Rathaus-Ecke adé! Klever Marketing-Gesellschaft WTM (Tourist-Info) zieht in die City

Orange kündet Veränderung

Als 2017 des Klever Rathaus fertiggestellt wurde, schrieb kleveblog: „Schon gemerkt? Wahrscheinlich nicht, wie denn auch! Mit der Fertigstellung des Rathauses hat auch das Kleve Marketing ein neues Zuhause bekommen – in eben diesem Neubau. Damit kann Kleves sich rühmen, die wahrscheinlich am besten versteckte Touristen-Information der Welt zu betreiben.“ Die Einrichtung, die Besuchern helfen soll, sich in der Stadt zurechtzufinden, war für die Besucher selbst nicht zu finden – versteckt hinter der Fußgängerzone an der Kavarinerstraße, in düsteren Nordwestecke des Ratshauses, mit Blick aus der Stadt heraus auf den Parkplatz an der Hafenstraße.

Die eherne Immobilienregel „Standort! Standort! Standort!“ war vernachlässigt worden zugunsten einer Anbindung ans Rathaus, was zwar behördenintern kurze Wege versprach, aber an den Grundströmen der Stadtbesucher nahezu perfekt vorbeigeplant war.

Vorher war das Kleve-Marketing noch in dem Arden-Gebäude an der Ecke Herzogstraße/Opschlag untergebracht gewesen, schrammelig zwar, aber für die Bedürfnisse einer Touristeninformation ausreichend. Allerdings versammelte die Stadt mehr und mehr Aufgaben in dieser Gesellschaft, die schließlich zur Wirtschaft Tourismus Marketing GmbH der Stadt Kleve hochgezüchtet wurde und somit die Verantwortung bekam für alles, was irgendwie Geld und Menschen in die Stadt bringen sollte. Da war natürlich der Standort am Opschlag deplaziert (heute findet sich darin das Café Anytime).

Nun aber, neun Jahre nach dem Umzug vom Opschlag ins Rathaus, scheint die Stadt für die Gesellschaft, seit einem Jahr unter der Führung von Verena Rohde, den idealen Standort gefunden zu haben: Sie zieht in die Räumlichkeiten der ehemaligen Adler-Apotheke an der Ecke Große Straße/Kavarinerstraße. Zentraler geht’s nicht!

WTM-Geschäftsführerin Verena Rohde bestätigt die Veränderung: „Ich freue mich auf deutlich mehr Frequenz in der Touristeninformation, eine höhere Sichtbarkeit sowie ansprechende Räumlichkeiten für unsere Gäste. Außerdem haben der City-Manager und ich dann stets einen direkten Blick auf die Einkaufsstraße und gehören mehr zum Einzelhandel dazu.“ Und, das mag noch ergänzt werden, füllt sich einer der innerstädtischen Leerstände. (Nebenbei bemerkt: Auch der nunmehr neun Jahre währende Leerstand im ehemaligen Café Lust soll nach dem Sommer ein Ende finden – die schönen Räume sollen wieder für ein Café genutzt werden.)

Zevens Grundbesitz lässt das Gebäude gerade entkernen und entsprechend den Wünschen der neuen Mieter umbauen. Ein orangefarbener Pietsch-Container zeigt den Passanten an, dass schon gearbeitet wird. Spätestens im November sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden, zum 1. Dezember soll das WTM dann das neue Domizil beziehen.

Deine Meinung zählt:

57 Kommentare

  1. 57

    @56. Klimatier

    Solche umweltschützende, wiederverwendbare Taschen, gibt es schon sehr, sehr lange!!!

    Bereits seit ca. 1978 gibt es die Stoff-Einkaufstaschen mit Umweltzeichen / siehe GEPA auch mit Entwicklungshilfe-Aktionen als pol. Statement gegen die Wegwerfmentalität.
    Eigene Erfahrungswerte!

    Aber …… vielleicht auch interessant… bereits im MA gab es schon kleine Taschen (Geldkatzen) und Beutel aus Leder und Stoff, die direkt am Gürtel getragen werden wurden. 😉

  2. 55

    @53. pd
    Reanimation …..
    In den NN vom 01. August 2026 gab es einen Artikel und ein Foto, auf dem u.a. die jetzige Klimaanpassungsmanagerin Merle Gemke, gemeinsam mit Klimaschutzmanager Christoph Bors und Netzwerkkoordinator Frühe Hilfen Alexander Paß-von Wedel, wiederverwendbare Willkommenstaschen vorstellen. Solche Taschen sind absolut keine Neuheit.
    Das hat für meine Begriffe, sehr wenig mit Klimaanpassungsmanagement zu tun.
    Wenn man dafür wertvolle Zeit vergeudet, ist dieser Job, hier in Kleve, völlig unnötig, da der Umweltschutzbereich personell gut und ausreichend aufgestellt ist.

  3. 54

    @53

    liegt wohl an der eigenen Rhetorik!!!

    Warum?

    Zitiere aus @41 pd: „Beste Beispiel ist doch eines der Lieblingsthemen von HPL. Wie kann es sein, dass einem beim Thema Stadt am Wasser / Schleuse / Tourismus als erstes Herr Plecker einfällt und wT(!)m gar nicht?!“

    Ist eine Frage. Wer fragt, begeht Antwort.

    Geht noch weiter:

    Zitiert aus: @44 steuerzahlend: „Unendliches Thema – Schleuse?“

    Auch hier eine Frage!!!

    Und noch einer:

    Zitiert aus @51 steuerzahlend: „Da es mit der Schleuse nichts mehr wird, stürzen Sie sich nun auf den Spoykanal? Was wird das nächste Ziel sein?“

    Ach, bevor es übersehen wird:

    Zitiert aus @35: „Kann es sein, dass Sie in der Vergangenheit, bei KEINER einzigen, offiziellen Stadtbegehung, oder diesbezüglicher Info-Veranstaltung, speziell für die Bürgerschaft, dabei waren?“

    Zitiert aus @39 merkwürdig: „Sind Sie nun das „Sprachrohr“ von WTM?“

    Alles Fragen (mindestens 5 Stück), die (un)mittelbar an mich gerichtet wurden, die darauf schließen lassen, dass ein Dialog erwünscht ist. Und nun bemängeln Sie, dass Antworten auf die Fragen Raum eingenommen haben und Ihr Ansinnen („eigentlich wollte ich darauf rumhacken, dass die Links Grüne DerStaatAlsBeute Fraktion mal wieder recht großzügig mit unserem Geld umgeht und fleißig beim Pöstchenschaffen ist. Den Blog ein wenig beleben und mal schauen was für Anwürfe kommen…“) in den Hintergrund gerückt hat? Dummer Anwurf!!! Lassen Sie doch bitte einfach das Bashing gegen mich!

  4. 53

    Tja.. eigentlich wollte ich darauf rumhacken, dass die Links Grüne DerStaatAlsBeute Fraktion mal wieder recht großzügig mit unserem Geld umgeht und fleißig beim Pöstchenschaffen ist.

    Den Blog ein wenig beleben und mal schauen was für Anwürfe kommen…

    Bei dem Versuch war es natürlich überaus geschickt und intelligent von mir, HPL und Schleuse unterzubringen.

    Zack… toter als tot mein Thema.

  5. 52

    @51

    „Da es mit der Schleuse nichts mehr wird, stürzen Sie sich nun auf den Spoykanal?
    Was wird das nächste Ziel sein?“

    Es ist offenbar Ihrer Aufmerksamkeit entgangen, dass der Spoykanal schon während meines Engagements für eine Schleusensituation im Fokus meiner Bemühungen lag und liegt.

    Ausserdem ist das Schleusrnthemacnicht vollständig vom Tisch, denn es bleibt ein Denkmal…

  6. 51

    @50.
    Da es mit der Schleuse nichts mehr wird, stürzen Sie sich nun auf den Spoykanal?
    Was wird das nächste Ziel sein?

    Ach ja, der schlechte Zustand der Schleuse Brienen war bereits Februar 2012 bekannt, da die Tore sowie Antriebe die übliche Lebenszeit, von mehr als 50 Jahre, deutlich überschritten hatten.

    Zu dumm auch für das „Hotel 130“, damals offiziell noch Rilano, das im November 2013 eröffnet wurde.
    Die eigentlichen Pläne und Darstellungen haben auch da nicht funktioniert…..

    Nun möchte und werde ich nicht mehr Ihre Zeit in Anspruch nehmen…..

  7. 50

    @49

    Auch nur kurz: Da stelle ich kein in Frage, wenngleich die Unterschiede zwischen unserer Auffassung zum „stehenden Gewässer“ lediglich in der Definition begründen. Denn dass es eine Strömung im Spoykanal gibt, zeigt alleine schon die bestehende und zukünftige Infrastruktur für den Abschlag des Wassers in den Altrhein, damit der Spoykanal nicht zur Überflutung der Ufer und der dort ansässigen Wohnhäuser, Gewerbebetriebe, landwirtschaftlichen Flächen, Grünflächen und Verkehrsinfrastrukturen führt.

    Allerdings ändert das nicht an dem, was ich in meinem Kommentar Nr. 48 schrieb.

  8. 49

    Nur eben kurz …..
    Unter „stehendem Gewässer“ ist allgemein verständlich, dass sich das Wasser ohne nennenswerte Strömung (außer durch Wind und Wellen), fast gar nicht bewegt.
    Außer bereits vorhandenem, gelegentlichen Rudersport, sollte man das Wasser in Ruhe lassen.
    Von Seiten der Stadtverwaltung und der HSRW ist man auch so und so immer bemüht, die dortige Natur, auch zur Freude für Spaziergänger und Radfahrer, zu verbessern.

  9. 48

    @46 + 47

    Sie wollen konkreter Über die Schleuse, den Spoykanal und über die WTM in dem Zusammenhang reden bzw diskutieren?! OK!

    Dass die Schliessung der Schleuse Brienen für den Schiffsverkehr in 2015 aufgrund der Bauzustandbegutachtung durch das IDN Ingenieurbüro erfolgte, dürfte wohl unstreitig sein. Es war wohl vielen klar, dass das Schleusengebäude nie mehr für den Schiffsverkehr hetgerichtet werden könnte.

    Deshalb war es für die WSV und den DVXK ganz klar, dass das Bauwerk ersatzlos abgerissen werden muss. Dies einerseits vor dem Hintergrund des maroden baulichen Zustands und zum anderen, dass ungnutzte Bsuwerke in den Deichschutzzonen I und II der BZR nichts zu suchen haben.

    Was allerdings von allen Beteiligten (WSV, DVXK und Stadt Kleve) offensichtlich übersehen oder gar ignoriert wurde, ist die Tatsache, dass sich das Oberhaupt der Schleuse gar nicht in den Deichschutzzonen befindet und für diesen Teil der Schleuse der Grundsatz Hochwaasserschutz vor Denkmalschutz nicht anwendbar ist. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat schluesslich bei der Planfeststellung folglich logisch erkannt und bedtimmt, dass das Oberhaupt aus Gründen des Denkmalschutzes erhalten bleiben musd.
    Und eben genau das hätte die Planung der Sportbootschleuse ohnehin zu Fall gebracht, hätte der Rat der Stadt Kleve sich nicht schon vorher die Verabschiedung von dem Projekt beschlossen.

    Was hat nun die WTM mit alledem zu tun? Nix! Die Herrichtung und Unterhaltung des Denkmals nach dem Teilabriss der Schleuse obliegt weder der Stadt Kleve noch der WTM. Aus diesem Grund hält sich die WTM wohl auch zurück, touristische Strategien für eine Vermarktung des Denkmals zu entwickeln.

    Nichts desto trotz haben wir weiterhin den Spoykanal „vor der Türe“, der vom Kermisdahl weiterhin „gespeist“ wird und dessen Abschlag auch nach dem Teilabriss der Schleuse inkl. Umlaufkanal sowie dem Schöpfwerk durch neue Bauwerke (Pumpstation und Durchlassbauwerk) in den Altrhein erfolgen wird.
    Was sich allerdings seit 2015 geändert hat: Es fahren keine motorisierten Freizeitschiffe vom Altrhein in den Spoykanal mehr hinein und zurück.

    Dadurch muss diese Infrastruktur unter den sich gränderten Begebenheiten neu gedacht werden und zwar auch unter touristischen Maßgaben. Und da ist die WTM durchaus gefragt. Auch die Vorgänger-Gesellschaft war schon um 2015 gefragt, neue Konzepte und Strategien zu erarbeiten. Hat sie aber nicht. Umso glücklicher bin ich, dass die WTM heute erkennt, dass es erforderlich ist, die lange liegengebliebenen Aufgaben anzupacken. Der Spoykanal als urbane Infrastruktur braucht diese Aufmerksamkeit.

    Die HSRW geht bei ihren Überlegungrn zum „neuen Spoykanal“ weit über die biologische Forschung hinaus. Ich hatte heute noch zwei spannende und inspirierende Präsentationen von Studierenden (touristisches Destinations-Management/Prof. Dr. Dirk Reiser) in den Händen, die aus einem Praxisprojekt herrühren, das ich zurückliegend in Auftrag gegeben hatte. Die Aufgabe war, Projektkonzepte für den Spoykanal zu entwickeln aus dem Freizeit- und Sportbereich für die Zielgruppe der Studierenden selbst. Ich hatte zudem zuöetzt vor wenigen Wochen erneut die Gelegenheit mit Dirk zu sprechen und zu erfahren, dass da noch deutlich mehr in der Pipeline steckt.
    Also nix mit „Der Spoykanal dient der HSRW und dem NABU zur Forschung, da er naturarmes, stehendes, künstlich angelegtes Gewässer mit Spundwänden als Uferschutz, ist. Mehr nicht.“

    Im übrigen ist der Spoykanal kein stehendes Gewässer sondern ein lamgsam strömendes Fliessgewässer. Wäre dem nicht so, bräuchte es bislang nicht den Umlaufkanal in det Schleuse und das Schöpfwerk neben der Schleuse zum regelmäßigen Abschag des Wassers vom Spoykanal in den Altrhein und nach dessen Abriss keine Pumpststion und kein Durchlassbauwerk.

    Zitat:“Wieso kann sich eine Tourismusfachfrau für ein, als gesichert marodes Wassersicherheitsbauwerk, beratend zur Verfügung stellen?“

    Tut und tat sie doch gar nicht! Es ging und geht nicht um das Schleusendenkmal. Dafür sind andere zuständig. Es geht um den Spoykanal. Der Abschnitt des Kanals von der Worcesterbrücke bis zum Wendebecken an det HSRW befindet sich im Unterhaltungs- und Zuständigkeitsbereich der Stadt Kleve und den Stadtwerken Kleve GmbH. Und daraus lässt sich durchaus ableiten, dass es der Zuwendung durch die WTM gebietet und neue Mehrwerte zu entwickeln

  10. 47

    @45.
    Nachsatz zu meinem Kommentar zum Thema Spoykanal.
    Der Spoykanal dient der HSRW und dem NABU zur Forschung, da er naturarmes, stehendes, künstlich angelegtes Gewässer mit Spundwänden als Uferschutz, ist. Mehr nicht. Er kann dem ursprünglichen Sinn, nicht mehr herhalten.

  11. 46

    45.
    Eigentlich hat WTM nichts zu den, mit großem Aufwand, von IDN Ingenieurbüro DOMKE Nachf., durchgeführten Untersuchungen und schriftlichen Feststellungen zur Schleuse Brienen, zu sagen. Es ist einfach eine Tatsache, die zu akzeptieren ist.
    Man sollte die Steuerzahler nicht dafür in die Verpflichtung nehmen, auch nicht, wenn eine „Ruine“ denkmalgeschützt ist.
    Niemand hat etwas davon, touristisch gesehen, Menschen zu einer, zum Teil, gefährlichen Schleusenruine zu bringen.
    Das sollte WTM eigentlich verständlich und klar sein.
    Wieso kann sich eine Tourismusfachfrau für ein, als gesichert marodes Wassersicherheitsbauwerk, beratend zur Verfügung stellen?
    Da stimmt doch was nicht …..

  12. 45

    @44

    Thema Sportbootschleuse ist durch.
    Thema Denkmal Schleuse Brienen noch nicht ganz. Es bleibt ein Stück erhalten und wird die Steuerzahler belasten für Herrichtung, Sanierung, Sicherung, Instandhaltung und -setzung! Wertschöpfung?

    War aber schon vorher ansehbar. Auch hier wurde im Rathaus gepennt!

    Was wird eigentlich aus dem Spoykanal? In die LAGA Kleve 2029 wird er nicht einbezogen, sondern sich selbst oder Dritten überlassen. HSRW arbeitet an Ertüchtigungskonzepten und der NABU an Verbesserung der Wasserqualität.

    Was sagt WTM dazu?

  13. 44

    Unendliches Thema – Schleuse?

    WSV.de
    Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
    „Schleuse Brienen – Zahlen – Daten – Fakten“

  14. 43

    pd
    WTM ist noch immer mit „Teambuilding“ beschäftigt.
    (Forming, Storming, Norming, Performing,
    manchmal auch Adjourning)
    „Klausur“, Sommerfest, Fotoshooting (gesamtes Team, 9 Personen?) ……

  15. 42

    @41 pd

    „Beste Beispiel ist doch eines der Lieblingsthemen von HPL. Wie kann es sein, dass einem beim Thema Stadt am Wasser / Schleuse / Tourismus als erstes Herr Plecker einfällt und wT(!)m gar nicht?!“

    Einerseits, weil der Herr Plecker sich nahezu unermüdlich dafür einsetzt für das, an dem er Gefallen gefunden hat und bei dem er Potenziale für seine Heimat erkennt.

    Und andererseits, weil die bisherigen Vorgänger der Frau Rohde zu diesem Thema nicht viel unternommen haben. Beispiel: Die Kleve Marketing GmbH & Co. KG (die Vorgängerin der WTM) schrieb im Jahr 2011 ein „Touristisches Marketingkonzept“ – 17 Seiten. Schon dort wurde erklärt, dass man eigentlich gar nicht planen könne, da noch offen war, wie es mit der Schleuse Brienen weitergehen sollte. 2015 stand dann fest – das wird nix mehr: Zu marode, zu teuer und überhaupt wird man sich mit den zuständigen Stellen irgendwie nicht einig.

    EInige Jahre später erfuhr ich als Vorsitzender des Spoykanal-Fördervereins aufgrund einer konkreten Nachfrage an die WTM durch eine Tourismusfachfrau, die unserem Förderverein fachlich zur Seite stand, dass das Tourismuskonzept nie (!!!) mehr fortgeschrieben wurde. Wir befanden uns damals in großer Runde im Ratssaal – nur Frau Bürgermeisterin hatte keine Zeit. Herr Dr. Rasch beantwortete damals die Frage. Zudem wurden in dem alten Konzept erhebliche handwerkliche Fehler entlarvt. Entstanden war das Werk unter der damaligen GFin der Kleve Marketing GmbH & Co. KG, Ute Schulze-Heiming (heute Marks und Vorsitzende des LAGA-Förderverein-Vorstands).

    Auch bei der politischen Diskussion über die Zukunft der Schleuse Brienen bzw. einem geplanten Neubau einer Sportbootschleuse weigerte man sich im Rathaus konsequenz, ein prognostizierendes wassertouristisches Tourismuskonzept in Form einer Potenzialanalyse in Auftrag zu geben. Und so hat sich die Stadt Kleve selbst außer Stande gesetzt, einen seriösen Kosten-Nutzen-Faktor zu prognostizieren für das Vorhaben.

    „Potential einer Stadt mit Wasserverbindung zur großen Welt schlicht nicht erkannt“

    Stimmt genau. Warum? Weil es – das Potential – erst gar nicht ermittelt wurde. Siehe oben. Die Potenziale wurde daran bemessen, wie niedrig die vor der Schließung der Schleuse festgestellten Anzahlen der Schleusungen waren. Das ist nicht nur unseriös, sondern fachlich falsch. Aber wem erzähle ich das?!

    Mehr Erfahrungen halte ich hier zurück…

  16. 41

    Über den neuen Besen kann ich noch nichts sagen. Der unmittelbar davor war eine Vollkatastrophe, ich könnte da Dinge berichten, die glaubt einem kein Mensch. Und Dr. Rasch.. naja, war zumindest bemüht.

    In meinen Augen sind das wieder nur 5-6 Pöstchen die kaum Mehrwert bringen sondern im Gegenteil, Jahr für Jahr eine 7-stellige Summe verschlingen, die bei uns Bürger besser aufgehoben werden.

    Beste Beispiel ist doch eines der Lieblingsthemen von HPL. Wie kann es sein, dass einem beim Thema Stadt am Wasser / Schleuse / Tourismus als erstes Herr Plecker einfällt und wT(!)m gar nicht?!

    Potential einer Stadt mit Wasserverbindung zur großen Welt schlicht nicht erkannt oder durfte man die Hand die einen bezahlt nicht zu sehr unter Druck setzen oder beides?

    Öffentlicher Dienst halt.. bloß keine Verantwortung übernehmen, bloß nix veranstalten was unangenehm werden könnte und Stress verursacht. (Danke rd, dass du die Daumen abgeschafft hast 😉 )

    Selbiges gilt übrigens für die Klimadingsbumsmanagerin ein paar Beiträge weiter. Juckte mir auch in den Fingern, hier im Linksblog mal Stellung zu beziehen. Mit Sicherheit wird da in den Kommentaren nicht die Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung wiedergegeben.

    Der Job kann weg. Wenn die Dame so gut ist, wird es ja kein Problem sein, was in der freien Wirtschaft zu finden. Sonst selbstständig machen und Arbeitsplätze und Mehrwert schaffen, viel Erfolg!

    Wir haben, noch nicht so lange her, nen ganzen Fachbereich Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit geschaffen. Herr Posdena wechselte vom Bauamt dorthin und ein ganzer Mitarbeiterstab unterstützt ihn dort. Darüber hinaus hat die Nr. 3 der Stadt, der technische Beigeordnete, einen enstprechenden Hintergrund.

    Und jetzt noch eine weiter Managerin? Noch ein Sesselpupser Job der was bewegen soll was Bomblat und Posdena + Stab nicht schaffen können? Weiter 100k weg im Jahr für Verwaltung Verwaltung Verwaltung.

    Wie wäre es mal mit ARBEIT ARBEIT ARBEIT? Ach stimmt, die wählen ja SPD, bzw. neuerdings AfD. Warum also die mit Pöstchen versorgen…

    Ja ganz einfach, kann ich erklären: 100k für nen GartenARBEITER und Bäume bringt was fürs Klima. Zusätzliche Verwaltung bringt nur eins: zusätzliche Verwaltung.

    Ein weiterer Vorschlag für die 100.000€. Wie kann es sein, dass die Stadt Kleve ihre Mitarbeiter nicht beim JobRad unterstützt? Da ist das Budget doch viel besser aufgehoben als bei nem grünen Managerpöstchen. Mitarbeitermotivation. Mitarbeitergesundheit. Klimaschutz. check check check

    Weiter konstruktiv bleiben… gerne… wie kann es sein, dass Grüne und Linke über zusätzliches Geld für einen Sesseljob nachdenken wo noch nicht auf jedem Gebäude im Eigentum der Stadt PV installiert ist? Wo im Winter noch manche Turnhalle geheizt wird als gäbe es überhaupt keinen Klimawandel geschweige denn gestiegene Brennstoffkosten… achja, und wo ist eigentlich das Konzept von Stadt/Stadtwerken/USK für die zukünftige CO2 neutrale Versorgung ganzer (neuer) Stadtviertel? Schlaft ihr nur auf euren Sesseln?

    und und und und … ich könnte noch nen paar Seiten so weiter machen mit der Ideensprudelei. Ganz kostenlos, einfach mein Dienst an der Gesellschaft… der ganzen Gesellschaft auch dem linksgrünen Teil 😛

    Also hört auch ihr auf euch den Staat zur Beute zu machen und macht was für alle … kommt ins Arbeiten

    Bitteschön ätsch und schönes Wochenende.

  17. 40

    @39

    Nein, ich bin doch nicht das Sprachrohr der WTM. Ich schildere hier nur meine Eindrücke, Wahrnehmungen und die Tatsachen, die ich erlebe. Wo liegt Ihr Problem damit? Ist das hier nicht erwünscht?

    „Keine Sorge, ich informiere und engagiere mich in Kleve weitreichend“

    Ok, aber warum schreiben Sie dann das?

    „Man hat nun über ein Jahr benötigt, um eine „Klausur“ zu veranstalten? Was hat man in dieser Zeit gemacht?“

    Offenbar ist reicht Ihr Informations-Engagement nicht weitreichend genug.

  18. 39

    @38.
    Sind Sie nun das „Sprachrohr“ von WTM?
    😉
    Keine Sorge, ich informiere und engagiere mich in Kleve weitreichend …… ohne „Aufmerksamkeitsgetrommel“ ……

  19. 38

    @37

    Ich kann Ihre geschilderte Wahrnehmung nicht teilen.

    Ich weiss nicht, warum sich Ihre Wahrnehmung alleine darauf beschränkt, dass Kleve auf die Grundbedürfnisse „Essen & Trinken“ beschränkt werden.

    In meinem Kommentar Nr. habe ich die Erkklärungen der WTM angeführt. Ich zitiere gerne sie entsprechende Textstelle:

    „…Kleve als attraktiven Wirtschafts-, Tourismus-, Einkaufs- und Lebensstandort nachhaltig zu stärken.“

    Wo bitteschön steht der von Ihnen falsch behauptete Ansatz (ausschliessliche Befriedigung der Grundbedürfnisse Essen & Trinken)?

    Das ist es, was ich meine mit meiner Kritik an Sie: Sie sollten sich bitte über Stadtbegehungen und Info-Veranstaltungen hinaus informieren. Ixh habe es getan und kürzlich ein sehr informatives, inspirierendes und in die Zukunft gerichtetes Gespräch mit Frau Verena Rohde (GFin der WTM) geführt und es steht bereits der nächste Gesprächstermin fest, indem wir unsere Gedanken etc konkretisieren werden.

    Und glauben Sie mir: Das erste Gespräch war sehr „ertragreich“, nicht zuletzt, weil meine Wahrnehmungen und Expertisen der letzten Jahre vollends bestätigt wurden.

    Ich empfehle Ihnen tatsächlich, über Ihren Tellerrand hinauszuschauen, ein Gespräch – gerne mit kritischer Tonalität – zu führen und in die „neue Welt“ der WTM einzutauchen.

    Ich wünsche es mir auch wie Sie, dass WTM hier mutliest…

    Aber weil es mich darüberhinaus interessiert: Sie schreiben:

    „Das Bürgertum, das logischerweise mehr möchte, geht leer aus.“

    Was konkret möchte Ihrer Meinung und/oder Wahrnehmung nach das Bürgertum mehr, was es vermeintlich nicht bekommt?

  20. 37

    @36.
    Na ja, Kleve wird auf die Grundbedürfnisse, Essen und Trinken, zurechtgestutzt. Das war’s …. dafür braucht man aber keine Anstrengung.
    Die Arbeit wird nur weiter gegeben.
    Das Bürgertum, das logischerweise mehr möchte, geht leer aus. Uninteressant?

    Aber vielleicht liest WTM mit?

  21. 36

    @35

    Naja, Sie waren also mit einigen Interessierten an mancher „offiziellen Stadtbegehung, oder diesbezüglichen Info-Veranstaltung“ dabei. Okey. Applaus dafür. Ne, wirklich, finde ich klasse.

    Es erschliesst sich allerdings durch Ihren Bericht nicht der Hintergrund, der Zweck bzw das Ziel ihrer Frage, was man [also die WTM] in dieser Zeit [also die Zeit, die Sie mit „über ein Jahr“ eingrenzen] gemacht habe.

    Es ist weder „persönlich angreifend“, noch „unproduktiv“, wenn ich den Rückschluss aus Ihrer Frage zu ziehe, dass Sie zwischen den Stadtbegehungen und Info-Veranstaltungen „schlichtweg mit geschlossenen Augen unterwegs waren oder vorsätzlich weggeschaut haben.“ Wenn dem nämlich nicht so wäre, wie angenommen, würde sich ihre diskredierende Frage erübrigen.

    Und dass Sie meinen Ausdruck von Wertschätzung gegenüber bezahlter geleisteter Arbeit des Teams der WTM als „Lobhudelei“, die „einfach nur „überdrüber“ “ sei, herabwerten, halten Sie doch wohl nicht allen ernstes für nicht „persönlich angreifend“, noch für nicht „unproduktiv“, oder?

  22. 35

    @34.
    Kann es sein, dass Sie in der Vergangenheit, bei KEINER einzigen, offiziellen Stadtbegehung, oder diesbezüglicher Info-Veranstaltung, speziell für die Bürgerschaft, dabei waren?
    (LAGA und Schleuse ausgeschlossen).
    Mit anderen Interessierten war ich dabei ……..
    Meine Frage ist daher sehr berechtigt.
    Ihre Versuche, mit persönlich angreifenden, unproduktiven Kommentaren, zu Punkten …… na ja 🙂

  23. 34

    @33

    Ja,, ich weiss. Kleveblog.de ist das falsche Forum für Lobhudelei. Sie sind der beste Beweis dafür, dass das nicht gerne gesehen wird und natürlich sofort torpediert werden muss.

    Alleine schon ihre billige Frage, was die WTM im vergangenen Jahr gemacht hat, lässt erkennen, dass Sie schlichtweg mit geschlossenen Augen unterwegs waren oder vorsätzlich weggeschaut haben. Nix für ungut.

    Fakt ist und bleibt, dass das steuerfinanzierte Establishment im Rathaus dieser Aufgabe, die hier in Rede steht, nicht nachgekommen ist. Das kann und muss man kritisieren, aber es gebietet auch, seine Freude darüber zum Ausdruck zu bringen, dass neue Besen tatsächlich besser kehren. Auch wrnn Ihnen das nicht schmeckt.

  24. 33

    @32.
    Ihre Lobhudelei ist einfach nur „überdrüber“ ……
    Das ist doch wohl der Job des WTM Kleve! Dafür wird Steuergeld ausgegeben …….. ganz einfach.
    Man hat nun über ein Jahr benötigt, um eine „Klausur“ zu veranstalten? Was hat man in dieser Zeit gemacht?
    In einem privaten Betrieb, wäre so etwas nicht möglich, dass so viel Zeit verstreicht.

  25. 32

    Endlich, endlich ist es soweit: Jahrelang lagen die Handlungsempfehlungen diverser Experten unbeachtet in den Schubladen des Rathauses. Auch Vorgängerin der Klever WTM, die Klever Marketing Gesellschaft brachte hier keine Ergebnisse hervor.

    Im Rahmen der heutigen Klausurtagung der WTM Stadt Kleve wurde die Entwicklung der Stadtmarke Kleve weiter vorangetrieben. Gemeinsam wurde das Markensteuerrad geschärft, die Zielgruppen definiert, strategische Ziele formuliert und erste konkrete Maßnahmen erarbeitet.

    Die Stadtmarke sei weit mehr als ein Claim, sagt die WTM. Sie bildet die Grundlage dafür, Kleve als attraktiven Wirtschafts-, Tourismus-, Einkaufs- und Lebensstandort nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig schafft sie Orientierung nach innen und trägt dazu bei, die Wahrnehmung Kleves nach außen weiter zu verbessern.

    Die Entwicklung einer Stadtmarke ist ein langfristiger Prozess. Die Ergebnisse der Klausurtagung bilden die Basis für die nächsten Schritte. Gemeinsam arbeite man daran, Kleve zukunftsfähig aufzustellen und die Stärken der Stadt sichtbar zu machen.

    Ich bin sehr gespannt!

  26. 31

    Wenn, wie in 27 beschrieben, wirklich der Supergau käme, wie attraktiv wäre dann noch die Innenstadt?
    Hat die Stadt schon einen Plan B? Oder haben wir dann nur noch Billigläden und Barbershops in der frisch umgebauten Fußgängerzone?

    Benno

  27. 30

    Auch wenn es sich nicht auf das ursprüngliche Thema bezieht, sondern zu einigen Kommentaren dazu, als auch zu anderen Kommentaren/Themen, möchte ich etwas anmerken, was immer noch Gültigkeit hat ??. Vielleicht ist dieser noch aktuell?…. Das darf „auch“ als Frage gelesen werden. Der Artikel ist nunmehr knapp 13 Jahre alt. Hier der Link (ich hoffe ich darf diesen einbinden) dazu:
    In eigener Sache: Das Kommentarwesen bei kleveblog https://share.google/eW8EOLLN1W0ycDzGb

  28. 28

    @27

    Dass ich auch kurz kann – hier der Beweis:

    „Außer dem Umzug gibt es kommt schon jetzt viel Arbeit für die WTM auf…“

    Wie steht es eigentlich „politisch“ um das von der WTM angekündigte Baustellen-Management während der bevorstehenden Umbauzeit der Innenstadt zum Erhalt der Kundenfrequenz und der Kaufkraft?

  29. 27

    Mmuuuh, speziell für @21 HansA und @25 Bonum!
    Außer dem Umzug gibt es kommt schon jetzt viel Arbeit für die WTM auf, mmuuuh, denn es droht der Supergau:
    https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_101354480/galeria-filialen-stehen-auf-dem-pruefstand-konzern-weiter-mit-problemen.html
    Kleve steht jetzt auf der neuen, potentiellen Gale(e)ria-Streichliste, mmuuuh, zusammen mit 32 weiteren Filialen.
    Fraglich ist auch, ob es mit der Kodi-Filiale weitergeht, mmuuuh, die Kodi-Firma hat Anfang Juli erneut Insolvenz angemeldet.
    Und eine weitere, heftige Lücke in die Geschäftswelt der Großen Straße könnte aus der drohenden Übernahme der Commerzbank durch Unicredit entstehen, mmuuuh, Unicredit verfügt schon über die Hälfte der Commerzbank-Aktien und hat für den Fall der Übernahme Straffungen der Bankgeschäfte angekündigt.
    Und wird Kleve langfristig die Deutsche Bank-Filiale behalten, mmuuuh, auch die Deutsche Bank fügt ihrem Streichkonzert ständig neue Strophen hinzu? Ohnehin hat die Deutsche Bank-Filiale schon nur noch so gut wie halbtags geöffnet, mmuuuh, stark eingeschränkter Nachmittagsservice.
    Zum Glück gibt es rund um Kleve noch die Landwirtschaft, mmuuuh, (Fr-) Essen und Landschaftspflege haben immer Konjunktur.

  30. 26

    @25 Bonum

    Siehe mein Kommentar 24.

    @all
    Übrigens, zurück zum Thema: Der LAGA Kleve 2029-Förderverein hat inzwischen auch ein neues Domizil in Aussicht und wird einen Leerstand in der Klever Innenstadt füllen: Eine Fläche im Spoycenter wird demnächst die Anlaufstelle für den Förderverein.

  31. 24

    @21 HansA

    Schade, dass Ihnen meine Kommentare die Leselust rauben. Offenbar leidet darunter aber primär Ihre selektive Wahrnehmung, weniger die Statistik.Sie fühlen, ich würde hier alles dominieren? Die nackten Zahlen widersprechen Ihrem Bauchgefühl recht deutlich: Ja, meine Beiträge sind gelegentlich ausdauernd und tiefgründig formuliert – aber ich kommentiere längst nicht zu jedem Thema. Gemessen am Gesamtaufkommen aller Kommentare macht mein Anteil nur einen Bruchteil aus.

    Dass Sie mich dennoch als omnipräsent wahrnehmen, schmeichelt mir fast. Es zeigt, dass meine Zeilen bei Ihnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Und da Herr Daute frisch bestätigt hat, dass die Klickzahlen völlig stabil sind, müssen Sie sich um den Blog keine Sorgen machen. Qualität zieht eben nach wie vor – auch in langen Kommentaren.

    Soviel zu Ihrer persönlich diskreditieren Ausuferung. Jetzt gerne wieder zurück zum Thema.

  32. 21

    Herr Daute, können Sie die Internetseite auf Helmuthplecker-kleveblog.de ändern?

    Die ellenlangen Kommentare veranlassen mich immer mehr dazu, diesen Blog nicht mehr zu lesen. Gefühlt kommentieren hier nur noch 5 Personen und verdrängen durch ihr themenmäßiges im Kreis Gedrehe mögliche weitere Kommentatoren.

    Selbst nervige Stiere und HabeKeinDank liest man neuerdings selten bis nie.

    Sind die Klick-Zahlen eigentlich zurückgegangen?

  33. 18

    @17.
    Für mich war es nur eine reine Informationsveranstaltung, mehr nicht.

    Es interessiert mich überhaupt nicht, was immer sie auch über mich, für sich infrage stellen.
    Die SPD kann schreiben, was immer sie möchte, kann aber nicht alleine entscheiden.
    Der angesehene Tiergarten muss auch auf finanzielle Mittel verzichten, bleibt aber trotzdem sehr kreativ.

  34. 17

    15 ???

    „…nirgendwo habe ich geschrieben, dass man finanziell zusammenarbeitet.“

    Schön, dass wir uns beim Thema Finanzen jetzt doch noch einig sind – genau darum ging es in meinem Kommentar. Es wird nicht finanziell zusammengearbeitet, sondern jeder hat seine eigenen Wege zu gehen. Und genau daraus lässt sich herleiten, dass ein Sponsoren-Kannibalismus nicht auszuschließen ist. Welche vermeintlichen Fakten (!) machen Sie so sicher, dass das nicht passieren wird?

    Dass die Verantwortlichen bei der „Gründung“ nett beieinandersitzen, ist völlig normal. Das nennt sich professionelle Diplomatie. Nur hat persönliche Entspanntheit auf einer Veranstaltung in der Stadthalle leider nichts mit der wirtschaftlichen Realität zu tun, wenn im Alltag beide Organisationen an die Türen derselben Klever Unternehmer klopfen müssen.

    Im Übrigen muss ich auch hier Ihre Aufmerksamkeit erneut infrage stellen: Sie waren also bei der offiziellen Gründungsveranstaltung in der Klever Stadthalle dabei? Ich war ebenfalls dort. Dabei wurde deutlich, dass es sich gar nicht – wie offiziell angekündigt – um die eigentliche Gründungsveranstaltung gehandelt hat, sondern um eine erste Recruiting-Veranstaltung des Vereins für fleißige und zahlende Mitglieder. Die formelle Gründung des LAGA-Fördervereins und der Beschluss der Vereinssatzung wurden nämlich bereits Tage vorher im selektierten Kreis abgehalten und der Notar beauftragt. Merken Sie was? Daher kommen meine Zweifel an mancher Ehrlichkeit hier im Verfahren.

    Und was Facebook angeht: Mag für Sie uninteressant sein. Wenn dort jedoch die SPD – die am Ende über das Budget der WTM mitentscheidet – ihre politischen Prioritäten gegen den Handel zugunsten der LAGA verschiebt, ist das für die Zukunft unserer Innenstadt alles andere als egal.

  35. 16

    @11.
    Soweit etwaige Informationen richtig waren, gab es seinerzeit, mit Antrag, auch eventuelle, finanzielle Unterstützung per „Corona-Hilfe“.

  36. 15

    @12.
    Kurz und sachlich …. nirgendwo habe ich geschrieben, dass man finanziell zusammenarbeitet.
    Selbst WTM Stadt Kleve GmbH und Förderverein LAGA Kleve 2029 e.V. arbeiten inhaltlich, bezgl. Bewerbung und Ausrichtung, logischerweise zusammen.
    Auch bei der offiziellen Gründungsveranstaltung war ich (ohne Sektverkostung und Unterschrift) anwesend.
    Auch da saßen die Verantwortlichen sehr entspannt zusammen. Kein Grund zur Sorge.
    Na ja, und „Facebook“ …. uninteressant…

  37. 14

    „… zum 1. Dezember soll das WTM dann das neue Domizil beziehen.“

    Blaskapelle? Freibier? Schnittchen?
    Oder Zauberer und Gaukler?

  38. 13

    #3, Zitat: „Was geht in Kleve eigentlich ohne Zevens?“

    Antwort: Auf der Ebene humoristischer Highlights nicht viel; Einfluss ( =Geld ) macht es möglich. Niemand hat bisher Kleve (Rat + Verwaltung) gekonnter und publikumswirksamer am Nasenring durch die Manege geführt.

    Ein Höhepunkt natürlich die Posse um das zusätzliche Stockwerk auf dem Rilano-Hotel.

    Oder vorher schon: Beim Bau der Neuen Mitte gab es eine denkmalpflegerische Auflage, dass die historische Fassade nicht geändert werden sollte (oder so ähnlich, ich wohnte damals noch nicht wieder hier). Mom hielt sich selbstverständlich daran. Die Fassade wurde erst Plastikweiß gestrichen, später wurde der größte und leuchtstärkste LED-Bildschirm am Linken Niederrhein zwischen Rotterdam und Köln davorgehängt.

    Bewundernswert. Nur Kleingeister wünschen sich eine derartige Gestaltungsmacht !

  39. 12

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: An welcher Stelle meines ersten Kommentars schrieb ich bitte von der LAGA gGmbH? Ich schrieb vom Förderverein – und das ist eine völlig andere Baustelle.

    Aber ???, Sie haben recht: In einer idealen Welt arbeiten alle Hand in Hand. Die finanzielle Realität sieht aber anders aus. Die vom Förderverein gesammelten Mittel sind laut Satzung (§ 2 Abs. 1) strikt zweckgebunden. Sie dürfen ausschließlich für Kultur und Landschaftspflege an die LAGA gGmbH fließen. Ein Zugriff durch die WTM ist rechtlich absolut ausgeschlossen.

    Will die WTM also eigene Events oder Kampagnen zur Innenstadtstärkung finanzieren, darf sie keinen Cent der Vereinsgelder nutzen. Sie muss selbst losziehen und Sponsoren suchen. Da die Marketingbudgets der Klever Wirtschaft im Zuge von Krisen und der kommenden Gewerbesteuererhöhung aber nicht unendlich groß sind, entsteht genau hier der von mir beschriebene Ressourcen-Wettbewerb oder anders gesagt Sponsoren-Kannibalismus. Ein Euro kann von den Unternehmen nur einmal ausgegeben werden.
    Von wegen ‚enge Verbundenheit‘ – die räumliche Trennung der Akteure ist ja bereits in Vorbereitung.

    Und zum Thema Lokalpolitik: Dass Stadtverordnete angeblich nur im Sinne der Bürger handeln, klingt schön. Aber Zitronenfalter falten auch keine Zitronen. Wenn die SPD auf Facebook schreibt, es sei viel wichtiger, dass die Menschen für die LAGA ‚brennen‘, anstatt den Erfolg des lokalen Handels in den Fokus zu rücken, setzt das klare politische Prioritäten. Und da genau diese Politiker im Stadtrat über das Budget der WTM entscheiden, befindet sich die WTM hier ganz offensichtlich in extrem schwerem Fahrwasser.

    Ich hab´s durchschaut!

  40. 11

    Mmuuuh, der Bauer bekommt seit Jahren sogenannte Flächenprämien, (unter anderem auch) damit er die Landschaft pflegt und Kleve wunderbar in saftigen, grünen Weiden (und Wald) eingebettet belässt. Ob analog dazu in Zukunft mmuuuhtmaßlich auch einmal Forderungen von Geschäften vor Ort aufkommen, mmuuuh, von denen, die dem Wettbewerb mit Online-Geschäften besonders ausgesetzt sind? Also Vor-Ort-Prämien für Geschäfte in Städten, mmuuuh, um dort überhaupt ein Konkurrenzangebot zum Internet aufrecht zu erhalten?

  41. 10

    Nur so ne Idee: Romanautoren nicht mit jedem Kommentar Konkurrenz machen wollen….. 😉 @8

  42. 9

    @8.
    Eigentlich ging und gehe ich davon aus, dass die WTM Stadt Kleve GmbH und die Landesgartenschau Kleve 2029 gGmbH, bezgl. Kommunikation, Planung, touristische Vermarktung sowie innerstädtisches Leben, sehr eng miteinander verbunden sind und sehr gute Erfolge für Kleve und der Bürgerschaft erzielen werden. Die finanziellen Mittel dafür, kommen von der Bürgerschaft.

    Was kommunale, politische Parteien von der Bürgerschaft hinsichtlich der LAGA 29 erwarten, ist uninteressant. Die Stadtverordneten der politischen Parteien haben vereidigt zugesichert, dass sie im Sinne der Bürger handeln werden.

  43. 8

    @6 ???

    Was wollen Sie denn anderes gesehen haben, als das, was ich doch ausführlich beschrieben habe?

    Oder anders gefragt: Welchen Gespenstern jagen Sie denn jetzt schon wieder nach?

  44. 7

    @5
    Eine Mammutaufgabe steht bevor:
    Der geplante Umbau der Klever Fußgängerzone ist ein 14-Millionen-Euro-Projekt, das die Stadt zukunftsfähig machen soll. Doch je näher die bauliche Hauptphase in den Jahren 2027 und 2028 rückt, desto lauter werden die Sorgen im lokalen Einzelhandel. Die zentrale Frage lautet: Ist die Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve GmbH (WTM) überhaupt personell und finanziell stark genug aufgestellt, um das versprochene, engmaschige Baustellenmanagement zu leisten?

    Das Citymanagement der WTM gilt als die entscheidende Schnittstelle zwischen Händlern, Gastronomen und der Stadtverwaltung, es stellt den „Kümmerer“. Doch hinter den Kulissen wachsen die Zweifel an den personellen Kapazitäten. Ein Dauerprojekt dieser Größenordnung erfordert tägliche Präsenz auf der Straße, schnelles Krisenmanagement und permanente Kommunikation. Viele Händler befürchten, dass das kleine Team rund um das Citymanagement die massive Doppelbelastung aus Baustellenbetreuung und regulärem Tagesgeschäft kaum ohne Qualitätsverluste stemmen kann. Zwar optimiert die WTM mit dem Umzug ihrer Tourist-Info direkt in die City ihre Erreichbarkeit, doch rein physische Nähe schafft noch keine neuen Vollzeitstellen.

    Zusätzlich verschärft wird die Situation durch die angespannte Haushaltslage der Stadt Kleve und damit verbundene Spardiktat. Angesichts drohender Sparzwänge und harter politischer Einschnitte – wie der beschlossenen Erhöhung der Parkgebühren ab 2027 – sind auch die Budgets der WTM eng gedeckelt. Ein finanzielles Polster für aufwendige Marketingkampagnen, Events zur Belebung der verbleibenden Einkaufsstraßen oder unbürokratische Soforthilfen bei existenzbedrohenden Umsatzeinbußen ist derzeit schlicht nicht vorhanden.

    Offiziell betont die Stadt, dass die WTM nicht auf verlorenem Posten stehe. Die technische und verkehrslenkende Federführung liegt beim städtischen Tiefbauamt, während sich die WTM auf die Vermittlung und Händlerbetreuung konzentrieren soll. Ob diese Aufgabenteilung in der Praxis ausreicht, um ein jahrelanges Baustellen-Chaos zu verhindern, bleibt abzuwarten. Die Erfahrung aus bisherigen Baustellen in Kleve gibt Anlass für Zweifel. Für die Klever Händler steht jedenfalls fest: Ohne eine spürbare Aufstockung der Ressourcen droht das Baustellenmanagement zum zahnlosen Tiger zu werden.

  45. 5

    Gute Idee aber wenn die Fußgängerzone saniert wird auch wieder ein schwieriger Standort. Vielleicht nicht leicht zugänglich.

  46. 4

    Es droht ein Wettbewerb um die Spenden- und Sponsorengelder der lokalen Wirtschaft (die sich schon bald einer politisch verordneten Gewerbesteuer-Erhöhung entgegen sieht)

    Immer mehr und mehr und mehr muss an die Kommune bezahlt werden.

    Die Hauptsache mehr – bis immer mehr die Schnauze davon voll haben.

  47. 2

    Ein echtes Aufbruchsignal für Kleve!?

    Einmal mehr beweist Verena Rohde eindrucksvoll, dass sie aus einem ganz anderen, weitaus robusteren Holz geschnitzt ist als ihre Vorgänger. Diese Frau versteht ihr Handwerk meisterhaft: Sie denkt visionär, handelt strategisch und blickt mutig nach vorn. Endlich packt jemand die Aufgaben an, die im Rathaus viel zu lange liegengeblieben sind!
    Trotz politisch verordneter Budgetkürzungen hält sie den Kahn auf Kurs – und beweist mit ihrer Fundraising-Strategie echte Macher-Mentalität.

    Doch der Weg wird steiniger. Mit dem Förderverein LAGA Kleve 2029 betritt ein mächtiger Mitbewerber die Bühne. Es droht ein Wettbewerb um die Spenden- und Sponsorengelder der lokalen Wirtschaft (die sich schon bald einer politisch verordneten Gewerbesteuer-Erhöhung entgegen sieht) – ein regelrechter Sponsoren-Kannibalismus. Dass die Vereinsvorsitzende Ute Marks es bitterernst meint, hat sie kürzlich in der Stadthalle anlässich einer Informationsveransltung zur LAGA unmissverständlich klargemacht: Sie will diese historische Chance für Kleve nicht „verkacken“.In diesem harten Ringen um Ressourcen drücke ich Verena Rohde und ihrem Team von ganzem Herzen die Daumen! Mögen sie die nötige Ausdauer, den langen Atem und die unerschütterliche Durchsetzungskraft besitzen, um diesen Sturm erfolgreich zu meistern und die WTM in eine glänzende Zukunft in der Klever Innenstadt zu führen. Der Erfolg sei ihr absolut gegönnt
    .
    Zudem wünsche ich Verena Rohde und ihrem Team auch den uneingeschränkten Rückhalt der Klever Einzelhändler. Das ist wichtiger denn je! Denn wenn es nach der Klever SPD geht, scheint deren wirtschaftlicher Erfolg im Schatten der LAGA Kleve 2029 nachrangig zu sein – als zähle für die Politik vorzugsweise das emotionale „Feuer“ in der Bevölkerung für das LAGA-Großprojekt, statt der vielleicht eintretende Erfolg des lokalen Handels, wie die SPD im facebook neulich erklärte. Keine Frage: Die WTM nimmt hier Kurs auf ein extrem schweres Fahrwasser!