Schlaglichter der Klever Stadtgeschichte: „Bleibendes Ergebnis des Stadtjubiläums“

rd | 15. Oktober 2018, 13:12 | keine Kommentare
Im Autofokus der Lokalpresse: diverse Buchautoren

Im vergangenen Jahr feierte die Stadt Kleve ihr 775-jähriges Bestehen, und dazu veröffentlichte die NRZ in 52 Folgen eine Serie, die von konkreten Ereignissen ausgehend wesentliche Abschnitte der Stadtgeschichte erzählte. Nun, knapp ein Jahr später und doch „schneller als erwartet“, so Stadtarchivar Bert Thissen, ist die Serie als kompaktes Buch erschienen. „Ein bleibendes Ergebnis des Stadtjubiläums 2017“, mit diesen Worten stellte Thissen das 228 Seiten starke Buch am Montag Mittag im Stadtarchiv vor. 

Die 52 darin versammelten Geschichten spannen einen Bogen vom Jahr 1092 („Vor der Stadtgründung“) bis zu den Jahren 2017 („Früher Butter, und Bildung“) und 2018 („Was blieb, was änderte sich?“), wobei der Schwerpunkt der Beiträge auf dem 19. und  20. Jahrhundert liegt. Die Autoren der einzelnen Texte sind Andreas Daams, Andreas Gebbink, Bert Thissen, Helga Ullrich-Scheyda, Ralf Daute, Ursula Geisselbrecht-Capecki, Wilhelm Diedenhofen und Wiltrud Schnütgen. Das Buch ist großzügig und liebevoll bebildert, besonders stolz ist Archivar Thissen auf eine Abbildung des Großen Markts aus dem Jahre 1650, die den Platz als funktionierendes Ensemble mit Sitzbänken und spielenden Kindern zeigt und noch nicht als den geistlosen Parkplatz, zu dem das Gelände heute verkommen ist. Zur Orientierung: Ca. im dritten Gebäude auf der linken Seite befand sich damals noch nicht und befindet sich heute nicht mehr die Gaststätte Inge’s Bodega.

Thematisch präsentiert sich das Buch weit gestreut, nicht nur Politik spielt eine Rolle, sondern auch Kultur, Wirtschaft und auch das Vereinsleben in der Stadt. Stellvertretend für alle Autoren dankte NRZ-Redaktionsleiter Andreas Gebbink, der die Serie gemeinsam mit Bert Thissen konzipiert hatte, dem Leiter des Stadtarchivs für die Unterstützung der Autoren.

Herausgeber des Werks mit dem Titel „Kleve. Schlaglichter der Stadtgeschichte“ ist der Klevische Verein für Kultur und Geschichte/Freunde der Schwanenburg, unterstützt wurde das Vorhaben durch die Stiftung Presse-Haus NRZ, durch die Stadt Kleve und durch die NRZ. Das Buch ist im Klartext-Verlag erschienen und zum Preis von 19,95 € im Buchhandel erhältlich.

So malerisch präsentierte sich der Große Markt ca. 1650 dem Betrachter


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Zum Abschluss unseres kleinen land- und wasserwirtschaftlichen Exkurses noch das zaghafte erste Muhen einer Kuh bei Keeken:



Vermisstenanzeige

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Es war einmal ein… Altrhein

… und der Rhein ist auch im Verschwinden begriffen, aktueller Pegelstand 38 Zentimeter, Tendenz fallend.


Sicherheitsabstand unter Kühen

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An der Keekener Straße: Keine Kuh nähert sich der anderen auf weniger als zehn Meter. Könnte uns Menschen auch manchmal gut tun…