Ausgangssperre: Die ersten Bilder – Kleve, ein Stillleben

Wie ausgestorben präsentierte sich… Nichts, niemand… Wie verloren… Eine nahezu gespenstische Stille… Über allen Gipfeln ist Ruh’… Man könnte eine Stecknadel fallen hören… Die Ampelfarben wechseln, niemand nimmt Notiz davon… Nur vereinzelt huschten Passanten durch die trostlose Ödnis… Dystopisch… Wie in einem Film von Wim Wenders… Die Stadt, eine Wüstenei… Bis auf den letzten Hauch von Leben leer… Die Straßen grau und verlassen, die Fußgängerzone verwaist… Wie leergefegt die Bürgersteige… Friedhof um Mitternacht… Ein Streifenwagen der Polizei fährt vorbei… Ein Gefühl der Verlassenheit… Fast surreal… Kafkaesk… Eine Postkutsche… Wo sonst… „Die Bürger haben sich sehr diszipliniert verhalten“, so ein Polizeisprecher… Keine besonderen Vorfälle… Landrätin dankte… Eine Rotte Wildschweine… Keine Kondensstreifen am Nachthimmel… eine angebrochene Tüte Toastbrot auf einer Bank… Steppenläufer… Eine Tür knarzt… Was Sie jetzt noch hören, ist Ihr Tinnitus… Zuletzt 1945… Stilles Wasser… Milva… Warte nur, balde…

Kein Mann, verlassen, wankte einsam durch die Gassen
Der Verkehr: Zum Erliegen gekommen
Dystopia

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43 Kommentare

  1. 43

    Ja dass ist auch gut so, freuen wir uns jetzt schon mal auf die Indische Mutante die jetzt auch noch zu uns gekommen ist und nicht vergessen dass,ihr wollt doch sicher auch hier die so super ihre Meinung sagen im Urlaub fahren

     
  2. 41

    Ob mit oder ohne Ausgangssperre, Kleve ist eh abends „Tod“. Das war zu meiner Jugend noch anders. Hat auch was mit dem Angebot zu tun, was nicht da ist (Kneipensterben) und „wir lassen uns Be-Streamen via Netflix etc.“!
    Die Hochschule tut da auch nichts zur Sache, die „gurken“ nach Nijmegen, wenn se was erleben wollen.
    Bin ich froh, dass ich heute nicht mehr raus muss und meine Jugend recht toll war rückblickend betrachtet (damals hat man sich ständig abends irgendwo auf ein Bier getroffen)-heute wollen sie sich treffen-können aber weder in eine nette Disco (Limit/Granny/Down Town) oder Kneipe (Bierkeller/Charly/Whisky etc.).
    Zum Lockdown/Sperre…es wird irgendwann ein Ende haben und hoffentlich ein gutes-mit Lebendigkeit und Lebensfreude!
    Ich hoffe es…

     
  3. 40

    Wie einfach ist die Welt?

    Hier diejenigen, die unter den Corona-Maßnahmen leiden wie z.B. Kinder, Jugendliche, Menschen mit psychischen Erkrankungen, Menschen mit Demenz, Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben oder deren Firma gerade kaputt geht, Menschen, die ihren Beruf z.Zt. nicht ausüben können, Menschen wie z.B. Obdachlose, deren Versorgung durch caritative Vereine und deren ehrenamtlich tätigen Mitglieder stark erschwert oder fast unmöglich geworden ist.

    Dort Menschen, die an Covid19 erkrankt sind und versuchen beispielsweise nach einem langen Aufenthalt auf der Intensivstation wieder zurück ins Leben zu finden, Menschen die an Covid19 gestorben sind, Menschen, die durch Covid19 Familienmitglieder oder Freunde verloren haben. Menschen in Pflegeheimen, die bis zur Impfung unsägliches Ertragen mussten und die Menschen und deren Angehörige, die Vorerkrankungen haben und zwar teilweise so schwer, dass sie auch im jüngeren Alter eine Covid19-Erkrankung aus nachvollziehbaren Gründen fürchten. Menschen, die tagtäglich im Gesundheitssystem die Folgen der Pandemie versuchen zu lindern.

    Was Herr Brüggemann bei seiner Kritik an seinen Kritikern offensichtlich nicht bedenkt und bei den Vorbereitungen als Mitinitiator der Aktion „#Allesdichtmachen“ nicht bedacht hat, dass es auch viele Menschen gibt, die sowohl zur ersten als auch zur zweiten der oben genannten Gruppen gehören. Wer setzt sich für diese Menschen ein? Wer macht auf die großen und zum Teil existentiellen Probleme dieser Menschen aufmerksam? Es ist ein Irrtum zu glauben es sei nur eine kleine Minderheit, die sowohl unter der Pandemie-Politik zu leiden haben als auch unter der Pandemie selbst.

     
  4. 38

    Wenn ich eine Botschaft ‚rüberbringen‘ möchte und hoffe, dass ich mit meiner Botschaft etwas Positives bewirke, dann wähle ich den oder die Adressaten so aus, dass nur die, deren Verhalten ich (aus meiner Sicht) positiv beeinflussen möchte, die Botschaft erhalten und sich angesprochen fühlen. Oder ich formuliere die Botschaft so, dass aus ihr klar hervorgeht an wen sie sich richtet.

    Sende ich die Botschaft an ein breites Publikum also im Prinzip an alle, tue ich gut daran die Botschaft so unmissverständlich zu formulieren, dass deutlich wird an wen sie sich richtet.

    Den Fehler, den Herr Liefers und seine „Mitbotschafter“ begangen haben, ist ganz banal und gleichzeitig fatal.

    Sie haben mit der Art ihrer Videobotschaften in Kauf genommen, dass Menschen sich angegriffen fühlen, die sie laut eigener Aussage nicht angreifen wollten. Schauspieler sind von Berufs wegen Kommunikationsspezialisten. Politisches Cabaret funktioniert, weil das Publikum versteht wer und was gemeint ist. Es wird sich mit Sicherheit nicht angegriffen fühlen. Ist das Publikum von Herrn Liefers, Herrn Brüggemann und den anderen Beteiligten zu dumm, um zu begreifen, was gemeint ist? Es sollte die Kommunikation der Bundesregierung kritisiert werden, so die nachträglich gegebene Erläuterung. Bei den Menschen angekommen ist etwas anderes nämlich „Wir finden das Getue um das Corona-Virus übertrieben“. Entsprechend sind die Reaktionen ausgefallen. Ärzte, Pflegekräfte, Rettungssanitäter, Polizisten, Vorerkrankte, Betroffene und deren Angehörige und viele andere haben das offensichtlich als schallende Ohrfeige empfunden. Andere dagegen haben applaudiert. Die Reaktionen von Politikern war eher verhalten. Was daran liegen kann, dass sie gelernt haben mit Provokationen professionell umzugehen oder dass sie sich nicht angesprochen gefühlt haben.

     
  5. 37

    Habe mir das hier gekauft. https://www.minifiguren.com/LEGO-Hund-Terrier-schwarz
    Habe so einen auch meiner Mitbewohnerin geschenkt. Hat mich dann prompt am nächsten Tag zum Tierarzt geschleppt. Hat den Doktor gefragt ob es sowas wie Katzenwahnsinn gibt. Musste den Doc mühsam davon überzeugen, dass mir nichts fehlt und ich auch noch alle Futterschüsseln im Schrank habe. Das hat kater davon seiner Mitbewohnerin einen Freifahrtschein für den Abendspaziergang zu schenken.

     
  6. 36

    ☝🏽 Ich habe da mal eine Frage ,darf die Domina ihren Kunden der gerne „Hündchen“ macht 🤭 angeleint,👍🏽 auf allen 4ren 🙄 nächtens in Kleve ausführen ? 😳 😎

     
  7. 35

    Drei bemerkenswerte Artikel zur Aktion #allesdichtmachen

    „Auf die Fresse“
    https://netzpolitik.org/2021/allesdichtmachen-auf-die-fresse/

    „Die Mär von den Untertanen und Gleichgeschalteten“
    https://www.zeit.de/kultur/film/2021-04/allesdichtmachen-schauspieler-corona-massnahmen-pandemie-politik/komplettansicht

    „Warum Liefers Medienbashing so gefährlich ist“
    https://www.rnd.de/medien/allesdichtmachen-warum-liefers-medienbashing-so-gefahrlich-ist-CYD67R3ILNGD5C6UVDBNIJS3CA.html

     
  8. 34

    @ 32. Chewgum

    😉

    Das wäre dann sozusagen der „Aufstand“ der Stoffhunde, Wackeldackel und unsichtbaren Riesenhasen, die uns dann angeleint durch die Stadt treiben ……….. 😉

     
  9. 33

    Die Meinungs- und Pressefreiheit existiert nach wie vor. Wer teilweise höhnische Statements per Video veröffentlicht, muss mit den Reaktionen (Drohungen und Beschimpfungen ausgenommen) klarkommen. Ich habe fast alle (einige waren nicht mehr verfügbar) Videos angeschaut. Die verächtliche Sichtweise, die sich teilweise hinter den ironisch oder satirisch verpackten Statements zeigt, finde ich abstoßend. Der Reflex ist in der gleichen Art und Weise zu reagieren und z.B. den Ton innerhalb der Kleveblogdisskusion zu verschärfen. Das bringt nicht nur nichts, das ist kontraproduktiv und wie pd in seinem Kommentar https://www.kleveblog.de/25761-2/#comment-426473
    an einer Stelle sinngemäß geschrieben hat unfair und unwürdig.

     
  10. 32

    Die Tage treffen wir uns also alle nach Mitternacht mit angeleinten Stoffhunden, Wackeldackeln und unsichtbaren Riesenhasen in der Innenstadt. Nachdem die ohne Hund spazierenden Paare (distanzgerecht hintereinander her) schon wieder zu Hause sind. Ohne Köter sind das schlechte Zeiten.

     
  11. 29

    @Jörg In Hundenamen bin ich schlecht. Wahrscheinlich würde ich irgendeinen Dichter nehmen, sowas wie Grass. Und dann: Grass, fass!

     
  12. 28

    rd mit Stoffhund durch die Klever Nacht. Eine schöne Vorstellung.
    Wie heißt eigentlich der kleine Rackerer?

     
  13. 27

    @26 Müt Sie meinten, in Post 18 nach der Presse- und Meinungsfreiheit rufen zu müssen.

    Von mir aus könnten manche zur Zeit auch gerne mal die Fresse halten.

     
  14. 26

    @24. Nur mal so

    Natürlich gelten Gegenargumentationen auf jeden Fall zur Meinungsfreiheit. Wer hat das bestritten?

    Ich vermisse mittlerweile wirklich die vernünftige Gesprächskultur. Das könnte aber auch daran liegen, dass es zu wenige oder gar keine realen Sozialkontakte mehr gibt. Das ist nur meine Meinung!

    Ich für meinen Teil, höre immer erst zu, oder lese auch ein paar mal …….. aber das kann und soll man nicht immer voraussetzen.

     
  15. 24

    @18 „Müt“ Haben Sie denn noch nicht festgestellt, dass in diesem Land jeder den größten Blödsinn frei rausposaunen kann?

    Dass Andere dann darauf reagieren, gehört aber ebenso zur Meinungsfreiheit dazu.

     
  16. 23

    Auf Twitter gesehen:

    „Die eigentliche Tragik ist ja, dass Leute, die vorher schon nicht geradeaus denken konnten, meinen, sie müssten plötzlich querdenken“

     
  17. 21

    @“Müt“ Diese Leute nennen sich Querdenker, aber mit der Definition hat das natürlich nichts zu tun.

     
  18. 20

    @19. rd

    Na ja, um nicht irgendwelchen Irrtümern zu unterliegen, habe ich mir die offizielle Definition zur Hilfe geholt.

    „Querdenker: jemand, der eigenständig und originell denkt und dessen Ideen oft nicht verstanden oder akzeptiert werden.“

    Da bleibt die allgemeine Frage, wie wird das von der Gesellschaft gesehen und bewertet?

     
  19. 18

    Man sollte nicht Beruf gegen Beruf ausspielen!

    Die Einen haben den Beruf des Schauspiels gewählt, andere wieder als Pflegekräfte, wieder andere als z.B. als Journalisten usw. ……..

    Es sollte aber in diesem Land noch immer u.a. die Meinungs- und Pressefreiheit herrschen!

     
  20. 16

    Ernsthafte Frage: Was ist denn eigentlich mit den Obdachlosen? Wird das toleriert, dass die draußen schlafen? 🤔

     
  21. 15

    Na, zwecks Energiesparen könnte man alle Ampeln abschalten…vielleicht noch das ein oder andere mehr…

     
  22. 14

    Bewegung an frischer Luft ist alleine bis Mitternacht erlaubt.

    ( https://www.kleveblog.de/corona-bundesnotbremse-das-schreibt-der-kreis-kleve-vor/ )

    Tip an rasende Reporter :
    Wer die Kamera aufs Stativ setzt,
    um soooo lange belichten zu können,
    daß die Ampeln rotGelbGrün leuchten,
    daß alle, die durch’s Bild gelaufen sind, bis zur Unerkennbarkeit verwischt werden
    und von den Autos nur deren grelle Lampen LeuchtSpuren zeichnen,
    der sollte vorsorglich nicht einfach still und starr hinter der Knipse verharren.
    Damit genügend deutlich „Bewegung“ markiert wird,
    empfehlen sich vielleicht ein paar LiegeStütz.
    ; – )

     
  23. 13

    In den Tierheimen gibt es doch bestimmt noch Hunde ohne Beine. Mit denen kann man um die Häuser ziehen*

    *Ich habe es nicht so gemeint. Bin nicht ganz dicht…

     
  24. 12

    Eine lukrative GeschäftsIdee für den 2,10m großen unsichtbaren Hasen Harvey ?

     
  25. 10

    Hätte man auch, einen Film drehen können. Hätte man nichts absperren brauchen. Meiner Meinung.

     
  26. 9

    Ich bin um 22:00 wie von der Tarantel gestochen mit der Fiets von der Merowingerstrasse nach Kellen geradelt , immer die nackte Angst vor einem blauen PKW. War aber nicht der einzige, viele schnell fahrende Autofahrer, viele Fußgänger.
    Da man bei jeder negativen Situation was positives für sich filtern muss. Ohne Ausgangssperre wäre es nicnt bei 4 Gin Tonic geblieben. Danke dafür!

     
  27. 8

    Darf man den nach 12 noch in den eigenen Garten bzw. sich auf dem eigenen Grundstück frei bewegen?

    I

     
  28. 4

    @Chewgum Weiß ich nicht. Aber bis 24 Uhr alleine an der „frischen Luft“ auf jeden Fall. Und für spätere Recherchen ziehe ich einen Stoffhund an einer Leine hinter mir her.

     
  29. 2

    Ja, Milva, sie war für mich, eine großartige Sängerin und Interpretin ……… ihr bedeutungsvolles Lied, auch in und hoffentlich nach dieser Zeit, „Hurra wir leben noch“ ………..