HSRW-Professoren Brandt und Untiedt: Pressekonferenz mit Jagdfreund, ohne kleveblog

rd | 16. Juli 2020, 22:16 | 66 Kommentare
Jagdfreunde unter sich: Dieter Henseler (Bauamtsleiter in Bedburg-Hau) und Investor Prof. Dirk Untiedt (2.v.r.). Beide waren kürzlich noch gemeinsam jagen, jetzt stellte Henseler die Pläne seines Mitjägers vor. Mit dabei auch Prof. Thorsten Brandt und Bürgermeister Peter Driessen

(Aktualisiert, jetzt mit Stellungnahme der Bürgerinitiative) Die beiden Professoren Dr. Thorsten Brandt und Dr. Dirk Untiedt, deren pekuniär orientiertes Treiben ihrem Arbeitgeber, der Hochschule Rhein-Waal, einen schweren Imageverlust zugefügt hat, lassen, so hat es den Anschein, nichts unversucht, den Ruf der HSRW weiter zu beschädigen. Mit dem Vorhaben, beachtliche Teile des Klinikwaldes in Bedburg-Hau abzuholzen, brachte das Professorenduo so viele Einwohner gegen sich auf, dass sich spontan eine Bürgerinitiative gegen die Pläne formierte. Bekanntlich hatten Brandt und Untiedt mit der Betreuung ausländischer, meist chinesischer Studienanwärter („scientific freshers“) reichlich verdient. Später nahmen die beiden Maschinenbauer noch die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge mit ins Portfolio auf. Insgesamt spielte das alles so viel Geld ein, dass Brandt und Untiedt auf die Idee kamen, den seit langem zum Verkauf stehenden Nordteil des Geländes der LVR-Klinik samt der darauf stehenden, denkmalgeschützten Häuser zu kaufen und in ein Wohngebiet umzuwandeln. Die hohen Bäume, viele über hundert Jahre alt, standen den Plänen im Weg. Vom Widerstand überrascht, luden die Herren nun zu einer Pressekonferenz.

Wer je etwas von Interessenkollision gehört haben mag, dürfte verwundert zur Kenntnis genommen haben, dass – wie der Tweet der RP oben zeigt – auch der Bedburg-Hauer Bauamtsleiter Dieter Henseler anwesend war und das Vorhaben erläuterte. Die Gemeinde hatte die von einem Büro erstellten Pläne eins zu eins übernommen. Später kam heraus, dass Investor Untiedt mit Bauamtsleiter Henseler gemeinsam auf einem Jagdausflug war. „Pflege der politischen Landschaft“ nannte man das früher, und damals wäre das vermutlich auch noch ein Fall für die Staatsanwaltschaft gewesen. Heute scheint alles egal.

Interessant auch, dass die beiden Professoren, die sich sonst ja dem wissenschaftlichen Diskurs verpflichtet sehen sollten (soweit die Theorie), darauf verzichteten, kleveblog zu Pressekonferenz einzuladen. Kritische Öffentlichkeit – für Brandt und Untiedt offenbar nur ein Störfaktor bei der geplanten Millioneninvestition, die sich vermutlich am besten bei Jagdausflügen planen lässt. Nichts sollte offenbar die Harmonie stören, die dann auch in eine gewünschte Überschrift in der Rheinischen Post mündete: „Der Wald an der LVR-Klinik soll bleiben“.

Die Bürgerinitiative war jedenfalls nicht überzeugt von dem, was auf der Pressekonferenz gesagt wurde. Hier die Stellungnahme im Wortlaut:

Der Initiative gegen die Überplanung des LVR-Klinik-Nordgelände ist wohl bewusst, dass sie gewaltige Gegner haben, den Landschaftsverband Rheinland incl. einiger politischen Gremien des LVR, das LVR-Amt f. Denkmalpflege, die Gemeindeverwaltung und den Bürgermeister der Gemeinde Bedburg-Hau, die Mehrheit im Gemeinderat und die Käufer. Diese geballte Macht wird natürlich alle Register ziehen, erst recht auch dann wenn es in einen Bürgerentscheid geht, auch mit unbegrenzten finanziellen Mitteln, um ein Bürgervotum zum Erhalt des Waldes und dem einmaligen Denkmal zu verhindern. Dies darf jedoch nicht so weit gehen, dass man die vorliegende Planung öffentlich falsch präsentiert bzw. etwas hineinredet war der Plan gar nicht hergibt.

Schöner kann man es nicht umschreiben wie Dirk Untiedt (NRZ): „Der Waldcharakter des Klinikgeländes ist kein Hindernis, sondern ein wertvolles Gut. Eine großflächige Waldumwandlung ist nicht geplant und wird es mit uns nicht geben.“ Wer den Plan nicht vor Augen hat mag dies glauben. Die zeichnerische Darstellung des Plans spricht jedoch eine andere Sprache. Fünfundzwanzig Neubauten sind vorgesehen. Die Baufenster dafür haben die Größe von Einfamilienhäusern über Mehrfamilienhäusern bis zu einer Größe von 1.000 Quadratmetern. Alleine für diese Baufenster mit den dazugehörigen Grundstücken wird es einen Kahlschlag geben und darüber hinaus müssen auch Abstände eingehalten werden. Die verbleibenden Waldflächen sind im Pan dann auch nicht mehr als Waldflächen gekennzeichnet, sondern als private Grünflächen mit Zweckbestimmung Park.

„Die Unternehmer versprechen, den größten Teil der alten Bäume zu erhalten“ (RP) Doch eben nicht alle alten Bäume. Und was ist mit den jüngeren Bäumen? Sicherlich werden nicht alle Bäume fallen, einige werden stehen bleiben. Doch dann ist es kein Wald mehr, sondern ein Park, so wie es auch im Plan steht.

Eine Fläche im Plan, 6000 Quadratmeter groß, wird als Fläche zum Anpflanzen von Bäumen und Sträuchern ausgewiesen. Auch das hört sich schön an. Doch auf dieser Fläche stehen bereits Bäume (etliche über 100 Jahre alt) und Sträucher. Hier wird nicht nur Sand in die Augen der Bedburg-Hauer gestreut, sondern sogar getäuscht.

Vier denkmalgeschützte Häuser sollen laut Plan abgerissen werden und die andere „behutsam“ mit Blick auf den „klassischen Charme“ sanieren werden. Auch da bietet die zeichnerische Plandarstellung ein anderes Bild. An und  um  einigen Häusern im Kernbereich wurden Baufenster eingezeichnet, eins mit 4000 Quadratmetern (3000 qm Wald). Wird der Bebauungsplan rechtskräftig, hat natürlich der Eigentümer das Recht dort auch in der Größe zu bauen.

Die Initiative „Kein Waldsterben per Ratsbeschluss“ wird bei der Unterschriftensammlung immer den Plan dabei haben und die Bedburg-Hauer können sich davon überzeugen, dass die Angaben der Initiative richtig sind. Wald in Bauland umzuwandeln, an der Schwelle des Klimawandels, ist nicht zu akzeptieren. Auch nicht, weil die Gemeinde Bedburg-Hau von der Bezirksregierung Düsseldorf 25 Hektar reines Ackerland ausgewiesen bekommen hat.

Nun droht auch noch der Bürgermeister (RP): „Wenn das Bürgerbegehren durchkommt, verliert miniArt seine Heimat, dann wird nämlich die Fernwärme abgeklemmt.“ Ein Landratskandidat sollte es doch besser wissen. Ein Bürgerbegehren kann gar nichts verhindern, sondern nur ein Bürgerentscheid. Und Fernwärme abklemmen, geht gar nicht, auch aus rechtlichen Gründen nicht.

Ob das Vorhaben so durchgeht oder nicht, werden die Bedburg-Hauer nach dem Bürgerbegehren durch einen Bürgerentscheid (JA für den Erhalt) anstelle des Gemeinderates entscheiden.

Für die Initiative „Kein Waldsterben per Ratsbeschluss“ die Vertretungsberechtigten Günter van Meegen, Verena Welbers, Theo Janßen

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66 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 66. Niederrheinstier

    Mmuuuh, hier gibt es die LVR-Klinik als Ausflugstipp, mmuuuhnoch:
    http://rhein-maas-region.de/bedburg-hau.php

     
  2. 65. André

    @64. Günter van Meegen: attraktiv in Form der Erschließung/Verbingung von Hau und Schneppenbaum nutze ich diese Möglichkeit seitdem dies möglich ist sehr gerne und ich kann mir gut vorstellen, dass dies noch mehr Anklang finden würde, wenn diese Straße mal ordentlich ausgebaut ist. Aber das die Bedburg-Hauer Bürger jetzt diese Erschließung in dem Ausmaß zahlen müssen ist einfach kacke. Da sollte der LVR mit einbezogen werden, schließlich ist es doch auch der LVR der davon profitiert oder sehe ich das falsch?

    Die Summe stammt aus dem 2020er Haushalt der Gemeinde unter Produkt 1201 Staßen nachzulesen. Richtig. Da stehen schon Unsummen im Haushalt obwohl es noch keinerlei Plaung gibt. Wobei auch die jetzigen Investoren durchaus Erschließungsbeiträge dürften zahlen müssen, denn defakto dürfte das jetzt ja noch nicht “erschlossen” sein und noch keinerlei Ershcließungsbeitrag für entrichtet worden sein.

     
  3. 64. Günter van Meegen

    62. André: Attraktive Straße? Hmmm vom Kreisverkehr – Links Hochsicherheitstrakt – meterhohe Zäune; nach wenigen Meter – rechts Hochsicherheitstrakt – meterhohe Zäune; wenigen Meter – links geplante neue Forensik – jetzt noch Wald – dann Hochsicherheitstrakt – meterhohe Zäune.
    Woher stammt den die Zahl “4,5 mio €” ???
    “…Anbindung vom Kreisverkehr Richtung Nördlicher Rundweg!”
    Und da wo heute noch der Waldweg, parallel zur Uedemer Straße verläuft, soll laut Planung der Weg zur Straße ausgebaut werden – notwendig für die Neubauten auf heute noch Waldboden. Was soll diese Straße kosten?
    Und der ganze N. Rundweg muss auch neu gebaut werden. Was soll das kosten?
    Und es sind nicht nur die Straßen selbst, die komplette unterirdische Infrastruktur muss erneuert werden. Was soll das kosten?
    Alles für Investoren die sich eine goldene Nase verdienen!?
    Was würde es der Gemeinde kosten wenn das Bau-Ackerland Rieselfeld und das Bau-Ackerland Alte Landstraße/Schmelenheide (zusammen 24 ha) erschlossen wird? Unterm Strich nichts, den die Investitionen dafür kämen mit Gewinn wieder rein.

     
  4. 63. Was wird da gebaut

    @62. André
    Das war meine Frage vor einiger Zeit https://www.kleveblog.de/kein-waldsterben-per-ratsbeschluss-bedburg-hauer-initiative-legt-neue-details-zu-den-bauplaenen-der-professoren-vor/#comment-368775

    Gibt es weitere Hintergrundinformationen?

     
  5. 62. André

    Bei der ganzen Disskusion um Bäume erhalten oder fällen interessiert es wirklich niemanden, dass die Gemeinde dabei ist die maroden Straßen der LVR Klinik, die nie wirklich unterhalten wurden, für über 4,5 mio € zu sanieren? Und das nur für die Durchfahrt, die durchaus attraktiv ist, und die Anbindung vom Kreisverkehr Richtung Nördlicher Rundweg!

     
  6. 61. Niederrheinstier

    @ 57 (Lohengräm)
    Mmuuuh, Lohengräm, ok, aber dann diskutieren wir wieder unter dem NordWestBahnÄrgerprotokoll weiter, um nicht in RD seinem Kleveblog zu viel thematisches Durcheinander zu stiften, mmuuuheinverstanden?

    Postmmuuuhtum:
    Opa Niederrheinstier mmuuuht, dass die LVR-Klinik früher sogar ihren eigenen Bahnanschluss hatte, mmuuuhLuxus. Um da güterwagenweise Kohle hineinzuschaffen, mmuuuhwaraberkeinSchwarzgeld.
    War vielmehr zur Kohleverfeuerung mit üblen CO2-Emissionen, mmuuuhenheiz. Danach hätten die wohl auf Gasturbine mit Pipelineversorgung umgestellt, mmuuuhnochimmerrechtvieleCO2-Emissionen.

     
  7. 60. Griesgram

    Bei den Betrachtungen zu den Landratskandidaten und Kreistagsfraktionen ist mir das Tiefschwarz der CDU-Fraktion noch nicht dunkel genug, um sich von der Schwärze des Bedburg-Hauer Kandidaten abzusetzen. Die Kandidatin dagegen kann ich nur warnen nicht zu bunt zu werden, möglicherweise erkennen sonst die Stammwähler nicht mehr die politische Dunkelheit, welche von Nöten ist, um Flugzeuge abheben und landen zu lassen obwohl der Boden nachgibt. Falls sie jedoch darauf abzielen sollte mit einer SPD-FDP-Grünen-Mehrheit regieren zu wollen, wäre ihre schützende Hand über alte Häuser und alten Wald Goldwert.

     
  8. 59. Schwarzer Kater

    @ Günter van Meegeren „Zu PD: Seit dem 26.6. versuche ich einen Termin bei PD zu bekommen wegen eines Vorfalls in der Ratssitzung Nichtöffentlicher Teil am 25. 6. Einen Termin bekam ich für den 1. 7., der dann einen Tag vorher von ihm abgesagt wurde. Seitdem Schweigen. Vorgefallen war: Am 26. 6. erhielt ich einen Anruf „Hallo Günter wollte dir nur sagen, dass die Grünen gestern im nichtöffentlichen massiv wegen dir angegangen wurden, ja genötigt wurden sich von dir zu trennen.“ Wollte von PD wissen was da drann ist und warum er als Ratsvorsitzender solche Diskussionen zulässt – er hätte dies unterbinden und zu Tagesordnung aufrufen müssen.
    Seit einer Woche warte ich (Hallenbadförderverein) auf einen Gesprächstermin zum Hallenbad; dazu erhielt ich die Antwort, er befinde sich noch im Wahlkampfurlaub – 2 Tage später gab es die Pressekonferenz zur Klinik.“

    Also wenn mir einer an den Karren fährt, mach ich das so: Ich nehme eine Dose Katzenfutter mit und geh zu dem unangemeldet hin, klopfe an die Tür und sage freundlich „hallo!“. Die meisten trauen sich nicht mir die Tür vor der Nase zuzuschlagen. Wenn ich dann im Büro oder Wohnzimmer sitze und mein Gegenüber mich fragt „Was kann ich für Dich tun?“ oder „Was führt Dich zu mir? Sage ich „Ich hoffe Du kannst mir eine Antwort darauf geben“ (dann ein paar Augenblicke schweigen, falls das Gegenüber nicht sofort anfängt sich zu verraten, zu rechtfertigen oder zum Angriff überzugehen). Na wie es weitergeht kann sich jeder (aus)denken.

    Wahrscheinlich kommt Katzenfutter bei Peter nicht so gut an. Besser Jägermeister oder eine Schachtel Pralinen überreichen.
    Falls ich bei einem von Euch statt mit ner Dose Katzenfutter mit ner frischgefangenen Maus vor der Tür stehe keine Panik, dann ist das ein Freundschaftsbesuch.

    Aber mal ernsthaft, was ist das denn? Termin absagen? Sich verleugnen lassen? Sind wir hier im Kindergarten???

    Aber wer seit 40 Jahren oder so ähnlich im Haifischbecken schwimmt, hat wahrscheinlich noch ausgefeiltere Methoden Tacheles unter „Freunden“ zu reden. Also viel Erfolg dabei!

     
  9. 58. Lohengräm

    @52 (Nachtrag) :

    Mit Ihren Thesen hier im Artikel haben Sie natürlich recht, leider.

    Aber trotzdem ist das was PD da sagte, wenn auch recht dünn, so doch mehr als alles was ich jemals (Gutes) von Politikern der CDU gehört habe.

    Die erwecken ganz aktuell nämlich -nach meinem Empfinden- sogar den Eindruck beim Leser/in, Studien für ihre eigenen auszugeben, die eigentlich andere gemacht haben. Das grenzt für mich schon an bewusste Täuschung:

    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/niers-express-re10-soll-puenktlicher-werden_aid-52013929

     
  10. 57. Lohengräm

    @52

    Ich habe momentan schlicht keine Zeit für längere Postings. Lehrgang.
    Ihre Argumentation war leider falsch. Begründung kommt noch.

     
  11. 56. Benno

    @ 55 GvM:

    Ich möchte Sie nicht frustrieren, aber es scheint mir so, dass PD Termine sofort frei hat, sobald Sie weder für den Hallenbadverein noch bei dem Bürgerbegehren aktiv sind.

    Wenn das wirklich das Politikgebahren eines Landratskanditaten sein sollte, dann gute Nacht liebe Demokratie.

    Benno

     
  12. 55. Günter van Meegen

    @48. Der Politikverdrossene: „Die Spitzenkandidatin der Grünen Janssen stärkt Driessen den Rücken…“ Peter Driessen wurde im September 19 die Unterstützung zur Wahl von einer Kreisversammlung der Grünen die Unterstützung zugesagt. Mit FDP und SPD war man sich einig, dass nur so die Vorherrschaft der CDU im Kreis zu brechen ist. Es gab zu dem zeitpunkt keine Planung zur Klinik. Ende Mai wählten die Kreisgrünen Elena Janssen zur Spitzenkandidatin für den Kreistag. Nun kenne ich Elena sehr gut und auch ihre Meinung zum Klinkwald. Sie war mit die erste, die Unterschriften sammelte und lieferte die ersten 140 U-Schriften.
    Zu PD: Seit dem 26.6. versuche ich einen Termin bei PD zu bekommen wegen eines Vorfalls in der Ratssitzung Nichtöffentlicher Teil am 25. 6. Einen Termin bekam ich für den 1. 7., der dann einen Tag vorher von ihm abgesagt wurde. Seitdem Schweigen. Vorgefallen war: Am 26. 6. erhielt ich einen Anruf „Hallo Günter wollte dir nur sagen, dass die Grünen gestern im nichtöffentlichen massiv wegen dir angegangen wurden, ja genötigt wurden sich von dir zu trennen.“ Wollte von PD wissen was da drann ist und warum er als Ratsvorsitzender solche Diskussionen zulässt – er hätte dies unterbinden und zu Tagesordnung aufrufen müssen.
    Seit einer Woche warte ich (Hallenbadförderverein) auf einen Gesprächstermin zum Hallenbad; dazu erhielt ich die Antwort, er befinde sich noch im Wahlkampfurlaub – 2 Tage später gab es die Pressekonferenz zur Klinik.

     
  13. 54. Justin

    @53., Benno

    Das Miteinander von wem? Das „wem“ definiert Herr Driessen möglicherweise anders als die meisten Menschen.

     
  14. 53. Benno

    @ 50: Danke für den Link.

    Zitat aus diesem Bericht:
    Driessen sieht es als Aufgabe des Landrats, Führungsverantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit den Kommunen nach Lösungen zu suchen: „Ich habe einen ganz anderen Arbeitsstil. Ich möchte das Miteinander fördern und vor allem aktiv gestalten.“

    So, wie es sich in meinen Augen bezüglich der Causa LVR darstellt, hat Herr Driessen aber eine sehr eigenwillige Auffassung, was das Fördern des Miteinander betrifft…..

    Benno

     
  15. 52. Niederrheinstier

    @ 43 und 50 (also Lohengräm, der anscheinend noch immer da drüber grämt, wie er mir das Gegenteil von dem beibringen kann, was ich letzten Sonntag gemmuuuht habe, mmuuuhLohengräm-Takeiteasy)
    Also so richtig überzeugen tut mich der Herr PD mit seinen fünf Sätzen zum RE 10 auch nicht, mmuuuh.
    Eigentlich sind das Allerweltsphrasen, die nicht zum ersten mal (in Wahlzeiten?) gemmääähdroschen werden, mmuuuhrearbeat. Aber immerhin möchte PD mit (wirklich?) allen reden, mmuuuhmoderier!
    Also dann vielleicht auch einmal mit den Betroffenen wie Benno und Bahnfahrerin und so, mmuuuhsurvey?
    Aber hoffentlich auch mal mit (Nicht DB-) Experten und Nicht-Politikern, die aufgrund messerscharfer Beobachtungen und alternativem Wissen wissen, wo es klemmt, weil der Abstand der beiden Schienenprofile zu eng ist, mmuuuhnur1425mm. Also zum Beispiel mit Leuten von der Allianz pro Schiene, Rover (in NL), ProBahn; VDV und so, mmuuuh. Oder die kommen mal zu mir an meinen Weidezaun, mmuuuhbatterieelektrischerWeidezaunbetrieb.

     
  16. 51. jean-baptiste

    @50. Lohengräm
    tja, da hat wohl jemand bei der nächsten Wahl Pech gehabt.
    Der Bruchteil einer Sekunde, in der da jemand zu sehen ist, bevor das Groschengrab zuschlägt, reicht mir nicht aus, um mir merken zu können, auf wen mein Kreuzchen fallen soll.

     
  17. 50. Lohengräm

    @47

    sogar mit Foto. 🙂

    https://rp-online.de/nrw/staedte/geldern/peter-driessen-landratskandidat-von-spd-gruenen-fdp-und-freien-waehlern-zum-thema-busse-und-bahnen_aid-51807883

     
  18. 49. Seebär

    @40. Schwarzer Kater
    Apropos Scheinriesen, wahrscheinlich sind es nicht mehr als 10 Personen, die geschäftlich mit ihren Firmen (z.B. Sicherheitsdienst o.ä.) vom Flughafen Weeze profitieren. Durch geschicktes Netzwerken ließ sich ein Großteil der Kreistagsabgeordneten den Bären mit den 1000 Arbeitsplätzen und der Wirtschaftlichkeit (Der Flughafen brauchte schon vor der Coronakrise dringend Geld ist aber angeblich wirtschaftlich) aufbinden.
    Herrn Driessens Versuch Falschinformationen zu den Versorgungsleitungen auf dem LVR-Gelände zu lancieren ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Ohrfeige für die Bürger.

     
  19. 48. Der Politikverdrossene

    Die Spitzenkandidatin der Grünen Janssen stärkt Driessen den Rücken, obwohl dieser sich für die Rodung eines Waldes einsetzt… Soetwas gibt es auch nur im Kreis-Kleve, dass die Grünen schwärzer als die CDU sind. Am Ende wollen die Politiker, egal welcher Coleur, von den Reichen das Geld und von den Armen die Stimmen. Nur verliert bei Driessen eine völlig Unbeteiligte, unsere Mutter Natur!

     
  20. 47. Benno

    @ 43 Lohengräm: könnten Sie hier den Link des Interviwes einstellen? Danke Ihnen.
    Ich finde leider nichts dazu…

    Benno

     
  21. 46. Niederrheinstier

    @ 45 (GvM)
    Mmuuuh, Herr van Meegen, danke für die Erklärung, mmuuuhthankyou! Hoffentlich wird mir der Bethlehem-Stern auch in diesem Jahr wieder in der winterlichen Dunkelheit bei Bedarf den Weg weisen, mmuuuhKompass.
    Vor allem, weil NEOWISE das ja laut RD nicht mehr so bald wieder tun wird, mmuuuhdannistderBethlehem-SternvermmuuuhtlicheinA-Stern.

     
  22. 45. Günter van Meegen

    @34. Niederrheinstier: Kirchen-Gerüst – Das Gerüst ist kein Gerüst im herkömmlichen Sinne, sondern eine Halterung (Gerüst) für den Bethlehem-Stern.

     
  23. 44. rd

    Elf Teilnehmer… vor einem Jahr… Und dazu sollte man noch wissen, dass die Präsidentin der FH Bielefeld, Ursula Schramm-Wölk, vorher in Kleve tätig war. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

     
  24. 43. Lohengräm

    Driessen hat in der RP ein Interveiw gegeben über den ÖPNV und speziell die Bahnstrecke Kleve-Krefeld. Damit hatte er mich eigentlich wirklich überzeugt.

    Mit seiner jetzigen Aktion demonstriert er schon eindrucksvoll vor der Wahl dass er auch nict besser ist als die CDU-Kollegen/innen, egal wer da als Landratskandidat/in kommen mag.

    Ich verstehe nicht wie man sich schon im Wahlkampf selbst so am eigenen Ast sagen kann und sich dabei gleichzeitig noch in den Fuss schiesst.

     
  25. 42. jean-baptiste

    @37. Niederrheinstier “Geschäftsführerin der Scientology Fressers Real Estate GmbH, AG Kleve, HR B 116o6, Frau Caren vom See aus Kranichburg, nicht an der Pressekonferenz teilgenommen,”?
    Das hat der Stier nun von seinem ewigen Muhen gegen die scfrGmbH. ob des stetigen Gegenwinds hat die Firma sich jetzt Richtung FH-Bielefeld, in der Klientel weg von China und Pakistan jetzt mehr Richtung Afrika und Indien, und in der Unterrichtssprache nun Richtung Deutsch umorientiert.
    Afrikanische und indische Parentel besteht halt auch zuweilen aus finanzkräftigen Vätern.
    https://www.fh-bielefeld.de/ium/presse/das-schnupperprogramm-hat-die-spannung-und-vorfreude-noch-gesteigert.
    Lake Caren ist also einfach gedanklich vondannen geschwommen und neu an Land gegangen.
    FH Bielefeld winkt zwar nicht mit dem Titel Universität (obwohl, auch die HSRW darf sich nur im Englischen Universität (Rhine-Waal University of Applied Sciences) nennen, im Deutschen ist sie auch nur recht unspektakulär die Fachhochschule, aber Hauptsache die Kasse stimmt.

     
  26. 41. Niederrheinstier

    Mmuuuh, Opa Niederrheinstier mmuuuht, dass es früher üblich war, dass Gemeinden und Städte bei der Umwandlung von Ackerland und Gewerbeflächen (und Wald???) in (Wohn-) Bauland einen Teil des Wertzuwachses eingefordert und zusätzliche Erschließungskosten geltend gemacht haben, mmuuuhabkassier. Warum war eigentlich bisher weder hier noch in der Grenzlandpostille von solchen kommuuuhnalen Abgaben zugunsten der Gemeinde Bedburg-Hau die Rede, mmuuuhausgespart? Sind solche kommuuuhnalen Abgaben inzwischen nicht mehr statthaft, mmuuuhRiegelvorgeschoben? Oder werden die nur im Falle eines Kaufes des LVR-Geländes durch die beiden Professoren nicht erhoben, mmuuuhSindvordemAbgaberechtwirklichallegleich?

    Postmmuuuhtum:
    In Post Nr. 37 steht: “MmuuuhsollderKronprinzdesProfessorsThobraeinengutenDrahthaben”.
    Mmuuuhverschluck, denn da sollte eigentlich stehen:
    “MmuuuhZumFinanzamtsollderKronprinzdesProfessorsThobraeinengutenDrahthaben”,
    mmuuuhkorrigier.

     
  27. 40. Schwarzer Kater

    @29. Chewgum PD will einen besseren Job als Spreen machen?

    @25. Logisch? Mächtige Interessen stehen hinter dem Projekt in Bedburg-Hau?

    Damit irgendwer einen besseren Job als Wolfgang Spreen machen kann, müsste sich der oder die erstmal trauen den Scheinriesen die Luft rauszulassen, dann schrumpfen die nämlich auf eine normale Größe zusammen und sind gar nicht mehr so mächtig. Netzwerk ist das Stichwort. Man kennt sich aus dem Karnevalsverein, Schützenverein, ist vielleicht Mitpächter in der selben Jagdgemeinschaft oder Mitglied bei einem exklusiven Club wo nicht jeder Hans und Franz beitreten kann. Man kennt sich, man unterstützt sich gegenseitig. Sich gegenseitig zu helfen ist ja auch eine Tugend und zum Wohle aller.
    Jede Politikerin und jeder Politiker kann sich ein anderes parallel zu dem vorhanden Netzwerk aufbauen. Da ist aber Phantasie gefragt. Das Netzwerk, das ich mir vorstelle, verbindet Menschen mit Gemeinschaftssinn und Rückgrat, Ideen und Interesse für viele verschiedene Dinge, individuellen Fähigkeiten, Empathie und Wohlwollen, Aufrichtigkeit und Cleverness. Ich kenne eine ganze Reihe von Menschen, die sich tatsächlich zum Wohle aller in so einem Netzwerk betätigen könnten. Das „Problem“ ist nur, dass sind ganz „normale“ Menschen wie Du und ich. Die sind in den seltensten Fällen in einer gesellschaftlich oder wirtschaftlich relevanten Position.

     
  28. 39. ....etc.

    @36. Politix

    Das ist eine Frage an die jeweiligen Unterstützer ……….. das Thema war 2015 in Kleve sehr interessant, und wird es aktuell auch wieder sein ……

     
  29. 38. ....etc.

    Deutscher Naturschutzpreis
    Ideenreich für die Natur
    Förderpreis: Tatort Wald – Perspektivenwechsel durch Planspiele

     
  30. 37. Niederrheinstier

    Mmuuuh, warum hat eigentlich die seit 2017 (in Nachfolge eines gewissen Herrn Karsten K.) amtierende Geschäftsführerin der Scientology Fressers Real Estate GmbH, AG Kleve, HR B 116o6, Frau Caren vom See aus Kranichburg, nicht an der Pressekonferenz teilgenommen, mmuuuhnixFrauenquotebeidenScientologyFressers?
    Vermmuuuhtlich weil die GmbH wegen des anstehenden Grundstücksmegadeals längst in eine Personengesellschaft umgewandelt wurde und sie nicht mehr Geschäftsführerin ist, mmuuuhsollderKronprinzdesProfessorsThobraeinengutenDrahthaben?
    Oder weil Grunstücksgeschäfte vermmuuuhtlich eh mehr unter die Aufgaben der Gesellschafter fallen, mmuuuhSatzung? Oder fürchtet sie Attacken aufgebrachter Bürger, mmuuuhclevereZurückhaltung?
    Oder hatte Frau Caren vom See aus Kranichburg einfach nur ihren Jagdschein vergessen, mmuuuhMaleur?
    Weiss wer mehr, mmuuuhneugierig?

     
  31. 36. Politix

    Was kostet eigentlich ein Wahlkampf z.B für das Bürgermeisteramt oder Landratsamt, wenn die Kandidatin oder der Kandidat keiner Partei angehört?

     
  32. 35. Satz des Tages

    DIE NATUR IST KEIN PLANSPIEL.

    (Max Knippert, Post 20)

     
  33. 34. Niederrheinstier

    Mmuuuh, weiss eigentlich wer (vielleicht Herr van Meegen?), warum sich oben an der Ballustrade der ersten Zwischenetage der Kirche (also kurz unterhalb der Kirchturmuhr), die den GP-Artikel von Freitag, den 17.07 zierte und die dem Professor Projektentwickler Untiedt vermmuuuhtlich wegen ihres adäquaten Professorhutes gefällt, ein Baugerüst befindet, mmuuuh? Warum, mmuuuh? Ist da etwas Größeres kaputt, mmuuuh?

    Postmmuuuhtum:
    Rund um die Kirche haben im Übrigen schon irgendwelche Waldfeinde das Fällen von großen Bäumen geübt, mmuuhnixmehrmitSchatten. Das Foto in der GP ist aber von einem der wenigen Aufnahmepunkte “geschossen” worden, wo das nicht ins gleich ins Auge fällt, mmuuuhSägenwegvondenBäumen.

     
  34. 33. Chewgum

    Marc Cattelaens von der RP ist in seinem Kommentar heute mühsam zurückgerudert, so kam es mir vor, hat es aber nicht wirklich ins Neutrale geschafft. Klang aber schon etwas anders als neulich. Oder nur Beschwichtigung?

    Mit einem Einspalter hat die RP die BÜRGERinitiative abgehandelt.

     
  35. 32. rd

    Die Überschrift in den Niederrhein Nachrichten, das Zitat „Den Waldcharakter erhalten“ aus dem Munde von Prof. Untiedt bringt die Sache auf den Punkt, denn es ist das genaue Gegenteil von „Den Wald erhalten“. Streng genommen würde auch eine Waldfototapete den Waldcharakter erhalten.

     
  36. 31. Anonyme Zwischenfrage

    Nach Antwort auf die erste Frage
    Nun eine weitere.
    Wollte Herr Driessen nicht schonmal sowas wie eine Privatstraße im Herzen der Gemeinde etablieren???

     
  37. 30. Günter van Meegen

    23. Filzlaus: Widerspruch – die Grünen haben der Offenlage zugestimmt, mit der zusätzlichen Option – Antrag, dass es auch eine Bürgerversammlung gibt. Zitat aus der Pressemitteilung der Grünen-Fraktion: „Mit dem jetzt vorliegenden Entwurf sehen wir unsere Vorgaben nicht erfüllt. Wir sind der Ansicht, dass im Zeichen des Klimawandels kein Wald mehr für Bauland geopfert werden soll. Hier muss die Gemeindeverwaltung andere Standorte in Betracht ziehen.“ Nachzulesen: https://www.lokalkompass.de/bedburg-hau/c-politik/stellungnahme-der-fraktion-von-buendnis90die-gruenen-im-gemeinderat-von-bedburg-hau-zur-zukunft-des-klinik-nordteils_a1391709
    Auch der Ortsverband steht geschlossen hinter dem Bürgerbegehren!
    @24. Anonyme Zwischenfrage: Ja, ist er.
    @25. Logisch?: Ja, ich hab das schon verstanden 😉

    Heute mit nur 2 Personen Parkplatz Drunkemühle/Aldi: in knapp 4 Std. 101 U-Schriften. Klar verweisen einige auf die Presseberichte. Da wir jedoch eine große Luftaufnahme mit Überblendung des Plans und auch den Originalplan vorweisen konnten, jeder sich davon überzeugen konnte was geschieht wenn der Plan rechtskräftig wird – hmm da kam schon das ein und andere derbe …. heraus. Besonders sauer ist man auf Peter Driessen, weil man genau erkannt hat worauf seine Worte zielten – Angst schüren um potenzielle Unterschreibungswillige davon abzuhalten. Der Schuss scheint mir also eher nach hinten losgegangen zu sein. (Entschuldigt jetzt meine Lästerung) – nach hinten los gehen hat schon so manchen Jäger erlegt.
    Allen noch einen schönen Sonntag!

     
  38. 29. Chewgum

    @26 Ja, Benno, man muss genau hinhören und hinsehen.

    @27 Black Tomcat Das Amt, das PM anstrebt und in dem er einen besseren Job als Spreen machen will, erscheint gerade noch eine Nummer zu groß für ihn. PM kann ja OL-G fragen, wie man es trotzdem schafft. Nur in diesem Fall entscheiden die Bürger. Hat er vielleicht vergessen.

     
  39. 28. Rüdiger Weizenkeim

    & 24: Schon lange. Ein Schelm, der was Böses denkt…🐗

     
  40. 27. Schwarzer Kater

    Was haben die Investoren, was Herrn Driessen katzbuckeln lässt?

     
  41. 26. Benno

    @25 logisch: und welche mächtigen Interessen sind es, dass der BM Driessen sich so verhält?

    Heute titelt die NN schon sehr weitgefasst bezüglich des Vorhaben: den „Waldcharakter“ erhalten. Ahja…..

    Benno

     
  42. 25. Logisch?

    @20. und 21.

    „Die Aufregung um den Wald verstehe ich nicht.“

    Das war sarkastisch gemeint. Deswegen auch der Link zu dem Bericht über die dringend benötigte Aufforstung und Umwandlung der Wälder in widerstandsfähige Mischwälder. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es absolut unverantwortlich ist, einen Mischwald wie er dringend gebraucht wird abzuholzen. Welch mächtige Interessen hinter diesem Projekt stehen, macht das Verhalten von Peter Driessen deutlich.

     
  43. 24. Anonyme Zwischenfrage

    Ist Herr Driessen nicht auch Jagdscheininhaber???
    Gibts ne Möglichkeit das rauszufinden???

     
  44. 23. Filzlaus

    ….die Mehrheit des Gemeinderates… übrigens alle zu 100 %., die Bündnis 90/ Grünen sind dort auch für eine Bebauung. Das sollte auch mal gesagt werden. Warum das G v M ??? Nicht einig ???

     
  45. 22. Günter van Meegen

    @15. Logisch? Unlogisch – der Wald ist kein Mischwald, sondern ein fast 100%iger Laubwald, gesunder Laubwald.
    Die Gelder sind für die Wiederaufforstung von verlorengegangenen Waldflächen, nicht für Flächen die in Bauland umgewandelt werden – dafür gibt es nix.
    Ein paar Zahlen zum Klinikwald, errechnet mit TIMonlineNRW:
    Fläche, heute Wald für Neubauten, ohne Straße und ohne zum Abriss vorgesehene Häuser
    18.000 qm = Kahlschlag, wobei Abstände zum B. nach Feuerstättenverordnung nicht mit eingerechnet sind.
    Fläche heute Wald, im Plan als private Grünfläche/Parkanlage gekennzeichnet 58.000 qm.
    Fläche die im Plan als Erhalt einer parkähnlichen Waldlandschaft gekennzeichnet ist, (hier mit Straßen und Hausflächen) rd. 131.000 qm. Rund 40 % muss man abrechnen.
    „Parkähnliche Waldlandschaft“ Hierdurch wird vermittel, der Wald bleibt doch, also beruhigt euch. Doch das Gesetz, Landesforstgesetz/Bundeswaldgesetz spricht da eine deutliche Sprache – Zitat: „Wald im Sinne dieses Gesetzes sind nicht zu Wohnbereichen gehörende Parkanlagen.“
    Ist ja auch klar, die Flächennutzungsänderung von Klinik in Wohngebiet/Wohn-u. Mischgebiet also zu Wohnbereichen lässt einen Wald nicht zu.

     
  46. 21. Benno

    @ Logisch: Geld ist da, schön. Aber bis der neu gepflanzte Mischwald die gleiche Leistung des Bestehenden bringt dauert es schon 50 Jahre und mehr.

    Das Nächste, was sich nicht gerade als durchdacht rausstellt: es werden Bäume gefällt, damit Baufläche entsteht, obwohl in Bedburg-Hau noch genügend freie Bauflächen es gibt. Das ist ja so, als würde ich ein Haus abreißen, weil eine Tür quietscht.

    Benno

     
  47. 20. Max Knippert

    @15. Total UnLogisch.

    Einen Wald oder Wäldchen ‚umzubauen‘, damit resistente und dem sich ändernden Klima angepasste Baumsorten da stehen braucht es ca. 100 Jahre. Es gibt wohl Sorten die es in 80 Jahren schaffen, die aber wiederum vergleichsweise viel Wasser brauchen.

    Die sogenannte ‚Aufregung’ ist nicht nur berechtigt sondern zwingend erforderlich.
    Wir haben es bei Bäumen und natürlichen Prozessen mit Zeiträumen, was für ein schönes Wort übrigens, zu tun die wir nicht mit hätte, könnte und Finanziellen Mittel beschleunigen können. Wir müssen endlich begreifen und akzeptieren und insbesondere danach handeln, das die Natur kein Planspiel ist, das in Hinterzimmern von Narzissten verhackstückt und vermarktet wird. Das was NOCH da ist muss mit größter Anstrengung erhalten werden und Parallel, auch ein schönes Wort, am Umbau des Fichtenanteil (42%) in deutschen Wäldern gearbeitet werden.

     
  48. 19. Logisch?

    @18. Hackebreit

    „some professors as civil servants of the Rhine-Waal university are under the special protection of the new president. One of them already knew the president before. Another one was particularly involved in his recruitment.“

    Dann ist es wohl eher andersherum. Der Präsident steht unter dem Schutz von bestimmten Professoren.

    @LVR-Areal Ich hoffe immer noch auf das Erscheinen einer sehr vermögenden Person mit Sinn für Architektur und Wald, die das Areal erwirbt und in seiner ursprünglichen Form erhält.

     
  49. 18. Hackebreit

    As far as I know, some professors as civil servants of the Rhine-Waal university are under the special protection of the new president. One of them already knew the president before. Another one was particularly involved in his recruitment. Professors without this special protection are definitely not allowed to run such businesses in parallel to their teaching, even if these businesses are much smaller.

    If I was a civil servant in any other authority, I would now also ask for permission to do very profitable business in parallel. This is the precedent that many may have been waiting for.

     
  50. 17. Benno

    @2: „Wenn das Bürgerbegehren durchkommt, verliert miniArt seine Heimat, dann wird nämlich die Fernwärme abgeklemmt.“ mit dieser Äußerung hat sich Herr Driessen bei mir als zukünftigen Landrat disqualifiziert.

    Möchte er also mit unfairen Mitteln nachhelfen, dass das Projekt auf Biegen und Brechen durchkommt?

    Benno

     
  51. 16. Joseph Johann

    Es erstaunt mich, dass der Mann, der Landrat werden möchte, sich für solches Prozedere hergibt. Die Interessen der Bürger seiner Gemeinde, die er als Bürgermeister zu vertreten hat, scheinen ihm gleichgültig zu sein. Diese kommen hier mehrfach zum Ausdruck. M. E. sollte er nicht Landrat werden.

     
  52. 15. Logisch?

    Die Aufregung um den Wald verstehe ich nicht.

    „Die finanziellen Mittel für Aufforstung und den Waldumbau hin zu widerstandsfähigen Mischwäldern seien da, sagte Müller.“

    https://web.de/magazine/politik/experten-warnen-groesste-bedrohung-wald-200-jahren-34891480

    Wo ist das Problem? Es gibt viel Geld für das Aufforsten von Waldflächen zu widerstandsfähigen Mischwäldern.

    Es kann demnach keinen Sinn machen einen bestehenden widerstandsfähigen Mischwald so zu lassen wie er ist. Das bringt nämlich kein Geld.

     
  53. 14. Günter van Meegen

    Hallooooooo Barbara
    Lange nicht gesehen, lange nichts gehört. Hoffe dir geht es gut!
    Ja, die alte Kastanie vom Gutshof, dort wo jetzt die Sparkasse steht. Bei einer Nacht-und Nebelaktion wurde sie gefällt. Sogar die CAJ hatte dagegen protestiert.
    Ralf Daute, erinnerst du dich noch? Dein Bericht 1987 in der RP; 2. und 3. Bild, schau mal hier:
    https://www.lokalkompass.de/bedburg-hau/c-politik/keine-chance-fuer-eine-kastanie_a417002#gallery=null
    Frank Torhoff hat damals die Verse „Unsere Kastanie… geschrieben s, hier: https://www.lokalkompass.de/bedburg-hau/c-kultur/unsere-kastanie-von-frank-torhoff-198698_a14126 Das bedauerliche, die Verse kann man heute 1:1 übernehmen.
    Der Moyländer See, er wäre heute eine Müllhalde. Ich werde nie vergessen wie RP Fritz Behrens mich auf einer Veranstaltung vom Kreis Kleve in Goch auf Seite nahm und sagte …Hr. van Meegen, Sie haben gewonnen, die Deponie wird nicht gebaut. Zur Nicht-Deponie https://www.lokalkompass.de/bedburg-hau/c-politik/moyland-eine-odyssee-teil-1-muelldeponie-im-moylaender-see_a19495
    Und der Golfplatz. Die Verwaltung und der Rat waren nicht in der Lage die Pläne zu lesen, lehnten alle unsere Einwände ab. Am Tag der letzten Entscheidung dazu kam aus Düsseldorf die Order der TOP ist rauszunehmen. Wir hatten damals herausgefunden, dass die Flächenangaben falsch waren und man Wald unterschlagen hatte. Die Planung musste ganz neu gemacht werden, hat 1 Jahr gedauert. Die ursprüngliche Ausgleichsmaßnahme betrug 1:1; sie wurde auf 1:3 erhöht incl. den unterschlagenen Flächen. Von ursprünglich 4,4 ha Ersatz wurden dann fast 20 Hektar; und der Ersatz wurde damals auch tatsächlich in Bedburg-Hau durchgeführt.
    https://www.lokalkompass.de/bedburg-hau/c-natur-garten/moyland-eine-odyssee-teil-2-ein-golfplatz-im-moylaender-wald_a20307
    Barbara, Dir und deinen Lieben alles Gute!

     
  54. 13. Barbara Pauls

    @Günter van Meegen…vorweg: Respekt Günter, für deinen/euren Einsatz!!! Mama (85) hat unterschrieben (ich bin nun leider keine Bedburg-Hauerin mehr) und ja, sehr gerne erinnere ich mich an unsere und überhaupt allererste Demo und Initiative in (Bedburg-Hau-Schneppenbaum). Da ging es um nur einen (!!) Baum, und leider konnten wir ihn nicht retten. Jedoch haben viele Schneppenbaumer/Hauer es im Nachhinein bereut, nicht früher aktiv geworden zu sein.

    Dann unsere Initiative zur Rettung des Baggerlochs in Moyland… einer der Slogans von damals: „Golfplatz für WENIGE, Mülldeponie für ALLE“. Jahrelange Arbeit, persönlicher Einsatz, Gutachten – es hat sich gelohnt, ein für die Natur und uns alle großartiges Gewässer ist erhalten geblieben.

    Jetzt geht es wieder um Wirtschaftlichkeit und Profit für das Privatwohl, um eine Geschäftsidee, um Euros – und bei alldem spielen Natur, Architektur, Denkmalschutz anscheinend keine Rolle mehr. Mich würde schon interessieren, wann die Weichen für den Verkauf gestellt wurden. Umwandlungsprozesse, ob Denkmalschutz und auch Umweltschutz, passieren nicht von Dienstag auf Mittwoch! Günter, ich wünsche viel Kraft und Erfolg, denn bei eurer Initiative geht es um die Natur, um den Erhalt wertvoller Bausubstanz und ich behaupte mal, um das Allgemeinwohl und nicht um privaten Kommerz oder Profilierung. Ein gefällter Baum ist ein verlorenes Stück Natur und, liebe Schneppenbaumer/Hauer, hinterher ist es leider zu spät.

     
  55. 12. Chewgum

    Peter Driessen rückt sich da gerade nicht ins beste Licht. Ganz zu schweigen von der Schützenhilfe der RP: fast eine Seite in der Grenzlandpost für das Theaterstück der Professoren.

    Das sollte zusätzlicher Ansporn für die Bedburg-Hauer Bürger sein.

     
  56. 11. jean-baptiste

    @rd “Gemeinde hatte die von einem Büro erstellten Pläne eins zu eins übernommen”
    Wieso übernommen? Wer bezahlt, bestimmt die Musik, und die Gemeindeverwaltung ist ja selbst Auftraggeber der Pläne.
    Wer hatte denn formal gesehen zur Pressekonferenz geladen ? HSRW-Professoren Brandt und Untiedt , oder die Gemeinde ?
    Im ersteren Fall dürfen Sie sich nicht beklagen, aber wenn es die Gemeinde war, die das Hausrecht besass, wer war doch noch mal kleveblog ?

     
  57. 10. jean-baptiste

    @6. HansA “Ich behaupte mal ganz frech, dass sich allerhöchstens 2-5 % der Bedburg-Hauer”
    Aha … Dann kann man die Wahl ja getrost absagen.
    Viele Grüsse übrigens auch an Herrn Trump, der weiss auch immer alles schon im Vorhinein.
    Mit dem Helm geboren nennt man das Fenomen.

     
  58. 9. Günter van Meegen

    @6. HansA: 2-5%? Bedburg-Hau hat rd. 10.000 Wahlberechtigte. Alleine bei mit liegen schon 600 Unterschriften – wenn ich richtig liege, sind das schon 6 %. Laut Gesetz brauchen wir nur 9 % macht genau 969 gültige Unterschriften. Und ob wir 1.000 oder 1.200 bekommen spielt dabei keine Rolle; wenn wir sicher sind die notwendigen U-Schriften zu haben, wird das Sammeln eingestellt – auch zeitlich stehen wir nicht unter Druck. Alles ganz entspannt bei uns. Letztlich können wir anhand des Plans auch beweisen, jeder kann sich davon überzeugen, dass die Aussagen in der PK nicht zutreffen.
    Zum “Abklemmen” und Angst schüren von PD möchte ich hinzufügen, dass im gleichen Haus wie miniArt auch die Studenten der Investoren sitzen. PD hat sich schon mal so einen Klops geleistet, in der letzten Ratssitzung: Nach dem Verkauf des Geländes würden alle Versorgungsleitungen vom LVR gekappt.

     
  59. 8. rd

    @Lohengräm Sind Beamte. Nebentätigkeiten nicht nur genehmigt, sondern unter vermutlicher Umgehung von Vergaberichtlinien (Auftragsvolumen > 5 Mio. €) zugeschustert (von Klotz). Und der eine war als Dekan mal der „Chef“ des anderen, da ist die Form der „Kontrolle“ mühelos imaginierbar.

     
  60. 7. Klaus

    Verblüffend was die beiden verbeamteten Professoren während ihrer coronabedingt, bezahlten Freizeit (und schon vorher) so alles auf die Beine stellen können. Ich kann mir, bei der Vielzahl der unternehmerischen Tätigkeiten, beim besten Willen nicht vorstellen, dass die beiden ihren beamtenmäßigen Verpflichtungen im notwenigen Umfang nachkommen können.

    Da Beamtinnen und Beamte in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis stehen, wird ihnen durch diese Sonderstellung eine Reihe besonderer Pflichten auferlegt, die sich u. a. aus den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums ergeben. Sie haben dem ganzen Volk zu dienen.

    Die wichtigste Pflicht aus dem Dienst- und Treueverhältnis ist die „Treuepflicht”. Von ihr lassen sich die übrigen Pflichten ableiten. Dies gilt vor allem auch für die Pflichten, die im Beamtenrechtsrahmengesetz, Bundesbeamtengesetz sowie in den Landesbeamtengesetzen nicht ausdrücklich genannt sind.

    So wird etwa aus der Treuepflicht die Verpflichtung abgeleitet, dass Beamte zu „steter Dienstleistung” bereit sein müssen. Diese Dienstleistungspflicht besagt, dass Beamtinnen und Beamte ihre Arbeitskraft in den Dienst des Staates zu stellen haben. Sie haben sich mit „voller Hingabe” ihrem Beruf zu widmen und ihr Amt uneigennützig nach bestem Wissen auszuführen.

    Oder liege ich falsch und die beiden sind garnicht verbeamtet?

     
  61. 6. HansA

    Ich behaupte mal ganz frech, dass sich allerhöchstens 2-5 % der Bedburg-Hauer der Initiative „Kein Waldsterben per Ratsbeschluss“ anschließen werden.

    Die mehr 1.250 Unterschriften von Unterstützern aus Bedburg-Hau wird die Initiative niemals zusammen bekommen.

     
  62. 5. Lohengräm

    Sind die als Professoren nicht Beamte?
    Müssten die laut Gesetzt nicht ihre volle Arbeitskraft dem Dienstherrn zur Verfügung stellen?

    Dürfen die überhaupt noch Nebentätigkeiten ausführen?

     
  63. 4. Lohengräm

    Könnten die Investoren nicht auf dem Flughafengelände in Weeze bauen?

    Das wird doch in Zukunft soiwieso frei.

    😀

    Und Bäume stehen da keine. Also auch kein Ärger mit dem Fussvolk.

    Und wenn Driessen Landrat würde, kann er dann doch bestimmt eine Subvention für das Projekt durchdrücken.

     
  64. 3. Anwartende* Professoren

    Die Herren versprechen, den Wald zu erhalten. So klingen Leute, die den längeren Hebel schon in ihrer Hand wähnen.

    Das Volk soll eingelullt werden. Dass sich die Jagdfreunde gemeinsam öffentlich präsentieren, zeigt, dass hier ohne Scham vorgegangen wird.

    *anwarten (Jägersprache): über der Beute kreisen

     
  65. 2. Günter van Meegen

    @ Hirsch, genau richtig erkannt. Und das steht eben nicht im Bebauungsplan drin.
    Eine Pressemitteilung ist gerade rausgegangen.
    Besonders schmutzig finde ich die Anmerkung vom Landratskandidat Peter Driessen (RP) „Wenn das Bürgerbegehren durchkommt, verliert miniArt seine Heimat, dann wird nämlich die Fernwärme abgeklemmt.“ Ein Landratskandidat sollte es doch besser wissen. Ein Bürgerbegehren kann gar nichts verhindern, sondern nur ein Bürgerentscheid. Und Fernwärme abklemmen, geht gar nicht, auch aus rechtlichen Gründen nicht.
    Da kann man sich vorstellen was noch kommt, wenn wir in den Bürgerentscheid gehen.

     
  66. 1. Hirsch

    Wenn der Wald erhalten bleiben soll, dann kann das ja problemlos im Bebauungsplan festgehalten werden, so dass das dann verbindlich ist.
    In einem professionellen Rahmen wo es um einen Wert dieser Größenordnung geht, sind Versprechen per se nicht seriös.