Die letzten Stunden vor der Bundesnotbremse: Ab Samstag ist Kleve noch dichter als ohnehin schon

Bundesnotbremsbändchen, könnte man sagen

Wer im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 18 vom 22.04.2021 die Seite 802 aufschlägt, findet dort das „Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ – es ist das Regelwerk, welches uns als „Bundesnotbremse“ angedient wurde, was wiederum ein sehr beschönigender Ausdruck für ein Maßnahmenpaket ist, dessen Notwendigkeit schon vor vier Wochen (streng genommen: vor fünf Monaten) außer Frage stand.

Es ist, als ob ein Lokführer, der einen entgegenkommenden Zug bemerkt, zunächst einmal mit der Leitstelle konferiert, die Betriebsanleitung zurate zieht und schließlich auch noch mit den Gewerkschaftsvertretern beratschlagt, wie der Freizeitausgleich infolge der möglichen Verspätung zu handhaben ist.

Für Kleve bedeutet die Ausgangssperre, das sich im Grunde nichts ändert. Nach 18 Uhr waren auch vor Corona nur noch wenige Menschen außer Haus unterwegs. Die Bezeichnung „Einsperr-Gesetz“ erscheint daher übertrieben

Nun denn, die aktuellen Inzidenzzahlen für Kleve liegen bei 177, morgen schon tritt die Bundesnotbremse in Kraft, und das heißt, alles, was es bisher an Öffnungen gegeben hat, wird mal schön wieder zurückgenommen. (Zur Inzidenzzahl siehe die Kommentare!) Plus, dies ein Novum in der deutschen Nachkriegsgeschichte, eine Ausgangssperre, die ab 22:00 Uhr gilt. „Merkels Einsperr-Gesetz“, wie die Bild-Zeitung mit einem sicheren Gespür für ein kleines bisschen Hass auf die Kanzlerin auf ihre Titelseite schrieb.

Negativ-Bingo

Was also wird sich ab Samstag ändern? Einkaufen mit negativem Testergebnis wird gestrichen, allerdings ergab eine kurze Inspektion heute bei Saturn, dass dieses auch jetzt schon faktisch nicht genutzt wird. Haushalten wird zugestanden, eine weitere Person zu treffen. Schulen dürfen ab einer Inzidenz von 165 und mehr keinen Präsenzunterricht mehr abhalten. In den Kitas gibt es nur noch eine Notbetreuung. Beschäftigte haben die Pflicht, Home-Office-Angebote anzunehmen (wenn es privat möglich ist). Die Gastronomie bleibt weiter geschlossen. Kontaktfreier Sport zu zweit ist möglich, Kinder bis zum Alter von 14 Jahren können immerhin auch in Sechser-Gruppen etwas unternehmen.

Wie lange wird die „Bundesnotbremse“ gezogen? Das Gesetz gilt bis höchstens 30. Juni, also 68 Tage. Liegt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100, werden die Maßnahmen zurückgenommen. Das war zuletzt vom 4. bis zum 8. März der Fall, von den Meldewirrnissen zu Ostern einmal abgesehen.

Wem diese Maßnahmen übertrieben erscheinen, dem sind vermutlich auch die aktuellen Zahlen, die der Kreis heute meldete, egal. Es gab binnen 24 Stunden 135 neue Fälle, in den Krankenhäusern des Kreises liegen 50 Menschen (so viele wie seit Weihnachten nicht mehr), und die Rechnung „Erkrankte minus Genesene minus Verstorbene“ ergibt aktuell eine Zahl von knapp 1000 Menschen die „aktiv krank“ sind – ein neuer Höchstwert. (Die Redaktion würde darauf hingewiesen, dass diese Formulierung missverständlich ist. Es handelt sich, wie geschrieben, um eine reine Rechengröße: Wer positiv getestet wurde, noch lebt und noch nicht zwei Wochen symptomfrei (Kriterium für „genesen“) war, fällt in diese Gruppe. Diese Menschen sind also infiziert (haben keine/leichte/schwere Symptome), wissen darum und sind wahrscheinlich auch noch infektiös.)

In Bedburg-Hau musste wegen eines Falles im Umfeld des Gemeinderates die für heute vorgesehene Sitzung des Gremiums abgesagt werden („die Gesundheit geht vor“, so Bürgermeister Stephan Reinders), und in Kleve legte eine Corona-Infektion eine ganze Arztpraxis lahm.

Der Kreis Kleve verschärft für die Sitzung des Kreistags die Schutzmaßnahmen – Mitglieder und Gäste müssen eine FFP 2-Maske tragen und einen tagesaktuellen negativen Coronaschnelltest vorlegen. Kreistagsmitglieder, die einer oder mehrerer der vorstehenden Verpflichtungen nicht nachkommen, werden abseits des Plenums, mit einem erhöhten Abstand, hinter Plexiglasscheiben separiert.

Mörike wäre in Tränen ausgebrochen

In der Stadt Kleve flatterten heute in der Fußgängerzone an den Metallgittern um die Platanenstämme bunte Bändchen. Dazu meldete die Stadt emojigesättigt auf ihrer Facebook-Seite „Kleve erleben“: „Komm lieber Mai und mache… wir haben heute mit diesen bunten Bändern schonmal ein bisschen Farbe in die Innenstadt gebracht“.

Bunte Bändchen, ein Zeichen der Hoffnung?

Kleve erleben: Hoffnungsvolles Posting, kurz vor der Notbremsung

Hier die aktualisierte kleveblog-Tabelle: Gesamtüberblick Corona Kreis Kleve

Weitere Ergänzung: Das Corona-Info-Board der Stadt Goch führt auf, wie sich die jeweiligen Zuwächse sich auf die 16 Kommunen des Kreises verteilen. Hier der Link: Corona-Info-Board.

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61 Kommentare

  1. 61

    @60 Seebär

    Ich verstehe gar nicht warum Sie sich den Schuh anziehen den ich hingestellt habe. Ich hatte schon verstanden, dass Sie Ihren Post ernst meinten und stimme absolut mit Ihrem Post 60 überein. Ich bekomme seit gut 20 Jahren aus erster Hand mit, welche Last auf den Schultern unserer Pflegekräfte ruht und lasse das nicht erst seit gestern in meine Kommentare einfließen. Ich frage mich nur .. wenn nicht jetzt eine Kehrtwende hin zu mehr Wertschätzung für die Leute, die Dienst am Menschen leisten, ja wann denn dann?

    Ich bekomme ebenfalls seit gut 20 Jahren mit, dass die Pflegekräfte keine Lobby haben und leider bzw. zum Glück viel zu viel Verantwortungsbewußtsein, so dass dort bis zur Selbstaufgabe geschuftet wird.. „man kann Team und Patienten ja nicht im Stich lassen“ Arbeitskampf ist dort schwierig und die Kirchen mit Ihrem 3. Weg sind gierige Raffkes, nicht viel besser als die privatisierten Kliniken, eher schlimmer.

    Naja, ein weites Thema und ich will mich vorm schlafengehen nicht aufregen 🙂

    Ich wäre schlicht schön, wenn dem Thema Wertschätzung für die wahren Leistungsträger, ähnlich viel Raum in den Diskussionen eingeräumt würde, wie den Themen Ausgehverbote, Kontaktsperren und was weiß ich.

    Von meiner Seite aus nicht mehr, nicht weniger.

     
  2. 60

    @59. pd
    Es ist ein Armutszeugnis für unser Gesundheitssystem, das durch Privatisierung von Kliniken und dem damit einhergehenden Wettbewerbs kaputt gemacht wurde. Das ist aber schon vor längerer Zeit passiert und damals hat es nur ein paar „Deppen“ gestört, die die schon vor 20 und mehr Jahren die Meinung vertreten haben, dass so etwas existentielles wie das Gesundheitssystem nicht in private Hände gehört. Hat damals aber sonst kaum jemanden interessiert. Und jetzt sollen innerhalb eines Jahres die größten negativen Auswirkungen der Umstrukturierung korrigiert werden? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Was in Jahrzehnten kaputt gemacht wurde, kann auch mit sehr viel Geld und Aufwand definitiv nicht in 13 Monaten auf Vordermann gebracht werden. Die Divi-Sprecherin muss die schlechte Nachricht überbringen. Einen Vorwurf kann man ihr daraus nicht machen. Was die von Ihnen unterstellte Naivität? Gutgläubigkeit? Dämlichkeit? „Ist solch eine Antwort jetzt ein Armutszeugnis für die Divi Sprecherin oder für die Menschen die die Antwort ohne Nachfrage hinnehmen?“
    angeht, wundere ich mich über Sie. Sie haben mehrfach darauf hingewiesen wie schlimm Sie es finden, wenn Ihnen oder anderen, die eine ähnliche Meinung vertreten, wenig Schmeichelhaftes unterstellt oder Sie abgekanzelt werden. Aber Sie tun es selbst auch. Wenn es Ihnen gut tut, dann halten Sie alle die die Erklärung der Divi-Sprecherin für sachlich korrekt halten, für treu-doofe Schafe. 58. war übrigens vollkommen sachlich gemeint. Ich habe die Privatisierung von Anfang schlecht gefunden und nicht erst jetzt wo wir die drastischen Auswirkungen sehen. Gerade deshalb ergibt aber die Erklärung der Divi-Sprecherin Sinn. Es ist praktisch die Bankrotterklärung der Umstrukturierung des Gesundheitssystems. Und welchen Aufschrei soll es jetzt geben? Jahrelang musste man sich teilweise ziemlich herablassende Kommentare anhören, wenn man die Meinung vertreten hat, dass Gesundheit und Gewinne erwirtschaften nicht gut zusammenpassen. Groß war das Geschrei nach einem schlanken Staat und nach einem Abbau des Sozialstaats, was eben auch das Gesundheitssystem beinhaltet. Dumm gelaufen! Und jetzt soll ich Spahn und Merkel an die Kehle springen? Sorry, aber das haben alle zusammen verbockt: Die Politiker / Parteien, Gewerkschaften, die Interessenvertretung der Ärzte und die Wähler letztlich auch.

     
  3. 59

    @58 Seebär interessante Antwort.

    Das keine Betten im Wortsinne abgebaut werden war schon klar. Ist solch eine Antwort jetzt ein Armutszeugnis für die Divi Sprecherin oder für die Menschen die die Antwort ohne Nachfrage hinnehmen?

    Natürlich ist der Grund für die abgebauten (im Sinne von nicht gemeldeten Betten) das Personal.

    Wo ist der Aufschrei?! Wo ist die Kampagne 25% + für jede Schwester und jeden Pfleger um den Job attraktiv zu machen. Was ist getan worden, um die knapp 10.000 Beschäftigten die im letzten Jahr aufgehört haben, zum Bleiben zu bewegen?

    Warum macht die SPD im ureigenen Wählerklientel das nicht zum Thema? Bessere Arbeitsbedingungen durch bspw. bessere Bezahlung?

    Ich höre da die letzten 13 Monate so gut wie nichts?! Es fokussiert sich alles auf Verbote und Einschränkungen, je härter je größer der Umfrageerfolg.

    Was für ein Armutszeugnis.

    Was ich heute morgen wohl in den Nachrichten gehört habe ist, dass der Krankenkassenbeitrag von 14,9 auf 17, irgendwas steigen soll. Wofür eigentlich? Für leerstehende Intensivbetten und 10.000 Menschen weniger Personal?

    Mein Vertrauen in die handelnden Personen nähert sich dem Nullpunkt. Ich hatte noch nie in meinem Leben so sehr das Gefühl, die Politik weiß nicht was sie tut und versinkt im Aktionismus. Es gibt wenige, sehr wenige Ausnahmen.. die Bürgermeister von Rostock und Tübingen fallen mir ein.

    Hatte heute einen stressigen Tag, sehe vielleicht zu schwarz … hoffen wir mal aufs Impfen und Besserung in 2 Monaten … ich weiß sonst echt nicht ob sich das Wählen überhaupt noch lohnt bei so viel Inkompetenz.

     
  4. 58

    @57. pd
    Die Antwort auf die Frage wo die Intensivbetten abgeblieben sind ist hier

    „Entgegen der mittlerweile weit verbreiteten These, es werden massiv Intensivbetten abgebaut, entgegnet eine Divi-Sprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Niemand baut Betten ab, aber wir haben einfach nicht das Personal, um sie zu betreiben“. Ein freies Bett könne im Intensivregister nur dann als frei gemeldet werden, wenn eine Klinik genügend Ärzte und Pfleger habe, um einen Patienten oder eine Patientin darin zu versorgen. Wie viele Pflegekräfte nötig sind, hat sich im Verlauf der Pandemie mehrmals geändert. Hinzu kommen Ausfälle durch erkranktes Klinikpersonal, die etwa in der zweiten Welle laut einer Divi-Sprecherin zunahmen.“

    https://www.rtl.de/cms/intensivmediziner-karagiannidis-immer-mehr-berufstaetige-mit-corona-auf-intensivstation-4744933.html

     
  5. 57

    @56 Steez

    ich empfinde es wie @55 nicht als Lappalie wenn der Staat mich von 22-5Uhr unter Hausarrest stellt. Ich empfinde es ebensowenig als lächerlich wenn defacto gegen mich und Millionen anderer Menschen ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen wird.

    Sorry für den Sarkasmus aber schön für Sie wenn Sie der Meinung sind, wir hätten derzeit aktuell andere Sorgen. Eine meiner Sorgen ist, in welchem Staat ich übermorgen aufwache und eine weitere das wirtschaftliche Überleben meines Betriebes.

    Das genannte Zauberwort ist: verhältnismäßig. Und da bin ich mir trotz der Dauerbeschallung aus sämtlichen Medien, trotz der unappetitlichen Anfeindungen wenn man Zweifel äußert und trotz der noch unappetitlicheren Gesellschaft, die es zweifellos verbreitet unter den Skeptikern gibt, ganz einfach nicht sicher, ob verhältnismäßig zwischen den Grundgesetzen abgewogen wird. Ich bin auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes gespannt, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ausgangssperre von dort abgesegnet wird. Da wird nach Faktenlage entschieden und nicht nach Stimmung in den Medien und Mehrheitsmeinung.

    Ich weiß, dass eine Mehrheit sich durchaus sicher ist, dass unsere Freiheit gut begründet und zurecht beschnitten wird. Die Meinung kann man auch gerne diskutieren aber bitte nicht, indem man Menschen mit anderer Meinung abwertet und in eine Ecke mit skurillen 3., 4.,oder 5.-Toilette Diskussionen stellt.

    Mir ist auch klar, dass die Sehnsucht nach dem starken Mann und den starken Maßnahmen davon getrieben ist, dass wir alle ein schnelles Ende der Einschränkungen wollen. Ich finde aber, die Sehnsucht ist eben vielleicht auch Sucht.. und die ist oft kein guter Berater.

    Ich habe Fragen und Zweifel.
    https://www.youtube.com/watch?v=ZX9QdZL4G-s&t=41s ein Chefarzt einer Kinderklinik .. die vollen 25min sind interessant aber ab so ab 2:45 geht es um Zahlen und deren Wirkung vs deren Aussage.

    Dann eine weitere Frage, wo sind eigentlich die 6-9000 Intensivbetten hin? Die werden während einer schlimmen Pandemie einfach mal so abgebaut? Und da ist ein Gesundheitsminister weiter im Amt der zulässt, dass in dieser schlimmen Lage Betten .. ja was? Verschwinden?

    Warum gibt es noch keine Kampagne 25%+ für Pflegekräfte?!!!! Ich bleibe freiwillig 4 Wochen komplett zuhause, sehe keinen Menschen und mauer mich ein wenn Ihr die Maßnahmen mit einer deutlichen Gehaltssteigerung für jeden Pfleger und jede Schwester verknüpft. Übrigens, das würde auch Eure Glaubwürdigkeit ganz immens steigern.

    Ja, eine schlimme Pandemie. Vor allem für die Menschen die doppelt leiden. Die Pflegekräfte die überlastet werden und die Millionen Lockdown Beschäftigten, die finanzielle Probleme bekommen.

     
  6. 56

    Zitat so nicht: „Genau eben nicht, der Staat muss differenzieren und erforderlich, geeignet und angemessen, also insgesamt verhältnismäßig, handeln und dies macht er gerade m. E. bei der Ausgangssperre nicht, sondern er hat hastig im Rahmen einer “Basta-Politik” gegenüber der MPK gehandelt.
    “Mal zeigen wo der Hammer hängt”, wobei der Bund lange genug die Eskapaden der MPK wohlwollend mitgemacht hat (“dann bin ich ja nicht Schuld”).“

    Nicht realisierbar für ein paar Wochen, oder doch mehr absurd.
    Wie wär´s mit Rechten für das dritte Geschlecht mit eigenen öffentlichen Toiletten? Sonst noch Probleme? Sorry für den Sarkasmus, doch ich glaube wir alle haben aktuell andere Sorgen als „Merkles Einsperrgesetz“. Das Ding heisst Pandemie – in der natürlich jeder auf sein Recht und Paragrafen pochen sollte – das ist echt hilfreich.

     
  7. 55

    @Steez
    „Doch wenn ich in Duisburg und Kleve Nachts nicht auf die Strasse soll, in Hasselt schon, in Rindern besser nicht, in Griethausen nur dann, wenn ich auf dem Deich wohne, wie soll das denn vermittelt werden? Die Gleichheit für alle, beinhaltet halt manchmal auch Ungerechtigkeit. So ist das nun mal.“

    Genau eben nicht, der Staat muss differenzieren und erforderlich, geeignet und angemessen, also insgesamt verhältnismäßig, handeln und dies macht er gerade m. E. bei der Ausgangssperre nicht, sondern er hat hastig im Rahmen einer „Basta-Politik“ gegenüber der MPK gehandelt.
    „Mal zeigen wo der Hammer hängt“, wobei der Bund lange genug die Eskapaden der MPK wohlwollend mitgemacht hat („dann bin ich ja nicht Schuld“).

    Auch in anderen Bereichen wird dieser Grundsatz ja angewendet, darum ist z. B die Grundsteuerberechnung so kompliziert, weil die verschiedensten Faktoren Berücksichtigung finden müssen.
    Ich möchte nicht, damit in Duisburg nicht zu viele unterwegs sind, auf dem Deich eingesperrt werden. Dies ist falsch eingeforderte Solidarität, weil der Staat seine grundrechtseingreifenden Maßnahmen nicht besser differenzieren kann bzw. will.
    Hoffnung kann dann nur den Kontrollorganen entgegebracht werden, die im Rahmen des Opportunitätsprinzips sachgerechtes Ermessen bei der Verfolgung dieser Ordnungswidrigkeiten anwenden müssen und damit spätestens hier dann eine sachgerechte Differenzierung durchführen.

     
  8. 54

    @HansA:

    Wie so oft im Leben gibt´s den Königsweg nun mal nicht. Nervig ist das sich ständig etwas ändert. Dies scheint der Situation geschuldet zu sein, welche nun mal unüberschaubar ist. Die wenigsten von uns dürften schon mal eine Pandemie erlebt haben. So ist es auch für die Wissenschaft. Wir wissen im Hier und Jetzt nicht mehr. Dennoch bringt z.B. das RKI, das Bestes was es vorzubringen hat. Genau das scheint einigen Kritikern nicht nur sauer aufzustossen:

    Das ist falsch, das sollte so nicht, richtig wäre aber, das sollte anders usw.. Ein unendlicher Mix, welcher eine ähnliche Konstruktion der Maßnahmen hat, die keiner wirklich haben möchte. Und da wären wir:

    Vertrauen darf man darauf, das alle Regeln zur Normalität bzw. Eindämmung führen sollen. Doch wenn ich in Duisburg und Kleve Nachts nicht auf die Strasse soll, in Hasselt schon, in Rindern besser nicht, in Griethausen nur dann, wenn ich auf dem Deich wohne, wie soll das denn vermittelt werden? Die Gleichheit für alle, beinhaltet halt manchmal auch Ungerechtigkeit. So ist das nun mal.

    Liffers&Co.:

    Da werden gleichgeschaltete Medien impliziert, die während der Corona-Zeit nur Einseitiges vermittelt hätten.

    Zitat: „Habt ihr euch rundherum gut informiert gefühlt?“

    Seit über einem Jahr sorgten die Medien dafür, „dass der Alarm da bleibt, wo er hingehört, nämlich ganz, ganz oben“.

    Liffers offenbart, dass er alle anderen selbstkritischen, nachdenklichen Berichte nicht registiert hat. Andere sind schlecht informiert, Mainsteam, verblödet? Puuuhhh…

    Wer den lauten Beifall von einem Naidoo, verpeilten Verschwörern und der AfD in Kauf nimmt, muss sich nicht wundern, wenn man hastiges beirudern, ein nachkarten zur Distanzierung von Extremen nicht akzeptieren kann.

    Allen Pflegern, Ärtzen, allen ernsthaft Erkrankten und 80.000 Toten in der BRD, mit solch „schauspielerischen“ Formaten noch was auf die 12 kloppen zu müssen, das hat schon was von Borniertheit.

     
  9. 53

    @Jack Tar Der Satz war Teil des Artikels und ich halte ich nicht für unsachlich. Bestätigen möchte ich aber den Eindruck, dass die Diskussion hier in den vergangenen Wochen an Niveau gewonnen hat.

     
  10. 52

    @50.

    Es wäre wünschenswert, dass ein sachlicher und unvoreingenommener Meinungsaustausch möglich ist. Im Kleveblog sind die Diskussionen weitestgehend gemäßigt und ein Bemühen um Sachlichkeit ist bei vielen Posts sichtbar. Unsachliche Ausrutscher kommen von beiden Seiten.

    Im 45. Post hat Sonicht folgendes Zitat eingefügt: „
    „…Wem diese Maßnahmen übertrieben erscheinen, dem sind vermutlich auch die aktuellen Zahlen, die der Kreis heute meldete, egal. …”“
    Wer auch immer das geschrieben hat (die Quelle ist nicht angegeben) hat die Diskussion in Richtung Unsachlichkeit gelenkt und Vertretern abweichender Meinungen Gleichgültigkeit unterstellt.

    Am Ende des selben Kommentars schreibt Sonicht „Einmauern im Keller kann daher keine Lösung sein, höchstens eine individuelle, wer es unbedingt möchte.“
    Das ist ebenfalls sehr unsachlich und unterstellt Menschen mit abweichender Meinung implizit Realitätsferne und einen Hang sich selbst und andere einsperren zu wollen.

    Schwarz-weiß-Denken ist unabhängig von der Meinung und kommt leider überall vor.

     
  11. 51

    @rd Die Zahl rührt daher, dass an dem Tag, als die Entscheidung fiel, der Wert etwa bei 165 lag.

    Im Radio hörte ich eine Politikerin auf die Frage nach der 165 Inzidenzgrenze sagen: „Dieser Wert ist ein Kompromiss.“

    Soweit ich weiß wollten die Fachkundigen Wissenschaftler eine 100, die Wirtschaftsfraktion wohl eher die 200 oder keine Grenze.

     
  12. 50

    @48. HansA

    Als es gerade erst anfing und eine große Mehrheit im Frühjahr 2020 hinter der Corona-Politik stand, fingen Leute aus dem rechten politischen Spektrum mit der Hetze an. Damit wurde die Möglichkeit Kritik zu üben für alle anderen, die weder politisch rechts noch Verschwörungstheoretiker oder ähnliches sind, stark eingeschränkt. Die „gegnerische Seite“ fürchtet und wie ich meine auch zurecht die Aggressivität und den gesellschaftlichen Einfluss dieser Szene. Leider hat das auch zur Folge, dass auf beiden Seiten des Öfteren mit harten Bandagen gekämpft wird.

     
  13. 49

    @HansA Die Zahl rührt daher, dass an dem Tag, als die Entscheidung fiel, der Wert etwa bei 165 lag.

     
  14. 48

    Ich habe noch nicht einen Politiker, Virologen o.ä. gehört, der plausibel erklärt hat, was es mit der Inzidenz von 165 bei möglichen Schulschließungen auf sich hat. Vielleicht 150 + 10 % als Good-Will-Aufschlag, da man den Kindern schon so viel zugemutet hat? Wer kann Aufschluss geben?

    Gefühlt ändern sich die maßgeblichen Werte, die entscheidend sind, alle paar Wochen. Manchmal innerhalb von Tagen.

    Wer soll da ernsthaft Vertrauen in die Corona-Politik und die verabschiedeten Maßnahmen haben?

    Ich merke im Freundeskreis aus ganz „normalen“ Leuten mittleren Alters, mittleren bis oberen Einkommens, meist mit Eigenheim und 1-3 Kindern, dass die Akzeptanz erheblich sinkt.

    Viele würden sich gerne „zu Wort melden“, aber ganz ehrlich, mit esoterischen Anhängern, Pegida-Typen oder der AFD möchte keiner von denen in einen Topf geworfen werden. Bei jeder Demo würde einem ja die Röte ins Gesicht schießen; vor Wut auf so viele Deppen oder vor Scham.

    Die heutige Berichterstattung, die Reaktionen auf die Videos einiger Schauspieler hat mal wieder verdeutlicht, wie sehr das Thema in schwarz und weiß aufgeteilt wird. Grau gibt’s anscheinend nicht mehr…

     
  15. 47

    @37. Zugereister

    „Am 31. Dezember 2019 wurde die WHO über Fälle von Lungenentzündung mit unbekannter Ursache in der chinesischen Stadt Wuhan informiert. Daraufhin identifizierten die chinesischen Behörden am 7. Januar 2020 als Ursache ein neuartiges Coronavirus, das vorläufig als „2019-nCoV“ bezeichnet wurde.“

    https://www.euro.who.int/de/health-topics/health-emergencies/coronavirus-covid-19/novel-coronavirus-2019-ncov

    Dezember 2019 oder 7. Januar 2020 ist noch ziemlich früh gewesen.

    Werde mir den von Ihnen verlinkten Artikel in Ruhe zu Gemüte führen.

     
  16. 46

    @41. Marc Tenhaef

    „Generell finde ich es aber befremdlich, wie schwer es bei diesem Thema ist, eine kritische Meinung zu haben.“

    Ich glaube nicht, dass Kritik an der Corona-Politik grundsätzlich nicht geduldet wird.Weder in die eine Richtung (Corona-Maßnahmen werden als unzureichend angesehen) noch in die andere Richtung (Corona-Maßnahmen werden als zu streng angesehen). Was mich stört, sind Kommentare wie der 15. Post von Luckyluke, der Sachverhalte stark vereinfacht und verzerrt darstellt. Womit ich etwas anfangen kann ist beispielsweise der 38. Kommentar, der auch von Luckyluke ist. Ich muss ja nicht der gleichen Meinung sein.

    Wer aber mit einer rhetorischen Frage behauptet Zitat „Welche der beschlossenen Maßnahmen hatte denn nachweislich Erfolg?“ Zitatende (15. Post), dass die Maßnahmen keinen Erfolg und keinen positiven Nutzen hatten, differenziert nicht. Die Maßnahmen hatten eine positive Wirkung und viele sind auch sehr wirksam. Nur waren alle Maßnahmen zusammengenommen nicht so wirkungsvoll wie wir gehofft hatten. Einige Maßnahmen waren weniger sinnvoll als andere, aber pauschal zu behaupten die Maßnahmen hätten keine erwünschte Wirkung gehabt, ist nicht richtig. Ein Blick z.B. nach Brasilien und die Frage ist beantwortet wie es ist, wenn keine oder kaum Maßnahmen ergriffen werden, um das Virus in Schach zu halten. Um das zu erkennen, brauche ich kein Epidemiologe zu sein. Massengräber, überfüllte Krankhäuser, Infizierte jeden Alters, die elendig ersticken. In Brasilien kommt natürlich erschwerend hinzu, dass das Gesundheitssystem dort eines Horrorfilms würdig ist. Sicher, unser Gesundheitssystem ist Gold dagegen, aber bei explodierenden Infektionszahlen wie in Brasilien, würden auch bei uns Patienten mit oder ohne Coronavirus nicht mehr angemessen medizinisch versorgt werden. Ein Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten mit lebensgefährlichen Verletzungen und wir im Kreis Kleve merken wie endlich die Ressourcen sind. Vielleicht hat ja einer der Nachbarkreise noch einen Platz auf der Intensivstation frei. Ansonsten würde das dann für in Lebensgefahr schwebende Verletzte (oder Erkrankte) ein Flug um Leben oder Tod in eine noch weiter entfernte Klinik werden.

     
  17. 45

    …Wem diese Maßnahmen übertrieben erscheinen, dem sind vermutlich auch die aktuellen Zahlen, die der Kreis heute meldete, egal. …“

    Was soll das denn bedeuten? Wer die Maßnahmen als nicht verhältnismäßig, also nicht für geeignet, erforderlich und angemessen hält, insbesondere die Ausgangssperre, dem sind auch die Zahl der Infizierten egal?
    Soll der (konstruktive) Kritiker der Maßnahmen oder zumindest eines Teils dieser damit in eine bestimmte Ecke gestellt werden?
    Genau diese Art der Bewertung von Kritik ist ein sehr großes Problem von derzeitiger Berichterstattung, auch in anderen heiklen politischen Themen.

    Fakt bleibt, die Wirksamkeit und vor allem der kausale Zusammenhang von Ausgangssperren, insbesondere im ländlichen Raum, konnte bisher nicht erbracht werden. Studien zeigen max. mögliche Tendenzen. Die Orientierung an einem einfachen Infektionensquotienten auch nicht.
    Niemand konnte mir bisher erklären, warum ich mit meiner Ehefrau in hoffentlich kommenden Sommernächten nicht um den Baggersee im Dorf laufen darf, um die Nacht zu genießen, weil der Tag die Zeit nicht hergibt.
    Wen gefährdet dies? Welche Ansteckung wird verhindert?

    Die Ausgangssperre dient m. E. alleine der einfachen Kontrollmöglichkeit der Kontaktsperre, aber dies begründet nicht deren Verhältnismäßigkeit, sondern dokumentiert die mangelhafte Personlstärke der Kontrollorgane und das Fehlen gezielter Kontrollmöglichkeiten und auch -willen. Dafür möchte ich aber nicht mit der Einschränkung meiner Grundrechte haftbar gemacht werden.

    Wie hier mit dem Föderalismus umgegangen wird, davon will ich gar nicht reden. Die Diskussion im Bundesrat und die dazu konträre Abstimmung spricht Bände, Angst, Ahnungs-, Phantasielosigkeit und Verunsicherung prägen m. E. dieses Verhalten. Ich kann Herrn Haseloff in seinen Aussagen verstehen, leider handelt er anders.

    Ich habe auch Angst, Angst vor den zukünftigen politischen und insbesondere wirtschaftlichen Entwicklungen, nicht nur vor dem Virus.
    Risiko gehört zum Leben, beim Autofahren, Motorradfahren, Fliegen und, und, und.
    Hier gilt es das Risiko zu vermindern (z. B. AHA+L) und lernen, damit zu leben und umgehen zu können. Dies wird auch die Zukunft sein, denn eine Inzidenz von null ist Illusion, wie bei der Grippe & Co. auch. Einmauern im Keller kann daher keine Lösung sein, höchstens eine individuelle, wer es unbedingt möchte.

     
  18. 44

    @Marc: Meine Wahrnehmung ist (habe jeden Tag mit Kunden und dem neuen Thema Nr.1 😉 zu tun , das weniger die Zustimmung zu den Massnahmen akzeptiert wird.
    Die Menschen scheinen müde zu sein, so geht´s mir übrigens auch. Dennoch möchte ich rationalen Qellen vertrauen, welche ihre Aussagen nachvollziehbar belegen können.
    Wenn es jahrelang so weiter gehen würde, hätten die Horrorszenarien eingier Zeitgenossen eine Berechtigung. Doch da sind wir nicht. Es ist der 23.04.2021 und unser Land ist weder heute, noch nächste Woche, oder in absehbarer Zeit „kaputt“. Und wenn so wäre, ist daran weder Merkel, noch Spahn, noch weiß der Kuckuck wer Schuld, sondern ein Schei…Virus.

    Hoffen wir auf die kommenden wärmeren Monate und auf eine hohe Beteiligung für das impfen. Für mich ist das vorerst eine Perspektive.

     
  19. 43

    @ 26. Steez

    In 21. war natürlich die Lektüre gemeint, in der Sie eventuell einen Artikel gelesen hatten.

    Ja, das „Sie“ ist auch dem Abstandhalten zuzuordnen. Nach der offiziellen Höflichkeitsform gibt es dadurch Distanz und Respekt ………. 🙂
    ………. aber das nur am äußersten Rande!

     
  20. 42

    @35. HansA
    Es ist mit der Pandemie genau wie mit der Umweltverschmutzung und dem Klimawandel. Jeder einzelne hat nicht den Eindruck etwas zu tun, was dazu beiträgt. Niemand von uns schippert auf das Meer und wirft dort säckeweise Müll ins Wasser und trotzdem gibt es Mikroplastik und anderen Müll im Meer. Wenn Sie das so sehen wollen, dann haben alle Bürger im Kreis, die nicht getestet worden sind oder ein negatives Testergebnis haben nichts mit der Pandemie zu tun. Unter den nicht getesteten Menschen können selbstverständlich auch Infizierte sein, aber die hätten auch nichts mit der Pandemie zu tun.

     
  21. 41

    @Steez.

    Was wäre wenn ist doof, stimmt.
    Guter Beitrag, aber mir, der trotz der Einschränkungen diesbezüglich recht pragmatisch gehandelt hat, fällt es schwer. Bin natürlich auch froh, daß ich die Möglichkeit habe, jeden Tag arbeiten zu gehen, Geld zu verdienen.
    Bin es trotzdem leid, aber ich werde mich wie fast alle?! selbstredend an die Bestimmungen halten.
    Generell finde ich es aber befremdlich, wie schwer es bei diesem Thema ist, eine kritische Meinung zu haben. Beispiel heute in den Medien, z. B. Herr Liefers.

     
  22. 40

    @Marc: Bei allem Respekt … was ist wenn… ist ein ungelegtes Ei.
    Was ist wenn, können vl. Wissenschaftler beurteilen. Alles was wir haben basiert auf Wissenschaft und wir nutzen sie 24Std. am Tag. Weshalb so viele Menschen der Wissenschaft nun nicht mehr trauen und dem ganzen manchmal eine Verschwörungandichten, ist für mich unverständlich.

    Wie Jack bereits erwähnte, China, Brasilien, USA, alles ist heute nur um die Ecke. Ist es nicht so, dass die „Eliten“ weltweit versagt haben? Vl. gibt es den Kritikern zu den Maßnahmen – durch alle globalen Regierungen – zu denken, das noch niemand „die Lösung“ gefunden hat. Merkel & Co. sind also in bester Gesellschaft und nix besonderes.
    Überall auf dem Globus ein auf und ab, oder wie in einigen Staaten unter großartigen Narzissten zeitweise ein kontinuierliches Berg ab (wir braucnen keine Masken, es ist nur ein Grippchen, es wird im April verschwinden, ich verstehe das alles sehr gut, kann man Desinfektionsmittel spritzen???).

    Letztendlich, bei allen Kontroversen hier, wollen m. E. alle das gleiche:

    Dass so wenig Menschen wie möglich erkranken, leiden, so wenig wie möglich sterben, dass wir bald Erleichterung haben und wieder zum normalen Leben zurück kommen. Das wir mit dem Mist leben müssen, zeichnet sich leider ab. Wie intensiv das wird, liegt an uns allen und jedem einzelnen.

     
  23. 39

    Es besteht wohl doch noch Hoffnung: Bei der bekannten Bäckerei am Fischmarkt wurden heute Morgen die Sonnenschirme montiert.

     
  24. 38

    Ich sage nicht, dass alle Maßnahmen sofort beendet werden müssten
    Die AHAL Regeln machen Sinn und sind wichtig
    Mindestens 2 Tests pro Woche auf der Arbeit sollte auch verpflichtend sein, ebenso in den Schulen

    Aber grundsätzlich sollte in allen Bereichen versucht werden soviel zu öffnen wie es nur möglich ist.

    Aerosole haben Outdoor kaum eine Chance
    Die Ansteckung im Freien liegt im Promillebereich

    Die Gastronomie hat gut funktionierende Hygienekonzepte, ebenso der Einzelhandel

    Ich sehe auch keine erhöhte Gefahr sich im Freibad anzustecken, oder in einem Zoo

    Es gibt so viele Bereiche wo eine Öffnung einfach mehr Sinn macht, als eine Schließung

    Und vieles ist auch nicht nachvollziehbar
    Ich darf mich mit zb 100 Personen im Supermarkt aufhalten, aber jetzt nicht mit 1-2 anderen bei Jack&Jones

    Nach 22 Uhr alleine kein Auto mehr fahren, aber früh morgens in Bus&Bahn mit vielen anderen usw usw

     
  25. 35

    Habe ich richtig gerechnet, dass derzeit 99,8224 % der Kreis Kleve-Bevölkerung
    statistisch nichts mit Corona zu tun haben?

     
  26. 34

    @Volker Tacho Der Kreis liefert mir die Daten ja. Er nutzt aber nicht die Inzidenz, die sich aus der Berechnung der eigenen Zahlen ergibt, sondern übernimmt einen Wert aus Düsseldorf.

     
  27. 33

    @27. Marc Tenhaef

    „Aber wie er erwähnte, was ist wenn selbst sie Impfungen nicht mehr ausreichen, weil es ja diese Mutationen gibt?“

    Das haben wir alle weltweit so kommen lassen. Bei einer sofortigen und konsequent Reaktion schon im Dezember 2019 oder zumindest im Januar 2020 (im Februar, März oder April 2020) wäre das Virus unter Kontrolle gebracht worden und wahrscheinlich sogar von der Bildfläche verschwunden. Haben wir aber nicht. Wir leben im 21. Jahrhundert. Es gab schon diverse Viren mehrfach auch aus China in den letzten 20 Jahren. Wir wissen, was wir tun. Die Unwissenheit, die die Menschen zur Zeit der spanischen Grippe für sich reklamieren konnten, können wir nicht für uns reklamieren. Es wird massenhaft Widerspruch gerade in diesem Punkt geben und ja, hinterher ist man immer schlauer. Aber mal ganz ehrlich, als in Wuhan die Menschen und auch viele Jüngere wie die Fliegen gestorben sind und der junge Arzt, der die chinesischen Behörden auf das neuartige Virus aufmerksam gemacht hat, schier die Wände hochgegangen ist, weil die Behörden anfangs nicht genug gegen das Virus unternommen haben, hatten wir da wirklich das Gefühl, dass uns das nicht betrifft? Direkte Flugverbindungen nach China in ganz Europa, intensive wirtschaftliche Verbindungen. Oh Wunder, dass Virus hat tausende von Kilometern innerhalb kürzester Zeit zurückgelegt. Wie konnte das passieren?

    Es kann gut sein, dass wir tatsächlich mit dem Virus und all seinen Begleiterscheinungen leben müssen, weil wir dem Virus weltweit ideale Voraussetzungen geschaffen haben zu mutieren und immer wieder die Impfstoffe auszutricksen.

     
  28. 32

    @ 30

    Wird denn der Kreis die Tabelle von Kleveblog heranziehen bei der Beurteilung der umzusetzenden Maßnahmen? Gibt es da schon interne Informationen aus dem Kreishaus?

     
  29. 31

    @ 18
    Doch, genau das ist unser Leben derzeit. Anders kann es nicht funktionieren.

    Ich kann dieses „POsitIV geTEsteSt iSt NichT ErkRanKt!“ nicht mehr hören. Was hier bei nach meiner Meinung außer Acht gelassen wird ist, dass es neben den entdeckten Fällen eine vermutlich deutlich höhere Dunkelziffer an unentdeckten Fällen gibt. Die stecken (unbemerkt und ungewollt) weitere Leute an. Sollten die Maßnahmen zurückgenommen werden wird dieser Anteil schnell größer.

    Gerade die nach deiner Definition erkrankten Fälle stecken vermutlich kaum jemanden an, da sie ja selbst merken, dass sie erkrankt sind und sich hoffentlich dementsprechend verhalten. Ein asymptomatischer subklinischer Fall aber kann ja gar nicht wissen dass er eine Gefahr für andere darstellt. Dieses Risiko kann somit nur durch für alle geltende Regeln eingedämmt werden, die dann von Kritikern wie Ihnen angeprangert werden.

    PS: Kennen Sie den Dunning-Kruger-Effekt?

     
  30. 30

    @ImmerFröhlich In dem Fall ist kleveblog genauer als das Landeszentrum Gesundheit. Warum die Zahlen seit einiger Zeit voneinander abweichen, kann ich mir nicht erklären, vermutlich hängt es mit den Dienstzeiten des berechnenden Beamten zusammen. Jedenfalls wird der Wert hier auf Basis der gemeldeten Zahlen errechnet, nachvollziehbar für jedermann in der unten verlinkten Tabelle.

     
  31. 29

    @ -28 ImmerFröhlich – traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast – nach über 1 Jahr Corona wissen wir doch, dass die gemeldeten Zahlen häufig nicht der Realität entsprechen.

    Das wir aktuell noch im „grünen Bereich“ sind was die Schulen angeht (und die Kitas nicht zu vergessen) mag per Zahlen zwar korrekt sein, aber von „grünem Bereich“ kann doch bei einer Inzidenz von 160 +/- nicht mehr gesprochen werden. 165 ist jetzt wohl das neue 50? oder 100? oder XXX (einfach mal eine x-beliebiege, von der Politik vorgegebene Zahl einsetzen)…Die Zahl wird doch gefühlt immer genau so angepasst, dass es möglichst wenig Konsequenzen hat… aber Hauptsache die Gastronomie muss weiter geschlossen bleiben…. nachdem die nun seit Monaten geschlossen sind, die Zahlen aber weiter gestiegen sind und noch steigen, müsste es eigentlich auch „denen da oben“ einleuchten, dass die Gastronomie (und gerne auch die Kultur) NICHT für die hohen Inzidenzzahlen verantwortlich sind.

     
  32. 28

    Der aktuelle Inzidenzwert lag am 22.04 bei 163,9, am 23.04 bei 157,8 (und nicht 177). Wir sind aktuell also noch im grünen Bereich was die Schulen angeht…

     
  33. 27

    Es sind scheinbar viele Daltons unterwegs, die dem Luckyluke (in einigen Punkten Vll auch zurecht) vehement widersprechen. Aber wie er erwähnte, was ist wenn selbst sie Impfungen nicht mehr ausreichen, weil es ja diese Mutationen gibt? Ein weiter so?
    Das Versagen unserer politischen Elite ist ja scheinbar nicht so schlimm, aber wir Bürger müssen das alles wieder akzeptieren, ich bin es satt. Die Schulen werden wieder schließen, obwohl wie oben erwähnt viele Pflegekräfte und andere Berufsgruppen tagtäglich viel höheren Gefahren ausgesetzt sind…….. Was muten wir unseren Kindern zu?
    Oder habe ich was überlesen und die können auch alle Homeoffice machen?

     
  34. 26

    Sorry erstmal, hier scheint das „Sie“ die Nettiquette zu sein, halte ich mich ab sofort dran.

    @Müt: Beauptungen einzelner und die Presse sollten nachvollziehbare Fakten bieten, statt Freiheit für fragwürdige Aussagen und Hetze zu missbrauchen. Die angeblich „besten Informationen“ sollte man belegen können. Vl. könnten wir uns drauf einigen, dass ansonsten was fehlt?

    Wie könnte man sich über etwas geschriebenes ärgern – oder auch nicht 😉 – wenn man erst gar nicht liest? Also bitte…

    Meinung: Wenn diese durch Inhalte gestützt ist, wird sie ernst genommen.

    O.K., persönlich, Steez; in den 80ern war ich Punk. Einen Teil der nonkonformistischen Einstellung habe ich bewahrt. Diese beinhaltet u.a. ein ausgeprägtes soziales Denken, wie auch eine positive Einstellung für das Leben. Genau das gilt es aktuell zu schützen. Ansonsten kommen wir dahin, wo einige bereits sind:

    Die Wirtschaft, Kommerz, wird über Krankheit und Tod, damit moralisch über das Leben gestellt.

     
  35. 25

    Lucky ich werde nicht müde, all denen die einfach was zur Pandemie behaupten, nach Fakten zu befragen:

    Bitte veröffentliche Zahlen und Konsequenzenzu zu den Folgen des exponentiellen Wachstum. Belege bitte wo die Reise hingeht. Oder kannst du das nicht, wie Post 16 vermuten läßt.

    Gern antworte ich auf deine Frage, welche der beschlossenen Maßnahmen hatte denn nachweislich Erfolg?

    Wenn man die Eindämmung als Erfolg werten kann (kann nicht jeder Xavier):

    AHA Regeln, Kontakte beschränken, wenn´s geht Zuhause bleiben, App auf´m Smartphone, testen oder testen lassen, Verantwortung übernehmen, konsequent handeln.

    Sorry dass ich hier mit was ganz Neuen aus Ullenbusch angetanzt komme…

     
  36. 24

    Natürlich hinkt die Geschichte mit dem Auto. Was ich damit aber sagen wollte, ist, dass wir bezogen auf die Pandemie sozusagen gebremst den Berg runterfahren. Es ist trotzdem zu schnell. Also schimpft man auf die Maßnahmen, die ja eh nichts bringen würden und fühlt sich in seiner Freiheit eingeschränkt. Wenn wir ungebremst den Berg runterfahren würden, hätten wir über kurz oder lang brasilianische Verhältnisse. Wie hier schon jemand anders geschrieben hat, ist das Kritische die exponentielle Ausbreitung des Virus. Da macht auch ein viel besseres Gesundheitssystem als es das brasilianische ist schlapp.

    Übrigens glaube ich nicht, dass die Beführworter des „Wir müssen einfach mit dem Virus leben und heben am besten die Kontaktbeschränkungen etc. wieder auf.“ ein schlichtes Gemüt haben, was die Geschichte mit dem Auto möglicherweise nahelegen könnte. Die Ursache für die beharrliche Ignoranz liegt woanders.

     
  37. 23

    Mußte heute soWieSo nach Bonn.
    Bin von dort weiter nach Adenau ( am NürBürgRing, in RijnLand-Pfalz ),
    zu jenem BauMarkt,
    denn ich seit vielen Jahren abUndZu aufsuche
    weil er zu einer kleinen Kette gehört
    und deshalb manches im Sortiment hat,
    was ich sonst vergeblich suche.

    Der BauMarkt hatte ganz „normal“ geöffnet.
    „normal“ fast wie anno dunneMals !
    Nur RotzTrichter vor die Nase,
    dann ganz einfach rein
    und gemütlich alles zusammenSuchen, was gebraucht wird,
    dabei freundlich und ausführlich beraten worden.

    kein Test nötig.
    kein GewerbeNachweis.
    keinen Termin vereinbaren.
    keine Artikel mühsam im voraus  “ am grünen DeskTop “  bestellen.

    auch keine MenschenMassen – heute.
    Ob morgen der Ansturm aus TorSchlußPanik entsteht ?
    Ab SamsTag auch dort alles runterGelockt ?
    keine verlockende Aussicht !

     
  38. 22

    Außer dem Fahrer sitzen noch zwei weitere Personen im Auto. Der eine sagt „Das ist doch genauso wie vorher, bringt also nichts. Da kannst Du auch im vorherigen (höheren) Gang die Straße runterfahren. Der andere sagt „Schalte noch einen Gang runter, damit Du weniger bremsen musst.“
    Der Fahrer kann sich nicht entscheiden und schaltet nicht.

    Das Auto wird schneller und die Bremsen werden wärmer und wärmer.
    „Du siehst doch, dass es gar nichts bringt! Schalt’ doch endlich mal hoch!“ schreit der eine und der andere fleht „Schalt‘ runter!“

    Das Gefälle der Straße wird langsam geringer. Die Bremsen sind inzwischen heiß geworden. Das Fahrzeug fährt nun mit hoher Geschwindigkeit auf der inzwischen wieder ebenen Straße. Vor einer Kurve versucht der Fahrer zu bremsen, aber die Bremsen versagen.

    Das Auto landet im Graben. Der eine Mitfahrer brüllt „Du Idiot, wärst Du im höheren Gang gefahren, wäre das alles nicht passiert!“ Der andere sagt gar nichts.

     
  39. 21

    @Steez

    Ich kenne „steez“ nur aus der Hip-Hop-Kultur der 1980er, und das hatte was mit „Coolness“ und easy zu tun 😉

    Vielleicht hat Ihr NN eine andere Bedeutung?

    Warum trauen Sie anderen Menschen nicht zu, dass sie bestens informiert sind?
    Und warum ärgert es Sie, dass es zum Glück in diesem Land noch Meinungs- und Pressefreiheit gibt?

    Warum lesen Sie, wenn es Ihnen nicht gefällt?

    Wenn man in seinem Umfeld viele schwerwiegende Schicksalsschläge mit erlebt hat, die erduldet werden mussten, sieht man das „Große Ganze“ mit anderen Augen. Man hinterfragt z.B. warum viele Menschen auf diesem Erdball täglich, ohne irgendwelche Hilfe zu bekommen, verhungern?

     
  40. 20

    @18
    Das stimmt
    Also was tun? Bzw worauf hoffen?
    Impfen impfen und nochmals impfen.
    Dann im Sommer Herdenimmunität.
    Dann ist aber auch Schluss mit den Maßnahmen oder?
    Dann bekommen wir unser normales Leben zurück ja?

    Oder kommt dann Mutation xy und es müssen erstmal alle Impfstoffe angepasst werden. Dann nachimpfen…
    Dann kommt der Herbst/Winter und wir müssen nochmal ein bisschen durchhalten ?!?

    Erstaunlich wieviele sich an die neue Normalität schon gewöhnt haben und bereit sind noch länger ihr Leben so dahinzuleben

    Arbeiten und einkaufen…das ist kein Leben!

     
  41. 19

    Ein Autofahrer fährt auf einer zunächst ebenen Straße. Nach und nach wird die Straße abschüssig. Der Fahrer muss immer öfter bremsen und schaltet einen Gang runter. Das Gefälle der Straße nimmt zu und der Autofahrer muss genauso viel wie vor dem Runterschalten bremsen. Wie reagiert der Fahrer?

    a) Der Fahrer schaltet noch einen Gang runter.

    b) Der Fahrer ist frustriert und schaltet wieder in den höheren Gang.

    c) Der Fahrer schaltet nicht.

     
  42. 18

    Wir haben gerade eine hohe Inzidenz und gleichzeitig viele Personen in den Krankenhäusern. Es scheint da also eine Korrelation zwischen beiden Parametern zu geben. Natürlich liegt die Korrelation nicht bei 1 und natürlich wäre es besser, die klinisch Kranken zu zählen und die subklinisch Infizierten aussen vor zu lassen. Das ändert aber kurzfristig nicht viel an der Situation und würde nur erheblich umständlicher zu erheben sein. Es fängt schon damit an zu definieren, was erkrankt heißt, zählen da leichte Kopfschmerzen und Müdigkeit schon dazu?
    Es wird jetzt deutlich mehr getestet als vorher also werden auch mehr Infizierte gefunden. Die im neuen Gesetz angegebenen Grenzwerte liegen aber auch deutlich über den früher mal als wichtig eingestuften Werten (wer erinnert sich noch an die 35?)

     
  43. 17

    @16

    1% der Erkrankten müssen intensiv medizinisch behandelt werden.

    Rechtfertigt natürlich alle Maßnahmen bis zum Sankt Nimmerlein Tag..

    Corona wird nicht mehr verschwinden, wir müssen lernen damit zu leben

     
  44. 16

    @Luckyluke Es handelt sich um Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde und die weder verstorben noch genesen sind. Von denen sind 10 so krank, dass sie auf der Intensivstation liegen (also 1%).

     
  45. 15

    @12
    Der Inzidenzwert richtet sich nach positiv getesteten Personen und eben nicht nach tatsächlich erkrankten

    Ein Großteil der positiv getesteten muss lediglich in Quarantäne und bedarf keiner medizinischen Behandlung
    Nur ein geringer Teil muss ins Krankenhaus

    Viele Mediziner kritisieren genau deshalb den Inzidenzwert

    @13
    Auch die Notbremse wird nicht zu einem Wellenbrecher führen. Welche der beschlossenen Maßnahmen hatte denn nachweislich Erfolg?

    @14
    1000 kranke Menschen?? Oder 1000 positiv getestete?
    Wieviele von den 1000 Menschen benötigen derzeit eine Behandlung ?
    Man muss endlich diesbezüglich differenzieren, ansonsten kommen wir niemals raus aus dieser Lage und fahren den Karren komplett an die Wand

     
  46. 14

    Wie im Artikel nachzulesen, gibt es zzt. im Kreis Kleve knapp tausend Menschen, die aktiv krank sind. Also einer von 300.

     
  47. 13

    „Ein Inzidenzwert von 35 bedeutet 0,035%

    Ein Inzidenzwert von 50 bedeutet 0,05%

    Ein Inzidenzwert von 100 sind 0,1%“

    Schon mal mit exponentiellen Wachstum beschäftigt?

    Die Zahl der Infizierten verdoppelt sich alle 3 Tage. Hat man z. B. eine Anzahl von 1000 Infizierten, so sind es nach 3 Tagen 2000, nach 6 Tagen 4000 Infizierte usw..Die Anzahl der Infizierten wächst also exponentiell und hat ungebremstes Wachstum zur Folge, das bei unserer Population von zum Beispiel +80 Millionen (wie die BRD, welche leider keine Käseglocke gegenüber den Rest der Welt hat) errechnen sich die Werte zu 85 Millionen (nahe der Gesamtpopulation) – na, in welcher Zeit?

    Willst Du das wirklich erfahren Lucky-Luke, viele Menschen ernsthaft krank werden könnten, wieviele dadurch sterben – und wieviele nicht? Hast Du eine Antwort darauf, was das mit unserem System machen würde? Möchtest Du wirlich solch ein „Abenteuer“ erleben? Wenn Du Antworten zu den Folgen des exponentiellen Wachstum hast, bitte, veröffentliche die Zahlen und Konsequenzen hier.

     
  48. 12

    @Luckyluke:

    Die Rechnung und Beschreibung der Inzidenz ist so nicht richtig und zu verharmlosend!

    Die Inzidenz zeigt, wie viele Menschen über einen bestimmten Zeitraum hinweg neu erkrankt sind. Man könnte den Inzidenzwert auch Neuerkrankungsrate nennen. Die Inzidenz beschreibt Mengen von Zugängen (Inzidenzfälle) in einen Bestand von Kranken/Betroffenen (Prävalenz). Inizidenzfälle sind Personen, die in einem bestimmten Zeitraum in einer Bevölkerung vom einem gesunden Zustand in einen kranken Zustand wechseln. De facto ist eine Ansteckung mit dem Corona-Virus immer eine Erkrankung, nur, dass die Auswirkungen (=Symptome) nicht immer (sofort) sichtbar sind.

    Es gibt an dieser Krankheit und diesem gefährlichen Virus mit seinen Mutationsraten nichts, ja rein gar nichts zu beschönigen und zu verharmlosen. Derartigen Äußerungen muss entschieden entgegen getreten werden.

     
  49. 10

    @3 rd Das ist beängstigend. Heißt auch, für andere Patienten gibt es auch keine Intensivplätze mehr.

    Die jüngeren Corona-Patienten liegen teilweise viel länger auf Intensivstationen.

     
  50. 9

    Die Lage im Kreis Kleve ist stabil !

    https://www.antenneniederrhein.de/artikel/kreis-kleve-intensivmedizinische-versorgung-ist-stabil-929283.html

    Bundesweit ebenfalls keine außergewöhnliche Situation

    https://www.welt.de/wissenschaft/article230571345/Intensivstationen-Wirklich-dramatisch-ist-die-Lage-derzeit-nicht.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook&fbclid=IwAR0VyhMu0CaKSx5OaRkvPwNuGPXLjAJcOpsV7ysnZhFADW0Hnl4RG0g9pHk

    Zudem sank die Zahl an Intensivbetten innerhalb eines Jahres um mindestens 6000 Betten!!!
    Teils durch Schließung und zum anderen weil es an Personal mangelt

    Bei einer pandemischen Situation mit nationaler Tragweite dürfte solch eine Entwicklung nicht entstehen !!!
    6000!!! Die Bild sprach neulich sogar von ca 9000 Intensivbetten

    Und die Notbremse und andere freiheitseinschränkenden Maßnahmen beruhen auf angeblich dramatischen Situationen auf den Intensivstationen und stützen sich zum anderen auf Inzidenzwerten

    Zur Erinnerung

    Der Inzidenzwert gibt an, wie viele Menschen innerhalb von 7 Tagen auf 100.000 Einwohner POSITIV GETESTET wurden. Getestet ( nicht erkrankt )

    Ein Inzidenzwert von 35 bedeutet 0,035%

    Ein Inzidenzwert von 50 bedeutet 0,05%

    Ein Inzidenzwert von 100 sind 0,1%

    Über 99% der Bevölkerung ist also nicht erkrankt und dennoch wird unser Land seit über einem Jahr lahm gelegt

    2-3 Monate können wir uns das noch gefallen lassen.
    Bis dahin müssten soviele Menschen geimpft sein, dass eigentlich Herdenimmunität eintreten müsste

    Und geimpfte sollen ja wie negativ getestete behandelt werden

    Ergo müssen dann endlich alle Maßnahmen beendet werden und wir endlich wieder unsere Freiheiten zurückerlangen.

     
  51. 8

    Dafür kann man ab nächste Woche Mittwoch in Holland auf Außenterrassen Kaffee trinken, von 12 bis 18 Uhr.

    Musste diese Woche schon mal nachsehen, ob es Holland noch gibt. Über den Deich zum Gelderse Poort gewandert. In Holzsesseln ohne Auflage und ohne Kaffee auf den Rhein/Rijn und den Schiffen hinterher geguckt.

     
  52. 7

    Müt, erst alle Bedingungen zu dem Maßnahmen komplett lesen (Inzidenzwerte), dann fällt das implizieren von angeblich beabsichtigten Zeitfenstern einfach unter den Tisch.

     
  53. 6

    Niemand braucht in dieser schwierigen Zeit noch mehr Stimmungsmache:
    „Merkels Einsperr-Gesetz“ liegt nah an dem hochkarätigen Blödsinn, welcher unserem System eine Diktatur unterstellt. Wenn sich der gebildete Hamburger Verleger mit einem Headliner und fundierter Puplikation zu „Ohne Gesundheit ist alles nix“ widmen würde, wäre dies ein positiver Beitrag, welcher in der Bekämpfung der Pandemie Früchte tragen könnte. Stattdessen personalisiert man diskreditierend Maßnahmen, welche uns allen helfen sollen. Wie schön ,dass es kein Springer-Bild-Gesetz gibt.

     
  54. 4

    „Bundes-Notbremse“ bis längstens 30.Juni 2021?

    Gutes Timing ………. parlamentarische Sommerpause vom 03. Juli 2021 bis etwa Ende August 2021

    Nächste Bundestagswahl voraussichtlich am 26. Sept. 2021