Streit der Schleusenretter – ein Vorsitzender wirft hin

Helmuth Plecker (links, mit Lutz Kühnen, Landtagskandidat der Freien Wähler) (Foto: Stadt-Land-Fluss-Schluss?)

Als Lutz Kühnen, der Landtagskandidat der Freien Wähler, Ende März den Vereins Stadt-Land-Fluss-Schluss?, der sich für den Erhalt der Schleuse Brienen einsetzt, schrieb der Vorsitzende des Vereins, Helmuth Plecker, nach dem Treffen auf Facebook: „Hier haben sich zwei Menschen getroffen, die sich nicht nur emotional tragen lassen, sondern auch eine sachliche Betrachtung aller Argumente vornehmen.“

Den Verein gibt es seit gut zwei Jahren, also etwa so lange wie die Pandemie, und er hat sich vorgenommen, ein Bauwerk zu retten, das bei einer mitleidlosen Betrachtung recht unnütz erscheint – die Schleuse in Brienen. Als Wasserstraße hat der damit an den Rhein angebundene Spoykanal keine Bedeutung mehr, allenfalls Freizeitskipper, die die Überbleibsel des Klever Hafens ansteuern möchten, könnten davon profitieren.

Die älteste Schleuse Deutschlands (Foto: Torsten Barthel)

Das aber wäre grundsätzlich keine schlechte Sache, immerhin wurde die gesamte Neugestaltung der Unterstadt auch als „Stadt am Wasser“ konzipiert, und es gab keine Zeichnung, die nicht ohne ein paar Segelyachten vor dem Hotel auskam. Dazu aber braucht es eine Schleuse, und zu denen, die sich im Hintergrund stets dafür einsetzten, gehört auch die ehemalige Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks. Und eben die Mitglieder des Vereins Stadt-Land-Fluss-Schluss?, angeführt von Helmuth Plecker.

Doch für den Vorsitzenden ist jetzt selbst Schluss. „Heute Morgen habe ich mein Amt des geschäftsführenden Vorsitzenden im Vorstand des Vereins Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V. vorzeitig niedergelegt“, schrieb Plecker am Samstag auf seinem privaten Facebook-Account. Und was dann kam, klang allerdings so, als hätte sich Helmuth Plecker doch von Emotionen leiten lassen.

Der letzte Eintrag auf der Facebook-Seite des Vereins datiert vom Freitag, geschrieben ebenfalls von Helmuth Plecker. Er klang noch nach business as usual: „Heute Nachmittag fand ein kleiner runder Tisch statt, an dem der Kämmerer und erste Beigeordnete, Klaus Keysers, der technische Beigeordnete, Jürgen Rauer sowie Bernhard Klockhaus und ich teilnehmen. Hintergrund war eine kleine Abstimmung der Sachlage betreffend der Schleusen in Brienen, den Griethausener Altrhein und dem Spoykanal. Zur Zeit werde an dem von der Stadt Kleve beauftragten Handlungskonzept gearbeitet – nach den Sommerferien rechne man mit dem Ergebnis und danach werde nach einer ersten verwaltungsinternen Abstimmung der Ergebnisse in die politische Diskussion gegeben. Ich habe weiterhin dafür geworben, die Kompetenzen etc. unseres Vereins in diesen Prozess einzubeziehen.“

Nur der letzte Satz lässt aufhorchen. Dafür geworben, die Kompetenzen einzubeziehen?! Das hört sich an, als sei jemand vor die Pumpe gelaufen.

In seinem Abschiedspost formulierte es Plecker wie folgt: „Aber auch Missgunst, Narzissmus und unschöne Situationen habe ich kennen- und fühlen gelernt. Jede von ihnen hat mich stärker gemacht. Ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Heute allerdings habe ich eine Erfahrung machen müssen, die unweigerlich zu meinem Entschluss geführt hat. Ich bin seit einigen Tagen an einem Punkt angekommen, an dem Unsachlichkeit und soziales Unvermögen meines Gegenüber keinen Platz mehr haben. Das Leben ist zu schön, um das Hier und Jetzt mit narzisstischen Momenten zu beflecken.“

Etwas kryptisch, die Mitteilung, fand Jürgen Loosen, der ehemalige Lokalchef der Rheinischen Post in Kleve und fragte, ebenfalls auf Facebook, nach: „Als jemand, der die Aktivitäten zur Rettung der Schleuse sehr wohl zur Kenntnis genommen hat, habe ich eine Frage: Wer ist denn der Bösewicht, der so narzisstisch und missgünstig mit sozialem Unvermögen und Unsachlichkeit dazu beigetragen hat, dass der selbsterkorene Retter von Brienen sein Spielzeug einfach so wegwirft wie eine Dreijährige ihre Sandkastenharke? Das muss ja ein starker Tobak gewesen sein. Ganz sicher.“

Plecker antwortete umgehend: „Der ,selbsterkorene Retter‘ ist der Herr Borgmann aus Schottheide, der sich im Zusammenhang mit seiner Petition ,Rettet die Schleuse…‘ gerne mit anderen ,Schleusenrettern‘ umgeben und an einer vermeintlich hohen Anzahl erfreut hat. Sie scheinen mich da mit ihm zu verwechseln, Herr Loosen. Ganz sicher.“ Danach versandete die Diskussion im Kleinklein und scheiterte offenbar auch daran, richtig mit der Handytastatur umzugehen.

Ralf Borgmann rief 2019 den Schleusen Verein Brienen ins Lebens und machte in einer Online-Petition auf das Problem aufmerksam. Ein Streit unter Rettern also? Etwas Schlechteres könnte der Sache nicht passieren, denn der Deichverband, an dem es liegt, ob in den neu zu ziehenden Deich bei Brienen überhaupt noch irgendetwas Schleusenartiges integriert wird, hat an einem Durchgang null Interesse.

Helmuth Plecker indes hat sich schon eine neue Herausforderung gesucht: Er habe sich, so schrieb er auf Facebook, „dazu entschieden, einen Großteil meiner Zeit, die ich für die ehrenamtliche und selbstlose Arbeit habe, der Unterstützung für die Menschen in und um der Ukraine zu widmen. So habe ich seit einigen Tagen einen Facebook-Gruppe für diesen Zweck ins Leben gerufen, dessen Mitgliederzahl nicht nur rasant wächst, sondern auch die Zahl der vielen Hilfsangebote von Menschen und Unternehmen im Kreis. “

Deine Meinung zählt:

250 Kommentare

  1. 248

    @247 Stefan Schuster

    Es ist nicht mein Threat. Da haben Sie etwas falsch interpretiert. Aber es ist der Threat zu einem Artikel über mich. Immerhin besagt der Artikel auf Grundlage einer schlechten Recherche, dass ich aufgrund eines „Streits unter Schleusenrettern“ mein Amt als Vorsitzenden des Schleusenfördervereins niedergelegt habe, obschon das überhaupt nicht der Fall war! Da soll man nicht wachsam bleiben, dass auf dem einen Haufen Mist nicht noch mehr Mist kommt.

    Und schließlich zeigt sich, dass auch Sie sich wieder mehr meiner Person zuwenden als der Sache selbst…mööp, mööp….

     
  2. 247

    In einer fernen Zukunft, Schleusenretter-Thread:

    Beitrag #1347, HP.-Locker: „Das hier ist MEIN Thread. Und egal wer hier sonst noch posted und wie oft er das tut, das letzte Wort habe immer noch ICH.“

    Stefan Schuster: „Mööp.“

     
  3. 246

    @245

    Zwei mal drei macht vier
    Widdewiddewitt und drei macht neune
    Ich mach‘ mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt

    Mehr kann man zu dem Kommentar Ernsthaftes nicht schreiben….

     
  4. 245

    Gähn…seid ihr bald durch? Die Kohle kann für wesentlich sinnvollere Dinge investiert werden… sonst doch einfach ne hübsche Bürgerstiftung gründen und selber Kohle reinballern. Nicht mehr rumlabern, sondern einfach machen, Kohle einsammeln, fertig.

     
  5. 243

    @242 Kirsten Zi.

    Nun, auf dem ersten Blick wirkte die Vesting Bourtange wie eine von vielen zahlreichen pittoresken Orten in den Niederlanden, in denen die (Kultur)Historie ablesbar geblieben ist.

    Doch dann wurde ich von der jüngeren Historie überrascht. Dort gibt es ein kleines Besucherzentrum in dem die Geschichte anschaulich erzählt wird. Interessant und bemerkenswert fand ich, dass die historischen Merkmale der Festung allesamt zurückgebaut wurden. Wassergräben und Schutzwälle um die kleine Siedlung wurden beseitigt. Übrig blieb eine kleine Splittersiedöung, umgeben von Feldern. Wenig „spektakulär“

    Doch dann entschied man sich, den historischen Charakter wieder herzustellen. Die Gräben wurden mit den historischen Geometrien wieder angelegt, ebenso die Schutzwälle, Brücken und Stege wurden nach historischen Vorbildern errichtet usw.

    Und wofür das alles? Wofür dieser erhebliche Aufwand – finanziert durch die öffentliche Hand? Wer hat was von dieser Investition?

    Diese Fragen werden im Zusammenhang mit der Schleusenthematik in Kleve auch immer wieder gestellt. Zurecht! In den Niederlanden hat man wohl die Antworten gefunden, sonst wäre dieses Projekt sicherlich nicht umgesetzt worden. Vielleicht sind diese Antworten den Antworten für Spoyland sehr ähnlich…

     
  6. 242

    H. Plecker 241
    Ich kenne die Festung auch. Ich war vor zwei Jahren da. Ich verstehe nich ganz was du damit sagen willst. Vielleicht das es ein weiteres Beispiel ist für eine Maßnahme, die auf dem ersten Blick keinen Sinn macht und auf dem zweiten Erfolge bringt. War es so gemeint.

     
  7. 241

    Heute (gestern) besuchte ich die Vesting Bourtange. Ein pittoresker Ort.

    Damals eine Festung für die Armee. Dann umgewandelt in eine Siedlung. Alle Wassergräbrn und Schutzwälle wurden beseitigt und die entstandenen Flächen bewirtschaftet.

    Dann der grosse Umbau. Die Glazies wurde rekonstruiert. Schützwälle und Wassergräben nach alten Vorbild wieder hergestellt. Braucht eigentlich kein Mensch, aber es ist ein schöner Ort entstanden, der viele Tagestouristen anzieht. Die Wasserflächen werden nicht einmal von Freizeitkapitänen befahren.

     
  8. 240

    Na hoffentlich keine Sportbootschleuse oder Marina oder Werft oder der gleichen.

    So und jetzt bastle ich mir ne Wudupuppe und bau damit meinen Neid gegen Macher mit Segeljoole ab.

     
  9. 239

    @238
    Also lass die Herrschaften sich doch nach geltendem Baurecht ne Sportbootschleuse bauen und bezahlen.

    Sehr richtige Analyse und ein zu Kleve passendes Fazit! Bravo! Ich bin mal gespannt, was die Stadt demnächst städtebaulich realisiert…👍

     
  10. 238

    236 Kommentaren zu einem Sachverhalt der im Grunde in 5 Sätzen dargestellt ist.

    Schleuse is kaputt.
    Schleuse war mal wichtig für einen Industriestandort den es nicht mehr gibt.
    Neubau kostet zweistelligen Millionenbetrag hinzu kommt ein jährlicher Millionenbetrag für den Unterhalt.
    Ne Handvoll Sportbootfreunde saugen sich die dollsten Argumente aus der Takelage weil sie sich ne Sportschleuse wünschen.

    Also lass die Herrschaften sich doch nach geltendem Baurecht ne Sportbootschleuse bauen und bezahlen.

    Ansonsten Deich drüber..

     
  11. 237

    @236
    Die Schleuse ist mir doch nicht mehr wichtig, ich würde sie weder gebrauchen noch, würde sie mir fehlen…und wenn man es analytisch betrachtet ist es, ähnlich wie mit dem Besitz eines Bootes, ein großes Loch im Wasser in das wir viel Geld reinwerfen würden!

     
  12. 236

    @232 Schleuseaufkeinenfall bzw. Schleusesollkommen

    Wenn Ihnen die Schleuse so wichtig ist, warum denken Sie das Ganze nicht analytisch durch und arbeiten sich so tief in das Thema ein wie es z.B. Herr Plecker tut?

     
  13. 235

    232 – 234

    Man erkennt, wenn man gegen eine Schleuse ist gehen einem genauso die Pferde durch wie wenn man für eine Schleuse ist.

     
  14. 234

    Oder wie wäre es mit je einem Rollband die große Straße rauf und runter. Das belebt doch bestimmt auch die Innenstadt und ist auch noch behindertenfreundlich! Oder eine Magnetschwebebahn nach Düsseldorf (über Weeze?) zum Flughafen? Wie viele Klever fliegen mind. 1x im Jahr von dort in Urlaub? Zudem wäre das eine große Entlastung der Mitarbeiter von alltours für ihren täglichen Arbeitsweg…also, es gibt wahrlich Wichtigeres eine Sportbootschleuse…

     
  15. 232

    Ja, jetzt bin ich von den fundierten, schlüssigen und realistischen Argumenten der Schleusengegner überzeugt worden! Eine neue Schleuse in Brienen zu bauen ist auch wirklich die allerdümmste Idee, die es seit der Planung der B9 durch die Düffel gab. Und ich bin eigentlich auch nur Befürworter gewesen, um dem Klever Haushalt und alle Steuerzahler zu schaden und in die Sendung Extra3 Irrsinn der Woche zu bringen. Totaler Unsinn. Seit 2015 ist kein Boot/ Schiff oder ähnliches mehr durch den Spoykanal nach Kleve gekommen und hat man was vermisst? Nö! Zudem muss man auch mal von den alten „Zöpfen“ weg. Nur weil es die Schleuse seit Jahrhunderten in Brienen gibt heißt das doch nicht, dass das auch weiterhin so sein muss. Man muss halt mit der Zeit gehen und z. B. lieber das 5 G Netz ausbauen oder eine Eissporthalle errichten. Oder wie wäre es mit einer Slackline von der Schwanenburg in die Niederung? Mindestens 12 Mio. Euro für eine trockengelegte Schleuse? Ist klar…

     
  16. 231

    @229 Stefan Schuster

    Klasse Idee. Ehrlich, finde ich gut. Aber wer ist „wej“?

     
  17. 230

    @229. Stefan Schuster Besser einen mit übermäßiger Phantasie und Begeisterung als solche, die einfach nur ihre Interessen durchsetzen wollen und sich beim Argumentieren noch nicht mal geschickt anstellen.

     
  18. 229

    Eenen Dach hier niet harin gekeeke, än doar is awwer enen nejen Troll. Än den Menz, den ömmer dat letzte woort hebben moet, hät ok awwer en Idee.

    Maar nouw en neje Idee van min !! Wej maken dat nät as die Holländers, ewwe schlauer. Wej foahren die Blümmekes niet dör et Därp spaziere, wej verkoope die op den Määrt anne Linde. Die koste jor nex, ewwe brengen dorvör ennen Hoop Gäld. Nor fiff Joahre könne wej dorvan die Schleus üt de eigene Täss betoale, nor sess Joahr könne wej de Wetering ütbaggere.

    SO geht dat !!

     
  19. 228

    Niederschläge im Rheineinzugsgebiet Prognose bis 2100:

    „Zusammengefasst zeigt der Kenntnisstand, dass der Klimawandel mit steigenden Temperaturen im Rheineinzugsgebiet zukünftig zu folgenden Veränderungen von Niederschlag und Abflüssen führen kann. Einige Veränderungen sind bei Betrachtung der nahen Zukunft noch gemäßigt, nehmen aber in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts deutlich zu:

    a. im hydrologischen Winterhalbjahr:

    Zunahme der Niederschläge im Winter
    Zunahme der Abflüsse und Hochwassers mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit
    Frühzeitige Schmelze von Schnee/Eis/Permafrost, Verschiebung der Schneefallgrenze
    b. im hydrologischen Sommerhalbjahr:

    Abnahme der Niederschläge (aber möglich häufigere Starkregenereignisse im Sommer)
    Abnahme der Abflüsse an vielen Pegeln
    Zunahme der Niedrigwasserperioden und deren Dauer.“

    https://fgg-rhein.de/servlet/is/100023/

     
  20. 227

    @225
    „Würde ich das tun, käme sicherlich schon bald wieder eine Beschwerde, ich würde zu lange Kommentare schreiben.“
    Sonst stückeln sie doch einfach die Mails in mehrere Teile für die, die sich nicht so gut konzentrieren können und senden sie die mit 15 Minuten Abstand…so kann jeder mitkommen und hat zwischendurch auch Zeit sich flexibel und konträr eine Meinung zu bilden….

     
  21. 226

    @223 Mensch

    Habe mal ebkes recherchiert: Die verwendeten Blumen stammen nach den Berichten alle aus der Region.

    Das Bild in diesem Link unterstreicht übrigens ein wenig meine Gedankenrichtung.
    https://images.reisereporter.de/_BrYzDK31U1AMeIsplu7Tb6jBLlglx0lLU_HSWSlsng/g:no:0:348/cb:be9257f8f9d34288d9a06608f8eab0cd/c:5313:2987/rs:fill:940:529/ZTU3N2ZiMWQtMzY/4YS00ZTIzLTgyOD/ctYjFmNmU2MzY4Z/GI5LmpwZw

    Bildquelle: https://www.reisereporter.de/artikel/14819-die-schoensten-blumencorsos-der-niederlande

     
  22. 225

    @223 Mensch

    Nein, diese Frage habe ich mir auch nicht gestellt am vergangenen Samstag. Ich reduziere dieses Beispiel alleine auf die Tatsache, dass es Events gibt, mit denen seit vielen Dekaden Menschen mobilisiert werden (können).

    Ich fände ein Event hier in Kleve, das mit Bezug zur lokalen Geschichte und unschädlichen Auswirkungen kreiert würde, eine lohnenswerte Denkaufgabe…

    @224 Schleusekommt!

    Die zukünftigen Zuständigkeiten müssen wohl noch ausgehandelt werden. Dafür muss wohl erst die Bezirksregierung Düsseldorf die Planfeststellung erlassen, aus der u.U. auch eine Entwidmung der Bundeswasserstraße abgeleitet werden könnte. Also alles noch ergebnisoffen.

    Die Unterhaltszuständigkeiten des Spoykanals liegen abschnittsweise in verschiedenen Händen. EIn Abschnitt liegt im Unterhaltungs- und Zuständigkeitsbereich des WSA, ein Abschnitt im Bereich der Stadtwerke Kleve GmbH, ein weiterer Abschnitt im Bereich der Stadt Kleve und der Kermisdahl im Bereich des DVXK.

    Im Bereich der HSRW wurde der Kanal und die Uferbefestigung bereits saniert bzw. erneuert. Ansonsten betrifft die Instandsetzung und Erneuerung der Uferbereiche und der Kanalsohle den gesamten Bereich des Spoykanals. Die Machbarkeitsstudie 2.0 gibt hierüber unfassend Auskunft in Wort und Bild. Ich kann das hier leider nicht alles wiedergeben. Würde ich das tun, käme sicherlich schon bald wieder eine Beschwerde, ich würde zu lange Kommentare schreiben.

     
  23. 224

    In einigen Kommentaren tauchten die Einwände auf, wer für das Ausbaggern des Altrheins auf eine befahrbare Wassertiefe zuständig ist. War dafür nicht das Wasserschfffahrtsamt zuständig? Der Spoykanal ist glaube ich Stadtgebiet. Und muss der Spoykanal auf der ganzen Länge erneuert/ ausgebessert werden oder reicht es Teilstücke mit Holzrammpfählen anzufangen auszubessern, um dann irgendwann die Stahlspundwände herausnehmen zu können/ oder auch nicht?
    Was ist eigentlich mi dem Anstieg des Meerwasserspiegels? Werden wir irgendwann Seebad und haben keine Ausfahrt auf die Nordsee? Kleiner Scherz übrigens…😅

     
  24. 223

    @220.

    Das hat jetzt nichts mit der Schleuse zu tun, aber mit globalem Umwelt- und Menschenschutz, bzw. Gesundheit und und Nachhaltigkeit.

    Herr Plecker, konnten Sie auch feststellen, woher die vielen, verwendeten „niederländischen“ Schnittblumen, für die seit langer Zeit in den Niederlanden bekannten Blumenkorsos, stammen?

     
  25. 222

    @219 Seebär

    Eine richtige und realistische Wahrnehmung und Einschätzung. Chapeau!

    Nachdem die Stadt Kleve mit der Bundesrepublik Deutschland lediglich den Weg abgestimmt hatte, mit der Machbarkeitsstudie 2.0 lediglich eine technische Lösung (in der Tiefe eines Vorentwurfs im Sinne der HOAI) für den Neubau einer Sportbootschleuse zu eruieren sowie eine Kostenschätzung gem. DIN 276 zu bekommen, habe nicht ich persönlich, sondern qua Amt des Vorsitzenden des Klever Fördervereins Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V bei der Stadt Kleve (Verwaltung und politische Organe) dafür geworben, auch eine Ertragsprognose sowie Wertschöpfungsszenarien beizuziehen. Dieses Werben hat nun Früchte getragen. Die Verwaltung hat als erste Stufe auf dieser Seite der Bilanz ein Handlungskonzept „Stadt am Wasser“ in Auftrag gegeben. Zunächst eine ergebnisoffene Kreativaufgabe, auf dessen Grundlage auch die Gespräche mit dem Förderverein weitergeführt werden sollen. Dieses positive Ergebnis durfte ich kurz vor der Niederlegung meines Vorstandsamts von der Verwaltungsspitze erfahren.

    Die Ergebnisse des Handlungskonzepts sollen nach den Sommerferien vorliegen, danach zunächst verwaltungsintern erörtert und danach mit der Politik und auch mit dem Förderverein Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V.

    Jedenfalls ist die Stadt nun auf einem Weg, der angemessen ist, um die erforderlichen Informationen zu erhalten, die für eine letztliche Beurteilung der Fragestellung, ob eine neue Sportbootschleuse rentabel erscheint, zweckdienlich sind.

    Btw.: Die Machbarkeitsstudie 2.0 gibt bereits sehr ausführlich Antworten über die erforderlichen Maßnahmen im Altrhein und im Spoykanal Auskunft.

     
  26. 221

    @217 Seebär – die II.

    Zitat: „Wenn die Rechnung von Schleusesollkommen so einfach wäre, dann würde es einen Investor geben.“

    An dieser Stelle, auch wenn ich mich wiederhole: Ich hatte bereits mit einem pot. Investor gesprochen und mir seibe Strategien angehört, ihm einige Hintergründe dargelegt, ihm Unterstützung in Aussicht gestellt usw.

    Er hat sich allerdings wieder zurückgezogen, weil für ihn (noch) nicht absehbar bzw erkennbar war, wie die Vezirksregierung Düsseldorf im laufenden Planfeststellungsverfahren die unterschiedlichen Interessen gewichtet. Es fehlte ihm demnach an Planungssicherheit, weil es für ihm nicht möglich war, die Aufwendungen zu ermessen, die durch die tangierenden Interessen entstehen könnten. Vorwiegend ging es ihm um die Schutzrechte wie Landschafts-, Vogel- und Denkmalschutz.

     
  27. 220

    @217 Seebär

    Zitat: „Aber je länger diese Diskussion über die Briener Schleuse geht umso mehr weiß ich Helmuth Pleckers offene und ehrliche Art zu schätzen. Man muss nicht seiner Meinung sein, aber er sagt wie es ist: Der Spoykanal ist sanierungsbedürftig, der Altrhein müsste tiefer gemacht werden, die alte Schleuse ist nicht zu retten und eine Sportbootschleuse ist nicht billig, aber lasst uns einfach mal überlegen und herausfinden was geht.“

    Zunächst an dieser Stelle meinen Dsnk verbunden mit dem Ausdruck einer Art Erleichterung darüber dass du meine Denkweise verstehst.

    Ich will die hier nun geführte bzw diskutierte Kalkulation weder in Frage stellen noch ihr zustimmen, da mir hierzu noch viele Parameter fehlen die eine belastbare Prognose ermöglichen.

    Ich ergänze die bis dato hier aufgeführten wenigen Grundlagen der Kalkulation mit einem weiteren Gedankenansatz:

    Am vergangenen Wochenende habe ich mir in den Niederlanden den Blumencorso Bollenstreek 2022 angeschaut. Ein Event, das ich zuvor noch nicht kannte und erst durch Bekannte darauf aufmerksam wurde.
    Dieser Blunencorso ist in den Niederlanden, so habe ich inzwischen herausgefunden, ein Event, ein Mega-Event. Es zieht jährlich 1 Millionen Menschen an die Ränder der Straßen, auf dem sich die Blumrnparade bewegt.

    Was wird dort geboten? Wie bei einem Rosenmontagszug präsentieren sich von Hsnd gebaute Mottowagen dem Publikum, alle letztlich gestaltet mit den Köpfen von Blumen. Schön anzusehen, es duftet und es macht einfach Spaß.

    Nicht nur niederländische Gäste sind dort sondern auch eine Vielzahl aus unserem Land. Ich mutmaße an der Stelle nicht, wie viel Geld jeder Besucher an diesem einen Tag dort ausgibt. Da wird es sicherlich Erhebungen des Veranstalters oder anderen Stellen geben.

    Aber es wird deutlich, daß Menschen sich in grossen Mengen mobilisieren (lassen). Hier sind es mit Blütenköpfen kreativ gestaltete Wagen, die durch die Straßen einer Region ziehen. Eine Event mit der sich eine Region vermarktet und Millionen Menschen mobilisiert.

    Und Kleve? Kann es in und aus Kleve nicht mit viel Spucke gelingen, ein Event zu kreieren, das Menschen in großen Mengen anzieht? Menschen die mit dem Fahrrad, strassenmotorisiert anreisen und mit dem Boot? Besucherströme, die Erträge bringen?

    Es ist ja nicht so, als hätte Kleve keine Themen! Johanna Sebus bspw. Ihr wurde von Napoleon ein Denkmal gesetzt, das heute noch ein beliebtes Ziel für Gäste, Besucher und Touristen ist. Dazu gehören auch Mitglieder von „Goethe-Vereinen*, denn Goethe hat für das Mädchen einige Verse geschrieben. Und, wars das? Kann bspw aus dieser Geschichte, die soviel Aussagekraft auch noch in der heutigen Zeit, besitzt, nicht ein weiteres über die Stadtgrenzen bekanntes Event kreiert werden? Wenn Blütenköpfe Menschen in großen Mengen schon mobilisieren können? Johanna-Sebus-Festspiele oder andere Ideen.
    Oder Lohengrin oder oder oder…

    Wir sollten mal weiterdenken. Wenn wir nicht beginnen, bleibt alles wie es ist oder verschlechtert sich. Wäre es nicht sinnvoller, die Zukunft mitzugestalten als dem Rückzug der Frachtschifffahrt nachzuhängen oder den bis dato missglückten Versuchen, die motorisierte Freizeitschifffsfahrt in ein rentabeles Maß zu ertüchtigen? Aus den Fehlern lernen und von den Erfolgreichen ebenfalls lernen!?

    Lasst uns überlegen, was zu tun wäre, damit monetäre Zuflüsse erwirtschaftet und ertüchtigt werden können und was das kulturhistorische Erbe, das wir besitzen, dazu beitragen kann. Nutzen wir dazu alle Ressourcen, die wir haben. Und danach danach kann entschieden werden.

     
  28. 219

    @218. Schleusesollkommen
    Eine seriöse Berechnung der Gesamtkosten geht mit den uns derzeit zur Verfügung stehenden Informationen nicht. Woher sollte ich denn wissen was die Kanalsanierung, die Vertiefung und die regelmäßige Pflege der Fahrrinne des Altrheins kosten oder wie hoch die Kosten für Instandsetzung, Wartung und Betrieb der Sportbootschleuse sind? Denn mit einmalig 12 Millionen Euro für den Bau der Sportbootschleuse ist es nicht getan. Und welche Einnahmen wären möglich? Wäre Kleve so wie es jetzt ist attraktiv genug um bei Vorhandensein der Sportbootschleuse, des sanierten Spoykanals und vertieften Altrheins so viele zusätzliche Touristen anzulocken, dass die Gesamtkosten durch erhöhte Einnahmen in Gastronomie, Einzelhandel und bei Übernachtungen finanziert oder zumindest gerechtfertigt werden können? Oder wären weitere Investitionen in Kleve wie z.B. eine Marina und ein attraktives Hafenumfeld nötig? Die Kosten und möglichen Einahmen oder allgemein gesprochen positiven wirtschaftlichen Effekte für Kleve seriös abzuschätzen und zu Berechnen ist wohl auch für Profis keine Kleinigkeit. Herr Plecker setzt sich ja dafür ein, dass eine solche Kalkulation gemacht wird. Wie gesagt habe ich nichts gegen eine Schleuse, aber sämtliche Kosten müssen durch zusätzliche Einnahmen in irgendeiner Weise kompensiert werden.

     
  29. 218

    @ 216
    Was bringt die Schleuse denn nach ihrer Berechnung? Welches Minus wird jedes Jahr eingefahren wenn sie, wie offiziell kalkuliert, für 12 Mio. Euro gebaut werden würde?

     
  30. 217

    @115. Kirsten Zi
    Das widerspricht sich nicht. Es gibt derzeit keine Planungssicherheit und deshalb gibt es noch keinen Investor. Wenn die Rechnung von Schleusesollkommen so einfach wäre, dann würde es einen Investor geben.

    Ich habe übrigens nichts gegen eine Schleuse. Auch wenn ich die wahrscheinlich nicht benutzen würde, weil mir andere Gewässer lieber sind. Aber je länger diese Diskussion über die Briener Schleuse geht umso mehr weiß ich Helmuth Pleckers offene und ehrliche Art zu schätzen. Man muss nicht seiner Meinung sein, aber er sagt wie es ist: Der Spoykanal ist sanierungsbedürftig, der Altrhein müsste tiefer gemacht werden, die alte Schleuse ist nicht zu retten und eine Sportbootschleuse ist nicht billig, aber lasst uns einfach mal überlegen und herausfinden was geht.

    Wenn es nach mir ginge könnten wir in Kleve Grachten anlegen und eine Do-it-your-self-Hausboot-Werft am großen Wendebecken einrichten. Ich bin mir zwar nicht sicher ob meine Spardose das hergibt, aber für ein kleines Floß könnte es reichen. Und trotzdem sind auch Einwände in Ordnung. Bis auf den einen oder anderen Kommunikationsspezialisten waren auch eine ganze Reihe von sachlichen Kommentaren von Leuten, die weder Schleusengegner noch -Befürworter sind.

     
  31. 216

    @213. Schleusesollkommen
    „Und dann nochmal 208 genau lesen, da steht nirgendwo etwas von 667 € pro Tag!?“

    Stimmt, aber Sie haben damit gerechnet.
    Sie haben in Post 206 geschrieben: „Also bei von mir kalkulierten 20 Mio. Euro für den Bau der Schleuse wären das geteilt durch 667, geteilt durch 15 Jahre, geteilt durch 180 Tage genau 11 Touristen die durch die Schleuse nach Kleve kommen müssten!“

    „Für 1,82 € pro Tag Urlaub machen ist doch irgendwie viel unrealistischer“

    Das habe ich auch nicht geschrieben, sondern in 211 habe ich geschrieben:

    „Natürlich ist auch diese Rechnung verzerrt, weil Touristen für wenige Wochen im Jahr (Urlaub und Tagesausflüge) relativ viel Geld ausgeben und die durchschnittlich ausgegebene Geldsumme pro Urlaubstag höher als 1,82 € ist. Aber sie ist auch wesentlich niedriger als die 667 €, die Sie pro Urlaubstag angesetzt haben.“

     
  32. 215

    Seebär 212 „Wenn Ihre Kalkulation auch nur annähernd stimmen würde, dann gäbe es schon längst einen Investor.“

    Das ist falsch. Es gibt keine Planungssicherheiten für einen Investor. Deshalb gibt es noch keinen Investor.

     
  33. 214

    @206 Schleusekommt 11 Touristen sind ja nicht 11 Boote. Könnten also mehr Touristen sein. Die könnten dann weniger, aber immer noch mehr als die zunächst veranschlagten 11 ausgeben. Das rechnet sich besser.

     
  34. 213

    @ 211

    Bitte 206 nochmal lesen! Ich habe das nur aus Interesse mal über eine Suchmaschine im Netz gesucht und gefunden.
    Und dann nochmal 208 genau lesen, da steht nirgendwo etwas von 667 € pro Tag!?
    Für 1,82 € pro Tag Urlaub machen ist doch irgendwie viel unrealistischer als die statistischen Zahlen des Bundesverbandes der Tourismuswirtschaft die in 206 stehen…

     
  35. 212

    @209. Schleusesollkommen
    „der Neid das manche die Möglichkeiten haben ihr Hobby auf dem Wasser auszuüben, ja unter Umständen auch der „versnobte“ Unternehmer, der aber auf der anderen Seite vielleicht 250 Menschen in seinem Unternehmen angestellt hat und eine Lebensgrundlage bietet….“

    War klar, dass wieder die Neiddebatte bemüht wird. Ich zahle Steuern und bezahle wie viele andere Menschen auch für eine Mix aus mal mehr und mal weniger sinnvollen Ausgaben, die der Staat, das Bundesland, die Gemeinde tätigen. Über die Gegenleistungen von Behörden und öffentlichen Einrichtungen, Justiz, Polizei, Feuerwehr, Infrastruktur etc. beschwere ich mich nicht, aber auch Steuereinnahmen sind endlich.
    Wenn Ihre Kalkulation auch nur annähernd stimmen würde, dann gäbe es schon längst einen Investor.

     
  36. 211

    @206. Schleusesollkommen
    Die durchschnittlich von Touristen ausgegebenen 667€ beziehen sich auf ein Jahr und nicht pro Tag. Wenn Ein Durchschnittstourist 667€ pro Jahr ausgibt, sind das ca. 1,82 € pro Tag. Wenn jeder via Schleuse anreisender Tourist einen Tag in Kleve bleibt und durchschnittlich 1,82 € nach Kleve bringt, sind die reinen Baukosten von ungefähr 20 Mio. € bei einer Saison von 180 Tagen pro Jahr und 11 Boottouristen täglich in ca. 5550 Jahren abbezahlt. Natürlich ist auch diese Rechnung verzerrt, weil Touristen für wenige Wochen im Jahr (Urlaub und Tagesausflüge) relativ viel Geld ausgeben und die durchschnittlich ausgegebene Geldsumme pro Urlaubstag höher als 1,82 € ist. Aber sie ist auch wesentlich niedriger als die 667 €, die Sie pro Urlaubstag angesetzt haben.

     
  37. 210

    @206. Schleusesollkommen
    „[Bei] Gästen aus dem In- und Ausland sind das statistisch 667 € pro Person.“

    In der Saison also an 180 Tagen im Jahr müssen im Durchschnitt täglich 11 Touristen mit dem Boot nach Kleve fahren und jeder von ihnen im Schnitt 667 € in Kleve ausgeben und das über 15 Jahre lang? Die Kanalsanierung und das Ausbaggern des Altrheins und die Instandhaltungs-, Wartungs- und Betriebskosten für die Schleuse noch nicht einkalkuliert.
    Ich will auch nicht kleinlich sein, aber manche Leute leben einen Monat lang von dem, was Sie für einen durchschnittlichen Geldbetrag (667€) zum Verlustieren im Urlaub errechnet haben.

     
  38. 209

    @208

    Was ist an den Kommentaren denn so verkehrt? Mit einem Klick kann man diese statistischen Werte nachlesen und viele fragten doch nach Zahlen/ Fakten/ Beweisen, wie man den Bau einer Sportbootschleuse kalkulieren kann. Das war jetzt nur ein Ansatz…
    Ich weiß auch das ein einzelner Tourist keine 667 € in Kleve lässt, aber dann sind wir wieder beim Anzweifeln aller Statistiken, bei Verschwörungstheorien usw.
    Warum wird von meinen gezahlten Steuern überhaupt irgendwas bezahlt, wovon ich nichts habe? Diese Frage ist anscheinend für viele so tagesfüllend… der Neid das manche die Möglichkeiten haben ihr Hobby auf dem Wasser auszuüben, ja unter Umständen auch der „versnobte“ Unternehmer, der aber auf der anderen Seite vielleicht 250 Menschen in seinem Unternehmen angestellt hat und eine Lebensgrundlage bietet….

     
  39. 208

    @201 Anmerkung

    Offensichtlich ist der Punkt noch nicht erreicht, wie man an den Kommentaren 204, 206 und 207 unschwer erkennen kann.

    Manchmal tut es auch der Sache selbst gut, wieder aufzustehen, den Mund abzuputzen und das Krönchen zu richten und das Thema wieder aufzurollen. Manchmal sogar mit einer Wette, die letztlich dazu führte, dass die Diskussion wieder auflebt und, wie soll auch anders sein, einige Blogger wieder animieren, wieder persönlich zu werden…That’s life, that’s kleveblog.

     
  40. 207

    @Schleusekommt Interessanter Rechenansatz. Ich bezweifle aber, dass der durchschnittliche Kleve-Tourist 667 Euro auf den Kopf haut.

     
  41. 206

    Soll natürlich schleusekommt heißen!
    Ich hab mich verrechnet! 2019 wurden 330 Milliarden Euro in Deutschland durch den Tourismus eingenommen…bei 495 Mio. Gästen aus dem In- und Ausland sind das statistisch 667 € pro Person. Also bei von mir kalkulierten 20 Mio. Euro für den Bau der Schleuse wären das geteilt durch 667, geteilt durch 15 Jahre, geteilt durch 180 Tage genau 11 Touristen die durch die Schleuse nach Kleve kommen müssten! Was sagt ihr?

     
  42. 205

    @200 Schleusekommt Wenn die Stadt Kleve in den am schlimmsten von Kinderarmut betroffenen Stadtteilen Räumlichkeiten zu einer langfristig moderaten Miete für diverse Akteure, die in der Kinder- und Jugendlichenbetreuung und anderen sozialen Projekten tätig sind, zur Verfügung stellen würde, würde Kleve und die Region dermaßen stark profitieren, dass der Stadtkämmerer gar nicht mehr weiß wohin mit dem vielen Geld, das die Stadt dann nicht mehr für Grundsicherung der ehemaligen armen Kinder zahlen muss.

     
  43. 204

    An 180 Tagen im Jahr müssten, wenn nur 1 Person an Bord ist, pro Tag 7 Boote geschleust werden! Das reicht…😁

     
  44. 203

    @ 196 Das J B mal Herrn Daute mit Roland Freisler verglichen hat und ich ab da seine Kommentare nicht mehr lese. Ist ja fast alles nur Google Wissen womit er versucht zu glänzen.Und dann die Überheblichkeit dieses ich weiß über alles Bescheid diese Klugscheißerei von ober herab. Nervt einfach aber er kann ja schreiben was er will hat hier Narren Freiheit. Ich bin nicht Husky

     
  45. 202

    @198 detraktor

    Erkläre ich Ihnen gerne: Im Kommentar schreibt Blogger „Mensch“: „Vielleicht gäbe es auch Zeichen für sinnvolle Beratungs- und Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit dem direkten Nachbarn Niederlande?“

    Diesen Kommentar las ich, als ich gerade in Sassenheim war, alsi in den „direkten Nachbarn Niederlande“ und sah dort Dinge, die durchaus eine Beratungs- und Zusammenarbeitmöglichkeit erkennen ließen:

    Zum Einen gibt es dort seit vielen Dekaden den Blumencorso. Ein Spektaktel, dass inzwischen eine Million Menschen anzieht. Es zeigt, dass „nur“ ein paar kreativ zusammengesteckte Blumenköpfe es schaffen, Menschen zu mobilisieren, Und das schon seit vielen Dekaden – Jahr für Jahr. Dese Tatsache läßt Menschen wie mich überlegen, was dann wohl in einem Ort wie Kleve in der Region Niederrhein alles möglich sein könnte…

    Zudem konnte ich dort vom Wohnzimmer aus sehen, dass sich direkt vor dem Haus eine Sackgasse einer Gracht befand, an dessen Ufermauern kleine Boote standen. Auch hier denke ich an die Sackgasse des Spoykanal. Was könnte hier alles möglich sein?

     
  46. 201

    @Plecker Manchmal geht es nicht mehr um die Sache. Der Punkt ist hier erreicht, soweit ich mitgelesen habe.

    Sie lassen sich immer weiter verwickeln.

     
  47. 200

    Also sind sich jetzt alle einig! Toll! Eine neue Schleuse für ein paar Sportboote/ Hausboote/ Freizeitschiffe/ Vergnügungsschiffe wird von der Klever Bevölkerung anscheinend befürwortet! Zumindest beschäftigten sich die letzten Meinungsäußerungen nicht mehr mit der Schleusenthematik! Vernünftig, denn der Bau einer neuen Schleuse rentiert sich nach 15 Jahren durch die Einkünfte in der Tourismusbranche! Gut für Kleve und die Region! ☺

     
  48. 199

    @194 Frage

    Wenn Sie meinen Kommentar Nr. 185 richtig gelesen hätten, würden Sie bemerken, dass es keine BELEIDIGUNG war, die die Wette ausgelöst hat, sondern eine DENUNZIATION.

    Das Lied ist albern und soll eigentlich für gute Laune sorgen, so wie viele solcher holländischer Schmetterlieder. Darum geht es auch gar nicht. Darüber habe ich geschmunzelt und mir gingen gleich viele weitere solcher Lieder durch den Kopf, nach dem ich den Link kurz angehört habe.

    Vielleicht lesen Sie den Kommentar Nr. 185 noch einmal und etwas ausführlicher.

    Btw:: Bis dato hat sich der Urheber der DENUNZIATION noch nicht gemeldet bei mir… Mal sehen, vielleicht wird der Wetteinsatz ja noch gesteigert…

     
  49. 198

    193 Helmuth Plecker „Feigheit“
    So wie hier manche drauf sind, vermute ich, dass es eher Prudenz ist.
    Wenn schon laut einem Song ´Marmor, Stein und Eisen bricht´, was erwarten Sie dann, wie sich Fensterscheiben verhalten, und irgendein „Held“ findet sich immer.
    Aber, Herr H.P.Lecker was beseelt Sie denn zu einem Post wie „Ik ben hier graad „in de Bloemen“, in Sassenheim bij de Bloemencorso. Sind jetzt bei Freunden und warten auf den Beginn. Aus dem Wohnzimmer schaue …“
    KleBlog mit Facebook vertauscht, oder mit mit Twitter?

     
  50. 195

    @194. Frage Die Summe macht’s. Der Autor von 185 teilt oft und gerne aus. Irgendwann platzt jemand der Kragen.

     
  51. 194

    Eigentlich bin ich sensibel, aber hier komme ich nicht mit: Was an 185 ist so beleidigend, dass eine Wette notwendig erscheint?

    Dieses Liedchen ist doch einfach nur albern. Da gab’s doch schon ganz andere Anwürfe hier.

     
  52. 192

    ich mag es auch nicht, dieses pöbeln aus der anonymität heraus und ja, das täuferlein ist eines der negativbeispiele hier im blog. menschen, die hier unter klarnamen schreiben, sollten einen besonderen schutz genießen.

    aber lange rede kurzer sinn, möchte dem gepöbel eigentlich nicht zuviel gewicht verleihen aber da das Eichhörnchen damit angefangen hat… schließe ich mich an und verdoppele den einsatz. vielleicht entdeckt ja jemand seine eier für den guten zweck 😉

     
  53. 191

    @189. Bad Clever Äh, warum? Wenn der Blutdruck zu niedrig ist einfach ein bisschen im Kleveblog schmökern und sich ein Posting von Johnnes dem Täufer reinziehen das hilft immer. Einmal hat er mich als kleinen minderbemittelten Nager (oder so ähnlich) tituliert. Ist schon ein bisschen länger her. Es stimmt, ich bin minderbemittelt. Seit Jahr und Tag versuche ich das meinem Arbeitgeber klar zu machen, dass mehr Nüsse auf die Pfote angemessen wären. „Dann zieh doch mal deinen Baseballhandschuh aus dann ist eine Walnuss reichlich.“ hat der Chef dann gesagt. Da hätte ich 🤮 können. Aber zurück zu den wirklich wichtigen Dingen. Herr Plecker, die Wette ist eine gute Idee aber ich fürchte das wird nichts mit 💶 für den Kleveblog. Ich lege 100 € drauf (Ist kein Gelaber rd weiß wer ich bin) vielleicht hat Jean-Baptiste ein Herz für den Kleveblog.

     
  54. 190

    @ 189 Bad Clever „Wer liest denn noch …“
    Genauau, Du kleiner Putin, mach doch mal den Anderen die Ansage was sie zu lesen und denken haben.

     
  55. 189

    Wer liest den noch die Kommentare von J B R A der ist doch total durch […].Schenkt ihm keine Aufmerksamkeit

     
  56. 188

    Ergänzung zu meiner Wette in meinem vorausgegangen Kommentar: Die Wette gilt bis zum 15. Mai 3022 um 17.00 Uhr. Ich sage eine anschließende Diskretion ausdrücklich nicht zu.

     
  57. 187

    Zu Kommentar 185 kann an dieser Stelle nur noch gesagt werden, dass er ein Symbol ist.

    Feige hinter einem Nick Menschrn persönlich zu denunzieten, die sich für etwas einsetzen. Ich wette, dass er oder sie hinter diesem Nick es sich nicht trauen wird, mir diese Herabwertung im realen Leben ins Gesicht zu sagen. Mein Wetteinsatz ist folgender: Ich „spende“ 100 Euto an den Verlag des Herrn Daute, der „Der Klever“ verlegt, als Beitrag um die gestiegenen Papierkosten zu entgegnen. Ich überweise den Betrag unverzüglich, nachdem Jean-Baptiste le Rond d‘ Allembert mir diese Herabwertung persönlich ins Gesicht gesagt haben wird und glaubhaft gemacht haben wird, dass der- oder diejenige tatsächlich der/die Autor/in hinter dem Nick Jean-Baptiste le Rond d‘ Allembert ist.

    Sie werden mich zu finden wissen, wenn Die die Eier haben, die Wette anzunehmen.

     
  58. 185

    @184 Helmuth Plecker „Kann ja mal fragen, was denkbar sein könnte“
    gibt eine viel bessere Alternative, wurde schon von Trea Dobbs 1968 besungen. Einfach dableiben !
    https://www.youtube.com/watch?v=MJOhhQ8OaCA
    Text: was je maar in Sassenheim gebleven, dat was beter voor jou, de sluis, en Brienen nog erbij

     
  59. 184

    @183 Mensch

    Ik ben hier graad „in de Bloemen“, in Sassenheim bij de Bloemencorso. Sind jetzt bei Freunden und warten auf den Beginn. Aus dem Wohnzimmer schaue auf einen Kanal, in dem kleine Boote schaukeln bei leichtem Wind.

    Kann ja mal fragen, was denkbar sein könnte…

     
  60. 183

    Dubai ist natürlich finanziell völlig unabhängig. Vielleicht gäbe es auch Zeichen für sinnvolle Beratungs- und Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit dem direkten Nachbarn Niederlande?
    Dort gibt es u.a. Erfahrungen mit dem Landschaftsschutzgebiet „Marker Wadden“.

     
  61. 182

    @181 Justin: vielen vielen Dank für deinen sachlich und zugleich kritischen Kommentar. Es tut gut, an dieser Stelle, solche Sachlichkeit zu erfahren.

    Ich sehe keinen Grund, deine Meinung im Allgemeinen in Frage zu stellen. Lediglich an einer Stelle eine Antwort auf deine Frage zu geben und an anderer Stelle die Blickrichtung etwas zu verändern.

    Zitat 1: Fördergelder gibt es, aber üblicherweise auch nur bei einem schlüssigen und umsetzbaren Konzept. Um ein solches Konzept zu erstellen braucht es neben Phantasie und Enthusiasmus auch Personen mit dem notwendigen technischen und wirtschaftlichen Fachwissen und politisch-verwaltungstechnischen Kenntnissen z.B. Wissen wie Genehmigungsverfahren funktionieren, wie politische Entscheidungen getroffen werden und wie Fördermittel eingeworben werden. Wo sollen solche Leute angeheuert werden und wovon werden sie bezahlt?

    Antwort:
    Während in den Reihen der Verwaltung der Stadt Kleve bereits einige dieser Personen zu finden sind, wurden zudem Fachbüros hinzugezogen. Know-how wurde also eingekauft. Und nun kommt eben der Teil dazu, der offenbar gerne unterschätzt wird: In Vereinen/Fördervereinen sind meist fachliche wie kreative Kompetenzen gebunden und bereit, ihr Fachwissen, ihre Zeit, ihre weiteren Fähigkeiten und Kompetenzen zur Verfügung zu stellen. In der Regel ehrenamtlich, ohne Anspruch auf ein monetäres Honorar. Ich kann an dieser Stelle nur für den Verein Stadt . Land. Fluss… Schluss? e.V sprechen. Hier ist es so. Zudem konnte unser Verein ein Netzwerk zur anderen „Know-how-Quellen“ knüpfen. Die HSRW ist nur ein Netzwerkpartner davon. Von dort wird nicht nur Kreativität bereit gestellt, sondern auch (wissenschaftlicher) Sachverstand. Auch Fachbüros gehören zu diesem Netzwerk und sind bereit, gegen ein deutlich verschlanktes Honorar Fachwissen beizusteuern – weil es in diesem Fall darum geht, den Verein zu unterstützen und damit mittelbar das Projekt.

    Deshalb wehre ich mich nur zu gerne gegen den Vorwurf von anderer Stelle, die Schleusenbefürworter sollten mal die Kohle auf den Tisch legen und sich dadurch den Freibrief erkaufen, eine solche Investition zu wuppen. Sicher, es ist utopisch, 12 Mio Euro aus bürgerschaftlichen Gekdbörsen zu bekommen. Darum geht es aber auch gar nicht: Es geht um Co-Finanzierung, so wie der Rat der Stadt Kleve im Jahr 2018 und 2019 demokratisch beschlossen hat, nämlich dass die Verwaltung ein „schlüssiges und umsetzbares Konzept“ (Zitat Justin) zu erarbeiten hat.
    Würde man die Summe der Arbeit, der Zeit, der Honorarnachlässe der Fachleute usw. des Vereins und dessen Netzwerkpartner beziffern, käme schon eine beeindruckende Summe heraus. Also ein monetärer Betrag, der nicht aufgewendet werden muss, dem aber ein nicht unerhebliches Maß an bereitgestellter Leistung sowie (Fach)Kompetenz gegenüber steht.

    Zitat 2:
    „Es gibt in Kleve einige Träume deren Realisierung eine breitere Bevölkerungsschicht ansprechen würde und die machbar oder mindestens machbarer ist.“

    Zustimmung!
    Allerdings ist der Wille, das Projekt Schleuse anzuschieben, demokratisch in den politischen Organen der Stadt Kleve entschieden worden. Dem Grundsatzbeschluss bzw der Resolution ging ein Abwägungsprozess vorweg, bei dem die politischen Entscheidungsträger das Für und Wider gewichtet haben und sich schließlich dafür entschieden haben. Mein Demokratieverständnis sagt mir, dass es müssig und falsch ist, sich darüber hinwegzusetzen (was nicht bedeutet, dass man ihn gut finden muss). Der Beschluss lautet nun auch nicht, eine Schleuse zu bauen, sondern eben ein „schlüssiges und umsetzbares Konzept“ (wieder Zitat Justin) zu erarbeiten. Der Beschluss, ein Konzept (sofern es denn eins geben wird) umzusetzen, steht noch aus. Es geht also aktuell um das Konzept, um das Paket, das eine technische Lösung enthalten soll, ebenso wie ein (co)-Finanzierungsrahmen und weitere Details. Darum geht es im Augenblick, und nur darum. Und deshalb hat sich unser Verein so aufgestellt, die Verwaltung der Stadt Kleve zu fördern bei dieser Aufgabe. Und dazu gehört auch fordern. Das haben wir inzwischen auch einige Male gemacht und die Verwaltung hat sich dem zugewendet. Wir wollen ein zukunftsfähigen Konzept mit guten kreativen und möglichst rentabel Inhalten. Dafür braucht es alle die Ressourcen, die du in dem Zitat 1 aufgeführt hast und zudem die von mir ergänzend aufgeführten.

     
  62. 181

    Eine Herausforderung für die Phantasie wäre mit verfügbaren Mitteln etwas Phantastisches zu schaffen. In Dubai werden besondere Dinge wie beispielsweise künstliche Inseln nach einem bestimmten Motiv geschaffen. Das ist sicher auch phantasievoll, aber vor allem ist es eine Ressourcenschlacht. Mit extrem viel Geld lässt sich so einiges verwirklichen. Eine Schleuse und eine Marina sind grundsätzlich weitaus bodenständiger als eine künstlich angelegte Inselgruppe, welche wie die Welt geformt ist. Dennoch gibt es auch bei dem Sportbootschleusen- und Marina-Projekt einige Herausforderungen, die finanzieller und umweltbedingter Art sind.
    Die Umweltbedingungen sind knapp zusammengefasst: Ablagerungen im dem Bereich wo der Altrhein in den Rhein mündet. Das ist grundsätzlich kein Problem, früher wurden diese Ablagerungen regelmäßig beseitigt. Der Wasserstand des Altrheins bei Niederschlagsmangel. Noch scheint es einigermaßen zu funktionieren. Wenn es in Zukunft noch trockener wird, müsste eine Lösung für das Problem gefunden werden z.B. Vertiefung des Altrheins. Dann die ungünstige Beschaffenheit des Untergrunds im Bereich wo die Schleuse steht. Dann der Kanal, der neue Spundwände braucht. Daraus ergeben sich finanzielle Herausforderungen, die zu beherrschen auch andere Ressourcen in hohem Maße beanspruchen würde. Fördergelder gibt es, aber üblicherweise auch nur bei einem schlüssigen und umsetzbaren Konzept. Um ein solches Konzept zu erstellen braucht es neben Phantasie und Enthusiasmus auch Personen mit dem notwendigen technischen und wirtschaftlichen Fachwissen und politisch-verwaltungstechnischen Kenntnissen z.B. Wissen wie Genehmigungsverfahren funktionieren, wie politische Entscheidungen getroffen werden und wie Fördermittel eingeworben werden. Wo sollen solche Leute angeheuert werden und wovon werden sie bezahlt?

    Wer nichts wagt, niemals Neuland betritt und nie etwas ausprobiert, kann die Welt nicht aus den Angeln heben und nichts Neues erschaffen. Wenn ich in meiner Kleinmütigkeit oder meiner Realitätsverbundenheit einen Vorschlag machen darf, dann wäre es der erstmal eine Herausforderung, die ein paar Nummern kleiner ist, in Angriff zu nehmen. Es gibt in Kleve einige Träume deren Realisierung eine breitere Bevölkerungsschicht ansprechen würde und die machbar oder mindestens machbarer ist.

    P.S.: Grundsätzlich müsste es doch möglich sein eine Sportbootschleuse auch später, wenn der neue Deich schon fertiggestellt worden ist, zu bauen. Wahrscheinlich ist es leichter eine Schleuse im Zuge des Deichneubaus zu bauen. Aber wenn die Option nachträglich eine Schleuse einzubauen eingeplant wird, ist wesentlich mehr Zeit vorhanden, um sehr genau zu überlegen, ob eine Sportbootschleuse sinnvoll und finanzierbar ist oder nicht.

     
  63. 179

    Schleusenfantasten, so nannte Husky diejenigen, die sich für eine Lösung zum Sachthema Schleuse Brienen einsetzen.

    Warum nicht? Dachte ich mir und bin jetzt einmal ein Schleusenfantast. Ein Begriff, in dem die Worte Schleuse und Fantasie sich vereinen.

    Ich sehe mich immer wieder der Fragestellung ausgesetzt, was Menschen bewegt, sich auf einen Weg zu machen. Das ist vom Prinzip die „Urfrage“ auch eines jeden Touristikers. Was muss geschaffen und geboten werden, damit Menschen beispielsweise eine Anreise vom 90 Minuten in Kauf nehmen. Antworten gibt es im Detail viele, je nach dem, welche Menschen wir ansprechen wollen. Ich spreche nun mal diese Menschen an, die sich mit ihrem Boot auf den Weg machen, Orte zu besuchen.

    Wäre da nicht eine der vielen Antworten jene, dass ein einzigartiger, beeindruckender Ort so eine Anreisemotivation auslöst? Ein Ort, der fasziniert, der bezaubert, ein „Weiter-Sagen-Ort“?

    Jetzt antworte ich mal als Schleusenfantast, so wie kürzlich ein Minoritenplatzfantast die Idee in den Ring warf, auf dem Klever Platz ein Hundertwasserhaus zu bauen anstelle irgendwelcher seelenloser Klötze. War es nicht der Gedanke dieses Fantasten, Besucher mit so einem Highlight zu locken und die Attraktivität Kleves zu steigern, ein USP zu schaffen?

    Ja, und warum sollte eine Sportbootschleuse ein seelenloser Beton-Funktionalbau werden? Warum kann auch ein Schleusenbauwerk keinen Anspruch auf künstlerische Architektur haben, die es zu einem Highlight für Freizeitkapitäne ebenso macht, wie für Tagestouristen und andere Gäste, die diesen Ort mit dem Fahrrad o.a. besuchen? Warum kann dort nicht sogar ein neues „Denkmal“ entstehen, das künstlerisch ausgearbeitet die Geschichte der historischen Schleusen erzählt (z B. mit Beton-Rilieffen) und diese auch für die folgenden Generationen in Erinnerung beläst?

    Ja klar, wer soll das bezahlen? Die Frage aller Fragen. Auf die ich hier und jetzt keine konkrete Antwort geben kann. Aber ich kann Optionen skizzieren, denn durch einen künstlerischen Kontext lassen sich Stiftungen oder andere Körperschaften einbeziehen, die für solche Ideen zweckgebunden Gelder zur Verfügung stellen. Ein neues „Modul“ für eine Co-Finanzierung könnte sich zu jenen gesellen, auf die die Stadt ohnehin ein Auge wirft.

    Vielleicht ein Impuls für einen Ideenwettbewerb….ja, es ist schön, auch mal ein Fantast zu sein. Einfach so. So manche Idee ist durch Fantastereien entstanden.

     
  64. 178

    @171. Kirsten Zi „Ich finde interessant, welche die Unterschiede unseren Klever Gästen zugemutet werden dürfen.“

    Wenn wir über Gleichbehandlung diskutieren, müssen wir über alle Gäste mit allen verschiedene Fahrzeugen reden.

    Autonutzer (die privilegierteste Gästegruppe)
    Motorradfahrer (an beliebten Motorradstrecken gut, ansonsten so lala)
    Radfahrer (in sehr fahrradfreundlichen Städten gut, oftmals aber auch sehr verbesserungsbedürftig)
    Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln (meistens nicht so toll, hat aber auch viel mit den Verkehrsbetrieben und der deutschen Bahn zu tun)
    Nutzer mit Rollstuhl (Anreise mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln) wobei Rollstuhl als Handbike teilweise auch in die Gästekategorie „Radfahrer“ passt
    Nutzer mit Kanu oder Kajak o.ä. (Anreise mit dem Auto)
    Nutzer von Motor- und Segelbooten (Anreise entsprechend zu Wasser)

    Sie haben vollkommen recht, die Gäste, die gerne mit dem Motorboot oder Segelboot nach Kleve reisen würden, können das seit der endgültigen Schließung der Schleuse nicht und die Variante mit der Slipanlage wäre nicht besonders komfortabel es sei denn es gäbe einen Shuttleservice mit bequemen Wassertaxis. Verglichen mit den Autonutzern ist eine Benachteiligung offensichtlich. Gäste, die per Motorrad anreisen, haben Einschränkung es sei den sie übernachten in Kleve. Der Euroradweg ist für mit dem Fahrrad anreisende Gäste definitiv ein Gewinn. Ansonsten eignet sich Kleve vor allem zum Durchfahren und einen Kaffee trinken oder Pommes essen (siehe Red Waggon (keine Schleichwerbung da ist nämlich zur Zeit nichts)). Gäste, die mit Bus oder Bahn anreisen, sind in Kleve alles andere als privilegiert. Ich kenne die aktuelle Situation nicht, aber lange Zeit gab es quasi keine Taxis um Abends vom Bahnhof wegzukommen oder dahin wo kein Bus fährt. Die Besonderheit mit der RE10 lasse ich mal außen vor. Last but not least Gäste im Rollstuhl. Wer im Rollstuhl sitzt oder jemanden gut kennt, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, weiß um die Widrigkeiten. Die Frage was für welche Gruppe von (potentiellen) Gästen investiert werden sollte oder müsste, ist eine Frage, die die ganze Gesellschaft klären und entscheiden muss.

     
  65. 177

    @175. detractor Ja, es gibt eine Saison für sportliche Aktivitäten auf Gewässern. Das ist allseits bekannt. Oder finden Sie, dass das ein Argument gegen einen Kanuverleih ist? Dann wäre das aber auch ein Argument gegen die Schleuse, die von November bis März sicherlich auch sehr viel weniger genutzt werden würde.

     
  66. 176

    Im Endeffekt wird das ganze ein riesiges Loch in Kleves klamme Stadtkasse reissen.

    Das gute ist, der Deichverband wird nicht warten bis Kleve und irgendwelche Schleusenfantasten aus dem Quark kommen sondern fakten schaffen, dann ist das Thema ganz schnell erledigt.

     
  67. 175

    @ Griesgram „Ein Kanuverleih könnte die Sache noch ergänzen. Paddeln auf dem Altrhein und auf dem Spoykanal.“
    Und im Winter klappt Kleve die Bürgersteige hoch?
    Jedenfalls kenne ich keinen Skipper der im Winter auf seinen Kahn anzutreffen ist.

     
  68. 174

    @173 stiller Leser

    „Die Ideen die hier auftauchen: Kanuverleih,Anlegestellen vor und hinter dem neuen Deich/Spoykanal hören sich doch gut und bezahlbar an.“

    Wenngleich ich die Ideen sehr gut finde und schon erste Tendenzen zur Bezahlbarkeit hier geäußert werden, gebe ich allerdings zu bedenken, dass der Spoykanal für eine wie immer geartete zukünftige Nutzung im Wassersport- und -freizeitbereich nicht unerheblich instandgesetzt werden muss. Die Spundwände sind teilweise abgängig und haben ihre Lebensdauer überschritten. Das nur exemplarisch. Die Details dazu sind in der der Stadt Kleve (und auch mir) vorliegenden Machbarkeitsstudie 2.0 aufgeführt.

    An diesem Beispiel lässt sich die Komplexidität der Sache gut ablesen. Es ist also auch hier zu früh, schon tendenzielle Aussagen zurRentabilität zu machen.

    Und wenn schon diese scheinbar bezahlbaren Ideen noch nicht hinsichtlich ihrer Rentabilität beurteilt werden können, so ist ein „großer Wurf“ erst Recht noch nicht beurteilungfähig.

     
  69. 173

    Ziemlich was los hier 🙂
    Ich war anfänglich auch für einen erhalt der Schleuse.
    Mittlerweile hat sich das dahingehend geändert dass ich es klasse fände wenn zumindest die Hubbrücke als Denkmal oder „Point of Interest“ bestehen bleiben würde. Viele Vereine haben dieses Symbol in Ihrem Emblem und es gehört doch auch irgendwie zu unserer Region.
    Die Ideen die hier auftauchen: Kanuverleih,Anlegestellen vor und hinter dem neuen Deich/Spoykanal hören sich doch gut und bezahlbar an. Wassertaxi etc ist ja auch schon oft vorgeschlagen worden. Ich denke es gibt viele Idee die umsetzbar sind. In anderen Städten werden E-Roller per App vermietet, das geht bestimmt auch mit Booten. Einen Citybus haben wir auch da sollte es doch auch möglich sein einen Spoytrain/Bus ans laufen zu bringen.
    Für die „Belebung“ des Kanals (Fluß wäre eigentlich schöner) sind auch in der Vergangenheit schon viele Veranstaltungen durchgeführt worden, Schwanenritter-Race,Spoy-Olympics,Drachenbootrennen etc. All diese Veranstaltungen waren ziemlich erfolgreich, zumindest aber eine Tagfüllende Veranstalung mit jede Menge Spaß für die Teilnehmenden aber auch für die Veranstalter und Besucher.

     
  70. 172

    @170 Stefan Schuster

    „Eine der beiden Seiten fordert, die Stadt Kleve soll erhebliche Ressourcen für die Realisierung einer einzigen Baumassnahme einsetzen.“

    Nur die „halbe Wahrheit“. Zunächst sind alle Aktivitäten der Stadt der kommunalen Selbstverwaltung geschuldet. Die Stadt Kleve ist für die bauleitplanerischen Belange zuständig. Somit auch für die planerische Entwicklung des Areals entlang des Spoykanals.

    Durch die Absicht der beiden Behörden DVXK und WSV, die Schleuse in Brienen abreissen zu wollen und somit massiv in die Ressourcen der Zukunft der städtebaulichen Infrastruktur einzugreifen, setzt sich die Notwendigkeit in Kraft, als Stadt Kleve bauleitplanerisch zu reagieren. Der Einsatz der Ressourcen, die du exemplarisch aufgezählt hast, ergibt sich also nicht durch das Fordern einer Seite, nämlich der Befürworterseite der Schleusen-Investition, sondern durch die Entwicklung selbst.

    In 2018 hat der Rat der Stadt Kleve die Richtung demokratisch beschlossen und somit die Türen geöffnet, eine Vielzahl an Ressourcen zu ertüchtigen und zu binden. In diesem Prozess befinden wir uns seitdem. Also ganz demokratisch angestupst – Erhalt des Schleusen-Denkmals nein, Neubau einer Sportbootschleuse unter der Prämisse eines Co-Finanzierungskonzepts ja.

    Der Klever Förderverein Stadt . Land . Fluss … Schluss? hat sich der Stadt zur Seite gestellt, fordert und fördert und liefert Synergien, um die Ressourcen ein Stück weit zu entlasten. Das ist der andere Teil der Wahrheit. Und eben in diesem Prozess befinden wir uns und in diesem Stadium, der Findungsphase, sind Konjunktive keine Seltenheit.

     
  71. 171

    Bär 162

    Ich finde interessant, welche die Unterschiede unseren Klever Gästen zugemutet werden dürfen.
    In der Innenstadt gibt es Widerstand wenn die Autofahrer vom Parkplatz bis zur Innenstadt mehr als 800 Meter laufen müssen.
    Per Boot sollen sie das Beiboot slippen und über 7 Kilometer über den Spoykanal schippern. Und zurück mit ihren Einkäufen wieder slippen.

    Ich will ja nicht den Husky machen aber bitte mit berücksichtigen

     
  72. 170

    Immer diese blöden sprachlichen Konjuntive, die hier benutzt werden. Wenn, wäre, könnte, hätte, würde, usw… Und daraus soll ein konkreter Nutzen entstehen?

    Treten wir doch mal einen Schritt zurück, damit wir wieder das Gemeinwohl in den Blick bekommen. Alle sind sich einig, dass die Wirtschaftskraft der Stadt und ihre Attraktivität gesteigert werden muss. In diesem Thread wird ein einziger winziger Aspekt dieses übergeordneten Ziels diskutiert. Eine der beiden Seiten fordert, die Stadt Kleve soll erhebliche Ressourcen für die Realisierung einer einzigen Baumassnahme einsetzen.

    Mit Ressourcen meine ich jetzt erstmal nicht finanzielle Mittel, sondern Personaleinsatz, immer neue und spezielle Gutachten zu immer neueren und spezielleren Problemstellungen, der Zeitaufwand für jeden einzelnen Lokalpolitiker, sich eine unangreifbare Argumentationslinie zurechtzulegen… (Diese Aufstellung ist nicht vollständig). Das geht bis hin in allerletzte Details. Die Planstelle(n) für Wirtschaftsförderung sollen also künfitg maximal für eine Baumaßnahme werben, damit diese letztendlich einen wirtschaftlichen Ertrag abwirft und das Gemeinwohl steigert. So kann man Politik und Verwaltung schon vorbeugend in Geiselhaft nehmen – wenn man damit durchkommt.

    Andere Überlegung: Gibt es eine odere mehrere Maßnahmen, welche die Wirtschaftsleistung der Stadt erheblich wirksamer steigern können – bei gleichem Ressourceneinsatz? Ja, die gibt es zuhauf.

    Nur ein Beispiel, stellvertretend für viele Weitere:
    Es ist Tatsache, dass bei der Ansiedlung neuer Gewerbetriebe die angebotene digitale Infrastruktur ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium wird. Erschüttert hat mich eine vor wenigen Tagen erschienene Karte, aus der ersichtlich ist, dass Uedem und Bedburg/Hau schon Anfangserfolge beim Ausbau des G5-Funknetzes vermelden können. Einsamer Spitzenreiter mit großem Abstand ist ist Goch. In Kleve dagegen: Nichts. Rein garnichts.

    Wie will Kleve erreichen, dass eine ansiedlungswillige Firma nicht Goch als Standort aussucht? Das ist doch mal eine würdige Aufgabe für die Klever Wirtschaftsförderung: Kontakte nutzen um alle Parteien an einen Tisch zu bringen und aufs Tempo zu drängen. Jedem einzelnen Smartphonebesitzer nutzt sowas ebenfalls. Stattdessen werden hochrangige Beamte dazu verdonnert, Reklame für die Nutzung einer Sportbootschleuse zu machen.

    Letzteres war nur ein einziges Beispiel, es gibt noch viele andere Ansätze. Aber hinsichtlich der Sportbootschleuse sind die Maßstäbe verschoben, es fehlt an einer führungskräftigen Prioritätensetzung.

     
  73. 169

    @161. Kirsten Zi Da hilft nur noch Ignorieren. Sonst schrotten die Schwarz-weiß-Maler jede Diskussion.

     
  74. 168

    @162. Bär Ein Kanuverleih könnte die Sache noch ergänzen. Paddeln auf dem Altrhein und auf dem Spoykanal. Wer kein Boot hat oder wer im Rhein an der Altrheinmündung sein Boot „stehen“ lässt, kann mit dem Kanu praktisch wasserstandsunabhängig den Altrhein, die Spoy und den Kermisdahl befahren. Wäre für die Natur am Altrhein sicher auch besser.

     
  75. 167

    @164 Bär

    Der Vorschlag gefällt mir. Allerdings vorzugsweise für den Fall dass sich eine anderweitige schiffbare Erschließung des Spoykanals nicht realisieren ließe.

    Ich überlege dazu gerade noch, wie sich dann das Kreuzungsrecht begründen lassen könnte, denn hier liegen dann die Slipanlage des einen Eigentümers/Betreibers/Unterhaltsverpflichteten auf dem Grundstück eines anderen Eigentümers, nämlich auch dem, auf dem der Deich es DVXK stehen wird. Ein spannender Knotenpunkt, der eine Vielzahl an Regelungen mit sich bringen würde. Dürfte sich allerdings sicherlich lösen lassen.

    Bei einer Schleuse im Deich wäre das etwas unkomplizierter, da hier die neuen grundstückskatastermäßigen Grenzen klare Bereiche schaffen würden.

    Man sollte diese Variante von Bär mal durch eine empirische repräsentative Umfrage bei den Ziel- und Interessengruppen abfragen, inwieweit und/oder untwr welchen Bedingungen eine solche Lösung such tatsächlich genutzt würde. Der Verein Stadt .Land . Fluss … Schluss?, der mit der HSRW insbesondere dem FB nachhaltiges Tourismus zusammenarbeitet und dadurch bereits erste studentische Projektergebnisse zu anderen touristischen Themen rund um den Spoykanal hervorbringen konnte, könnte das durchaus anstoßen. Ich werde diesen Gedanken mal in die Mitgliederversammlung zur Erörterung und mglw zur Beschlussfassung stellen.

    Oder will das jemand anders anschieben?

     
  76. 166

    @rd: Wir sind nun bei Kommentar Nr.160 + x angekommen. Eine lebhafte Diskussion liegt hinter uns.

    Schleusengegner und Schleusenbefürworter (ich beanspruche seit je her nicht den Begriff der Schleusrnretter) haben ihre Stsndpunkte ausgetauscht, keine Seite hat die andere überzeugt. Dialoge, wie ich sie in den letzten zwei Jahren zahlreich führte – die Argumente waren ähnlich oder gleich.

    Aber hier im Kleveblog wurde uns vor Augen geführt, dass nicht jeder Blogger sachlich bleibt. Auch ich habe mich zweimal dazu verleiten lassen, im Zusammenhang meiner Verteidigung unsachlicher Attacken die falschen Vokabeln benutzt zu haben.

    Aus der Anonymität heraus wurde scharf geschossen – vorwiegend gegen mich. Damit kann ich umgehen, solange es verhältnismäßig ist. Und dennoch stellte sich heraus, dass die Versuche, meine Kompetenz in Frage zu stellen, meist intensiv und unsachlich waren. Warum? Weil ich mich – teils polarisierend – für ein Sachthema ehrenamtlich engagiere, dessen Sinnhaftigkeit einige hier in Frsge stellen (was grundsätzlich ja auch in Ordnung ist, dagegen zu sein – rd scheint tendenziell ja auch erkennbar gegen eine Investition in die Infrastruktur entlang der Wasserstraße zu sein).

    Die Intensität der Kommentare einiger „Schleusengegner“ ging soweit, dass sie beleidigend wurden, sich nur mit dem Stilmittel Whatsaboutism an der Diskussion beteiligen und sie damit stören konnten oder gar mich der Lüge bezichtigten. Alles nicht gut und zweckdienlich. Und damit nicht genug: Ein Kommentar, der sich offenbar gegen mich richtete, war derart „unter der Gürtellinie“, dass er von Ralf Daute als Moderator und Administrator dieses Forums freigeschaltet wurde, allerdings aufgrund einer Beschwerde eines anderen Bloggers (der sich nicht als mein Freund versteht) wieder gelöscht wurde, weil dessen Inhslt wohl weit entfernt jedweden Anstands zu sehen war. Eine Attacke gegen mich, mein Privatleben und meinem Arbeitgeber muss es gewesen sein, wenn ich die Reaktionen des Beschwerdeführers richtig gedeutet habe. Ob das so muss? Ob es richtig war, einen solchen Kommentar zu verfassen und mit welchem Ziel, wo es hier doch um die Fragwürdigkeit der Schleuse Brienen geht. Aber zu hinterfragen ist auch, ob es richtig war, diesen Kommentar freizuschalten und somit zu veröffentlichen. Hätte rd diesen Kommentar auch dann freigeschaltet, wenn er ein erkennender Befürworter der Schleuse in Brienen wäre?

    Alles in Allem bestätigt dieser komplette Kommentarstrang genau meine Feststellungen, die ich in meinem facebook-Artikel schrieb und von Ralf Daute auszugsweise zitiert wurden. Nur noch eine ganze Stufe härter. Aus der Anonymität schreibt sich doch manches böse Wort nunmal leichter.

    Die Vermummung hier in diesem Forum begründete ein Blogger damit, dass dessen Arbeitgeber nicht sehen solle, was er als Mitarbeiter schreibt. Verstehe ich. Kleveblog stellt diesen Komfort zur Verfügung und zahlreiche Blogger nutzen ihn. Sie stellen für sich in Anspruch, Ihre Phäre des realen Lebens geschützt wissen zu wollen, nicht mit ihrem realen Namen offen für das Geschriebene verantwortlich gemacht zu werden. Feige ist es hingegen, wenn Blogger aus der Anonymität heraus im realen Leben anderer Blogger, die nicht anonym hier aktiv sind, halbherzig und nur oberflächlich recherchieren und diese Blogger wie mich denunzieren. Das entfernt sich dann zu weit vom Thema. Gäbe es hier eine Netiquette, wäre das sogar ein Verstoß dagegen.

    Gestern erfuhr ich von einem Kunden, der hier – wie er sagt- leidenschaftlich mitliest, dass er verfolgt habe, wie hier miteinander umgegangen werde. (Anmerkung: Sie lesen diesen Kommentar dann sicherlich auch – insofern – schöne Grüße nach Materborn). Ich verrate an dieser Stelle nicht, wie seine Reaktion war. Er wird jedoch erkannt haben, was einige anoyme Blogger erfolglos versucht haben, mir in die Schuhe zu schieben, während er meine Empathie, Kreativität und Kompetenz kennenlernen durfte. Die virtuelle Welt unterscheidet sich nunmal von der realen Welt. Und das Sachthema der Schleuse wird nunmal in der realen Welt vorangebracht (in welche Richtung schließlich auch immer). Menschen mit Klarnamen und Gesichtern – in der Sradtverwaltung, in anderen Behörden, in den politischen Organen und in Vereinen. Die realen Welt – ein Ort, in der solche schlimmen Verfehlungen einiger Blogger wie in diesem Forum keinen Platz haben. Aber dafür gibt es ja den Dauteschen Raum, den er kleveblog genannt hat.

    An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Bloggern, die sich sachlich an dieser Diskussion beteiligten und/oder noch beteiligten werden und ihre Pro- oder Kontra-Argumente vorgebracht haben.

     
  77. 164

    @ Bär

    Guter Vorschlag/ Kompromiss !

    Sportboote/ kleinere Yachten auf Tagesausflug in Kleve und gleichzeitig Klimanotstand wäre auch nur schwerlich vermittelbar..nicht jeder Wasserstraßennutzer kommt paddelnd oder segelnd daher.
    Oder der Radius für potentielle Tagesbesucher per Boot würde dramatisch schrumpfen, Also falls alle segelnd oder paddelnd nach Kleve kommen..

     
  78. 163

    @159. Helmuth Plecker Wenn jemand auch selbstkritisch sein kann, weiß ich das zu schätzen.

     
  79. 162

    Haben die meisten Motor- und Segelboote nicht ein kleines Beiboot? Oft ist es ein Schlauchboot mit Außenbordmotor. Bei ungewisser Rentabilität einer Sportbootschleuse in Brienen wäre eine kleine Slipanlage für Boote auf beiden Seiten des Deiches eine Möglichkeit vom Altrhein den Deich hoch und den Deich runter in den Spoykanal oder umgekehrt mit dem Boot zu gelangen. Zwei betonierte Rampen, zwei Slipwagen und zwei Winden wären im Neubau, Instandhaltung, Wartung und bei den Betriebskosten deutlich billiger als eine Schleuse. Ein kleines Schlauchboot lässt sich relativ leicht von der Altrheinseite über den Deich in den Spoykanal bringen und später wieder retour. Kanuten und Ruderer können die Rampen für ihre Boote auch benutzen eine Winde wäre aber wahrscheinlich nicht nötig. Wer also Kleve auf dem Wasserweg erreichen möchte, fährt mit seinem Segel- oder Motorboot inklusive Beiboot den Altrhein hoch bis nach Brienen, ankert dort und verfrachtet mit Hilfe der Slipanlage das Beiboot vom Altrhein in den Kanal und schippert dann auf der Spoy nach Kleve. Der Parkplatz zwischen Hafenstraße und Edeka war früher ein Hafenbecken und könnte während der Saison mit Sand bedeckt und als Beachzone hergerichtet werden. Mit Außengastronomie und was zum Spielen für die Kinder wäre das tagsüber für einen Familienausflug (kombinierbar mit der Draisine und einem Stadtbummel) ein Ziel. Abends im Hochsommer unter Palmen ist dann der Bär los. 🍺🍸🍾🍹🍻🥃🍷🥤

     
  80. 161

    Husky kann es nicht lassen aus der Anonymität zu pöpeln. Alle über den selben Kamm.

     
  81. 160

    @158, aus sicht der „Schleusenforderer“ ist jeder der dagegen ist auf „Krawall“ aus.

    Das sollte langsam klar sein

     
  82. 158

    @156
    „Die auf Krawall gebürsteten Autoren…“

    Dazu darf man den Autor des Ausdrucks „eierlose Anonymusse“ sicherlich auch zählen.

    Ebenfalls nicht sachlich, sondern beleidigend, und hätte auch gelöscht gehört.

     
  83. 157

    Den gelöschten Kommentar habe ich nicht gelesen, denn der war da schon gelöscht worden. Aber auch die Posts mit dem Narzissmus-Vorwurf verstehe ich nicht. In einigen Posts ist sachlich zur Sprache gekommen, dass nicht jeder es gut und richtig finden muss, wenn sich jemand – in diesem Fall Herr Plecker aber es ist im Prinzip egal wer es ist – offensiv äußerst und die Öffentlichkeit sucht. Es ist aber auch in Ordnung, wenn jemand das so macht.

     
  84. 156

    Unsachlichkeit hat sich hier bei einigen Posts gezeigt, aber es sind auch viele sachlich oder sachlicher gehaltene Kommentare gepostet worden. Die auf Krawall gebürsteten Autoren, die teilweise auch schon namentlich genannt wurden, stehen nicht für alle Kleveblogger, sondern sind Einzelpersonen. Zur Unsachlichkeit gehört auch nicht zu akzeptieren, dass jemand mit einer anderen oder der gegensätzlichen Meinung auch nach Überzeugungsversuchen nicht seine Meinung ändert. Das ist bei einzelnen Posts sowohl von Gegnern als auch von Befürwortern der Sportbootschleuse aufgefallen.

     
  85. 155

    @153 Schleusesollkommen

    Bevor ich nur „Bahnhof“ verstehe, fasse ich nach: Gab es inzwischen einen Kommentar, mit dem meine Person in unangemessener Weise denunziert wurde?

    Wieso wird ein solcher Beitrag überhaupt zur Veröffentlichung frei gegeben um ihn dann aufgrund einer Beschwerde, die nicht von mir stammte, wieder zu löschen. Hat etwas Geschmäckle, wie ich finde.

    An dieser Stelle meine Dankeschön an „Schleusesollkommen“ für die Beschwerde, wohl such in meinem Namen.

     
  86. 154

    In über 140 Kommentaren wurde also nicht hinreichend vermittelt dass es hier gefälligst um einen Neubau zu gehen hat und nich etwa um eine schnöde Sanierung..

    Also hier und da en Stück Riffelblech eingeschweisst, die Schaniere gefettet und am Ende mit Mennige und Silolack darüber gestrichen?
    Nein.
    Neubau.
    Soll ja schließlich was dran verdient sein.

    Aber wir schweifen ab. Denn es gibt noch ein hier bisher bestimmt noch nicht gebrachtes Argument für den NEUBAU.

    Durch den NEUBAU wäre Rübo Gas für Kleinsttanker zur Anlieferung von US-Frakinggas erreichbar.
    Das hätte zwar den Rückbau der Hochschule in weiten Teilen zur Folge, würde aber Herrn Daute zum flammenden Patrioten der Sache machen.

    Und obendrein wäre der Putin durch Unternehmergeist und durch den Kampf der Freunde des Wassersports am Niederrhein mal so richtig in Angst und Schrecken versetzt

    Also Frieden und Wohlstand und wertegeleitete Wassersport und Draisieneanbindung für Europa

    LASST SCHWIMMBAGGER ROLLEN.

     
  87. 153

    So wie ich jetzt gesehen habe, hat irgendjemand meinen Beitrag, in dem ich mich darüber beschwert habe, das ein Mitschreibender hier in die Verbindung Bestattungsinstitut, Ukrainekrieg und Profit gestellt wurde , negativ beurteilt…das zeigt mir das es an dieser Stelle nicht möglich ist sachlich zu diskutieren. Auch in diesem Beitrag wird von den entsprechenden Personen garantiert das Haar in der Suppe gefunden werden.
    Vielen Dank Herr Daute für die schnelle und korrekte Reaktion auf meine Beschwerde! Wir sehen uns bei der Eröffnung der Sportbootschleuse in Brienen! 😒🤭

     
  88. 152

    An Team Pro-Schleuse,

    Ihr seit alle herzlich eingeladen ,also sobald man wieder mit der Bahn nach Nijmegen fahren kann.
    Von dort werden wir dann mit der Luftbahn über die Düffel nach Milligen schweben .
    Schnell aufs Boot gewechselt und zurück bis zur Marina in Kleve..

    Oder wie man in Holland sagen würde: Wie bouwt er nooit eens luchtkastelen..

     
  89. 151

    @pd Danke für die konkrete Kritik. Kein Rumeiern und alle die nicht die eigene Meinung haben in einen Topf werfen.

     
  90. 150

    @148 Schleusesollkommen

    Ich habe den inzwischen gelöschten Kommentar nicht gesehen und gelesen. Wenn er allerdings tatsächlich unter der Gürtellinie war, dann ist es gut, dass er gelöscht wurde. Ich finde, dass die Diskussion in den letzten Kommentaren deutlich konstruktiver geworden ist.

    Da wir beide offenbar tendenziell die gleiche Denkrichtung haben, beanspruche ich keine Freundschaft. Freundschaft ist für mich ein hohes Gut und beschränkt sich nicht alleine auf eine sachbezogene tendenzielle Gleichheit einer Einstellung.

    Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich durch meine Art und Weise mit dem Thema Schleuse und Spoykanal umzugehen, polarisiere. Ich bin ich und so habe ich Fürsprecher ebenso wie Gegner. Das ist nunmal so. Damit kann ich leben.

    Nun sollten wir allerdings nicht weiter personenbezogen diskutieren, sondern uns gerne wieder der Sache selbst annehmen. Danke für Deine bisherigen konstruktiven und sachlichen Kommentare.

     
  91. 148

    @ 148

    Es geht also doch mich flacher und ich finde persönlich beleidigend! Ich bin nun wahrlich auch kein Freund von Herrn Plecker, aber da schießen Sie eindeutig über eine ethische. Moralische Grenze hinaus!
    Herr Ralf Daute ich möchte wissen, ob so was in ihrem Blog geduldet wird?!

     
  92. 146

    @142

    Nicht das auch noch Mario Barth in Kleve auftaucht oder ähnliche Schreckgespenster 😛

     
  93. 145

    142
    Um die Schleusensanierung geht es doch gar nicht. Es soll eine Sportbootschleuse gebaut werden und die alte Schleuse abgebrochen. Konkret in der Variante 5 und Machbarkeitsstudie zu sehen.
    Das Denkmal will nur das Denkmalamt und der Schleusenverein Brienen erhalten.

     
  94. 144

    Für alle Hellseher und Mittagsbetrunkene zum mitschreiben: Die vorhandene Schleuse soll und kann nicht saniert werden! Es ist anstrengend über 140 Kommentare zu lesen, aber es lohnt sich, um mitzureden! 😅

     
  95. 143

    @140 pd

    Ich bin so dankbar, endlich mal wieder einen so hochgradig konstruktiven und kreativen Kommentar hier zu lesen. Das macht Hoffnung, dass eine solche Diskussion zwischen einigen Bloggern hier doch noch möglich ist.

    „Zugegeben, es ist nur so ein Gefühl aber ich denke eine Verbindung zum Rhein könnte auch wirtschaftlich sinnig sein. Dieses zumindest zu untersuchen sollte eine Selbstverständlichkeit sein.“

    Dieser zitierte Satz sagt genau das auf, was der Klever Förderverein Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V. die ganze Zeit macht. Danke dafür!

    Eine solche Untersuchung ist ein aufwändiges Unterfangen, eine aufwändige Aufgabe. Denn sie beschäftigt sich mit heterogenen Themen. Es geht m.E. dabei nämlich nicht nur um (wasser)touristische Wirtschaftsthemen, sondern um eine Mehrzahl anderer Bereiche, die zur Wirtschaftlichkeit beitragen könnten.

    Es geht hier schon längst nicht mehr um das Schleusen-Denkmal als infrastruktureller Wirtschaftsfaktor. Wenngleich ich dabei bleibe, dass auch dieses Monument wirtschaftliche Erträge liefern könnte, wenngleich mitunter nicht rentabel. Aber dazu legen andere das Fundament….

     
  96. 142

    Eins steht fest wenn diese Schleuse saniert wird kommt Kleve nach dem Rathausparkhaus ein zweitesmal bei extra3 mit dem Irrsinn der Woche ins Fernsehen.

    Das schafft bundesweite Popularität und lockt tausende an den Ort des Geschehen.
    Weil sie es sehen wollen.
    Weil sie es sonst nicht glauben können.

    Dieser Aspekt sollte in alle Gutachten, Machbarkeitsstudien
    Wirtschaftlichkeitsberechnungen etc.etc.etc. einfließen.

    Wer kriegt die eigentlich von wem bezahlt?

     
  97. 141

    @137 Husky

    Ja, diese Frage hat Bedeutung und ist wesentlicher Bestandteil aller konstruktiven Überlegungen. Die Machbarkeitsstudie 2.0, die von der Stadt Kleve und der Bundesrepublik Deutschland in Auftrag gegeben wurde, gibt umfassende technische Antworten auf das Problem und skizziert Lösungen sowie Kosten-Prognosen dazu. Sehr interessant, wenngleich in der Tat darin keine Auskunft über einen Kostenträger zu finden ist.

    Die Antwort über das „Wie“ wäre mit dieser Expertise aus technischer Sicht bereits gegeben. Im Ergebnis: Technisch machbar – auch im Hinblick auf die tangierenden Schutzrechte (Landschafts-, Vogelschutz etc.)

    Btw: Die Deichbaumaßnahme wird auf die tangierenden Schutzrechte streifen. Auch hier sind bereits Lösungen skizziert, weil sie im Planfeststellungsverfahren zur Prüfung durch die Bezirksregierung voegelegt werden mussten. U.a. müssen dort Vögel vor der Brut vergrähmt werden…

    Die Versandungsproblematik ist auch nicht neu und daher auch keine Überraschung. Schon in Dokuimenten aus den Jahren um 1880 wurden diese Problematiken beschrieben.

    „Der Bund wird da nix machen.“

    Woher weisst Du das??? Das ist bis dato eine Behauptung oder eine Mutmaßung – mehr nicht.

    Ich stelle dies mit Blick nach Kassel zum Projekt der Stadtschleuse in Frage. Warum? Weil und derzeit dort vorgemacht wird, was alles geht und möglich ist, was vielen nicht als möglich, realistisch etc. erscheint.

    https://www.kassel.de/pressemitteilungen/juni/start-neubau-stadtschleuse.php

    https://nordhessen-rundschau.de/aktuelles-aus-kassel/geselle-wichtiger-schritt-zur-rettung-der-stadtschleuse-steht-an/

    Da gibt es die Wasserstrasse Fulda, in der bei Kassel im Uferbereich eine alte Stadtschleuse liegt, die marodiert ist. Von der flussseitigen Außenwand der Schleusenkammer bis zur gegenüberliegenden Uferseite befindet sich ein Wehr. Das Wehr bleibt im Eigentum der WSV und die Schleuse wird durch die stadteigene Kasselwasser GmbH abgerissen und neu errichtet.

    Warum wird das gemacht, obwohl keine Frachtboote fahren. Weil damit ein nur 5 Kilometer kurzes Teilstück der Fulda für den Wassertourismus und dem Wassersport (wieder) erschlossen werden kann. Es geht um 5 Kilometer Fulda in Kassel, eine Stadt, die wahrlich nicht zu den Wassertourismus-Hochburgen zählt. Was war also der Anlass? Innerhalb des 5 Kilometer kurzen Bereichs der Fulda befinden sich die Standorte der dortigen Wassersportvereine sowie der Reedereien für die kleinen Personenbeförderungsboote. Diese Standorte sind mit der Schließung der Schleuse von der Fulda abgeschnitten. Das hat die Stadt nicht eingesehen, denn, so wie sie Hallen- und Feldsportvereine fördert, ist es für sie ein Selbstverständnis, auch die wasseraffinen Angebote zu fördern. Also wird eine neue Schleuse gebaut. Die Vereine unterstützen diese Maßnahme, indem sie ertragsbringende Aktionen initiieren.

    Es geht also nur um 5 Kilometer einer Wasserstraße außerhalb einer Wassertourismus-Hochburg und die Unterstützung der bestehenden Wassersportvereine pp.

    Und die Versandungen? Die werden weiterhin vom WSA, also vom Bund, abgebaggert. Für 5 Kilometer zu ertüchtigende Boots-Sackgasse der Fulda. Wenn es also in Kassen geht, warum soll es in Kleve nicht auch funktionieren? Es ist doch noch lange nicht aller Tage Abend… Alles ist noch offen…

     
  98. 140

    @136 Husky hat Spaß daran aus der Anonymität heraus zu pöbeln und zu beleidigen. Kann man mögen, muss man aber nicht.

    Zu Ihren Beobachtungen… wie sehen Sie die Chancen einer Kombination? Man startet den Familienausflug in Kranenburg auf der Draisine, in Kleve geht’s dann weiter auf dem Spoykanal Papa grillt und genießt ein Bierchen die Kids lassen die Füße baumeln… am Schleusenbecken wird der Eisvogel entdeckt bei Schenkenschanz gibtscein bisschen Geschichte und es wird aufs Fahrrad umgestiegen… Rückkehr nach Kranenburg auf der Fiets…

    Selbstverständlich geht die Tour aus logistischen Gründen in beide Richtungen so dasssicv in Schenkenschanz nicht die Boote stapeln..

    Tagesausflug auf der Schiene, dem Wasser und dem Rad… gibts nicht so oft denke ich.

    Die Antwort vom Hausmeister Husky kenne ich, geht nicht, zu teuer, entspricht nicht der Norm, hat noch niemand probiert..

    Aber wer beschäftigt sich mit den Chancen? Schreibt die Draisine nun endlich schwarze Zahlen und liegt dem Steuerzahler nicht länger auf der Tasche? Bringt es zusätzliche Touristen und lassen diese Geld hier? Entstehen Arbeitsplätze?

    Zugegeben, es ist nur so ein Gefühl aber ich denke eine Verbindung zum Rhein könnte auch wirtschaftlich sinnig sein. Dieses zumindest zu untersuchen sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

     
  99. 139

    Schön das sich hier im Blog so viele Hellseher (in diesem Fall würde ich sie als Dunkelseher bezeichnen) zu Wort melden. Und das meinte ich mit Kleinbürgerlich und nicht das man keine Kosten-/ Nutzenrechnung aufstellt. Insgesamt gilt es ca 9 km Wasserstraße so zu erschließen, wie es immer schon war. Und 100 cm Wassertiefe hat selbst unser Rinnsal Altrhein die meiste Zeit des Jahres (genauere Statistiken bitte selber über die bekannten Suchmaschinen im Internet suchen)
    Und woher haben Sie die Informationen, dass das alles nicht klappt? Der Wassersporttourismus erfährt seit ca 10 Jahren einen rasanten Anstieg…
    Bitte selber auf den einschlägigen Suchmaschinen nachlesen.

     
  100. 138

    @136 Manfred Mausch

    Lassen wir uns nicht dazu verleiten, dass FlussFeuer betriebswirtschaftlich kein lohnenswertes Angebot sei. Die Inhaber, beide Gründungsmitglieder unseres Fördervereins Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V. und mit mir zudem befreundet werden es am besten wissen. Es gebietet allerdings die Diskretion, hier nichts zu veröffentlichen, was nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Aber, soviel darf ich sagen: Es ist nicht negativ.

    Über die Gründe des Kanuverleihs sollten wir auch nicht mutmaßen. Hier kann ich mich nur auf das Beziehen, was öffentlicht bekannt gemacht wurde.

    Aber lassen Sie mich an dieser Stelle wieder den Vergleich mit dem Kerni anführen:

    Ein niederländischer Investor kauft für eine symbolische Summe eine Bausubstanz, für die es keinerlei Referenzen gab, was seine damaligen Umnutzungspläne betraf. Es gab keinen einzigen Freizeitpark-Besucher vor dem Erwerb und dem millionenschweren Umbau. Und dennoch hat er investiert? Warum? Weil er prognostizieren konnte, das mit der Errichtung eines solchen Freizeitparks Besucher kommen und Erträge bringen. Wer hat denn damals behauptet, dass „ja gut“ sei, „dass unternehmerische Initiativen gestartet werden aber da muss ja nun wirklich kein Hellseher sein um zu sehen, dass das nichts wird…“ Das erinnert mich an diesen Spruch, bei dem jeder sagte, dass es nicht gehe, bis einer kam, und es machte…

    @135 Schwarzer Kater

    Der vollständige Erhalt der denkmalgeschützten Schleusenkammer in Verbindung mit dem neuen Deich ist nach derzeitiger Lage utopisch. Die Schleuse steht vollständig innerhalb der Deichschutzzonen I und II, wo sie als ungenutztes Bauwerk nichts (mehr) zu suchen hat. Die Unwägbarkeiten aufgrund ihres schlechten baulichen Zustands bestätigen das. Die Standsicherheit wird bausachverständlich noch bis spätestens 2027 begründet,jedoch verbunden mit Prämissen, die dem WSA entsprechende Bauüberwachungen abverlangt. Danach unterschreibt wohl kein Baufachmann mehr dafür, dass die Schleuse dem Hochwasserschutz noch gerecht wird.

    Durch die neue Lage des geplanten Deichs wird die bauliche Situation der Schleuse nicht besser, lediglich wird ein kleiner Teil, das Oberhaupt der Schleuse, außerhalb der Deichschutzzonen liegen, die sich mit der Deich“verschiebung“ ebenfalls mit verschieben werden. Dieser Restteil kann dann nicht mehr mit Argumenten des Hochwasserschutzes beseitigt werden. Wir haben es dann mit einem Reststück eines Denkmals, das die beiden zuständigen Denkmalbehörden offenbar nicht kampflos aufgeben wollen. Da haben die beiden Vereine nix mit zu tun. Allerdings macht sich der Förderverein Stadt . Land . Flus … Schluss? e.V. unter anderem darüber Gedanken, wie der Erhalt des Rest-Denkmals (sofern es behördlich so durchgesetzt wird) möglichst ertragreich „vermarktet“ bzw umgenutzt werden könnte, damit die steuerfinanzierten Haushalte geschont werden.

    „Falls alles die Stadt Kleve tragen soll, ist eine gründliche Kosten-Nutzen- und Risikoanalyse notwendig.“

    Mehr noch: Selbst wenn die Stadt Kleve die Kosten nicht tragen werde (wie es ja auch von der Stadt Kleve geplant ist und sie deshalb nach Co-Finanzierern sucht) braucht es eine solche Kosten-Nutzen- und Risiko-Analyse. Denn irgendjemand wird, sofern das Projekt realisiert wird, die Kosten zu tragen haben. Und genau in diesem Prozess befinden sich sämtliche Stakeholder.

     
  101. 137

    Mal ganz abgesehen von einer „Schleuse“

    wie sollen denn (vor allem im Sommer, der ja die wichtigste Zeit für Tourismus ist) Boote bis zu einer Schleuse kommen? Die Wassertiefe des Altrheinarms ist doch überhaupt nicht mehr als „Schiffbar“ zu bezeichnen. Auf wie vielen Kilometern(!) müsste der Ausgehoben werden? Geht das im Naturschutzbereich überhaupt noch?

    Dazu wird der schneller verlanden als man „Sportbootschleuse“ sagen kann. Das sind also alle paar jahre beträchtliche Investitionen. Der Bund wird da nix machen. Wenn Naturschutz dazu kommt ist Tourismus zweitrangig.

    Als ich letztes mal da in der Ecke war hätte ich auch durch den Altrhein laufen können ohne besonders Nass zu werden.

    Eine Schleuse ohne Wasserweg ist erst recht unrealistisch…

     
  102. 136

    @131
    Es gibt aber schon einen Unterschied zwischen destruktiv und realistisch.
    FlussFeuer: Also ich arbeite an der Hochschule und konnte jeden Tag sehen, wie oft die Boote genutzt werden. Vor Corona war da im Schnitt nicht mehr als eine Nutzung pro Woche zu beobachten und ich bin auch Abends lange im Büro und auch am Wochenende oft da. Vielleicht habe ich die eine oder andere Vermietung nicht mitbekommen. Aber das kann bei aller Liebe nicht an „gut laufen“ bezeichnet werden. Das kann niemals kostendeckend sein. Vielleicht wäre das was anderes, wenn die Strecke länger wäre und man sich auch auf den Altrhein schleusen könnte…
    Kanuverleih: Das ist doch ähnlich wie die FlussFeuer. Das liegt doch nicht an einer Baustelle oder an den Algen. Da kann einfach niemals der Durchlauf stattfinden, dass sich das lohnt. Ein bisschen Tretboot wie im Königsgarten nebenher geht bestimmt aber als Hauptgeschäft ist das leider niemals tragfähig. Dafür ist die Strecke leider zu kurz und auch zu unattraktiv. Man kann ja wohl nicht so tun, dass das vergleichbar mit Paddeln auf der Niers ist. Und so zehn kleine Schwimmende Gärten im Wendebecken sind ja ganz nett (wenn die überhaupt noch kommen…) aber der Einfluss auf die Wasserqualität wird sich im nicht messbaren Bereich bewegen. Im Bereich Kermisdahl muss das Boot der Stadt sehr regelmäßig die Algen abernten. Alles andere bringt doch nichts. Der Einsatz der Stadt hält sich da auch auch in Grenzen…

    Ich finde es ja gut, dass unternehmerische Initiativen gestartet werden aber da muss ja nun wirklich kein Hellseher sein um zu sehen, dass das nichts wird…

     
  103. 135

    @112. Kirsten Zi Danke für die Antwort.

    Wenn es beim Bau des neuen Deichs vor der Schleuse mit erhöhtem technischen Aufwand gelingen würde den Hochwasserschutz zu 100% zu gewährleisten und die Schleusenkammer mit allem was dazugehört zu erhalten, wäre das ein gangbarer Weg. Bei der Sportbootschleuse kommt es darauf an wer die Kosten für Bau, zukünftige Reparaturen, Wartung und Betriebskosten trägt. Falls alles die Stadt Kleve tragen soll, ist eine gründliche Kosten-Nutzen- und Risikoanalyse notwendig. Sie, @Schleusesollkommen, finden es kleinbürgerlich und fantasielos auch über die Kosten und welches Risiko sie für die Stadt haben können nachzudenken und zu diskutieren und argumentieren das Stadion wäre teuer und das Rathaus mit 16 Millionen Baukosten wurde auch genannt. Fehlentscheidungen und Verschwendung in der Vergangenheit sind kein Argument mit dem Geld der Stadt in der Zukunft sorglos umzugehen. Wenn die Stadt in eine Sportbootschleuse und Marina etc. investiert, muss es sich finanziell lohnen oder zumindest selbst tragen. Ein kalkulierbares Minus in einem gewissen Rahmen wenn dabei die Wirtschaft (Gastronomie, Einzelhandel) merklich belebt wird wäre wahrscheinlich akzeptabel. Was am Ende nicht dabei herauskommen darf wäre eine finanzielle Belastung der Stadt ohne irgendeinen nennenswerten wirtschaftlichen Effekt für Kleve. Es gibt in NRW genügend Städte die sich in eine finanzielle Notlage manövriert haben und deshalb kaum noch ihren Verpflichtungen nachkommen können. Z.B. Schulen, Stadtbücherei, Volkshochschule usw. kosten dauerhaft Geld, da der Gewinn den diese Institutionen abwerfen nicht direkt in Euro beziffert werden kann.

     
  104. 134

    @132

    „Es gibt viele Möglichkeiten eine Stadt attraktiver zu machen. Es gibt viele Dinge, die einer Stadt zugute kommen würden. Eine Sportbootschleuse und eine Marina in Kleve könnte Kleve etwas bringen vielleicht aber auch nicht. “

    Genau das ist die Frage aller Fragen, die es zunächst zu beantworten gilt. Einige Blogger hier scheinen die Antwort zwar schon zu kennen, sind aber nicht in der Lage, sie sachlich zu begründen.

    Natürlich können wir heute noch nicht wissen, ob sich eine Investition in eine neue Sportbootschleuse für Kleve lohnen würde.

    Das muss doch erst einmal ergründet werden. Es ist also zu prognostizieren, ob und wie viele Freizeitkapitäne nach Kleve kommen würden, wenn Kleve in dieser „Szene“ überregional vermarktet würde. Anreisemotivationen schaffen, so nennt der Touristiker das. Zugleich Aufenthaltmotivstionen. Wo das Prognose-Ergebnis landet, weiß heute noch keiner. Nur soviel, der Wassertourismus im eigenen Lsnd erfährt einen enormen Zuwachs. Durch Corona sogar noch beflügelt. Der Bund hat deshalb sogar einen Masterplan erarbeitet um das Lsnd auf diesen Zuwachs einzunorden.

    Zugleich wäre festzustellen, wieviel Fahrgastschiffe die Schleuse passieren würden – als Prognose. Die Region Niederrhein baut sich zunehmend als Destination aus und wird immer beliebter. Damit auch die Grundlage für solche (tages)touristischen Angebote.

    Auch wäre zu erforschen, ob ein energetisch nachhaltiges Wassertaxi-Konzept umsetzbar sei. Alternativer ÖPNV nach Nijmegen, Emmerich am Rhein, Canterbury etc. Alles bitte mal durchdenken. Kann klappen oder auch nicht.

    Ebenso die Forschung. Würde es für die Forschung und Wissenschaft Sinn machen, kleine Forschungsschiffe auf der Wasserstraße fahren zu lassen? Ich weiß es nicht und deshalb maße ich es mir auch nicht an, dazu ja oder nein zu sagen.

    Alle diese Gedanken und auch noch weitere könnten es erreichen, dass sich der Neubau einer Schleuse lohnen könnte, oder auch nicht. Aus diesem Grund setzt sich der Verein Stadt . Land . Fluss … Schluss? Dafür ein, dass durch Eruierung der Potenziale und die Prognose von Erträgen eine wirtschaftlichkeitsbetrachtung erst möglich ist.

    Die Mitglieder dieses Verein haben ganz unterschiedliche Hintergründe: Durchschnittsbürger, Unternehmer, Studierenden, Professoren, Bootsfahrten und andere. Eine Heterogenität – Klasse.

     
  105. 133

    @132

    Du meinst das diese kleine Rinnsal im Sommer wo schon eine Luftmatratze auf Grund läuft? 😀

     
  106. 132

    @126. Schleusesollkommen

    „Stadtgeschichte und den Flair einer Stadt in Euro rechnen.
    Übrigens, wer versteht schon das sich jemand die alte Eisenbahnbrücke in griethausen kauft?
    Ein bisschen mehr Phantasie statt Kleinbürgertum und dieses ständige genöhle um „das sind meine Steuergelder“ würde Kleve gut tun.“

    Es gibt viele Möglichkeiten eine Stadt attraktiver zu machen. Es gibt viele Dinge, die einer Stadt zugute kommen würden. Eine Sportbootschleuse und eine Marina in Kleve könnte Kleve etwas bringen vielleicht aber auch nicht. Vielleicht haben Sie Verständnis, dass sich außer den Schleusengegnern auch „Kleinbürger“ Gedanken über die Sinnhaftigkeit einer Sportbootschleuse und eines Klever Hafens machen, da der Altrhein oftmals einen sehr niedrigen Wasserstand hat, was gerade in der Wassersportsaison häufig zu einem Problem werden kann.

     
  107. 131

    @130 Ich weiß es: FlussFeuer lief sehr gut. Bis Corona kam, da wurde auch die Bootsvermietung FlussFeuer wie viele andere ausgebremst.

    Der Kanuverleih scheiterte an der Baustelle am Opschlag sowie an der saisonalen Algenproblematik, die seit dem Einsatz vom Truxor in den Griff bekommen ist. Zudem werden die schwimmenden Gärten ebenfalls eine Verbesserung bewirken.

    Warum sind Sie eigentlich die ganze Zeit so destruktiv?

     
  108. 129

    Halte gar nichts davon, Uferabschnitte zu verkaufen. Das gehört in die öffentliche Hand.

     
  109. 128

    Einnahmen der Stadt/ WSA: entlang des Spoykanals könnte man Abschnitte/ liegeplätze für Hausboote verkaufen…oder ein Investor bietet eine Hausbootvermietung an?
    https://www.hausboot-nrw.de/
    „das mit der Hendricks“ ? Geht es noch flacher? Was hat man ihnen nur angetan?

     
  110. 127

    @125

    Ich glaube das mit der Hendricks war nur „Wählerstimmenfang“ die interessiert das alles doch eh nicht…

     
  111. 126

    Nachträglich zu @118:
    An der HSRW gibt es einen Studiengang “ nachhaltiger Tourismus“.
    Den Aushub des Hafenbeckens in Kleve könnte man zur Verbreiterung des Deiches in Brienen verwenden, so dass dort vor der Hubbrücke ein großer Platz entsteht plus der weiterführenden deichstrasse von düffelward nach griethausen in die natürlich eine Klappbrücke für die neue Sportbootschleuse integriert wird und die in den Vorhafen in Sichtrichtung Kleve links von der alten Schleuse münden könnte…
    In das Stadion am Bresserberg wurden bisher auch 4 Mio. Euro investiert und es ist noch nicht fertig… bei einem Zuschauerschnitt von ca. 300 und kein Tourist kommt sich das Stadion anschauen, geschweige denn Fans aus Meerbusch, Monheim o.ä…
    Man kann doch nicht Stadtgeschichte und den Flair einer Stadt in Euro rechnen.
    Übrigens, wer versteht schon das sich jemand die alte Eisenbahnbrücke in griethausen kauft?
    Ein bisschen mehr Phantasie statt Kleinbürgertum und dieses ständige genöhle um „das sind meine Steuergelder“ würde Kleve gut tun.
    Bytheway: mein Bruttogehalt hab ich noch nie überwiesen bekommen…😉

     
  112. 125

    Aus meiner Sicht:

    Hochwasserschutz hat absolute Priorität. Wenn es da nachvollziehbare Argumente gibt (siehe 122), dann muss dem alles untergeordnet werden.
    Sofern 2. durch 1. nicht obsolet: Kein (weiteres) finanzielles Fass ohne Boden.

    Nun setzt sich, wie hier zu lesen war, auch Barbara Hendricks für die Schleuse ein. Würde mich interessieren, wie sie als ehemalige Bundesumweltministerin die Sache mit dem Hochwasserschutz sieht.

    Oder könnte die Schleuse irgendwann als „Rettungsweg“ für unsere niederländischen Nachbarn fungieren?

     
  113. 124

    @123Jack Tar

    „Das ist auch richtig so, dass diese Schleuse erhalten bleibt. Sie tangiert den Hochwasserschutz nicht und hat einen kulturhistorisch hohen Wert.“

    Der kultur- und industriehistorische Wert der Briener Schleuse wurde vom LVR-Amt für Denkmalsngelegenheiten bereits dokumentiert und umfassend begründet. Eine sehe interessante Expertise übrigens.

    Das Hochwasserschutzthema ist in der Tat relevant. Die Schleuse stünde nach der geplanten Deichverlegung nur noch zum Teil in den Deichschutzzonen I und II, was nicht zulässig ist. Hier sticht der Hochwasserschutz den Denkmalschutz priorisierend aus. Nur der Teil, der außerhalb der Deichschutzzonen verbleiben würde, könnte durch den Denkmalschutz „gerettet“ werden. Die Bezirksregierung erkennt diese Tendenz. So oder so, das ist nicht nur mir klar, werden Schiffe durch dieses Denkmal nicht mehr fahren.

    „Bei aller Sympathie für einen Klever Hafen und Freude an Wassersport, die Spoy ist nicht die Fulda.“

    Grundsätzlich nicht, allerdings geht es in Kassel auch nur um 5 km schiffbare Sackgasse der Fulda. Insofern schon ähnlich zu sehen mit der Situationmit dem Spoykanal. Ich habe mich ausführlich mit den Verantwortlichen in Kassel unterhalten und war und bin erstaunt darüber, dass die Kasselwasser GmbH eine neue Schleuse baut, um ein beschaffbare Teilstück von 5 km der Fulda wassertouristisch und für den Wassersport zu ertüchtigen. Übrigens, auch in Kassel gibt es massive Versandungsprobleme der Wasserstraße.

     
  114. 123

    @120. Helmuth Plecker

    „Ich war heute in Amersfoort. Da gibt es eine uralte Schleuse. Die ist einfach nur da. Kein Schiff, kein Boot fährt mehr dadurch. Braucht eigentlich niemand, noch nicht einmal der snob.“

    Das ist auch richtig so, dass diese Schleuse erhalten bleibt. Sie tangiert den Hochwasserschutz nicht und hat einen kulturhistorisch hohen Wert.

    Es wäre gut die Briener Schleuse mit Pumpenhaus und Hubrücke zu erhalten. Dazu muss der Hochwasserschutz voll erfüllt sein. Wenn der neue Deich vor der Schleuse direkt am Altrhein nicht durch das instabile Schleusenbecken geschwächt wird, sollte die Schleusenanlage unbedingt erhalten werden.

    „In Kassel weiß die Stadt das Engagement der Wassersportvereine zu schätzen. Dort baut die Kasselwasser derzeit eine neue Schleuse in der Fulda. Sie argumentiert dort so: Wir haben den Hallen- und Feldsportvereinen eine Infrastruktur geschaffen. Also müssen wir auch den Wassersportvereinen die schiffbaren Wege erhalten. Die Schleuse dort erschließt nur 5 Km der Fulda.“

    Bei aller Sympathie für einen Klever Hafen und Freude an Wassersport, die Spoy ist nicht die Fulda.

     
  115. 122

    @118. Schleusesollkommen

    „Zum Beispiel eine Umfrage unter den Mitgliedern der Wassersportvereine im Umkreis von 150 km (Tagesdistanz Motorboote), ob sie sich vorstellen können Kleve anzufahren, wenn die Infrastruktur stimmt, wäre ein erster Schritt, den man vielleicht mit der Hochschule gehen könnte.“

    Im Prinzip eine gute Idee, aber sich vorstellen können einen Hafen anzulaufen und es dann tatsächlich auch tun sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Was ich allerdings nicht verstehe ist was die Hochschule damit zu tun haben soll. Ihr Standort liegt zwar auf dem Hafengelände. Aber als staatliche Hochschule sollte sie sich nicht in welcher Art auch immer in politische Dinge einmischen oder sich für politische Zwecke einspannen lassen. Einen wissenschaftlichen Hintergrund, der eine Beteiligung der Hochschule rechtfertigen könnte, haben Sie nicht genannt.

    „Wie wäre es, wenn im Bereich des ehemaligen Wendebeckens ein Durchbruch Richtung Baumarkt gebaut werden würde und dort ein Hafenbecken entstehen würde?“

    Eine tolle Idee und das meine ich nicht ironisch. Aber so ein Projekt braucht einen Investor. Die Stadt Kleve und ihre Bürgerinnen und Bürger sollten für ein Projekt mit wirtschaftlich vollkommen offenem Ausgang nicht finanziell gerade stehen müssen.

    „Hochwasserschutz: Die Deichlinie soll begradigt werden, d.h. die alten Schleusentore kommen nicht mehr mit dem Altrheinwasser in Berührung, da der Deich ca. ab dem Johanna Sebus Denkmal in einer direkten Linie auf die Briener Strasse zuführt. Daraus ergibt sich, das die Hubbrücke (sie ist denkmalschutzwürdig) und die Schleusenkammer (sie steht unter Denkmalschutz) stehen bleiben könnten. Als Sehenswürdigkeit oder Museum wie z.B. am Leukermeer könnten sie genutzt werden.das baufällige Schöpfwerk, das den Spoykanal bei Hochwasser durch Regenwasser aus der Klever City entwässert muss sowieso neu gebaut werden. Also der Hochwasserschutz wäre gegeben.“

    Ich fände das ideal, wenn es sich genauso verhält wie Sie schreiben. Denn die alte Schleusenanlage mit Hubbrücke etc. ist erhaltenswert.

    Auf der Webseite vom WSV (Wasserstraßen und Schifffahrtsverwaltung) wird die Sachlage anders dargestellt:

    „Nur durch den Rückbau der Schleuse kann für den Hochwasserschutz in diesem Bereich eine sichere Situation geschaffen werden. Da keine Bauteile im Untergrund verbleiben, können etwaige Umläufigkeiten im Untergrund komplett eliminiert werden. Ein geotechnisches undefinierbares Restrisiko beim Verbleib von Bauwerksbestandteilen im Untergrund wird somit beseitigt. Diese Umsetzung findet sich in den Planungen zum neuen Deichbau wieder.“

    https://www.wsa-rhein.wsv.de/Webs/WSA/Rhein/DE/Wasserstrassen/Baumassnahmen_Projekte/Schleuse_Brienen/schleuse_brienen_text.html

     
  116. 121

    Ich find ja immer lustig wie dieser seltsame Verein immer so tut als würde man die ganze Spoy zuschütten und das so die Wassersportvereine in ihre heimische Badewanne ausweichen müssten.

    Lächerlich.

    Fakt ist, selbst wenn wir 1000 Schleusungen hätten, man würde NIEMALS alleine die Baukosten wieder reinholen. Soviele „Touristen“, wo sollen die herkommen? Jetzt auch noch nen größeres Hafenbecken bauen? Von Ausbaggern des Altrheins was ja auch immer unterschlagen wird noch gar nicht zu reden.

    Mir kommt das langsam so vor als „Hey wenn die Voba und das Rathaus die Stadt verschandeln dürfen, wollen wir das auch tun! Vom Geld anderer! Wieviel Geld sollen wir eigentlich für das Hobby von ein paar Leuten noch ausgeben? DIe Stadft Kleve hats nicht..

    Wenn es doch angebliche Geschäftsleute gibt die ihr Boot in die Spoy stellen wollen, wo sind denn die? Warum sagen die nicht „Jo, ich gebe schonmal 500.000 in den Topf“ ..

    Ich sag euch mal ganz klar wo diese Investoren sind. Oder die „Geschäftsleute“. Die sind Erfunden. Die existieren nicht. Die werden immer aus dem Hut gezaubert wenn es darum geht „Hallo? Das rentiert sich nicht..“. Vielleicht kann sich ja irgendeiner von denen mal hier äussern, auch was sie vielleicht bereit wären in den großen Topf zu tun, der ein Volumen von 12 Millionen hat.

     
  117. 120

    @117 Schleusesollkommen: Ich warne vor der Brisanz deines Kommentars.

    Ich war heute in Amersfoort. Da gibt es eine uralte Schleuse. Die ist einfach nur da. Kein Schiff, kein Boot fährt mehr dadurch. Braucht eigentlich niemand, noch nicht einmal der snob. Btw. Die meisten Freizeitkapitäne gehören nicht zur Elite. Sie sparen sich ihr Hobby oft vom Mund ab.

    In Kassel weiß die Stadt das Engagement der Wassersportvereine zu schätzen. Dort baut die Kasselwasser derzeit eine neue Schleuse in der Fulda. Sie argumentiert dort so: Wir haben den Hallen- und Feldsportvereinen eine Infrastruktur geschaffen. Also müssen wir auch den Wassersportvereinen die schiffbaren Wege erhalten. Die Schleuse dort erschließt nur 5 Km der Fulda.

    In Amersfoort ist die Schleuse einfach nur da und trägt zur Attraktivität der Stadt bei.

     
  118. 119

    @117

    „große Rest waren aber Menschen aus der Mitte der Gesellschaft.“

    Für die Wirtschaftlichkeitsberechnung ist nicht entscheidend aus welchem Milieu die Leute kommen (darum ging es nie), sondern für wie viele Menschen bevölkerungsanteilig diese Schleuse einen konkreten Nutzen bringt. Und das ist sehr eindeutig eine kleine Minderheit.

    Bytheway: Dass diese Minderheit der Bootsbesitzer nicht in der Stapperstrasse wohnt ist allerdings auch offensichtlich….

     
  119. 118

    Hochwasserschutz: Die Deichlinie soll begradigt werden, d.h. die alten Schleusentore kommen nicht mehr mit dem Altrheinwasser in Berührung, da der Deich ca. ab dem Johanna Sebus Denkmal in einer direkten Linie auf die Briener Strasse zuführt. Daraus ergibt sich, das die Hubbrücke (sie ist denkmalschutzwürdig) und die Schleusenkammer (sie steht unter Denkmalschutz) stehen bleiben könnten. Als Sehenswürdigkeit oder Museum wie z.B. am Leukermeer könnten sie genutzt werden.das baufällige Schöpfwerk, das den Spoykanal bei Hochwasser durch Regenwasser aus der Klever City entwässert muss sowieso neu gebaut werden. Also der Hochwasserschutz wäre gegeben.
    Dann bleibt die leidliche Diskussion um den Neubau einer Sportbootschleuse. Die Schleuse wurde seit vielen Jahren (die Klever Segelgemeinschaft wird 60 Jahre) von den beiden Wassersportvereinen genutzt, um mind 1 x zum und vom Winterlager zurück zu kommen. Die Binnenschifffahrt nahm hingegen deutlich zunehmend ab. Allerdings bleibt es ein Fakt, das sich die Schleusungen von 2012 auf 2013 im Freizeitschifferbereich verdreifacht hatte, so viele wie in den 10 Jahren vorher nicht. (Quelle: WSA). Weitere „harte“ Zahlen sind nicht bekannt und alle Spekulationen darüber kann man schwer bewerten und sie scheinen subjektiv. Was man objektiv bewerten kann ist, dass das Gebiet um die Hochschule an Attraktivität für Wassersportler (Cafes, Restaurants, Supermarkt, Baumarkt, Shoppingmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten) deutlich gesteigert wurde/ oder immer schon vorhanden war, es ist aber noch Luft nach oben…
    Wie wäre es, wenn im Bereich des ehemaligen Wendebeckens ein Durchbruch Richtung Baumarkt gebaut werden würde und dort ein Hafenbecken entstehen würde? Ähnliche Überlegungen sind Anfang des Jahrhunderts mit der Gestaltung des Minoritenplatz aufgekommen. Mit dem Ergebnis das dort jetzt ein ungeliebter Bank-/ Hotelkomplex in bester Lage von Kleve, eine unfertig wirkende Wasserspielanlage und ein Bunkerrathaus steht. Mit anderen Worten, eine bauliche Katastrophe jagte die Andere mit noch offenen Ende. Kosten davon? Ich weiss es nicht…
    Zum Thema Schleuse für versnobte Motorbootfahrer kann ich nur sagen, das ich die Situation der Klever Wassersportvereine seit Mitte der 80er Jahre kenne und sicherlich gab es den ein oder anderen Unternehmer aus Kleve und Umgebung der sein Boot am Altrhein liegen hatte, der große Rest waren aber Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Im Gegensatz dazu scheinen einige der hier schreibenden Personen anscheinend jeden Sommer in südlichen Gefilden zu verbringen und die dort Wassersporttreibenden mit den auf dem Rhein fahrenden Wassersportlern zu verwechseln. Zum Vergleich: Liegeplatz Palma de Mallorca 20.000 € pro Jahr
    Liegeplatz Brienen ca. 1.000 € pro Jahr
    Was ich damit sagen will ist, bevor man hier voreilig Stimmung macht, engagierte Personen Unwissen/ Unfachlichkeit vorwirft, sollte man sich in verschiedene Richtungen informieren. Das gilt ebenso für die Schleusenrettervereine. Zum Beispiel eine Umfrage unter den Mitgliedern der Wassersportvereine im Umkreis von 150 km (Tagesdistanz Motorboote), ob sie sich vorstellen können Kleve anzufahren, wenn die Infrastruktur stimmt, wäre ein erster Schritt, den man vielleicht mit der Hochschule gehen könnte.
    Zum Thema Steuergelder möchte ich denen vorschlagen, die scheinbar viel bezahlen…kauft euch ein Boot, dann könnt ihr euren Anteil auch auskosten. Und vergesst nicht, die mit den großen Booten zahlen meist auch mehr in den großen Topf als wir!
    Und zu Helmut Plecker möchte ich sagen, das ich es verstehen kann, das er keine Lust mehr hat, gebetsmühlenartig über zwei Jahre dieselben Fragen zu beantworten, nur weil jemand zu bequem ist zu Googlen, Bingen oder sonstiges.

     
  120. 117

    @Kleveblogger-Ei Wenn Ihnen der Stil von dem einen oder anderen Blogger nicht gefällt, dann kritisieren Sie doch konkret diesen und scheren nicht alle über einen Kamm.

     
  121. 115

    Das Thema Hochwasserschutz ist hier wirklich etwas zu kurz gekommen angesichts der fortschreitenden Klimaveränderungen.

     
  122. 114

    @112

    Man kann sich ja unterhalten ob zu mindestens Teile der Ruine erhalten werden können. Das darf natürlich

    a.) dem Hochwasserschutz nicht entgegen stehen
    b.) nicht viel Kosten.

    schon a.) ist kritisch.

    Über eine neue Schleuse brauchen wir gar nicht nachdenken. Kein Bedarf vorhanden.

    Der Altrhein Arm dürfte sowieso nicht mehr Schiffbar sein und sollte der Natur überlassen werden. Ist das nicht eh schon Naturschutzgebiet?

     
  123. 112

    111 Sowie ich es beobachtet habe, geht es dem Verein für den Herr Plecker spricht darum, vor einer Entscheidung über die Trennung vom Altrhein alle Optionen und Folgen erfragen..

    Der Verein des Herrn Borgmann setzt sich für das Denkmal ein damit es erhalten bleibt.

     
  124. 111

    Bei dem Meinungsaustausch zur Schleuse ist klar geworden, dass es nicht um den Erhalt der 112 Jahre alten Schleuse und auch nicht der eventuell vorhandenen Fragmente von früheren Schleusen geht. Es geht den Schleusenbefürwortern zumindest in dieser Diskussion im Kleveblog um den Erhalt der Möglichkeit mit einem größeren Boot* bis nach Kleve zu fahren. Die aktuelle seit ca. 8 Jahren bestehende Situation der Trennung von Kanal und Altrhein gibt einen Ausblick wie die „Natur“ ohne Schleuse klar kommt.

    *für kleine Boote wie z.B. Kanus reicht eine Stelle zum Einsetzen und Rausholen am Altrhein und eine am Spoykanal.

     
  125. 110

    Wenn der Plecker für die Schleuse plackert,
    Wird im Kleveblog dazu gegackert.

    Der Seebär tanzt, der Husky bellt,
    der Anonymus erzählt von seiner Welt.

    Das Wort zerlegt und auch verdreht,
    auf dass es jeder gut versteht:

    Der Plecker ist nicht wunderbar,
    und deshalb ist das Eine klar:

    Die Bessermenschen dieser Gruppe,
    finden jedes Haar in sriner Suppe.

    Die Erkenntnis vom Pleck und Plack,
    nichts wird anders durch das Gehack.

    Wetzen alle ihre Messer,
    die Welt wird damit nicht besser.

    Die Einsicht ist bei Vielen fort,
    übrig bleibt das böse Wort.

    Und deshalb allen Textern hier,
    nehmt die andre Meinung nicht so schwer.

    Frohe Ostern wünsch ich euch,
    und legt euch gern ins Zeug.

    Mit Gehack, Gegacker und Gebell,
    Auch morgen wird es wieder hell.

     
  126. 109

    Ich habe mich zwar nicht besonders eingelesen in dieses Thema und liege mit meiner Meinung da „evtl.“ völlig falsch und sollte lieber nix sagen aber…Millionen für ne Schleuse und weit und breit keine Spielplätze, Trails fürs Fahrrad (geht mal in Kalkar gucken – toll), Basketball (war auch schonmal Thema hier)!?

    Ich bleib dabei-für die Kids und Jugend, wird zu wenig getan – aus die Maus.

    Das Geld liegt doch nicht auf der Straße rum.

     
  127. 108

    Pleckers Plackerei für die Schleuse
    und das ganz ohne Mäuse
    findet wenig Widerhall,
    wie so oft und überall
    wenn Leute unentgeltlich
    sich engagieren allerweltlich
    wenn Interessen unterschiedlich
    dann wird’s schnell ungemütlich
    Leute, bleibt gerecht, sonst wird’s schlecht
    und das zum Fest…

    Frohe Ostern!

     
  128. 107

    @104
    „Ihr schnell anprangernder Schreibstil zeigt, dass Sie einfach selbst nicht in der Lage sind, sich ordentlich zu informieren. Ihre Vorwurfshaltung täuscht über ihr eigenes Unvermögen hinweg:“

    Sie haben eins vergessen:
    Sie sind der Grösste!
    Sie können alles, wissen alles und machen alles.

    Der Schleusendaniel.:-)

    https://www.youtube.com/watch?v=AKLbtnDE3Js

     
  129. 106

    @ 104 Helmuth Plecker
    Herr Pelecker, wenn man Sie so schreiben sieht, sollte man meinen, in Kleve geht nur 1 Thema um, nämlich diese dämliche Ruine von ehemaliger Schleuse.
    Nichts ist weniger wahr, kein Mensch hat das blöde Ding seit der Ausschiifung der im Hafen liegenden Schiffe noch vermisst, Sie und die anderen „Entdecker“ dann mal ausgenommen.
    Aber es gibt erheblich wichtigeres, was man jetzt mit öffentlichen Geldern fördern müsste, z.B. regenerative Energien und so, sonst gehen hier im nächsten Winter noch die Lichter aus.

    Schön für Sie, dass Sie im Detail wissen, was,wo,wie über die ehemalige Schleuse zu finden ist, aber ausser dass Ihr Kopf davon raucht, was da in Ihrem Kopf umgeht, will das wissen.
    Schlagen Sie mal unter Idee fixe nach, nee, das ist nicht der kleine Köter von Obelix, sondern eine sich zum Wahn entwickelnde Idee, die einen nicht mehr loslässt.
    In Ihrem Artikel https://www.lokalkompass.de/kleve/c-politik/gibt-es-unwaegbarkeiten-bei-der-kostenermittlung-des-klever-mega-projekts_a1686943 schreiben Sie über „Imponderabilien“ eines solchen Projekts, und holen den Niederländischen König bei der Eröffnung der Seeschleuse bei Ijmuiden heran.
    Was bitte macht eine lüttele Sportbootschleuse mit einer 500m Schleuse vergleichbar ?
    Mir war ganz entgangen dass das geträumte Briener Bauwerk die Verbindung der Westerschelde zum Mittelmeer darstellen soll.
    Ich habe in Deutschland schon viele Phantasten gesehen, aber Sie schiessen echt den Vogel ab.

     
  130. 105

    „Der Inhalt ist derzeit nicht verfügbar“

    Sagt Facebook, wie passend für das inhaltslose Blabla was da aus der Richtung kommt.

     
  131. 104

    @103 Husky: Ihr schnell anprangernder Schreibstil zeigt, dass Sie einfach selbst nicht in der Lage sind, sich ordentlich zu informieren. Ihre Vorwurfshaltung täuscht über ihr eigenes Unvermögen hinweg:

    Alles das, was Sie an Informationen suchen und in den Publikationen unseres Vereins angeblich nicht zu finden wissen, finden Sie u.a. hier, nämlichin den Publikationen unseres Vereins. Ihr Vorwurf, auf der Facebook-Seite unseres Vereins geht insoweit genauso fehl, wie ihr Vorwurf im 93 gegen meine Person, ich hätte in verschiedenen Vereinen verbrannte Erde hinterlassen

    Link 1 zu den allgemeinen Hintergründen zum Zustand der Schleuse und vielem mehr:

    https://m.facebook.com/groups/StadtLandFlussSchluss/permalink/1134165413441134/

    Link 2 über Details der Vereinsarbeit:

    https://m.facebook.com/groups/StadtLandFlussSchluss/permalink/1739521466238856/

    Ich werde mich nun Ihren haltlosen Abfeindungen und Falschbehauptungen gegen mich nicht mehr weiter zur Wehr. Sehen Sie es doch einfach ein, dass sich unsere sachgezogene Denkweise unterscheidet.

    Btw.: Das mit dem Museum ist übrigens der Schleusen Verein Brienen e.V., nicht unser. Kann man aber auch alles mit schneller Recherche finden

     
  132. 103

    Um das mal so zu sagen

    Das „Stadt Land Fluss … Schluss“ ist doch ein eingetragener Verein? Der ist sehr wohl gewisse Rechenschaft schuldig. Jeder Schützenverein muss seine „Internas“ quasi veröffentlichen. Natürlich interessiert es keinen wenn Mitglieder untereinander knatsch haben (Was ich bei dem Verhalten eines Mitglieds hier auch für nicht unrealistisch halte…) aber sonst ist bei e.V. ziemlich viel öffentlichen zu machen…

    Aber man bekommt von diesem Verein ja scheinbar nicht mal grundlegende Infos (Zustand der Schleuse, was hat man überhaupt vor etc.) man bekommt ja nicht mal ne Info was denn jetzt das Vereinsziel sein soll. Erhalt der Schleuse? Ein Museum? Ne Sportbootschleuse für ein paar neureiche Nassauer? Alles auf einmal? Ein Pony? (Ich mein über Museum können wir gerne Reden, übers Pony von mir aus auch)

    Man könnte sich ja in die öffentlichen Sitzungen begeben, ja könnte man. (gerade in Covidzeiten sind enge räume ja sehr beliebt…)

    Man könnte aber auch für interessierte einfach mal ne kurze Zusammenfassung der öffentlichen Sitzung schreiben. Das würde man von einem seriös auftretenden Verein auch erwarten. Stattdessen „Ja gab ne Sitzung dazu“ schreiben und dann so tun als hätten sich die Illuminaten getroffen.

    Die Facebook Seite des Vereins gibt auch nicht viel mehr her. Außer das die grünen gebasht werden weil die meinten „Ne Schleusung kostet dann 1000€“ weil die eben auch die verfügbaren zahlen genommen haben und kurz auf einer Serviette Dreisatz gemacht haben. Stattdessen werden den Grünen dann vorgeworfen „Keine Fantasie“ zu haben. Wenn einer Fantasie hat dann wohl die Grünen. Gut das mag ich jetzt nicht vertiefen 😀

    Sagen wir es wie es ist.

    Es wurde Steuergelder ausgegeben, für eine Machbarkeitsstudie. Die sagt 12,8 Millionen kostet das. Die Stadt hat keine 12,8 Millionen €. Jetzt liegt es am Verein die 12,8 Millionen € zu besorgen. Dazu muss jetzt auch vom Verein kommen woher auch die jährlichen laufenden Kosten kommen sollen. Da nützen keine Fantasien von „hätte wäre wenn, Spoyland…“ sondern zahlen müssen her.

    Da braucht mir jetzt keiner kommen mit „Land/Bund/EU müssen das zahlen“ .. nein das Privatvergnügen einiger Bootsbesitzer müssen die garantiert nicht bezahlen. Wenn am Ende der Verein den Großteil (!) des Geldes besorgt hat kann man vielleicht über Förderung nachdenken.

    Ich will auch soviel. Das scheitert halt am Geld, ist hier nicht anders…

    Ich mag nicht Kleve schon wieder im Schwarzbuch des Steuerzahlerbunds stehen haben…

     
  133. 101

    @94

    „Die persönlichen Angriffe auf Helmuth Plecker gehen mir gerade etwas zu weit. „Narzisst“ und Glaubwürdigkeit in Frage stellen gehen etwas zu weit.“

    Bei jemanden, der hier andere grundlos als „eierlose Anonymusse“ beleidigt und sich selbst für den Grössten hält ???

    Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden !

    Aber wenn er selber bisher als „HP.Lecker“ in diesem Blog geschrieben hat, dürfen wir wohl schlussfolgern, dass auch er einer der „eierlosen Anonymusse“ war, die er selbst beschimpft?

     
  134. 100

    @97 Ralf Borgmann: Endlich mal wieder Eintracht. Auch ich bin nach diesem Kommentar hier raus.

    @all:
    Dies ist nicht die Plattform, das Schleusenbauwerk zu fördern oder zu verhindern.

    Es gibt zwei Vereine, die ihre Zwecke um das Bauerrk in Brienen kreisen lassen. Zwei Vereine, zwei Strategien.

    Und wenn euch das nicht passt, das und wue ich mein Ehrenamt ausgeführt habe, dann steht es jedem zu, das so zu sehen. Wirklich Substanzurllen auf das ich selbstreflektieren könnte, brachte hier aller Dialog nicht hervor.

    Und wenn es einigen von Euch stört, dass es Menschen wie mich und andere gibt, die sich für das wie auch immer geartete Schleusenprojekt einsetzen, dann macht es keinen Sinn, dessen Reputation mit jeder Menge Bläh zu torpedieren, sondern bekennt Farbe und engagiert euch mit Klarnamen seriös gegen das vermeintliche Millionengrab.

    @95: Sie können dich mit dem Pippi-Lsngstrumpf-Ptinzip gerne irgendwelche Beweise über Narzissmus….widdewiddewit…ausmalen. Ich muss hier keinem einzigen Anoymus das Gegenteil beweisen.

    @94
    „Bleiben Sie eigentlich Mitglied im Schleusenverein?“

    Ich war noch nie Mitglied im Schleusenverein (Schleusen – Verein Brienen e. V. oder Schleusen Verein Brienen e.V.). Ich bin Gründungsmitglieder des Verein Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V. und werde auch weiterhin Mitglied bleiben.

    @93
    „(Mich wundert übrigens gar nicht das Helmuth Plecker scheinbar bei vielen Vereinen verbrannte Erde hinterlassen hat, wenn der da so herumfuhrwerkt wie hier im Blog…)

    Vielen erläutern Sie der geneigten Leserschaft bitte konkret, in welchem Verein ich verbrannte Erde hinterlassen haben soll.

    Karin Lohmann hatte im Kommentar 14 auch schon solchen Gummfug geschrieben. Konnte ihn jedoch nicht mit Inhalten füllen. Das habe ich dann mal im Kommentar 20 getan.

    Also los, erklären Sie bitte mal was Substanzuelles dazu.

     
  135. 99

    @97. Ralf Borgmann
    Dass niemand in einem öffentlich einsehbaren Blog Interna preisgibt oder sonst irgendwas Vertrauliches schreibt, versteht sich von selbst und es versteht sich auch von selbst, dass hier niemand von den Leuten, die regelmäßig Kommentare schreiben, das erwartet und auch die Leserschaft erwartet das sicherlich nicht. Eine sachliche Antwort auf eine sachliche Frage wie die Frage was an der Briener Schleuse an baulichen Mängeln vorhanden sind muss man nicht geben. Es wäre zweifellos sinnvoll, das zu tun. Etwas befremdlich finde ich Ihre Reaktion „H. Plecker und ich stehen hier mit Klarnamen, (ich denke, ich rede auch in seinem Interesse) werden hier sicherlich keine Infos an Pseudonyme rausgeben.“
    Es wurde eine sachliche Frage nach dem Zustand der Schleuse gestellt. Das war keine Aufforderung nicht öffentlich zugängliche Dokumente oder sonstige nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Informationen auszuplaudern. Z.B. ein Link zur Homepage der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) hätte gereicht und die Frage wäre ohne viel Aufhebens beantwortet worden. Sicherlich hätte SpoyBoy das auch selbst im Internet finden können, aber Nobody is perfect. Ich habe im Kleveblog sicher auch schon nach etwas gefragt, was ich bei intensiverer Recherche auch gefunden hätte. Kann passieren.

     
  136. 98

    @Helmuth Plecker
    Das Thema Pseudonym verwenden oder Klarname kommt immer mal wieder auf. Wie Sie als regelmäßiger oder zumindest immer mal wieder Leser des Kleveblogs wissen gibt es langjährige Kommentatoren, die häufig oder häufiger Kommentare schreiben. Um ihr eigenes Pseudonym nicht zu „verbrennen“ tun diese Kommentatoren gut daran sich wenigstens einigermaßen zu benehmen. Ich schreibe meine Kommentare so, dass ich sie auch unter meinem Klarnamen verantworten könnte. Es gibt etwas mehr innere Freiheit, wenn man unter einem Pseudonym schreibt. Wer die Anonymität in einem Blog nutzen möchte, um die Sau rauszulassen, sich abzureagieren oder gezielt jemandem eine Reinzuwürgen, wird im Kleveblog nicht weit kommen. Diskussionen werden hier je nach Thema und Anlass auch mal hart geführt, aber das gehört dazu. Der Gegenwind, der Ihnen hier teilweise entgegengeschlagen ist, hatte meiner Beobachtung nach mit Ihrer Art sich zu äußern zu tun und bzw. oder mit der Sache an sich.

    @84. Helmuth Plecker
    „keiner hier wird es wohl mit Kommentaren reißen das was inzwischen von Amtswegen – auch mit Zutun des Klever Fördervereins Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V -angeschoben wurde.

    Die nächsten Erkenntnisse werden folgen, ob ihr wollt oder nicht.“

    Mit solchen Statements tun Sie sich und vor allem der Sache keinen Gefallen.

     
  137. 97

    H. Plecker und ich stehen hier mit Klarnamen, (ich denke, ich rede auch in seinem Interesse) werden hier sicherlich keine Infos an Pseudonyme rausgeben.

    Schreibt wenn ihr genauers Wissen wollt, denjenigen über Messenger mit Klarnamen an, besser noch, meldet euch im Verein an, und dann kann man evtl. über Mail weiter schreiben oder auf der Vereinsseite.

    Das von meiner Seite, damit bin ich hier raus!

    Gruß Ralf

     
  138. 96

    @71 Messerjocke

    Ein Krieg ist natürlich oft ein Bruch mit der bis dahin existierenden Architektur. Das hat der Zweite Weltkrieg gezeigt, das sehen wir jetzt wohl in Teilen der Ukraine.

    Stadtplanung wird für Menschen gemacht, die sich an einem Ort wohlfühlen sollen. So weit so gut. Das muss ein/e Stadtplaner/in aber auch wirklich verinnerlicht haben. Sobald irgendwo was hingebaut wurde, ist es in der Regel unwiderruflich da.

    Ich weiß nicht, ob es mal ein maßstabgetreues Modell des Minoritenplatzes mit der Volksbank etc. gab. Wenn ja, hätte man sofort sehen müssen, dass das Gebäude überdimensioniert ist. Dann baut man aber noch ein Rathaus dazu, das aussieht wie ein Gefängnis und auch nicht dorthin passt. Das Rathaus lässt sich etwas besser ausblenden als die Volksbank, finde ich. Dann die ungeklärte Frage einer kulturellen/sozialen Nutzung eines Teils des Areals. Es gibt weder ein abgestimmtes Gesamtkonzept noch eine architektonische Richtung.

    Dann noch Stichwort Freiraumschutz – per Definition: https://dewiki.de/Lexikon/Freiraumschutz – darin: Freiraumschutz bedeutet weiterhin den Schutz von Freiraum für eine menschenwürdige Stadt. Damit geht der Freiraumschutz, entgegen dem Naturschutz in der Landschaftsplanung, über den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Gestaltung des Orts- und Landschaftsbildes hinaus, indem er auch die sozialen und kulturellen Bedürfnisse an Freiraum umfasst. Er ist damit also nicht zwangsläufig auf Bereiche beschränkt ist, die durch Vegetation bestimmt sind.

    Seelenlose Bebauung ist damit jedenfalls nicht gemeint. Die richtige Richtung sind aus meiner Sicht Mischformen aus dem Bereiche Wohnen – Arbeiten – Natur – Kultur.

     
  139. 95

    @91
    Danke für diesen Post. Es beweist Wort für Wort, dass Sie durch und durch Narzisst sind. Ein Narzisst merkt nämlich nicht einmal wie er sich selber vorführt.

    Oder sie schauspielern nur sehr gut und wollen bewusst provozieren. Das fände ich gelungen. 🙂 Nachdem was Sie hier allgemein vom Stapel gelassen haben würde ich Ihnen eine solche Intelligenz aber nicht abnehmen…. 🙂

     
  140. 94

    Die persönlichen Angriffe auf Helmuth Plecker gehen mir gerade etwas zu weit. „Narzisst“ und Glaubwürdigkeit in Frage stellen gehen etwas zu weit.

    @Helmuth Plecker Hier einen Nick zu benutzen, ist bei vielen üblich, seit Jahren. Dass Sie vorher offenbar unter HP.Lecker schon kommuniziert hatten, ist mir auch erst nach einer Weile aufgefallen, hatte das auch für einen Nick gehalten. Gründe für Nicks können z.B. sein: Der Arbeitgeber kann nicht recherchieren, was, wo und wann jemand postet.

    Aber eins ist sicher: Hier gibt’s echte Menschen. Mich persönlich würden die Klarnamen anderer nicht interessieren. Aber generell ist das natürlich Ansichtssache.

    Bleiben Sie eigentlich Mitglied im Schleusenverein?

     
  141. 93

    Die „Wahrheit“

    alles was wir hier erfahren haben

    „Schleuse Marode
    „Keine Chance auf „Restaurierung“
    „Neubau kostet mit allen Subventionen etc (falls man die kriegt) knappe 13 Millionen € + Betrag X“
    „Konzepte gibts keine“
    „Konzeptentwicklung soll gefälligst der Steuerzahler zahlen“

    uns sehr viel

    „Könnte“ „Vielleicht „Hätte hätte Fahrradkette“.

    Angeblich gab es einen Investor, der sich aber auf Wundersamerweise in Luft aufgelöst hat wegen „Umweltschutz“ So wie der Helmuth Plecker hier auftritt glaub ich davon erstmal absolut kein Wort. Bei der ganzen heißen Luft die der Produziert hier ist die glaubwürdigkeit, auf einer Skala von 0-10 bei -7

    Zusammengefasst: Schleusenerhaltung ist völlig utopisch, Bau einer neuen Schleuse komplette Geldverschwendung. Vielleicht ist es an der Zeit über realisierbare Projekte zu denken. Die kein Millionengrab sind sondern die Lebensqualität in Kleve verbessern

    (Mich wundert übrigens gar nicht das Helmuth Plecker scheinbar bei vielen Vereinen verbrannte Erde hinterlassen hat, wenn der da so herumfuhrwerkt wie hier im Blog…)

     
  142. 92

    Könnte es sein dass sie es einfach nicht wissen und trotzdem den Wissenenden spielen?

    Schau auch du in die Glaskugel. Ich denke, ich habe schon an vielen Stellen BEWIESEN, dass ich nicht spiele. Dies vor dem Hintergrund, dass ich dabei realen Menschen gegenüber stand oder saß und dabei sogar Mimikredonanz möglich war, die entlarven kann, die ein eventuelles Spiel hätte entlarvt.

    Hier bei Kleveblog sehe ich mich einer Vielzahl an Avataren gegenüber. Warum sollte ich hier weitere Erklärungen abgeben, die dann per Whatsaboutism zerrissen werden?

    Sie dürfen meine Kenntnisse gerne versteckt hinter Ihrem Nick in Frage stellen. Das macht mir nix. Denn die Wahrheit kenne ich und viele, die mich face-to-face interviewt haben oder konstruktive Diskussionen und andere Gesprächsformen mit mir führten.

    Und die Länge meiner Text – dürfen natürlich kritisiert werden.

     
  143. 91

    @90 Falls Du mich meinst: Narzisstische Eigenschaften habe ich sicherlich so viele oder wenige, wie sie wohl jeder Mensch hat. Eigenlob fst nun wahrlich nichts pauschal mit Narzissmus zu tun. Ich bin mir da deshalb so sicher, weil ich durchaus selbstkritisch und selbstreflektierend sein kann. Mein Selbstbewusstsein in dieser Sache hat nichts mit Narzissmus zu tun, sondern damit, dass ich ziemlich sattelfest in dem Schleusen-Thema bin. Es ist mir ein Rätsel, weshalb Selbstbewusstsein bzw. selbstbewusstes Handeln stets Kritik auslöst.

     
  144. 90

    @84
    „Zu viele Anonymusse ohne Eier unterwegs.“

    Offensichtlich ist hier auch ein Narzisst unterwegs, der vor Selbstbesoffenheit kaum noch geradeaus laufen, geschweige denn in eine Schleuse steuern könnte.

    Wie sagten wir früher als Kinder in Wardhausen: Eigenlob stinkt!
    Frohe Ostern.

     
  145. 89

    @82 Husky

    Danke! Super.

    Vielleicht nochmal @84: Ich dachte, Sie setzten sich für den Erhalt der Schleuse ein: Ist die zelebrierte Vorenthaltung von Information eine Art, neue Mitstreiter für die eigenen Ziele zu finden? Oder geht es Ihnen möglicherweise gar nicht um das Ziel, sondern nur um Sie selbst ?

    Seebär und Husky haben auf meine Frage mit sachlicher Information geantwortet. Sie hingegen antworten dass Sie nicht antworten.

    Ich kann immer besser verstehen dass Sie für -wahrscheinlich jeden- Verein ein Problem darstellen. Wenn Sie schon meinen nix zur Sache sagen zu wollen, dann antworten Sie doch auch lieber überhaupt gar nicht.

     
  146. 88

    @84
    „könnte ich jetzt auch ausführlich die mir im Detail bekannten Mängel und Schäden wiedergeben. Ist mir allerdings jetzt zu aufwändig. “

    Sie schreiben hier permanent -teilweise informationsredundante- Texte im Gigabyteformat und können nicht kurz und knapp 3 Punkte benennen warum die Schleuse marode ist?

    Könnte es sein dass sie es einfach nicht wissen und trotzdem den Wissenenden spielen?

    Ansonsten: Die arrogante Haltung zu sagen „Ich weiss es, aber ich sag nix, frag jemand andern“, könnte genau der Grund sein, warum man in Vereinen mit anderen Mitgliedern (offenbar immer wieder) Schwierigkeiten bekommt.

    Nochmal: Klären Sie mich doch auf. Sie tun nicht nur mir, sondern auch anderen hier etwas Gutes, Wissenslücken aufzufüllen.

    Aber wie gesagt: Vielleicht mal etwas knapper formuliert als sonst. Sie können doch (angeblich) mit der deutschen Sprache umgehen.

     
  147. 87

    @82

    Scheinbar ist der komplette Baugrund marode, unterschwemmt und auch das Fundament ebenso. Das Schleusentor ist so dermaßen verrammelt worden damit da kein Wasser mehr austreten kann.

    Scheinbar ist keine akute Einsturzgefahr vorhanden, aber sicher ist die absolut nicht.

    Daher dürfte auch der Deichverband nicht mehr lange warten wollen

     
  148. 86

    @80. Stefan Schuster
    „Eine Schleuse wäre bei den wechselnden Ständen von Ober- und Unterwasser (mal steht das eine höher, mal das andere) völlig ungeeignet – egal in welcher Bauform auch immer.“

    Es kommt häufig vor und mag auch die Standardsituation sein, dass bei Schleusen immer die selbe Seite einen höheren Wasserpegel hat als die andere Seite. Bei der Briener Schleuse ist diese Situation aber nie gegeben gewesen. Bei hohem Rheinpegel insbesondere bei Hochwasser ist der Wasserstand des Altrheins höher als der des Spoykanals. Bei niedrigem Rheinpegel ist der Wasserstand des Altrheins niedriger als der des Spoykanals. Das Pumpwerk (erbaut um 1927) an der Briener Schleuse ermöglicht eine Entwässerung des Spoykanaleinzugsgebiets bei hohen Rheinpegeln indem der Wasserstand des Spoykanals durch Hochpumpen des Wassers aus dem Spoykanal in den Altrhein reguliert d.h. relativ konstant gehalten wird. In den mittlerweile sehr häufig vorkommenden Phasen in denen der Wasserstand des Altrheins niedriger als der des Spoykanals ist, kann bei Bedarf Wasser abgelassen werden. D.h. die Situation, dass mal die eine Seite an der Schleuse einen höheren Wasserstand aufweist und mal die andere, war schon immer da.

     
  149. 85

    @82. SpoyBoy
    Auf der Homepage der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) sind Informationen zum baulichen Zustand der Briener Schleuse.

    Zum Hochwasserschutz wird folgendes erläutert:

    „Die Sperrfunktion der Schleuse im Hochwasserfall des Rheins ist nach Einschätzung des Ingenieurbüros IDN dauerhaft durch die vorhandenen „unsicheren“ Baugrundverhältnisse, in denen die Schleuse steht, und die Dichtigkeitsprobleme in den Kontaktzonen Bauwerk / Baugrund, insbesondere unter der Schleusensohle, nicht sichergestellt. Hier besteht eine latente Gefährdung bei extremen Hochwasserereignissen des Rheins. Diese Einschätzung wurde durch 2018 durchgeführte Baugrunderkundungen im Schleusenbereich bestätigt. Des Weiteren ist das Hochwasserschutztor am Unterhaupt abgängig und musste bereits 2012 endgültig außer Betrieb genommen werden. Der Hochwasserschutz muss derzeit durch einen doppelten Dammbalkenverschluss sichergestellt werden. Im Jahr 2018 mussten die Tornischen verfüllt werden um für die Dammbalken eine sichere Auflagersituation zu schaffen und somit den Hochwasserschutz aufrecht zu erhalten.

    Der Hochwasserschutz und die Sicherheit und Dauerhaftigkeit der Hochwasserschutzanlagen sind stets prioritär zu gewährleisten. Im Bereich der Schleuse Brienen besteht im Hinterland ein immenses Schadenspotential. Für den Hochwasserschutz stellt die Schleusenanlage derzeit einen Schwachpunkt dar, was das Auftreten von Umläufigkeiten und Sickerwasseraustritten im Schleusenbereich belegt.

    Nur durch den Rückbau der Schleuse kann für den Hochwasserschutz in diesem Bereich eine sichere Situation geschaffen werden. Da keine Bauteile im Untergrund verbleiben, können etwaige Umläufigkeiten im Untergrund komplett eliminiert werden. Ein geotechnisches undefinierbares Restrisiko beim Verbleib von Bauwerksbestandteilen im Untergrund wird somit beseitigt. Diese Umsetzung findet sich in den Planungen zum neuen Deichbau wieder.

    Hinsichtlich des möglichen Einbaus einer Sportbootschleuse in die vorhandene Schleusenkonstruktion kommt das Ingenieurbüro IDN 2017 zu folgendem Schluss: Es ist davon auszugehen, dass die vorhandenen tragenden Bauteile aufgrund ihres Alters und Zustandes nicht in die neue Konstruktion als tragende Elemente einbezogen werden können, d.h. die neuen Bauteile einer Sportbootschleuse müssen unabhängig von den vorhandenen Bauteilen standsicher ausgeführt werden. Eine bauzeitige Nutzung der alten Schleuse „als Baugrubensicherung“ wäre denkbar, würde allerdings die Risiken hinsichtlich der Baugrundsituation nicht beheben. Es müsste versucht werden den Hochwasserschutz mit Zusatzmaßnahmen (z. B. Dichtwände im Deichkörper) sicherzustellen.“

    https://www.wsa-rhein.wsv.de/Webs/WSA/Rhein/DE/Wasserstrassen/Baumassnahmen_Projekte/Schleuse_Brienen/schleuse_brienen_text.html

     
  150. 84

    @82 SpoyBoy: Auch zu der Frage zum Zustand der Schlruse insbesondere der Schlrusrnkammer könnte ich jetzt auch ausführlich die mir im Detail bekannten Mängel und Schäden wiedergeben. Ist mir allerdings jetzt zu aufwändig. Vielleicht findet sich in diesem Forum ja jemand anderes, der oder die das kann und tut.

    Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, ,..

    Die Fingerspitzen sind inzwischen wund, die Meinungrn unterschiedlich, keiner hier wird es wohl mit Kommentaren reißen das was inzwischen von Amtswegen – auch mit Zutun des Klever Fördervereins Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V -angeschoben wurde.

    Die nächsten Erkenntnisse werden folgen, ob ihr wollt oder nicht. Wenn ihr etwas ändern wollt, bewegt euren jeweiligen Allerwertesten raus aus der so bequemen Welt der Anonymität hinein in die Welt, in der man mit seinem Namen und seiner Persönlichkeit für sein Denken und Handeln einstehen muss.

    Für meine Denkweise, meine Ansichten, meine Kenntnis, mein Handeln etc. stehe ich weiterhin mit meinem Namen und meiner Persönlichkeit ein, lediglich das Amt des Vereinsvorsitzenden bekleide ich nun nicht mehr. Ich habe mich auch in diesem Forum mit meinem Klarnamen der Diskussion gestellt, die Meinungsunterschiede zur Kenntnis genommen und das Bewusstsein genährt, dass dieses Forum nicht die Strahlkraft besitzt, etwas zu ändern an den Situationen. Zu viele Anonymusse ohne Eier unterwegs.

    Apropos Eier: Ich wünsche allen schöne Ostertage!

     
  151. 83

    @19. Anmerkung „Das Problem ist weder Herr Plecker noch Ralf Borgmann.“

    Und was ist das Problem?

     
  152. 82

    @74

    Seh ich anders, die Nutzung als öffentlich benutzbares Tauchbecken a la Nemo33 wäre meiner Meinung nach die einzig realisierbare Option überhaupt, sofern der Deichverband bei jeglichen Ideen überhaupt mitspielen würde die Schleuse zu belassen und nicht abzureissen/zuzuschütten. Auf der anderen Seite ist der Hochwasserschutz mit dem Istzustand ja gegeben.

    Die Nutzung der Schleuse als wettergeschützes Megahallenbad bietet ja auch andere Möglichkeiten der Bau-Erhaltung. Weil da dann keine Schiffe mehr durchmüssen, kann man z.B. an jeder Stelle in der Kammer Traversen zur Stabilisierung einbauen wenn das nötig wäre.

    Wie gesagt, ein Tauchbecken dieser Grösse hätte weit überregionale Anziehungskraft, auch für professionelle Nutzer und Behörden. Es würde auch Übemöglichkeiten eröffnen, die in Naturgewässerrn nicht möglich sind.

    Bytheway: Weiss eigentlich jemand was genau an der Schleuse marode sein soll und wie marode und wie akut genau?

    Also die Kammermauern scheinen zumindest nicht am Ostersonntag einzubrechen.

     
  153. 81

    @78

    ich finde die Ideen die Spoy zu renaturieren gut. Wasserwege in der Stadt anzulegen. „Wohnen auf Wasser“ auch alle sehr interessant (Und ich finde auch das z.b. Springbrunnen, Wasserspiele usw einer Stadt deutlich mehr leben geben.)

    Ein Wasserfall auf den Stufen des Hotels in die Spoy wäre z.b. was schönes. Oder die Fontänen am Spoycenter, früher waren die Beidseitig. Ein Wasserlauf vom Minoritenplatz zur Spoy. Auf dem Markt an der Linde eine Fontänenanlage. Mehr Grün. etc etc. Da wären 12 Millionen sicher gut angelegt. Dafür brauchen wir aber keine Sportbootschleuse die einer Renaturierung auch komplet entgegen läuft.

    In spätestens 10 Jahren dürfte der Altrhein sowieso nur noch ein Rinnsaal sein im Sommer, stattdessen müssen wir uns eher um Hochwasser sorgen machen. Scheinbar hat nämlich keiner interesse dran die Klimaerwärmung aufzuhalten. Das hat wohl auch der Deichverband erkannt

    Eine Renaturierung, mehr Wasser in der Stadt, besseres Klima wäre auch für alle was, nicht nur für ein paar wenige Priviligierte und ihre Boote.

    Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und sage das die wenigsten Niederrheiner ein Boot haben, also auch nichts von einer Schleuse haben

     
  154. 80

    Och Herr Plecker… tiefer Seufzer

    „Man muss sich doch zumindest damit beschäftigen, bevor man die Stadt für immer vom Rhein abschneidet. Das halte ich für absolut verständlich, auch wenn 13 Mio eine Menge Geld sind.“
    Ihr Zital: „BINGO!!!!!!!!!!!!!!!!!“

    Sie verstehen nicht. Da ist nix mit BINGO.
    Es geht in keiner Weise darum, ob eine Pressure Group derzeit die Stadt vom Rhein abschneiden will (oder nicht will). Die Natur und die Kräfte der Geologie werden das ohnehin auch ohne menschliches Zutun erledigen, noch in diesem Jahrhundert. Eine Sportbootschleuse wird das nicht verhindern, selbst falls sie komplett aus fremden Töpfen bezahlt würde und völlig wartungsfrei wäre.

    Also schlagen Sie doch bitte keine Purzelbäume im luftleeren Raum, sondern setzen Sie lieber ihre Energie für Überlegungen ein, wie die Stadt es schaffen kann, die Fläche zwischen Deich und Kellen dauerhaft trocken zu halten. Eine Schleuse wäre bei den wechselnden Ständen von Ober- und Unterwasser (mal steht das eine höher, mal das andere) völlig ungeeignet – egal in welcher Bauform auch immer. Ich weiß, das wollen Sie nicht hören.

     
  155. 79

    Fassen wir zusammen,

    Es gibt überhaupt gar nichts, ausser Gutachten die sagen

    „Da ist alles Marode und nicht mehr zu gebrauchen“
    „Neu kostet 12 Millionen + laufende Kosten, die jährlichen Kosten“

    und

    „Wir wollen das jede Menge Steuern für halbgare Ideen rausgeworfen werden“

    macht die Entscheidung einfach. Abriss, Deich bauen, fertig.

     
  156. 78

    @72 Stefan Schuster

    Bleiben Sie selber fair. Ich werfe nichts vor, ich stelle lediglich fest. Husky hätte sich seine Wünsche mit minimalem Aufwand selbst erfüllen können. Zur Erinnerung:

    „Ich würde ja gerne die angeblichen Konzepte, Planungen usw. gerne mal sehen. Gibt es die als PDF? Oder von mir aus als DOC(X) oder wenigstens eine Kostenrechnung als Excel Dokument? Irgendwas handfestes? Womit man auch überzeugen könnte?

    Bisher hört man nur „Wurd besprochen“ „Machbarkeitsstudie“ „Liegt in der Schublade“ … oder gibt es noch keine Konzepte, Machbarkeitsstudien weil die auch erstmal mit Steuern bezahlt werden müssten?“

    Die Präsentationen sind öffentlich, die Ratsprotokolle sind öffentlich, der Deichverband veröffentlicht zum Thema, Herr Plecker wird nicht Müde mitzuteilen, dass es eben gerade keine Untersuchung bezüglich des Potentiale gibt.

    Wieviel mehr open data wollen Sie denn? Klar, der Zeitgeist ist: schnell schnell.. wisch wisch.. Überschriften überfliegen.. weiter weiter schneller immer schneller am liebsten geliefert in mundgerechten Stücken oder auch schon vorgekaut mit quasi fertiger Meinung..

    und nicht vergessen, hier und auf den bekannten bspw. Facebook Seiten tummeln sich schon die vielleicht 10% gesellschaftlich/politisch Interessierten und Engagierten. Wenn man von denen schon nicht mehr erwarten kann, 5 Minuten zu googeln (Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie länger gebraucht haben.. sonst mal einfacher denken, bspw im Ris „Schleuse“ in der Suchfunktion eingeben..)

    Naja, ich will Ihnen eigentlich gar nichts, auch Husky nicht. Ich bin auch kein großer Schleusen Befürworter oder Gegner, meine Themen sind andere, bspw. Wasser. Die Fokussierung auf die Schleuse ist mir sogar eher ein Dorn im Auge. Würde man eine Umfrage formulieren ob Kleve für die nächsten Jahrzehnte „vom Wasser“ abgeschnitten werden soll kämen ganz andere Ergebnisse heraus als bei der Formulierung, ob Kleve für Sportboote erreichbar bleiben soll.

    Ich könnte mir vorstellen, dass eine Verbindung zum Rhein und der Ausbau der Wasserinfrastruktur mehr Potentiale hebt, als täglich 2 Sportboote, die Richtung Innenstadt schleusen.

    Wohnen auf dem Wasser, Naherholung, mehr Sportfischer, vielleicht ne Forschungsfischfarm an der Hochschule die dort gleichzeitig die Pflanzen biologisch düngt und zum Thema Kreislaufwirtschaft forscht, Gastronomie, Bootsverleih, das Taudingen was spoyboy vorschlägt, die positiven Effekte auf das Stadtklima… was weiß ich denn.

    Vielleicht alles Utopie, wäre aber schön wenn vorher halbwegs professionell drüber geschaut wird, ob wirklich völlige Hirngespinste oder vielleicht doch nicht denn wenn einmal entschieden wurde, dass die Rheinverbindung weg kommt ist Sie mindestens sehr sehr lange genau das: weg.

    Bezüglich der Kosten. 20 Mio hören sich viel an. über 100 Jahre werden es nach aktueller Grobschätzung sogar 80Millionen sein. Die Frage die aber derzeit nicht beantwortet ist, wieviel Nutzen brächte die Rheinverbindung die nächsten 100Jahre? In Euro? In Erholungsstunden am und auf dem Wasser? In Stunden/Euro für das Mikroklima der Stadt? …

     
  157. 77

    @76 DF

    „das nennt man wohl dann Visionen. Und als ebensolche halte ich Überlegungen bzgl. einer Schleuse für absolut gerechtfertigt.

    Man muss sich doch zumindest damit beschäftigen, bevor man die Stadt für immer vom Rhein abschneidet. Das halte ich für absolut verständlich, auch wenn 13 Mio eine Menge Geld sind.“

    BINGO!!!!!!!!!!!!!!!!!

     
  158. 76

    @75 Seebär, das nennt man wohl dann Visionen. Und als ebensolche halte ich Überlegungen bzgl. einer Schleuse für absolut gerechtfertigt.

    Man muss sich doch zumindest damit beschäftigen, bevor man die Stadt für immer vom Rhein abschneidet. Das halte ich für absolut verständlich, auch wenn 13 Mio eine Menge Geld sind.

    Diese Summe hat das neue Rathaus auch gekostet. Der Europaradweg immerhin auch schon die Hälfte der Summe. Die Kosten für die Bahnstrecke nach Nimwegen würden lt. CDA Berg en Dal bei etwa 100 Mio liegen. Da sieht z.B. Messerjocke dann nur Vorzüge, Kosten/Nutzen sehr gut. Da könnte ich auch sagen, die hat sich als überflüssig erwiesen, warum sollte ich mein Steuergeld dafür ausgegeben sehen?

    E-Bus, oder Wasserstoffbus einsetzen, nicht an jeder Mülltonne anhalten sondern nur Kleve-Kranenburg-Nimwegen, wie es ein Zug wohl auch machen würde, dann wäre der Umwelt geholfen, die Fahrtzeit wäre verkürzt und vom eingesparten Geld könnte man noch ein par Schleusen bauen. Ist jetzt überzogen, aber zumindest die Analyse beider Projekte ist m.E. gleich gerechtfertigt.

     
  159. 75

    @71. Messerjocke
    „Aber vielleicht sehnt sich eine Mehrheit in Kleve auch nicht nach mehr als Notwendigkeiten, verpackt in roten Klinkern? Das ist meine Befürchtung, mein Eindruck seit Jahrzehnten.“

    Glaube ich nicht. Ist vielleicht eher die Haltung „es ist wie es ist, daran lässt sich eh nichts ändern und alles kostet Geld“
    Wenn ich mal phantasieren darf, würde Kleve so aussehen: Abriss aller Gebäude an der Spoy wo das Spoycenter und das Woolworth-Gebäude stehen und dann dort eine grüne Oase mitten in der City bauen. Etwas ergänzende Gastronomie, Nutzung für kleinere Openair-Veranstaltungen (Konzerte, Kleinkunst, Theater, Events für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen von Kleve und Umgebung. Gegenüber ist die verklinkerte Spoy mit der Gastronomie-Meile rund um den Spoypalais, nicht sonderlich schön aber zu neu um es abzureißen, aber mit Blick auf die Oase mit Pflanzen, Bäumen, Sitzgelegenheiten und Aussengastronomie ein gemütlicher Bereich. Das ganze kann auf dem Minoritenplatz fortgesetzt werden. Ein herrlich begrünter Platz mit Bäumen als Schattenspender und zusammen mit der Oase am Spoyufer entsteht ein Bereich auf dem auch größere Openair-Events Platz hätten. „Schwanenburgmarkt“, „Spoy-Spektakel“ mit historisch inspirierten Veranstaltungen (Theater,Musik, Mitmach-Aktionen für Familien) und vieles mehr.

    Kostet Geld, also doch lieber verklinkern? Der Minoritenplatz wäre noch frei.

     
  160. 74

    @69 SpoyBoy:

    Altes Schleusenbauwerk umnutzen für Taucher – ein sehr interessanter Gedanke. Vielleicht haben Sie es mitbekommen, dass der Förderverein Stadt . Land . Fluss … Schluss? E.V. vor einiger Zeit zusammen mit Clemens Venmans aus Geldern (www.niederrheintaucher.eu) und einigen seiner „Buddies“ einige Sporttaucher im Spoykanal tauchen ließen und Unterwasserbilder knipsen ließ. Natürlich habe ich auch ausführlich mit Clemens darüber gesprochen, ob es denkbar ware, das Areal für Taucher auszubauen. Dabei ging es allerdings mehr um den Spoykanal als um das Schleusenbecken. Tendenziell wurde die Idee allerdings negiert, weil der Spoykanal nicht ausreichend tief ist. Das Schleusenbecken rückte dabei weniger in den Fokus, da es marode ist und innerhalb der Deichschutzzonen I und II der Bezirksregierung Düsseldorf keine Berechtigung mehr hat, dort zu verweilen. Das Interesse bei der Zielgruppe war nicht sonderlich groß, sich in diese Richtung zu engagieren.

    @70 Husky:

    „Von den Vereinen hört man nur irgendwelche fiktiven Wertschöpfungen…“
    „Von den Vereinen kriegt man ja auch nix konkretes wie man hier sieht. Man fragt nach einem PDF mit einem Konzept oder was lesbares und kriegt nur Blabla. Ich geh daher davon aus das man nichts handfestes Präsentieren kann. Sonst würde man es tun“

    Ist es so schwer zu verstehen?????? Es gibt noch gar kein Konzept, weder als PDF, Word oder sonst ein Dateiformat. Was es tatsächlich gibt, ist die Erfordernis, ein solches Konzept zu erstellen. Und genau darum geht es im Augenblick: Um das Konzept, das noch erstellt werden soll und für das die Stadt Kleve nun ein Handlungskonzept „Stadt am Wasser“ beauftragt hat. Der Klever Förderein hat diese Erfordernis deutlich kommuniziert und die Stadt Kleve darauf aufmerksam gemacht und dafür geworben, diesen Weg zu gehen.

    @71 Messerjocke

    „Schleuse: Wolkenkuckucksheim, Kosten/Nutzen nicht darstellbar, ökologisch, ökonomisch fragwürdig.“

    FALSCH. Schleuse… Kosten/Nutzen… Darstellbarkeit noch offen, es wird an der Beantwortung der Frage, ob es darstellbar ist, gearbeitet.

    @72 Stefan Schuster

    „Sie werfen @Husky hier vor, sich nicht genau informiert zu haben. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es für einen interessierten Bürger ungeheuer schwierig, sogar fast unmöglich ist, sich genau zu informieren.“

    Auch ich bin lediglich ein „interessierter Bürger“, mehr nicht. Als bis Samstag Vorsitzender des Klever Fördervereins standen und stehen mir keine besonderen Rechte oder Privilegien zur Informationsbeschaffung zur Seite. Und dennoch habe ich mich umfassend informiert. Ich habe sämltliche Expertisen beschafft, gelesen und verstanden, ich habe vorurteilslos und vorbehaltslos mit den Stakeholdern Deichverband Xanten-Kleve (Geschäftsführer und Deichgräf) Informationsgespräche geführt ebenso wie mit dem WSA, der Stadt Kleve usw. Ferner habe ich mir zu meinen bereits bestehenden Wissensteilen aus touristischen Destinationsmarketing und -entwicklung, Bautechnik, Betriebswirtschaftslehre, Bauleitplanung u.a. Wissen erfragt, hinterfragt und bin seitdem aufgestellt.

    Wenn Husky für sich beansprucht, in dieser Diskussion, die eigentlich eine Fachdiskussion ist, kann man erwarten, dass er sich vorher auf ein Wissensniveau bringt, das sich oberhalb irgendwelchem allgemeinen BlaBlaBla befindet.
    Ich hatte aufgrund meiner umfassender zusammenhängender Sach- und teils Fachkenntnis die „Ehre“, einige Ratsmitglieder zu supporten, die dem Thema etwas entfernter gegenüberstanden als ich.
    Husky bringt hier allerdings eine Vielzahl an Ressentiments, die ihm „Likes“ bringen, aber leider geht er oder sie nicht auf das Thema in Gänze ein. Schade. Aber es ist nunmal so.

    Ich erwarte nicht, dass man mit meiner Meinung und Denkweise übereinstimmt. Auch ich lerne immer wieder dazu und freue mich, wenn man mir neue Impulse liefert.

    Vielleicht bringt – wie in vielen anderen bisherigen Fällen auch – ein persönliches Gespräch mehr und eine Annäherung. Aber dazu müssten die Anonymusse ihre Masken fallen lassen. Ich wäre bereit…

     
  161. 73

    @72 Die 12.928.649 € Zahl habe ich auch gefunden. Genau wie die „Machbarkeitsstudie“ und auch die Artikel zur Bausubstanz und das die Schleune nur aus Gewohnheit dort steht.

    Die Frage ist, wie will man die 12.928.649 € wieder reinholen? In welchem Zeitraum? Was ist mit laufenden Kosten und und und. Bisher riecht das alles so fatal nach „Steuertopf“ und das für ein Hobby einiger weniger. Ich hätte in Kleve auch gerne ein Eisstadion und Profieishockey, krieg ich halt auch nicht.

    Das ist alles was an handfesten(!) Infos so aufzutreiben war. Der Rest ist quasi wie die Unendliche Geschichte, viel Fantasie, wenig handfestes. Wie gesagt ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, dass geht aber eben auch nur mit Zahlen und Fakten. Nicht mit „hätte“, „wäre“ „könnte“ „meanwhile in Space over Tattooine…“

    Ich mein. Das Geld anderer Leute ausgeben ist immer einfach. Wenn es aber heißt „Das muss sich finanzieren“ ist schnell Essig

     
  162. 72

    @pd, #64

    Sie werfen @Husky hier vor, sich nicht genau informiert zu haben. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es für einen interessierten Bürger ungeheuer schwierig, sogar fast unmöglich ist, sich genau zu informieren. Einzige Ausnahme derzeit: Zahlen zur Covid-Seuchenwelle.

    Wenn man ein prüfungswürdiges Thema hat, und wenn man weiß oder vermutet, dass dazu Dokumente und Zahlen existieren, gibt es derzeit 4 Möglichkeiten sich die Informationen zu besorgen.

    Erstens Aus der Lokalpolitik (Ratsfraktionen z.B.) kann eine schriftliche Anfrage an den Dienstherren der Verwaltung gestellt (Bürgermeister) gestellt werden. Eine Antwort kann beliebig lange dauern.
    Zweitens Als einfacher Bürger können Sie versuchen, von einer Verwaltung (Stadt, Kreis, Bezirk…) nach § 5(2) IFW-NRW Akteneinsicht zu erzwingen. Dies kann fehlschlagen – Gründe dafür werde ich hier nicht nennen, um keine Verwaltung auf dumme Ideen zu bringen. In 2 Fällen habe ich das gemacht, nach jeweils drei (!) Monaten durfte ich mir dann für 2 Stunden ein paar Ordner ansehen.
    Drittens Allgemeine Internetrecherche. Hier stossen Sie möglicherweise auf Zeitungsartikel der lokalen Presse, die Infos dort sind sind fast immer einseitig gefiltert. Oder Sie erhalten Presseröffentlichungen ohne angehängte Dokumente. Bei Daten, die bei Vereinen/Interessenverbänden liegen, sind Sie auf das Goodwill und die Sorgfalt der Datenbesitzer angewiesen. Zum Beispiel muss der Webmaster den Bots der Suchmaschinenbetreiber ermöglichen, die Webseite zu indizieren, sonst zeigt Ihnen keine Suchmaschine der Welt die Existenz der Dokumente an. Alternativ können Sie versuchen, die entsprechenden Webseiten bis hin in die letzte Verästelung durchzuklicken, um Hinweise zu entdecken. Zeitaufwand für diese dritte Methode: Ungeheuer. Erfolgschancen: Ungewiss.
    Viertens Spezifische Recherche. Hier müssen Sie den genauen Namen des Dokuments kennen und/oder den genauen Speicherort. Außerdem müssen die Zugriffsrechte auf das Dokument korrekt gesetzt sein (Read-only).

    In allen Fällen erhalten Sie die benötigten Informationen – wenn überhaupt – erst mit erheblicher Zeitverzögerung, manchmal sogar mehrere Monate zu spät, An Daten privatrechtlicher Organisationen, z.B. Deichverband, werden Sie nie herankommen, außer durch Social Engineering. Herrschaftswissen — > Man kennt jemanden, der jemand kennt, usw….

    @ pd: Beiben Sie fair wenn Sie @Husky vorwerfen, sich nicht informiert zu haben. Haben Sie persönlich irgendetwas getan, um mir als außenstehendem Beobachter eine Möglichkeit zu geben, mich einfach und ohne großen Zeitaufwand zum Thema Schleuse informieren? Nein! Ich zitiere aus Ihrem Blogbeitrag: auch die Präsentation zur ersten Machbarkeitsstudie findet man mit 2 Klicks. Ok, gefunden, aber mit deutlich mehr Klicks und Tastendrücken. Was Sie jedoch nicht erwähnen: Es wurde bereits am 20.09.2021 eine zweite Machbarkeitsstudie veröffentlicht, mit abweichenden Zahlen.

    Die Suche nach der Machbarkeitsstudie 2.0 war nicht trivial, und das neu gestaltete Ratsportal der Stadt Kleve war dabei keinerlei Hilfe. Aber ich habe sie gefunden.Wichtigste Erkenntnis: Unter 100%iger Ausnutzung aller Einsparpotentiale und Synergieeffekte würde eine Sportbootschleuse immer noch 12.928.649 € kosten. Eine Kostenschätzung bis auf den letzten Euro genau, LOL.

    @ pd: Sie beschreiben anschaulich ein Problem unserer Zeit. Im Grunde haben Sie bewiesen, dass die uralte Forderung nach „Open Data“ nach wie vor brandaktuell ist. Danke dafür.

     
  163. 71

    @60, Chewgum, nur, woran liegt es, dass wir über keine langfristige, strategische Planung verfügen? Liegt das am Bruch durch den Krieg, einem Wiederaufbau ohne Kopf und Verstand (in Breslau wurde Stein für Stein die Innenstadt wieder durch exzellente Handwerker aufgebaut), oder hatten wir schon vor dem Krieg dieses Problem mit der Philosophie, dass Durchschnitt oder Prötz immer noch besser als gar nichts sind?

    Es fehlt m.E. an einer Gestaltungssatzung, die dies ggf. in eine Spur bringen könnte. Wir haben schon vieles verloren, insbesondere nach dem Krieg. Das wäre jetzt eine Frage an die Politik, wo das immer noch hängt?

    Aber vielleicht sehnt sich eine Mehrheit in Kleve auch nicht nach mehr als Notwendigkeiten, verpackt in roten Klinkern? Das ist meine Befürchtung, mein Eindruck seit Jahrzehnten.

    Bahnlinie: Hier sehe ich nach meinem Kenntnisstand nur Vorzüge. Kosten/Nutzen sehr gut, praktisch, kein Wolkenkuckucksheim, ökologisch, ökonomisch vorteilhaft, langfristige Stärkung des Standorts.

    Schleuse: Wolkenkuckucksheim, Kosten/Nutzen nicht darstellbar, ökologisch, ökonomisch fragwürdig.

    Kernproblem m.E.: Es fehlt eine Anbindung, nicht nur verkehrstechnisch, sondern konzeptionell. Was wäre wenn, wir hätten nun wieder eine funktionierende Schleuse, und dann? Zuerst wäre der Aufbau von Optionen im Hinterland erforderlich gewesen, kein Bankgebäude, keine Parkraumwüste auf dem Minoritenplatz, oder gar ein Einkaufszentrum, vl. statt dessen einen „Hafen“, Wasser (kann man immer noch wieder zu kippen, mit roten Klinkern).

    Davon einmal ganz abgesehen, in Anbetracht der aktuellen Lage, was die Tiefen des Rheins und des Altrheins anbelangt, wäre der Bau einer Schleuse ohnehin doch eher an der Gabelung Altrhein/Neuer Rhein angesagt? Nach der aktuellen Logik kommt dann bald einer, der am Freiherr vom Stein Gymnasium auch eine Schleuse bauen möchte?

     
  164. 70

    @68

    Dem stimme ich zu, die Spoy zu renaturieren, (wieso hat Kleve eigentlich mittlerweile kaum noch Schwäne? ) wäre wohl deutlich realistischer als irgendeine Fantasie von hin und her fahrenden Touristenbooten. Ein naturnaher Fluss durch eine Stadt ist etwas für das Kleve durchaus zu beneiden wäre. Köln hat ja z.b. nur den Rhein und der fungiert eher als Schiffsautobahn. Nicht umsonst will man in Köln quasi auf jedem Platz irgendwelche Wasserspiele hinstellen, weil die einfach gut fürs Stadtklima sind.

    Kleve hat das quasi „Frei haus“ wir nutzen das nur nicht richtig. Damit erübrigen sich auch ausgaben für ein Millionengrab „Schleuse“. Instandsetzung fällt da ja auch schon aufgrund des Baugrunds komplett weg. Das würde ausserdem unseren Hochwasserschutz topedieren, dass wird der Deichverband natürlich und zum Glück nicht zulassen.

    Auch den Bau einer neuen „Schleuse“, dass würde im Endeffekt 15 Millionen (oder wieviel war da im Gespräch? + die üblichen 50% die es eh teurer wird) kosten. UND der Deichverband müsste das in seinem Deichkonzept auch noch berücksichtigen. Was die natürlich nicht tun werden. Der Abriss ist beschlossen, der Bau des neuen Deichs ist beschlossen und sobald möglich wird der Deichverband damit anfangen.

    Von den Vereinen hört man nur irgendwelche fiktiven Wertschöpfungen und man will Steuergeld für irgendwelche „Studien“ etc rauskloppen obwohl vom Deichverband schon abgewunken wurde. Der Staat will für eine nicht benötigte Wasserstraße natürlich auch keinen Cent ausgeben, und ich wüsste nicht was an einem „Pfusch am Bau nach Weltkrieg“ Objekt was erhaltenswert wäre.

    Ich hab irgendwie im Gefühl das auch die Stadt Kleve das Thema gerne beenden würde. Einfach weil der Stadtkämmerer genau wissen dürfte „Das wird richtig teuer“ mit völlig unsicheren Refinanzierungsaussichen, sprich man wird die Pläne solange in Schubladen verschwinden lassen bis der Deichverband da fertig ist und dann die Melodie des Ärzteklassikers „Zu Spät“ pfeifen…

    Von den Vereinen kriegt man ja auch nix konkretes wie man hier sieht. Man fragt nach einem PDF mit einem Konzept oder was lesbares und kriegt nur Blabla. Ich geh daher davon aus das man nichts handfestes Präsentieren kann. Sonst würde man es tun

     
  165. 69

    Viel interessanter wäre es übrigens aus dem Schleusenbecken ein Profi-Hallenbad für Taucher zu machen.
    Ich schätze das Ding mal so auf ca. 13m Tiefe.?

    Klar, auch hier gehen die Betriebskosten für so viel sauberes Warmwasser schnell durch die Decke, aber das würde zahlungskräftige Kundschaft anziehen, denn so viele Übuingsmöglichkeiten für Taucher gibt es nicht, vor allen Dingen nicht hier in der Region. Könnte auch für Rettungsdienste oder Bundeswehr interessant sein. Zwar erreicht man gegenüber einem Tauchtopf nicht deren Tiefen, aber das Volumen wäre ungleich grösser.

    Jetzt weiss ich natürlich nicht, ob ein Hallenbad im Hochwasserabschluss (Deich) überhaupt genehmigungsfähig wäre. Interessant wäre diese Alternative aber schon.

     
  166. 68

    @65. Kirsten Zi
    Laut ADAC gab es 15 Liegeplätze als die Schleuse noch in Betrieb war. Wenn man vom größeren Wendebecken nördlich der Brücke in dem das alte Binnenschiff liegt absieht können nur Liegeplätze im Kanal selbst angeboten werden. Die Anzahl der Liegeplätze ist dadurch stark begrenzt. Sie haben erwähnt es hätte früher viele Boote am Klever Hafen gegeben. An welchen Abschnitten der Spoy langen den die Boote? Existierte zu der Zeit das Hafenbecken vor der Holzhandlung Dorsemagen wo heute der Parkplatz und Edeka sind noch? Ich habe grundsätzlich nichts gegen eine Wiederbelebung des Klever Hafens. Ich finde Wasser in Form von Meer, See, Fluss oder Kanal bereichert eine Stadt. Allerdings bin ich was eine Marina in Kleve angeht zwiegespalten zwischen der Einschätzung, dass ein Sportboothafen inklusive Infrastruktur und ansprechendem Umfeld eine wenn auch verlockende unrealistische Vision bleibt und der Einschätzung, dass Kleve das Potential hat mehr aus sich zu machen und zu einer Stadt am Wasser werden kann. Ich neige zur zuerst genannten Einschätzung und dabei spielt die städtebauliche Entwicklung von Kleve in den letzten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle. In Kleve gibt es von politischer Seite keine Vision für Kleve. Mit Kleve passiert etwas, wenn ein Investor in Kleve agiert. Bisher war das dem Stadtbild von Kleve überwiegend abträglich. Ich glaube Kleve hätte wahrscheinlich mehr davon, wenn die Spoy und der Kermisdahl vor allem als Lebensader, Lebensraum für Pflanzen und Tiere und Klimaregulator für Kleve gesehen wird und das Gewässer durch Renaturierung und Aufwertung der innerstädtischen Uferzonen für Menschen, Tiere und Pflanzen eine bessere Lebensqualität bietet. Der Kanuverleih hat sich nicht halten können und musste vor einiger Zeit aufgeben. Wenn es uns gelingt die Spoy grüner und lebenswerter zu gestalten wäre schon viel gewonnen. Eine funktionierende Schleuse wäre dafür keine zwingende Voraussetzung. Die natürlichen Gegebenheiten (Klimawandel (Niedrigwasser, Hochwasser), geologische Beschaffenheit, Verlandungstendenz (Herr Schuster hatte darauf hingewiesen) o.ä.) beeinflussen fundamental die Sinnhaftigkeit einer Schleuse in Brienen selbstsamerweise scheint das aber nur am Rande zu interessieren. Der kulturhistorische Hintergrund der Briener Schleuse an deren Standort es seit dem 17. Jahrhundert eine Schleuse gibt scheint bisher in der Debatte auch keine Bedeutung zu haben. Sind historische Überbleibsel früherer Schleusen vorhanden oder möglicherweise existent? Was könnte von der über hundertjährigen Schleusenanlage ohne ausufernden finanziellen Aufwand bewahrt werden? Die Schleusenkammer selbst wohl nicht da laut der Wasserstraßen- und Schiffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes die Schleusenkammer mit dem Untergrund ungenügend verbunden und der Baugrund ungünstig ist.
    Auf der Homepage der WSV heißt es dazu „Die Sperrfunktion der Schleuse im Hochwasserfall des Rheins ist nach Einschätzung des Ingenieurbüros IDN dauerhaft durch die vorhandenen „unsicheren“ Baugrundverhältnisse, in denen die Schleuse steht, und die Dichtigkeitsprobleme in den Kontaktzonen Bauwerk / Baugrund, insbesondere unter der Schleusensohle, nicht sichergestellt. Hier besteht eine latente Gefährdung bei extremen Hochwasserereignissen des Rheins. Diese Einschätzung wurde durch 2018 durchgeführte Baugrunderkundungen im Schleusenbereich bestätigt.“
    Die Schleuse hatte und hat konstruktive Mängel und hat ihre einhundertjährige Lebenszeit überschritten das wäre dann bei einer neugebauten Schleuse nicht der Fall aber was ist mit dem ungünstigen Baugrund? Wird das ein Fass ohne Boden? Treten dann in den nächsten Jahrzehnten immer wieder Mängel bei der neugebauten Schleuse auf? Wie sind die Kosten für Wartung, Instandsetzung und Betrieb einer zukünftigen Schleuse?

    https://skipper.adac.de/haefen/hafen-kleve/

    https://www.wsa-rhein.wsv.de/Webs/WSA/Rhein/DE/Wasserstrassen/Baumassnahmen_Projekte/Schleuse_Brienen/schleuse_brienen_text.html

     
  167. 67

    @66 Husky

    „Ich würd mich ja gerne überzeugen lassen, dass sich das irgendwie wirtschaftlich auf stabile füße stellen lässt. Nur scheinbar will das keiner (und ich vermute auch sehr warum…)“

    Vorweg, lass das mal mit den Vermutungen. Konzentriere dich auf die Fakten. Eine Tstsache Gast du ja schon ausgemacht: „das wird verdammt teuer“.

    Und von nicht wollen kann wahrlich keine Rede sein. Diese Einlassung lässt vermuten, dass du alles andere bisher geschriebene, was nicht deiner Denkweise entspricht, ignoriert hast.
    Es ist eine Tatsache, dass zu Beurteilung, ob das Projekt der Vorzugsvariante (Abriss alte Schleuse und Neubau einer Ersatzschleuse iVm der Instandsetzung der Wasserstraße) nicht nur die Feststellung gehört, dass „alles verdammt teuer“ ist, sondern auch die Frage beantwortet werden muss, welche Wortschöpfung erreicht werden könnte. Kosten, Erträge…Kosten-Nutzen-Faktor.

    Und um genau diese Rechenaufgabe leisten zu können, hat sich unser Verein aufgemacht und für diesen Wrg bei den kommunalen Entscheidungsträgern geworben. Ich weiß nicht, welcher Frosch dich geküsst hat, dass du daraufbeharrst, dass keine Interesse daran habe, festzustellen, ob sich das ganze auf wirtschaftliche Füße stellen lassen könnte. Wir als Verein haben diese Interesse, haben das Interesse bei der Stadt ebenso geweckt und diese geht nun den Weg in diese Richtung.

    Das mit dem überzeugen lassen, käme später, wenn sich entsprechende positive Zahlen ergeben. Nur dann. Wenn die Zahlrn es nicht hergeben werden, dass sich die Maßnahme NICHT wirtschaftliche Füße stellen lässt, dann braucht auch keine Überzeugungsarbeit geleistet werden

     
  168. 66

    @64

    Die „Machbarkeitsstudien“ hab ich gesehen

    die sagen vor allem eines aus „Das wird verdammt teuer“

    was glaubst du warum ich nach PDFs und ähnlichem Frage. Ich würd mich ja gerne überzeugen lassen, dass sich das irgendwie wirtschaftlich auf stabile füße stellen lässt. Nur scheinbar will das keiner (und ich vermute auch sehr warum…)

     
  169. 65

    57 Sie schreiben „wir leben hier am fucking-verdammten Niederrhein(*) und nicht in den Niederlanden“
    Ich erinnere mich an Bilder vom Spoykanal auf dem ganz viele Boote am Ufer liegen als die Schleuse noch offen war. Es kann nicht behauptet werden daß Kleve nicht ein beliebtes Reiseziel ist.

     
  170. 64

    @61 Husky

    „…Ohne was gesehen, gelesen etc zu haben bleibt mir nur meine Rechnung…“

    Sie beschreiben anschaulich ein Problem unserer Zeit.
    Sie könnten, bevor Sie Ihre Meinung kundtun, hunderte Seiten zum Thena finden, auch die Präsentation zur ersten Machbarkeitsstudie findet man mit 2 Klicks.

    Aber wenn Sie eher der Typ sind, der sich lieber auf seine Rechnung verlässt, anstatt zu sehen und zu lesen…. 😉

     
  171. 63

    @61 Husky: Merkwürdig. Die politischen Beratungen und Beschlüsse im Rat und in den Ausschüssen zum Sachthema Schleuse waren immer öffentlich. Mithin auch alle Dokumente.

    Es ist wohl darauf zurückzuführen, dass du nicht ausreichend informiert bist, dass du das alles nicht ausreichend nachgeholfen hast. Da wirst du nun niemanden einen Rüffel geben.

    Die Unterlage des damaligen Investors genießt wohl etwas Diskretion. Ich glaube daher nicht, dass diese Informationen jedem Neugierigen zur Verfügung gestellt werden. Erst ab einem bestimmten Punkt hätte eine öffentliche Vorstellung durchgeführt werden können. Aber dazu kam es jedoch nicht mehr. Also weiter arbeiten am Vereinszweck…

     
  172. 62

    @59 pd: „Also ich bin da bei Herrn Plecker, es fehlt ne ganze Menge Zahlenwerk und an 5 Fingern selber abzählen.. na ich weiß nicht ob da nicht doch eine Chance leichtsinnig vertan wird…“

    Danke. Endlich scheint einer in diesem Forum meine Denkrichtung ein Stück weit zu teilen.

    @60 chewgun: Bin da bei dir. Es wurde einiges verkorkst da unten am Kanal. Aber jetzt ist das so ändern kann man es nicht ohne Weiteres, deshalb gilt das beste draus zu machen. Nicht den Stillstand begründen…

     
  173. 61

    Ich würde ja gerne die angeblichen Konzepte, Planungen usw. gerne mal sehen. Gibt es die als PDF? Oder von mir aus als DOC(X) oder wenigstens eine Kostenrechnung als Excel Dokument? Irgendwas handfestes? Womit man auch überzeugen könnte?

    Bisher hört man nur „Wurd besprochen“ „Machbarkeitsstudie“ „Liegt in der Schublade“ „Gab nen Investor der vielleicht Interesse gehabt hätte …“ (scheinbar war diesem ja Umweltschutz egal…)

    Ohne was gesehen, gelesen etc zu haben bleibt mir nur meine Rechnung die Aussagt „Nicht finanzierbar ohne das der Bund/Land/Stadt/EU 99% der Kosten trägt… (davon ab das der Altrheinarm in 10 jahren nicht mehr existieren dürfte reden wir noch gar nicht…

    Oder gibt es noch keine Konzepte, Machbarkeitsstudien weil die auch erstmal mit Steuern bezahlt werden müssten?

    Ich hoffe echt der Deichverband macht der Steuerverschwendung endlich ein Ende…

     
  174. 60

    @57 Messerjocke Ja, es fehlt eine ganzheitliche Stadtplanung. Es sollte alles (möglichst) zusammen passen.

    Gröbster Fehler in der Unterstadt sind die wuchtige Volksbank und das Spoy-Center (letzteres ein echtes Sakrileg, weil damit ein schöner Uferbereich plattgemacht wurde). Das Hotel ist meiner Meinung nach noch ok, fällt vor lauter Gastronomie dran und drumherum kaum noch auf.

    Dieses ganze Backsteinzeugs rund um die Spoy ist einfach hässlich, der Spoy Palais irgendwie fehl am Platze. Das einzig Gute ist die Gartengastronomie.

    Was für die einen die Bahnstrecke Kleve-Nimwegen ist, scheint für die anderen die Schleuse zu sein. Das ist eine Grundsatzgeschichte. Selber gehöre ich eher zur Bahnfraktion.

    Wäre mal interessant zu wissen, wer in den Schleusenvereinen überhaupt was von einer funktionierenden Schleuse hätte im Falle eines Falles…

     
  175. 59

    Apropos brauchbare Fahrradstruktur.

    Ich fand die Variante Sportbootschleuse Düffelward-Schenkenschanz ganz interessant…

    Was mich auch interessieren würde, wie setzen sich die Unterhaltskosten von ca. 30.000,–€ Monat zusammen? Die Schleuse würde ohne Personal betrieben, wie kommen dann solche Kosten zustande?

    Ebenfalls anzweifeln würde ich die Kapitalkosten, also Abschreibung und Zinsen, von nochmals 30.000,–€. Der Staat verschuldete sich bis vor kurzem zu Minuszinsen…

    Also ich bin da bei Herrn Plecker, es fehlt ne ganze Menge Zahlenwerk und an 5 Fingern selber abzählen.. na ich weiß nicht ob da nicht doch eine Chance leichtsinnig vertan wird…

    Zur Gegenfinanzierung kann der Flughafen gerne weg, braucht kein Mensch, verbrennt Millionen Euros, verpestet die Umwelt… 🙂

     
  176. 58

    49 Helmuth Plecker „Aber wer bitteschön hat in Kslksr die von van der Most für sehr wenig Geld übernommene Bausubstanz gezahlt? Ist dieses Projekt nicht in einem wesentlichen Anteil vom Steuerzahler finanziert worden?“
    Herr Plecker, jetzt hören Sie doch endlich auf, sich, und die Leser zu verarschen.
    Wir reden doch nicht darüber, wer die Bausubstanz bezahlt hat, sondern wer für die zweite Nutzung bezahlen muss.
    Der Schleuse verdankt Kleve (na ja, am meissten Kellen seine ganze Entwicklung, ich erinnere nur an Margarine, Kekse usw usf. Ohne die Schleuse wären Kellen,,Kleve und die ganze Region wirtschaftlich elend als agrar-Randzonengebiet in der Arbeitslosigkeit verrekt. Auch der schnelle Brüter war im Konzept als tolle Lösung des steigenden Strombedarfs gedacht. Wäre er fertiggebaut worden und in Betrieb gegangen, hätte er als Stromlieferant weit über den Niederrhei hinaus entweder satte Gewinne eingetragen, oder wir. wären als strahlendes und verstrahltes Paria-Gebiet , quasi Kalkarbyl (Analogie Tschernobyl)i zu No-Go Area geworden.
    Dass die quasi fertiggebaute Kalkar-Ruine nie produzierte, hat mit einem Mix aus Fehlern in politischem Feingefühl und technischer Überheblichkeit zu tun.
    Genau wid die Tesla-Fabrik in Schorfheide wurde mit ungegorenem Konzept gebaut, das kann man mit einer Autofabrik vielleicht machen, mit einem Kernkraftwerk aber nich. Die Autofabrik mit dem Erdboden gleich zu machen, stellt einen ganz normalen Abbruch dar, und ist zu stemmen.
    Eein Reaktorgebaüde zu zerlegen ist quasi nicht zu stemmen. In sofern ziehe ich meinen Hut vor v/d Most,was er aus diesem Trümmer in der Landschaft gemacht hat. Und dass er damit auch noch mit Riesensummen an Gewerbesteuern den kalkarer Haushalt flutet, lokale Arbeitsplätze schafft, und das ohne nennenswerte öffentliche Mittel zu benötigen, ist doch fantastisch.
    Sie hingegen benötigen doch schon massig öffentliches Geld, um Ideen für den Schleusenschrott zu entwickeln, das wird ein Desaster bevor überhaupt je ein Stein bewegt wird.
    Und was Flussfeuer und all die angedachten Ideen btrifft, fur den Spass haben wir schon Kerni, für den Wassersport haben wir Emmerich, die Anlage direkt am Rhein, also, schnappen Sie sich ihr Fahrrad (ohne Hilfsmotor) treten Sie kräftig lange und weit in die Pedale, das flutet die Lungen mit Sauerstoff, versorgt das Gehirn mit frischem Blut, und beschäftigt Sie so, dass Sie über Ihr Nassauertum (suchen nach Andermanns Geld) nachzudenken, keine Musse mehr haben.

     
  177. 57

    @54, Kirsten, ich finde die Idee weiterhin charmant, kann mir sogar ein ganzheitliches Konzept vorstellen, für Kleve, einem Hafen in der Unterstadt.

    Aber, was viele nicht auf dem Schirm haben, wir leben hier am fucking-verdammten Niederrhein(*) und nicht in den Niederlanden oder gar in Las Vegas! Mit den Typen hier bekommt man nichts hin, keine Bahnstrecke nach Nijmengen, noch nicht einmal eine halbwegs brauchbare Fahrradinfrastruktur, die sich in jedem Fall rechnen würde, oder– schau Dir Kleve an! Die Burg und drumherum, vl. bis auf die Hochschule, eine konzeptionelle, architektonische, raumplanerische und gestalterische Bankrotterklärung. Das Rathaus! Der Murks an der Spoy, dieses Hotel und das Bankgebäude, die „wieder blühende“ Klinkerwüste (mit Gastronomie!), das Spoycenter!? In einem Wettbewerb, ganz Kleve vs. Fußgängerbrücke an der N325, kurz vor Nijmegen, würde die Brücke 100:2 gewinnen.

    Wie dem auch sei, wer in dem Umfeld, mit solchen Typen ein derartiges Projekt anstrebt, der muss schon viel optimismussteigerndes Zeugs geraucht haben, zumal, wenn es noch nicht einmal ein halbwegs belastbares Konzept gibt! Gibt es eins? Mir ist nichts bekannt! Alles reine Zeitverschwendung, da kann man besser im Kleinen etwas versuchen. Ich habe vor, nun meine Garage innen zu streichen, farblich passend zum aktuellen Auto.

    Mein Auflehnungspotential habe ich übrigens in den letzten Jahren an der Spoy-Klinkerwüste oder dem Rathaus, natürlich auch einigen Unions-Typen wie A. Scheuer abgearbeitet. Deshalb war nichts mehr übrig für andere Angelegenheiten.

    (*) schlimm, trotzdem immer noch lebenswert, und dies ist das eigentlich Schlimme daran!

     
  178. 56

    @55 Die Schleuse für 1 Euro an die Vereine verkaufen. Auch eine Vision. Allerdings werden die Vereine genau das selbe tun müssen, was ich die ganze Zeit schreibe: Konzept, Kosten, Erträge, Finanzierungskanäle, usw. Und die Stadt Kleve wäre trotzdem mit im Boot. Grund: Die kommunale Selbstverwaltung und damit die Planungshoheit.

    Im Übrigen hat unser Verein bereits mit der Stadt Kleve darüber gesprochen, dass man sich an das Gesamtkonzept anteilig beteiligen könne. Erste Skizzen liegen der Stadt vor.

    Zudem gab es in der Tat auch schon recht konkrete Gespräche mit einem Investor, der das Schleusenbauwerk umnutzen wollte – eine artisanale Nutzung war sein Plan. Gescheitert ist das Ansinnen allerdings an den benachbarten Schutzrechten (Vogelschutz, FFH 2000 usw.). Er hatte bereits konkrete Skizzen und daraus ging hervor, daß Bestandteil seiner Planung war ein Teil des Denkmals der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    https://www.lokalkompass.de/kleve/c-vereine-ehrenamt/viele-ziele-sind-erreicht-worden_a1410045

    Warum sollten die Schleusenbefürworter auf der Bildfläche erscheinen, wenn bis 2010 keine Tendenz erkennbar war, dass eine Schließung der Schleuse geplant sei. Deine Gegenfrage ist nur taktische Ablenkung.

    Kerstin hat es auf den Punkt getroffen und offenbar kann ihre Frage sachlich nicht beantwortet werden.

     
  179. 55

    @53 wir können die Schleuse ja an die Vereine für den 1€ verkaufen, nur müssen die dann die kosten für Instandhaltung und Abriss übernehmen, oder was auch immer die damit wollen.

    @54 Die Schleusenbeführworter hat das ding auch nicht interessiert bis der Deichverband kam mit „reissen wir ab..!“

    Ich glaub 99,9% der Klever (und umgebung) können mit dem Abriss gut leben, vor allem wenn es sonst heißt „Die Millionen für instandhaltung kommen aus dem Steuertopf“

     
  180. 54

    Bemerkenswert ist daß die Schleusengegner jetzt erst mucken als sich Bürger dafür einsetzen. Wo waren die Gegner eigentlich, als keine großen Schiffe mehr kamen und die Schleuse trotzdem auf Kosten der Steuerzahler in Betrieb gelassen wurde bis 2013?

    Ich glaube es geht den Schleusengegner eher darum sich gegen die Bürger aufzulehnen die für die Schleuse gehen. Da kommt eine Nachricht von Herrn Blecker ganz recht um die Hacken herauszuholen.

     
  181. 53

    @51 Husky Ergänzung: Van der Most konnte Grundstück mit Gebäude damals relativ preiswert erwerben.

     
  182. 52

    Da gibt es also eine handvoll ernstzunehmender und wortgewaltiger Leute, deren Geisteswelt durch ein bestimmtes Problem derart zenztral beherrscht wird, dass sie zur Lösung dieses Problems/Mißstands einen Verein gründen. Ist normal, nix gegen zu sagen.

    In der Folge stellen einige dieser Leute fest, dass ein viel zu grosser Teil der Energie, die sie in eine mögliche Lösung des Problems stecken, wirkungslos in Sitzungen und persönlichen Eifersüchteleien verpufft. Für diese Personen stellt sich dann die Sinnfrage – was mache ich hier eigentlich? Ich wollte die Welt retten, stattdessen muss ich nun gegen Abwechler in den eigenen Reihen kämpfen. Das ist die Phase — > Kindergarten.

    Im Rahmen der Sinnfrage (ich wollte ja eigentlich die Welt retten) kann es passieren, dass eine Person dann auf ein anderes Problem stösst, dessen Lösung dem missionarischen Eifer weitaus besser entsprechen würde. Hurra, ein neuer Verein! Das entspricht einem altbewährten Wesenszug unseres Kulturkreises — > Deutsche Vereinsmeierei.

    Den oben geschilderten Verhaltensweisen liegt ein gemeinsamer Makel zugrunde: Ein unzureichend kurzer Zeitrahmen. Egal ab der Zeitrahmen diese oder die nächste Wahlperiode ist, oder gar die eigene noch zu erwartende Lebensdauer – jeder der Akteure will konkrete Resultate selbst noch sehen und erleben. Wenn es gut läuft, wird die Nachwelt Strassen und Plätze nach den Akteuren benennen. ( Ok, der letzte Satz war eine unzulässige Polemik. Ich nehme ihn mit grossem Bedauern zurück ).

    Völlig aus dem Blickfeld verloren wird die Tatsache, dass – hinsichtlich der Briener Schleuse – gegen Naturgesetze verstossen wird. Aus geologischer Sicht ist Fakt, dass Wetering, Kermisdahl, Altrhein (…) immer weiter verlanden. Auch wenn es möglicherweise noch Jahrhunderte dauern wird, bis andere, weitaus drastischere Lösungen notwendig werden. Mit dem Hochtmut der Jetzt-Lebenden werden also künftige Generationen belastet. Das ist der Fehler — > Intellektuelle Kurzsichtigkeit.

    Was tun? Da gibt es keine allgemeingültige Lösung, außer: Nachdenken.
    Meine eigene individuelle Schlussfolgerung: Schon vor über 40 Jahren habe ich beschlossen, niemals wieder in einem Verein, Interessenverband, oder einer politischen Partei tätig zu sein. Kann ich es mir leisten, mit dieser Geisteshaltung und ohne missionarischem Eifer die Vorgänge um die Briener Schleuse als amüsantes Entertainment anzusehen? Auch nicht gut…

    Ach macht doch was ihr wollt. Aber ohne mich!

     
  183. 51

    @46

    Da aber liegt der Unterschied, an den Schnellen Brüter ging ein Unternehmer mit eigenem Risiko dran. Wäre das schief gegangen wäre das nicht auf Tasche des Steuerzahlers gegangen. In dem Reaktor war zudem ein Wert vorhanden (von Schaltpult, bis zum Kern. Was alles durchaus teuer nach China verkauft wurde)

    Die Schleuse ist schrott. da kriegt man nicht mal mehr den Schrottwert für. Wie gesagt die steht da nur noch aus gewohnheit und kann jeder zeit einfach in sich zusammen fallen, daher wurde das Tor ja auch verriegelt und verammelt damit sich die Spoy nicht in den Altrhein entleert falls dies passiert.

    Ein Freizeitpark in einem ehemaligen Atomreaktor ist schon was einzigartiges. Was haben wir in Brienen? Eine Marode schleuse? Mit dem Sexapeal einer Ruine in Duisburg. Es gibt keinen Investor. Da will niemand auch nur 100.000€ investieren. Würden die Vereine jetzt einen Investor präsentieren der da 10 Millionen oder so reinsteckt. Aufs eigene Risiko. Bitte, nur zu. Den gibt es nur nicht.

    Wenn ich da schon „Fördermittel“ höre. Die Fantasie einiger sollen also 80 Millionen Steuerzahler (bis 500 Millionen Steuerzahler (EU)) mittragen. Das einzige was ich bisher gelesen habe sind „Machbarkeitsstudien“ zu einer Sportbootschleuse/Erhaltung der Schleuse. Und die sagen kurz gesagt „Das wird richtig Teuer…“ dann so feuchte Träume wie „Spoyland“…

    @40

    Ich schnapp mir gerne eine Schaufel und Helfe. (oder was größeres) damit dieses leidige Thema endlich vom Tisch ist. Alleine was diese „Studien“ da schon wieder kosten. Für etwas das sich quasi jeder an 5 Fingern ausrechnen könnte.

     
  184. 50

    @41 pd: Danke, dass Sie mrin bisheriges Engagement wertschätzen.

    Nun, ich bin mir bewusst, dass meine Omni-Präsenz in der Sache polarisiert. Einige stört es, andere erkennen daraus meinen enormen Willen, den Verein, die Interessen der Mitglieder zu vertreten und hier etwas für unsere Heimat positives bewegen zu wollen.

    Ich kann es aber nicht jeden Recht machen. Egal was und wie ich mich entscheide, etwas zu tun, irgendjemand wird sich immer daran stoßen. Ich bin ich und ich lege Wert auf Dialog und Transparenz. Bisher habe ich in der Ssche selbst sehr gute Erfahrungen gemacht und für unseren Verein, also damit auch für die Sache, Erfolge erzielt.

    Ich brauche mich für meine Omni-Präsenz nicht entschuldigen.

     
  185. 49

    Nachtrag: Ja, van der Most war und ist Unternehmer. Das unterscheidet ihn in der „Rechfsform“ von der öffentlichen Hand.

    Sie beschweren dich, dass es hier bei der Schleusendiskussion darum geht, dass Steuergelder in das Vorhaben einfließen würden. Kann man machen. Aber wer bitteschön hat in Kslksr die von van der Most für sehr wenig Geld übernommene Bausubstanz gezahlt? Ist dieses Projekt nicht in einem wesentlichen Anteil vom Steuerzahler finanziert worden? Wer ist letztlich der Nutznießer des Einsatzes öffentlicher Gelder?

    Das nur am Rande. Denn auf solche Detsils wollte ich gar nicht hinaus, als ich den Schnellen Brüder als Beispiel beigezogen hatte. Lesen die Kontext deshalb nochmal und antworten dann ohne Whatsaboutism.

     
  186. 48

    @46 Sie wollen einfach nicht nachvollziehen. Whatsaboutism kann funktionieren.

    Ach ja: 47: Entscheidungen trifft die Bezirksregierung Düsseldorf, die das Planfeststellungsverfahren führt. Dabei werden die Interessen nicht nur des Deichverbsnds und der WSV in fiel Waagschale geworfen. Erst wenn der Planfeststellungsbeschluss vorliegt, „darf“ der Drichverband entscheiden, wann es los könnte. Nach dem Beschluss beginnt allerdings erst einmal die Ausführungsplamung, die Ausschreibungen und Vergsben und dann wird immer nix abgerissen, sondern erst einmal das neue Pumpfwerk gebaut, damit danach die Wasserhaltung und Vorflutfunktion des Spoykanals aufrechterhalten bleibt. Bauzeit: etwa zwei Jahre. Nach Inbetriebnahme würde dann abgerissen werden, Boden ausgetauscht (die vorhandene Torflinse unterhalb der Schleuse muss raus) und dann die neue Planjng umgesetzt werden. Und die ist eben nur dato ergebnisoffen. Reicht die Staft Kleve nämlich im sogenannten Deckblattverfshren die Planfeststellung für eine neue Schleuse (worauf sie ja hinarbeitet) und stellt die Bezirksregierung diese fest, hat der DV gar nix mehr über das Bauvorhaben zu entscheiden.

     
  187. 47

    @ 40 Husky „Wann wird abgerissen?“
    out of our business, das entscheidet in Erster Linie der Deichverband, und der möchte das lieber gestern als morgen erldigt haben.

     
  188. 46

    @43 Helmuth Plecker „Ich gehöre allerdings nicht zu den Menschen, die sich mit dieser Berechnung zufrieden geben. “

    Bravo, Herr Plecker, da haben Sie einen ganz entscheidenden Punkt getroffen.
    Allerdings gibt es da einen klitzekleinen Unterschied.
    Van der Most hat sein Geld mit Schrott gemacht, hatte zu dem Zeitpunkt schon mehrere gut Gewinn abwerfende „Attracties“ und hat sein eigenes Geld in die Waagschale geworfen.
    Wenn Sie demnach den Deichverband aufkaufen, und dann entsprechende Planungen mit ihrem eigenen Geld machen, finde ich das prima.
    Werfen Sie also bitte erst einmal € 10MIo für die Sie und Ihre Mitstreiter persönlich haften in den Ring, und wenn dann auch noch Frau Hendricks für €10.000 zeichnet, dürfen Sie von mir aus gerne weiterplanen, aber HÖREN SIE AUF, das Geld von mir und all den anderen rechtschaffenen Bürgern zu verplanen, wir sind Niederrheiner, und haben keine Nassauer nötig, die unser Geld verzocken.

     
  189. 45

    @44 HP Ich habe kein Problem mit H., aber ich kenne ihn, ebenso B. Von daher kann ich manches einordnen.

    Gut, dass Sie Ihr Amt nicht wegen H. niedergelegt haben.

     
  190. 44

    @38 & 39 Anmerkung: Aus deinen Zeilen lese ich heraus, dass Du ein Problem mit dem Uedemer Journalisten, der zugleich 1. Vorsitzender des Schleusen Verein Brienen e.V. ist, zu haben scheinst.

    Nun, ich könnte dazu (m)eine ganz eigene Geschichte zu beitragen. Ich lasse das aber an dieser Stelle sein. Nicht nur ich habe mit ihm einschlägige Erfahrungen gemacht.

    Es ist doch jetzt weiter wichtig, dass es für Kleve eine wie auch immer positiv geartete Lösung entlang der Wasserstraße geben wird. Dafür setzen sich zahlreiche Menschen ein. Das ist gut so.

    Ich habe mein Amt garantiert nicht wegen Herrn Heckmann niedergelegt. Das hat im weiteren Sinne persönliche Gründe. Dennoch bleibe ich dem Verein ja erhalten.

     
  191. 43

    @40 Husky: du hast natürlich Recht. Legt man die Zahl der Schleusungen zugrunde, die bis zur endgültigen Schließung der Schleuse im Hshr 2015 erfasst wurden, dann kann man den negativen Kosten-Nutzen-Faktor an drei Fingern errechnen. Unter diesen Umständen würde ich niemals für eine solche Investition in eine Schleuse in Brienen sein und schon gar nicht einen Verein gründen.

    Ich gehöre allerdings nicht zu den Menschen, die sich mit dieser Berechnung zufrieden geben. Ich gehöre zu den Menschen, die hinterfragen, ob die Zahl der Schleusungen gegenüber den damaligen Werten gesteigert werden kann und wenn ja,wie und mit welchen Konzepten. Als Henny van der Most seinerzeit den Schnellen Brüder gekauft hat, wie viele Freizeitparkgäste haben zu diesem Zeitpunkt das Objekt besucht? 0,0 ist die Antwort. Und dennoch hat der Unternehmer gerechnet und prognostiziert, wie viele Menschen er in einem Zeitraum X unter Berücksichtigung der Saisonalität und in einer Isochrone von Y mobilisieren kann, die das Areal besuchen würden, wenn er es zu einem Freiteitpark umbauen würde. Er hat den Schnellen Brüder schließlich umgebaut. Er hat eine bestehende Infrastruktur umgenutzt und umgebaut und damit Touristenströme mobilisiert und Erträge erwirtschaftet und irgendwann den break even erreicht.
    Und genauso denke ich. Nein, ich behaupte nicht, dass das Ergebnis schon jetzt erfolgversprechend ist, aber ich behaupte auch nicht, dass er erfolglos sein wird. Warum? Weil ein fachliches Tourismuskonzept fehlt, das aussagt, mit welchen Gesamtinvestitionen nach Art und Umfang welche Touristenströme und somit Schleusenzahlen und somit die Wertschöpfung stimuliert werden könnte. Dies auch vor dem Hintergrund, dass seit 2013 eine positive Veränderung im Reiseverhalten der Menschen festzustellen ist. Motorisierte Freizeitschifffahrt ist nach meiner Beobachtung ein zunehmend wachsender Markt, auf den sich viele Destinationen ein- und aufstellen. Die Zahlen von 2013 sind längst nicht mehr repräsentativ. Warum also nicht auch Kleve?

    Also hat unser Verein von der Stadt Kleve nicht den Erhalt des Schleusendenkmals gefordert und auch nicht bedingungslos den Neubau der Sportbootschleuse, sondern erst einmal die Erstellung einer (wasser)touristischen Ertragsprognose und zwar auf Grundlage der heutigen touristischen Erkenntnisse und Potenziale.

    Damit nicht genug: Nur auf das eine Pferd zu setzen, birgt natürlich Risiken und vielleicht reicht die wassrrtouristische Ertüchtigung des Areals nicht aus, eine Rentabilität nachhaltig zu erreichen. Noch ist ja alles ergebnisoffen. Also fordert und fördert unser Verein auch die Eruierung weiterer Ertragsmodelle bzw. -Konzepte, die sich aus der Ressource Spoykanal pp. erschließen lassen könnten. Also komplementär zum Tourismus auch andere Bereiche. Diese sind Bildung und Pädagogik, Kunst und Kultur, Forschung und Wissenschaft, Klimaschutz u.a.
    Aus allen diesen Bereichen lassen sich mit Fantasie und unternehmerischen Geist Angebote kreieren, z B. In Trägerschaft diverser Stakeholder, die nicht aus der kommunalen Seite kommen, aber durch den Betrieb Erträge auch für den kameralen Haushalt erwirtschaften könnten, z.B. Zahlung von Gebühren etc. Alles erst einmal in die Tüte gedacht. FlussFeuer ist ein repräsentatives Beispiel.

    Diese Denkarbeit sollte geleistet werden und Ergebnisse hervorbringen, bevor man (zu früh) eine Entscheidung trifft.

    Die Stadt Kleve sucht derzeit nach Co-Finanzierungskanälen. Dabei richtet sie ihren Blick auf die üblichen Verdächtigen: Bundesmittel, Landesmittel und EU-Mittel. Dabei würde sie aber andere Kanäle schlichtweg ignorieren, wenn sie nicht Konzepte erarbeiten lässt, wie ich sie oben beschrieben habe. Denn beispielsweise die Einbeziehung von NPOs könnte zusätzliche Ertragskanäle erschließen.

    Ja, grau ist alle Theorie, aber deine Rechnung im Kommentar 40 ist nicht farbenfroher, sondern noch grauer als grau. Das meine ich nicht als Vorwurf oder als Häme.

    Deshalb nochmal: Neben der Kostenprognose (Machbarkeitsstudie 2.0) braucht es auch eine themenübergreifende Ertragsprognose. Erst wenn beides vorliegt, kann die Rentabilität berechnet werden und erst dann kann beurteilt werden.

    Und deshalb hat sich unser Verein Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V dafür strategisch insoweit aufgestellt, eine solche Vorgehensweise zu fordern und zu fördern. Und ja, wir sind stolz darauf, dass die Stadt Kleve aufgrund unseres Impulses einen ersten Schritt in diese Richtung getan und ein Handlungskonzept „Stadt am Wasser“ in Auftrag gegeben hat. Mit dem Ergebnis wird nach den Sommerferien gerechnet. Bis dahin passiert in Sachen Schleuse erstmal nichts wesentliches.

    Was ist nun falsch daran, solche strategischen Gedanken zu verfolgen?

     
  192. 42

    Die Spoy renaturieren, keine neue Schleuse bauen und auch nicht die alte instandsetzen. Auf beiden Seiten eine Möglichkeit Kanus, Kajaks und Ruderboote in die Spoy oder den Altrhein einzusetzen vielleicht noch kleine Boote mit Außenbordmotor aber keine Yachten oder Motorboote mit Kabine, da das zu kostspielig wäre. An einem Schöpfwerk wird wohl nicht drumherum zu kommen sein, denn die Wetering bzw. der Kermisdahl und die Spoy entwässern einen größeren Bereich bis nach Kalkar. Möglichst die „Hülle“ der Schleuse ohne ihre Funktion erhalten, müsste auch finanziell im Rahmen des machbaren sein.

     
  193. 41

    @37

    “ Ich für meinen Teil bin stark autodidaktisch veranlagt, verfüge über ein gutes bautechnisches und juristisches Grundverstänfnis, kann mit der deutschen Sprache facettenreich umgehen, bin Kreativ und empathisch. Diese Fähigkeiten gsvrn mich mit einen Rüstzeug bestückt mit der ich kompetent an die Sache herangetragen bin.“

    Und all dieses Rüstzeug bringt Ihnen wenig bis nichts denn Ihr Kommunikationsstil wird nicht als kreativ und empathisch empfunden sondern als selbstherrlich, selbstbeweihräuchernd und von oben herab. Damit machen Sie vieles von dem was Sie anstoßen wieder kaputt.

    @27DF und viele andere hier bringen es gut auf den Punkt:
    “ „Ich bin seit einigen Tagen an einem Punkt angekommen, an dem Unsachlichkeit und soziales Unvermögen meines Gegenüber keinen Platz mehr haben.“, wie kann man sich dann über Nachfragen hierzu wundern

    auch @36 Messerjocke empfehle ich Ihnen genauso wie @18 den Spaßvogel

    Den hier erwähnten Kindergarten unterschreibe ich auch. Seit Monaten können Sie sich kryptische Spitzen gegen Ihre vermeintlichen Mitstreiter aus dem Umfeld der Schleuseninteressierten nicht klemmen.

    Ich kann es schwer einschätzen. Fakt ist, Sie hören/lesen sich selber gerne oder müssen masochistisch veranlagt sein.

    Ich finde es fast tragisch, vorausgesetzt Sie meinen es ernst mit Ihren Engagements, und ich bin mir da nicht 100%ig sicher ob DAS oder ob diese Engagements einfach mit Ihrer Freude an Kommunikation zu tun haben. Ihr Einsatz ist zweifelsohne bemerkenswert und es braucht in Deutschland mehr Macher, die sich aus der Deckung wagen und bspw. Ehrenämter ausfüllen, und weniger Heckenschützen, die immer alles besser wissen aber noch nie selbst Schaufel oder Spaten in der Hand hatten.

    Der Punkt ist aber da sage ich Ihnen sicher nichts neues, Weniger (HP) wäre manchmal mehr (für die Sache). Die Frage ist, können Sie sich für die Sache verbiegen? Ich denke nicht.

    Mir macht es nichts. Ich habe für mich entschieden, dass entscheidend ist, dass Sie Gutes wollen. Wer bin ich zu bemängeln, dass Sie dieses Gute auch für Ihr Ego wollen. Von mir also in Sachen Engagement ein dickes weiter so! und wenn Sie in der Sache erfolgreicher sein wollen würde ich die zahlreichen Hinweise bezüglich Ihrer Art der Kommunikation als konstruktive Kritik verstehen.

     
  194. 40

    @37

    Ich habe mal gegoogled. Es gab 2013

    575 Sportboot
    289 Ruderboote(!)
    16 Fahrgastschiff
    61 Fiskalische

    Schleusungen. Macht knapp 950 pro Jahr. Sagen wir das reine Unterhalten (!) einer Sportbootschleuse kostet 1 Millionen Pro jahr. Ihr könnt euch jetzt ausrechnen was das pro Schleusung(!) kosten wird. Ich glaube kaum das die Ruderbootleute dann noch durch die Schleuse fahren, auch die Sportbootleute nicht. Für 1000€ dürften die Ruderer das Boot lieber tragen. Das sind so die letzten Konkreten zahlen die ich finde. 2012 waren es gar knapp nur 320 Schleusungen. Das entspricht überhaupt keinem Kosten/Nutzungs verhältnis. Zumal ja da auch noch kosten wie „Ausbaggern des Altrheins“ „Pflege des Kanals“ und der Bau der Schleuse kommen. Über welchen Zeitraum soll sich das denn bitte refinanzieren? DIe Kosten für Ausbaggern etc dürften alle paar Jahre anfallen. Bei der zu erwartenden Klimaerwärmung kann man damit rechnen das es den Altrhein Arm bald gar nicht mehr gibt oder nur im Herbst/Winter.

    Nicht ich muss hier beweisen das es keine „Verwendung“ für eine Schleuse gibt. Der Abriss steht schon fest. Ein Neubau ist auch nicht geplant. Sondern eure Vereine da müssten beweisen das sich eine Schleuse an einem Fluss, wo man im Sommer durchlaufen kann ohne einen nassen Bauchnabel zu kriegen, irgendwie rentieren könnte.

    Ich sehe nichts weiter als ein „Ja, vielleicht“ „Man könnte“ „Touristen!!11einsellf“ „Man sollte“ „Hochschule“. Da müsste man schon jetzt einen Konkreten Investor haben der sagt „Yep, zahl ich… “ und nicht irgendeine Reederei die potentiell interesse hat. Kann man schnell sagen. Wenns dann plötzlich heißt „Ihr müsst Schleusengebühr zahlen“ dürften die schnell weg sein.

    Man würde sich hier ein Millionengrab in den dimensionen des Flughafen Weeze holen. Da wurd auch mit Touristen argumentiert….

    Davon das die Schleuse nur aus Gewohnheit noch steht und noch nicht zusammengefallen ist, davon reden wir noch gar nicht…

    tl’dr

    Wirtschaftlich ist eine Schleuse nicht machbar. Ausser man zaubert jetzt einen Investor oder ein ganz konkretes Projekt wie die Kosten wenigstens halbwegs wieder reinkommen sollen aus dem Hut. Ansonsten. Wann wird abgerissen?

     
  195. 39

    @37 Helmuth Plecker

    Es wäre besser gewesen, wenn Sie das Feld nicht geräumt hätten. Aber manchmal ist es gesünder, sich aus so einem Spannungsfeld zu entfernen.

     
  196. 37

    @35 Husky. Darf ich mal ganz sachlich nachfragen? Es gibt noch nicht ansatzweise eine Kosten-Nutzen-Berechnung. Woraus schließt du schon jetzt, dass ein Schleusenprojekt ein „Millionengrab“ sein würde. Freue mich auf eine Antwort ohne Rückfragen. Vielen Dank!

    @34 Kerstin Zi: Danke für die Mühen. Ich denke dass es für Vorsitzende eines Verein mit solchen gewaltigen Zielen sinnvoll ist, seine Leistungsfähigkeit darzulegen. In Deutschland braucht man als Leistungsträger für alles und jenes Bescheinigungen, Urkunden oder andere Nachweise. Bei der Vorstandsarbeit kann man in der Regel keine solche speziellen Dokumente nachweisen. Damit ist eigene fachliche und sachliche Befähigung auf andere Weise zu dokumentieren. Ich für meinen Teil bin stark autodidaktisch veranlagt, verfüge über ein gutes bautechnisches und juristisches Grundverstänfnis, kann mit der deutschen Sprache facettenreich umgehen, bin Kreativ und empathisch. Diese Fähigkeiten gsvrn mich mit einen Rüstzeug bestückt mit der ich kompetent an die Sache herangetragen bin. Die Stakeholder bestätigen das. Ich brauche kein Platzhirschgehabe mit Herrn Heckmann praktizieren und such nicht mit anderen. Meine Aufgabe war es, das bestmögliche für den Cerein anzuschieben.

     
  197. 36

    Mit dem Raddampfer von Arnheim über den Altrhein in den Klever Hafen und von dort mit der Straßenbahn zum Schweizerhaus.

    Würden solche Möglichkeiten die Investitionen in die Schleuse und Vertiefung des Altrheins, dem ganzen Zipp & Zapp, der damit verbunden ist, rechtfertigen?

    Das ist jetzt etwas Off-Topic, aber auf welcher Grundlage basiert die Motivation für diesen Verein? Die Frage haben hier schon einige in ähnlicher Form gestellt, wurde aber m.E. nicht beantwortet.

    Btw, @HPlecker, die Kommunikationsstrategie ist unterirdisch.

    Ich kenne weder den einen, noch den anderen, habe aber inzwischen mitbekommen, dass irgendein Verein am Rande eines Flussarms, der vielleicht noch 25 cm Tiefe aufbietet, eine Schleuse für Schiffe – dies mit Steuergeldern – renovieren möchte, die für Schiffe vermutlich gar nicht erreichbar ist. Der eine haut in den Sack, weil der andere in Goch für geflüchtete Tiere im Kindergarten Geld gesammelt hat, diese Tiere aber beleidigt waren und — was weiß ich!??

    Boulevard, coole Ideen hin oder her, ich freue mich immer über so etwas, aber was diese kryptischen Botschaften auch immer alle bedeuten mögen, dies ist für mich ein Paradebeispiel für die totale Selbstzerstörung– aller Beteiligten.

    Bitte keine langen Texte über 194 Wörter.

     
  198. 34

    Der Vorsitzende Helmut Heckmann vom SVB 2019 steht Herrn Plecker in Sachen Selbstbeweihräucherung und Selbstdarstellung in nichts nach. Man muß sich nur mal die News auf der Site von denen anschauen. https://www.svbev.org/news/ Selbstbeweihräucherung kann der auch gut. Er läßt keine Gelegenheit aus vorallem auf sich aufmerksam zu machen. Die Mühe habe ich gemacht und 5 Beispiele rausgesucht..

    „Den nebenstehenden Artikel, mit dem ich hier das Unglück noch einmal in Erinnerung rufen möchte, habe ich im Jahre 2001 für die Niederrhein Nachrichten geschrieben.“

    „Der Hafen wurde in Reiseberichten des 18. und 19. Jahrhunderts, die der Vorsitzende des SVB in Buchform besitzt“

    „Von November 2010 bis Februar 2011 zeigte ich im Koenraad Bosman Museum Rees eine von mir konzipierte, erarbeitete und präsentierte Ausstellung über alte Handwerksberufe für den Reeser Geschichtsverein. Neben Abordnungen der NATO-Streitkräfte aus Kalkar sowie Schulklassen von Gymnasium und Realschule waren unsere jetzige Schirmherrin des SVB, Frau Dr. Barbara Hendricks, sowie der damalige Landrat Wolfgang Spreen meinen Einladungen zu privaten Führungen gefolgt.“

    „Das linke Foto zeigt ein Original, welches ich auch in meinem privaten Zeitungsarchiv habe. Die Zeitung, in der ich es veröffentlicht habe, ist der „Wochenspiegel“ aus Kevelaer (1986 bis 2004) für den ich ebenfalls freischaffend als Journalist und Fotograf tätig war.“

    „das nebenstehende Motiv entwarf der 1. Vorsitzende Helmut Heckmann“

    Es scheint so das sich die Vorsitzenden der beiden Vereine als Platzhirsche sehen. Geht es da eigentlich überhaupt noch um die Schleuse?

     
  199. 32

    @14.

    Bitte keine Aufforderungen zu Anmeldungen annehmen, der Kindergarten ist überfüllt.

    Es ist auch völlig uninteressant und dazu noch gefährlich, deswegen vor einem Gericht zu landen!
    Bitte bleiben Sie einfach ruhig, Vieles erledigt sich von selber …………

     
  200. 31

    @27 DF: Du hast Recht. Die Wahl des Begriffs „Voyeurismus-Dreck“ ist unangemessen unsachlich. Gebe ich zu.

     
  201. 30

    @Karin Lohmann

    Anscheinend sind Sie schon mitten in einer Schlammschlacht. Ausgehend von der Annahme Ihr Name ist tatsächlich Ihr richtiger Name und nicht einer dieser „echten“ Namen wie Max Müller oder Maxima Meier, dann bleibt eigentlich nur noch eine möglichst sachlich gehaltene Offenheit oder ein Rückzug mit der Schmähung. Wenig beneidenswert.

     
  202. 29

    Wenn es etwas gibt, was Mitstreiter in Vereinen, Parteien und so weiter auf die Nerven geht, dann ist es dominantes Verhalten und überbordende Selbstdarstellung eines Mitglieds insbesondere wenn es sich dabei um den Vorsitzenden oder ein anderes Vorstandsmitglied handelt. Dass ein Vorstand für die Sache wirbt und teilweise auch an die Öffentlichkeit tritt, ist okay und oftmals auch sinnvoll. Allerdings sollte die Grenze zwischen Selbstdarstellung und öffentlichkeitswirksamen Agieren im Dienst der guten Sache klar von einander getrennt werden.

    Da ich nichts mit einer der hier genannten Vereine zu tun habe, ist der obere Ansatz allgemein gemeint. Als strapaziertes Mitglied eines anderen Vereins weiß ich aber wovon ich spreche.

     
  203. 28

    @14 Karin Lohmann Unsäglicher Post, wenn da jetzt nichts mehr kommt.

    Butter bei die Fische oder Klappe halten.

     
  204. 27

    Wenn man in seinem eigenen Beitrag zum Abschied aus dem Amt schreibt „Ich bin seit einigen Tagen an einem Punkt angekommen, an dem Unsachlichkeit und soziales Unvermögen meines Gegenüber keinen Platz mehr haben.“, wie kann man sich dann über Nachfragen hierzu wundern und diese als „Voyeurismus-Dreck“ bezeichnen?

    Wenn man keine Wellen will, sollte man m.E. keinen Stein ins Wasser werfen, um mal beim Spoykanal zu bleiben.

     
  205. 26

    @21 Ganz blauäugig: Ja, das mag normalerweise so sein, allerdings gestehen Sie diesen Leuten auch ihren Urlaub zu, wie in diesem Fall.

     
  206. 25

    @23 Günter ververs: Vielen Dank für den sympathischen Beitrag. Genau das ist doch, was jetzt Spaß macht: Ideen freien Laufen lassen, ungezwungen, etwas Schönes vor Augen. Muss eim Lesen deines Beitrags unweigerlich an die Badedampfer denken. Kleine schwimmende Whirlpools, die gesteuerten über den Fluss schippern. Kürzlich auch in Rotterham gesehen. Ein vlt interessanter Ersatz für FlussFeuer

     
  207. 23

    Geht es vielleicht etwas bescheidener und konstruktiver? Warum nicht die Idee der schwimmenden Gärten auf dem Spoykanal aufgreifen und in die Klever Park- und Gartenlandschaft integrieren. Mit Kahnfahrten a la Spreewald. Eventuell mit Kirschbäumen entlang des Ufers. Etwas exotisch, aber im Hinblick auf die Nähe der HSRW zu Asien doch nicht so abwegig. Wer sich die Kirschblüte in Bonn angesehen hat, bekommt eine Vorstellung davon wohin das führen kann. Außerdem gibt es da noch die Brasilienconnection.

     
  208. 21

    Ist es nicht normalerweise so, dass Dritte etwas sagen, wenn jemand aus einem Vorstand o. ä. ausscheidet?

    Ziemlich komisch, diese Selbstbeweihräucherung…

     
  209. 20

    @14 Karin Lohmann

    Kommt da noch was, Frau Lohmann? (Herrn Borgmann läuft sicher schon vor Neugierde das Wasser im Mund zusammen…)

    Nun denn, ich lege mal vor.

    Meinen Sie vielleicht mein Engagement bei HUND HERUM e.V. ANIMIEREND UNTERHALTEND? Den gemeinnützigen Besuchshundeverein, den ich damals zusammen mit meiner langjährigen Lebenspartnerin und einigen ihrer Familienmitglieder auf ihren Wunsch hin mitgegründet habe? Und in dem mir die Mitgliederversammlung über viele Jahre das Vertrauen ausgesprochen hatte, indem sie mich immer wieder zum Schriftführer im Vorstand gewählt haben, während meine damalige Partnerin als Vorsitzende (und das bis heute) als Vorsitzende die Geschicke des Vereins hervorragend leitete. Meinen Sie die Situation, dass ich das Amt nach knapp 10 Jahren niederlegte, weil sich eine Zusammenarbeit als nicht ganz problemlos entwickelte, nachdem meine Partnerin und ich uns nach über zwei Dekaden getrennt haben? Meinen Sie doch bestimmt, oder? Der freie Journalist Helmut Heckmann aus Uedem, zugleich Vorsitzender des dortigen Schleusen Verein Brienen e.V. faselte jüngst etwas davon, dass es sich bei diesem Projekt um eines meiner erfolglosen Projekte handele und Herr Borgmann nutzte die Gelegenheit, diesen Dummfug im www zu multiplizieren. Ich habe dabei immer das Bild vom Pinky und dem brain vor Augen… Narf!!! Habe Herrn Borgmann freundlich darauf hingewiesen, dass er nicht meiner Reputation mit diesem Dummfug schädige, wie es sicherlich geplant war, sondern diesen heute noch aktiven Verein. Er hat seine Beiträge dann wieder gelöscht…. Narf!

    Oder meinten Sie die Kinder-Spielzeug-Sammelaktionen in Goch, die damals gemeinsam mit Karl-Heinz van de Loo u.a. zweimal vor den Weihnachtstagen initiiert wurde um hilfsbedürftigen Menschen Freude zu bereiten? Meinten Sie diese Engagements, Frau Lohmann? Herr van de Loo war übrigens nur kurz 2. Vorsitzender des Schleusen Verein Brienen e.V., aus gesundheitlichen Gründen schon früh zurückgetreten und bis dato trotz inzwischen 50 Vereinsmitgliedern nicht ersetzt worden. Ich habe „Charly“ van de Loo aufgrund seiner überaus motivierten Art bei der Ausübung seines bürgerschaftlichen Engagements immer sehr geschätzt. EInen Rücktritt bedurfte es bei diesen beiden Projekten Kinder-Spielzeug-Sammelaktionen nicht, weil es kein Amt zu bekleiden gab.

    Oder meinten Sie das gemeinnützige Projekt „Buntes DuEinander“ mit seinen vielen Facetten, das leider aufgrund einiger Fehleinschätzungen gescheitert ist, ebenso wie das Kwak-Projekt von Herman van Veen in Goch? Ja, auch Scheitern gehört zum Ehrenamt. Das meinten Sie doch bestimmt auch oder sogar im Besonderen, weil es hier sicherlich auf das Scheitern ankommt, das man hervorheben kann, Frau Lohmann, oder?

    Oder meinten Sie meine sehr spontan entstandende Idee, binnen einer Woche im bürgerschaftlichen Engagement ein Benefizevent in Goch auf die Beine zu stellen zu Gunsten der Opfer der Tsunami-Kastrophe in Asien? EIn Koch-Event, mit dem TV-Koch Ralf Zacherl im Zentrum, dem damaligen Bürgermeister der Stadt Goch, Karl-Heinz Otto, in seiner „Funktion“ als Hobby-Gourmetkoch und seinen Kochfreunden sowie zahlreichen Hastroköchen aus Goch und Ortsteilen, der enoremen Unterstützung durch die Stadt Goch inkl. KluTOURbühne, diversen Unternehmen als Unterstützer usw. Meinten Sie das, Frau Lohmann? Ach ja, auch hier war Karl-Heinz van de Loo eine wichtige Stütze und Teil des Teams.

    Projekte, an die nicht nur ich mich gerne zurück erinnern!

    Habe ich etwas vergessen, Frau Lohmann?

    Oder meinten SIe das Engagement „Gesundheits-Erlebnisstadt Kleve“, für das ich ein Vorkonzept entworfen hatte, es aber in den Schubladen der Stadt Kleve, die als maßgebende Entscheidungsträgerin fungierte, landete bei den vielen anderen Konzepten anderer Urheber, die nie mehr weiter verfolgt wurden – denke ich da nur an die hochttrabenden Pläne einer Marina im Herzen der Stadt Kleve. Ja, auch hier. Nicht jedes Engagement trägt Früchte.

    So, liebe Frau Lohmann, Sie werden wie ich beobachten, dass die hier weitestgehend anonymisierte Gemeinde in der Mehrzahl wieder einen nach unten zeigenden Daumen verteilen wird. Vielleicht wird mir auch wieder etwas vorgehalten oder meine Darlegungen „zerrrissen“ (wie es in diesem Forum meist üblich ist), weil ich meine zurückliegenden Engagements komprimiert aufgezählt haben. Aber von Ihnen kam ja bisher nix, werte Frau Lohmann. Ich habe nunmal nix zu verbergen. Ich verliere und ich gewinne, habe Erfolg und ich scheiter – so ist das Leben.

     
  210. 17

    @Herrn Plecker Sowohl dem Link zu Ihrem Artikel im Lokalkompass als auch dem dort verlinkten Facebook-Geplänkel bin ich gefolgt. Geht es tatsächlich darum ob ein Verein aus einer Arbeitsgruppe hervorgegangen ist? Ich erahne, was hinter dieser „wesentlichen“ Frage steht, aber vielleicht irre ich mich auch und Sie können die geneigte Leserschaft aufklären.

    Und jetzt noch ein kleiner Scherz am Rande: Wenn Sie meine Frage voyeuristisch finden, dann stimme ich Ihnen zu, würde mir aber dann auch erlauben Sie für sehr aufmerksamkeitsfordernd zu halten. Schließlich kann es dem gemeinen Volk in Kleve und im Klever Land schnurz-piep-egal sein wer sich von wem angeblich oder tatsächlich abgespalten hat. 😉

     
  211. 16

    @14 Erzählen Sie. Bin gespannt. Vielleicht erfahre ich sogar Dinge, sie ich selbst nicht weiß.

    Hatte Ralf B. auch schon versucht, da irgendwelche Unwahrheiten zu verbreiten, mußte es aber wieder löschen.

    Bin gespannt, was jetzt kommt…

     
  212. 15

    Karin,

    ist dem so?

    Magst du evtl. erzählen, dass hört sich interessant an.

    Danke im Voraus.

    Gruß Ralf

     
  213. 14

    Herr Plecker ist seit Jahren in Goch und Umgebung für seine ungefragte Beteiligung an diversen Engagements bürgerlicher Art bekannt. Sein Ausscheiden aus diesen stets in ähnlicher Sachlage.

     
  214. 12

    @ 10 Helmuth Plecker „normale Menschen & aktueller Stand der Planungen bzw. Überlegungen:“
    Wenn Sie wissen möchten, was man unter normael Menschen versteht, darf ich Sie vielleicht in den englischen Spachraum verweisen, dort bezeichnet man diese Menschen als ordinary people, denen man die snobsmit ihren Yachten, grossen Segelboten und anderem „ich bin wer und kann es mir leisten „-Attributen gegenüberstellt..
    Solange diese sich das aus eigenem Kapital leisten können, neidet denen das kein normaler Mensch.
    Versuchen diese aber, ihre Spielchen mit vorgeschobenen Argumenten durch die öffentlichen Kassen finanzieren zu lassen, hat das Ganze einen Augout, der Schwabe nennt das G´schmeckle, und der Brite sagt wie es ist, nämlich it stinks.
    Dass Sie Frage 1a. nicht beantworten können, ist symptomatisch für das ganze Konstrukt, da redet man lieber über ein angebliches Denkmal, und lässt alles Andere gerne in der Mitte und spricht von Ertüchtigen.
    Was ist denn im üblichen Sprachgebrauch „Ertüchtigen“.
    Das bedeutet, es ist überhaupt nichts konkretes vorhanden sondern es gibt nur ein paar mehr oder minder wirre Ideeen die nur eines zum Ziel haben, das eigentliche Ziel zu verschleiern, nämlich die Infrastruktur die nicht einmal notwendig ist, aber die dem Wunschdenken der Vereinsmitglieder förderlich erscheint, auf Allgemeinkosten hin zu erschaffen. Erschaffen sage ich deshalb, weil Ihnen längst klar geworden ist, dass der Beton/Stahl-Holzschrott, in den man nach dem 2. Weltkrieg die heute existente und zerfallende Schleuse realisiert hatte, weder ein D>enkmal, noch erhaltenswert ist, weshalb Sie ja auch stiekum die Sportbootschleuse in die Präsentation einführen.
    Der Holländer würde jetzt sagen, daar komt de aap uit de mouw.
    Bauen Sie doch ihre Sportbootschleuse, aber bezahlen Sie diese dann auch gefälligst selbst.
    Ihre weitere heiis Luft die Sie produzieren, will ich gar nicht erst kommentieren, nur soviel, achten Sie darauf, dass das ganze Projekt niet aan de kook kommt vor lauter heisser Luft, das widerspricht nämlich unseren Klimazielen und fördert den Algenwuchs im Kermisdahl.

    Desweiteren, durchaus ironisch zu verstehen, ich plane, eine neue Stiftung ins Leben zu rufen, was sie fördern soll, und wozu sie dienen soll, kann ich noch nicht konkret sagen, darüber wird noch geforscht.

     
  215. 11

    @10

    Und wie sollen bitte ein paar „Freizeitbote“ oder ein paar rein fiktive „Touristenboote“ eine solche Millioneninvestition wieder „reinspielen“?

    Mit dem Bau einer Schleuse ist es nicht getan, der Altrheinarm ist in den Sommermonaten aufgrund von niedrigwasser kaum mit einer Luftmatraze beschiffbar. Das müsste quasi jedes Jahr komplett neu ausgebaggert werden.

    Der Bund wird da (völlig zurecht) nicht für ein Klever „Freizeitkapitän-Projekt“ zig Millionen Euro locker machen, und dass jährlich.

    „Unter Ertüchtigung verstehe ich die Instandsetzung der Wasserstraßen (Altrhein und Spoykanal), die Schaffung einer Möglichkeit, Boote und Schiffe in Brienen zu Schleusen, die Errichtung und der Ausbau weiterer Infrastruktur in den Bereichen Tourismus, Forschung und Bildung, Kunst und Kultur, Heimat- und Denkmalpflege u.a. (auch durch Investoren, Stiftungen bzw. Vereinen).“

    Welcher Bedarf soll den gedeckt werden? Dieser ist doch nur fiktiv vorhanden, oder drehen reihenweise Boote vor der Schleuse um weil da „ausser Betrieb“ dran steht? Wieviele Schleusungen gab es in den letzten 2 Jahren wo die Schleuse aktiv war? 2? 4? Wenns 50-100 waren können wir vielleicht von „da wäre bedarf“ reden.

    Bis zum Hotel kommen Boote ja auch nicht, davor ist eine Eisenbahnbrücke. …

    Wofür soll die Hochschule genau die Schleuse benötigen? Für ihre Wasserforschung? Warum?

    Das dadurch tausende Touristen ankommen ist nun mal leider absolut pure Fiktion. Selbst wenn es im ersten Jahr dadurch mehr „Tourismus“ geben sollte. Wieviel wird das in 5,10,15 Jahren sein? Im Grunde wurde schon zu den letzten Schleusungen dadrüber abgestimmt, es ist kein Bedarf.

    Wir reden hier von einer zweistelligen Millioneninvestition, und das auch nur für Planung und Bau/Instandsetzung. Von den laufenden Kosten reden wir da noch gar nicht mal. Das holt man doch nie mehr rein. Die Stadt hat wahrlich bessere Baustellen. Bildung z.B. Wohnraum schaffen. Eine Schleuse kommt maximal einer Hand voll Leute zu gute die Boote haben. Das hat absolut 0 priorität. Es ist nicht unendlich Geld vorhanden.

    Ich lese immer nur „könnte“ „würde“ „vielleicht“ „Schaffung von Möglichkeiten“ das sind nette Buzzwords aber nur eben nichts konkretes. Aber das „Konkrete“ sollen ja scheinbar andere ausarbeiten. Haben Bund und Deichverband aber schon und die sagen konkret „lohnt nicht, zu teuer“

    Wird zeit das der Deichverband da endlich nägel mit köpfen macht. Die Schleuse bringt dem „normalen“ Klever nichts und ist nur ein Projekt von ein paar fantasten die da irgendwas historisches reininterpretieren was nicht vorhanden ist. Wenn die paar fantasten das Geld zusammen kriegen um das ding zu bauen/unterhalten gerne, aber NICHT aus dem Steuertopf, ich seh nicht ein das Privatvergnügen von einigen wenigen zu bezahlen.

    tl’dr

    Niemand kann einen konkreten wirtschaftlichen Nutzen einer Schleuse nachweisen, ergo kann weg.

     
  216. 10

    @8

    Gerne beantworte ich deine Fragen nach dem aktuellen Stand der Planungen bzw. Überlegungen:

    1.) Wo liegt der Nutzen für die normalen Menschen?

    Bevor ich diese Frage beantworten kann, solltest Du bitte definieren, was „normale Menschen“ und in diesem Zusammenhang auch zum Verständnis, was „unnormale Menschen“ sind.

    1.a.) Was ist genau geplant?

    Auch hier die Definitions-Rückfrage, wie zu 1.)

    2.) Wie soll ein wirtschaftlicher Nutzen erreicht werden?

    Genereller Leitsatz: Durch Ertüchtigung der Infrastruktur soll eine neue Wertschöpfungskette entstehen.

    Unter Ertüchtigung verstehe ich die Instandsetzung der Wasserstraßen (Altrhein und Spoykanal), die Schaffung einer Möglichkeit, Boote und Schiffe in Brienen zu Schleusen, die Errichtung und der Ausbau weiterer Infrastruktur in den Bereichen Tourismus, Forschung und Bildung, Kunst und Kultur, Heimat- und Denkmalpflege u.a. (auch durch Investoren, Stiftungen bzw. Vereinen).

    2.a.) Was soll da genau geplant sein?

    Diese Frage kann derzeit nicht beantwortet werden, da sich ein von der Stadt Kleve mit einem Handlungskonzept beauftragtes Fachbüro mit möglichen Szenarien beschäftigt. Das Konzept wird nach den kommenden Sommerferien erwartet.

    Beantwortet werden kann allerdings schon: Die HSRW hat mit einem FabLab begonnen und plant die Ausweitung auf den Spoykanal (Stichworte sind „schwimmende Gärten“, Erforschung invasiver Lebensformen in solchen Gewässern wir der Spoykanal u.a.), ferner werden auch Forschungen angeschoben, die darauf abstellen, den Spoykanal als Frischluftschneise zu ertüchtigen, die zur Verbesserung des urbanen Klimas insbesondere im Sommer dienen soll, der Uedemer Schleusen Verein Brienen e.V. plant ein Schleusen-Museum und setzt sich für den Erhalt des Denkmals ein. Wie damit ein wirtschaftlicher Nutzen erreicht werden könnte, sollte durch diesen Verein und nicht beantwortet werden. Unser Klever Verein Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V. setzt sich nicht über die Vor-Planungen der Stadt Kleve, das Denkmal abzureißen und durch eine neue Schleuse zu ersetzen hinweg. Das Denkmal könnte aus Sicht einiger ein „Nice-to-have“ sein, aber ein wirtschaftliches Ertragsmodell kann ich mir darunter nicht vorstellen.

    Anmerkung am Rande: Wir sollten bei aller Diskussion unterscheiden zwischen A.) dem Erhalt des Schleusendenkmals und B.) der Errichtung einer Ersatzschleuse. Die Klever Politik hat sich für B.) bislang ausgesprochen und der Klever Verein SLFS? möchte dieses Ziel ideell und monetär fördern, sofern es durch die politischen Entscheidungsträger als gewollt darstellt. Der Abriss des alten Schleusendenkmals wäre zwar tragisch für einige, manche oder viele (ich weiss es nicht), aber der Erhalt durch aufwändige Instandsetzung und späteren -haltung unter Berücksichtigung der Angemessenheit eher eine Utopie. Aus dieser Sicht verstehe ich auch alle Kritik gegen die SchleusenRETTER. Aber auch hier erlaube ich mir noch kein abschließendes Urteil, weil es noch keine belastbare Kosten-Nutzen-Rechnung gibt. Lediglich das WSA Rhein hatte vor einiger Zeit eine eigene Rechnung aufgemacht, die vernichtend gewesen sei. Das lass ich an der Stelle unkommentiert stehen…

    2.b.) Gewerblicher Schiffsverkehr? Für wen? Wo wären die Anlegestellen?

    Auf Antrag der SPD-Fraktion im Rat soll eruiert werden, ob neben kleinen Sportbooten auch kleinere kabinenlose Personenbeförderungsschiffe durch eine Schleuse in den Spoykanal einfahren können sollen. Erste Anfragen bei einigen Reedereien wurde grundsätzliches Interesse bekundet. Das Angebot wird wohl vorwiegend für Tagesgäste oder auch anderen Touristen zur Verfügung stehen. Innerhalb welches Isochronenbereichs (Einzugsbereich), darüber habe ich noch keine Kenntnis.
    Die Anlegestellen sind vorhanden, nämlich dort, wo bis vor der entgültigen Schließung der Schleuse im Jahr 2015 die Personenbeförderungsboote auch schon angelegt haben.

    3.) Wo liegt insbesondere der Nutzen für Sportboote? Ein paar km den Spoykanal rauf und wieder runterzuschippern?

    Dazu wäre generell in Erfahrung zu bringen, wo in der Regel die Anreise- und Aufenthalts-Motivationen dieser Zielgruppe(n) liegen. Diese Menschen machen sich mit ihren Booten auf den Weg um was zu erleben, was zu sehen, was zu genießen… was erwarten diese Menschen? Wenn also der Bedarf (der sicherlich erwartungsgemäß heterogen sein wird) erfasst ist, kann ein Abgleich mit vorhandenen Strukturen und Angeboten in und um Kleve vorgenommen werden sowie Defizite. Das sind Aufgaben, die Fachbüros machen. Und eben diese Aufgabe haben wir als Verein Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V. bei der Stadt angeregt. Diese Anregung ist keine Erfindung von uns, sondern dieses Vorgehensweise passiert zig mal in Destinationen und solche, die es werden wollen.

    Diese Ausdrucksform „Spoykanal rauf und runterzuschippern“ wertet die Sache ab. Aber vielleicht ist es ja auch trotzdem so. Vielleicht ist es einigen dieser Zielgruppe wichtig und ein besonderes Erlebnis, auf Deutschländs ältester in den Rhein mündenden Wasserstraße zu fahren und ihr Boot durch eine Schleuse zu bringen, die eine Fallhöhe hat wie eine der größten Schleusen in den Niederlanden. Kommt es nicht auch darauf an, wie man Dinge vermarktet, um Tourismusströme zu ertüchtigen, die zur Wertschöpfung letztlich beiträgen?

    3.a.) Oder liegen diesseits der Schleuse alternativlose Reparaturmöglichkeiten für Boote?

    Auch das gilt es zu untersuchen, wie ich bereits schrieb (vorhandene Recourssen und Defizite).

    Wie man unschwer sieht, sind wir noch lange nicht an dem Punkt angelangt, an dem man Rückschlüsse über Sinn und Unsinn ziehen kann. Zunächst bedarf es die Eruierung aller Daten, von den Kosten angefangen bis zu den Ertragspotenzialen. Erst wenn hier ein Gesamtkonzept vorliegt, kann es beurteilt werden. Das ist meine Meinung und die spiegelt auch die bisherige einhellige Meinung der Mitgliederversammlung der Klever Verein wieder. Leider hat die Stadt Kleve sich bislang nur mit der Kostenseite iVm der Vorplanung einer technischen Lösung (Machbarkeitsstudie 2.0) auseinandergesetzt. Auch der politiische Wille drohte alleine auf diese Daten abgestellt zu werden. Unser Verein hat durch meine Stimme wiederholt bei der Stadt (Verwaltung und Politik) dafür geworben, auch die Ertragsseits zu betrachten und zu prognostizieren. Erst wenn beide Seiten geklärt sind: Kostenprognose (=Kostenschätzung nach DIN 276 etc.) und eine Ertragsprognose (nach Vorbild zig anderer solcher Instrumente in unserem Land), erst dann kann eine Kosten-Nutzen-Berechnung angestellt werden. Und erst dann kann und sollte man den Daumen hoch oder runter drehen.

    Durch das Werben unseres Vereins hat die Stadt Kleve nun einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan und vor einigen Monaten ein Handlungskonzept beauftragt. Dieses Extise wird erste Klarheiten – auch zu deinen Fragen, Lohengräm – bringen und in die weitere politische Meinungs- und politische Willensbildung bringen.

    Ich habe versucht, hier ganz sachlich zu antworten. Ich sehe den ganzen Sachverhalt noch ergebnisoffen.

     
  217. 9

    @7, Husky, dem stimme ich grundsätzlich zu, wobei sich der Bau von Pyramiden m.E. volkswirtschaftlich bis heute auch gerechnet hat, dgl. Tower Bridge, Eiffelturm usw.

     
  218. 8

    @5
    Klären Sie mich doch direkt hier auf.

    1.) Wo liegt der Nutzen für die normalen Menschen? Was ist genau geplant?
    2.) Wie soll ein wirtschaftlicher Nutzen erreicht werden? Was soll da genau geplant sein? Gewerblicher Schiffsverkehr? Für wen? Wo wären die Anlegestellen?
    3.) Wo liegt insbesondere der Nutzen für Sportboote? Ein paar km den Spoykanal rauf und wieder runterzuschippern? Oder liegen diesseits der Schleuse alternativlose Reparaturmöglichkeiten für Boote?

     
  219. 7

    Kann der Deichverband nicht einfach das Teil abreissen, dann ist die Diskussion auch erledigt..

    Ich seh weiterhin nicht ein das hier in ein marodes nicht mehr benötigtes Bauwerk aus zeiten „Nach 2. Weltkrieg“ auch nur ein Cent Steuergeld investiert wird. Nur damit ein paar Freizeitkapitäne da durchschippern können. SOllen die das doch bezahlen.

     
  220. 6

    @2 Helmuth Plecker „Denn es war dieser Verein, der immer wieder durch meine Stimme gefordert hatte, bei aller Diskussion über die Kosten für den Erhalt des Schleusen-Denkmals oder Ersatzweise für den Neubau und Betrieb einer Ersatzschleuse als Sportbootschleusersatzweise auch eine Prognose zu erstellen, welche ertragsbringenden Recourssen mit der kostenintensiven Schleusenmassnahme ertüchtigt werden könnten. “
    Ähnelt ja mehr auf einen wortreich ausgebrochenen Sandkastenstreit mit dem Ziel, ein teures Hobby auf Kosten der Allgemeinheit finanzieren zu lassen.
    Schon die Dakota-Indianer wussten: wenn Du entdeckst, dass dein Pferd tot ist, steig ab, bevor du herunterfällst.

     
  221. 5

    @1 detraktor: Glaskugel schon ausgepackt? Gewinnen und Verlieren gehört zum Leben und ich kann beides gut, gewinnen und verlieren. Ich gewinne mit Stolz und verliere mit Stolz. Es gehört nicht zu meinem Lebensziel, steht´s auf der Gewinnerseite zu stehen und daher strebe ich auch nicht aktiv danach. Auch politische Ambitionen keimen bei mir nicht auf. Bin aber dennoch gespannt, was deine Glaskugel sagt. Lass es uns bitte wissen… Vielleicht gewinne ich, vielleicht verliere ich.

    @4 Lohengräm: Das kann man in der Tat so sehen, aber nur dann, wenn man nicht genau genug hinschaut. Der von mir bis Samstag qua Amt vertretende Verein Stadt . Land . Fluss … Schluss? e.V. hat sich zu keinem Zeitpunkt für den bedingungslosen Erhalt des Schleusendenkmals eingesetzt. Vielmehr war und ist seine Strategie, zunächst sämtliche Parameter zu sonderen und zu eruieren, die für eine Entscheidung für den Erhalt des Denkmals oder dem Neubau einer Ersatzschleuse als Sportbootschleuse erforderlich sind. Es mag sein, dass du für dich schon eine Kosten-Nutzen-Analyse für eine wie auch immer geartete Investition im und am Spoykanal insbesondere in Brienen gemacht hast. Die Ergebnise im Detail sind herzlich willkommen – sicherlich für die Stadt Kleve (Verwaltung wie für Politik) als auch für die vielen anderen Stakeholder.
    Auch hat unser Verein zu keinem Zeitpunkt und an keiner Stelle und auch ich nicht erklärt, dass das Engagement ausschließlich für ein „paar Privilegierte“, wie du es nennst, aufgenommen wurde. Ganz anders. Die Motivationen sind so herogen, dass bei einigen Engagierten diese Privilegierten überhaupt keinen Platz finden.

    Der Verein Stadt . Land . Fluss … Schluss? steht ebenso wie die Stadt Kleve an einem Punkt, an dem alles noch ergebnisoffen ist. Ich habe als Vorsitzender zu keinem Zeitpunkt ein absolutes Ergebnis kommuniziert. Vielmehr ging es immer darum, die Förderung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu fördern, ebenso wie die Schleusen-Situation, bei der die Kommunalpolitik bereits im Jahr 2018 den Grundsatzbeschluss gefasst hatte, das Denkmal aufzugeben und eine neue Schleuse zunächst planerisch zu verfolgen. Diese politischen Ziele galt es zu fördern. Und da noch nicht feststeht, wie die Bezirksregierung Düsseldorf mit diesem Planungen umgeht, es also noch ergebnisoffen ist, kann da auch noch nichts gefördert werden – weder im Sinne irgendwelcher Privilegierten noch anders motivierten Stakeholder.

    Mithin fokussierte sich das Engagement auf die Betrachtung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Wasserstraße. Hier bemühte sich unser Verein stehts um Szenarien von Ertühtigungsmöglichkeiten, die weit über das Maß der „Freizeitkapitäne“ hinaus gehen. So wurden stets pädagogische Themen ebenso wie Kunst und Kultur sowie Forschung und Wissenschaft u.a. angeführt. Also Themen, die auf einen Nutznießen auch der hiesigen Menschen basiert – der „normalen Bevölkerung“, wie du es nennst.

    EInfach mal genauer hinschauen, mit den Menschen reden und dann erkennen, dass das Engagement alles andere als krank ist, sondern vielmehr durch Heimatverbundenheit und Idealismus mit geprägt ist..

    Und zum Schluss: @3 Ralf Bormann: Meinten Sie diese Stelle? https://www.lokalkompass.de/kleve/c-vereine-ehrenamt/per-whatsapp-nachricht-ein-ehrenamt-beschmutzt_a1652536

     
  222. 4

    Es ist bezeichnend für Kleve ganz allgemein, dass sich in Nullkommanix ein Verein aufstellt, um für ein paar Privilegierte eine für die normale Bevölkerung wie auch die Wirtschaft ansonsten völlig unnütze Schleuse zu reaktivieren (natürlich auf Staatskosten), hingegen liegt eine Eisenbahnlinie mit wirtschaftlichem und personenverkehrlichem Potential seit 30 Jahren brauch, die andere (Kleve-Xanten) ist längst zurückgebaut und findet nicht mal mehr Erwähnung. Der „Bahnhof“ Kleve nur ein Schatten seiner früheren Tage.

    Sorry, für mich ist das echt krank was da abgeht.

     
  223. 3

    Hallo Jürgen,

    ich habe seit Monaten keinen Wortwechsel oder Kontakt mit Herr Plecker gehabt, und dass wird auch so bleiben.

    Der Grund sollte an anderer Stelle zu finden sein.

    Lieben Gruß

    Ralf

     
  224. 2

    Vielen Dank an die kleveblog-Redaktion, dass meine Entscheidung hier thematisch aufgegriffen wurde.

    Nachdem ich meine Entscheidung auf meinem privaten Facebook-Account kund gegeben hatte, dauerte es nicht lange bis Jürgen Loosen, ehem. Leiter der Lokalredaktion Kleve der Rheinischen Post, auf der Bildfläche erschient und mit einem unfassbaren Voyeurismus versuchte, von mir einen „Bösewicht“ genannt zu bekommen, der mich zu meinem Entschluss gebracht habe. Ich habe ihm keinen Namen oder sonst was geliefert.
    Stattdessen habe ich am Morgen darauf auf meinem privaten Facebook-Account einen weiteren Artikel verfasst, in dem ich meinen Unmut über den ausgeprägten Voyeurismus zum Ausdruck brachte und es auf dem Punkt brachte: Dieser Voyourismus geht mir auf den Sack. Das hat wiederum dazu geführt, dass Herr Loosen mich während meines gestrigen Aufenthaltes an der niederländischen Nordsee via Messenger anschrieb und um „Frieden auf Erden“ warb, sich die Eskalation nicht so richtig erklären konnte und dafür weiterhin warb, daß Geschriebene des Vorabends zu löschen.

    Nun kommt kleveblog nach und beginnt damit, irgendwelche Mutmaßungen kund zu tun, warum ich mein Amt niedergelegt haben könnte. Von einer Pumpe ist hier die Rede, gegen die ich beim runden Tisch gelaufen sein könnte. Och nee bitte nicht. Die Entscheidung ist weder bei irgendeiner Pumpe noch bei Herrn Borgmann zu suchen. Beide haben nun überhaupt nix damit zu tun, ebenso wie mein Engagement für die Menschen in und aus der Ukraine.

    Das Gespräch mit der Verwaltungsspitze war gut. Es gab einige Abstimmungen und die Perpektive, nach den Sommerferien die Gespräche wieder zu intensivieren, für die ich weiterhin warb, da dann mit den Ergebnissen des von der Stadt Kleve beauftragten Hsndlungskonzepts zu rechnen sei. Eine Entwicklung, auf die der Verein Stadt . Land . Fluss … Schluss? stolz ist. Denn es war dieser Verein, der immer wieder durch meine Stimme gefordert hatte, bei aller Diskussion über die Kosten für den Erhalt des Schleusen-Denkmals oder ersatzweise für den Neubau und Betrieb einer Ersatzschleuse als Sportbootschleuse auch eine Prognose zu erstellen, welche ertragsbringenden Recourssen mit der kostenintensiven Schleusenmassnahme ertüchtigt werden könnten. Und so kam es doch auch. Der erste Schritt in diese Richtung ist getan, obwohl er zunächst zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Stadt Kleve so nicht abgestimmt war.

    Auch allen Mutmaßungen gegen gestellt, es sei eine spontane Reaktion gewesen sei erklärt: Wer wie ich soviel Herzblut in das Projekt gesteckt hat, der schmeisst nicht spontan hin. So ein Entschluss reift. Und so war es bei mir. Ich habe das Projekt, das für mich persönlich stets ergebnisoffen war (aufgrund der Unvollständigkeit der Beurteilungsgrundlagen – die Ertragsprognose als Grundlage für eine Kosten-Nutzen-Berechnung fehlt) bis zum letzten Tag verantwortungsvoll und engagiert im Interesse des Vereins, zu dem ich qua am Amt verantwortlich zeichnete, verfolgt. Kleveblog nennt es versachlicht „business as usual“, was das bestätigt, was ich meine. Es war mir immer wichtig mit vollem Herzen und voller Überzeugung in einer Essenz mit Spaß und Kreativität die Vereinsziele zu verfolgen. Diese Beherztheit und die Qualität meiner Vorstandsaufgaben haben auch viele andere bemerkt – so oder so. Während die Einen die Qualität meines Engagements als sehr positiv und kompetent wahrgenommen haben reibten sich andere an meiner Omni-Präsenz auf. Dem Vorstandsvorsitzenden des Uedemer Schleusen Verein Brienen e V. entschloss sich wiederholt, die Aktivitäten unseres Vereins in einer derart ungemessen Weise zu torpedieren dass selbst der Schirmherr des Uedemer Geschichtsvereins SVB, der ehemalige Bürgermeister der Stadt Kleve Theo Brauer, der unserem Verein im übrigen auch ohne Funktion als Gallionsfigur sehr positiv zugewandt ist, nur noch verständnislos mit dem Kopf schockeln konnte. Gleiches gilt für die zahlreichen Torpedos des selbsternannten Schleusenretters Ralf Borgmann, der als Gründungsmitglied des SVB zwischenzeitlich dort aufgrund von Differenzen heraus geflogen war und kürzlich wieder liebevoll dort aufgenommen wurde, nachdem er glaubte, einen seiner Torpedos erfolgreich im Rumpf des Klever Fördervereins Stadt . Land . Fluss .. Schluss? e.V platziert zu haben, was allerdings nicht der Fall war, sondern allenfalls einige wenige Luftblässchen verursachte.

    All das hat nicht (!) den Gedanken meiner Niederlegung genährt.

    Die Nachricht über meinen Amtstücktritt wird nun viele Mutmaßungen hervorbringen, einige werden vielleicht versuchen, das Haar in der Suppe versuchen zu finden…das Fest der Voyeure ist eröffnet.

    Für mich zählt das, was geschafft wurde. Das, was unser Verein mit seinen aktiven Mitgliedern sowie Förderern und Sponsoren bisher geschafft hat um die Potenziale aufzuzeigen mit denen eine Inwertsetzung des Areals entlang der Wasserstraße möglich ist. Zwar ist immer noch alles ergebnisoffen, aber schon ein ganzes Stück näher an einem Ergebnis. Ich bleibe dem Verein erhalten und bin weiterhin für dessen Interessen da, nur nicht mehr an vorderster Stelle, da, wo mich die Mitglieder gewählt hatten.

    Was aus Spoyland wird, mit oder ohne Schleuse, Marina oder Beachzone oder was auch immer, das wird die Zukunft zeigen und mit und durch die zahlreichrn Entscheinungsträger geprägt.

    Hoffen wir das Beste für Kleve für meine Heimat.

     
  225. 1

    @ „schon eine neue Herausforderung gesucht“:
    Klingt das etwa so, als ob man sich unbedingt politisch immer auf der Gewinnerseite befinden möchte ?
    Politische Ambitionen nicht ausgeschlossen ?