Zoff in der FDP: Bitterböse Kritik, Klapdor und Haupt sollen zurücktreten, fordern „kritische Liberale“

Die FDP des Kreises Kleve – ein brodelnder Vulkan, der kurz vor einer gewaltigen Eruption steht?

Ein Schriftwechsel, der schon Mitte Dezember begann, liefert bemerkenswerte Einblicke in parteinterne Frontlinien und legt den Verdacht nahe, dass eine größere Gruppe von Mitgliedern äußerst unzufrieden ist. Es geht um den aktuellen Kurs der Partei sowie um einige Personalentscheidungen – und am Ende werden sogar die Rücktritte des Kreisvorsitzenden Stephan Haupt und des Fraktionschefs Professor Dr. Ralf Klapdor gefordert, „um den Weg für einen Neuanfang freizumachen“.

„Innerhalb und außerhalb der FDP ist der Eindruck entstanden, dass die FDP-Kreistagsfraktion mehr eine Klapdor-Versorgungseinrichtung ist als eine politische Kraft, die etwas zum Guten für die Menschen im Kreis Kleve bewegen will – und zwar mit Stil und Anstand“, heißt es in dem siebenseitigen Brief, den eine Gruppe unterzeichnet hat, die sich selbst „kritische Liberale“ nennt, und zu der unter anderem Dietmar Gorißen, Dr. Dirk Hammes (Kevelaer) und Thomas Wittenburg (Issum) gehören.

Das Schreiben ist der reine Sprengstoff.

Abgerechnet wird praktisch mit allem, was geschehen ist, seit der Kreisvorsitzende Stephan Haupt vor der Kommunalwahl de facto das Bündnis mit der CDU aufgekündigt hatte, um gemeinsam mit SPD, Grünen und Freien Wählern den Bedburg-Hauer Bürgermeister Peter Driessen als neuen Landratskandidaten durchzusetzen. Driessen sollte der erste Nicht-CDU-Landrat des Kreises Kleve werden, doch dieses Vorhaben erfüllte sich nicht; in der Stichwahl behielt die CDU-Kandidatin Silke Gorißen die Oberhand.

„Seit dem Beginn der neuen Legislaturperiode am 1. November 2020 liefert die FDP-Kreistagsfraktion nur negative Schlagzeilen“, so der Eindruck der „kritischen Liberalen“. Die langjährige Fraktionsgeschäftsführerin Gaby Meinert sei „unter höchst fragwürdigen Umständen“ aus ihrem Amt entfernt worden – bekanntlich zugunsten der Ehefrau des Fraktionsvorsitzenden Professor Dr. Ralf Klapdor (siehe hier: Auf Kollisionskurs). Bei der Besetzung des Vorsitzes im Verwaltungsrat der Sparkasse Rhein-Maas sei es zu einer „handstreichartigen Überrumpelung der Landrätin“ gekommen. Und schließlich noch das Beharren auf der „sehr kostenintensiven Installation eines Kreisdirektors“. Etliche Mitglieder, so der Brief, „fragen sich, ob das noch ihre FDP ist“.

Selbst die Tatsache, dass Klapdors Ehefrau den Posten nun gar nicht mehr antritt, konnte die Kritiker offenbar nicht versöhnen. Dem Brief zufolge hat der Kreisvorstand die Sache entschieden, obwohl dieser formal gar nicht zuständig ist. „Die Tatsache, dass es in der Sitzung keinen Einspruch gegen diese Einmischung des Kreisvorstands vom Fraktionsvorsitzenden gab, dokumentiert erneut seine Führungsschwäche“, so die Ankläger.

Auch hinsichtlich des neuen Postens Kreisdirektor, den die Listenverbindung installieren wollte, kann das Umdenken der Verantwortlichen die Kritiker nicht überzeugen: „vorerst (!!) Auf die Einführung eines Kreisdirektor zu verzichten, ist wohl eher ein Ausdruck des scheinheiligen Nachgebens auf den öffentlichen und medialen Protest und nicht das von Einsicht getragene ehrliche Bekenntnis zu einem fairen Politikstil“, heißt es.

Die Hauptverantwortung für all dies liege beim Vorsitzenden der Kreistagsfraktion, Ralf Klapdor. Mitverantwortlich gemacht wird auch der Kreisvorsitzende Stephan Haupt, dessen Führungsstil massiv kritisiert wird. Die kritischen Liberalen fordern, dass beide von ihrem Posten zurücktreten, dass die Fraktiongeschäftsführung neu besetzt wird und dass die Listenverbindung mit den anderen Parteien aufgekündigt wird.


Sowohl der Kreisvorstand wie auch die Kreistagsfraktion reagierten ihrerseits mit Briefen auf die Vorwürfe.

Stephan Haupt stellte klar, dass die Kandidatur von Peter Driessen nicht über Hinterzimmerdiplomatie festgezurrt wurde, im Gegenteil, es sei kein Gespräch ohne Vertreter der Fraktion geführt worden. Das Ergebnis für Driessen in der Stichwahl – 45,7 % – bezeichnete er als „sehr respektabel“. Der gesamte Vorstand sehe keine unüberbrückbaren Differenzen und hoffe diese im Dialog lösen zu können.

Die Kreistagsfraktion verwahrte sich dagegen, auch den neuen Fraktionsgeschäftsführer Luca Kersjes abzuräumen, da er sich in einem ordnungsgemäßen Auswahlverfahren durchgesetzt habe und es bisher auch keine Kritik an seiner Arbeit für die Fraktion gebe. Die Diskussion um einen Kreisdirektor halte man zwar weiter für inhaltlich richtig, aber „nach einem Gespräch mit der Landrätin sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir ihr Zeit geben sollten, ihre Aussagen zu einer neuen deutlich veränderten Verwaltung Führung zu belegen.“

Das Ralf Klapdor per Überrumpelungstaktik zu seinem Posten im Verwaltungsrat der Sparkasse kam, weisen die Kreistagsmitglieder (Ralf Klapdor, Kay Ehrhardt, Arie Kerkman, Jan-Wellem Neuhaus) ebenfalls zurück. Die CDU selbst sei in einer Besprechung der Fraktionsvorsitzenden „extrem schnell“ über den Punkt hinweggegangen, somit sei der Vorschlag für die CDU nicht überraschend. Der nächste Satz trägt die Handschrift von Klapdor selbst: „Im Übrigen sollte beachtet werden, dass die beamtenrechtlichen Abführungsregeln an dieser Stelle für einen Hochschullehrer strenger sind als für eine Landrätin.“

„Dass der Start hätte besser sein können, ist unstrittig“, wird eingeräumt. Doch künftig möchte die FDP-Kreistagsfraktion wieder „mit konkreten inhaltlichen Forderungen wahrgenommen werden“. Dafür sei alle Erfahrung und alles inhaltliche Know-how vonnöten, weshalb die Rücktrittsforderung gegen den Vorsitzenden zurückgewiesen werde.

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33 Kommentare

  1. 33

    Ein neuen Politikstil, wollte man gehen.
    Naja wie lange hat man den als Juniorpartner den Alten still mitgetragen? Wenn wir was nicht gefällt muss ich es direkt ansprechen, wenn das nicht funktioniert steigt man aus einer Zusammenarbeit aus und zeigt das der gegenwärtige Stil nicht der erst welchen man vertritt.
    Genauso sollte man nach den Wahlen erst mit langjährigen Partnern sprechen den, und Schlüsse ziehen aus der Vergangenheit und aus der Gegebenheit das sich auch der andere verändert hat (personell)
    Die Zusammenarbeit cdu fdp hat bis zum Ende gehalten ergo kann die Zusammenarbeit nicht so dramatisch gewesen sein das mein einen komplett anderen Stil haben will, bzw ist ja nicht ausgeschlossen das dieses aus den Neuen Bürgerlichen Lager mit neuer Landrätin hätten gestalten können. Das hätte der FDP besser gestanden als dieses linke Bündnis mit Stimme von ganz links außen.
    Als Anfang 2020 Herr Kemmerich sich wählen ließ mit stimmen von der Rechten Seite, stand gefühlt der ganze Kreis FDP auf um auf sozialmedia kunt zu tun das sie (die Liberalen im Kreis) dieses nicht tolerieren.
    Und nun?
    Hinzu kommt ein Posten Getue welches peinlich ist.
    Bei den Klaptors ist fraglich ob die wissen wer jetzt bei wenn angestellt ist.
    Sei es bei der HRW, in der FDP, oder sei es bei der eigenen Firma unter der Flage von Frau Klapdor (https://www.dorrit-klapdor.de/#was-wir-tun)
    Das nachzuentrichtendem Haupt funktioniert ebenfalls.
    So gab es für den Bewerber um den Bundestagsplatz erst 2 Bewerber, nur 2 (eng mit Haupt) zieht zurück Nr 1 scheitert bei der Wahl ohne Gegenkandidat und wie Phonix aus der Asche ist der Haupt man wieder da und rettet die Wahl.
    Haupt hat genügend macht um bei einzelnen Kandidaten den Daumen hoch oder Zu senken. Auch ohne gegen Kandidaten. Da sollten sich einige Indianer der FDP mal fragen ob diese überhaupt eine eigene Meinung haben.
    Es wundert also nicht das die 2. Person in der Kreisfraktions Geschäftsführung einer von Haupts neuen Rekrutierten ist.
    Herr Haupt erhält klug seine Macht, wenn ein junger Mensch welcher grade Studiert, finanziell abhängig ist.
    Wie soll so ein junger Mensch frei entscheiden bzw den Mut haben bei großen Themen seine Stimme zu erheben bzw unabhängig und frei sich äußern, wenn er danach nicht sicher ist ob er danach die bezahlten Nebenjobs der Partei, oder deren Führungskräfte besorgten wobei die Führungspersonen dann dessen Vorgesetzten sind.
    Wie soll ein junger Mensch bei Wahlen sich verhalten wenn er nicht sicher sein kann das wenn es zu Veränderungen kommt er die Benötige finanzielle Unterstützung verlieren könnte.
    Das diese Person dann ein Ortsverband übernimmt ist sicherlich nicht im Nachteil für die Person welcher nicht nur politisch sondern auch finanziell sein Vorgesetzter ist.
    Wobei ich nicht das Verhalten des jungen Menschen kritisiere den dieser ist jung und wer würde nicht versuchen politisches Ehrenamt und studieren best möglich versuchen in Einklang zu bekommen.
    Es ist das Verhalten jener welche dieses ausnutzen für ihre Macht.
    Junge Menschen fördern ist löblich doch dann bitte so das diese sich frei entwickeln können, und nicht als eigenen Ego Trip um Macht zu erhalten.
    Wenn ich die Kommentare von Herrn Cluse lese, erklärt es einiges im Bezug auf Frau Meinert.
    Es wirkt als ob durch ihren Rücktritt aus dem Kreisvorstand Herr Haupt ein Teil seines Netzwerkes zur Kreis Fraktion und in den Ortsgruppe Kleve verloren hat, sie daher unbrauchbar wurde. Das gleiche wohl umgekehrt, die Ortsgruppe Kleve verlor einen Draht nach oben sowohl Kreis Fraktion als auch Kreisvorstand also benötigte man Frau Meinert nicht mehr. Hinzu kommt das die Ortsgruppe Kleve ein breites Netzwerk an Personen hat in Kreisvorstand, Kreistagsfraktion und direkt zu Haupt, so das Frau Meinert kein Verlust darstellt.
    Herr Cluse hat deutlich gemacht wie die FDP mit Menschen umgeht welche aus ihrer Sicht nicht mehr benötigt werden.

     
  2. 32

    @28
    Herr Klapdor hat ziemlich vollmundig einen neuen Politikstil im Kreishaus angekündigt und den alten kritisiert. Nun muss er aushalten, dass er kritisiert wird, wenn seine Frau auf Kosten des Steuerzahlers als Fraktionsgeschäftsführerin beschäftigt wird (was bei Bundes- oder Landtagsabgeordneten verboten ist).
    Ähnlich wie die Zusammenarbeit an der HSRW.
    Über den Sparkassenverwaltungsratsvorsitz reden wir dabei gar nicht mal.

     
  3. 31

    @24&28:
    Welches Hintergrundwissen fehlt denn zur Beurteilung der Situation? Das Herr Klapdor hier scheinbar wie an der Hochschule verfahren ist und seiner Frau einen Posten zuschustert und nach den Äußerungen von Herrn Cluse ging es wohl rein darum, eine „unliebsame“ Person die man nicht „auf Linie“ zu bringen vermochte loszuwerden.

    Ich fände es tatsächlich eher erfrischend, wenn man zu den Vorwürfen Stellung beziehen und das erklären würde. Laut Ihrer Aussage müsste es dann ja verständlich sein, warum die Entscheidungen so getroffen wurden. Das nun auf den Posten verzichtet wird, kann man doch nur als „Eingeständnis“ werten?

    Wenn ich mich als Politikverdrossenen bezeichne, dann nicht wegen Personen die moralisches Fehlverhalten anprangern, sondern wegen Personen wegen Herrn Klapdor, bei denen man den Eindruck hat Politik diene vor allem dem eigenen Vorteil. Eine Meldung, wie die der „kritischen liberalen“ (wie sinnvoll diese Selbstbezeichnung auch immer sein mag) lässt mich da eher hoffen, dass eben nicht alles einfach so hingenommen wird…
    Auch wirken solche Wortmeldungen, die ja immer nur die Verfasser angreifen und nicht auf die Vorwürfe eingehen auf mich als „Politikenttäuschten“ wie ein Eingeständnis, dass die Vorwürfe zutreffen.

     
  4. 30

    @28. Liberale Bürgerin Da bin Ihrer Meinung. Es war allerdings auch nicht klug die eigene Frau auf ein Pöstchen zu hieven bzw. hieven zu lassen.

     
  5. 28

    Was für eine hässliche und billige Kampagne der selbsternannten „kritischen Liberalen „!! So erweist man der eigenen Partei einen Bärendienst und gießt damit auch noch viel Öl ins Feuer für die Politikverdrossenheit vieler Mitbürger!!
    Personalangelegenheiten sollten auch immer besser intern und mit mehr Hintergrundwissen diskutiert werden, müssten „kluge“ Menschen eigentlich wissen…… !!??

     
  6. 27

    Der Herr Professor hat womöglich das Prinzip „Teile und herrsche“ noch nicht ganz verstanden. Eine gute Alternative zu „Divide et impera“ ist Einbeziehung, Zusammenarbeit und einen respektvollen Umgang miteinander pflegen. Ob es daran fehlt, können wohl nur die Mitglieder der Kreis-FDP wissen. Wenn es bei der Handvoll + 2 Unzufriedenen nicht bleibt, sondern mehr FDP-ler die Nase voll haben, ist es mittel- bis langfristig keine gute Idee zu versuchen es unter den Teppich zu kehren. Es wird nicht funktionieren, der „Teppich“ beult sich dann immer mehr aus.

     
  7. 26

    @24. Klever
    Kann ja sein, dass es genau so ist wie Sie es beschrieben haben. Aber eine Tatsache spricht eindeutig gegen Herrn K. und zwar die Unterbringung seiner eigenen Frau in seiner Fakultät und dann, auch wenn dies rückgängig gemacht wurde, die Installation seiner Frau als Fraktionsgeschäftsführerin bei der FDP. Letzteres nicht unbedingt wegen des Geldes, sondern um eine Vertrauensperson an einer wichtigen Stelle zu haben und damit die eigene Position innerhalb der Partei zu stärken. Wie schon in einem früheren Beitrag von rd zu diesem Thema erwähnt ist das nicht illegal gewesen, aber anrüchig oder um es etwas neutraler zu formulieren kein guter Stil.

     
  8. 25

    Ach, das war ein kleiner satirischer Vorschlag für eine „Verbesserung“ von Wahlergebnissen …

    Vielleicht ergeben sich manche Probleme dann erst gar nicht 😉

    Passt zugebenermaßen hier nicht so ganz.

     
  9. 24

    Also wer die Initiatoren des betreffenden Schriebs kennt, weiss das die betreffenden Personen aus rein intrinsischen Gründen handeln. Hier geht es um verletzten Stolz, Neid und Missgunst des spaltenden Triumvirats der drei edlen Möchtegern-Retter der Kreis FDP. Die Entscheidung die Fraktionsgeschäftsführerin abzusetzen war längst überfällig. Als „Erbstück“ von Paul Friedhoff wurde sie schon viel zu lange durch die Kreis und Stadt FDP versorgt. Der ehemalige Fraktionsvorsitzende G. hat seit ewigen Zeiten ein Problem, dass trotz eigener Ambitionen Haupt u. Klapdor immer den Vorzug der Partei erhalten haben. Und im ehemaligen Pressesprecher der Kreis FDP könnte es sich der Einstellung nach auch um einen […] im gelben Pelz handeln. Stefan Haupt ist seit Ewigkeiten ein absolut korrekter und bodenständiger Lokalpolitiker. Die drei Verfasser sollten sich an die eigene „lange“ Denunzianten-Nase packen.

     
  10. 22

    Vielleicht sollte man einen Wahlmodus wie jetzt bei der CDU einführen. Erst quasi Probewählen, sich das Ergebnis nochmal zu Gemüte führen, eine Nacht drüber schlafen, es mit Familie und Freunden besprechen, dann Zahl oder Adler – und dann offiziell wählen.

    Früher nannten wir das So-dumm … Wir tun jetzt mal nur so dumm … also nicht wirklich

     
  11. 21

    @20. die listenverbindung hat die Mehrheit der Bürger. Der Kreistag bildet das Wahlergebnis, rechnerische Mehrheit im Kreistag ist gleich Mehrheit so wie gestimmt worden ist also spiegelbildlich.
    Die frage ist wo sehen sich die Parteien in Zukunft? Zb sind linke Steigbügel halter fürliberale, oder hat die FDP doch mehr sozialblut wie sie selber zu giben möchte?
    Jede Mehrheit welche in einem Palament oder Rat gebildet wird istbürgerlich ( vom Bürger gewählt) demokratisch, was nicht heißt das diese sinnvoll ist.

     
  12. 20

    Trump hat eine große Nation gespalten. Ob die Listenverbindung dem Herrn Professor weiterhin folgt, ist sehr fraglich. Das kann ihm jedoch egal sein, denn sein Süppchen hat er gekocht. Den Schaden haben die Mitglieder der Listenverbindung, und nicht zuletzt die Bürger zu tragen.

     
  13. 18

    @Cluse: die NRZ wird morgen berichten, dass 19(!) FDP-Mitglieder den Brief unterschrieben haben, nicht nur 7. Für eine kleine Partei wie die FDP sind das verdammt viele.
    Das Amt der Schatzmeisterin ist ehrenamtlich, an der Arbeitslosigkeit von Frau Meinert ändert das nichts. Und dass Sie ernsthaft mit dem befristeten Arbeitsvertrag als Rechtfertigung für die Arbeitslosigkeit nutzen zeigt eines: die FDP unter Klapdor und Haupt ist did Partei der sozialen Eiszeit.

     
  14. 17

    Zitat von #12 Georg Cluse: „Mit der konstituierenden Sitzung wird dann neu gewählt.
    Da wird niemand entlassen, sondern endet ein befristetes Arbeitsverhältnis ordentlich.“

    So einfach möchte sich die FDP aus der Affäre ziehen? Die Führungsriege der FDP hätte Ihr doch einen unbefristeten Vertrag anbieten können. Es wäre doch bestimmt nicht ein Problem gewesen, denn die Stelle des Kreisdirektors soll ja auch unter Anderem auf Drängen der FDP geschaffen werden.

    Benno

     
  15. 16

    Georg Cluse dass Sie sich hier äußern finde ich gut, das sie dieses müssen nicht.

    Ich hoffe, auch im OV Kleve fliegen intern richtig die Fetzen und möchte Ihnen mit auf den Weg geben, dass es mir so scheint, als wäre ein guter Teil der FDP Stammwählerschaft entsetzt. Und zwar NICHT nur im Südkreis.

    Ich nehme an, intern hat man einen klareren Blick auf Ursache und Wirkung als Ihre Posts hier vermuten lassen.

    Die FDP wird nicht gewählt um Befindlichkeiten zu bedienen und unseren Staatsapparat mit zusätzlichen hochdotierten Pöstchen auszustatten. Vielleicht wird Familie Klapdor schon zu lange aus diesem Staatsapparat bedient und hat da den Kompass verloren? Ich kann dieses nicht beurteilen, sehr wohl kann ich beurteilen, dass genau dieser Eindruck erweckt wird und ich finde es entsetzlich, dass dieses in einer Partei, die sich Innovation, Freiheit und Kreativität statt Staatsfesseln und Bürokratie auf die Fahne schreibt, scheinbar von niemandem im VORFELD erkannt wird?!!!

    Es drängt sich ein Eindruck auf den ich einfach nicht glauben will.

    Das in der Oppositionsarbeit Zähne gezeigt werden und der Posten des Sparkassenaufsichtsrates nicht automatisch bei der Landrätin landet ist gut, die hat genug zu tun und kann mit diesem zusätzlichen Aufgaben gar nichts anfangen. Noch erfrischender wäre, wenn dieser Aufsichtsrat dann erstmalig den Namen auch verdienen würde aber das ist nochmal ein anderes Thema.

    Ich bin wirklich froh, dass dieses Jahr Bundestagswahl ist. Würde es um die Gesichter in Stadt und Kreis Kleve gehen, kämen derzeit keine 3% heraus. Es beseht dringender Änderungsbedarf.

     
  16. 15

    @14., Witzlos

    Das ist das Prinzip der kommunikativen Einbahnstraße bei der es nicht um einen Dialog geht, sondern um eine Ansage mit der das Gegenüber beeindruckt werden soll in der Hoffnung, dass das Gegenüber dann endlich Ruhe gibt. Respekt und Hochachtung vor den Trägern eines politischen Amts/Mandats, die sich tatsächlich auf eine Diskussion auf Augenhöhe einlassen. Die Diskussion, die die FDP wahrscheinlich dringend bräuchte, wird sie natürlich nicht öffentlich führen wollen, daher waren Herrn Cluses Kommtare hier auch nicht dazu gedacht um eine Diskussion anzuregen, sondern eher so etwas wie ein Gegenangriff, um gegenüber den innerparteilichen Widersachern Stärke zu demonstrieren und das Verhalten der Widersacher als unsachlich und möglicherweise noch unfair vor dem Publikum (noch unbeteiligte FDP-Mitglieder und den Lesern) darzustellen. Ich glaube aber nicht, dass das viel hilft.

     
  17. 14

    @12 / Herrn Cluse:

    Sich stellen augenscheinlich den Kritikpunkten. Antworten bleiben Sie aber schuldig. Schade, dass das dann Ihr letzter Beitrag zum Thema bleiben soll. Warum eigentlich?

    Sie beschreiben den „rechtlichen“ Vorgang. Das das rechtlich ok ist, bezweifelt auch keiner. Moralisch gehen Sie nicht auf den Hauptkritikpunkt ein, dass die Dame (ich meine es waren 20 Jahre) diesen Posten innehatte, sondern bestätigen ja das was vorgeworfen wird: Hier wurde jemand, mit dem man nicht einer Meinung ist, ausgetauscht durch jemanden der zum einen der eigenen Haltung entspricht und dann praktischerweise noch das Familiensäckel mit dem Verdienst füllt.
    Ich habe keine Ahnung, was die Streitpunkte zwischen den Akteuren waren (das wäre mal ein interessanter Fakt gewesen), aber wenn sich mir jemand als Vermittler anböte, der so offensichtlich schon der einen Seite zugeneigt ist, würde ich das auch ablehnen…

    Auf die Frage, wie denn die eigentlich Leistung von Herren Klapdor und Haupt aussieht, gehen Sie nicht ein, sondern verzichten darauf die „unzähligen Einschränkungen“ zu nennen. Warum? Ein positives Beispiel des Wirkens in der Stadt hätte gereicht.

    Sie sprechen von Fakten. Außer dem oben angesprochenen, thematisch unwichtigen, rechtlichen Fakten, lese ich keine.

     
  18. 13

    ☝🏽..mal wieder ein „schönes“ ,für mich zum 🤮 ,Beispiel warum sich Wahlvolk ,desillusioniert + angewidert von Profil +Geld geilen Politikern/innen, zurückzieht um als zunehmend schweigende Mehrheit immer mehr zu einer Gefahr für die Demokratie zu werden. 😠

     
  19. 12

    Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    gerne nehme ich weiterhin sachlich Stellung.

    Zunächst möchte ich dabei die Personalie „Schatzmeisterin“ eingehen.
    Wie den meisten Menschen entgangen ist, ist die Dame auch in dieser Legislaturperiode zur Schatzmeisterin des FDP-OV Kleve berufen worden, bzw. hat die Dame das Vertrauen ausgesprochen bekommen.
    Es handelte sich bei den vorhergehenden Verträgen, jeweils um „Zeitverträge“ für die jeweilge Wahlperiode, die automatisch, mit der nächsten Wahl endeten, Mit der konstituierenden Sitzung wird dann neu gewählt.
    Da wird niemand entlassen, sondern endet ein befristetes Arbeitsverhältnis ordentlich.

    Unabhängig von der Situation im Kreistag, ist die Dame als Schatzmeisterin, also in jedem Fall immer noch anerkanntes Mitglied der FDP. Mit allen Rechten und Pflichten, aus der Tätigkeit, wie unter anderem, eben auch unnötigen Schaden von der Partei abzuwenden.
    Auch ich habe für die Dame gestimmt.

    Da auch ihre Meinungsverschiedenheiten mit dem Kreisvorstand bekannt waren (ohne den Hintergrund zu bewerten), habe ich seinerzeit Vermittlung angeboten. Das wurde schriftlich/sehr deutlich von der Dame abgelehnt. Von dem Vorwurf, dass keiner reden wollte, kann also sachlich betrachtet, keine Rede sein. Seitens des Ortsvorstandes sind wir danach davon ausgegangen, dass die Angelegenheit für die Schatzmeisterin erledigt ist und diese ihren parteiinternen Verpflichtungen ordentlich nachkommt. Vielleicht verstehen Sie vor dem Hintergrund auch die damit verbundene Enttäuschung auf Seite der Partei/auf meiner Seite.

    Hinsichtlich der Herren Haupt und Klapdor, bzw. deren Familien könnte ich nun auf unzählige Einschränkungen eingehen, die die aufwendige politische Arbeit (wie bei jedem engagierten Politiker) mit sich bringt, weshalb ich dabei bleibe, dass ich neben den respektablen Wahl-Ergebnissen, auch den aufwendigen, zeitraubenden Einsatz der Beteiligten unterstreichen möchte.
    Ich stehe daher, nicht als willenloser Soldat, sondern nach Abwägung der Argumente & vor dem Hintergrund guter, persönlicher Erfahrung, hinter den Personen, die sich zweifelsohne für die Partei verdient gemacht haben!

    Damit will ich auch die Leistungen der anderen Parteimitglieder weder bewerten, noch schmälern, appeliere nur weiterhin an den Zusammenhalt, den eine erfolgreiche Partei, wie jedes erfolgreiche Team, nötig hat!

    Selbstverständlich begrüsse ich den Austausch und denke einfach, dass es dem demokratischen System gut tut, auch die Kehrseite der Medaille mal hervor zu heben.

    In der Presse wurde ja bereits hinlänglich über Personalien etc. berichtet. Dazu wollte ich einfach mal ein paar wenige Fakten zur sachlichen Betrachtung beisteuern!

    Denn wie es so schön heisst:

    Jede Medaille hat zwei Seten!

    Die Vorgänge in der Kreisfraktion möchte ich an der Stelle gar nicht bewerten, da ich da nicht mitreden kann. Wie im ersten Beitrag geschildert, geht es mir, rein um die saubere Darstellung in unserem OV.

    Die Zusammenarbeit mit Herrn Haupt, als auch Herrn Klapdor erfolgt dabei immer, absolut auf Augenhöhe.

    Ich hoffe ich konnte etwas kontroverse Sichtweise beisteuern. In dem Zusammenhang ist das jetzt auch mein letzter Beitrag zu dem Thema!

    Danke für das Interesse!

     
  20. 11

    Nach der Aufstellung von Herrn Driessen, hat jeder erwartet das die FDP sich links öffnet bzw. selber von der Mitte aus Sicht selber linker aufstellt. – was nicht zwangläufig negativ ist, sozialliberal ist bei weitem nichts schlechtes, man erinnere sich an die Zeit Helmut Schmidt.
    Jedoch hat die Kreis FDP das immer verneint diesen Schritt machen zu wollen. Es ging nur um Herrn Driessen. Als Parteilosen getragen von Links.
    Nach der Wahl, jetzt doch ein Links Dreh, was ich der FDP auch abgenommen hätte, wenn sie es doch ehrlich von Anfang an gesagt hätte, denn dann hätte ich sie gerne gewählt. Ich wähle meist eine Partei/Gruppe welche eher Links angesiedelt ist, leider gibt es zwischen Links und Mitte nicht viel, Vorort und im Kreis. Somit hätte ich mich gefreut hätte die FDP dieses Loch geschlossen.
    Was mich wundert ist, Demokratie ist Mehrheit, Warum würde Herr Driessen nicht als gemeinsamer FDP/Cdu Kandidaten ernannt nachdem Herr Spreen deutlich machte nicht zu kandidieren. Driessen hätte Veränderungen bringen können welche zb eine Nachfolgerin Frau Gorißen hätte weiterführen können. Die Koalition CDU FDP hätte zeigen können was sie kann, und mit einer fdp welcher den Sozialliberalismus vertritt wäre ich dabei gewesen.
    Jetzt bleibt das Lügen des Herrn Haupt stehen. Es geht nur um den Kandidaten und um FDP Themen Wir Positionieren uns nicht nach Links. Nach def Wahl. Wir machen mit Links nicht der Inhalte wegen allein weil wir zu blöd sind zusammen mit CDU zu arbeiten zum Wohle des Kreises.
    Liebe FDP was seit ihr? Was ist Euer weg?
    Ich kann verstehen das Eure Mitglieder den Weg auch nicht sehen.

     
  21. 10

    @2 / Herrn Cluse:

    Ich unter dem ersten Artikel dazu hier auf dem Blog meine Politikverdrossenheit beschrieben. Die basiert eben auf dem Handeln von Leuten wie Herrn Klapdor und Beiträgen wie Ihrem.

    Sie reagieren nämlich nicht auf Argumente, sondern reden die vorbringenden Personen klein und sagen, man müsse halt die Mehrheiten akzeptieren.
    Dabei muss man doch zB die zurückgezogene Anstellung von Fr. Klapdor und den (wenn auch nur übergangsweisen) Verzicht auf das Amt Kreisdirektor als genau das werten, was dort angesprochen wird:
    Hier hat Herr Klapdor, wie schon an der Hochschule, versucht seiner Frau einen netten Posten zuzuschieben. Ähnlich hat man dann darauf gehofft, Fr. Gorißen an eine Kette legen zu können. Warum denn der Rückzieher? Ihrer Beschreibung nach war das doch mehrheitlich beschlossen, oder etwa nicht?

    Wenn Sie meinen, dass nur die „7 Unterzeichner“ den Eindruck von Vetternwirtschaft und moralisch fragwürdigem Verhalten der handelnden Personen haben, empfehle ich Ihren Elfenbeinturm zu verlassen und zB mal auf den ersten Artikel hier auf dem Kleveblog und die Kommentare dazu zu schauen. Oder den Beitrag dazu im WDR. Ich zumindest fand den ziemlich peinlich für unsere Stadt. Aber hey, ich bin kein Parteimitglied, zähle also vielleicht nur halb aus Ihrer Sicht. 7,5 Personen, die sich halt mal der Mehrheit beugen müssen.

    Was genau ist denn eine „Falschdarstellung“? Das erinnert mich irgendwie tatsächlich an Trump, der auf Fakten meist einfach mit „WRONG!“ antwortet. Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt.

    Ich finde es sehr amüsant, dass Sie eine offene Diskussion über Fehler führender Parteimänner „im Wahljahr“ verurteilen. Soll also der Wähler nicht auf Missstände aufmerksam gemacht werden?
    Auch sprechen Sie für „alle unbeteiligten Parteifreunde“. Woher wissen Sie denn, das so eine Diskussion für die ärgerlich ist? Oder für all die anderen unbeteiligten Parteifreunde? Achso, stimmt. Die unbeteiligten Parteifreunde müssen sich ja der Mehrheit beugen… Ich vergaß.

     
  22. 9

    @ Herr Cluse :
    wo kein Anstand, Sitte und Moral da kein Kreuzchen.
    Das einzig Positive in diesem Fall :
    Jeder ist zu etwas zu gebrauchen, und selbst wenn es nur als schlechtes Beispiel ist.

     
  23. 8

    @2

    “Da man als Politiker ohnehin nie weiß, wie das, was man tut, sich auswirken wird, kann man gleich das Anständige tun.” – Winston Churchill

     
  24. 7

    @Dieses Nibelungentreue gegenüber Klapdor erinnert doch an das Verhalten eines großen Teils der Republikaner gegenüber Trump. Da werden Tatsachen einfach ignoriert – Fake News halt – und als Diffamierungen dargestellt. Fakten sind:
    1. Klapdor hat seine eigene Frau bei der FDP-Kreistagsfraktion angestellt.
    2. Frau Klapdor arbeitet auch an der Hochschule im Bereich ihres Mannes. Das war auch in der Vergangenheit schon Gegenstand von kritischen Berichten.
    3. Für die Anstellung von Frau Klapdor bei der FDP-Kreistagsfraktion wurde der Vertrag mit einer langjährigen Mitarbeiterin nicht verlängert und diese mit 62 Jahren in die Arbeitslosigkeit geschickt.
    3. Die FDP hat die CDU hinsichtlich des Vorsitzes des Verwaltungsrates sehr wohl überrumpelt.
    4. Die Kandidatur von Peter Driessen ist sehr wohl von Haupt und Co. in den Hinterzimmern ausgehandelt worden. Es hat kein offenes, transparentes Verfahren gegeben. Ich zitiere aus der Rheinischen Post vom 15.9.2019 „Stephan Haupt als Kreisparteivorsitzender erklärte, die Kandidatenfrage sei auf einer Klausursitzung des Vorstands besprochen worden (‚und protokolliert von meinem Vorredner‘), die Mitglieder seien später über die Möglichkeit informiert worden: ‚Wir unterstützen die Person Peter Driessen‘. Aber nett, dass die Mitglieder dann im Nachgang doch noch abstimmen durften. Peter Driessen wurde auch nicht in dem eigentlich vom Gesetz vorgesehenen förmlichen Aufstellungsverfahren zum Kandidaten von SPD, FDP, Grünen und Freien Wählern gewählt. Deshalb standen die Namen dieser Parteien auch nicht auf dem Stimmzettel hinter Peter Driessen. Rechtlich möglich ist die Aufstellung eines Kandidaten durch mehrere Parteien. Warum ist das denn nicht erfolgt? Hat man Angst vor dem normalen Verfahren gehabt? Dafür hat man einen hohen Preis gezahlt, weil die normalen Bürger überhaupt nicht erkennen konnten, für welche Parteien Peter Driessen kandidiert.
    5. Auch jetzt wird eine offene, transparente Diskussion von Ihnen offensichtlich abgelehnt, die Konflikte sollen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
    Das sind die Fakten, Herr Cluse.

     
  25. 6

    @ Georg Cluse:
    Ihr Post wird mich aber trotzdem nicht davon abhalten, aufgrund des Benehmen von Herrn Klapdor in Sache Fraktionsgeschäftsführerin etc. das Kreuz NICHT bei der FDP zu machen. Es ist bestimmt rechtlich nicht zu beanstanden, aber moralisch und menschlich eine Katastrophe, eine langjährige Mitarbeiterin kurz vor der Rente zu entlassen. Es zeigt mir einfach nur, wo bei der FDP-Führung von Kreistag der moralische Horizont liegt. Ihr genanntes Zitat von Churchill „Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen“ kennt wohl Herr Klapdor nicht. Laut Medienberichten wurde die Stelle wohl neu ausgeschrieben, „weil sie sich im Landratswahlkampf nicht kooperativ gezeigt habe“.

    Die Art, wie die Fraktion auf den Posten des Kreisdirektors beharrt wird („vorerst (!!) auf die Einführung eines Kreisdirektor zu verzichten“) zeugt in meinen Augen davon, dass die FDP sich nicht damit abfinden kann, das die CDU weiterhin den Landrat stellt. Das ist ja fast „trumpsches Verhalten light auf niederrheinisch“. Und das dann noch zu Lasten des Steuerzahlers, wenn der Posten doch geschaffen werden sollte. Welchen Vorteil hat der Bürger davon? Ich sehe eher einen Vorteil für treue Parteisoldaten.

    Nichts für Ungut Herr Cluse, aber Ihre Partei werde ich vorerst auf Wahlzetteln überspringen.

    Benno

     
  26. 4

    @2. Georg Cluse

    Die entscheidende Frage ist, ob es nur sieben unzufriedende FDP-Mitglieder sind oder sie die Meinung eines größeren Teils der FDP-Mitglieder im Kreis Kleve offenbaren.

     
  27. 3

    @2: „…Hochachtung für … und deren Einsatz für die Allgemeinheit haben.“
    Ich bin da nicht so im Thema, aber mich würde mal interessieren, was denn so die Errungenschaften der FDP im Kreis Kleve in den letzten Jahren waren, speziell im Hinblick auf die „Allgemeinheit“…

     
  28. 2

    Ich möchte an der Stelle mal ein Zitat von Winston Churchill verwenden:

    Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.

    In dem Sinne, kann ich mich in der Funktion, als stellvertretender Vorsitzender (OV) der FDP-Kleve, ausdrücklich hinter die Herren Klapdor und Haupt stellen.
    Dem Zitat folgend, muss ich nicht jede einzelne Entscheidung dieser beiden Menschen gut finden und kann dennoch absolute Hochachtung vor der Lebensleistung dieser Menschen & deren Einsatz für die Allgemeinheit haben.
    Überrascht, konnten mehrere Parteifreunde, sowie auch ich, diesem Artikel entnehmen, dass es eine Gruppierung gibt, die sich „kritische Liberale“ nennt und dem Beitrag gemäss, 7 Personen umfasst.
    Da nur drei davon in dem Artikel benannt sind, blicke nicht nur ich mit Spannung in den Morgen, um zu sehen, wer sich dahinter verbirgt.

    In dem Sinne & im Vertrauen darauf, dass die FDP Kleve aus mehr als 7 Mitgliedern besteht, möchte ich nochmal an das Zitat erinnern, das eine gewisse Achtung vor Mehrheitsentscheidungen voraussetzt, die ich in dem Zusammenhang vermisse.

    Nicht, dass das falsch verstanden wird:
    Kontroversen sind gesund und gehören zur Demokratie.

    Wer an der Stelle wirklich, eigene Interessen, vor die Ziele der Partei stellt, wird sich allerdings noch zeigen.
    Im Wahljahr ist ein bewusst, offen ausgetragener, interner Konflikt jedenfalls nicht zielführend und für alle unbeteiligten Parteifreunde, mehr als ärgerlich, bzw. wird hier die Arbeit der Gemeinschaft in gewisser Weise mit Füssen getreten und mit persönlichen Befindlichkeiten überdeckt.

    Ich bleibe daher dabei und stelle mich ausdrücklich hinter die Herren Klapdor und Haupt, die nicht nur einen bemerkenswerten Job machen, sondern auch mit guten Ergebnissen in ihre Ämter gewählt wurden.

    Was ich an der Stelle ausdrücklich verurteile sind Falschdarstellungen aller Art, insbesondere aber auch in Verbindung mit Herrn Klapdor’s Familie. Kritik ist das Eine, aber man sollte schon sachlich sein, bzw. bei der Wahrheit bleiben.

    Ich drücke Familie Klapdor die Daumen, dass man die bereits gezogenen Konsequenzen erkennt und dieser zweite Anlauf in gleicher Sache nicht nochmal mit falschen Tatsachen geschmückt wird, sondern möglichst schnell wieder zur Sachlichkeit zurück findet.