(Aktualisiert, mit Ratsbeschluss am Ende)
Es geht drunter, es geht drüber, oder aber, es geht, wie in Kleve, drunter und drüber.
Willkommen bei den Millionenfestspielen zur Querung zweier Bahngleise am Ende einer Strecke, die von Düsseldorf in die Provinz führt. Ganz aktuell ließ die Deutsche Bahn mitteilen, dass sie die existierende Überführung für marode hält und lieber heute als morgen abreißen möchte (siehe RP-Artikel: Bahn will Fußgängerbrücke am Bahnhof abreißen). Somit wäre Handlungszwang gegeben.
Tiefbauamtschef Bernhard Klockhaus, in der Abenddämmerung seiner Karriere in Kleve, betrachtet die Unterführung der Gleise, wie sie als Alternative geplant ist, als sein Vermächtnis an die Stadt. Insgesamt soll das Bauwerk 17 Millionen Euro kosten, weil aber große Teile davon bezuschusst werden (was nichts anderes heißt, als dass andere Steuerzahler sie bezahlen), soll der Teil, der aus der Klever Stadtkasse (und somit von den Klever Bürgern) bezahlt werden muss, sich auf „lediglich“ 4,6 Millionen € belaufen. So gesehen natürlich eine Art von „Schnapper“. Rein rechnerisch würde sich jeder Bürger mit rund 90 Euro am Bau des Tunnels beteiligen.
Doch damit allein ist es nicht getan. Wenn die Unterführung kommt, und derzeit wird dieses Vorhaben als „alternativlos“ dargestellt, muss auch der Wohnmobilstellplatz weichen – der trotz seiner wenig pittoresken Lager ein Magnet für Reisende ist, die diese Art des Lebenswandels in ihren späten Jahren für sich entdeckt haben. Damit der Stadt kein Schaden entsteht, soll ein neuer Platz errichtet werden, wofür nochmals ca. eine halbe Million Euro aufgewendet werden müssten.
Die bisherigen Planungen zeigen einen voluminösen Tunnel, der so üblich ausgelegt ist, dass in den Zeichnungen natürlich von einem möglichen „Angstraum“ keine Spur zu sehen ist. Aber: Kennt jemand eine Unterführung, die nicht doch relativ schnell merkwürdig riecht und verrapsackt aussieht?
Dass statt einer Unterführung eine ebenerdige Möglichkeit geschaffen wird, die Gleise zu klären, lässt die Bahn angeblich nicht mit sich machen. Hier wurde schon der Vorschlag gemacht, den Bahnhof einfach um eine Zuglänge nach Osten zu verlegen, was problemlos möglich wäre, da das Bahnhofsgebäude ohnehin nicht mehr für Reisezwecke genutzt wird, sondern der Krankenkasse AOK und den Klevischen Verein als Sitz dient. Die Gleise dahinter könnten entfernt werden, was eine ebenerdige, bequeme Wegführung ermöglichen würde. (Die Weiterführung der Strecke bis nach Nimwegen wird nicht kommen, die Chance ist lange verpasst.) Aber warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?
Aber warum drunter, wenn nicht auch drüber eine Option wäre? Das Foto oben zeigt eine Überführung in der schwedischen Kleinstadt Ängelholm, die mit 27.500 Einwohnern gerade einmal halb so groß ist wie Kleve. Wir sehen eine einladende Treppe, eine Überquerung, in der die Reisenden vor Wind und Wetter geschützt sind, und natürlich zwei Aufzüge für Menschen mit Behinderungen oder schwerem Gepäck.
Da sich das Bauwerk in Schweden befindet, ist anzunehmen, dass die Interessen aller Arten von Bahnreisenden gebührend berücksichtigt worden sind. Eine Überführung dieser Art ließe sich auf einem Bruchteil des Raumes verwirklichen, den die Unterführung verschlingen würde.
Dass diese Überführung 17 Millionen Euro gekostet hat, erscheint nicht vorstellbar. Nehmen wir als Hausnummer mal fünf Millionen Euro, was schon hoch gegriffen erscheint: Dann sinkt der Eigenanteil der Stadt Kleve auf gut eine Million Euro. Die Stadt Kleve könnte also drei Millionen Euro Kosten vermeiden und müsste nicht wie augenblicklich über die Dörfer gehen, um nach allen möglichen Einsparmöglichkeiten zu suchen. Und zusätzlich dazu könnten die Planer auch den Wohnmobilstellplatz unangetastet lassen – nochmals eine halbe Million Euro Kosten weniger.
Gestern im Rat beantragte die Fraktion der Grünen Folgendes: „Die Verwaltung wird beauftragt, das Genehmigungsverfahren zur Bahnhofsunterführung in Kleve bis zum 7. Oktober 2029 (Ende der Landesgartenschau) vollständig auszusetzen, die bereits erzielten Planungsleistungen zu sichern und gleichzeitig ein Konzept für eine
temporäre, barrierefreie Fußgänger- und Radfahrüberführung zu erarbeiten, beispielsweise durch Aufzüge an der bestehenden Fußgängerbrücke. Das Konzept ist bis zum 31. Juli 2026 vorzulegen, zu genehmigen und innerhalb von zwölf Monaten nach Genehmigung umzusetzen.
Finanzielle Auswirkungen: Die Verwaltung wird beauftragt, die bis dato angefallenen Planungskosten zu erfassen, die voraussichtlichen Kosten für die temporäre Überführung zu kalkulieren und einen Finanzierungsvorschlag zu unterbreiten. Die Gesamtkosten werden voraussichtlich im Bereich von 400 bis 600T€ liegen.“ Der Stadtrat lehnte diesen Antrag mehrheitlich ab.
Es soll nun mal unterirdisch werden!


Ich war heut mit dem RE 19 unterwegs und der Haltepunkt Friedrichsfeld wurde aufgrund der Bauarbeiten zum dreigleisigen Ausbau der Betuwelinie provisorisch verlegt. Dort wurde nicht nur ein provisorischer Haltepunkt eingerichtet, sondern es wurde auch eine provisorische Überführung, inklusive zwei Aufzügen gebaut. Warum sollte bei uns keine Überführung mit Aufzügen möglich sein, ich verstehe es nicht!
Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit, mich mit mehreren Akteuren der Klever Lokalpolitik zu unterhalten. Bei dieser Unterhaltung war kein Politiker der Grünen, die,wie berichtet, versucht haben,diesen absoluten Schwachsinn per Ratsbeschluss zu stoppen. Kurz um, ich habe mit Ratsherren und Damen gesprochen, die ganz aktuell dagegen gestimmt haben diesem Unfug ein Ende zu bereiten.
Die Resonanz in diesem Gesprächen war die ich führte war einheitlich. Ich mit deutlichen Worten gesagt, dass jeder, der bei der aktuellen Haushaltslage an dieser schwachsinnigen Unterfphrung festhält, den Knall nicht mehr gehört hat und in der Klappse besser aufgehoben ist als im Stadtrat oder der Stadtverwaltung. Jeder sagte mir, ich würde ihm aus der Seele sprechen. Ich frage mich jetzt ernsthaft, wo diese Leute bei der entsprechenden Abstimmung waren? Waren die vielleicht schon auf dem Weg zur LVR Klinik oder einfach nur auf der Suche nach ihren Eiern? Oder verbietet die Zugehörigkeit zu einer Partei eine eigene Meinung?
Eine kleine Erinnerung an Lokalpoliker aller Parteien. Ihr wurdet allesamt gewählt, um die Bürger der Stadt Kleve zu verteten. Dazu dürft ihr gerne euren gesunden Menschenverstand benutzen. Es ist nicht euer Job irgendwelchen Leuten ein 17 Millionen Euro Denkmal zu errichten. Im Zweifel kann es auch hilfreich sein, seine Wähler nach deren Meinung zu fragen statt den Parteikollegen der in über Jahre gewachsenen Seilschaften gefangen ist. So erzeugt man Politikverdrossenheit und treibt Wähler in die Arme so genannter „Alternativen“. Wie soll Politik im großen Berlin funktionieren wenn sich die Basis in der Lokalpolitik schon der Lächerlichkeit preisgibt?
Ich für meinen Teil werden „meinen“ Ratsvertreter bei nächster Gelegenheit fragen, wie er abgestimmt hat, warum er so gestimmt hat und ihm anschließend 90 Cent in die Hand geben damit er sich 2 Eier kaufen kann.
Ich hoffe, das möglichst viele das gleiche machen werden. Und wenn jemand sich berufen fühlen sollte, zu diesem Thema ein Bürgerbegehren zu starten, gerne. Ich eigne mich leider nicht so sehr für die erste Reihe, wäre aber der erste in der zweiten Reihe.
Ah, wir machen die Bahnstrecke einfach ab Bedburg Hau zu. Thema erledigt, kostengünstig.
Hmm… wenn ich Geld sparen muss, ist der Vorschlag vermutlich pragmatisch und kosteneffizient gedacht. Besser als nix. Elegant vom Laufen/Fahren/Überqueren isset nich.
Ich habe die Debatte nur nebenbei verfolgt: Eine Lösung wie Geldern (https://iht-bau.de/personenunterfuehrung-bahnhof-geldern/#tve-jump-177484f12a3) ist nicht denkbar? Es war mal die die Rede von 6Mio. Euro (https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-unterfuehrung-fuer-die-bahn_aid-33684187) Ja, das ist ein paar Tage her und wir hatten Inflation, der Preis wird so nicht anwendbar sein, aber wieso jetzt 17 Mio. Euro?
Auch mit Blick auf das Flora Quartier und den Radweg wäre die Unterführung schon charmanter. Aber am Ende muss die Kohle dafür da sein, sonst bringt es nix.
@Niederrheinstier, #31:
Oops. Note to self:
Formuliere beim nächstenmal gefälligst genauer, und vor allen Dingen versuche nicht witzig zu sein, sobald irgendein Rindviech nahebei ist. Ihre Sottisen waren jedoch Anlass für mich, das Projekt nochmal neu zu durchdenken. Ich hab da ne Idee.
Der Stadtrat möge die Klever Verwaltung auffordern, die neu zu bauende Bahnstrecke bis Nijmegen komplett unterirdisch im Tunnel zu bauen. In der öffentlichen Ausschreibung soll gefordert werden, die Gesamtstrecke mit einer VOLLSCHNITTMASCINE aufzufahren.
https://www.herrenknecht.com/de/produkte/productdetail/multi-mode-tbm/
(Das deutsche Unternehmen Herrenknecht ist weltweiter Marktführer bei Vollschnittmaschinen).
Eckpunkte:
⦁ Die Ausschreibung ist wie bisher zu formulieren, damit nur Loock oder Siebers den Zuschlag erhalten. Der Gewinner muss eine Vollschnittmaschine kaufen oder mieten. Zum Gerät gehört eine komplette Bedienmannschaft (3 Schichten); damit ist Termintreue gesichert.
⦁ Riesiger Vorteil für die Stadt Kleve: Nach erfolgreicher Fertigstellung wird nie wieder eine Tiefbaufirma es wagen, ähnliche Projekte mit mit dem Verfahren ‚Offene Baugrube‘ abwickeln zu wollen. Vor allem die beiden o.g. Betriebe werden dadurch auf elegante Weise gezwungen, keine Verfahren aus dem letzten Jahrtausend mehr anzuwenden. Danach gehen Buddeleien in Kleve ruckzuck.
⦁ Schon 100m vor dem Klever Bahnhof kann die Strecke unterirdisch abtauchen, der Bahnsteig ist dann unterirdisch mit Fahrstuhl zur Tagesoberfläche. Der jetztige Gleiskörper wird rückgebaut, die KAG-Schüler queren das Bahngelande ebenerdig. Eine Unterführung ist nicht erforderlich.
⦁ Weitere Bahnhöfe der Strecke sind Kranenburg, Groesbeek, und Nijmegen. Vielleicht sogar Donsbrüggen und Nütterden, wenn die Habenichtse genug zahlen.
⦁ Keine Beeinträchtigung der Tagesoberfläche – kein deutsches Rind muss umgesiedelt werden. alle Häuser in NL bleiben standsicher.
⦁ D baut die komplette Strecke bis Nijmegen ohne Kostenbeteiligung der NL. Das ist easy, weil nicht nur deutsche, sondern auch europäische Fördermittel abgegriffen werden können. Die NL sichern dann im Gegenzug zu, dass ihre Untertanen auf ewig vor jedem deutschen Bürger niederknien.
Das Thema ist immer noch „brandheiß“, und genau das ist gut so. Bereits im Februar, hier auf dem Blog diskutiert. Auch da waren, das ist meine Meinung!, brauchbare Vorschläge dabei, die Unterführung überflüssig zu machen. Jetzt haben wir Mai, es bewegt sich nichts. Augenscheinlich ist es schon vor Februar klar gewesen das die Unterführung kommt….???. Warum eigentlich…?…Weil ich stichhaltige Erklärungen nicht finde, muss ich mal ein wenig rum spinnen, also meiner Phantasie freien Lauf lassen. Und diese sagt mir: Die Unterführung geht so in Richtung Wahlprogramm, …..die Aufträge zur Erstellung sind schon lange vergeben…..das geht also nicht einen Rückzieher zu machen…..!! Es wäre kontraproduktiv für zukünftige finanzkräfige Wählerstimmen, als auch für das Wohlwollen zukünftiger „Investitionen“. Achtung, ich unterstelle nichts, es sind nur Vermutungen!!!!. Nur meine Meinung, sonst nichts. ! Aber zur Lösung des Problems möchte ich dennoch meine Meinung kundtun. Die ist simpel, und wahrscheinlich „kostengünstig“…ein ebenerdiger Übergang, dort wo „nix“ mehr ist, also am des „Bahnhofs“. So wie es auch im Blog vom 24.Februar 2026 angestoßen wurde. Eine Pfütze ist manchmal so tief, das man im Sumpf versinkt.
Man könnte die Unterführung als Luftschutzbunker bauen. Flei Ziegen mit einer Plapke
Verlegt den Busbahnhof auf die andere Seite des Schienenkörpers, wo jetzt Park– und Wohnmobilplatz sind..
Oder baut idiotensichere Übergänge, die den Schülern und Schülerinnen das nicht genehmigte
Überqueren unmöglich machen.
Die Kosten werden auch nicht annähernd genannte Zahlen erreichen.
@32.
Vielleicht sollte man doch ab und zu „veremmerichern“ ……. 😉
In Emmerich a.Rh. baut die Firma Janson Bridging seit Jahrzehnten ( Behelfs-) Brücken. Auch in den Niederlanden damals beim Neubau A 325 ab der Waalbrücke Richtung Arnheim. Für den Klever eine Expertise erster Klasse ! Leider sind sie von Gönnekant, da muß man leider in den sauren Apfel beißen.
@26 (auch hilfreich für @28)
Mmuuuh, Herr Schuster, ich bin entsetzt, dass Sie nun auch ins Lager der Destruktiven gewechselt zu sein scheinen! Waren Sie es nicht, der den Kleveblog einst mit sehr vielem Bauingenieurwissen gefüllt hat, mmuuuh, als der Hang neben der Kaskade abgerutscht war? Das Wissen kann doch jetzt nicht einfach so weg sein, mmuuuh, krasses Demenzsympton? Nehmen Sie doch einfach mal eine topographische Karte von Groesbeek zur Hand, mmuuuh, z.B. diese: https://de-de.topographic-map.com/map-dg8f3/Groesbeek/?center=51.76083%2C5.92712
Dann sehen Sie, dass der Marktplatz in Groesbeek deutlich über dem Grundwasserspiegel in der Niederung auf Teilen einer Moräne liegt, mmuuuh, schon seit der letzten Eiszeit. Und dass die Topographie von Groesbeek sogar einen Tunnelbau begünstigt, mmuuuh, siehe dazu auch auf S. 90 der Sintropher-Stuide von 2011 (Niederländische Version). Hinzu kommt, dass der Dual-Use-Tunnelbahnhof mangels Überbauung des Marktplatzes kostengünstig im Aufschlitzverfahren gebaut werden könnte, mmuuuh, Fa. Loock würde da vermmuuuhhtlich einfach nur eine ganz dicke Abwasserkanalröhre aus Beton als Tunnelröhre unter dem Marktplatz hinduch verlegen. Wenn Städte wie Düsseldorf (am Rhein!) zig unterirdische, zum Teil sehr tiefliegende und pompös große Straßenbahnhaltestellen wie z.B. unter der Heinrich-Heine-Alles erhält, warum sollte es dann nicht für einen vergleichsweise kleinen Dual-Use-Tunnelbahnhof unter dem Marktplatz von Groesbeek reichen, mmuuuh, 660.000 Einwohner in Düsseldorf versus (fast?) 300.000 Einwohner in Nijmegen, Groesbeek, Kranenburg und Kleve?
Interessant auch was da immer so erzählt wird…. ‚einige hndert Schüler‘ könnten den Weg über die Gleise nehmen….kamen die Schüler/innen des KAG nicht bisher ohnehin von jenseits der Glesie zur Schule? Wer soll denn aus der Oberstadt zum KAG gehen? Und wieviele davon sind Buspendler?
Wobei das die Frage aufwirft: Es gibt vielleicht einige Schüler/innen aus der Oberstadt die kommen mit dem Fahrrad zur Schule? Sind da die Unfälle vorprogrammiert wenn die durch die Unterführung fahren?
Und was überhaupt keiner nochmal hinterfragt: Alle labern vom Klimaschutz und der Verkehrswende und dass wir mehr Schienen brauchen. Natürlich aber nicht im eigenen Vorgarten=Kommune. Hier werden die ehemaligen Gleisflächen kommentarlos ohne Hinterfragen der Sinnhaftigkeit überbaut. Auch der kleveblog hat sich nie dafür interessiert.
Die Gleisflächen waren doch mal zu was nüztlich. Oder haben die Leute des Güterbahnhofs eigentlich jahrzehntelang sinnlose Arbeit gemacht? Haben wir weniger Güter in Kleve oder mehr? Bräuchten wir nicht eigentlich mehr Schienen?
@27.
🙂
@ 25
Kosta fast gar nix, so ein Tunnel..
Vor allem da nur im Sand gebuddelt werden muss #Achtung Ironie#
Zitat von Leser 13: „….glaube ich, dass das sogar recht sicher und unfallfrei vonstatten geht.“
Stimmt wohl. Aber leider nur bei den Niederländern. Wir Niederrheiner sind da ein völlig anderer Menschenschlag. Leichtsinnig, unvorsichtig, blind und blöd. Die reinste Hammelherde. Wir sollten der Stadtverwaltung dankbar sein, dass sie stellvertretend für uns nachdenkt und nicht jede unnütze Kostenverursachung einfach durchwinkt.
Danke dafür, dass die Klever Verwaltung uns vor uns selbst beschützt, jawoll. Die Australier haben dafür einen eigenen Fachbegriff erfunden: Nanny State. Noch fühle ich mich nicht ausreichend gepampert.
Verdacht: Bürgerschutz ist denen egal. Der wahre Grund ist eine riesige Angst, irgendein Schaden Hingenommer könne einen Verwaltungsbeamten verklagen mit dem Argument, „…der hätt dat nie so einfach genehmigen dürfen.“
Und jetzt bitte alle Leser im Chor: „DAS IST WIDERLICH.“
Vermuhtlich erfüllt die Tunnellösung auch sämtliche Bedingungen aller europäischen Schwimmbadverordnungen nach Starkregen. Man muss nur den Pumpensumpf und die Lenzpumpe weglassen. Nochmal billiger!
@22
Mmuuuh, ein Tunnel, der etwa 5 bis 10 m tiefer genau unter den heutigen Draisinengleisen und unter dem Marktplatz von Groesbeek hinduch verläuft, kollidiert nicht mit der besagten Passage des Koaltionsvertrags!!! Gleichzeitig kann dieser Tunnel zusätzlich als zentraler Schutzraum für die Zivilbevölkerung ausgeführt werden, mmuuuh, „Veiligheid voor iederen“ in Krisenzeiten. Fahren Sie mal mit der Straßenbahn durch den Untergund unter dem Zentrum von Düsseldorf hindurch, mmuuuh, dann wissen Sie, wie so etwas geht. Und wie schon gemmuuuht, mmuuuh, rd hatte ich gestern schon eine entsprechende, AI (Animal Intelligence)-generierte Illustration eines solchen Tunnels zukommen lassen. Fragen Sie rd, mmuuuh, ob er Ihnen freundlicherweise eine Email mit diese AI-generierten Illustration zukommen lässt!
Hatte ich doch schon gesagt: Baut ne EHB (EinschienenHängeBahn). Die erfüllt auch niederländische Bedingungen.
„17 Millionnen für einen Tunnel, ich bin fassungslos.“ (von #6) Dito.
„Der Stadtrat lehnte diesen Antrag mehrheitlich ab.“ Nochmal dito.
@ #8: Sehr interssanter Gedankengang.
Es muss nicht schwedische Technik sein. In Deutschland wurde schon zur Jahrtauendwende eine bessere Lösung entwickelt, und die war über 20 Jahre im Regelbetrieb (kein Testbetrieb!). Ohne Umsteigen zwischen 2 Fahrstühlen, wie in Schweden. Hat sich aber damals aus irgendeinem Grund nicht durchgesetzt. Vielleicht öfter mal kaputt? Keine Ahnung, aber ich weiß, wie man lange Ausfallzeiten verhindern kann. Klockhaus kann mich ja fragen.
https://www.youtube.com/watch?v=A2g4u9F9i90
Kleve hat mit der LAGA die Gelegenheit, sich der Welt als moderne und technikfreundliche Stadt zu präsentieren, und verpasst die Chance grandios. Wir werden zur Lachnummer. Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Leserbrief überhaupt schreiben soll. Denn bisher hat der ‚wichtigste‘ Ingenieur der Klever Stadtverwaltung noch immer jede Gelegenheit genutzt, alle Vorschläge, die nicht von ihm selbst kamen, zu zerreden, blockieren, oder ins unendliche zu verzögern. Mein Gefühl sagt mir, dass er auch diese Gelegenheit zur Selbstprofilierung nutzen wird.
@ 21 Niederrheinstier:
Die Übersetzung:
„Gemeinde Berg en Dal
Koalitionsvereinbarung 2026–2030
Zuversichtlich in die Zukunft!
Parteien:
LOKAAL! Kernachtig Groesbeek D66 Berg en Dal“
… < Seite 9 >
„Mobilität: Sicherheit für alle“
… < Seite 10 >
„Es ist unwahrscheinlich, dass die Bahnstrecke Nijmegen – Kleve in der kommenden Legislaturperiode
wieder in Betrieb genommen wird. Sollten in dieser Angelegenheit während der kommenden Legislaturperiode dennoch ernsthafte
Schritte durch andere Behörden unternommen werden, gilt für uns, dass dies weder direkt noch
indirekt zu einer Beeinträchtigung des öffentlichen Busverkehrs in der Gemeinde und nicht
zu einer störenden Durchschneidung des Ortskerns von Groesbeek führen darf.“
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
„Gemeinde Berg en Dal
Koalitionsvereinbarung 2026–2030
Zuversichtlich in die Zukunft!
Parteien:
LOKAAL! Kernachtig Groesbeek D66 Berg en Dal“
… < Seite 9 >
„Mobilität: Sicherheit für alle“
… < Seite 10 >
„Es ist unwahrscheinlich, dass die Bahnstrecke Nijmegen – Kleve in der kommenden Legislaturperiode
wieder in Betrieb genommen wird. Sollten in dieser Angelegenheit während der kommenden Legislaturperiode dennoch ernsthafte
Schritte durch andere Behörden unternommen werden, gilt für uns, dass dies weder direkt noch
indirekt zu einer Beeinträchtigung des öffentlichen Busverkehrs in der Gemeinde und nicht
zu einer störenden Durchschneidung des Ortskerns von Groesbeek führen darf.“
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
Pardon – Ich kann da Nichts Aneres heraus lesen, als das es sich mit einer Bahnverbindung Kleve-Nimwegen auf ewige Zeiten erledigt hat! Es sei denn, es gäbe eine Strecke jenseits, drumherum, von Groesbeek????
Ah ja – schon mal in Groesbeek gewesen und sich die „Bahnlinie“ im Ort angeschaut…?
Mmuuuh, @19 und @20! Inzwischen hat mir der Gelderlandstier den folgenden Auszug aus dem originalen Koalitionsvertrag 2026-2030 für die Gemeente Berg an Dal zukommen lassen, mmuuuh, über das Stiernetzwerk:
„Gemeente Berg en Dal
Coalitieakkoord 2026-2030
Vol vertrouwen vooruit!
Partijen:
LOKAAL! Kernachtig Groesbeek D66 Berg en Dal“
… < Seite 9 >
„Mobiliteit: veiligheid voor iedereen“
… < Seite 10 >
„Het is niet waarschijnlijk dat de spoorlijn Nijmegen – Kleve de komende periode wordt
gereactiveerd. Mochten er hierin tijdens de komende bestuursperiode toch serieuze
stappen door andere overheden worden gezet, dan geldt voor ons dat dit direct of indi-
rect niet mag leiden tot aantasting van het openbaar busvervoer in de gemeente en niet
tot een overlast gevende doorsnijding van de kern Groesbeek.“
…
Mmuuuh, kann es sein, dass sich in Kleve manch gewisse Schreiberlinge mmuuuhtmaßlich mal ganz schnell, aber freiwillig zu einem Kurs anmelden sollten, mmuuuh, z.B. zu einem Kurs „Niederländisch richtig lesen und richtig verstehen“?
Eine Lösung, die die oben genannten Ausschlußgründe in keiner Weise verletzt, habe ich rd heute schon übermittelt, mmuuuh, an info@daute-kommmuuuhnikation.de
Generiert habe ich diese Lösung im Übrigen mit Animal Intelligence (und Copilot), mmuuuh, u.a. auch mit sehr guter Dual-Use-Verwendbarkeit im Sinne von bestmöglicher „Veiligheid voor iederen“.
Mmuuuh, Bahn besser heile statt immer nur kaputt reden!
Destruktive Ideen gibt es für Kleve schon genug, mmuuuh, wird mal wieder Zeit für etwas Konstruktives!
Ich finde das in mehreren Aspekten total verwirrend!
Eine Diskussion bezüglich der barrierefreien Überquerung läuft doch schon seit mindestens 30 Jahren – Und dann, nach 30 Jahren, kommen mal Vorschläge und Gegenvorschläge? Peinlich!
– Dass die seit 1991 stillgelegte Bahnfortführung nach Nimwegen definitiv nicht kommen kann/ wird, haben doch gerade erst die NLer gestern nochmal manifestiert:
https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/neue-koalition-in-groesbeek-niederlaender-erteilen-reaktivierung-der-bahnlinie-eine-absage_aid-147935519
Also bitte – nach 37 Jahren mag sich doch wirklich Niemand vorstellen, dass es mit der Bahnlinie nach Nimwegen nch was wird, oder?!
Somit ist und bleibt Kleve Endbahnhof Deutschlands.
Damit kann man auch den Klever Bahnhof, sofern der Begriff überhaupt noch berechtigt ist, auf die, manchmal, einfahrenden Zügen des RE10 reduzieren – und den Stopp verkürzen, davor einen ungefährdeten Fußgängerüberweg ebenerdig einrichten?
Das dürfte ein paar Pflastersteine und eventuell einige Aufschüttungen kosten – aber keine Mio an Euronen!
@15: das stimmt, siehe Goch.
Aber es könnte ja das Gleis Richtung Kreisverkehr zurück gebaut werden, und dann dort eine Verbindung zum Busbahnhof geschaffen werden.
Die Verbindung Richtung Niederlande wurde auch von der neuen Stadtverwaltung in Groesbeck abgelehnt (rp-Bericht von heute)
@ 15 Oliver
…und genau das zeigt hier im Kleinen, warum unser Staat immer weniger funktioniert. Es zählt nicht mehr der gesunde Menschenverstand oder was jahrzehntelang bewährt war. Es zählt, was irgendwelche Experten in Paragraphen hineingetextet haben. Wenn, wie auch an anderen Stellen, der politische Wille da ist, kann man das ändern. Aber wir lähmen uns lieber selber. Gute Nacht Deutschland !
@4
Ja das ist bekannt und es wurden schon vergleichbare Bauprojekte in der Nähe begutachtet wie zum Beispiel eine angrenzende Tiefgarage.
Als Anwohner freue ich mich sehr über die neue Unterführung, wenn sie denn kommt. Hoffentlich bringt das mal mehr Leben hier hin.
Wenn ich mir das so durchlese und darüber nachdenke muss die Klever Stadtkasse noch üppig gefüllt sein.
Wenn es Möglichkeiten gibt, Geld einzusparen, wird das Geld noch zum Fenster herausgeworfen.
Man müsste das Landesfinanzministerium mal darauf hinweisen, dass es bei der Stadt Kleve Angestellte gibt, die Fördermittel, sprich Steuergelder, einfach nur zu raus hauen, damit wie hier in diesem Fall, pompöse Unterführungen gebaut werden, wo es auch viel kostengünstigere Möglichkeiten gibt, die den gleichen Zweck erfüllen.
Herr, lass Hirn vom Himmel fallen….
Benno
@Conan65
Das ist grundsätzlich richtig, allerdings bestehen diese Querungen schon mehrere Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, sie haben Bestandsschutz. Neue bodengleiche Querungen über Gleise sind allerdings nicht (mehr) genehmigungsfähig.
@12 Die ebenerdigen Übergänge in Emmerich werden in naher Zukunft durch Unterführungen ersetzt, der Grund ist der dreigleisige Ausbau der Betuwelinie.
Ich würde ja die „Kevelaer Lösung“ bevorzugen, mit Rampen an der Seite…
Guckt doch einfach mal in Zevenaar, wie simple so eine Lösung sein kann. Hier queren Fussgänger die Gleise. Da dort keine Kreuze, Blumen oder Kerzen stehen, glaube ich, dass das sogar recht sicher und unfallfrei vonstatten geht.
Für mich ist das ein Schildbürgerstreich. In Emmerich verlaufen mehrere Fußwege ebenerdig über mehrere Gleise und dort rasen u.a. ICE´s durch. Wenn Züge kommen gehen die Schranken runter. Ganz einfach. In vielen Großstädten fahren die Straßenbahnen auch ebenerdig über Fußgängerquerungen, ohne Abtrennungen oder auch Lichtsignale. Dabei fahren diese wesentlich schneller, als unsere Züge beim Rangiervorgang. Kostet ja vermeintlich nicht unser Geld.
Brücke? Einfach? Günstig? Wieso? Weshalb? Warum?
Es muss groß sein. Es muss kompliziert sein. Es muss teuer sein. Es geht nicht anders.
Dass die geplante Unterführung unter dem Rathaus (von manchen fälschlich Tiefgarage genannt) gebaut wurde und nun sinnvoll als Fahrradkeller dienen muss, ist wirklich schade. Gerne hätte ich auch eine Unterführung von der Brienerstraße zur neuen, umweltfreundlich und nachhaltig gebauten Fahrradstrecke neben dem Spoykanal. Damit würde auch dort die Fahrradüberlastung (ähnlich wie im Rathaus) endlich ein Ende nehmen.
@4 für den Fall, dass dort das Grundwasser ähnlich hoch steht, wie ein paar Meter weiter am Spokanal, kann man die Unterführung ja einfach 1,30m höher bauen. Stört in Kleve doch keinen, oder?
Solche Überführungen gibt es auch in Deutschland, in Plattling in Bayern überspannt eine solche mit Treppe und Aufzug sogar 22 Gleise. Zu meiner Zeit fuhren die Busse nach der Haltestelle Bahnhof weiter zum KAG.
Für den Preis der Unterführung könnte man wahrscheinlich die nächsten 50 Jahre Busse vom Bahnhof zum KAG fahren lassen
Geht es bei den 17 Mio Euro überhaupt tatsächlich in erster Linie um den Bau einer Unterführung? Oder könnte es nicht vielmehr so sein, dass ein gewisser Herr Uhrengehäuse damit der (Klever?) Baubranche zu seinem Abschied noch ein lukratives Bauprojekt zuschustern möchte? Zumal bei einem deratigen Projekt durchaus noch die Chance auf saftige Nachschläge á la Rathaus-„Renovierung“ besteht – z.B. wegen gar nicht so unwahrscheinlichen Altlasten und Bombenfunde, unerwartet hart verdichtetem Boden oder aus dem von @4 beschriebenen Grund.
Wenn die Deutsche Bahn die Fußgängerbrücke offiziell für „marode“ erklärt hat, und abreißen wird, wäre sie dann nicht auch für einen neuen barrierefreien Zugang zum Bahngleis verantwortlich und auch finanziell dafür zuständig?
Haben sich die Kommunalpolitiker mit den zuständigen Verantwortlichen der Deutschen Bahn, diesbezüglich in Verbindung und in Verhandlung gesetzt?
Gibt es deshalb seit Jahren immer diese Bahnkomplikationen, um dieser Angelegenheit zu entkommen, weil Kleve sozusagen von der Bahnverbindung „abgeschnitten“ wurde?
Mal ganz abgesehen davon, dass ich bis heute nicht verstehe warum im Rangierbereich zwischen van-den-Bergh-Straße und der Bahnhofstraße keine ebenerdige Querung möcglich ist, finde ich die Lösung aus Schweden eine sehr gute Alternative. Aber ich höre auch schon die Tunnelfreunde mit den Hufen scharren. Hohe Betriebskosten, Aufzüge ständig kaputt, zu klein für die Massen an Schülern die ständig dort durchlaufen, etc.
Gibt es überhaupt eine fundierte Untersuchung wieviel SchülerInnen dort überhaupt täglich die Bahnseite wechseln werden? Meines Erachtens kommt die überwiegende Mehrheit mit dem Zweirad oder dem Elterntaxi direkt zur Schule. Wurde schon mal darüber nachgedacht den Schulbusverkehr zukünftig am neuen KAG vorbeifahren zu lassen? Ist das beim alten KAG in Kellen nicht auch so?
17 Millionnen für einen Tunnel, ich bin fassungslos.
Die Klever Verantwortlichen sind doch innovationsresistent, man will partout eine übel riechende und bepinkelte Unterführung. Gibt’s ja schließlich in anderen Städten auch, da will man doch in Kleve nicht zurückstehen…
Hat man vergessen, dass es auch im Bereich Bahnhof viel Grundwasser geben könnte, das die Baumaßnahmen einer Unterführung erschweren könnte?
Wurden schon Maßnahmen zur Prüfung ergriffen und wenn ja, zu welchem finanziellen Aufwand?
Nicht schlecht Herr Specht = „Alter Schwede“ !!
Dem kann ich nur zustimmen. 👍👍👍
Gute Idee Ralf, du scheinst aber einen wichtigen Faktor zu vergessen: wir sind in Kleve!
Eine Sache die mir dazu einfällt wo Du die ebenerdige Lösung beschreibst: In Düsseldorf auf dem Weg zum Stadion laufe ich jedes Mal über S-Bahn-Gleise, ohne Ampel, ohne Schranke, ohne Unterführung. Dort steht einfach auf beiden Seiten so eine „zick-zack“ Sperre, ähnlich wie an der Schwanenburg an der Treppe neben der Commerzbank.
Wäre das nicht die einfachste Lösung? Denn Züge würden diese Stelle, außer vielleicht ausnahmsweise mal zum rangieren, nie passieren.