Hannes Jaschinski (Ex-Grüner) wechselt zu den Offenen Klevern

Hannes Jaschinski, Udo Weinrich

Die Gerüchte waberten schon eine Zeitlang durchs politische Kleve, mit einer Mail am Dienstag um 22:11 Uhr machte Udo Weinrich, Fraktionsvorsitzender der Offenen Klever, sie offiziell: Hannes Jaschinski, der bei der Kommunalwahl 2020 für die Grünen auf Listenplatz sechs in den Klever Stadtrat eingezogen war, schließt sich der Fraktion der Offenen Klever an, die damit auf fünf Ratsmitglieder anwächst.

In der Pressemitteilung heißt es: „Der fraktionslose Stadtverordnete Hannes Jaschinski ist am 16. Januar durch Beschluss der Fraktionsversammlung als fünftes Ratsmitglied der ,Offenen Klever‘ (OK) aufgenommen worden.“ Des weiteren wird einfühlsam geschildert, dass „das frühere grüne Vorstandsmitglied“ nach seinem Einzug in den Rat immer öfter habe erleben müssen, dass die Mehrheit der grünen Fraktion sich beim Freiflächenschutz und insbesondere bei baupolitischen Entscheidungen nicht am grünen Kommunalwahlprogramm orientiere. Jaschinski selbst wird wie folgt zitiert: „„Die Frage, wohin Kleve sich entwickeln soll, wird offen nicht gestellt, von den Folgen ganz zu schweigen. Eine solche Politik lehne ich ab. Mit dieser Meinung habe ich mich in der Vergangenheit an den Rand der grünen Fraktion manövriert gefühlt. Jetzt freue ich mich darauf, die Themen, für die ich 2020 angetreten und in den Rat gewählt worden bin, in und mit einer Fraktion voranzutreiben, die Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung ebenso ernst nimmt wie eine offene Diskussionskultur ohne parteipolitische Brille.“

Der Fraktionsvorsitzende der Offenen Klever, Udo Weinrich, reagierte erfreut auf den Fraktionszuwachs: „Wir werden nicht übermütig. Aber wir verstehen den Wunsch von Hannes Jaschinski, in die OK-Fraktion aufgenommen zu werden, als Anerkennung unserer Grundüberzeugungen und unserer parteifreien Kommunalpolitik.“ Mit seinen Kenntnissen und Beiträgen werde Hannes Jaschinski als „umweltpolitisch stark engagiertes junges Ratsmitglied“ die OK-Fraktionsarbeit „verstärken und bereichern,“ zeigt OK-Fraktionschef Weinrich sich überzeugt.

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16 Kommentare

  1. 16

    @ 12 ff:
    Vielleicht:
    Wenn das Geschriebene schon nicht informativ ist
    oder eine eigene Meinung / ein eigener Gedanke kundgetan wird,
    vielleicht ist es dann wenigstens unterhaltsam …
    😉

     
  2. 15

    An 12:

    Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, keine Fehler…und schwupps…bisse drin

     
  3. 14

    @12. So so, Schwachsinn soll rd also nicht veröffentlichen. Welche der bisherigen Kommentare finden denn deine Gnade?

     
  4. 13

    Fangen wir mit dem Positiven an: Zumindest das Einmachgummi am Bart-Ende ist schon mal weg. Ich gestehe: Anfang der 80er trug ich auch mal einen Sauerkrautbart; aber das fiel nicht so auf weil alle scheiße aussahen. Mein Vorurteil ist: Was hat er zu verbergen ?Steckt dahinter womöglich Günther Jauch, Philipp Amthor oder bestenfalls Till Reiners ?! Alles amtlich anerkannte und alterslose „Jochis“. Die benötigen immer einen Muttizettel um in die Disco zu kommen. Kurzum: Ich habe wirklich keine Ahnung von der fachlichen Qualifikation von Herrn Hannes. Aber: Dieser Gesichtsteppich verursacht mir körperliche Pein. Ich bitte um Verständnis…

     
  5. 12

    @ 11Rüdiger Weizenkern „Zölibart“
    vielleicht können Sie @rd ja mal ’ne eigene Rubrik für diejenigen einrichten, die gerne ihre eigenen Kommentare im Netz lesen mögen, wie schwachsinnig die auch sein mögen?
    Dann kann man die wenigstens ignorieren, ohne Essentielles zu verpassen.
    Mit andren Worten, wie passt gelernter Journalist und Freigeben von Schwacgsinn zusammen?

     
  6. 10

    @ 7 Niederrheinstier “ Bart ab“
    Du hast auch schon mal passendere Kommentare abgegeben.
    Schau mal, ob Deine Silage am gären ist, denn kommt nach dem Kater des Gegärten noch das Feuer der Überhitzung.
    Einen relativ neuen Stall wirst Du ja wohl schon haben – bei all den Subventionen …..

     
  7. 9

    Tja, wer eine politische Karriere für den Rest seines Lebens anstrebt, sollte schon ein wenig mehr für seine Überzeugungen in der eigenen Heimat (= Partei) kämpfen.
    Ob dieses Bäumchen-Wechsle-Dich vom Wähler gustiert wird, bleibt abzuwarten.
    Nur wenige Wechsler haben in ihrer neuen politischen Heimat je wieder gründen können.
    Der einzige, der mir da so einfällt, ist Herbert Wehner, hoch bei den Kommunisten geklettert, später dann ebenso hoch bei der SPD seinen neuen Platz eingenommen.
    Aber das waren noch andere Zeiten und völlig andere Verhältnisse, mit einem Krieg und 2 Regimes dazwischenliegend.

     
  8. 8

    @5. Steve Bay 2024 Es kommt sicherlich sehr selten vor aber der Grund ist sehr wahrscheinlich der genannte. Manche nehmen ihre eigenen politischen Überzeugungen ernst und geben sie nicht auf. Auch wenn sie dafür den Weg wählen, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu einer politischen Karriere, oder was auch immer für manche Menschen erstrebenswert ist, führt. Übrigens mag ich die Grünen. Ist zwar heutzutage nicht populär, das zu sagen, ist aber so. Allerdings ist mir ähnliches negativ aufgefallen wie demjenigen, der sich ein neues politisches Umfeld gesucht hat.

     
  9. 6

    Ein offenes Gesicht, gezeichnet , Narben der „ups and downs “ des Lebens 😳 + nur so geht es für mich, ein in Stürmen erprobter Mann + Politik ,das passt + macht mir Hoffnung für Kleve . 🙄 😂 🍻

     
  10. 3

    @1. Husky “Klingt eher wie…”

    Genau. Es klingt so. Ob es tatsächlich so ist, wird sich noch herausstellen.

     
  11. 2

    Moin Hannes
    Vielen Dank für Dein bisheriges Engagement bei uns Grünen und alles Gute für Dich bei Deinen neuen Leuten, der OK.