Bahnstrecke Kleve-Krefeld: 60 Millionen für die Tränen der Pendler

Unverspäteter Aufbruch in eine bessere Zukunft? RE 10 am Klever Bahnhof

Seit Anfang der Woche ist die Bahnstrecke Kleve-Krefeld im Rahmen eines Expressausbauprogramms für 60 Millionen Euro vom technischen Stand vor dem Ersten Weltkrieg auf den technischen Stand vor dem Dritten gebracht worden, alles schön elektronisch. Eine Woche vor der Wiederinbetriebnahme der Strecke fuhr die Bahn schön Probe, damit zum Auftakt auch alles reibungslos funktioniert. Und? Nichts funktioniert.

Es schmerzt einen überzeugten Nutzer der Bahn schon sehr, dass einmal mehr Vertrauen verspielt wird, dass nach menschlichem Ermessen ohnehin schon nur noch auf Kredit gewährt gewesen sein konnte. Wer tatsächlich von Kleve nach Düsseldorf oder Köln pendelt, für den war der RE10 nur dann eine Option, wenn er einen buddhistisch inspirierten Arbeitgeber hatte.

Hier nun der Bericht von Benno, der sich auf die erste Fahrt auf renovierten Strecke sehr gefreut hatte:

Tada, nach 6 Monaten Abstinenz kann ich endlich wieder mit dem RE10 fahren.
Voller Elan steige ich am Montag auf mein Rad und durch den Regen geht es zum Klever Bahnhof. Dort angekommen steht er, der RE10. Ja, hier bin ich richtig, denn statt zwei Einheiten steht dort nur eine. Und das kleine, aber wichtige Detail, von zwei Türen, geht nur eine. Ich bin sowas von begeistert, wieviel Mühe sich die RRB macht, dass ich weiß- ja, hier bin ich richtig, hier ist der Kunde König. Woher wissen die nur, was der Fahrgast sich wünscht?

Und endlich, der Zug setzt sich in Bewegung und fährt sogar zügig los. Aber die Überraschungen gehen noch weiter. Es gibt eine Langsamfahrstrecke zwischen Kevelaer und Kempen. Schade nur, dass ich diese nicht bei Tageslicht fahre, denn dann könnte ich aus dem Fenster schauen und die Landschaft genießen. Ach, die Verspätung von 10 Minuten bei der Ankunft in Düsseldorf stecken wir doch mit Freude weg. Ich erwarte schon voller Spannung die Rückreise.

Und da geht das Ideenfeuerwerk weiter. Kurzum lässt man einen Zug um 16:08 Uhr ausfallen. Und der darauffolgende Zug um 16:38 Uhr fährt halt um 10 Minuten später los. Dafür habe ich Verständnis, denn ein halbes Jahr wurde kein Kuppelvorgang, sprich eine weitere Einheit an den bereitstehenden Zug aufgekuppelt. Ja, da kommt man schon aus der Übung. Aber als positiv eingestellter Mensch (so eine Eigenschaft erlernt man als Berufspendler) freue ich mich, dass ich mit fremden Leidens, nein Fahrgästen ins Gespräch komme. So erfahre ich, dass nicht nur ich die Großzügigkeit der Eröffnungsüberraschungen erfahren durfte. Und ich kann mein Leben mal wieder in vollen Zügen genießen.

Und heute, am Dienstag geht es weiter. Ein Highlight war die Bahnübergangsstörung. Einfach fantastisch, wie galant wir darüber informiert wurden. Nur leider komme ich wieder nicht in den Genuss der Langsamfahrstrecke. So ein Mist aber auch. Enttäuscht lehne ich mich zurück und versuche ein wenig zu schlafen. Traurig steige ich in Düsseldorf aus. Und da trösten mich die 15 Minuten Verspätung auch nicht, dass ich die Langsamfahrstrecke wieder nicht genießen konnte.

Alles in allem, die Bahn und der Bund haben sich nicht lumpen lassen. 70 Millionen € wurden investiert, um Anreize für die Nutzung des ÖPNV zu setzen. Besser geht es doch nicht, oder? Macht bitte weiter so, denn wo bekomme ich sonst apuschal für zurzeit 170,93 € im Monat so viel an Aufregung geboten? Ich hoffe, wenn das Ticket demnächst nur 49,- € kostet, dass dann nicht gewisse Highlights aufgrund von Kostendruck gestrichen werden. Das geht gar nicht!

Bahnfahren, das letzte Abenteuer der Menschheit für Pauschal 170,93 € im Abo für die Preisstufe D im VRR. Geht’s noch?

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217 Kommentare

  1. 217

    Ich hörte von einem Fall wo updates bei einem Stellwerk eingespielt werden mussten. Dauerte ein bisschen länger: Die Firma hatte eine Diskette zugeschickt und es gab kein Laufwerk…

     
  2. 216

    @215

    Die brauchen in der Tat einen ganzen Tag, um Softwareupdates drauf zu spielen ?!

    Wenn da mehrere Komponenten aktualisiert und getestet werden müssen und möglicherweise direkt vom TÜV oder EBA abgenommen werden : Ja. Das ist auch in der Industrie nicht ungewöhnlich.
    Es handelt sich hier schliesslich nicht um ein Informatikprojekt in der Oberstufe.

     
  3. 215

    Auf der Seite der RRB sucht man vergebens nach dem Grund des Totalausfalls, während die NRZ ihn prompt nennt ;_)
    Softwareupdate *Ich schmeiß mich weg*

    Die brauchen in der Tat einen ganzen Tag, um Softwareupdates drauf zu spielen ?!

    „Um wichtige Updates aufzuspielen, fällt der Zugverkehr auf der RE 10-Strecke zwischen Kleve und Krefeld ganztägig aus. Darum ist das notwendig.“

    „Direkt im Anschluss an die Updates führt die DB gemeinsam mit der RheinRuhrBahn Probefahrten auf der Strecke durch. Das Update soll für eine bessere Betriebsqualität auf der Strecke Kleve – Kempen sorgen.“

    Mal ganz abgesehen davon, wie lächerlich das ganze ist. Stellt euch mal vor, wenn eines schlechten Morgens ein kurzer Stromausfall iwo in einem Stellwerk stattfindet, es ein böses Gewitter gibt mit sehr bösen Blitzen, die es auf Stellwerke abgeehen haben, jemand das Glasfaserkabel entlang der Strecke beschädigt, oder es spontane Fehler in den Softwareupdates gibt.

    Dann steht in jedem Fall der Benno früh morgens am Bf. und ist innerhalb von 3 Minuten auf Betriebstemperatur 😉

     
  4. 214

    ja mai, für’s kräftige Nörgeln von euch, gibt es von der RRB noch ma kräftig Nachschlag.

    Am Samstag, g a n z t ä g i g k e i n Zugverkehr ab KR-KLE, d.h. > 2 Std. nach KR ! 😉

    Aufgrund von Arbeiten an der Strecke zwischen Krefeld Hbf und Kleve kommt es am 14.01.2023 auf der Linie RE 10 zu Ausfällen auf dem genannten Streckenabschnitt.

    Ihr müsst mal die 70 Millionen für die bereits durchgeführten Arbeiten nehmen, die die jetzt noch folgen, kosten naturlement extra. Vor allem die Softwareupdates werden wahrscheinlich sehr teuer schmeiß mich weg

     
  5. 213

    was nützt der beste Oberbbau, wenn der Rest nicht funktioniert, wie es soll bzw. wie versprochen?

    Mein Reden. 🙂

    Aber der Oberbau ist ja da, der hat ja einen Wert der so leicht jetzt erstmal nicht verfällt, und der wird auch irgendwann mal wieder voll genutzt werden. Von daher ist das mit den 70 Millionen fürs Hinterteil nicht ganz korrekt.

    Wobei, ich muss vorsichtig sein, habe die Strecke noch nicht optisch inspiziert: Wenn überhaupt nennenswert der Oberbau erneuert wurde. Aber so hiess es ja.

     
  6. 212

    @203:
    was nützt der beste Oberbbau, wenn der Rest nicht funktioniert, wie es soll bzw. wie versprochen?
    Nichts! 70 Millionen dann für einen tollen Oberrbau, laut dem Link der Drehscheibe, Bahnübergänge, wo auf Teile gewartet werden, und Digitale Technik, die nicht richtig funktioniert.
    Das ist in meinen Augen ein sehr, sehr schlechtes Geschäft für den Steuerzahler sowie dem Berufspendler und Nutzer der Bahn.
    Schaut so die Verkehrswende aus?

    Ich weiß jetzt, warum die FDP noch mehr Geld in den Straßenbau und nicht in den Ausbau der Schiene stecken möchte…. Da kommst wenigstens pünktlich zur Arbeit

    Benno

     
  7. 211

    Wer ihn noch nicht gefunden hat, es gibt einen unterhaltsamen Kanal auf z. B. Twitter: BahnAnsagen

    Echte Ansagen…

    Zugführer im stark verspäteten Zug: „Regelmäßiges Versagen ist auch eine Form der Zuverlässigkeit“

    „Wir werden erstmal bis 18.13 Uhr mit diesem ICE in Bremen stehen bleiben, weil ich hier keinen Lokführer habe. Ich hoffe noch, dass er kommt, kann Ihnen aber nichts versprechen…“

    „Wir halten jetzt kurz in Hamburg-Harburg. Falls jemand fragt: Sie waren nie hier! Wir waren nie hier, ok?! Ausstieg in Fahrtrichtung rechts.“

    „Wie Sie sehen, wenn Sie aus dem Fenster gucken, fahren alle Züge an uns vorbei…“

    „Sehr geehrte Fahrgäste, bitte denken Sie nicht, dass ich eingeschlafen bin.“

    „Steigen Sie jetzt in den Zug ein! Wir sind seit 10 Minuten nicht mehr hier. Steigen Sie ein! Jetzt!“

     
  8. 210

    @206

    Oder Busse über die Autobahn!!

    SB20 Aachen-Jülich Abfahrt 7.10h. Heizt jeden morgen über die A4.

    🙂

     
  9. 209

    @206
    Das kann ich nicht beantworten; aber der Einzelne muss halt sehen dass er das Beste aus seiner Situation macht. Und da ist es ehrlich gesagt momentan schwer ums Auto herumzukommen, – für diejenigen die es sich leisten können.

    Das ist aber wirklich nicht die Schuld des Einzelnen, wenn er durch politische Entscheidungen dahingetrieben wird.

     
  10. 206

    @205 Oh ja!!! Ein Sprinter. Oder Busse über die Autobahn!!

    Warum muss ausgerechnet die Kreisstadt Kleve, die eine Hochschule hat und gerne Studierende aus aller Welt beherbergt vom Rest der Welt so abgeschnitten sein? Richtung Niederlande geht ja ohne Auto auch nichts….

     
  11. 205

    @199

    Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll…

    Was man weiss: Auto anschaffen!
    Zumindest als Rückfallebene.

    Man wird ja hier in Deutschland bzgl. Bahn&Bus förmlich ins Auto geknüppelt.

    In Kleve sowieso ganz im Sinne der Politik.
    (Hatte sich im Übrigen auch unter Northing nicht geändert)

    Es wäre z.B. schon mal ein fantastisches Angebot, ähnlich wie beim ICE einen RRB-Sprinter Kleve-Krefeld nonstop anzubieten. Nur einen in der Frühe.

    Früher gabs es D-Züge, wo man das konnte, gegen höheres Entgelt, versteht sich.

    Aber selbst diese Wahlfreiheit gibt es im – nach der Bahnreform ach so ‚liberal-marktwirtschaftlich“ orientierten – Bahnverkehr nicht mehr.

    Markwirtschaft am Arsch! Es ist genau umgekehrt: Für immer weniger Leistung will man im öffentlichen (Bahn)bereich immer mehr Geld haben, – und man kann dem eben nicht entfliehen, ausser durch ein eigenes Auto.

     
  12. 204

    @203

    Alles in allem, 70 Milli einfach für’n Ars…

    So kann man das auch nicht sagen, für das Geld sind ja nun auch Gleise und Oberbau erneuert worden. Nur, was nützen momentan erstklassige Gleise wenn die Signale nicht funktionieren. 🙂

    Aber einen besseren Fhrkomfort sollte man eigentlich schon auf den neuen Gleisen wahrnehmen wenn man das Glück hat einen der wenigen Züge die fahren zu erwischen.

    Beim Abbau der alten Gleise, Signale und Stellwerktechnik wäre es aber schön gewesen wenn DB-Netze mal so ne Art Sammlerwerkstatt gemacht hätte, – die alten Sachen haben ja schon fast Denkmalwert, da hätte sich der ein ander andere Pufferküsser vielleicht schon ein Stück davon zum Andenken in den Modellbahnkeller gestellt….

     
  13. 203

    @ 201:
    wie hatte ich schon hier gemutmaßt: https://www.kleveblog.de/bahnstrecke-kleve-krefeld-60-millionen-fuer-die-traenen-der-pendler/#comment-439330?

    Sollte wieder eine Umrüstung stattfinden, fallen mir dazu direkt zwei Fragen ein:
    1. wird deswegen wieder die Strecke monatelang gesperrt sein
    2. wer zahlt wieder für die Umrüstung

    Und das Scheidt & Bachmann es auch Mönchengladbach ist, stimmt (Pressemitteilung DB – https://www.deutschebahn.com/pr-duesseldorf-de/aktuell/regionale-presseinformationen/Zwischen-Kleve-und-Kempen-faehrt-die-Zukunft-Digitalisierte-Stellwerke-sorgen-fuer-zuverlaessigeren-Zugverkehr-9906762).

    Alles in allem, 70 Milli einfach für’n Ars…

    Benno

     
  14. 202

    @199 Wenn ich es richtig gelesen habe, steht der Ersatzbus für Kleve in Xanten, braucht 60 Minuten bis Kleve und dann die üblichen ca. 2 Stunden nach Krefeld. Darauf kann doch von den frühen Pendlern keiner ernsthaft warten morgens. Und Softwareupdates??? Lief das vorher als Testversion? Lieber Himmel, wie armselig….

     
  15. 201

    @195

    Danke für den Link, – Frage: Was war da jetzt an verwertbarer Aussage von dem PB-Vorsitzendem? Ich würde sagen: Informationsgehalt Null bzw. falsch, – dass der Fahrgast pünktlich zur Arbeit kommen will ist jedem klar, dafür muss man kein Interview geben.

    Dass die Strecke schon früher eine angebliche Problemstrecke war, ist hingegen (zumindest bzgl. der Sicherungstechnik) komplett falsch, würde ich sagen. Natürlich war die Sicherungstechnik -bis auf das vergleichsweise moderne Gleisbildstellwerk Kleve- auf einem alten Stand, aber sie funktionierte in der Regel fehlerfrei, die Signaleinrichtungen waren nie ein grösseres Problem. Sie war halt personalintensiv.

    Das man ’nicht so genau‘ weiss woran es jetzt liegt ist auch falsch. Die Umrüstung der Strecke ist Teil des deutschlandweiten Schnelläuferprogramms, bei denen verschiedene Hersteller auf 5 ausgewählten Bahnstrecken in Deutschland ihre Idee einer ESTW-„Nach“folgegeneration testen, die noch nicht standardisiert ist. Jeder Hersteller setzt hier seine eigenen Standards. Auf Kleve-Krefeld ist das meines Wissens nach Scheidt&Bachmann aus Mönchengladbach. Das es Probleme geben würde, war schon fast abzusehen, S&B hat bzgl. kompletter Sicherunsgtechnik nicht das Kaliber wie Siemens oder Alsthom (die z.B. ganz andere Servicekapazitäten haben).
    Dass das den Fahrgast nicht interessiert, dafür braucht man keine PB-Stellungnahme.

    Nach meinen Infos wird die Strecke im Übrigen irgendwann wieder umgerüstet auf den aktuellen Stand der Technik, ESTW.

     
  16. 200

    Meiner Auffassung nach ist der „Runde Tisch“ im Landtag wenig kontrovers verlaufen. Eine längst überfällige Entschuldigung der DB-Netz-Vertreter kam auch nur recht schmallippig herüber. Es wurde wieder von Optimierung, Effizienzsteigerung und Softwareupdates in den nächsten Wochen gesprochen und ein Ersatzbus in Aussicht gestellt. Mit anderen Worten, man weiß nicht, ob es überhaupt in den nächsten Wochen funktionieren wird und das ist der völlig falsche Ansatz, der Misserfolg ist vorprogrammiert. Hinzu kommt das von Herrn Ruenhoff, ich mutmaße mal ehrlich gemeint, ein Termin für eine weitere Konferenz benannt wurde … vor Ostern (entnommen aus der heutigen Ausgabe der NRZ). Es bleibt zu wünschen und zu hoffen, dass der Milchkannenexpress bis dahin störungsfrei läuft.
    Ach ja, ich habe einen Reisewunsch in die Bahnapp eingegeben: Am 11.01.2023 um 12:09 Uhr Emmerich Bhf – Düsseldorf Hbf und folgenden Reisehinweis erhalten, ich zitere:“Aktuelle Informationen zu Ihrer Verbindung: VIA20021: Emmerich->Duisburg Hbf: Bauarbeiten. (Quelle: zuginfo.nrw) Aufgrund von Gleiserneuerungen vom 01.01.2023 (23:00 Uhr) bis zum 03.02.2023 (5:00 Uhr) im Bereich Düsseldorf-Derendorf kommt es zu Fahrplanänderungen.
    Jetzt wird auch noch Hand an die rechte Rheinseite gelegt. Der Kreis Kleve wird hier offensichtlich systematisch abgehängt.

     
  17. 199

    Lese gerade, dass der Niers-Express ab dem 31. Januar „endlich zuverlässig“ fahren soll

    „Standby“-Busse sollen bei Ausfällen so lange fahren, bis der Niers-Express funktioniert.

    Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll…

     
  18. 198

    Danke für den Link Benno.

    Was ich aus der Berichterstattung ziehe, dass keiner w i r k l i c h weiß, oder wissen will, woran es genau liegt.

    a) Sonntagsreden der Politiker. Um das zu medial rüber zu bringen, was Rouenhoff da in die Kamera trällert, hätten sie Benno auch morgens um 6 Uhr irgendwas mit XX min Verspätung am Düsseldorfer Hbf interviewen können.
    b) Was der Heini da mit Softwareupdatres sagen will, ist mir schleierhaft. Softwareupdates dauern nicht die Welt, und hätten locker leicht im Probebetrieb der sanierten Strecke aufgespielt werden können. Wenn denen das jetzt wirklich erst einfällt, läuft mehr als einiges verkehrt und wird auch in Zukunft verkehrt laufen, wenn es denn mal wieder Softwareupdates benötigen wird.
    c) Einen Standby-busbetrieb vorhalten. Das entspricht meiner Lösung einen Kommentar weiter unten. Freut euch also in Zukunft auf mehr und bessere ?! Busverbindungen von und nach D’dorf, als Überraschung morgens um 4’54 bspw. 😉

    e wie ergo) mehr als einfach lächerlich und lächerlich einfach.

    Am heutigen Mobilitätsgipfel wurden bspw. die gesamten Bahnverbände gar nicht erst eingeladen, warum wohl ? Subventionen für die……..

    https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Fahrrad-und-Bahnverbaende-kritisieren-Mobilitaetsgipfel-article23833164.html

     
  19. 197

    Gerade die Info erhalten, dass ein Stellwerk wieder ausgefallen ist.
    Züge zwischen Geldern und Kempen fahren nicht.

    Benno

     
  20. 196

    Für alle, die sich hier über den runden, eckigen Tisch lustig gemacht haben, gibt es heute als Überraschung ein…………………….

    Defektes Stellwerk im Raum Nieukerk
    10.01.2023 ab 06:59 bis 08:59
    Baustelle/Fahrplanabweichung
    Ein defektes Stellwerk im Raum Nieukerk beeinträchtigt den Zugverkehr.

    Zur Zeit sind keine Zugfahrten im betroffenen Streckenabschnitt möglich.

    In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen.

    RE 10: Die Züge aus Richtung Kleve enden und beginnen derzeit in Geldern. Die Züge aus Richtung Düsseldorf Hbf enden und beginnen derzeit in Kempen (Niederrhein).

    Infolgedessen kommt es zum Teilausfall zwischen Geldern und Kempen (Niederrhein). Ein Busnotverkehr (BNV) der Firma Verhuven ist auf dem besagten Streckenabschnitt eingerichtet.

    Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer der Beeinträchtigung.

    Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.

    Viel Spaß mitt dem SEV 😉

    Habe gehört, Lösung des Runden Tisches, re10 wird jetzt dauerhaft zur SEV10 muuuuuääääääh ?

     
  21. 194

    @193 (Benno)
    Mmuuuh, Benno, der Zug, der um 16:38 Uhr (in D’dorf!?) abfahren sollte, war dann heute statt um 18:05 Uhr erst so gegen 18:35 Uhr in Kleve. Der gleiche Zug, der dann um 18:24 Uhr wieder nach D’dorf zurückfahren sollte, hat Kleve dann vermmuuuhtlich erst gegen 18:45 Uhr wieder verlassen können, mmuuuh +18 Minuten in Bedburg-Hau.
    Daher eine weise Niederrheinstier-Empfehlung an die heutigen Runden-Tisch-Hocker im NRW-Landtag, mmuuuh, sowie an DB-Schwätz, die RRB und den VRR:
    Irgendwo zwei weitere RE 10-Express-Triebwagen auftreiben und dann mit einem Wendeüberschlag (in Kleve) so fahren, dass in Kleve fahrplanmäßig 49 Minuten statt 19 Minuten (bis Dezember 2022 nur 16 Minuten) Wendezeit bleiben (so, wie auch an den Wochenenden), mmuuuh also nix Pofalla-Wenden und so. Das würde zum einem zur Fahrplanstabilisierung (vermmuuuhtlich besonders bei D’dorf-gemachten Rückfahrtverspätungen) und zum anderen zu einer viel stressärmeren Arbeit der RRB-Bediensteten führen, mmuuuh vermmuuuhtlich sollte ich den Verantwortlichen von DB-Schwätz, RRB, VRR und der Firma Gescheiterter Flachmann mal ein paar Niederrheinstier-Fladen zur Erinnerung vor die Bürotüren legen!?

     
  22. 193

    Zug Abfahrt 16:38 Uhr fällt quasi aus, da er statt 16:23 Uhr erst um 16:48 Uhr ankommt und dann Kuppelvorgang etc. mit einer Abfahrt nicht vor 17:00 Uhr zu rechnen ist.
    Grund: Bahnübergangsstörung…

    Ich hoffe, daß kein Teilnehmer mit dem RE10 zum runden Tisch angereist ist. Der wäre dann verspätet angefangen.

    Benno

     
  23. 192

    @184 Ich hatte Herrn Rouenhoff auch angeschrieben. Auch ich habe keinerlei Rückmeldung erhalten. Nicht einmal eine Eingangsbestätigung.

     
  24. 190

    hätte die das ernstahft einen feuchten Kehricht interessiert, hätten die schon 2021 nach den bauarbeiten auf dem ersten Abschnitt einen Tisch am Hbf-Kleve einrichten können. Oder auch ersatzweise mal mit dir so früh aufstehen, um dann die entsprechende Lautsprecherdurchsage um 4:51h hören können.

     
  25. 189

    @ 180 Geduldsfaden: so wie ich gerade gehört habe, findet der Runde Tisch am 9.01.23 statt. Anscheinend ohne diejenigen, die von diesem Desaster betroffen sind.
    Wetten, wir hören dann aus Düsseldorf, „… es wurde uns versichert, daß alles getan wird, daß der Zugverkehr auf der Strecke wieder reibungslos funktioniert…“ ( oder sinngemäß). Sollte es so sein, wissen wir warum es bisher nicht geklappt hat – es wurde bisher gar nichts oder zu wenig getan?

    Benno

     
  26. 187

    @rs: genau. Als Pendler hat man den Glauben verloren, das das noch mal besser wird….

    Benno

     
  27. 185

    @ rd: sorry für die ungenaue Info. Ich hatte gestern Abend nur die Schlagzeile gesehen – „Bauarbeiten zwischen Kleve und Krefeld Hbf – 22.01.2023 ab 20:30 – 27.01.2023 bis 02:00“,
    nicht aber die Info aufgeklappt. „Aufgrund von Gleisarbeiten zwischen Kleve und Weeze bzw. Krefeld Hbf fallen vereinzelte Züge der Linie RE 10 am 22.01.2023 sowie ein Zug in der Nacht vom 26.01.2023 auf den 27.01.2023 auf dem besagten Streckenabschnitt leider aus.
    Ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen wird eingerichtet.“

    @ Niederrheinstier: danke für den Hinweis, so nähert sich mein Blutdruck wieder dem Normalwert.

    Benno

     
  28. 184

    @180: Herrn Rouenhoff hatte ich diesbezüglich mal angeschrieben und angeregt, daß auch Betroffene am runden Tisch sitzen sollten. Bisher keine Rückmeldung.

    Benno

     
  29. 183

    @182 (rd)
    Mmuuuh, rd, wenn die Stellwerke nicht wieder ausfallen oder der Himmel auf die Gleise fällt, wird die RE 10-Strecke zwischen dem 21.01. und 27.01.23 aber vermmuuuhtlich nicht komplett gesperrt, mmuuuh es sollen vor allem einzelne der späten Züge ausfallen. Vermmuuuhtlich fahren dafür dann jedoch wieder die @&%“§-Busse von Milo aus Rheinberg oder Hanrath aus Heinsberg, mmuuuh die RB 33 nach Heinsberg fällt inzwischen wegen Personalmangel auch ständig aus.

     
  30. 181

    @Pendlerin: die Technik hat Scheidt & Bachmann aus Mönchengladbach bereitgestellt (Quelle: https://www.deutschebahn.com/pr-duesseldorf-de/aktuell/regionale-presseinformationen/Zwischen-Kleve-und-Kempen-faehrt-die-Zukunft-Digitalisierte-Stellwerke-sorgen-fuer-zuverlaessigeren-Zugverkehr-9906762). Beim Lesen der DB-Pressemitteilung nicht aufregen…. Diese wurde am 6.Dezember 2022 veröffentlicht. Dort werden auch Namen genannt, die für dieses Desaster sich auch auf die Schulter klopfen.

    Benno

    PS: bis jetzt fährt noch der Zug….4:54 Uhr ab Kleve. Aber die nächste Streckensperrung zwischen Kleve und Krefeld kommt vom 21. -27. Januar 2023 (kein Tipfehler, Quelle: Seite Rhein-Ruhr-Bahn)

     
  31. 179

    Ich würde mir wirklich mal wünschen, dass die Bahn gegenüber den Pendlern, die ständig vor dem plötzlichen Totalausfall ihres Transportmittels zur und von der Arbeit stehen, ein Zeichen des Bedauerns sendet. Aus Respekt. Zum Beispiel mit einer teilweisen Erstattung des Ticketpreises. Die Erhöhung wurde schließlich auch gleich umgesetzt. Inzwischen wäre es auch an der Zeit, einmal den Namen des Unternehmens zu nennen, das die Digitalisierung der Strecke umgesetzt hat. Von Pro Bahn sowie von der RheinRuhrbahn kam immer noch keine Rückmeldung. Sehr bedauerlich. Wenn der nächste SEV geplant wird, wünsche ich mir einen Bus, der die Autobahn nutzt und damit dann eine realistische Fahrzeit bietet. Die Busse fahren wenigstens zuverlässig. Ich bin inzwischen genervt.

     
  32. 178

    Herr Rouenhoff hat einen Gesprächskreis für Januar 2023 terminiert. Wollen wir hoffen, dass dieser Gesprächskreis zustande kommt. Mit dabei sein sollen auch Mitglieder aus Bundestag und Landtag sowie der VRR. Messen wir sie an den Ergebnissen und nicht an ihrem Geschwätz.

     
  33. 177

    Zitat von Zuginfo.nrw
    Defektes Stellwerk im Raum Kempen (Niederrhein)
    Beginn: 03.01.2023, 05:30 Ende: 03.01.2023, 17:00

    Das heißt 12 Stunden keine durchgehende Verbindung zwischen Kleve und Düsseldorf….

    Benno

     
  34. 175

    Ach wat war dat schön, 3 Fahrten hintereinander pünktlich und nun wieder diese Ka.ke…
    Laut Zuginfo.nrw ist ein Stellwerk in Raum Kempen anscheinend den ganzen Vormittag schon ausgefallen.
    Ich frage mich, was da ausfallen kann. Digital heißt für mich ein Computer der die eingegebenen Befehle ausführt. Oder was steckt dahinter?

    Früher war Bahnfahren definitiv besser und attraktiver….

    Benno

     
  35. 174

    Mmuuuh, Frohes (???) Neues Jahr, mmuuuh rien ne va plus!?
    Zumindest heute wieder beim RE 10, mmuuuh, mittlerweile gewöhnlicher Totalausfall.
    Gleich zwei Stellwerke sind kaputt, mmuuuh die in Bedburg-Hau und in Kempen (Quelle: http://www.zuginfo.rnvp, nix mmuuuh, http://www.zuginfo.nrw). Bahnwerker sind vor Ort (zumindest in Bedburg-Hau), mmuuuh aber bisher ohne Erfolg (vorhergesagte Dauer 5:30 bis 14:00 Uhr).
    Aber schon wieder Bombengeschäfte für Milo- und Hanrath-Busreisen, mmuuuh wie ich diese blöden SEV-Busse inzwischen hasse!

     
  36. 173

    Absolut lächerlich ist auch, dass in der DB-App die Züge A L L E S A M T pünktlich angezeigt werden, um zu verstehen, dass sie G A R N I C H T erst fahren, muss man erst ganz nach unten scrollen.
    Man könnte auch einfach ne Message, auf der gesamten Seite, einspielen a la Züge fahren heute auf dem unten genannten Streckenabschnitt gar nicht ( mehr), nehmen sie sich heute mal genüsslich einen Tag frei.

    Die arme Dame aus der nrz letztens, die wegen den “ paar Kinderkrankheiten, an dem sont famosen und problemlosen, modernen , digitalen und und und“ Betrieb der Strecke, schon Probleme mit ihrem Chef hat.

     
  37. 171

    @ Benno Ich hofe doch, dass du vorher noch durchgefahren bist und nich auf den Neujahrsexpress angewiesen warst ! 😉

    Defekte Stellwerke im Raum Bedburg-Hau und Kempen (Niederrhein)
    03.01.2023 ab 05:30 bis 12:00
    Baustelle/Fahrplanabweichung
    Defekte Stellwerke im Raum Bedburg-Hau und Kempen (Niederrhein) beeinträchtigen den Zugverkehr.

    Zur Zeit sind keine Zugfahrten in den betroffenen Streckenabschnitten möglich.

    In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen.

    Ein Ersatzverkehr (SEV) mit einem Bus der Firma Milo Reisen ist zwischen Kleve und Krefeld Hbf eingerichtet.

    Ein weiterer Ersatzverkehr (SEV) der Firma Hanrath Reisen, der als Schnellbus von Kleve nach Krefeld Hbf und Krefeld Hbf nach Kleve ohne Zwischenhalte fährt ist eingerichtet.

    Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer der Beeinträchtigung.

    Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.

    Auch lustig, wie man sich selbst innerhalb einer einzigen Mitteilung widersprechen kann. Oben, bis 12 Uhr die Dauer angegeben und unten dann fristlose Dauer angegeben

    Bitte an den Moderator/rd: Bitte den Beitrag auf der Hauptseite anpinnen, dann muss man nicht bis nach unten unten scrollen 😉

     
  38. 170

    Wir haben vermutlich alle bereits ein Auto als Rückversicherung, weil man immer spontan auf eigene Faust zur Arbeit gelangen können muss. Auch so ein Scherz bei Nutzung des ÖPNV.

     
  39. 169

    Es geschehen noch Weichen und Zunder :
    Gestern pünktlich von Kleve, pünktlich in Kevelaer,
    zurück pünktlich von Kevelaer, . . .
    . . . und pünktlich in Weeze.
    Doch dort die DurchSage :
    “ Unfall mit PersonenSchaden in Goch
    am BahnÜbergang GartenStraße [ beim ehemaligen ALDI ],
    deshalb ist die [ eingleisige ] Strecke bis auf weiteres komplett gesperrt.
    Dieser Zug wird mindestens 1h hier stehenBleiben.
    MINDESTENS !
    Wer die Möglichkeit hat, sich abholen zu lassen,
    dem wird empfohlen, das zu nutzen. “
    Kaum einer hat solches Glück,
    fast alle warten geduldig.
    nach knapp 1h :
    “ Dieser Zug wird NICHT nach Kleve weiterFahren
    sondern umkehren zurück nach DüsselDorf.
    Ein ErsatzVerkehr mit Bussen wird eingerichtet.
    ab der HalteStelle für den shuttleBus zum FlugHafen. “

    Besten Dank den freundlichen Menschen der RRB
    für die jeweils unverzüglichen Informationen !

    Und jenem LokFührer, der diesen Unfall erleben mußte,
    die Kraft, das Geschehen zu verkraften.

     
  40. 168

    Kauft euch endlich mal en Auto oder zieht um oder wählt bzw. gründet die Bahnpartei.

     
  41. 166

    @165 MFp: ja, auch Lokführer unterliegen, wie bei Busfahrern, Lenkzeiten. Das habe ich schon selbst erlebt. Richtung Kleve endete der Zug in Goch. Alle Fahrgäste mussten aufgrund der überschrittenen Lenkzeit den Zug verlassen und dieser fuhr dann leer bis Kleve weiter.

    @ Menno Benno: die von Ihnen genannten Probleme konnte ich in Düsseldorf merken. Anscheinend tüftelt die DB nicht nur an ihrer eigenen Definition von Pünktlichkeit (5:59 Min-Regel), sondern auch an den Apps herum, dass Züge immer noch als pünktlich angezeigt werden. Obwohl der Zug überhaupt noch nicht im D-dorf-Hbf stand, wurde dieser mit einer pünktlichen Ankunft angezeigt, ebenso die Abfahrt (obwohl die Zeit schon lange überschritten war). Was soll ein Kunde mit einer App anfangen, die so ungenau wie die DB ist?

    Seitens der Lokführerin der RRB wurde zügig gehandelt. Verspätete Ankunft, einmal Kopf machen und sofort wieder Richtung Kleve. Allerdings kann es in meinen Augen nicht sein, dass ein Zug mit zwei Einheiten ohne funktionierende Toilette fährt. Da besteht noch Verbesserungsbedarf.

    Benno

     
  42. 165

    Bhf Kleve 19:40 :
    Nach langem Warten auf Züge, die nicht kamen,
    einem Zug, der aus der Abstellung bis an den Beginn des BahnSteigs fuhr,
    dann aber wieder umkehrte,
    einem völlig nutzlosen Display, das nur den FahrPlan abspult
    ohne jegliche Verspätung o.ä. zu verraten,
    und LautSprechern, die sich beharrlich ausschweigen,
    endlich die Auskunft eines Menschen der NordRijn-WestRuhr-Bahn :
    Das StellWerk bei Kempen ist weiterhin defekt,
    jene Techniker, welche es hätten reparieren sollen,
    hatten ihre DienstStunden schon voll
    und durften nicht mehr arbeiten.
    [ ein 3fach Hoch auf die ArbeitsSchutzGesetze ! ]
    StattDessen mußten sie nach Hause fahren
    [ hoffentlich nicht mit der Bahn ! ]
    und deshalb stauen sich die Züge, die nach Kleve fahren sollen, südlich von Kempen
    und nördlich jene, die sich irgendWann mal von Kleve auf den Weg zum Dorf an der Düssel gemacht hatten.
    Ab etwa Kevelaer ist die Strecke voll.
    Wann wieder Züge Zug um Zug werden Kempen passieren können,
    ist völlig ungewiß.
    einzige Gewißheit :
    Der nächste Zug, welcher es bis Kleve schaffen wird,
    darf auf gar keinen Fall wieder zurückFahren
    sondern muß in die Abstellung.
    [ Gilt der gesetzliche Schutz vor Arbeit auch für Züge ? ]

     
  43. 164

    @161 (Menno Benno)
    Sehr informativ finde ich auch dieses verkalkte Video von 1958, also von lange vor meiner Zeit:
    https://www.youtube.com/watch?v=kWQH–ubZJU
    Schon sehr hörens- und reflektierenswert, über was der „Oberste Boss-Professor“ der Bahn da so doziert: Unbedingte (und pünktliche) Verkehrspflicht bei jedem Wetter auf jeder Strecke, Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft und zu sozialen Preisen,
    aber auch erstes (amatuerhaftes) Eisenbahndgesetz, Modernisierungsbedarf und so, alles mit dem Ziel, dass schon in naher Zukunft keiner mehr über die Millionenverlust zu sprechen bräuche.
    Recht hatte er, der Oberste-Boss-Professor: Von Millionenverlusten spricht heute wirklich niemand mehr, nur noch von Milliardenverlusten, seit 2002 sogar in Euro. Und die an anderer Stelle geäußerte Befürchtung, dass die modernen (sehr haltbaren) E-Loks aus den Fünfzigern auch noch im Jahr 2000 Züge durchs Land ziehen werden, ist sogar noch übertroffen worden – dank Flixxtrain & Co. Ebenso wie manch andere der dozierten Sachverhalte und Denkanstösse.

     
  44. 163

    Treffer und versenkt ! 😉

    Sieht so aus, als müsste ich heute noch dringend Lotto spielen 😉

    Reparatur an einem Bahnübergang
    27.12.2022 ab 14:49 bis 16:49
    Baustelle/Fahrplanabweichung
    Eine Reparatur an einem Bahnübergang verzögert den Zugverkehr in Kevelaer.

    In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und es kann zu Teilausfällen kommen.

    Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.
    Quelle: zuginfo.nrw

     
  45. 162

    Schau Benno, bekommst schon fett Nachschlag, die NWB hat deine Lobdudelei erhört.
    So muss dat 😉

    27.12.2022 ab 13:00 bis 15:18
    Baustelle/Fahrplanabweichung
    Ein technischer Defekt an einem anderen Zug im Raum Meerbusch-Osterath verzögert den Bahnverkehr.

    Der Streckenabschnitt ist eingleisig befahrbar.

    In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen.

    Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.
    Quelle: zuginfo.

    Bis heute Abend geht auch wieder n Stellwerk oder BahnÜbg. steil 😉

     
  46. 160

    @ 159 Niederrheinstier: Tante G. zeigte mir leider das Video nur noch auf dem elektrisierten Zwitschervogel.

    „In diesem Jahr werden weniger als 70 Prozent der Fernzüge pünktlich sein“ -O-Ton DB-Konzernchef Lutz (https://www.rnd.de/reise/deutsche-bahn-puenktlichkeitsziel-auch-2022-verfehlt-ziel-fuer-2023-gesenkt-YNMJ5M5DFVGRPNXOEELTPUJV2Y.html) -nicht zu vergessen, dass ein Zug auch mit einer Ankunft statt z.B. 6:30Uhr 6:35Uhr nach DB-Auffassung als pünktlich gilt- wie sähe die Statistik aus, wenn wie im Beispiel alles nach 6:30 Uhr als unpünktlich gelten würde?

    Die Strecke zwischen Kleve und Düsseldorf verkommt immer mehr zu einer Posse.
    Obwohl, seit dem 27. November war ich heute morgen zum zweiten Mal nach DB-Definition pünktlich in Düsseldorf. Wird der Traum endlich Wirklichkeit?

    Benno

     
  47. 159

    @159
    Mmuuuh, Benno, kann es sein, dass solche (doch leicht überzeichnete) Satire-Highlights über den ÖV im VRR-Gebiet jetzt häufiger via Twitter verbreitet werden, mmuuuh durch die Bluthunde von Elon Musk vermmuuuhtlich zur Förderung des Absatzes seiner Tesla-Autos? Vermmuuuhtlich lacht sich gerade die gesamte Auto- und Buslobby über das RE 10-Chaos kaputt, mmuuuh, kostenlose und vermmuuuhtlich recht einträgliche Werbekampagne. Dennoch mag ich lieber Fahrräder und (funktionierende) Bahnen statt Teslas (und Busse), mmuuuh, nur immerwährende Zuversicht und Mmuuuht, vor allem für 2023! Erst wenn der letzte Traum ausgeträumt ist, stirbt auch das letzte Fünkchen Hoffnung auf bessere RE 10-Zeiten, mmuuuh Am(m)en(märchen)!

     
  48. 156

    @155. Lord Extra Es haben auch schon Leute versucht sich selbst als Paket zu versenden, um angenehm und pünktlich Reisen zu können. Davon würde ich aber abraten.

    https://www.kleveblog.de/ingo-marks-gruendergeist-hoch-acht-im-herzen-der-stadt-die-erfolgsgeschichte-von-tobacco-more-more/#comment-431095

    https://www.kleveblog.de/ingo-marks-gruendergeist-hoch-acht-im-herzen-der-stadt-die-erfolgsgeschichte-von-tobacco-more-more/#comment-431151

    https://www.kleveblog.de/ingo-marks-gruendergeist-hoch-acht-im-herzen-der-stadt-die-erfolgsgeschichte-von-tobacco-more-more/#comment-431248

    Anna van Kleef würde so einen Unsinn natürlich nicht machen, sondern mit der Kutsche nach Emmerich fahren und von dort aus mit einem Schiff nach Düsseldorf fahren. Bei schlechten Straßenverhältnissen ist Kutschefahren kein Vergnügen.

    Ach ja. Frohe Weihnachten!🎄🎁🙂

     
  49. 154

    Ha, ich hab’s gewusst: DB-Regio will Weihnachten im Kreise der Familie verhindern:
    https://rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/niersexpress-stellwerk-in-weeze-gestoert-zuege-fallen-aus_aid-81828573

    Ist es nicht traurig, dass eine Wirtschaftsnation, die zu den G7-Staaten zählt, solch einen Mist zustande bringt? Mittlerweile kann ich diese Situation nur noch mit Galgenhumor ertragen. Es sind anscheinend Praktikanten der DB, die so etwas zu verantworten haben. So etwas ist gegen die menschliche Vernunft.

    Mittlerweile müssen laut diesem Bericht auch schon Menschen um Ihren Job bangen…https://rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/niersexpress-frau-droht-kuendigung-wegen-verspaetungen_aid-81726131
    An die Katastrophen-Verantwortlichen: mit warmen Worten und der Bitte um Verständnis, tausenden Entschuldigungen und was sonst noch alles, werden die Vorgesetzten der im Bericht genannten Frau nicht umzustimmen sein.

    Vielleicht wäre es für manchen DB-Infrastukturverantwortlichen besser, dass er sich eine Modellbahn zu Weihnachten wünscht. Dort kann er schalten und walten wir er möchte und gefährdet keine Existenzen.

    Benno

     
  50. 153

    @152

    Bitte nutzen Sie eine Fahrt früher oder später, um an ihr Reiseziel zu gelangen

    Das ist eine Unverschämtheit von der Bahn. eigentlich muss sie auf die Mobilitätsgarantie hinweisen.

    Wie gesagt, einfach zu viert in ein Taxi, für 120 Euro kommt man schn ne gewisse Strecke.

     
  51. 152

    Mit dem Glücksspiel trifft es:

    21.12.2022 ab 12:25 bis 23:00
    Baustelle/Fahrplanabweichung
    Aufgrund eines kurzfristigen Personalausfalls kommt es bei den Zügen der Linie RE 10 zu vereinzelten Ausfällen.

    Folgende Fahrten fallen ersatzlos aus:

    Kleve (13:24) > Düsseldorf Hbf (14:53)
    Kleve (19:24) > Düsseldorf Hbf (20:53)

    Düsseldorf Hbf (15:08) > Kleve (16:35)
    Düsseldorf Hbf (21:08) > Kleve (22:35)

    Bitte nutzen Sie eine Fahrt früher oder später, um an ihr Reiseziel zu gelangen

    Mit den 60 Millionen hätten de dem lieben Benno auch einfach ´ne megaspitzen Karre kaufen und den Rest dem Volke am Niederrhein spendieren können, damit wär der (die) auf Jahre glücklicher und mal ganz ehrlich, die jetzigen Verspätungen hätten die auch locker mit der 18 Jh. Technik hinbekommen.
    Nu haben sie halt keine Ausreden mehr, da verkommen die offenen, runden, eckigen buntn Tische zur Alibiveranstaltung.
    Wenn es denen wirklich wichtig wäre, hätte schon vor Jahren jemand auf´en Tisch gehauen, aber so gleichen sich die Ausreden dann wie bei dem hervorragenden Zustand der Bundewehr 😉

     
  52. 151

    @ 149:
    Nein, es wurde nichts übersehen. Ich warte noch auf eine Rückmeldung vom Organisator des geplanten runden Tisches, der, so habe ich gelesen, im Januar 23 stattfinden soll.
    Eine Lösung – ja die benötigen die Nutzer der Strecke RE10.
    Heute wurde der erste Zug ab Kleve in Krefeld gestoppt, der er mit letzter Kraft es bis dorthin geschafft hatte (technische Störung am Triebfahrzeug).

    Früher war es halt besser. Aber anscheinend konzentriert dich die Bahn auf ein anderes Geschäftsfeld, dem Glücksspiel:
    https://www.der-postillon.com/2017/12/bgh-bahn-gluecksspiel.html

    Benno

    PS: wäre vielleicht eine Geschäftsidee: ein Wettbüro im Klever Bahnhof…

     
  53. 150

    Heute hat sich die Tagespresse (NRZ) des Themas wieder angenommen.
    Überschrift: Beim RE 10 läuft es nicht, vielen Bahn-Kunden platzt der Kragen
    Es wurden u.a. Reisende und Pendler:innen angesprochen. Allesamt beklagten den derzeitigen desolaten Betrieb der RE10-Linie mit den gleichen Zustandsbeschreibungen, wie sie hier im Blog nachzulesen sind. Gegen Ende des Artikels wurden keine Lösungsvorschläge benannt wie z. B. ein effektives Controlling und eine permanente Bauaufsicht sondern, ich zitiere: „ Deswegen fordern die Unterzeichner die DB Netz dazu auf, dass zur zuverlässigen und dauerhaft stabilen Funktion der Strecken dringend eine Gesprächsrunde zur Bahnstrecke Kleve-Krefeld zustande kommen müsse … Mit dabei sein sollen auch Mitglieder aus Bundestag und Landtag sowie der VRR.“
    Da sind sie wieder, die Konjunktive. Herr Rouenhoff hat den Gesprächskreis für Januar 2023 terminiert. Wollen wir hoffen, dass der Gesprächskreis zustande kommt. Nur bringen diese Geprächskreise Pendler:innen nicht nach Krefeld, sondern ausschließlich stabile Zugverbindungen.

     
  54. 149

    Es war aber so.
    Und wir brauchen eine Lösung für die RE10.
    Und eine Reaktion Bon ProBahn habe ich hier evtl übersehen?

     
  55. 148

    @145

    Oh Gott Bayern – Go-Ahead Augsburger Netz, Desaster Murnau – Oberammergau, Desaster rund um Garmisch-Partenkirchen, Außerfernbahn – ich kann noch weitermachen… Dazu bayerische Höllentalbahn, deren Reaktivierung u.A. tausende LKW-Fahrten überflüssig machen würde. Wer ist dagegen – ja – die Grünen vor Ort und die CSU-Dorfheinis, Verhinderung der Brennertunnel-Zulaufstrecken usw., usw., usw..

    Was in Bayern wirklich sehr auffällt ist die relativ geringe Vermüllung der Landschaft. Ganz im Gegensatz zu Hessen oder NRW. Evtl. liegt es daran, dass in Bayern noch viele Menschen wohnen, die noch wissen, was „man nicht tut“, bzw. noch viele da sind, die ihre Heimat auf ihre Art wertschätzen. Allerdings wollen die auch keine Bahn.

    Gruß Mitleser

     
  56. 146

    @139, Mitleser, Eine Anmerkung an die Jünger des autonomen Fahrens. Glauben Sie wirklich daran, sich eines Tages in so ein Gefährt setzen zu können, in dem billigst produzierte Chips aus Asien die Steuerung übernehmen? Chips, die ggf. nicht einmal eine Bahnschranke korrekt ansteuern können? Und wer übernimmt hier bei einem Unfall die Verantwortung? Eine KI die ggf. entscheidet, lieber einen Menschen plattzufahren als die millionenschwere Fracht eines LKW zu gefährden? Ethisch und moralisch wird das noch etliche Gerichte beschäftigen. Einfach mal nachdenken.

    Mitleser, das hat wenig mit „Glauben“ zu tun. Die rasante Entwicklung der „künstlichen Intelligenz“ spricht für sich. Insbesondere die Bemühungen der Automobilhersteller sprechen doch längst Bände! Technischer Vorsprung drückt sich nur noch in „Software“ für autonomes Fahren aus.

    Ob die Chips in China oder am Nordpol produziert werden, sagt doch nichts über die Qualität aus! Fast jeder Chip in Deinem ABS-System, in Deiner Aufzugsteuerung oder Herzschrittmacher kommt aus China! Außerdem sind es nicht die Chips, sondern es ist die Software, die mithilfe der Chips „lebendig“ wird. Eine fehlerhafte Software wäre in der Tat gefährlich.

    Eins ist jetzt schon sicher, dass Fahrzeuge mit autonomen, teilautonomen bzw. intelligenten Systemen deutlich sicherer sind. Die Gefahr geht von den menschgelenkten Fahrzeugen aus.

    Berechtigt sind solch ethische Fragen, ob das autonome Auto z.B. in aussichtslosen Situationen den Fahrer opfert oder das Kind über den Haufen fährt, usw.

    Dies alles sollte uns wach halten, dass wir die zwangsläufigen Folgen dieser Entwicklung aufmerksam voraussehen und entsprechend z.B. seitens des Gesetzgebers vorbereitet sind.

     
  57. 143

    Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Zug Abfahrt 16:08 Uhr ab Düsseldorf schon + 25 Minuten und wir warten noch immer auf die Abfahrt

     
  58. 140

    na, es gibt etwas Positives (ja, richtig gelesen P O S I T I V E S ) von der Strecke zu berichten:
    Montag hin und Rückfahrt sowie heute morgen Ankunft Düsseldorf war der Zug pünktlich. Es gab keinerlei technische Probleme.
    Pünktlich nach DB-Definition: maximal 6 Minuten Toleranz, was am Montag Abend der Fall war. Es lag aber an der DB, die die eine Einheit, die in Düsseldorf aufgekuppelt wird, sinnlos hat warten lassen. Aber das ist ja ein anderen Thema….

    Benno

     
  59. 139

    @137 Mitleserin

    In welchem Bahnparadies sind Sie denn gewesen? Das kann nicht in Deutschland gewesen sein. Hier geht es flächendeckend den Bach runter. Ich könnte hier zig Beispiele auflisten, es würde diesen Rahmen sprengen. Immer die gleichen Situationen und Argumente: Personalmangel, Mängel an Fahrzeugen, überalterte Infrastruktur, Allheilmittel Digitalisierung (wobei die wenigsten Großposauner überhaupt erklären können, was damit gemeint ist und was dabei praktisch passiert) und wenn die Digitalisierung da ist, funktioniert gar nix mehr. Dann können sich die Lokführer plötzlich nicht mehr „einwählen“ und Feierabend iss.

    Die Verbindung Köln – Paris z.B. teilen sich die deutschen ICE mit dem französischen Thalys. Letzte Woche Mittwoch war schon mal Glatteis angesagt. Es gab kein Glatteis, aber die DB hat Ihre ICE vorsichtshalber nicht fahren lassen und die Fahrgäste im Stich gelassen. Die Franzosen sind aber gefahren… usw.. usw.. Unwillen, Unvermögen, Desinteresse oder doch ein perfider Plan? Angeblich können die deutschen Züge nicht mehr über gefrorene Schotterbetten fahren, da dann eine besonders hohe Gefahr der Steinaufwirbelung besteht, welche die Züge von unten beschädigt. Hier in Deutschland werden also Züge konstruiert, die nicht mehr bei allen Bedingungen über Schotterbetten fahren können, sondern nur noch über die in Deutschland für Schnellstrecken bevorzugte „feste Fahrbahn“ (ein durchgehender Betonuntergrund). Seit 150 Jahren fahren Züge über Schotterbetten, nur in Deutschland weiß man es besser?

    So blöd und das in dieser Intensität kann man doch gar nicht sein. Oder doch? Gerade funktionieren ja die modernsten Panzer der Bundeswehr auch nicht. Was ist hier los? Oder lassen sich die staatlichen Großbetriebe von der Industrie verar… weil man die eigenen Prüfinstitute wegrationalisiert hat (bei der Bahn war z.B. in Minden eins)?

    Wen sollen wir verklagen? Da ist doch Niemand zu packen, weil sich alle hinter einem vollkommen undurchsichtigen Wirrwar von Zuständigkeiten verstecken. Es gibt keine Verantwortlichen mehr, weil keiner mehr verantwortlich sein will. Nicht mal mehr der Bundeskanzler. Maßnahmen funktionieren nur noch von oben nach unten. Von unten nach oben verstecken sich alle, die man angreifen könnte.

    Ein Hinweis auf Youtube: „DB-Schienennetz vor dem Kollaps (NDR 2022)“ suchen. Die darin enthaltenen Politikeraussagen sprechen Bände.

    Eine Anmerkung an die Jünger des autonomen Fahrens. Glauben Sie wirklich daran, sich eines Tages in so ein Gefährt setzen zu können, in dem billigst produzierte Chips aus Asien die Steuerung übernehmen? Chips, die ggf. nicht einmal eine Bahnschranke korrekt ansteuern können? Und wer übernimmt hier bei einem Unfall die Verantwortung? Eine KI die ggf. entscheidet, lieber einen Menschen plattzufahren als die millionenschwere Fracht eines LKW zu gefährden? Ethisch und moralisch wird das noch etliche Gerichte beschäftigen. Einfach mal nachdenken.

    Gruß Mitleser

     
  60. 137

    @134 Eine sehr gute Idee. Leider kann ich das nicht.
    Es ist völlig unverständlich. Nirgendwo in Deutschland ist mir bei den anderen Bahnen so eine minderwertige Leistung begegnet. Da funktionieren die Türen. Da gibt es Steckdosen. Teilweise WLAN. Es gibt Bildschirme mit Fahrthinweisen. Saubere Toiletten. Saubere Wagen. Und das nicht zum 10fachen Preis. Was soll das nur? Soll hier eine ganze Region abgekoppelt werden? Hier gibt es auch kein flächendeckendes Glasfasernetz, wodurch Homeoffice auch nicht überall möglich ist. Und ein Umzug ist auch nicht die Lösung für alles.

     
  61. 136

    @124 Lord extra:

    ich kann es nicht beziffern, aber ich glaube, dass würde den Verantwortlichen auch nicht beeindrucken.
    Wenn ich mir das Ganze mal ansehe: Die Strecke ist für die Bewohner sowie auch für die Berufspendler sehr wichtig, denn es ist die einzige Alternative zum Auto, um die Ballungszentren wie Krefeld, Duisburg oder Düsseldorf und weiter zukommen.
    Doch durch die stümperhafte Umsetzung der Modernisierung verliert die Strecke an Zuverlässigkeit.

    Die Folgen sind:
    1. Fahrgäste, besonders die Berufspendler, werden wieder auf das Auto umsteigen. Ergo, der VRR nimmt auf dieser Strecke weniger ein und die Lücke wird wahrscheinlich durch Steuergelder wieder gestopft
    2. Da die Strecke nicht nur für Reisende, sondern auch für das Personal der RRB zunehmend belastend sein wird, wird der Krankenstand steigen oder sogar Personal abwandern. Ergo, Zugausfälle könnten zunehmen und es leidet die Strecke weiter unter der Zuverlässigkeit
    3. durch die oben genannten Gründe wird das Fahrgastaufkommen sinken, dass sich beim VRR überlegt wird, den 30- Minuten Takt zur Hauptreisezeit zu überdenken und ggf. auszudünnen. Hier sinkt dann die Attraktivität.

    Und dafür wurden 70 Millionen investiert!?

    Benno

     
  62. 135

    @131 (Menno Benno)
    Hallo, Herr Klever Bahnhofsinvestor! So ein schönes Dach, wie der (mit dem Klever Bahnhof nahezu baugleiche) Bahnhof Kempen auf dem Foto gemäß dem NRZ-Link hat, würde auch (wieder) gut zu dem Klever Bahnhof passen!!! Gerade dann, wenn dort mal wieder keine Züge fahren (inzwischen leider eher der Normalfall).

    @132 (Benno)
    Zwischen Goch und Kleve gibt es nach meinen Beobachtungen nur noch das Stellwerk in Bedburg-Hau. Dieses Stellwerk sollte zwar auch noch nicht (wieder) kaputt sein, aber es ist schon etwas länger als drei Wochen in Betrieb. Denn in dem Abschnitt Kleve-Kevelaer erfolgte die Inbetriebnahme schon 2021.

    Bei einer Totaldigitalisierung könnte die Strecke von Kleve bis hinter Kempen auch nur mit einem einzigen Stellwerk in Kleve, Kempen oder gar Krefeld betrieben werden. Aber das wäre dann vermutlich noch häufiger (teil-) defekt. Der eigentliche Grund, dass es im Abschnitt Kleve-Kempen (vorerst) dennoch bei sechs Stellwerken geblieben ist, sind die großen, schienengleichen und daher besonders überwachungsbedürftigen Bahnübergänge im Bahnhofsbereich in Bedburg-Hau, Goch, Kevelaer, Nieukerk und Kempen.

    Erschütternd fand ich im Übrigen das Foto aus dem (ebenfalls sehr unzuverlässigen) Stellwerk in Kevelaer, das mal vor ein paar Wochen in der RP stand: Da hatte wohl jemand im Zuge der Digitalisierung offensichtlich einfach nur zwei (handelsüblich ausschauende) PCs auf den früheren Stellwerkstisch gestellt und diese an ein paar frei liegende, lose Kabel zu den Stellelementen für die Weichen und Signale angeschlossen. Für ein Experimentierlabor mag das ja noch ok sein, aber für den Betrieb von Zügen mit Menschen drin finde ich das nicht in Ordnung! Wenn da mal ein Wurm (oder eine Schlange!?) drin ist, dann gute Nacht! Denn selbst für die Leichtdieseltriebwagen des RE 10 müsste im worst-case, also beim Aufeinanderzurasen und Zusammenstoß von zwei, 120 km/h schnellen Zügen á drei Einheiten infolge einer plötzlich auftretenden Stellwerksstörung, eine kinetische Energie von 250 MJ schlagartig abgebaut werden (zum Vergleich: 50 J(oule) reichen schon satt aus, um in ein Stahlprofil von 10 mm x10 mm eine 2,5 mm tiefe Kerbe zu schlagen). Ich fürchte, so einen worst-case-Crash würden viele, viele RE 10-Fahrgäste nicht überleben …

     
  63. 134

    Wir können jetzt zwei Dinge tun. Entweder wir echauffieren uns weiter über verspätete Züge, nicht funktionierende Stellwerke oder einen dürftigen Schienenersatzverkehr oder wir geben dem Ganzen ein Gesicht. Ist hier jemand unter den anwesenden Schreiber:innen/Leser:innen, der/die (seriös!) den volkswirtschaftlichen Schaden beziffern kann, der bereits durch diese Hanswurstiade angerichtet wurde. Diese Summe muss man den verantwortlichen Personen zeigen, damit die verstehen, worum es geht. Die Unannehmlichkeiten, die entstanden sind, sind denen sehr egal. Die einzigen Vokabeln, die dort ankommen, sind „Heller und Pfennig“. Ach ja, danach unbedingt prüfen, ob man hier juristisch tätig werden kann.

     
  64. 133

    Tja, Recht hast du lieber Benno!
    Nicht ein Tag, der ohne neue Überraschung vergeht.

    Heute sind es ein paar Bahnübergänge laut zuginfo.nrw.
    Ich wünsche dir für morgenfrüh schon ml viel Glück und drücke dir meine Daumen im warmen HO 😉

    Ich habe damals auch eigentlich nur noch die 44+SB6 genommen, um dann nach DU, OB etc zu kommen, da man dort das gratis Wlan hat, die Heizung immer läuft und man nicht länger auf offener Strecke rumsteht 😉

    Der neue x27 ist für mich einfach nur ne Umbezeichnung und noch lange kein Expressb. aber immerhin mehr xpress als der NiersSchleicher

     
  65. 132

    @131: es liest sich surreal: es wurden gerade 70 Millionen für Modernisierung ausgegeben, und knapp 3 Wochen nach Inbetriebnahme der Strecke, welche ja mit neuster Technik ausgestattet wurde, wird schon von Reparatur geredet.
    Es ist einfach unfassbar…

    Benno

     
  66. 130

    Wetter im Raum Newkärk
    1?.12.2022 ab 00:00 bis 24:00
    Fahrplanabweichung
    Wetter im Raum Newkärk beeinträchtigt den Busverkehr.

    Die Busse fahren in dem betroffenen Streckenabschnitt langsamer.

    In der Folge kommt es jetzt zu teilweise hohe Verspätungen und Teilausfällen.

    Ein Ersatzverkehr mit Zügen der Firma Rhein-Ruhr-Wahn zwischen Krefeld Hbf und Düsseldorf Hbf wurde für Sie eingerichtet.

    Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Busses.

    Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer des Wetters.
    Quelle: Glosse

     
  67. 129

    Technik kann versagen, weil sie alt ist, für den Zweck ungeeignet oder schlecht implementiert/gewartet wird. Das kommt in jedem technischen Bereich vor. Was mich aber bei dieser fehlerbehafteten RE10-Posse so richtig aufbringt, ist der mit Worthülsen und Neologismen gespickte Managersprech der Verantwortlichen. Diese Leute glauben ohnehin, dass der/die, in ihren Augen laienhafte Nutzer:in eh nicht durchschaut, worum es geht. So werden den vollmundigen Ankündigungen noch einige Konjunktive hinzu gefügt und schon wird das zukünftige Versprechen zur bestehenden Realität. Es wird Zeit, dass diesen Konzern- und Vorstandssprechern ein Branchenwechsel oder ein Wechsel in die Schlange vor der Arbeitsagentur angeraten wird.
    Wie, RE10 geht nicht …? Mit ihnen geht das nicht! Sie haben hier alle mies performed, sie sollten ihre footprints mehr sweaten!!!

     
  68. 128

    @ Rüdiger Weizenkeimöl: genau, so ist es. Heute Morgen bis in den Vormittag hinein lief wieder nichts nach Plan. Zugausfälle und Verspätungen waren die Folge.

    Benno

     
  69. 127

    Was die Häufigkeit der Pannen angeht, hat die Digitalisierung der Strecke einiges bewirkt.

     
  70. 126

    Bisher keine Antwort von ProBahn. Die RRB hat zumindest eine automatische Antwort gesendet, dass die Rückmeldung noch folgt.

     
  71. 125

    @Wie gesagt, erinnert Euch an die Mobilitätsgarantie:

    Wenn Zug massiv zu spät oder Zugausfall, gibts bis zu 30 Euro tags und 50 Euro abends/nachts proFahrgast.

    Einfach zu viert zusammentun und mit dem Taxi weiter.

     
  72. 124

    Defektes Stellwerk im Raum Nieukerk
    15.12.2022 ab 08:00 bis 17:00
    Baustelle/Fahrplanabweichung
    Ein defektes Stellwerk im Raum Nieukerk beeinträchtigt den Zugverkehr.

    Die Züge fahren in dem betroffenen Streckenabschnitt langsamer.

    In der Folge kommt es jetzt zu teilweise hohe Verspätungen und Teilausfällen.

    Ein Ersatzverkehr mit Bussen der Firma Milo Reisen zwischen Krefeld Hbf und Düsseldorf Hbf wurde für Sie eingerichtet.

    Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.

    Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer der Beeinträchtigung.
    Quelle: zuginfo.nrw

    Heute MOrgen hieß es noch bis max. 15 Uhr, kein Plan, womit die Fahrgäste da den Nachschlag/ die Zugabe verdient haben.
    Bevor die 2021 mit der GEL-KLE Strecke begonnen haben, lief es mindestens genauso „toll“.
    Und wenn nu ein Blitz im Stellwerk einschlägt, wird gleich die ganze Strecke unterbrochen, wobei es natürlich net ma natürliche Gewalt dafür braucht.
    Wenn die Wetterfrösche recht behalten sollten und es ein strenger Winter wird, wie 2021 mit dem Schneefall, mietest du dir besser schon jetzt einen Schlitten mit Rehntieren bzw. die Draisine Benno 😉

     
  73. 123

    Das ist ja wie ein Krimi, nur dass es nicht um Opfer, sodnern um Stellwerke geht, welches trifft es am nächsten und gibt es einen Täter, wennja, wie viele ? 😉
    @ Benno – Ich schließ‘ dich in meinen Gebeten ein, dass du und deine kostbare Zeit verschont bleiben mögen !

    10:54
    11:56
    Kleve

    Düsseldorf Hbf
    12:23
    13:11
    Aktuelle Informationen zu Ihrer Verbindung:
    RRB75031: Kevelaer->Düsseldorf Hbf: Störung. (Quelle: zuginfo.nrw) Eine Reparatur an einem Bahnübergang verzögert den Zugverkehr zwischen Kevelaer und Geldern. Die Züge fahren in dem betroffenen Streckenabschnitt langsamer. In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.
    RRB75031: Nieukerk->Düsseldorf Hbf: Störung. (Quelle: zuginfo.nrw) Ein defektes Stellwerk im Raum Nieukerk beeinträchtigt den Zugverkehr. Die Züge fahren in dem betroffenen Streckenabschnitt langsamer. In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Krefeld Hbf und Düsseldorf Hbf wurde für Sie eingerichtet. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges. Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer der Beeinträchtigung.

     
  74. 120

    @188
    100% ACK
    genau das habe ich ja schon in früheren posts dargelegt, dass sich gar nix verbessert hat in den letzen 40 Jahren. Insbesondere die Bahnhreform und die Regionalisierung haben nix gebracht. Wir haben nur Kahlschlag erlebt, Bahnflächenverkauf in grossem Stil, Stillegungen etc.

    Wie gesagt, heutzutage trichtert man den Menschen gehirnwäschemässig ein, wie toll die angebliche Barrierefreiheit ist. Hätten wir ja noch nie gehabt so was.
    Die Bahnhöfe an der Strecke Kleve-Krefelf waren aber damals barrierefreier als heute, siehe meine Posts. Und dass die Züge (nicht nur hier) nicht 1 min schneller geworden sind, schrieb ich auch schon.

    Und mehr Marktwirtschaft hatten wir damals auch. Da war es nämlich noch möglich, für mehr Geld eines bessere Lesitung zu bekommen (D-Zug gegen Bummelzug).
    Diese Wahlmöglichkeit habe ich heute gar nicht mehr. auch wenn ich bereit wäre mehr zu ebazhlen, ich bekommen auf der Strecke überhaupt keine bessre Verkehrsleistung..

    Wo ist denn der angeblich so tolle freie Wettbewerb uf der Schiene den man uns versprochen hat ??

    In Wahrheit haben wir statt 1 Staatsunternehmen nun viele kleine Unternehmen die aber an den Fahrgästen noch weniger interessiert sind als die damalige Bundesbahn, sondern nur daran, vom Subbventionskuchen der öffentlichen Hand auch etwas abzubekommen (die Einnahmen durch Fahrkarten sind marginal. Die Fahrkarten werden nur kontrolliert weil die öffentliche Hand es will, für die Eisenbahnunternehmen ist es keine Zusatzeinnahme sondern nur Aufwand , weil die Einnahmen meistens direkt an den Zweckverband/Verkehjrsverbund gehen)

    Wie lange müssen wir uns wiederholen um mal gehört zu werden?
    🙂

     
  75. 119

    Artikel von der RP 13.12.2022

    Ärger über Störungen auf Niersexpress-Strecke
    Bahnkunde spuckt Lokführer ins Gesicht
    Kempen/Nieukerk · Auf der frisch von der Deutschen Bahn modernisierten Strecke des RE 10 gibt es aktuell einige Störungen. Mitarbeiter der Rhein-Ruhr-Bahn spüren den Frust der Fahrgäste. Am Dienstag gab es einen Vorfall.

    https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/niersexpress-bahnkunde-spuckt-mitarbeiter-der-rhein-ruhr-bahn-ins-gesicht_aid-81425475

     
  76. 118

    Da ich ja schon etwas älter bin, habe ich mich zurück erinnert. An Zeiten, wo die Bahn auch bei Sturm, Laub, Glatteis und Schnee lief. Wo es in Kleve noch einen Schalter gab, eine Bahnhofshalle zum Aufwärmen und einen Kiosk mit Kaffee, Zeitungen etc.. Und wo früh morgens die Bahnsteige im Winter schon geräumt waren und man geschützt unter einem großen Dach warten konnte.

    Und dann bin ich in meinem Fundus auf ein altes Kursbuch gestoßen. „Gesamtkursbuch DB Sommer 1974″. Damals konnten wir noch “ Weltmeister“ und auch noch Bahn.

    Heute benötigt der RE („Express“ haha) genau 1 Stunde von Kleve bis Krefeld. Vor 50 Jahren war der bummeligste Bummelzug zwar 2 Minuten langsamer, hielt dafür aber auch zusätzlich in Pfalzdorf, St. Hubert-Vösch und Benrad-St. Tönis. Und diese Fahrzeiten stammen noch aus „Dampflokzeiten“!

    Und dann z.B. E 417 Nijmegen – München: Nijmegen ab 11.18, Kranenburg ab 11.32, Kleve ab 11.41, Krefeld an 12.27 – oder E 2217 Kleve -Stuttgart: Kleve ab 14.54 – Krefeld an 15.43 Uhr. So gehts über den ganzen Tag. Vor 50 Jahren wärt Ihr im Schnitt rund 10 – 15 Min. schneller in Krefeld gewesen.

    Dazu kamen 17 Abfahrten von Kleve nach Duisburg. Beispiel E 3781 Kleve ab 4.43 Uhr – Xanten an 5.09 Uhr – von dort Richtung Duisburg wurde es dann wegen der vielen Halte etwas bummeliger.

    50 Jahre vollkommene Verkehrtentwicklung. Wie lange benötigt denn heute der „Schnell“(was für ein Hohn)bus von Nijmegen bis Kleve? Oder der gerade eingeführte vielgepriesene „Schnell“Bus nach Xanten (Wesel)? Da straßengebunden, hängt der demnächst z.B. im tägl. Stau vor der Weseler Rheinbrücke fest. Dieser ganze Unfung wird uns heute als tolle Neuerung verkauft.

    Ja, damals gab es zwar noch keinen Taktfahrplan – jedoch an die Arbeits- und Schulzeiten angepaßte Verdichtungen in der Zugfolge. Und das auch ohne digitale (ergo Arbeitsplätze vernichtende) Technik.

    Wenn jetzt jemand fragt, was dieser Post hier soll – nun, das Ausmaß der heutigen Verar… wird erst recht klar, wenn man weiß und belegen kann, was bereits möglich war und was mutwillig (und ich bleibe dabei: absolut geplant) zerstört wurde. Sprüche wie: „Zukunft kommt von Herkunft“ oder „wie sollen wir die Zukunft gestalten, wenn wir die Vergangenheit nicht kennen?“ sind nicht von ungefähr.

    Gruß Mitleser

     
  77. 117

    @116: danke für Dein Angebot. Aber anscheinend hat die DB-Regio Ihren Winterschlaf unterbrochen. Das Stellwerk muss wohl schon wieder funktionieren, da der Zug mit Ankunft 13:23 Uhr, 13:53 Uhr nicht als verspätet (zumindest online Bahnhofstafel) ausgewiesen ist.
    Und, ich fasse es noch immer nicht. Heute morgen waren wir schon, bis auf 2 Minuten, pünktlich in Düsseldorf Hbf.
    Ich laufe schon die ganze Zeit pfeifend „Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen werden sie geschehen“ über die Flure … 😉

    Benno

     
  78. 116

    Oh Oh Benno, ich glaube, ich komm besser mit meinem Schlitten rum und hole dich ab. Oder du ziehst den WESEV WeihnachtsexpressSchienenersatzverkehr vor.. 😉

    Kevelaer – Kempen(Niederrhein): Störung. (Quelle: zuginfo.nrw) Ein defektes Stellwerk zwischen Kevelaer und Nieukerk beeinträchtigt den Zugverkehr. Zur Zeit sind keine Zugfahrten im betroffenen Streckenabschnitt möglich. In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen der Firma Milo Reisen zwischen Geldern und Kempen (Niederrhein) ist eingerichtet. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges. Die Züge aus Richtung Kleve enden und beginnen in Geldern. Aus Richtung Krefeld Hbf enden und beginnen die Züge in Kempen (Niederrhein).

    Ich beantrage demnächst auch Fördermittel für den digitalen Infrastrukturausbau in Bad Meingarten. Glaubt mir, den Rest der 70 Millionen hau ich auch noch irgendwie auf´en Kop‘ 🙂

     
  79. 115

    Kann man sich denn als Gruppe bzw Institution nicht zusammentun und Klage einreichen? Oder die Dauerpendler nehmen das Lastschriftmandat zurück und fahren schwarz, bis es ansatzweise anständig läuft? Nicht erbrachte Leistung muss man doch nicht entlohnen, oder?!

     
  80. 114

    An Benno 113

    „Wir müssen lügen, damit die Wahrheit schneller Wirklichkeit wird..“

    (Josef Stalin)

     
  81. 113

    @ Menno Benno: ich hoffe, das mich Onkel Benno in Düsseldorf abholt 😉

    Aber mal im Ernst:
    7.12.21 – rp-online
    „…Wie die Bahn mitteilte, profitieren die zahlreichen Pendler nach der langen Zeit des Schienenersatzverkehrs nun von einem zuverlässigeren Schienennetz und Betriebsablauf.“ …
    https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/bahnstrecke-zwischen-geldern-und-kempen-wird-ab-sommer-2022-modernisiert_aid-64487361
    und
    11.5.21 – rp-online
    „…Wir freuen uns sehr, dass die Arbeiten auf der RE10-Strecke zwischen Kleve und Kempen nun so richtig an Fahrt aufnehmen. Dies ist ein echter Meilenstein“, heißt es. „Mit den bereitgestellten Finanzmitteln des Bundes für unsere linksrheinische Bahnstrecke wird die Stellwerks- und Signaltechnik jetzt auf den neuesten Stand gebracht. Das trägt zu einer höheren Verlässlichkeit der Schienenverbindung bei, auf die Berufspendler, Schüler und viele andere Fahrgäste so dringend angewiesen sind.“…Der VRR geht davon aus, dass die Modernisierung und Erneuerung der Leit- und Sicherungstechnik zu einer wesentlichen Verbesserung der aktuellen betrieblichen Verhältnisse auf der Strecke beitragen wird, wie es heißt. „Die Digitalisierung revolutioniert nachhaltigen Bahnverkehr: kürzere Fahrzeiten, kürzere Wartezeiten, präzise Kundeninformation.“
    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kreis-kleve-re10-niersexpress-wird-fuer-70-millionen-euro-saniert_aid-58065045

    Ergebnis: 70 Milli für’n Ar…s..h -:/, denn seit dem 28. November ist die Strecke wieder frei und es ist noch kein Tag vergangen, an dem die Erwartungen und Versprechen nur ansatzweise erfüllt wurden!

    Aber Hauptsache, dass sich die Verantwortlichen selber auf die Schulter klopfen:
    „1. „Wir haben ein paar Unschärfen gehabt. Aber wir gehen davon aus, dass wir ab nächster
    Woche einen stabilen Betrieb haben werden.“
    2. „Die Verbesserungen sind leider in den ersten Tagen noch nicht spürbar gewesen.“
    3. „Wir haben die Erwartung, dass zuverlässig, stabil und attraktiv gefahren werden kann. Ich
    freue mich darauf, dass sich die Anfragen minimieren und reduzieren werden.“ “ Ist mittlerweile auch schon eine Woche her.

    Benno

     
  82. 112

    @ Benno für sowas würde ich auch kein Geld mehr zahlen. Du willst ja nicht für den Experimentalbetrieb, oder wie man das auch immer nennen mag, zahlen.
    Sonst kannst ja selbst ma n TF aus der Abstellung nehmen und Richtung ddorf davon fahren 😉
    Mehr als soviel Verspätung wie die RRB reinfahren, kannst auch nicht machen !

     
  83. 111

    Tja, d.h. ab -10 nimmst du lieber das Auto lieber Benno, oder ne Draisine von nebenan ;-),
    denn dann müssen die Bahnplaner erstmal wieder menschliche Schranken organisieren.
    Außerdem frieren dann sämtliche Leitungen ein , sodass auch alle Signale per Hand von den TFs, oder von den fleißíg zahlenden Abonnementen bedient werden müssen.

    RB75025: Kevelaer->Geldern: Störung. (Quelle: zuginfo.nrw) Reparatur an einem Bahnübergang zwischen Kevelaer und Geldern. Züge fahren langsamer. Es kommt zu Verspätungen und Teilausfällen. Voraussichtliche Dauer der Störung bis ca. 13.12.2022 – 18:00 Uhr. Bitte Reiseverbindung vor Abfahrt des Zuges prüfen.
    RRB75025: Geldern->Kempen(Niederrhein): Störung. (Quelle: zuginfo.nrw) Defektes Stellwerk zw. Kempen (Niederrhein) und Geldern repariert. In der Folge kann es noch zu Verspätungen/Teilausfällen kommen. Bitte Reiseverbindung vor Abfahrt des Zuges prüfen.

    Also ein paar Mal Bahnübergangsstörung und mindestens ein Stellwerk, dass nicht so wollte, die es auf dem Modernisierungsschild der DB geschrieben steht 😉
    Ein Karnevalsverein der seines Gleichen sucht. Übrigens die Metro in Katar hat auch die DB geplant, scheinbar die Stellwerke nicht.

    Zurzeit 1 satte Stunde Verspätung, bei den Temperaturen lobe ich mir das stetig warme Homeoffice.

    Zeitpunkt der Anfrage: 09:55 Uhr
    Kleve

    ab 09:24
    10:21
    1

    @Benno : Wie kommst du heute Abend denn zurück, wenn die Temperaturen es sich wieder erlauben unter 6 Grad zu wandern ?

     
  84. 110

    @ 106: das ist eine gute Idee. Wenn die Bahn für jede Minute Verspätungen 0,50 € zahlen müsste, wäre ich in manchen Monaten fast umsonst Bahn gefahren… 😉

    Benno

     
  85. 109

    Breaking News

    Aufgrund der hohen Minusgrade (-6 Grad C) in den Morgenstunden können die Schranken an den Bahnübergängen nicht automatisch betätigt werden. Daher kommt es zu Verspätungen bis 30 Minuten auf der Strecke des RE10.
    DB-Regio hofft auf wärmeres Wetter, da sie den Einsatz von Maschinenschmierfett nicht kennt.

    Breaking News

     
  86. 108

    @107

    Halt uns auf dem Laufenden ! 🙂

    (Wobei, das könnte fast eine Beschreibung für den Zsutand auf der Strecke sein….. 🙂 )

     
  87. 107

    Ich habe Probahn angeschrieben und auf den Artikel und die vielen Kommentare hingewiesen. Mal schauen, ob was kommt.

     
  88. 106

    Bald sollen pünktliche Briefe extra kosten. Wär das nicht auch ein Modell für die Bahn? 😂

    🚂🚂🚂🚂🚂🚂🚂🚂🚂🚂🚂🚂🚂🚂

     
  89. 105

    Ja, danke für die Info. Ein Zug fällt quasi aus, denn der Zug, der um 15:53 Uhr in Düsseldorf ankommen sollte, hat zur Zeit 25 Min. Verspätung.
    Das was zur Zeit geboten wird, grenzt schon an Leistungsverweigerung.
    Ich bezahle pünktlich meine Monatskarte, nicht mit der Prämisse, daß ich irgendwie irgendwann ankomme.

    Benno

     
  90. 104

    Hier schon ein Weihnachtsgeschenk, ein Stellwerk, enn auch defekt 😉

    Kleve

    ab 15:24
    neu 15:52
    1
    Defektes Stellwerk

    Halte ab Krefeld Hbf entfaen.

    Liebe RRB bitte setzt wieder die Expressbusse und spart die Stelwerke ein. DANKE !

    so viel zu den anfänglichen Startschwieirigkeiten „hahaha“ , 2023 gibt es auch regelmäßig defekte Stellwerke 😉

    Frohes Bahnfahren ihr Lieben !

     
  91. 103

    @102 und @rd

    Ja, das ist wirklich die einzig sinnvolle Lösung. Nun sollen hier neue Akku-Triebwagen kommen. Zum Aufladen der Züge sollte in Kleve eine „Elektroinsel“ und eine erweiterte Abstellkapazität geschaffen werden, da die neuen Triebwagen wieder länger sind.

    Nun habe ich gerade heute in einem anderen Forum gelesen, dass sich die Einführung der neuen Züge auf dem RE 10 verzögert, weil in Kleve nix mehr zu erweitern ist, da das erforderliche Bahngelände inzwischen verramscht worden ist. Angeblich wird bereits geprüft, ob sich in Goch noch eine Abstellanlage unterbringen läßt.

    Wenn das wahr ist, ist es der nächste „Knaller“ in dieser unglaublichen Bahngeschichte.

    @rd Daher die Bitte an RD um journalistische Nachforschung – Danke

    Gruß Mitleser

     
  92. 102

    Den Strecken hilft immer nur ein zweigleisiger Ausbau und die klassische Elektrifizierung. Ordentlich fahrende Elektroloks und Züge sind keine Raktentechnologie und seit Jahrzehnten erprobt. Zweigleisgkeit ist eine Frage der Logik. Bürgerbahn vor Ort statt autonome Autos made in Sonstwo. Wir haben gesehen wie abhängig wir von Putins Gas sind, ein wenig Denken könnte helfen und man erkennt, dass man Mobilität im eigenen Land auch selbst mit hiesigen Mitteln gut machen kann.

     
  93. 100

    Hallo ProBahn… meldet euch bitte mal… hier scheint eine große Menge an Leuten zu sein, die euch gerne unterstützen würden, wenn ihr ein Lebenszeichen von euch gebt…. und RheinRuhrbahn… auch da wäre schön, den Kunden eine wertschätzende Antwort zu geben…die bezahlen nämlich nicht gerade wenig für den müden Service….dass die Türen nicht funktionieren, dafür seid zum Beispiel ihr zuständig… und an der Kommunikation, dass man irgendwie erfährt, was gerade los ist und ob man eine Chance hat, von Krefeld nach Kleve zu kommen, kann man bestimmt auch kurzfristig arbeiten… DAS ist nämlich das, was mich persönlich am meisten nervt. Dieses „die Bahn fällt aus und wie du hier wegkommst auf dieser Strecke ohne jegliche Alternativen interessiert uns nicht“. Es gibt ja nicht einmal einen Ort, an dem man sich aufhalten kann, um nicht todkrank zu werden.
    Das trifft ohnehin für fast alle Bahnhöfe zu.
    Eigentlich unglaublich, dass ein Artikel, der so viele Reaktionen hervorruft, keine Beachtung findet.

     
  94. 99

    @89, Philip, dem stimme ich zu, trotzdem sind viele Szenarien denkbar. Viele Faktoren können das Verhalten der Mobilitätsnutzer steuern. Bequemlichkeit, Komfort, Preis/Kosten, Status, Spaß, Zeit, Individualität, usw.

    Nehmen wir den Niederrhein als Beispiel, Kleve: Wenn Frau Tesla oder Herr Google mir für 34,95€ mtl. eine Mobilität mit Reichweiten bis Krefeld oder Düsseldorf bieten, wozu brauche ich dann noch den SB58, den RE10 oder gar ein Taxi mit Fahrer*in? Die Systeme werden in einem Wettbewerb stehen, den der Gesetzgeber entscheidend mit steuern kann. Aktuell subventionieren alle Steuerzahler die Infrastruktur für PKW, aber Tesla würde nach aktuellem Stand keinen Cent für die Nutzung zahlen.

    Was ich damit ausdrücken möchte: Wenn man seitens der Politik mögliche Entwicklungen nicht im Blick hat, nicht frühzeitig Ziele setzt, wird man von der Entwicklung überrollt und die gerade erst für Millionen installierten Straßenbahnschienen rosten dann dahin.

    Ich sehe z.B. am Niederrhein keinerlei strategisches Denken für die Zukunft. Doch, Moment, gegenüber vom Baumarkt in Kleve wird eine neue Tankstelle errichtet! In Kevelaer wird eine Zubringer für die A57 gebaut, während die Zufahrtswege für Fahrradfahrer nach und von Kleve weiterhin einem Abenteuerspielplatz ähneln, Ampelsteuerungen emotional geleitet sein müssen, denn deutlicher kann man den Hass auf Fahrradfahrer und Fußgänger gar nicht zum Ausdruck bringen.

    Nicht zu vernachlässigen, die extrem mächtigen Interessenvertreter seitens der Energiekonzerne und Automobilindustrie. Dies beschert uns dann wahnwitzige Irrläufer wie „synthetische Kraftstoffe“ oder Wasserstoff als Energieträger für PKW, nur weil ein Herr Linde oder Herr BASF mit uns Verbrauchern weiterhin ungefragt ein lukratives Geschäft machen möchte, möglichst in mono- oder oligopoler Struktur, wie gehabt jedenfalls. Ich schweife ab…

    Ich denke, wir verstehen uns!?

    @92, Justin, dem stimme ich zu.

     
  95. 98

    @96. Mitleser
    Schubladen sind eine sehr praktische Erfindung. Es nützt aber nicht viel wenn man nur zwei Schubladen hat: Eine Schublade für Menschen deren Meinung der eigenen Meinung entspricht und die andere Schublade für diejenigen deren Meinung anders ist. Tückisch wird es, wenn jemand mehr als zwei Schubladen hat, aber die Kategorien keinen Sinn ergeben. Schublade 1: „Hat meine Meinung
    Schublade 2: „Hat nicht meine Meinung (ich habe die Meinung nicht verstanden)
    Schublade 3: „Hat nicht meine Meinung (ich will die Meinung nicht verstehen)
    Schublade 4: „Hat nicht meine Meinung (ich glaube die Meinung verstanden zu haben)

    Sage und schreibe vier Schubladen um andere Menschen „einzusortieren”. Die Menschen in den Schubladen 2, 3 und 4 sind selbstverständlich dümmer, schlechter informiert, egoistischer, gewissenloser und ggf. in Abhängigkeit von der eigenen politischen Meinung extrem rechts oder extrem links. Und fertig ist die Diskussionskultur.

     
  96. 97

    @93 MFp
    Außer den von Ihnen beschriebenen Störungen muss gestern aber noch etwas mehr auf der RE 10-Linie geschehen sein. Denn gegen 13 Uhr stand eine große, rote Diesellok der ehemaligen DR mit einem Waggon mit der Aufschrift DB Netz-Notfallzug in der Abstellgleisgruppe. Eine halbe Stunde später hatte die Notfallzug-Besatzung dann ein offenbar defektes (blockiertes?) Antriebsfahrgestell eines LINT-Triebwagens kurzerhand auf eine niedriges gelbes Notfahrfahrgestell aufgebockt. Nachdem der (natürlich zu späte) RE 10-Zug mit der planmäßigen Ankunft 13:35 Uhr um kurz vor 14 Uhr Kleve (endlich) erreicht hatte, sind dann sowohl der DB Netz-Notfallzug als auch der defekte LINT (an eine weitere LINT-Einheit gekuppelt, aber mit dem Notfahrgestell voraus) offensichtlich Richtung Krefeld entschwunden.

    PS:
    Die Abkürzung LINT steht bekanntlich für Leichter Innovativer Nahverkehrs-Triebwagen. Na ja, das Innovative scheint inzwischen von diesen Triebwagen ab zu sein. Statt dessen werden sie offensichtlich immer mehr störanfälliger. Beim RB 31 ab Xanten soll daher schon Ende 2025 Ersatz erfolgen. Für den Betrieb des RE 10 ist das hingegen erst für Ende 2028 vorgesehen. Daher wird es wohl noch einmal eine weitere Ausschreibung für den Betrieb des RE 10 mit Dieselzügen für die Zeit von Ende 2025 bis zum Ersatz Ende 2028 geben, bei denen dann allen verbliebenen, vermutlich dann schon sehr klapperigen LINTs der Rest gegeben wird.

     
  97. 96

    @93 Martin Fingerhut

    Genaue diese Aufzählung trifft seit geraumer Zeit jeden Tag auf zig andere Bahnstrecken und Verbindungen in Deutschland zu – jeden Tag. Bei entsprechender Suche alles im Netz zu finden. Warum ist das so? Warum? Diese Dinge MÜSSEN in einem funktionierenden hochentwickelten Staat abzustellen sein. Im Schwarzwald muss eine Hauptstrecke (Schwarzwaldbahn) überarbeitet werden, weil man bei einer Sanierung den Schienenabstand von 1435 mm nicht eingehalten und die Gleise zu eng verlegt hat. Seit 1835 gelten in D die 1435 mm als Normalspur. Da bedarf es schon moderner Technik von modernen Menschen um in 2021/22 einen solchen Fehler zu machen…

    Passiert es einfach so – macht es mir Angst. Wenn wir nicht mal mehr die Bahn ans Laufen bringen können, wie ist es erst bei z.B. großflächigen Katastrophen?

    Passiert es nach einem irgendwie gewollten Schema, macht es mir noch mehr Angst – aber man wüsste u.U. womit man es zu tun hat.

    Jetzt allgmein und nicht mehr nur an @93 gerichtet:

    Und noch viel mehr Angst machen mir Leute, die einen, selbst bei einem Thema RE 10, in die rechte Ecke stellen wollen. Diese Menschen beginnen damit genau das, was sich nach unserem innigsten Bestreben nie mehr in unseren Land wiederholen soll. U.A. die Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit anderer Meinung und Lebenseinstellung. Betrachtet man Politik als Kreis, sind diese Leute soweit links, dass sie auf der RECHTEN Seite des Kreises wieder ankommen.

    Habe keine Lust auf die entsprechenden Posts einzugehen. Nur fühle ich mich als langjähriger SPD-Wähler und auf einen grünen Verkehrsminister Hoffender (die Porsche-Partei wollte ich nicht haben und auch bevorzugte Parteien möchte ich kritisieren dürfen) von bestimmten Posts hier zutiefst beleidigt. Übrigens bin ich JEDEN Montag, aber auch an allen anderen Tagen und bei JEDEM Wetter mehrmals täglich mit meinem Hund unterwegs. Bei Sch..-Wetter treffe ich draußen ohnehin nur Hundebesitzer und keine Schönschwätzer.

    Gruß Mitleser

     
  98. 94

    Hallo Ralf ! Kein Jubel + mediale Ausschreitungen zum 25 ☝🏽 Hand made (Papier ) 🙄 des Kleve Blog ? 😢

     
  99. 93

    bunte Vielfalt :
    Heute boten DB-Netz und RRB
    ihren Fahr“Gästen“ einen ganzen Strauß an Gründen für Verspätungen.
    Gegen 08:00 verkündete das Display am Klever Bhf :
    Zug aus DüsselDorf, planmäßig 07:35, heute ca. 50 Minuten später, Grund : defektes StellWerk
    und
    Zug aus DüsselDorf, planmäßig 08:35, heute ca. 25 Minuten später, Grund : gestörte Weiche
    LautSprecher :
    Zug nach DüsselDorf, planmäßig 08:21, heute ca. 5 Minuten später, Grund : Verspätung aus vorheriger Fahrt
    tatsächlich wurden daraus eher 10 Minuten, Grund : 3. Einheit wurde gemächlich angekoppelt.
    während der Fahrt :
    Schon an der 1. Station, in BedBurg-Hau, kamen weitere 10 Minuten hinzu, Grund : eine Tür ließ sich nur mit NotfallSchraubenSchlüssel schließen.
    RückFahrt :
    gegen 11:00 Display am Kevelaerer Bhf :
    Zug nach Kleve, planmäßig 11:08, heute ca. 5 Minuten später
    gleichZeitig tönte es aus dem LautSprecher :
    Zug nach Kleve, planmäßig 11:08, heute ca. 10 Minuten später
    Grund ???
    Für solch läppische Verspätungchen braucht keiner angegeben zu werden.
    Tatsächlich fuhr der Zug erst ca. 15 Minuten zu spät ab
    und holte sich in Goch weitere ca. 10 Minuten,
    Grund : er mußte den GegenZug in Goch statt in B-H abwarten.
    So abwekslungsReich kann das Warten auf den oder das Sitzen im Zug sein !

     
  100. 92

    @87., Konrad Zuse

    „wir nutzen heute schon Alexa, Google, Facebook, Twitter, Insta, TikTok, Fitnessuhren & Co– und zwar freiwillig!”

    Es sollte auch in Zukunft immer noch Schlupflöcher für diejenigen geben, die versuchen möglichst wenig gläsern zu sein. Dass die Mehrheit bereitwillig und oftmals unbewusst persönliche Informationen preisgibt, kann kein Argument für ein zukünftiges Verkehrssystem sein, das ausnahmslos alle Menschen sofern sie nicht auf dessen Nutzung verzichten und mit dem Fahrrad oder zu Fuß in Bereichen ohne Kameraüberwachung unterwegs sind vollkommen durchschaubar macht. Es gibt nicht mehr viel Spielraum, aber Bargeldzahlung, einen anonymen ÖPVN, Abstinenz von F…book, I…, Twit… &Co, nicht bei Amaz… kaufen, nicht g…., Ale… , Smartmeter nutzen etc. hilft wenigstens ein bisschen. Wir leben jetzt in einer Demokratie und die meisten Menschen gehen davon aus, dass das auch in den nächsten Jahrzehnten so sein wird. Wäre unser Staat ein totalitärer Staat wie es zum Beispiel China, Russland und der Iran sind, dann wäre den meisten Menschen klar, dass es gefährlich ist, wenn Informationen über die politische Meinung, den Gesundheitszustand oder sonstige sehr persönliche Informationen über die Bürger verfügbar sind, aber wir wiegen uns in Sicherheit. Zu Unrecht wie ich finde und zwar aus zweierlei Gründen: Erstens, selbst eine als stabil geltende Demokratie kann schweren Schaden nehmen oder kippen wie in den USA mit Trump bewiesen worden ist und zweitens selbst wenn der Staat freiheitlich-demokratisch bleibt, verlagert sich wirtschaftliche und damit auch politische Macht immer mehr in die Hände von privatwirtschaftlichen weltweit operierenden Unternehmen wie G…, Amaz… usw. Das bedeutet politische Macht gelangt aus den Demokratien in Unternehmen, die einer Privatperson und einer kleinen Gruppe von Privatpersonen gehören (Bla… R… lässt ebenfalls grüßen). Dieser Prozess ist schon längst im Gange. Und nein, es ist keine Verschwörungstheorie, Sie haben es ja ebenfalls bestätigt.

     
  101. 91

    Alle, die von BedBurg-Hau aus fahren wollen,
    müssen ab SonnTag umDenken :
    Endlich (?) wird auch dort der RechtsVerkehr eingeführt :
    Züge nach Kleve künftig auf Gleis 1 ( am BahnHofsGebäude entlang ),
    Züge Richtung Dorf an der Düssel künftig auf Gleis 2 ( auf der Seite nach Hau hin )
    Für jene, welche bisher die Schranke nicht zu fürchten brauchten,
    wird sie dann zur heimTückischen Falle !

     
  102. 90

    Nebenbei bemerkt:
    Auf dem Foto zu diesem Beitrag ist der Bahnsteig des Klever Bahnhofs noch ausreichend überdacht!!! Dagegen mussten die vielen, armen RE 10-Fahrgäste wegen dessen Unzuverlässigkeit in den letzten Tagen oft im Freien ausharren – trotz der Kälte und dem gelegentlichen Regen. Zum Teil auch deshalb, weil die eine der beiden Glashütten schon von den üblichen, alkoholophilen Bahnsteigbrüdern belegt und die andere Glashütte schlichtweg überfüllt war sowie schon viele unter dem Busbahnsteig ausharrten.
    Wann endlich, Herr Bahnhofsinvestor, erhält der Klever Bahnhof wieder (s)ein Dach zurück???
    Angesichts der Unzuverlässigkeit des RE 10 ist das – auch zum Zwecke eines allgemeinen Gesundheitsschutzes – unabdingbarer denn je!!!

     
  103. 89

    @Konrad Zuse:

    Grundsätzlich richtige Einordnung der Entwicklung des Autos. Dennoch stimme ich bei der generellen Entwicklung der Mobilität nicht zu.

    Es wird in Zukunft Autos genau nach dem beschriebenen Szenario geben: Nicht mehr den Besitz, der 23 Stunden am Tag geparkt ist, sondern die Last-Mile-Mobility als Service. Allerdings wird das in mittelbarer Zukunft, Horizont 20 Jahre, eben nur für den „Zubringer“ Verkehr dienen.

    Die individuelle Mobilität als Ganzes wird sich Multimodal gestalten, allerdings die einzelnen Verkehrsmittel nicht mehr „besessen“ sondern genutzt und die Nutzung gezahlt. Als Beispiel:
    Möchte ich heute von A nach B fahre ich idR mit dem Auto. In Zukunft gehe ich von A zu Fuß nach A1, dann (je nach Gepäck, Wetter etc.) mit dem eBike, Share-Fahrzeug, Bus, Sammel-Taxi nach A2, von dort mit dem Zug/Bus nach B2 und von dort wieder mit dem eBike, Share-Fahrzeug, Bus, Sammel-Taxi nach B.

    A2 und B2 sind Mobility Hubs, die dazu dienen, unterschiedliche Verkehrsmodalitäten zu kombinieren. Dadurch dass die Systeme abgestimmt sind und nicht miteinander um Strecken konkurrieren, wird die Reisezeit trotz des „Multimodalen Ansatzes“ die Gleiche bleiben.

    Das erfordert den Aufbau einer neuen Infrastruktur und ist daher nicht in 5 Jahren zu bewerkstelligen, dennoch ist das schon mit heutigen Mitteln möglich und unter Fachleuten der Mobilitätswende durchaus anerkannt. Auch liegen hier ausreichend Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen.

    Das haben wir als Unternehmen übrigens mit Studierenden der HSRW schon mal durchgespielt und Konzepte entwickelt, wie diese Zukunft am Beispiel Kleve aussehen könnte. Ergebnis: Selbst mit heutigen Mitteln und in der heutigen Situation wäre es Möglich, dass man auf den Besitz eines Autos verzichtet und zwar ohne Einschränkungen der Mobilität. Das würde einige Änderungen an der Verkehrsplanung der Stadt erfordern und die Stadt bzw Verwaltung müsste hier wirklich grundlegendes Ändern, aber Möglich wäre es allemal wenn man die korrekten Voraussetzungen schafft.

     
  104. 88

    @85. MvomA

    (Montagsdemo)

    ……..wahrscheinlich zu kalt. 😉
    Bei Montagsdemo durch Kleve ohne Maske, gestern jemand davon im Laden mit Maske gesehen ……..

     
  105. 87

    @83, Meiner Einer, wir nutzen heute schon Alexa, Google, Facebook, Twitter, Insta, TikTok, Fitnessuhren & Co– und zwar freiwillig! Jede Bewegung, jeder Herzschlag, jeder Gedanke wird aufgezeichnet, Informationen für zahlende Interessenvertreter in den sozialen Medien so gefiltert, Informationen so platziert, dass es Deine dadurch wahrgenommene Realität, Entscheidungen und Urteile beeinflusst, wodurch Du das autonome Auto für den Weg zum Umerziehungslager erst gar nicht mehr benötigst. Da sind wir doch längst einen Schritt weiter.

    #afd #reichsbürger #“spaziergänger“ #montagsdemo #brexit #putin #orban #kaczyński #trump #kernkraft #cambridge_analytica #“die_loge“

     
  106. 86

    Ich zitiere aus der NRZ vom 09.12.2022, Seite 2:
    Titel: Auf ganzer Linie versagt: das Trauerspiel RE 49
    Untertitel: Seit drei Jahren verbindet ein Zug Wesel mit Wuppertal. Theoretisch. Praktisch zeigt er, was schiefgeht bei der Bahn
    Zur gefälligen Kenntnisnahme.

     
  107. 85

    @79 „Aber was ist es dann, wenn es keine Verschwörung ist?“

    Schnell, ne Montagsdemo anmelden… Endlich wieder was zu schwurbeln…
    Lang nix mehr gehört von denen..
    Alle plötzlich zufrieden?
    Oder schon zu kalt?

     
  108. 84

    @73 Heinz S

    Ich bin jahrelang von Bedburg-Hau aus gefahren und kann Ihnen sagen, dass Sie hier nicht der Bahn die Schuld geben können – Sie waren schlichtweg zu spät dran oder auf dem „letzten Drücker“. Dann kommt einem jede Wartesekunde wie eine Ewigkeit vor. Man muss etwa spätestens 2-3 Min. nach der Abfahrt des Zuges in Kleve den BÜ passieren, dann funktioniert das. Was soll die Bahn machen? Die Schranken schliessen, wenn der Zug in Sichtweite ist?

    „Überpünktlich“, also vor der Planabfahrt (es gilt die Bahnhofsuhr, nicht die im Auto) fährt kein Zug ab (das gibt es nur bei NIAG-Bussen, selbst mehr als einmal erlebt)- eher gilt das Gegenteil, wie hier leidvoll berichtet wird. Evtl. war es der vorhergehende, verspätete Zug.

    Gruß Mitleser

     
  109. 83

    @Konrad Zuse

    Und wenn Sie gegen die Politik, das System oder was auch immer sprechen, dann fährt Sie das Apple-Google-Tesla-Taxi eben nicht ins Restaurant, sondern ins Umerziehungslager.

    Hurra dem totalen Überwachungsstaat.

    @Benno und die anderen Bahnpendler

    Ich bewundere eure Demut und Geduld, sich nahezu täglich diesem Wahnsinn zu unterwerfen. Ich hätte schon längst resigniert und mir einen anderen Job gesucht.

     
  110. 81

    Gestern gab es eine ehrliche Zugführerin,
    mehrfach gab Sie die Gründe durch warum wir wieder halten müssten.Bahnübergang absichern, vorausfahrenden Zug, nicht Einfahrt in Krefeld weil die DB Züge Vorfahrt haben.3 Züge die im Halbstundentakt fahren sollten führen dann als 1 Zug Richtung Kleve.
    In den Zügen ist es kalt und wieder Mal einige Türen defekt.
    Die 70 Millionen Euro hätte man besser an die Aktion Lichtblicke der Lokalradios schenken sollen,dann hätte das ganze auch noch einen Guten Abschluss.
    Ich werde wohl mein Abo Ticket abgeben und wieder mit dem Bus fahren
    Die waren In der Ersatzverkehrszeit fast immer pünktlich,trotz Stadtverkehr,warm und gemütlich

     
  111. 79

    @77 und 78

    Meine Gedanken habe ich ja ganz bewußt „in den Raum geworfen“. Aber was ist es dann, wenn es keine Verschwörung ist? Geschichten, wie die um den RE 10 gibt es derzeit dutzendfach in ganz Deutschland. Warum ist das so? Sind alle nur noch blöd? Kann keiner mehr überhaupt irgendwas?

    Da werden zig Strecken zur Reaktivierung vorgeschlagen. Millionen für Gutachten ausgegeben! Und dann wird eine Strecke nach der anderen so teuer gerechnet, dass sich eine Reaktivierung nicht „lohnt“. Oder es werden für eine Nebenbahn Anforderungen, wie für eine ICE-Strecke gestellt. Siehe Bocholt – Borken – maßlose Verteuerung durch exorbitante Vorgaben für Kreuzungen Straße/Schiene. Die Reaktivierung einer kleinen Nebenbahn in BaWü soll auf einmal 124 Mio kosten usw, usw..Und wenn alles nicht hilft, findet man die Schotterbettunke.

    Und dann sind Mitarbeiter „der Bahn“ (von welchem Betreiber auch immer) so uninformiert, so desinteressiert und auch so extrem blöd, dass sie einen seit Jahren beim RE10 bestehenden Halbstundentakt (Mo.-Fr.) als NEUERUNG verkaufen. Borniertheit, Blödheit und Unvermögen in nie dagewesener Ballung! Hauptsache Knete am Monatsende, wa?

    Uns alle hier stört dieser Zustand doch ungemein. Sonst würden wir unsere Zeit nicht mit Kommentaren verplempern. Und wenn @74 Konrad Zuse das Ziel erkannt zu haben glaubt, dann erwarte ich von unserer Politik, dass man ehrlich ist – aber solange man kräftig mitverdienen kann…

    In diesem Zusammenhang schaue ich immer gerne bei: http://www.drehscheibe-online.de hier: News. Da sind derzeit auch einige Beiträge zum RE10 zu lesen.

    Gruß Mitleser

     
  112. 78

    @71 Mitleser Die Bahn soll nicht funktionieren, das ist der Geheimplan. Klar.

    Bin mal mit einem Politiker im Zug ins Gespräch gekommen. Als es einen unplanmäßigen Halt gab, der dauerte, wurde er immer vergnügter. Jawoll, sagte er, es fängt an zu funktionieren. Was, fragte ich erstaunt. Er kriegte einen Lachanfall und konnte nicht mehr sprechen, auch wenn er immer wieder ansetzte. Irgendwann prustete es aus ihm heraus, das feiere er jetzt, und er machte sich auf Richtung Speisewagen. Der Zug fuhr eine Weile später weiter und als ich später ausstieg, warf ich einen Blick ins Speiseabteil. Der Politiker hing dort ernüchtert über einem Glas Wein.

     
  113. 77

    @71

    Naja, das klingt mir doch n bischen zu sehr nach Verschwörung.

    Dass die allerwenigsten Politiker sich für die Bahn interessieren würde ich hingegen unterschreiben….

     
  114. 76

    Muss mich ein wenig korrigieren…EINE Sache ist wohl besser geworden als früher:

    Es gibt keine Raucherabteile mehr !

    🙂

    (Hat aber nix mit der Eisenbahn an sich zu tun….)

     
  115. 75

    ACHTUNG ACHTUNG !

    Eine Neuerung und zugleich auch Verbesserung.
    Bei der NWB wird auf der RE10 laut RP ein 30 MInuten-Takt eingeführt.
    Ja, lacht nicht, den gab es vorher nicht !

    Eine erste Verbesserung soll es ab Sonntag, 11. Dezember, geben. Dann steht nämlich der Fahrplanwechsel an. Auf der Linie des RE 10 („Niersexpress“) kommt es zu Verschiebungen im Minutenbereich. „Durch diese Anpassung entsteht ein exakter 30-Minuten-Takt, durch den die Abfahrten und Ankünfte in Kleve künftig immer zur selben Minute stattfinden“, verspricht die Rhein Ruhr Bahn (RRB), die den Zug betreibt. Um 24 und 54 sollen die Züge in Kleve abfahren. Sicher eine sehr sinnvolle Änderung – jetzt müssen die Züge auch nur noch pünktlich kommen. Am Wochenende fährt der Zug weiterhin stündlich und soll um 24 ab Kleve starten.

    Ich schmeiß mich weg.

    „Angesichts der häufigen Probleme, ist es sicher sinnvoll, vor der Fahrt erst einmal zu prüfen, ob die Züge überhaupt fahren. Angekündigt ist auf jeden Fall, dass der Zug im Laufe dieser Woche wieder schneller unterwegs sein kann, weil die Langsamfahrstellen aufgehoben werden sollen.“

    Also schnallt´s euch besser an, wenn ihr am Montag auf eurem Platz am Fenster platz nehmt und der TF den Nachbrenner anwirft. Dann geht´s mit Lichtgeschwindigkeit dem Sonnenaufgang und der nächsten Bahnübergangsstörung bei B.Hau entgegen !

    Aktuell sind es übrigens +25 Minuten nach Kle-Hbf, Grund dafür ist die Überholung durch ein Traumschloss !
    https://rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/niersexpress-re10-soll-nun-exakt-alle-30-minuten-fahren_aid-81115261

     
  116. 74

    @71, richtig ist, dass wir den Individualverkehr reduzieren müssen, nicht wieder Blechkiste gegen die nächste Blechkiste tauschen, nur mit anderem Antrieb.

    Dies wird sich aber ohnehin bald von selbst erledigen, weil der Markt, die Marktführer längst eine konkrete Vorstellung von der Zukunftsmobilität haben. Tesla z.B. wird in absehbarer Zeit gar keine Autos mehr verkaufen, sondern nur noch Mobilität als Dienstleistung anbieten. VW arbeitet fieberhaft an ähnlichen Systemen, Softwaregiganten wie Google oder Apple kaufen sich führende Manager aus der Automobilindustrie ein, entwickeln autonome Mobilitätssysteme. Gerade wechselte Ulrich Kranz ein ehemaliger BMW-Manager, Vater der elektrischen und fast vollständig nachhaltigen, recycelbaren i-Reihe als neuer Projektleiter für den Bereich Mobilität nach Apple. Er soll das „iCar“ auf die Straße bringen.

    All dies wird die Zukunft der Mobilität gravierend verändern, auch weite Teile des ÖPNV überflüssig machen. Darüber muss man sich im Klaren sein, auch dieses Szenario denken. Weg vom Verbrenner, weg vom Individualverkehr heißt nicht automatisch Straßenbahn, Bus und Bahn.

    Die Bemühungen, die Scheindiskussionen, die wir aktuell verfolgen können, drehen sich nur darum, ein erfolgreiches, lukratives Geschäftsmodell so lange wie möglich am Leben zu halten. Ein Geschäftsmodell, das nur durch massive Ausbeutung bzw. Zerstörung der Natur (die Rechnungen kommen erst später!) überhaupt funktionierte, nun aber von allen Seiten unter Druck gerät. Der Druck kommt einerseits aus Richtung Ökologie, denn wir erkennen langsam, wie selbstzerstörerisch z.B. die Verwendung von fossilen Energieträgern ist, andererseits aus der Disruption, einer stark wachsenden technologischen Entwicklung, künstlicher Intelligenz, die eine autonome Mobilität ermöglicht, jedem der eigene Chauffeur, eine Technologie, die das bestehende Modell bald überflüssig macht.

    Es wird keine 10 Jahre mehr dauern, dann bietet z.B. Tesla vielleicht für 49 € mtl. Mobilität an. Steht im Kalender, dass man morgens um 8 Uhr im Büro sein möchte, wartet – alle Verkehrsdaten kennend und vorausberechnend – schon das autonome Auto vor der Tür, vollklimatisiert. Rabattvariante 30%: es könnte noch ein anderer Fahrgast aus der Nachbarstraße drin sitzen, der ein ähnliches Ziel hat. Apple bietet dies im schicken Look an, Google ebenfalls, gleich ganz kostenlos, mit Fitness-Mobil, das ein Laufband an Bord hat, oder einer Couch mit Bibliothek, wenn man denn seine Daten Google zur Verfügung stellt.

    Wozu benötigen wir dann noch zwei parallele Verkehrssysteme mit Straßen und Schienen? Wozu benötigen wir ein Schienensystem, das niemals alle Haustüren erreichen kann, immer auf Zubringer angewiesen ist, inkompatibel mit anderen Verkehrssystemen? Wozu noch in die Straßenbahn oder den Bus wechseln, wenn mich das Google-Car oder Apple iCar bis vor das Restaurant in der Innenstadt fährt, ich mich nicht um einen Parkplatz kümmern muss, das iCar bei jedem Sauwetter vollklimatisiert nach dem Essen wieder auf mich wartet?

    Ich würde als Politiker spätestens an dieser Stelle z.B. den Ausbau von Straßenbahnen gründlich hinterfragen, weil diese sicherlich mittelfristig eine solche Entwicklung nicht überleben werden. Auch die Bahn, zumindest im Nahverkehr, würde ich hinsichtlich mittelfristiger Investitionen sehr kritisch betrachten. Die bequemste, kostengünstigste Variante wird sich durchsetzten.

    Am Tisch sitzen aktuell viele Akteure, die Milliarden mit der individuellen Mobilität, insbesondere mit dem Gebrauch von hoch subventionierten fossilen Energieträger verdient haben, die alle längst erkannt haben, dass ihre Zeit gekommen ist. Was wir aktuell sehen, ist ein Kampf um die letzten gewinnbringenden Wochen eines Geschäftsmodells, das den Zenit längst überschritten hat.

     
  117. 73

    Heute morgen ist meinem Sohn der Zug Richtung Krefeld vor der Nase weggefahren. Aber nicht, weil wir zu spät am Bahnhof in Bedburg Hau waren. Nein, die Schranken am Hauer Bahnhof waren minutenlang geschlossen. Als der Zug dann um 06:29 Uhr in den Bahnhof einfuhr und die Schranken wieder offen waren, habe ich meinen Sohn am Bahnhof rausgelassen. Er ist sofort auf den Bahnsteig und konnte nur noch dem losfahrenden Zug hinterherschauen. Alle Reisenden, welche an den geschlossenen Schranken ewig lange warten mussten, hatten keine Chance den Zug zu erreichen. Er fuhr überpünktlich um 06:30! Uhr los. Abfahrt wäre eigentlich um 06:31 Uhr gewesen. Bahnfahren nervt!

     
  118. 72

    @69 ich hatte einmal das Vergnügen, den RE10 bis Krefeld zu nehmen und dann in den RE7 nach Köln zu steigen. Musste aber noch so ein Zusatzticket kaufen und da der RE10 wie immer zu spät war, musste ich mich sehr beeilen und schaffte es nicht mehr, das Zusatzticket zu entwerten.

    Der Schaffner der mich dann kontrollierte wollte wissen, wann ich die Rückfahrt machte und entwertete es mir so, dass ich für die Rückfahrt nicht noch eines kaufen musste. Das war eine coole Aktion von ihm.

     
  119. 71

    Hallo Zusammen,

    eigentlich wollte ich mich zurückhalten – es wurde zu einigen Themen doch zu persönlich und angreifend. Eine fürchterliche Diskussionskultur macht sich hier und anderswo breit.

    Zum Thema.Ich werfe einfach mal was in den Raum:

    Die Verkehrswende ist eine riesige Blase. KEIN Politiker in Deutschland (in anderen Ländern schon) will eine starke, funktionsfähige Bahn. Vielmehr träumt die eine Gruppe davon, alle 43 Mio. PKW durch E-Autos zu ersetzen und dabei den Reibach des Jahrhunderts zu machen. Wie kommt der Strom zu diesen Autos? Was ist mit dem auch dann immer noch riesigen Blechhaufen? Mit dem Platzbedarf? Mit dem umweltschädlichen Reifenabrieb? Mit dem Lärm ?(die reinen Rollgeräusche sind immens – bitte mal den Wald in der Nähe der Krankenhauskreuzung in Kleve besuchen – das ist derartig laut) usw. usw.. Schlagwort: E-AUTOS VERKAUFEN UND ABZOCKEN. Das LKW-Thema lasse ich mal ganz aussen vor.

    Die Anderen wollen alles ganz grün. Alte Bahnstrecken zu Radwegen! Also E-BIKES VERKAUFEN UND ABZOCKEN (natürlich für die, die sich kein teures E-Auto leisten können). Und schon steigen die Unfallzahlen mit den Dingern. Wer hier ist schon mal mit einem Lastenrad gefahren (ich meine die mit 2 Rädern mit dem langen Achsstand)? Die sind so manövrierfähig, wie ein Supertanker auf See und passen „so schön“ in jeden Hausflur eines Mietshauses. Mann – da tüftelt die Autoindustrie jahrzehntelang an passiver Sicherheit der PKW und (eigentlich vernünftige) Menschen setzen ihre Kinder in die ungeschützte Holzkiste eines manövrierunfähigen Fahrradsupertankers – dazu das Ganze noch auf Auspuffhöhe der Verbrenner – unfassbar!

    Wenn ich also E-AUTOS und E-BIKES verkaufen und mal so richtig wieder Geld verdienen will, kann ich doch keine funktionierende Bahn gebrauchen, oder?

    Was muss ich tun? Richtig: die Bahn muss sauschlecht sein. Sie wird bis zum geht nicht mehr abgespeckt, abgebaut, unterversorgt, vergammelt gelassen und ständig mit schlechter Presse versehen usw. usw.. Ja, es wird viel Geld reinsteckt, welches in einem offenbar extrem korrupten System landet bei: Gutachtern (Millionenbeträge für Leute, die geschmiert sind und/oder kein Interesse und eigentlich keine Ahnung haben), Politikern (die sich scheinheilig einsetzen und kräftig mitkassieren), bei Gemeinden, Bürgern und Bürgermeistern (die sich im Falle von z.B. Reaktivierungen gleich noch die Brücke für die Umgehungsstraße und den Bahnhofsvorplatz mitbezahlen lassen – oder fast 40 Jahre lang einen Ausbau blockieren, um einen „Berg“ zu „retten“)
    Bei Autobahnen geht das alles viel schneller – einfach mal drauf achten.
    Ja und dann landet das Geld auch bei Unternehmen, denen man ein günstigens Experimentierfeld für deren Sortimentserweiterung auf Kosten der Steuerzahler bietet. Nicht zu vergessen die Bahn selbst, die für eine kurze Weile wieder „aufatmen“ kann, da sie durch Personalersparnis dem Druck der Politik kurzzeitig ausweichen kann. Jeder versucht bei diesen Moderniesierungen rauszuholen, was geht.

    Nur Ihr Pendler und wir die Bahnutzer und Bahnbefürworter haben absolut GAR NIX davon. Wir sind denen sch… egal. Woran sieht man das? Die Politik weiß, dass die Bahn auf dem letzten Loch pfeift und überflutet das System mit dem 9 Euro-Ticket. Das Verfahren ist steinalt. Eine Taktik aus den Kriegen des letzten und vorletzten Jahrhunderts – heisst Übersättigung der Feuerkraft des Gegners, in dem man mehr Menschen(opfer) entgegenwirft als der Gegner Kugeln schiessen kann. Pevers, nicht wahr? Doch Mist, die Leute fahren immer noch Bahn, trotz der üblen Begleiterscheinungen.
    Also alles noch schlechter machen. Und wenn das 49 Euro Ticket kommt haben wir zu wenig Einnahmen und müssen den Betrieb reduzieren usw. usw.

    Ganz ehrlich, uns bleibt nur der Gang zur Urne – aber beim Thema Verkehr, weiß ich nicht mehr, wen ich wählen soll.

    Gruß Mitleser

     
  120. 69

    @61 SpoyBoy Was Sie beschreiben, kenne ich auch alles noch. Ich würde auch gerne wieder mit den alten Zügen fahren, bei denen man noch die Fenster öffnen konnte. Vor ein paar Jahren hatte ich nochmal das Vergnügen. Da hatten sie zusätzliche Züge hervorgekramt, war aber nicht die RE10 Strecke. War das schön. Es gibt also noch welche.

    Für junge Menschen muss das wie ein Märchen klingen.

    Und die Schaffner, immer die gleichen, kannten einen nach ein paar Fahrten. Irgendwann brauchte ich keine Fahrkarte mehr zu zeigen. Eine nicht abgestempelte Fahrkarte war damals noch zwei Monate gültig… Vielleicht mit ein Grund, warum es die Bundesbahn nicht mehr gibt.

     
  121. 68

    Fortsetzung zu @49: Der Error geht weiter!!!
    Wegen der fortwährenden, verstörenden Kommentare hier habe ich heute Abend schon ein paar mal versucht, den RE 10-Abfahrtsmonitor unter http://www.rhein-ruhr-bahn.de für Bedburg-Hau zu checken, um einen schnellen Überblick über die Lage betreffend der nächsten vier Züge zu erhalten:
    Nix da! Die Rhein-Ruhr-Bahn hat den Abfahrtsmonitor offensichtlich kurzerhand von Ihrer Website entfernt. Damit wohl ja keiner auf die Idee kommt, das RE 10-Desaster unter der grünen Dauermeldung „Aktuell keine Störungen auf dieser Linie“ anhand der Monitordaten mal (automatisiert) zu dokumentieren.
    Aber, wer es dennoch tun möchte, hiermit geht es auch:
    https://dbf.finalrewind.org/Bedburg-Hau
    (ebenso https://dbf.finalrewind.org/Kleve für Kleve)
    Ergo: Aktuell z.B. nächste Abfahrt nach Kleve nicht um 22:30 Uhr sondern um 22:57 Uhr = Aua!
    PS:
    @RRB (= Rhein-Ruhr-Bahn), schön dass Ihr hier mitlesen tut!

     
  122. 66

    Man sollte Fahrradwege links und rechts der regionalen Bahntrassenführung einplanen.
    Gab es damals noch nicht, war aber trotzdem immer der kürzeste Weg vom Heimatdorf in die Kreisstadt. Schaut euch mal die Kreuzung Albersallee-Triftstrasse an, da hatte jemand soviel Spaß an Schablonen und Farben, irre, ich freu mich jeden Morgen wenn ich da mitm Fahrrad zur Arbeit fahr. Es gibt sogar eine Diagonale, mehr verrat ich nicht. Streetart

     
  123. 64

    Durch die offensichtliche Stellwerkstestung im Raum Nieuwkerk, kommt bspw. der Zug um 17.00 in Kleve mit ner Verspätung von mind. 50 Minuten an.

    Könnt sagen was ihr wollt, war absolut richtig, im Sommer nach Essen geogen zu sein, selbst hier gibt es Verspätungen, aber auch halt viel mehr Züge, sodass es nicht ganz so sehr ins Gewicht fällt.

    Mit ner Stunde Verspätung hin und ne Stunde Verspätung am Abend wieder zurück, würde mich um 9 Uhr imme rnoch so auf die Palme bringen, dass ich bis 2 Uhr nicht einschlafen kann.

    Für die kürzeren Strecken Goch Kleve etv. ist es noch besch+++++ , da man zur normalen Fahrzeit disproportional lange in der Kälte warten muss.

    Nur noch Verarsche und das für 172,-€/Mon. die Verspätungsgarantie ist dabei ein Witz !

    Sollten dann so fair sein und die Leute während der „Einpendelphase“, wie lange die auch immer daurn möge, auch umsonst fahren lassen.

     
  124. 63

    BENNO pass ma auf, dass du überhaupt nochnach Hause kommst ! 😉

    Bedburg-Hau – Kleve: Störung. (Quelle: zuginfo.nrw) Ein defektes Stellwerk im Raum Nieukerk beeinträchtigt den Zugverkehr. Die Züge fahren in dem betroffenen Streckenabschnitt langsamer. In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen. Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer der Beeinträchtigung.

    Da stoppen die Züge auch mal ganz gern komplett und das heißt es finger im Po Mexiko 😉

    Zur Not gibt es gratis 1. Klasse SEV-Busse mit jedem Unterwegshalt nach Kleve Hauptbusbahnhof, habe ich gehört 😉

     
  125. 62

    @58

    100% ACK zu Ihrem Beitrag.

    Vor allem:

    Die Verbesserungen sind leider in den ersten Tagen noch nicht spürbar gewesen

    Welche Verbesserungen denn ??
    Selbst wenn der Betrieb denn irgendwann mal läuft, hat sich gegenüber einer Situation vor 40 Jahren überhaupt NIX verbessert. Wie gasagt : Barrierefreiheit z.B. hab es früher auch schon.
    Das ist NIX neues, wie man uns ständig weismachen will.

     
  126. 61

    Also muß ich mit schwerem RollGepäck die Rampe hoch,

    Ach son Punkt: Gabs früher nicht.
    Früher waren alle Bahnsteige barrierefrei ebenerdig erreichbar, für mobilitätseingeschränkte Personen gabs Personal am Bahnhof. Wenns kalt wurde ging amn in die beheizte Bahnhofshalle, es gab eine Gaststätte, Gepäckaufbewahrung wenn man mal einen Zwischenstopp einlegte…und und und

    Frage: Was ist heute angeblich besser geworden?

    Antwort: Gar nix. Es hat sich alles nur verschlechtert. Klarer Fakt.

    Die Züge sind nicht 1km/h schneller geworden als früher. Sie fahren nur seltener. Und auch maximal bis Düsseldorf. Dann ist eh Schluss.

     
  127. 60

    gerade gelesen, dass der Zug um 16:08 Uhr ausfällt und der Zug, der um 15:23 Uhr in Düsseldorf ankommen sollte, mit 45 Minuten Verspätung in der Bahnhofstafel-App angezeigt wird.
    Dazu die Erklärungsversuche der Verantwortlichen:
    1. „Wir haben ein paar Unschärfen gehabt. Aber wir gehen davon aus, dass wir ab nächster
    Woche einen stabilen Betrieb haben werden.“
    2. „Die Verbesserungen sind leider in den ersten Tagen noch nicht spürbar gewesen.“
    3. „Wir haben die Erwartung, dass zuverlässig, stabil und attraktiv gefahren werden kann. Ich
    freue mich darauf, dass sich die Anfragen minimieren und reduzieren werden.“

    Benno

     
  128. 59

    @ 58:
    Wäre ich böswillig, würde ich sagen, daß die Bahnübergangssicherung mit Absperrband eine sehr eigenartige Auffassung einer digitalisierten Strecke ist.
    Leider finde ich hier nicht mehr den Beitrag (vielleicht könnte rd nochmal den link dazu hier einstellen), wo einer von der DB im Kreistag davon erzählte wie zuverlässig doch die Strecke zwischen Kleve und Düsseldorf sei. Also vor 20 Jahren war sie das noch…

    Die von Ihnen zitierten Aussagen wie „… Aber wir gehen davon aus…, Wir haben die Erwartung… zeugen auch nicht davon, dass diese Herrschaften von Ihrer erbrachten Leistung überzeugt sind.

    Die Aussage „Die Verbesserungen sind leider in den ersten Tagen noch nicht spürbar gewesen.“ ist reine Augenwischerei. Da das System digital nun ist und in der Presse zu lesen war, dass schon die Technik ausgiebig getestet wird (https://rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/niersexpress-zwischen-kleve-und-krefeld-soll-ab-montag-fahren_aid-80344327) kann es nicht sein, dass plötzlich manches nicht mehr geht. Es ist wie bei jedem Computer: entweder er geht oder er geht nicht.

    Alles in allem ist es eine Unverschämtheit, wie die DB und der VRR Ihre Kunden hängen lässt. Dieses Verhalten zeugt in meinen Augen ausschließlich davon, dass es nur darum geht, seine eigenen Taschen zu füllen und den Kunden im Regen stehen zu lassen.

    Übrigens, so wurde es mir berichtet: die Firma Scheidt & Bachmann aus Mönchengladbach möchte gerne wieder in das Signalgeschäft einsteigen und hat von der DB die RE10-Strecke als „Teststrecke“ zugewiesen bekommen hat. Das würde natürlich einiges erklären, warum es noch immer nicht rund läuft. „Das Produkt reift am Kunden“ Tja, so scheint es auf den Rücken der Kunden, leider.

    Benno

     
  129. 58

    Wenn ich mir die Wortbeiträge hier durchlese, spüre ich die ganze Wut und Fassungslosigkeit, die bei diesem Thema hoch kocht und habe so bei mir gedacht, dass ich mit meiner Einlassung, „Das Produkt reift am Kunden“, gar nicht so falsch gelegen habe. Heute konnte ich aus der NRZ auf Seite 2 folgende Äußerungen von drei Verantwortlichen entnehmen, ich zitiere:
    1. „Wir haben ein paar Unschärfen gehabt. Aber wir gehen davon aus, dass wir ab nächster
    Woche einen stabilen Betrieb haben werden.“
    2. „Die Verbesserungen sind leider in den ersten Tagen noch nicht spürbar gewesen.“
    3. „Wir haben die Erwartung, dass zuverlässig, stabil und attraktiv gefahren werden kann. Ich
    freue mich darauf, dass sich die Anfragen minimieren und reduzieren werden.“
    Wie viele Euphemismen und wie viel unsinnigen „Managersprech“ müssen sich die Kunden eigentlich noch bieten lassen, bis die Verantwortlichen für ihre Fehler zur Verantwortung gezogen und in andere Abteilungen versetzt werden?
    Dann wird es aber heißen: „Wir sehen da leider nicht die Notwendigkeit etwas zu ändern, da es sich um bedauerliche Einzelfälle handelt…außerdem, der Kunde wünscht das so.“

     
  130. 57

    gestern in Kevelaer :
    12:30 : eile zum Bhf, um den Zug um 12:38 nach Kleve noch zu erwischen.
    Seit dem 28. fährt der ja wieder auf Gleis 2.
    Also muß ich mit schwerem RollGepäck die Rampe hoch,
    in luftiger Höhe die Gleise überqueren,
    drüben wieder die lange Rampe runter.
    12:36 : geschafft !
    1. Blick auf Display :
    Der Zug von :38 hat 25 Minuten Verspätung.
    Sch… ! Dafür hätte ich nicht so zu eilen brauchen.
    Jetzt fast 1/2h rumSitzen, warten.
    2. Blick auf Display :
    Der Zug von :08 hat 40 Minuten Verspätung.
    AufAtmen.
    :08 + 40 = :48
    Also doch nur noch 10 Minuten hier rumHängen.
    3. Blick auf Display :
    Die Verspätungen galten für die Züge um 10:08 und 10:38.
    vor 2h !
    Und was gilt für die Züge von 12:08 und 12:38 ?
    keine Ahnung !^
    keine Anzeige !!
    keine Ansage !!!
    auf gut Glück sitzenBleiben.
    Eine, die hatte fahren wollen, gibt auf und geht nach Hause.
    12:48 :
    Ohne irgendWo angekündigt worden zu sein,
    trudelt tatsächlich ein Zug der NordRijnWestRuhrBahn ein !
    und bringt mich dann auch zügig nach Kleef.
    Ob das der Zug von 10:08, 10:38, 11:08, 11:38, 12:08 oder 12:38 war ?
    Von heute oder von gestern ??

     
  131. 56

    Das der Zug wieder rollt habe ich nur durch einen Blick aus dem Bürofenster in Düsseldorf bemerkt, dort rollt der RE10 nun wieder regelmäßig unregelmäßig vorbei. Selbst dort einzusteigen würde mir im Traum nicht einfallen. Ich sitze zwar immer vorne links, aber trotzdem ist eine Fahrt über die Autobahn wesentlich entspannter und kostet weniger Lebenszeit. Pro Woche hat das Auto, im Vergleich zur Bahn, in den beiden Vor-pandemischen Jahren wöchentlich rund 8 Stunden mehr Familienzeit gebracht. Durch vermehrtes Homeoffice hat sich die Zeit der Verkehrsstockungen vermindert und täglich eine weitere Halbestunde gespart. Wer Zug fährt ist selbst Schuld.

     
  132. 55

    Klingt alles nicht so toll was hier berichtet wird.

    Aber man sollte vielleicht noch 1 Woche Gandenfrist geben und dann schauen wie der Betrieb läuft.
    Wie gesagat, bei Umstellung auf neue Sicherungstechnik läuft das irgentlich nirgendwo direkt rund, sonder erstmal funktioniert nix. Warum auch immer.

    Andere Frage die sich mir aber stellt: Warum werden mmer so Aktionen mit dem Kopf durch die Wand veranstalte? Die bisherige Technik hat ca. 70 Jahre leidlich funktioniert. Warum muss man die jetzt innerhalb eines halben Jahres mit viel Tamtam und kompletten Streckensperrungen asutauschen ??

    Die Strecke wird nachts (leider) nicht befahren. Hätte man die ganze Aktion nicht ganz in Ruhe vor 5 bis 10 Jahren schon starten können und dann immer nachts ein kleines Stückchen sanieren können, unbemerkt vom Fahrgast, und dann über auch diesen Zeitraum von 5-10 Jahren? Man hätte dann ja keine Eile gehabt.

    Immer diese Brachialaktionen mit 100% Danebengehgarantie….

    Am 8.Dezember ist in Moers ein Bezirksgruppentreffen von ProBahn. Zwar nicht direkt Kleve, aber eben auch Niederhein, da kann man das vielleicht auch ansprechen.

     
  133. 54

    10:21
    11:53

    !10:59
    !12:14

    != vrsl. Ankunftszeit

    Gerade veröffentlicht:

    Eine Reparatur an der Strecke beeinträchtigt den Zugverkehr zwischen Meerbusch-Osterath und Krefeld Hbf.

    Die Züge fahren in dem betroffenen Streckenabschnitt langsamer.

    In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen.

    Die bauen halt immer noch, die fleißigen!
    Jetzt müssen noch schnell die letzten Millionen zwischen M.O und K-Hbf verbuddelt werden 😉

     
  134. 53

    @49 wenn der Zug nicht brennt oder jemand vor den Zug springt, ist es wohl in den Augen der RRB keine Störung 😉

     
  135. 52

    @49: Ja, das habe ich auch bemerkt. Anscheinend sind Verspätungen und Zugausfälle keine Störungen. Hier wird der Bittsteller Kunde, wie in der rp geschrieben, verhöhnt.

    Benno

     
  136. 51

    Heute Morgen hatte der zweite Zug schon wieder eine halbe Stunde Verspätung. Und im WDR spricht man von kleinen Problemen.

    Benno

     
  137. 50

    Die RP titelte heute: Handbetrieb beim Niers-Express

    Nun stehen an den Bahnübergängen Bahn-Leute, die die Schranken bedienen…

    Auf diese neue Bahn-Welt haben wir gewartet.

     
  138. 49

    Momentaufnahme (06.12.22 18:45 Uhr) auf http://www.rhein-ruhr-bahn.de:
    Die (voraussichtlichen) Abfahrten des RE 10 ab Bedburg-Hau unter einem großen grünen Banner mit der Inschrift „Aktuell keine Störungen auf dieser Linie“:
    18:30 Uhr nach Kleve +19 Minuten
    19:00 Uhr nach Kleve +32 Minuten
    19:30 Uhr nach Kleve fällt aus
    19:31 Uhr nach D’dorf + 8 Minuten
    Echt verstörend …

     
  139. 48

    Und zum Abschluss des Pendlertages: auch wieder Verspätung: diesmal 24 Minuten.
    Gestern und heute nur für die Rückfahrt fast eine Stunde länger unterwegs…

    Benno

     
  140. 47

    Fortsetzung Abfahrt 16:08 Uhr ab Hbf:
    Statt in Krefeld 16:36 Uhr Abfahrt, 16:53 Uhr. Aus 9 Min. Verspätung sind schon 17 Min. geworden und die eingleisige Strecke ab Geldern kommt noch…. Vielleicht wie gestern komme ich wieder mit 30 Min. Verspätung in Kleve an….

    70 Mille für‘n Ar…sch

    Benno

     
  141. 46

    Ein weiterer Beleg der Leistung der DB:
    Düsseldorf Hbf Abfahrt 16:08 Uhr Zug steht im Gleis, kein weiterer Zug behindert das Ankuppeln der 3.Einheit, aber nichts passiert. So fahren wir mit 9Min. Verspätung ab, weil der Onkel auf dem Stellwerk geschlafen hat.
    Wenn es blöd läuft, werden aus den 9 Min. schnell 15 oder 20. Min bis Kleve.

    Gestern, soeben gehört: Zug 17:08 Uhr ab Düsseldorf ausgefallen….
    Ach, wat is dat schön…:-(

     
  142. 44

    Mir fehlen die Worte….

    Halbes Jahr komplett Sperrung und dann fährt der Zug auch zu 90% spät ab oder hat irgendeine Störung….
    Die 70 Millionen Euro Steuergelder hätte man auch direkt verbrennen können, wäre vielleicht sinnvoller.

     
  143. 43

    @42 Benno Könnten Sie sich nicht bei der CDU Kleve melden und Ihr Erfahrungswissen anbieten? Als eine Art sachkundiger Pendler…

    Sie fallen hier immer auf durch fundierte, sachliche Erfahrungsberichte.

     
  144. 41

    @ 40: eine Möglichkeit wäre, dieses Thema an die breite Öffentlichkeit zu bringen. Eine Weitere wäre, an Sitzungen teilzunehmen, wo ein Besprechungspunkt der ÖPNV ist. Leider habe ich nicht davon etwas mitbekommen, wie ein Vertreter der DB (?) im Kreistag von der Zuverlässigkeit der RE10-Strecke schwadronierte. Da hätten mal als Pendlergemeinschaft direkt mal gegenhalten können. Denn ich glaube, dass die Entscheidungsträger gar nicht wissen, was dort alles dem Berufspendler und Zugreisenden zugemutet wird.

    Benno

     
  145. 40

    Schade, dass hier so viel gegeneinander ausgeteilt wird. Wir leiden alle gemeinsam unter der Unzuverlässigkeit der Bahn bzw des ÖPNV. Wie können wir etwas ändern? Warum ist hier kein Kommentar von ProBahn? Liest man solch wichtige Beiträge nicht? Was können wir wirklich tun, um die Lage zu verbessern?

     
  146. 39

    @33 = TEE
    Recht so! Denn weder während der Fahrt mit einem Fahrrad und schon gar nicht während der Fahrt mit einem Kraftfahrzeug dürfen Sie auf Ihrem Handy etwas texten!
    PS:
    Und auch als Beifahrer auf einem gewöhnlichen Fahrrad dürfen Sie es nicht – aber aus einem anderen Grund …

     
  147. 37

    @31 SpoyBoy Dann haben Sie sicher schon etwas überwiesen. Oder erwarten Sie die Erfüllung Ihres persönlichen Anspruchs kostenlos?

    kleveblog finanziert sich nicht allein durch Werbung. Um sich diesen Blog leisten zu können, muss rd anderweitig bezahlte Aufträge erledigen.

     
  148. 36

    @34
    Gewöhnen Sie sich mal den Befehlston ab.
    Ob ich für rd virtuell oder real bin, können Sie nicht beurteilen.
    Ich schon.
    🙂

     
  149. 35

    Just another Chaotic weekend (found on http://www.rhein-ruhr-bahn.de):

    Reparatur an einem Signal im Raum Krefeld Hbf
    02.12.2022 from 12:00 – 05.12.2022 until 14:22
    Baustelle/Fahrplanabweichung
    Eine Reparatur an einem Signal im Raum Krefeld Hbf beeinträchtigt den Zugverkehr.
    In der Folge kommt es wahrscheinlich zu Verspätungen und Teilausfällen. Kurzfristig kann es zu Änderungen im Zuglauf kommen. Genaue Informationen zur Dauer der Beeinträchtigung liegen leider noch nicht vor.
    Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.
    Source: zuginfo.nrw
    lines affected
    RE 10 – Niers-Express
    Komplettausfälle auf der Linie RE 10 aufgrund aktuell hoher Krankenstände
    03.12.2022 from 12:51 until 22:00
    Baustelle/Fahrplanabweichung
    Aufgrund aktuell hoher Krankenstände kommt es auf der Linie RE 10 leider vorübergehend zu Einschränkungen.
    Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg.
    Folgende Fahrten sind betroffen:
    RE 10 Kleve (18:21) – Düsseldorf Hbf (19:53)
    RE 10 Kleve (21:21) – Düsseldorf Hbf (22:53)
    Alternative Reisemöglichkeiten: Es verkehren 2 Busse ab Kleve.
    Bus 1: Alle Halte werden angefahren.
    Bus 2: Kleve – Geldern – Krefeld Hbf – Düsseldorf Hbf.
    Source: zuginfo.nrw
    lines affected
    RE 10 – Niers-Express

     
  150. 34

    @31, gewöhnen Sie sich das Wort „Plicht“ ab. Ich konstatiere: Sie sind virtuell und nicht real

     
  151. 33

    Wenn man den „sanierten“ Bahnübergang in Bedburg-Hau-Bahnhof nun mit dem Auto oder Fahrrad bei mehr als 3,14 km/h überfährt, fällt einem das Handy aus der Hand, wenn man gerade eine Textnachricht schreibt.

    60 Mio: NO FUN FOR YOU!

     
  152. 32

    Ich fahre im Jahr vielleicht drei bis fünf Fernstrecken mit der Bahn. Hauptbahnhof Duisburg ? Schlechtes Karma. Das wird dann nur von „buddhistisch inspirierten“ Arbeitgebern toleriert. Dieser minimal illuminierte Ort der armen Seelen ist mir aber auch spätestens seit Sammeltransporten als Wehrpflichtiger der frühen 80er ein Graus. Warum nur…Die gute Nachricht: „Fahrgastrechte“ – das Prozedere ist dank diesem Internet einfacher geworden. Ein paar Klicks und ich habe meine 8 € Erstattung…

     
  153. 31

    @rd

    Ich glaube nicht, dass es noch aktive Mitglieder aus der Region gibt.

    Konstatiere: Beste journalistische Qialitätsarbeit. Nix recherchiert, aber einfach mal rausposaunt.
    Ist das Dein Anspruch?

    Wäre es nicht im Gegenteil die Pflicht eines Regionaljournalisten bezüglich dieses Themas, die Zusammenarbeit mit PB zu suchen, z.B. durch Presseanfragen ?

     
  154. 30

    @ 28 rd: danke für die Info. Auf de rseite der Pro Bahn würde der nächste Stammtisch nach Absprache am 13.12. stattfinden. Dann werde ich mal die pro Bahn in Duisburg anschreiben fragen, wer mir weiterhelfen kann.

    Benno

     
  155. 29

    @28 Wesel als Treffpunkt ist auch nicht um die Ecke. Früher fanden die Treffen mal in Goch statt.

     
  156. 27

    Meine Tochter muss dreimal in der Woche von Kevelaer zur Uni nach Düsseldorf – die hat in der letzten Woche mehrmals am Bahnhof in der Kälte über eine Stunde warten müssen, bis endlich der Zug kam – und dann fuhr der am Donnerstag noch nicht einmal los, so dass sie viel zu spät zur einer wichtigen Präsentation gekommen wäre, wenn ich sie nicht mit dem Auto nach Essen gefahren hätte.
    Super für die Umwelt, genauso wie für meinen Geldbeutel! Eigentlich sollte man die Bahn verklagen oder sich dafür bezahlen lassen, dass man mit dem Re 10 überhaupt fährt…

     
  157. 26

    @ 25: „Dafür gäbe es ja ProBahn. Theoretisch. Aber man kann sich sicher dort engagieren.“
    Sich dort engagieren…. klar, wenn der RE10 mir die Zeit nicht stehlen würde und Pro Bahn nicht ein zahnloser Papiertiger wäre, gerne. Was hat Pro Bahn denn bisher auf der Strecke vom RE10 bewegt bzw. hat sich mal zu diesen katastrophalen Zuständen geäußert? Ich habe nichts davon gelesen…

    Benno

     
  158. 25

    @23

    vielleicht wäre es mal eine Überlegung der Verantwortlichen wert, dass Menschen, die täglich den ÖPNV nutzen bzw. darauf angewiesen sind, diese bei der Fahrplangestaltung mit einzubeziehen.

    Dafür gäbe es ja ProBahn. Theoretisch.

    Aber man kann sich sicher dort engagieren.

     
  159. 24

    @21

    Wenn ich meinen Rentenbescheid sehe und den mit den Konditionen meiner verbeamteten Bekannten vergleiche kann ich von funktonierenden Sozialsystemen nichts erkennen. Obwohl ich viel mehr Abgaben zahle als sie. ( Deshalb hab ich auch bei mehr brutto weniger netto als meine Bekannte, abgesehen von den anderen Vorteile die sie geniesst.)

     
  160. 23

    Hier noch der Bericht aus der rp zum wiederholten Ausfall des Stellwerkes in Geldern.
    Dort wird auch erwähnt, dass die Langsamfahrstrecke bis zum 8. Dezember dauern soll.
    Frage: was wurde da nun in den 6 Monaten für das viele Geld gemacht, dass es so stümperhaft funktioniert?
    https://rp-online.de/nrw/staedte/geldern/niersexpress-ausfaelle-wegen-probleme-in-stellwerk-geldern_aid-80810955

    @ Kreuzotter: vielleicht wäre es mal eine Überlegung der Verantwortlichen wert, dass Menschen, die täglich den ÖPNV nutzen bzw. darauf angewiesen sind, diese bei der Fahrplangestaltung mit einzubeziehen. Ich vermute mal, dass die Menschen, die den Fahrplan schreiben überhaupt keine Ahnung haben, wie es auf den Strecken zugeht.

    Benno

     
  161. 22

    Über das hier schon Geschilderte hinaus wird das nächste Desaster für die Klever ÖPNV-Kunden mit dem neuen Jahresfahrplan ab dem 10.12.22 kommen. Dann fällt die Buslinie 44 bis auf ein paar wenige Schülerfahrten nach Kalkar weg. Ersetzt werden wird sie durch die neue (E)X(press)-Buslinie Nr. X 27. Leider wird dieser Bus keinen Deut schneller nach Xanten fahren als die bisherige Linie 44. Und er wird nach wie vor durch das Tiller Feld und am Bollwerk vorbei fahren (nix Express, wohl eher Etikettenschwindel). Aber das größte Ärgernis wird sein, dass dieser Bus zukünftig statt um Uhr 08 erst um Uhr 15 in Kleve abfahren wird. Dadurch wird der bisher gute Anschluss an die RB 31 in Xanten beseitigt. Dabei konnten viele Fahrgäste über diesen Weg bisher am schnellsten nach Alpen, Rheinberg und Moers und sogar oft nach Duisburg gelangen. Jetzt empfiehlt http://www.bahn.de ab dem 10.12.22 nach Moers und Rheinberg die Fahrt über Krefeld und Rheinhausen, also mit RE 10, RB 33/35 und RB 31. Erschütternd wie eine oft leidlich funktionierende (und schon über 111 Jahre alte Verbindung) hier vorsätzlich zerstört wird. Unglaublich. Für mich hat das schon den Anschein eines vorsätzlichen Eingriffs in den Bahnverkehr im Sinne des § 315 StGB.

     
  162. 21

    Außer den Sozialsystemen funktioniert in diesem Land nicht mehr viel richtig.

    DB, Energieversorgung, Bundeswehr (Munition für 1 Tag), Katastrophenschutz (die Schweiz hat mehr Schutzräume als Einwohner, wir haben so 23), Digitalisierung, Schule, Bürokratieabbau, Wohnungsbau … WM ⚽

     
  163. 20

    An Spoyboy:

    Die DB-Filme sind „echt knorke und eine Wucht“.

    „Du bist ja ein Fixerjunge…“ Da ist er doch am Bahnhof genau richtig..😄

    Ein schönes Beispiel dafür dass Groß- und Getrenntschreibung doch noch einen Sinn haben.

     
  164. 19

    @14
    Jo. 100% ACK. Ist leider so.
    Sagt eigentlich ein Pufferküsser.

    Gibt aber auch keine Kommune die ihren Beitrag zum Umstieg auf die Bahn geleistet hätte.
    Im Gegenteil, alle reissen sie sich gierig angeblich überflüssige ehemalige Bahnflächen unter den Nagel für alle möglichen Zwecke, nur nicht für irgendwas was mit Bahn zu tun hat.

    Kleve bestens Beispiel. Aber nicht nur.

    Aber dann ist es klar dass die Leute irgendwann aufs Auto umsteigen, soweit sie können. FFF, Klima, LastGeneration hin oder her.

    Interessanterweise ist es nun ein FDP-Verkehrsminister, der jetzt wenigstens ansatzweise was bewegt (Geplante Zusammenlegung von DB Netz mit Station&Service und Ausrichtung auf Gemeinwohl, nicht mehr auf Gewinn).

    Schröder hats kaputtgeschlagen (mit Mehdorn) und Angela Merkel war eh alles egal.

    Die Ampel unternimmt wenigstens den Versuch, am System was zu reparieren.

     
  165. 18

    Hallo Dave –
    doch: Auf der A57 gibt’s auch jede Menge Verspätungen, aber die Entscheider zu Bahn und Öpnv sitzen hinten im Auto und machen ein Nickerchen.
    Und solange Schiene immer unattraktiver, unberechenbarer und teurer wird, wird auch das Nickerchen auf der AB immer länger.

     
  166. 17

    Ich habe mich noch letzte Woche bei dem Gedanken ertappt, dass ich die Zuverlässigkeit der Busse noch vermissen werde… und mit denen war der Weg zur Arbeit endlos

     
  167. 16

    @11 Marco Tebuckhorst:
    wir, die Pendler, haben uns eine Whatsapp-Gruppe eingerichtet, um über Verspätungen in real-time informiert zu sein. Auch hier habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass wir merh wussten, was auf der Strecke los ist, als der Lokführer. Und das im Handy-Zeitalter….

    Benno

     
  168. 15

    Wen kümmert schon die täglichen Probleme der Pendler ?
    Die Entscheidungsträger fahren 7er BMW über die A57. Da gibt es keine Verspätungen.
    Und die Zeit um Interesse an den Problemen der Leute zu heucheln, kommt erst zur nächsten Wahl wieder.
    Who cares ?

     
  169. 14

    Ich kann mich noch an meine Berufsschulzeit erinnern, als ich nach MG musste, sprich umsteigen in Krefeld.

    Ich habe bereits den Zug eine halbe Stunde früher genommen und kam trotzdem praktisch jedes Mal zu spät (Beginn: 7:45). Die Lehrer meinten, ich solle doch einfach etwas früher losfahren – sah ich aber nicht ein.

    Als ich dann ein Auto hatte, konnte ich jedes Mal eine Stunde länger schlafen und kam IMMER pünktlich.

    Finde den Fehler.

     
  170. 13

    Am Dienstagabend fiel dann ein Stellwerk in Kempen aus, wie ein Bahnsprecher bestätigte. Zwischen 19.30 Uhr und 22 Uhr funktionierte dort gar nichts. Daher konnten auch keine Bahnübergänge, Weichen oder Signale gesteuert werden. Dadurch kam es zu Zugausfällen und Verspätungen, berichtet die RP.

     
  171. 12

    Leider wurde nicht erwähnt, wie vorzüglich verhindert wird einen Anschlusszug zu erreichen.
    Um zu verhindern den nächsten Zug zu bekommen, scheut man keine Kosten. Ebenso reagiert auch die Linie RE7. Kaum ein Zug schafft es pünktlich, oder man baut sogar Fehler ein um den ersten Zug erst gar nicht in den Bf Krefeld einfahren zu lassen. Mit welcher Eleganz dem Kunden die Spenden in Form von Lebenszeit abgerungen werden ist kaum zu überbieten.
    Aber welches Fahrgeschäft auf dem Jahrmarkt schenkt einem schon ein paar extra Runden, die verschiedenen Bahnunternehmen sind an Großzügigkeit kaum zu überbieten. Wer möchte schon freudlos Zuhause sein, wo man doch in der Bahn derart viel Spaß hat.

     
  172. 11

    Ich habe noch viel mehr Stories erlebt für 184 € im SEV die das ganze noch Sprachloser machen.
    Wenn man sich an Hotline wenden kann man sich genau so gut mit der Telefonseelsorge wenden und die sind Kompetenter. Die Frechheit schlägt hin ist aber zu dem das die Verkehrsverbünde es scheinbar nicht auf die Reihe bekommen ein weiteres Ticket zu verkaufen. (49€Ticket .) Da war der 1 Mai bereits im Gespräch das macht bei mir ein Verlust 600 €. Und sollte es wie versprochen April sein dann bleiben es immer noch 450€. Für jemanden der sich kein Auto leisten kann um zur Arbeit zu kommen ist das eine Menge Geld. Als ich vor 8 Jahren anfing zu pendeln bin ich die ersten 3 Monate nicht einmal zu spät zur Arbeit gekommen und heute bin ich froh wenn ich eine Woche schaffe was meinen Stand in der Firma nicht besser macht. Heute Donnerstag 4.38 ab Goch und heute wird es zum 2 mal in einer Woche später. Schade ich habe gehofft das die Sanierung was bringt. Versuchen Sie mal für die ganze Verspätung einen Verantwortlichen zu finden da steht das Prinzip je mehr Verantwortliche es gibt um so weniger wird Verantwortung übernommen. Drei Vereine VRR, RRB und DB schieben sich gegenseitig die Schuld zu und die Fahrgastrechte sind auch das was einem nicht wirklich hilft da man mit den 60 € die man bekommt um mit einem Taxi zu fahren wenn der Zug ausfällt oder 30 Minuten Verspätung hat einen weder von Goch (mein Start Bahnhof) nach Kempen (Ziel Bahnhof) zu fahren. Kosten hierfür ca 100 Euro.
    Da es da noch diverse andere Klauseln gibt ist das geschenkt. Wenn es jemanden interessiert hätte ich wie gesagt noch viele Geschichten die ich jedem gerne erzählen würde den es interessiert

     
  173. 10

    @ 8: Das Stellwerk in Kleve ist besetzt. Wenn mich nicht alles täuscht, sind die Nebenstellwerke weggefallen wie Weeze, Aldekerk, Nieukerk, Geldern-Wemb und in Goch das bei Nährengel.
    Nagel mich bitte aber darauf nicht fest.

    Benno

     
  174. 9

    @ 4 Philip: was bringt es, wenn die Strecke 2-Gleisig ist, aber der Busfahrplan nicht mit der Ankunft der Züge abgestimmt ist?
    Heute Abend gesehen: der RE 10 kommt pünktlich – (ja richtig gelesen und nicht verschrieben) an, und der Bus nach Millingen fährt im gleichen Moment los.
    Wäre es nicht besser, das der Bus- und Zugplan aufeinander abgestimmt wäre?

    Benno

     
  175. 8

    Ist das Stellwerk Kleve mit der Umstellung eigentlich überflüssig geworden? Ist das noch besetzt?

     
  176. 7

    @ 2 Wolfgang Look: bringt, wenn überhaupt, nur bedingt etwas.
    Eine Erfahrung aus der Zeit, als ich zur anderen Rheinseite während der Bauphase übergesetzt bin. Abends gegen 22:30 Uhr wurde der RE19 für den Folgetag um 5:09 Uhr mit pünktlicher Abfahrt angezeigt. Morgens in Emmerich angekommen, stand er nicht bereit. Also die App-Abfrage für die Tonne.
    Das, was vielleicht gemeint ist und auch sinnvoll wäre: das vor Abfahrt zum Beispiel in Kleve auf Streckensperrungen hingewiesen wird. Es kann nicht sein, dass in Kleve gerade losgefahren wurde und auf dem Weg nach Bedburg-Hau der Lokführer die Info raus gibt, dass der Zug aufgrund von Streckenproblemen nur bis Goch fährt und dann dort auf Weiterfahrt wartet. Wenn früher die Info, könnten die Fahrgäste vor Ab- bzw. Weiterfahrt entscheiden, bleib ich sitzen oder steige ich wieder aus.
    Ist aber anscheinend symtomatisch für die NWB bzw. RRB. Als der Bahnsteig in Bilk schon angefahren werden konnte, aber der Aufzug noch nicht fertig war, wurde dieses erst nach Abfahrt aus dem Düsseldorfer Hbf den Fahrgästen mitgeteilt. Was macht dann also der Rollstuhlfahrer, der in Bilk aussteigen muss? Er muss bis Meerbusch-Osterath fahren, dann die dort den Bahnsteig wechseln, nach Düsseldorf Hbf zurückfahren und dann mit der Strassenbahn nach Bilk fahren.
    So kann der Fahrgast auch seine Zeit rumkriegen…

    Benno

     
  177. 5

    Bei der Umstellung auf ESTW auf den Strecken Aachen-Köln und Aachen-MGladbach Anfang 2000 hat auch erst nix funktioniert. Nach 2 Wochen gings dann aber. Die 2 Wochen werden wir auch hier noch überstehen.

    Vielmehr würde ich als geschichtsvergessener Altsack die Frage stellen, warum man nicht das ein oder andere petroliumbefeuerte Formsignal oder einige der fast 100 Jahre alten Eisenschwellen dem (ewig gestrigen) Sammlern bei Ebay oder sonstwo nicht zum Kauf angeboten hat.

    Wahrscheinlich alles zum Schrott gegangen. (*)

    Da fällt mir wieder der Rückbau des Bahnhofs Kleve ein…was die Bahn allein da durch den Esienschrottwert und die Grundstücksverkäufe an Gewinn gemacht hat (der nie wieder als Eisenbahnfläche zurückzuholen ist).

    Aber dem dummen Deutschen wird immer noch eingetrichtert dass das ganze ja alles nur Geld gekostet habe…die arme Bahn. Und dann dafür zusätzlich noch Subventionen des Staates abgreifen.

    kotz

    (*) Da fällt mir noch eine Story zum alten Schützenhaus im Forstgarten ein…war das nicht so, dass da einige Gutachter die die Immobilie als nur noch abrissreif deklariert hatten am Tag des Abrisses mit Geländewagen und Anhänger dort standen um sich das (angeblich wertlose) Holz des Gebälks zu sichern?

    Hier übrigens im Video der alte Bahnhof Kempen mit Lausebengel:
    https://www.youtube.com/watch?v=MngmgV91k3E#t=5m41s

    Gleicher Film, Bahnhof Krefeld mit 2 Lausebengels:
    https://www.youtube.com/watch?v=MngmgV91k3E#t=7m17s

    Gleicher Film, altes Stellwerk Kempen mit 1 Lausebengel:
    https://www.youtube.com/watch?v=MngmgV91k3E#t=11m8s

    Wer mir sagen kann welche Schule da bei Minute 01 gezeigt wird und welcher Bahnübergang bei ca. 19m25s (wir irgendwo zwischen Krefeld und Kempen sein) der kriegt ein Eis. 🙂 Ich hab die letzen beiden Punkte noch nicht gelöst bekommen.

     
  178. 4

    60 Millionen. Für eine eingleisige Verbindung.
    Ich bin kein Bahnexperte, aber die Strecke kann so modern sein wie sie will, solange die Eingleisig ist, wird jedes kleinste Problem sofort für Riesenchaos sorgen. Wenn die A57 nur eine Spur hätte, wäre es das Gleiche.
    Warum wird das nicht ausgebaut? Es ist unfassbar wichtig für die Region Kleve vernünftig an das Schienennetz angebunden zu werden. Mit einem vernünftigen, funktionierenden Takt. Anders wird es hier keine Verkehrswende geben. Die Verkehrswende ist aber eine der Grundvoraussetzungen für Arbeitsplätze, Klimaschutz, Lebenswerte Städte.

     
  179. 3

    Früher konnte man beim Chef argumentieren, dass der Wecker nicht geklingelt hat, wenn man sich verspätet haben sollte. Heute würde reichen: Sorry Chef. Der Zug hatte Verspätung 🙂 satirisch gemeint.

     
  180. 2

    Jemand schlug vor, dass das Zugpersonal demnächst ankündet, wenn der Zug unpünktlich ist.Wäre eine enorme Zeitersparnis,da der Regelfall ja Unpünktlichkeit

     
  181. 1

    Benno, danke für den launigen Beitrag, bei dem einem beim Lesen der Kaffee nicht mehr schmeckt.

    Morgens zu welcher Uhrzeit mit nur einem Waggon (die von der NWB?)? Welche Erfahrungen haben andere gemacht? Letztlich muss der VRR mehr bestellen.