nur wenige Minuten am Tag Menschenkontakt, wenn das Essen gebracht und die notwendigste Pflege erledigt wurde? Das war nichts anderes als Einzelhaft. Und das mehrmals. Nicht wenige haben das mit ihrer Gesundheit bezahlt.

     
  31. 25

    Vielen Dank für diesen Kommentar:

    „Die junge Generation hat rd. 1,5 Jahre auf vieles verzichtet und eine Rücksicht gezeigt zu der sich die ältere Generation niemals hätte durchringen können. Es wurde gewartet bis der überwiegende Teil der alten geimpft ist bevor es wieder zurück ins normale Leben geht.
    Die Risiken für die jüngeren sind gering und überschaubar, für die älteren minimiert.

    Wer dann noch weitere Einschränkungen von Grundrechten auf Kosten einer ganzen Generation verlangt ist rücksichtslos und opportunistisch.

    Wer die noch vorhandenen Restrisiken für sich als zu hoch einschätzt, sollte zuhause bleiben und die Gesellschaft meiden. Alte Menschen, mit überwiegend schwachem Immunsystem sollten lernen das es Lebensrisiken gibt mit denen sie umgehen müssen und nicht sofort nach Rücksichtnahme rufen. Es wird ja auch nicht hinterfragt ob der Körper eines Menschen wegen jahrzehntelangem Alkohol- und Nikotinmissbrauch oder fortgeschrittener Adipositas geschwächt ist. Da sollte sich jeder an die eigene Nase fassen und bei seinem Bedürfnis nach Schutz und Rücksichtnahme die Kirche im Dorf lassen.“

    (!)

    @9 Covid 19 Fälle beatmet im gesamten Kreis Kleve derzeit: 1

    Mit welchem Recht spricht man den (jungen) mündigen Erwachsenen die Entscheidung ab, ob Sie raus gehen dürfen oder nicht? 90% der Risikogruppe sind geimpft. Es nennt sich Leben. Und es endet. Irgendwann.

     
  32. 24

    Gibt genug studien die sagen das die Ansteckung zwischen Geimpfen kaum nennenswert ist.

    Das kann man Riskieren. Das immer noch nur ca. 60% geimpft sind DAS ist das Problem, das sind 20% zu wenig, wenn nicht gar 30% zu wenig…

    Bleibt dabei, 1G oder von mir aus 2G ist das einzige was nützt

     
  33. 23

    Um mal einen ernsten Post zu machen: Ob es in Zukunft wohl so sein wird, dass man voll geimpft (oder durch Genesung geimpft) UND getestet sein muss? Immerhin schützt eine Impfung nicht 100% davor sich zu infizieren und Andere anzustecken. Nur man selber wird höchst wahrscheinlich vor einem schweren Verlauf bewahrt.

    Eigentlich müsste dies meiner Meinung nach ja sofort so gehandhabt werden. Wird das Privileg sich nicht testen zu müssen hier dazu eingesetzt die Impfung für dumme Menschen (verstehen den Vorteil der Impfung nicht und brauchen daher noch einen trivialen Anreiz) attraktiv zu machen? Oder hat es doch mit der Tatsache zu tun, dass bald Wahl ist?

     
  34. 22

    @13, der PCR-Test kostet sogar bis 80€

    Und wie ungeimpfte sich jetzt darüber auslassen ist lustig „mimimi ich muss 80€ zahlen um ins restaurant zu dürfen“ dabei ist die Lösung des Problemes so absolut kostenfrei. Impfen lassen kostet nichts…

    Meiner Meinung nach ist der PCR-Test noch viel zu günstig.

     
  35. 20

    @7
    Apropos dritter Schuss für Risikopersonen, med. Personal und Hochbetagte und mit Astra geimpfte: Alle diejenigen, deren 2. Schuss schon 6 Monate vorbei ist, haben nun noch bis Ende des Monats Gelegenheit, diesen unkompliziert ohne Termin im Impfzentrum zu bekommen.
    Ich habe mit meinen Eltern die Erfahrung gemacht, dass bislang Hausärzte nicht dazu bereit sind, diese Auffrischimpfung zu verabreichen.

    Abgesehen davon sieht es bei uns in Kleve so aus, als würden wir uns rosigen dänischen Verhältnissen annähern was die Impfquote angeht.

    Die Impfquote im Kreis Kleve (siehe Homepage Kreis Kleve) lag schon vor 3 Wochen bei der Gesamtbevölkerung bei 74,4 Prozent bei den Erstimpfungen sowie 64,3 Prozent bei den Zweitimpfungen und wie ich von der Schule meiner Tochter höre, haben sich sehr zuletzt viele Jugendliche impfen lassen.

    12- bis 17-Jährige: 37,9 Prozent Erstimpfungen und 18,3 Prozent Zweitimpfungen;

    18- bis 59-Jährige: 67,6 Prozent Erstimpfungen und 57,0 Prozent Zweitimpfungen;

    Über-60-Jährige: 94,9 Prozent Erstimpfungen und 87,2 Prozent Zweitimpfungen.

    Das dichte Gedränge, welches man auf dem Foto sieht, ist natürlich gewöhnungsbedürftig und ich fände es pfiffig, wenn sich vor und nach so einem Ereignis auch die Geimpften vorsichtshalber selber testen würden, zumal es diese Selbsttest nun für kleines Geld an jeder Ecke gibt.
    Aber dennoch gönne ich den jungen Menschen dieses Stück Normalität von Herzen und drücke fest die Daumen, dass niemand bereuen muss, dort gewesen zu sein..

     
  36. 19

    @7 Jean-Baptiste…
    „mit Rücksicht auf die Alten der Massenorgie entsagen…“. Die junge Generation hat rd. 1,5 Jahre auf vieles verzichtet und eine Rücksicht gezeigt zu der sich die ältere Generation niemals hätte durchringen können. Es wurde gewartet bis der überwiegende Teil der alten geimpft ist bevor es wieder zurück ins normale Leben geht.
    Die Risiken für die jüngeren sind gering und überschaubar, für die älteren minimiert.

    Wer dann noch weitere Einschränkungen von Grundrechten auf Kosten einer ganzen Generation verlangt ist rücksichtslos und opportunistisch.

    Wer die noch vorhandenen Restrisiken für sich als zu hoch einschätzt, sollte zuhause bleiben und die Gesellschaft meiden. Alte Menschen, mit überwiegend schwachem Immunsystem sollten lernen das es Lebensrisiken gibt mit denen sie umgehen müssen und nicht sofort nach Rücksichtnahme rufen. Es wird ja auch nicht hinterfragt ob der Körper eines Menschen wegen jahrzehntelangem Alkohol- und Nikotinmissbrauch oder fortgeschrittener Adipositas geschwächt ist. Da sollte sich jeder an die eigene Nase fassen und bei seinem Bedürfnis nach Schutz und Rücksichtnahme die Kirche im Dorf lassen.

     
  37. 18

    Der inflationäre Gebrauch des Begriffs „Faschist“ z.B. durch Wortschöpfungen wie „Impffaschist“ ist befremdlich. Opfer des Faschismus werden dadurch indirekt mit Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht impfen lassen möchten, gleichgesetzt. Das ist der blanke Hohn für die Opfer des Faschismus. Beispielsweise „Impfbefürworter“ oder wenn es sein muss „Impffanatiker“, was ja schon ziemlich abwertend ist, wären mögliche alternative Formulierungen gewesen, aber nein, die beiden Begriffe wirken ja nicht so schön denunzierend, nicht wahr?

     
  38. 17

    @12 „Auditor“:

    Sie vermitteln durch Ihre unangemessenen Bemerkungen den Eindruck, der Situation rhetorisch und argumentativ nicht gewachsen zu sein. Gern möchte ich Sie auf den Beitrag 4 in diesem Thread hinweisen.

    Sollten Sie auf den Hinweis derat unausgeschlafen wie in Ihrem Beitrag 12 reagieren, empfehle ich Ihnen Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Gute Besserung.

     
  39. 16

    @14 – ja, die Dänen sind wirklich bewundernswert! Immerhin haben weit über 80 % der Dänen erkannt, wie wichtig und hilfreich das Impfen für die gesamte Bevölkerung ist. Und @12 – von ImpfFASCHISTEN zu sprechen ist wohl eher eine akute Form von Realitätsverkennung – schließlich sind es die Impfgegner, Coronaleugner, Querdenker oder wie sich die Covidioten noch so schimpfen diejenigen, die auf ihren „Kundgebungen“ gemeinsame Sache mit den Faschisten von AfD & Co. machen!

     
  40. 14

    Ich finde, es ist an der Zeit, die Jugend wieder ausgelassen feiern zu lassen (gern mit 3 G, in paar Wochen auch ohne).
    Ja, vielleicht wird es wie in den Niederlanden und in Münster zu Infektionen kommen. Aber ist denn bekannt, ob es hier nach auch zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kam bzw. kommen wird? Und darum geht es doch letztendlich immer noch, oder? Soweit ich die Meldungen aus Münster verstanden habe, kam es hier nur zu milden oder gar keinen Symptomen und neuere Studien weisen darauf hin, dass immunisierte Personen bei einer Infektion wahrscheinlich nicht besonders ansteckend für ihr Umfeld sind. Das sind doch eigentlich – wenn man es nüchtern betrachtet – ganz positive Nachrichten.
    Wir werden nicht alle Infektionen verhindern können und ich bewundere die Dänen für ihren Weg zu sagen: Jeder Erwachsene hatte die Chance, sich impfen zu lassen, wir machen jetzt alles auf, unser Gesundheitssystems ist stark genug.
    Ich würde mir wünschen, dass wir auch dahin kommen, wenn dann auch Schwangere und Stillende ihre zweimalige Impfung hatten.

     
  41. 13

    @9 Insider
    Die getesteten mussten ja einen PCR Test vorweisen. Die sind ja schonmal ein ganzes Stück zuverlässiger und geringere Viruslast bedeutet ja auch weniger ansteckend. Vor allem aber kostet so ein PCR Test mindestens 50€ und ich denke somit waren die meisten Besucher sowieso geimpft oder genesen. Aber Sie haben schon recht, 2g oder 1g wäre optimaler.

     
  42. 12

    Was für ein Irrsinn, die Jugend genießt das Leben und schon kommen Alarmsirenen und Impffaschisten aus ihren Löchern. Auch nach dieser Party, wie schon immer nach jeder Scheunenfete, wird ein nennenswerter Anteil der Besucher anschließend mit Erkältungen zu tun haben. In zwei Wochen sind alle wieder fit. Versteckt euch doch im Keller oder denkt mal darüber nach freiwillig aus dem Leben zu scheiden, dann kann euch die tödliche Pandemie nichts anhaben.

     
  43. 11

    @10
    So wie nach der 2G Party in Münster? 😂
    Toller „Anreiz“!
    Mich reizt es eher auf gar keine Getümmelpartys zu gehen, dies ist derzeit eben das Sicherste und ich habe genug Beschäftigung so dass ich solche Events noch nicht einmal vermisse.

     
  44. 10

    @9

    Daher müssen wir ja auch unbedingt auf 2G gehen damit ungeimpfte noch ein paar schöne „Anreize“ bekommen sich endlich impfen zu lassen.

    Daher begrüsse ich auch das es demnächst bei selbst verschuldetere Quarantäne bei ungeimpften keine lohnfortzahlung mehr geben soll.

     
  45. 9

    Tja ist das jetzt ein Super Spreader Event gewesen? 🤔
    Nur weil man geimpft, genesen oder getestet ist an diesem Tag heißt das ja nicht das man nicht an Corona erkranken kann! Für Genesene und Geimpfte bedeutet das im Falle des Infektionsfalles unter Umständen einen milderen Infektionsverlauf. Für lediglich an dem Tag getestete Personen, dass zum Zeitpunkt der Testung eine möglicherweise vorhandene Covid 19 Viruslast, eventuell nur zu gering war um vom Test erfasst zu werden, aber trotzdem vorhanden sein kann!

    Die Niederlande mussten leider ähnlich negative Erfahrungen mit einem Versuchsevent im Juli dieses Jahres mit dem „Verknipt Festival“ in Utrecht mit 20.000 Teilnehmern an zwei Festtagen machen! Trotz der angewandten 3G-Regel hatten sich im Nachgang dort jeder vierzehnte Besucher bei dem Festival in Utrecht mit Covid-19 infiziert und dass trotz vorhandener Hygienemaßnahmen. Die Veranstalter waren im Nachgang geschockt, die Gesundheitsbehörde rechnete in den folgenden Wochen mit noch weiteren Ansteckungen bei den weiteren Kontaktpersonen, auch zahlreiche Besucher aus Niedersachsen und NRW waren im Nachgang als Positiv getestet worden.

    Ich gönne den jungen Mitbürgern ihre Freiheit und kann nachvollziehen das diese nach zwei Jahren der Einschränkungen wieder Freunde treffen, Feiern, Party machen und einfach wieder nur leben wollen.
    Aber ein Fakt ist aber auch, dass die Menschen die auf unseren Corona-Isolier und Intensivstationen stationär mit Covid Erkrankung (auch im Kreis Kleve) aufgenommen werden nun immer jünger werden und auch mitunter leider daran trotz aller Bemühungen und technischen Möglichkeiten letztlich versterben. Von den zahlreichen Long-Covid Spätfolgen der wieder Genesenen möchte ich erst garnicht reden!
    Trotzdem halte ich es von den Veranstaltern für unverantwortlich so ein dichtgedrängtes Event durchzuführen, denn kein junger Erwachsender wird sich so eine Gelegenheit entgehen lassen, erst recht nicht wenn die Freunde und Bekannte ebenfalls dort hingehen!

    In den nöchsten 14 Tagen werden wir es an den Infektionszahlen für den Kreis Kleve wohl sehen und wir die behandelten Ärzte und Pflegekräfte, die hier in Kleve und im Kreisgebiet in den Krankenhäusern täglich auf den Coronastadtionen ihren Dienst verrichten, werden es als Erste hautnah mitbekommen ob das nun ein Super Spreader Event letztlich wurde, ich hoffe trotzdem für alle Beteiligten das es nicht so kommt!

     
  46. 8

    Ich sehe keine Gründe warum geimpfte und genesene nicht feiern sollten?

    Wer ungeimpft ist hat eben Pech und muss draussen bleiben

     
  47. 7

    So ein Luder!
    Uns erzählt Sie, sie würde bei einer Freundin deren Geburtstag feiern dann dort auch übernachten, und was sehe da meine müden Augen ?
    Madame hat sich stiekum geschlichen und war aud der Mall-Party in Niel.
    Na Fräulein, komm Du mal heute abend wieder nach Hause.
    Da ist nix mit Donnerwette, aber wohl mit 10 Tagen Stubenarrest mit Quarantäneregeln. Wir sind zwar alle geimpft, aber gerade in Rücksicht auf die gebrechlichen Alten unter uns, die sich wegen besonderer Prädisposition frühzeitig im Frühjahr haben impfen lassen, und sich gerade fragen, ob es nicht an der Zeit ist, einen dritten Schuss setzen zu lassen, wäre es wichtig gewesen, dieser Massenorgie zu entsagen.
    Und dann auch noch so blöd zu sein, um sich ablichten zu lassen, und auf dem KleveBlog zu landen!

     
  48. 6

    @ Nachdenker

    Also ich hab seit der zweiten Impfung selbst in der tiefsten Pampa 5G Empfang . An das Summen im Kopf musste ich mich erst gewöhnen aber jetzt bin ich sehr zufrieden.

     
  49. 4

    Eins hat die Corona-Krise gezeigt: Es gibt viele Leute ohne geistige Vorerkrankungen, die offenbar nicht in der Lage sind, Sachinformationen aufzunehmen und logisch zu verarbeiten.

    Wenn irgendwann von Corona keine Rede mehr ist, sind die immer noch da.

     
  50. 3

    Wenn in so einer Region gefeiert wird, dann wird es sicher eine 2G oder 3G Veranstaltung sein. 4G wird man da nicht empfangen können. 😉

     
  51. 1

    Mit (viel) Verlaub:
    Die Landjugend feiert und das ist gut so.
    Die Gefahren liegen nicht in der potentiellen Virenverbreitung – sondern zum Glück eher in den altbekannten Revierkämpfen.
    Da hat sich seit gefühlten 50 Jahren nix geäandert.
    Corona … ja, da gibt es ein Virus und viele Mutationen … aber wir impfen ja fleissig.
    So what?
    Ich bin geimpft und hatte auch die zwei Jahre vor dem vollständigen Impfschutz keine Probleme.
    Das ich nun vollständig geimpft bin, verschafft mir auch keine Vorteile. Nach wie vor kann ich Überträger sein, nach wie vor bin ich potentiell eine Gefahr.
    Immer noch sind die Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen oder allgemein ältere Mitmenschen im hohen Alter deutlch gefährdeter als die Landjugend.
    Der ganze Hype ist einfach nur Blödsinn.