Kleiner Service für alle kurzentschlossenen Partygänger: Was ist heute Abend wo los? Für Nostalgiker dürfte die World-Center-Goodbye-Party (mit Strom und fließend Wasser) vermutlich die beste Empfehlung sein, es ist das letzte Mal, dass der Tanztempel seine Tore öffnet (BBQ auf der Terrasse, Beginn 21 Uhr, Einlass ab 21 Uhr, 18 Jahre Mindestalter). Danach beginnt der Umbau zum Kino *** Punk in Mai heißt es ab 20 Uhr im Radhaus, Eintritt frei. Es spielen: BAHOOGA, SKAPANSKA, CRUMB CAKE FLASHES *** DJ Mike, der unverwüstlichste unter den Plattenauflegern, lädt ins Coffeehouse: »60 Jahre und kein bißchen leise – Mit Oldies in den Mai« heißt das Programm, es würde nicht wundern, wenn das Programm von A (Abba) bis Z (Zappa) geht. Eintritt frei. *** Wachwechsel am Großen Markt: In Inge’s Bodega wird Abschied gefeiert: Inge B. geht nach vielen Jahren Gastronomie in den wohlverdienten Ruhestand, Costa G. aus Nimwegen übernimmt das Ruder *** Und auch in der Villa Nova tut sich was, es steigt ab 21 Uhr die zweite Villa-Nova-Party-Nacht „Tanz in den Mai“
Zuschauen, entspannen, nachdenken (vielleicht nicht gerade, wenn Sie nach Feierabend im Stau auf der Gruftstraße stehen). Dieses Idyll bot die heutige Hauptverkehrsachse noch 1960:

Ein verblüffendes Bild aus dem Familienarchiv von… (© U. Pauls)

Raum für Visionen: Pressekonferenz im Fraktionszimmer der CDU (Foto © Kleinendonk)
„Ein Feinkostgeschäft im Sinne von Spezialitätengeschäft“: Dass die CDU für das Sontowski-Projekt auf dem Minoritenplatz ist, dürfte niemanden überraschen – allerdings verblüffte Fraktionschef Udo Janssen auf einer Pressekonferenz mit einigen Details…
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Von Kleve aus Griechenland retten: Frank Ruffing, Volksbank Kleverland (© Kleinendonk)
In Kleve agiert Frank Ruffing, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Kleverland, gerne als der joviale Kümmerer, der sich unermüdlich fürs Gemeinwohl engagiert. Jetzt musste er erleben, dass andere sich um seine Bank kümmerten – die BaFin ordnete nach Informationen von kleveblog 2012 eine Sonderprüfung für die Volksbank Kleverland an. Dabei kam heraus: Die kleine Bank aus Kleve hat offenbar für Millionensummen mit griechischen Staatsanleihen spekuliert.
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Vogel, friss oder stirb! Einer der wesentlichen Auslöser für das Unbehagen angesichts der gegenwärtigen Minoritenplatz-Planungen ist die Frage, woher dieser plötzliche Zeitdruck kommt, die Lösung genau so zu schlucken. Darauf lieferte Thomas Riek, Projektleiter des Investors Sontowski & Partner Group, auf der Informationsveranstaltung von FDP, Grünen und Offenen Klevern eine interessante Antwort. Wenn im Mai keine Entscheidung zugunsten Sontowskis falle, so Riek, sei man weg – eine Information, die vermutlich bei den Spitzenkräften in der Verwaltung eine Schockstarre auslösen dürfte.

Was Dr. House sagt, gilt auch für die Klever Unterstadt
„Offene Fraktionssitzung“ der Klever CDU im Kolpinghaus – 128 Parteimitglieder und interessierte Klever Bürger kommen, Mikrofone werden abgedreht, außer bei Befürwortern (siehe dazu Anmerkung im Text), und die Christdemokraten sind nur halb so gelassen wie die Investoren, Bürgermeister Theo Brauer versucht den „bösen Blick“, Manfred Palmen sitzt abseits der Partei- und Verwaltungsgranden ganz hinten links…
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Klotzprojekt, sprachlich poliert
Kurier am Sonntag, Seite 5: Unter der Überschrift „Ein durchweg ganzheitlicher Ansatz“ haben die Erlanger Investoren Sontowski & Partner Group den Kampf um die Deutungshoheit über ihr geplantes 20-Millionen-Projekt in Kleve eröffnet, und zwar mit einer halbseitigen Anzeige, in der ein „hochwertiges“ Geschäftshaus angekündigt wird, das „modern“ sei und über eine Sonnenterrasse verfüge, die den Blick „sowohl gen Innenstadt als auch auf den angrenzenden Grünzug des Minoritenplatzes“ öffne. Cafés laden „zum Verweilen“ ein, das Dachgeschoss wird durch Gartenflächen „veredelt“. Projektleiter Thomas Riek sagt: „Das Gebäude fügt sich in die vorhandene Stadtstruktur und -architektur ein. Es wird mit einem hochwertigen Mieterbesatz und attraktiven Freiflächen die bereits bestehende Infrastruktur entscheidend aufwerten.“ Auf 5800 m² sollen sich künftig ausgewählte Fachgeschäfte aus den verschiedensten Bereichen ansiedeln, die in Kleve bislang keine passenden Räumlichkeiten fanden.
»Mehr Eros in die Stadtverwaltung«, so war ein viel besprochener Beitrag von Margret Ostermann hier und in den lokalen Medien überschrieben. Es gibt nun ein erstes Fotodokument, das bei der Eröffnung der Richard-Long-Ausstellung im Museum Kurhaus entstanden ist und das nahelegt, dass dieser Ansatz auch tatsächlich umgesetzt wird:

(Foto © Kleinendonk)

Flamenco statt Klompentanz: Inge kam aus Wattenscheid und brachte iberische Lebensart an den Niederrhein (Foto © B. Pauls)
Diese Nachricht lässt sich nur mit einem Ouzo verkraften: Inge Borgemeester, eine Ikone unter den Gastwirten in Kleve, übergibt ihr Lokal »Inges Bodega« am 30. April an einen Nachfolger. Am Tag des Thronwechsels in den Niederlanden also etwas, das man ebenfalls als Abdankung bezeichnen muss. Der Neue – ein Mann, der in Kleve keine unbekannte Größe ist.
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Eben noch schwärmten wir davon, wie schön alles von oben betrachtet aussieht, da meldet sich Fotograf -jübu-, ein treuer Zulieferer unseres kleinen Angebots. Er hat sich einmal nicht von sprießendem Grünzeug ablenken lassen, sondern sein Objektiv – man könnte sagen: unbarmherzig – auf den einen oder anderen architektonischen Schandfleck gerichtet. Es sind Motive, die eventuell eine Ahnung davon entstehen lassen, wie ein weiteres, derzeit geplantes Großprojekt möglicherweise in ein paar Jahren zur Bereicherung des Stadtbildes beiträgt.