Wilders-Triumph in den Niederlanden: An Nimwegen hat’s nicht gelegen

Selbstbewusster Sieger mit fein onduliertem Silberhaar: Geert Wilders (Screenshot: NOS)

Weite Teile der Niederlande, aber auch viele Menschen in Deutschland und in den anderen europäischen Ländern stehen immer noch fassungslos vor dem Wahlergebnis, das die rechtsradikale Partij voor de Vrijheid (PVV) des bekennenden Islamophoben Geert Wilders zur stärksten politischen Kraft in dem Königreich gemacht hat. Eine Regierungsbildung ohne die siegreiche Vereinigung schlichtweg nicht vorstellbar erscheint, womöglich sogar mit dem 60 Jahre alten, aus Venlo stammenden Politiker an der Spitze. Dass Viktor Orban, Alice Weidel und Giorgia Meloni zu den ersten Gratulanten zählten, zeigt, wen das Wahlergebnis beflügelte.

Der Spitzenkandidat bedankt sich auf X (vormals Twitter)

Für uns Klever stellt sich natürlich die Frage, wie unsere direkten Nachbar, die Menschen in Nimwegen abgestimmt haben. Das Ergebnis: In der Nähe von Kleve ticken die Holländer offenbar noch etwas anders. Landesweit kam die PVV auf 23,6 Prozent der Stimmen, eine Verdoppelung gegenüber der Wahl von 2021 (es handelte sich um eine vorgezogene Neuwahl). Die Wilders-Partei kommt auf 37 Abgeordnete in der 150 Sitze großen Zweiten Kammer.

In Nimwegen jedoch kam die PVV nur auf 14,7 Prozent der Stimmen. 16.561 Menschen in der 170.000-Einwohner-Stadt stimmten für die PVV, die 2006 gegründet wurde und deren einziges Mitglied Geert Wilders selbst ist (nach niederländischem Recht ist das möglich). Das sind also knapp zehn Prozentpunkte weniger als im Landesdurchschnitt. In Limburg hingehen, der Heimatprovinz von Wilders, wurde die PVV in allen Bezirken die stärkste politische Kraft.

In Nimwegen lag das Bündnis aus der PvDA (so eine Art SPD) und Groen-Links (wie der Name schon sagt) mit Anstand vorne. 38.593 Menschen stimmten für dieses Bündnis, dies entspricht einem Stimmenanteil von 34,3 Prozent. Das wiederum ist mehr als doppelt so viel wie im Landesdurchschnitt, wo das Bündnis nur 15,5 Prozent der Stimmen kam. Auch die im Zuge der Bauernproteste gegründete BoerenBurgerBeweging (BBB), die bei den Provinzwahlen Anfang des Jahres noch die meisten Stimmen erhalten hatte, und landesweit nun immerhin noch 4,7 Prozent erringen konnte, schnitt in Nimwegen weit schwächer ab. 1336 Wählerstimmen bedeuten einen Stimmanteil von gerade einmal 1,2 Prozent. Größere Stimmenanteile mit jeweils rund zehn Prozent erhielten in Nimwegen noch die VVD (rechtsliberal; Mark Ruttes Partei) sowie D66 (linkskiberal) und die neue Zentrumspartei NSC (Nieuw Sociaal Contract, erst 2023 vom ehemaligen CDA-Politiker Pieter Omtzigt gegründet).

Deine Meinung zählt:

60 Kommentare

  1. 60

    @LOL Nicht aufregen, es lohnt sich nicht. Es ist ein „Spiel“, welches sich endlos wiederholt. Wenn einem die Meinung nicht gefällt den anderen von oben herab belehren und genau das dem anderen vorwerfen und natürlich gibt es kaum eine Diskussionsgrundlage, wenn der andere nicht die gleiche Meinung hat wie man selbst und vom anderen gelieferte Informationen am besten ignorieren. Wenn alles nichts hilft, ist gezieltes falsch verstehen auch sehr wirksam.

    Noch ein Wort zu Namen. Die Zeiten in denen im Kleveblog reale Namen noch einigermaßen bedenkenlos verwendet werden konnten, sind vorbei.

     
  2. 59

    @58. Das geht jetzt aber zu weit! Wie wir alle wissen, gibt es vor allem eine Ursache für den Erfolg der Rechten und jetzt kommen Sie mit so einem Scheiß um die Ecke? Dann haben Sie diesen Thread aber nicht aufmerksam gelesen! Ignoranz und die falsche Meinung haben sich hier schon ganz andere geleistet und sind von der Instanz mit der Deutungshoheit gerade so eben noch rechtzeitig in die Schranken verwiesen worden. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den/die Meinungswächter/in. Was würden wir nur ohne so jemanden tun, der einem klipp und klar sagt, was Sache ist? Und vor allem, dass man keine Ahnung hat? Argumente hin oder her?

    p.s. Wer unter Klarnamen postet, ist selber Schuld

     
  3. 57

    „Experte erklärt, warum große Teile der deutschen Bevölkerung immer mehr verarmen“:

    https://www.sonntagsblatt.de/artikel/gesellschaft/experte-erklaert-warum-grosse-teile-der-deutschen-bevoelkerung-immer-mehr

    Peter Rásonyi wird das auch wissen. Aber kein Wort davon in seinem Kommentar. Schade, dann hätte sein Kommentar erheblich an Glaubwürdigkeit gewonnen, denn die einseitige „Ursachenforschung“ was den Rechtsruck in Europa angeht ist offensichtlich. Man kann Vieles kritisieren und sicherlich auch Migrationspolitik, aber diese als alleinige Ursache für den Rechtsruck und damit unausgesprochen für das, was in Europa schiefläuft, zu erklären, ist für einen Journalisten, der für eine seriöse Zeitung arbeitet, unwürdig und übrigens auch für seine Leser, die er für dumm verkauft indem er sich aus einem großen Haufen von Gründen einen einzigen herauspickt und als die Gefahr darstellt.

    Hier noch mal der Kommentar „Geert Wilders’ Triumph: Die Migrationsfrage treibt Europa so lange nach rechts, bis die unkontrollierte Einwanderung eingedämmt wird“

    https://www.nzz.ch/meinung/geert-wilders-triumph-europas-migrationspolitik-laeuft-schief-ld.1767426

     
  4. 56

    Es ist ja in Kommentaren schon hier und dort davon geredet worden wer was ignoriert und wer von was keine Ahnung hat. Schön. Ich liebe solche Schlagabtausche.

    Hier noch ein Link zu etwas, was sich von Rechts nicht politisch ausschlachten lässt, da es sich bei den 10% (das oberste Prozent mit 35% am Gesamtvermögen und die zweitobersten 9% mit 32% am Gesamtvermögen) ziemlich ausnahmslos um Deutsche handelt. Von den unteren 90%, die ca. 33% des Gesamtvermögens in Deutschland haben, kann man das nicht sagen.

    In den Medien ist das Thema „Vermögensverteilung“ vergleichsweise kaum präsent, was wenig überraschend ist, denn die Frage wer für diese Fehlentwicklung verantwortlich ist und vor allem wer davon profitiert, wird selbst von einflussreichen Journalisten offensichtlich als unerheblich angesehen.

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-07/vermoegensverteilung-deutschland-diw-studie-ungleichheit

     
  5. 54

    Eine Anmerkung: Parteien aus der politischen Mitte halten sich auffallend zurück, wenn es um eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit wirtschaftlicher und politischer Macht von Unternehmen geht. Dieses Thema wird traditionell vom linken sowie vom rechten politischen Spektrum genutzt. Das Thema ist für das rechte politische Spektrum sehr attraktiv, da es eine Möglichkeit bietet antisemitische Propaganda zu verbreiten.
    Die Fakten bestätigen NICHT das von rechts verbreitete antisemitische Vorurteil.

     
  6. 53

    @52. Frage

    International:

    https://amp2.wiwo.de/unternehmen/ranking-2023-das-sind-die-zehn-groessten-unternehmen-der-welt/26826998.html

    Taucht zwar nicht unter den zehn größten internationalen Unternehmen auf ist aber sicherlich eine Erwähnung wert: Der Vermögensverwalter Blackrock ist mit einem bereinigten Gewinn von 1,4 Milliarden US-Dollar im 2. Quartal 2023. Das von Blackrock verwaltete Vermögen beträgt 9,4 Billionen US-Dollar. Der Politiker Friedrich Merz war von 2016 bis 2020 Aufsichtsratschef von Blackrock Deutschland. BlackRock ist weltweit der größte Vermögensverwalter.

    https://amp2.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/vermoegensverwalter-gewinn-von-blackrock-steigt-um-ein-viertel/29259512.html

    https://lobbypedia.de/wiki/Friedrich_Merz

    Deutschland:

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dax-konzerne-gewinne-umsatz-rekorde-krisen-krieg-1.5774451

    Unternehmen in Deutschland: Anzahl etc.:

    https://listflix.de/unternehmen/statistiken/#:~:text=Es%20gibt%20circa%203.390.134,in%20Deutschland%20haben%20eine%20Webseite.

    International die größten Unternehmen:

    https://www.finanzen100.de/top100/die-grossten-borsennotierten-unternehmen-der-welt/

    Verbirgt sich leider (manchmal) hinter einer Bezahlschranke:

    „ Ranking der größten Unternehmen weltweit nach Gewinn im Geschäftsjahr 2021/2022¹ (in Milliarden US-Dollar)“:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164673/umfrage/profitable-unternehmen-top-50-unternehmen-weltweit-nach-gewinn/

    „Ranking der 100 größten Unternehmen der Welt nach ihrem Umsatz im Geschäftsjahr 2021/2022¹ (in Millionen US-Dollar)“

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/12169/umfrage/top-unternehmen-der-welt-nach-umsatz/

    Die vielen kleineren Firmen in Deutschland täuschen möglicherweise darüber hinweg, dass sich die wirtschaftliche Macht weltweit immer weiter konzentriert.

     
  7. 51

    Der Artikel in NZZ dessen Link hier gepostet worden ist, ist nicht besonders sachlich geschrieben.
    Die irreguläre Migration muss gestoppt werden und Migration in großen Umfang kann die Gesellschaft, die die Menschen aus anderen Ländern aufnimmt, überfordern. Die Überforderung ist in vielen Regionen in der EU vorhanden.
    Die jahrzehntelange Unterfinanzierung im Gesundheitssystem, im Schulsystem, der Kinderbetreuung und Fehlentwicklungen auf dem Wohnungsmarkt (Die Wohnungsnot war in einigen Großstädten schon Ende der 1980er Jahre ein großes Problem und ist es bis heute ohne dass jemals ernsthaft an einer Lösung des Problems gearbeitet worden wäre) sind Probleme deren Ursache nicht die Migration ist. Irreguläre Migration verstärken oftmals vorhandene Probleme in der aufnehmende Gesellschaft.
    Politiker und Parteien, die Migration als die Ursachen aller Probleme in unserem Land darstellen und die selbst verursachten Probleme verschweigen, bieten keine Lösungen an. Sie bieten eine Stimmung an. Auf diese Stimmung können wir gut verzichten.
    Was die EU braucht ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Problemen und deren Ursachen. Dazu gehört auch ohne ideologische Verzerrungen von rechts und von links Probleme zu erkennen und zu lösen. Weder die Idealisierung noch die Verteufelung von Migration ist angemessen. Es gehört auch zu einer ehrlichen Auseinandersetzung wahrzunehmen und zu akzeptieren, wenn ein zunehmender Teil der Gesellschaft sich überfordert fühlt und auch teilweise eine kulturelle Entfremdung empfindet. Das macht niemanden zu einem Rechtspopulisten oder gar zu einem Rechtsextremen. Eine ehrliche Auseinandersetzung mit unseren Problemen führt aber nicht an Problemen und deren Ursachen vorbei, die nicht durch Migration entstanden sind. Die Globalisierung hat die Konzentration von wirtschaftlicher und dadurch auch politischer Macht in die Hände weniger international agierender Unternehmen beschleunigt und daraus resultiere politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Probleme. An dieser Tatsache kommt niemand vorbei auch wenn z.B. ein Friedrich Merz sich die größte Mühe gibt.

     
  8. 50

    @5. Max Knippert Das, was Sie in Ihrem Kommentar beschreiben und mit einem konkreten Beispiel aus der Klever Kommunalpolitik belegen, lässt sich ebenfalls auf die Metaebene transferieren. Gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Herausforderungen wie z.B. die fortschreitende Konzentration von Vermögen sowohl weltweit als auch in Deutschland bei relativ wenigen privatwirtschaftlichen Unternehmen und Privatpersonen, einem Ungleichgewicht beim Einfluss auf politische und gesellschaftliche Entwicklungen und vieles mehr schaden der Demokratie. Die negativen Folgen der Globalisierung, Kriege und Bürgerkriege, die Zuspitzung von politischen, ethnischen, religiösen und gesellschaftlichen Konflikten, die verbunden mit wirtschaftlicher Not und Umweltkatastrophen (Dürre, Überschwemmungen etc.) auch eine große Anzahl von Menschen aus ihrer Heimat vertreiben, stellen Menschen sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU vor zum Teil existenzielle Fragen und Probleme. Einfache und auf den ersten Blick plausible Lösungsansätze wirken auf viele Menschen sehr attraktiv. Leider werden selten Lösungsansätze angeboten, die ehrlich auf die Probleme in dieser Welt eingehen.

     
  9. 49

    Ob es nun im Gefolge des Rechtsrucks in den Niederlanden an Sinterklaas wieder zu mehr Auftritten des „Zwarten Piets“ kommen wird? Zuletzt war der „Zwarte Piet“ ja zunehmend verpönt (vgl. dazu auch den nicht untypischen Umgang mit anderen Bürgern in ehemals kolonialisierten Ländern:
    https://www.kleveblog.de/johann-moritz-klever-lichtgestalt-und-sklavenhaendler/ ).
    Ja, wird es wieder zu mehr Auftritten kommen???
    Zumindest in Kleve braucht diese Frage dieses Jahr nicht gestellt zu werden!!!
    Die rosarote Klever Bäckerei H&T bietet (laut entsprechender Ankündigungen) an Sinterklaasavond (05.12.) und an Sinterklaas (06.12) „Swarte Piets“ zum Kauf an. Nur zu!

     
  10. 47

    @ 44 & 45:
    ich möchte nicht, dass die Opposition beim Tricksen hilft, nur, dass es zu einem vernünftigen und soliden Haushalt kommt.
    Und ja, die Opposition muss der Regierung bei Fehlern auf die Finger kloppen, sonst wäre es keine gute Opposition.
    Das die Regierung nun die Wunschliste der CDU abarbeitet, wollte ich mit meine Post nicht sagen, sondern das konstruktiv über Parteigrenzen hinweg an einer Lösung gearbeitet wird.
    Es steht ja einiges auf dem Spiel, wenn ich die Wirtschaftsverbände so höre, wie verunsichert nun diese sind.

    Benno

     
  11. 46

    @43 Benno

    Ich bin positiv überrascht worden vom Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

    Es ist nicht Aufgabe der Opposition der Regierung beim fuddeln zu helfen. Diese Regierung muss jetzt Farbe bekennen, nicht mehr, nicht weniger. Genau das sorgt für Transparenz und das ist gut so.

    Denn was hat das Verfassungsgericht eigentlich entschieden?

    Das Verfassungsgericht hat entschieden, dass man Schulden doch bitte Schulden nennen soll und man vernünftig bilanzieren muss und zwar den Bundeshaushalt für das Jahr 2023 wie üblich vom 01. Januar bis zum 31. Dezember DES JAHRES und man eben nicht Schulden quasi auf rückwirkende Haushaltsjahre aufnehmen darf.

    Die Regierung kann Ihren Wunschliste ohne Probleme finanzieren. Sie muss sich nur ehrlich machen und die Schuldenbremse für 2024 erneut aussetzen. Dieses ist mit einfacher Mehrheit im Bundestag möglich allerdings muss man dann bekennen, dass man mit den sprudelnden Steuereinnahmen nicht auskommt und Schulden aufnimmt.

    Ohne Ende Futter für die Opposition und sicherlich für die FDP kaum hinnehmbar, würde das zusammenschmelzen auf das absolute Kernklientel von vielleicht 3-4 % bedeuten.

    Jetzt muss man für seinen Lösungsweg werben, ihn erklären und nicht verklären indem man Schulden zu Fonds oder Vermögen umbenennt. Sehr gut für unsere Demokratie.

    Ich schließe mich @45 an. Lindner wird umfallen. Wer wettet dagegen?

     
  12. 45

    @44 Benno Die Sorgen der Menschen wurden durch das Handeln der Regierung verstärkt. Ich würde beunruhigender finden, wenn eine Opposition sich zu diesem Thema nicht laut meldet. Außerdem hatte die Union die Sache ja vors Verfassungsgericht gebracht. Das ganz große Triumpfgeheul blieb aber eher aus, finde ich. Mit „zu große Schuhe“ und „Sie sind als Bundeskanzler nicht geeignet“ gab Merz sich aus meiner Sicht noch recht gemäßigt. Er kann ja auch noch ganz anders, wie wir wissen.

    Sie glauben aber nicht, dass die Regierungskoalition jetzt eine Wunsch-Streichliste der Union abarbeiten würde, oder? Wünsche hat die Union allerdings.

    Meine Stimme ging bei der letzten Wahl auch ans Regierungslager, deshalb erwarte ich jetzt eine realistische Politik. Aber wahrscheinlich wird eine Notlage deklariert, die Schuldenbremse für 2024 ausgesetzt. Die nächsten Wahlen sind zu nah.

     
  13. 44

    @ 43:
    „…Dass die Opposition das nutzt, liegt in der Natur einer Opposition….“
    Das eine Opposition auf Fehler der Regierung wartet, um diese für ihre eigenen Interessen auszunutzen, ist ok. Aber in dieser heiklen Situation, wo manche Menschen womöglich Sorgen haben, ? Das Signal, was davon ausgeht, finde ich in dieser Situation nicht gerade ermutigend bzw. beruhigend.
    Und dann noch die Stichelei untereinander, fördert auch nicht gerade Vertrauen.

    Ich hätte mir gewünscht, dass der Kanzler einmal zu dem Bockmist steht, der da verzapft wurde und zum anderen, dass Fritze Merz ein Signal sendet, was da heißt, wir machen das, gemeinsam bekommen wir die 60 Milliarden zusammen. Nach der Rede von Herrn März habe ich da wenig Hoffnung.

    Benno

     
  14. 43

    @42 Benno Jetzt machen Sie es aber zu einfach bezüglich der 60 Milliarden. Erstmal hat hier ja die amtierende Regierung Mist gebaut. Dass die Opposition das nutzt, liegt in der Natur einer Opposition.

    @Max Knippert Jetzt habe ich mir das Video des Vortrags von Peter Kruse mal genauer angeschaut…. und habe etwas gelitten. Ok, ist ein Impulsvortrag, im ersten Teil geht es seehr ausführlich um die Macht der sozialen Netzwerke, auch sehr vereinfacht. Im zweiten um Ergebnisse von „Forschung“. Da ich mich beim ersten Teil gefragt habe, was will er verkaufen, habe ich mal nachgesehen. Er war ja kein ordentlicher Professor, wie man so sagt, keiner, der habilitiert hat, sondern jemand, der aus der Praxis heraus auch was an der Uni macht, nebenbei, ein so genannter Honorarprofessor. Vor allem aber war er Unternehmensberater im HR-Bereich: geschäftsführender Gesellschafter des Methoden- und Beratungsunternehmens nextpractice GmbH in Bremen. Wurde auch mal als Netzwerk-Guru betitelt und hat in verschiedensten Gremien beraten. Seine „Forschung“ hat er vor allem in Unternehmen betrieben, indem er dort ein von seiner GmbH entwickeltes Erhebungsinstrument eingesetzt hat, das im Ergebnis vor allem beeindruckende Visualisierungen der Daten ermöglicht. Die Kategorien, die für die Erhebung verwendet wurden, sind sehr oberflächlich, nach dem, was in dem Vortrag zu sehen war. Mich hat es sehr gelangweilt.

    Aber der Aspekt soziale Medien ist bei dem Thema, das wir besprochen haben, schon ein wichtiger. Da können plötzlich einzelne Personen oder kleine Gruppen ein ungeheure Macht bekommen. Das gilt für alle – und setzt auch Demokratien unter Druck. Das Thema Fake News und Einsatz von Bots zur Beeinflussung von Wählerverhalten und Meinungen kommt noch hinzu, wie z. B. beim Wahlkampf in den USA schon festgestellt wurde.

     
  15. 42

    Tja, das Thema Zuwanderung und Integration ist schon ziemlich von der AfD „besetzt“ und hat es viel früher erkannt, dass vielen Bürgern der Schuh auch dort drückt, und nutzt dieses aus. Wer nun von den etablierten Parteien auf diesen Zug aufspringt, wird den Vorsprung der AfD bei diesem Thema nicht mehr einholen.

    Die Frage, die ich mir stelle: warum schauten die etablierten Parteien so lange weg? Haben diese keine Lösungen gehabt?
    Was passiert, wenn die demokratischen Parteien vor brennenden Problem sich die Augen und Ohren wie kleine Kinder zuhalten, sehen wir im Wahlausgang in den Niederlanden. Wie aber auch der Wähler mobilisiert werden kann, haben wir in Polen gesehen. Frage nun auch hier: machen sich die demokratischen Parteien sich die Mühe?
    Wenn Fritze Merz zum Beispiel meint, er wäre ein toller Hecht, weil er dem Kanzler an den Kopf wirft, dass Ihm die Schuhe so groß seien und er nicht für den Job als Kanzler geeignet ist, aber noch nicht einmal ansatzweise eine Idee hat, wie das 60 Milliarden-Loch zu stopfen sei, dass ein Herr Kubicki Spitzen gegen den Koalitionspartner R. Habecki bezüglich Heizungsgesetz abgibt, entsteht bei mir der Eindruck, dass die Herren mit sich mehr beschäftigt sind, als mit den Sorgen und Nöten der Bürger und deren Problemlösungen.
    Nur nachher am Wahlabend mit einem langen Gesicht da stehen und womöglich die Schuld beim Wähler suchen…

    Benno

     
  16. 41

    @Max Knippert

    ich möchte unterstreichen, dass es schwierig ist, Ihnen zu folgen.

    Sie bemängeln die vielen Nebengleise, die in den Kommentaren aufgemacht werden und eröffnen dann umfangreich mit dem Thema Schulessen in Kleve. In einem Artikel der das Wahlergebnis im Nachbarstaat zum Thema hat.

    Sie beschreiben wie wichtig es ist Themen greifbar zu machen, weshalb Sie lokale Beispiele anbringen würden um dann 2 Zeilen später die Ihrer Meinung nach großen weltweiten Problem unter die Leserschaft zu bringen.

    Die Migration ist erst kein Problem dann gleich ein gigantisches

    Ich kann schon erahnen was Sie sagen wollen, wie Sie denken und was Sie meinen aber Sie machen es einem nicht einfach.

    Wenn Sie die 50% in Ihren Augen „Verlierer“ verstehen wollen dann lesen Sie die Posts von Anmerkung aufmerksam. Er trifft den Nagel sehr sehr sicher auf den Kopf, seine Analyse ist erfrischend unaufgeregt und genauso richtig wie auch der Kommentar in der NZZ.

    Eine Bereicherung für die Kommentarspalte.

     
  17. 40

    @HW Böhmer:

    Sehen Sie, im Gegensatz zu Ihnen habe ich mir die Mühe gemacht um die Texte zu prüfen- und nichts besonderes gefunden.

    @36 hat es bereits prägnant formuliert: „Heinz-Willi Böhmer – Doch, es spielt eine Rolle bei der Interpretation von Informationen“

    Dann erzählen Sie doch mal, was Ihrer Bewertung nach „erdbebenträchtigen bei den Dokumenten der EMA erscheint.

     
  18. 38

    @37 Hier fehlte was: Nun gehen Sie sogar so weit zu sagen, dass wir auch mit Millionen weiterer Geflüchteter in kurzer Zeit klarkommen müssten.

     
  19. 37

    @30 Max Knippert

    Was Sie als „kontinuierlich aneinander vorbeirreden“ bezeichnen, ist aus meiner Sicht dadurch entstanden, dass wir auf verschiedenen Ebenen argumentieren.

    Ich bewege mich auf der Metaebene „wie ist es zu sehen, dass so viele rechts wähen und was sollte die Politik tun“. Sie bewegen sich auf der Ebene „ist es richtig/falsch rechts zu wählen und wie kriegen wir die Leute wieder auf Kurs“ incl. persönlicher Sichtweise dazu.

    Sie hatten in dem Zuge eine These präsentiert, die ich nicht teile und aus der ich folglich aus nichts ableiten möchte. Die These von den Gewinnern/Verlierern ist auch nicht haltbar, weil es Untersuchungen gibt, die festgestellt haben, dass rechts von sehr vielen aus der gesellschaftlichen Mitte gewählt wird, die befürchten, etwas verlieren zu können. Dann gibt es die, die ein verfestigtes rechtsextremes Weltbild haben (aus allen Gesellschaftsgruppen) – überschneidet sich teilweise mit den vorher Genannten. Und die eher spontanen Protestwähler, die eigentlich nicht rechts wählen wollen, aber das Gefühl haben, die Politik nimmt sie nicht wahr. Die mit verfestigten rechtsextremen Vorstellungen wird man kaum „zurückholen“ können (falls sie je woanders waren). Die anderen schon.

    Wie, da gehen jetzt unsere Sichtweisen grundsätzlich auseinander. Sie meinen, durch ein besseres Miteiander vor Ort. Ich meine, durch eine andere Politik (aber nicht durch die AfD).

    Sie selber stellen fest, dass Migration „gigantische Probleme“ mit sich bringt. Das Wort „gigantisch“ hätte ich jetzt gar nicht verwendet, aber von mir aus auch „gigantisch“.

    Nun gehen Sie sogar so weit zu sagen, dass wir auch mit Millionen weiterer Geflüchteter klarkommen müssten. Man kann sich aber keine Gesellschaft backen. Auch noch so viele Sozialkurse für ein besseres Miteinander würden nicht verhindern, dass wir dann tatsächlich gigantische Problem hier bekämen.

    Btw: Wenn es die AfD nicht gäbe, wäre das Thema Migration auch auf dem Tisch. Dass Handlungsbedarf besteht, haben auch schon linksstehende Politiker erkannt.

    Meine Meinung: Die bürgerlichen Parteien sollten handeln und nicht abwarten, bis die AfD dazu Gelegenheit bekommt.

    Wenn Sie sagen, die, die gegen die irreguläre Migration sind (um Kriegsflüchtlinge ging es dabei nicht), sind auf dem falschen Kurs, dann gehören Sie zu denen, die noch mehr Protestwähler verursachen könnten.

     
  20. 36

    @33 Heinz-Willi Böhmer Doch, spielt eine Rolle bei der Interpretation von Informationen.

    Jetzt kommen Sie mit Dr. Shankara Chetty…

    Dann schauen Sie mal hier:
    https://faktencheck.afp.com/http%253A%252F%252Fdoc.afp.com%252F9TQ4MT-1

    Die AFP (Agence France Presse) ist eine renommierte international aufgestellte Nachrichtenagentur, die seit 2017 auch einen Faktencheck-Dienst hat (das deutschsprachige Team seit 2020).

    Bei einer Website mit dem Namen „aerzte-nicht-kammer“ sollte man schon genauer hinschauen.

     
  21. 35

    Auch hier möchte ich auf die Eingangsüberschrift des Blogs zurückgreifen:
    „Wilders-Triumph in den Niederlanden: An Nimwegen hat’s nicht gelegen“
    Ja, wer war denn nun der Übeltäter?

     
  22. 34

    @ 33:
    hätten Sie auch mal seriöse Quellen?
    Christian Fiala
    „…Aufmerksamkeit erregte er u. a. durch das Bestreiten wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse der Virologie zu AIDS und COVID-19, während dessen Pandemie er als Quarantänekritiker und Masken- sowie Impfgegner auftritt. …“
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Fiala

    oder hier tkp.at
    https://tkp.at/2023/01/19/ermaechtigungsgesetz-2022-ein-jahr-impfpflicht-wehret-den-anfaengen/

    Puh, ich dachte, das hätten wir schon längst hinter uns gelassen…..

    Benno

     
  23. 33

    @29 EMA, Corona und de Graaff

    Wer die Fragen gestellt hat ist doch wohl nicht von Belang.

    Zu Ihrem Stichwort „Bilder von Beatmungen“ möchte ich Sie auf folgenden Link aufmerksam machen:

    https://aerzte-nicht-kammer.at/zusammenfassung-des-interviews-mit-dr-shankara-chetty-gefuehrt-von-dr-alina-lessenich-im-rahmen-des-impfausleitungskongresses-im-juni-2023-online/

    Laut anderen Berichten wurden insgesamt über 10000 Patienten derartig behandelt. Natürlich keine Studie, aber gewiss bedenkenswert.

     
  24. 32

    @Max Knippert

    Leider sind Sie es, der die Leute unterschätzt.

    Früher sind Sie oft schnell persönlich und unsachlich geworden, wenn Ihnen eine andere Meinung nicht gepasst hat.

    Das haben Sie geändert und das ist auch gut so. Aber leider ist Ihre unterschwellige Überheblichkeit jedem Ihrer Sätze zu entnehmen.

    Man muss sich richtig Zeit nehmen, im auf Ihre mäandernden „Argumentations“-Ketten einzugehen.

    Im letzten Post präsentierten Sie abstruse Ableitungen aus einer Gewinner/Verlierer-Sichtweise-Theorie, bei der man mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund nur den Kopf schütteln kann.

    Vielleicht finde ich noch die Zeit, um inhaltlich näher auf Ihren aktuellen Post einzugehen.

     
  25. 31

    @28 Gestern Nacht war der Artikel noch nicht hinter der Bezahlschranke.

    Leider schon öfter erlebt, dass man was verlinkt und das dann kurze Zeit später nicht mehr gelesen werden kann.

     
  26. 30

    @Anmerkung

    Es ist bemerkenswert wie wir kontinuierlich aneinander vorbeireden.

    Selbstverständlich sehe ich in der Migration ein gigantisches Problem aber dieses Thema wird von Populisten instrumentalisiert. Und die Politik muss sich diesbezüglich endlich ehrlich machen. Sagen was geht und was nicht.

    Nicht ich teile die Gesellschaft in zwei Teile sondern dieser Trend vollzieht sich bereits seit Jahrzehnten und hat zu einer noch nie dagewesene Distanz bzw. Unfähigkeit geführt überhaupt noch zusammen zu reden, diskutieren und streiten. Ich kann natürlich nicht erwarten das Sie sich sich eine Stunde Zeit nehmen für meinen Link aber wenn sie vorspulen und bei Minute 40 einsteigen finden Sie wissenschaftlich valide Daten die Besorgnis erregend sind was den fehlenden Zusammenhalt innerhalb unserer Gesellschaft angeweht. Das ist meiner Meinung nach das größte Problem weltweit weil es jeden Lösungsversuch, egal zu welchem Thema, im Keim erstickt. Da kommt die Migrationsdebatte sozusagen on top.

    Ich teile Ihre Meinung wenn Sie sagen „Wenn mittlerweile schon die Niederländer bereit sind, für ihre Wünsche jemanden wie Wilders zu wählen, ist es fünf nach 12, finde ich.“

    Der Migrationsforscher Gerald Knaus gefällt mir persönlich sehr gut aber ich will weg von dieser Dauer-Debatte – den davon profitieren die Falschen.
    Ob Asylverfahren außerhalb von Europa stattfinden oder wieviele Menschen Deutschland zusätzlich noch aufzunehmen im Stande ist kann weder am Stammtisch noch bei Kleveblog entschieden werden. Aber wie wir alle miteinander umgehen wollen sehr wohl.

    Was passiert, ich konstruiere jetzt einmal, wenn Israel von Iran angegriffen würde und von knapp 10 Millionen Israelis müssten in Kürze Millionen in Deutschland aufgenommen werden? Oder Russland gewinnt Oberhand in der Ukraine…
    Hoffentlich passiert das niemals aber ich will sagen das wir nicht wissen was uns noch erwartet. Und dann helfen keine Quoten oder Mauern sondern dann gilt es die Gesellschaft mitzunehmen in einem solidarischen Miteinander. Nach 44 hat es wohl niemand als Herzensangelegenheit betrachtet Deutschland wieder auf die Beine zu stellen aber es war NOTwendig ein humanitäres Minimum und Gleichgewicht wieder herzustellen denn die Welt ist keine Scheibe wo irgendetwas hinunterfällt. Ungerechtigkeit und Leid bleibt und ist letztlich eine Last für Alle.

    Ihr Satz „Menschen, deren Bedürfnisse nicht wahrgenommen werden über längere Zeit, werden ohnmächtig wütend und dann eben auch destruktiv.“ ist genau der Punkt. Es gibt wieder Krieg in Europa und ja, Menschen die ohne Bleibeperspektive anklopfen müssen wieder nach Hause geschickt werden. Aber manchmal ist das so eine Sache mit dem Zuhause. Die wollen einen mitunter nicht und bei dieser Scheinlösungsdebatte wird leicht vergessen das der überwiegende Anteil von Migranten aus Kriegsgebieten kommen und sehr wohl Bleiberecht haben. Das ist ein deutsches Grundrecht und ich hoffe das ändert sich auch niemals.

    Wir befinden uns in einem Dilemma aber das sagt die Bundespolitik nicht weil sie uns Bürger meist für dämlich halten. Wir werden wieder lernen müssen mit Missständen zu leben ohne dabei unsere Menschlichkeit zu verlieren.

     
  27. 29

    @23 Niederrheinstier

    Ja, Wilders macht keinen guten Eindruck. Das ist bei seiner Lebensweise auch kein Wunder. Soziale Isolation ist nicht gesund. Seit langem steht er unter Polizeischutz, kann nicht einfach mal draußen rumlaufen, sieht seine Frau nur ein- oder zweimal in der Woche und schläft nach eigener Aussage zu wenig. Nur über Social Media ist ein „Kontakt“ mit der Öffentlichkeit möglich und Anwesenheit in der Welt vortäuschbar. Darin ist er gut.

    Frage mich, wie er unter diesen Bedingungen überhaupt ein politisches Amt ausfüllen will.

     
  28. 28

    @27 Heinz-Willi Böhmer

    Marcel de Graaff ist ein niederländischer Rechtspopulist. Von 2012 bis 2014 war er Fraktionschef der PVV (Wilders Partei) in den Niederlanden. 2014 ging er für die PVV ins EU-Parlament. In der Rechtsfraktion dort übernahm er 2015 zusammen mit Marine Le Pen (damals noch Front National) den Vorsitz. Seit 2022 ist er Mitglied der Partei Forum voor Democratie (FVD), ebenfalls eine rechtspopulistische niederländische Partei.

    Nur damit klar ist, wer die Anfrage bei der EMA gestellt hat und mit welchem Hintergrund.

    Die Berliner Zeitung hatte das Thema auch aufgegriffen:

    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/corona-impfungen-ema-enthuellt-schockierende-fakten-war-die-impfkampagne-berechtigt-li.2162526

    Na ja… immerhin hörten mit den Impfungen die Bilder von den vielen bäuchlings Beatmeten in den Krankenhäusern langsam auf… und dass die Impfungen bei den Geimpften vor allem einen schweren Verlauf verhindern und weniger die Ansteckung, war auch klar.

     
  29. 26

    @Bernd Rütgens:

    Auch Sie möchte ich bitten, den oder die Links zu den geleakten Verträgen von Pfizer mit Süfafrika bzw. glaubhaftes hier einzustellen.

     
  30. 25

    @21: Das erklärt aber nicht das sinnfreie Impf-Geschwurbel.
    Sind Konzentrationsstörungen das neue „mausgerutscht“? Oder ist dieses Long-Doofid schuld?

     
  31. 24

    @Heinz-Willi Böhmer:

    würden Sie hier bitte einen direkten Link, zu der von Ihnen erwähnten EMA Veröffentlichung mit Erdbebenpontial einstellen?

     
  32. 23

    @8 Anmerkung
    Mmuuuh, auf dem Bild aus der NZZ, das Herrn Wilders leicht nach vorne gebeugt zeigt, sieht er für mich irgendwie nicht gerade vor Gesundheit strotzend aus. Als selbstgeforderter Leitstier sollte er jedoch besser vor Kraft strotzen und von allen Seiten topfit aussehen, mmuuuh also so wie ich. Stattdessen wirkt Herr Wilders mit seinem unter einem Sakko versteckten, offensichtlich recht dürren Oberkörper, seinem leichten Buckel, die durch die Beugung nach vorne leicht zusammengefallen zu sein scheinende Lunge und seinem Leberfleck auf der Wange auf mich vermmuuuhtlich alles andere als kraftstrotzend und topfit, mmuuuh Herr Wilders scheint eher reif für eine Kur auf einer Insel im Wattenmeer. Mal schauen, ob sich deshalb während der vor kurzem ausgerufenen fünften Jahreszeit ein paar Personen schon ihre Haarpracht zu einem Double herrichten und ihr Anlitz entsprechend schminken lassen sowie fleißig ins Bild drängen werden, mmuuuh so wie es bei Putin und seinen vermmuuuhtlichen Doppelgängern vermmuuuhtlich auch zugeht.

     
  33. 22

    @19 Bernd Rütgens

    Schön, dass es noch Stimmen wie Ihre gibt!

    Eigentlich hätte es nach der EMA Veröffentlichung ein Erdbeben geben müssen.

    …aber Lügen haben leider die Oberhand.

     
  34. 21

    @18 MvomA

    Sie haben einen Rechtschreibfehler gefunden! Ich bin richtig stolz auf Sie!

    Vielleicht erfahren Sie ja auch mal nach 25jährigem Ruhestand, was Konzentrationsstörungen bewirken können.

    Aber vielen Dank für Ihre Eifrigkeit!

     
  35. 19

    @ 18)
    Das sind die ganzen Volltrottel, die sich mit dem unerforschten Genzeugs haben impfen lassen.
    Aus den geleakten Verträgen von Pfizer mit Süfafrika:
    Unknown efficacy
    Unbekannte Wirksamkeit
    Unknown advertse events
    Unbekannte Nebenwirkungen
    Unknown long term effects
    Unbekannte Langzeitwirkungen

     
  36. 16

    @12 Max Knippert

    Sie teilen die Gesellschaft je zur Hälfte in die ein, die sich als Gewinner sehen, und die, die sich als Verlierer sehen.Wie sehen Sie sich denn? Ihrer Logik folgend müssten Sie sich auf der Gewinnerseite sehen.

    Und glauben Sie, dass alle „Verlierer“ den gleichen durch – wie Sie sagen – Instrumentalisierung manipulierten Blick auf das Thema Migration haben? Und alle „Gewinner“ nicht?

     
  37. 15

    In einer Demokratie bekommen die Menschen das was sie gewählt haben. Blöd nur wenn es nicht das ist was man die Menschen wollten. Dafür gibt es im wesentlichen zwei Gründe:

    1) Wahlversprechen und Politiker die das Gegenteil machen von dem was sie vorher gesagt haben. Wer hätte damals hier bei uns zum Beispiel grün gewählt für Kohlekraftwerke unter Vollast und gesteigerte Waffenexporte?

    2) Wenn Menschen nicht weit genug denken und nicht beachten das man viel wünschen aber nicht alles haben kann.

    Genau das ist hier ein Problem. Ich mache mir da nur wenig Sorgen ob ich noch in die NL fahren kann. Sicher ein schönes Land, aber Sorgen mache ich mir über ganz andere Sachen. Wenn Europa schwächer wird, was passiert dann wohl am Ende? Sollte ich besser Russisch oder Mandarin lernen?

     
  38. 14

    @Max Knippert

    „(…) Similarly, international migration can provide countries of destination with needed human resources and talent, but may also give rise to social tensions. Effective international migration policies must therefore take into account the impact on both the host society and countries of origin.“

    UN-Studie „Replacement Migration“, 2001, S. 104, ISBN 92-1-151362-6
    abrufbar unter: https://archive.org/details/UNMigrationReplacement/mode/2up

    Wenn das nicht mehr gewährleistet ist, nämlich die Berücksichtigung der Interessen der Gesellschaft des Gastlandes, dann wählt diese Gesellschaft eben irgendwann diejenigen, die ihr Besserung verspricht. Das ist kein Populismus, sondern politische Realität.

     
  39. 13

    @12 Max Knippert Jetzt sind sie schon bei „den übermächtigen weltweiten Problemen“. Welche Sie genau meinen, lassen Sie offen. Nein, für alles sind Migration und deren Auswirkungen nicht die Ursache.

    Kehren wir deshalb zurück zu den Problemen in Europa. Darum ging es.

    Meine Sicht der Dinge beruht nicht auf dem, was Andere meinen. Rasonyi hatte aber gut auf den Punkt gebracht, wie ich es sehe. Und das schon etwas länger als der Artikel alt ist.

    Wenn Sie in (den Folgen) der Migration in der EU keine Ursache für den Rechtsruck sehen, gibt es kaum eine Diskussionsgrundlage zwischen Ihnen und mir. Gerade hatte Wilders genau deswegen einen „Monstererfolg“, wie der der Spiegel es nannte.

    Gleichzeitig sehen Sie im Hinblick auf die Europawahl eine „Zeitenwende“ kommen, die uns „brachial“ vor Augen führen wird, wo wir stehen.

    Was denn nun?

    Ich verstehe aber langsam, was Sie meinen. Dass die Wähler nur scheinbar einen Grund haben, ganz rechts zu wählen.

    Geschenkt. Es ändert aber nichts daran, dass sie wegen ihrer Sicht auf die Migration so wählen. Als Protest. Wie Rasonyi anmerkte, sind die Niederländer nicht über Nacht rechtsextrem geworden. Sie machen auf ihren Wunsch aufmerksam, dass die Migration verringert wird. Dass sie dafür auch anders hätten wählen können, ist klar. Aber die VVD hatte viel Zeit, sich zu kümmern.

    Ich höre Sie jetzt sagen: Es gibt doch gar kein Problem mit der Migration. Ihnen ist aber schon klar, dass Sie mit dieser Meinung in der Minderheit sind, oder?

    Wenn mittlerweile schon die Niederländer bereit sind, für ihre Wünsche jemanden wie Wilders zu wählen, ist es fünf nach 12, finde ich.

    Menschen, deren Bedürfnisse nicht wahrgenommen werden über längere Zeit, werden ohnmächtig wütend und dann eben auch destruktiv.

    Die erste Frage ist eher, warum sehen Sie so gar kein Problem in einer unkontrollierten Migration und deren Folgen?

    Man muss kein Rassist sein, um die Probleme zu sehen. Habeck hat am Wochenende noch die Parteibasis darauf aufmerksam gemacht.

     
  40. 12

    @Anmerkung
    Die Migration ist ein Vehikel derer sich Popolisten bedienen und es ist nicht die Ursache der übermächtigen weltweiten Probleme. Mich interessieren in dieser Debatte weniger Auslandsjournalisten sondern mehr Soziologen oder Psychologen.
    Wir Menschen neigen dazu uns bei Überlastung zurückzuziehen. Auf Nationen übertragen bedeutet das leider Abgrenzung nach außen hin und noch hält Europa zusammen. Leider müssen wir realistisch sein und die Europawahl wird uns brachial vor Augen führen an welcher Zeitenwende wir uns befinden

    Dann ist das heutige Europa als nicht hoch genug einzuschätzende Errungenschaft gefährdet oder gar Vergangenheit und deutschtümelei wird vom völkischem kaum noch zu unterscheiden sein.

    Aber noch einmal – die Migration ist nicht die Ursache von Rechtsruck sondern wird als solche instrumentalisiert.
    Ungleichheit, fehlende Mitbestimmung und Resignation gegenüber der Zukunft haben die Welt immer wieder in den Abgrund geführt.
    Unsere Gesellschaft hat sich nicht nur gespalten sondern die eine Hälfte sieht sich als Gewinner und die andere Hälfte als Verlierer. Ein größeres Konfliktpotential, und das weltweit, ist praktisch nicht möglich. Bei der Hälfte der sogenannten Verlierer sehen praktisch alle, Peter Kruse nennt 98%, keine Perspektive – also keine Chance auf Verbesserung ihrer Lebensumstände und haben resigniert. Ohnmacht führt zu Angst, Frust und Wut und es braucht nicht viel um daraus Gewalt werden zu lassen. Das hat Trump und anschaulich vor Augen geführt.

    Das sollte uns das Alle aufschrecken lassen. Nur zur Verdeutlichung, wir reden bei den oben genannten Zahlen über Deutschland. Dieser Umstand hat nichts mit Migration zu tun sondern ist sozusagen eine tiefenpsycholologische Analyse der Deutschen Gesellschaft. Das Migration das alles noch verstärkt bzw. das es einigen perfiden Menschen offensichtlich gelingt das für ihre Zwecke zu instrumentalisieren ist schwer zu ertragen – ändert aber nichts an der Ursachen-Folge-Betrachtung.

    Herr oder Frau ‚Anmerkung‘
    das Problem sind nicht die Anderen – sondern wir selbst!
    Wir brauchen Veränderung und keine Mauern. Mauern zementieren buchstäblich das dringlich zu verändernde.
    86% (2014) sprechen sich in Deutschland für einen Paradigmenwechsel aus. Diese Studie basiert auf 9 Jahren Untersuchung mit Interviews mit 1700 Bürgern und 600 Führungskräften. Seit 2014 ist noch einiges passiert was niemanden von uns positiv gestimmt haben dürfte.

    Mich interessiert aber allem voran die Frage was wir jetzt tun können um etwas gegenzusteuern?
    Erlauben Sie mir bitte, diese Frage an Sie weiter zu geben…

     
  41. 11

    @10 Max Knippert Genau, Rasonyi ist seit 2015 Leiter der Auslandsredaktion der NZZ und beobachtet die Entwicklungen in Europa. (Vorher war er Korrespondent in London und Berlin.)

    Sie schreiben:
    „Der Rechtsruck liegt aber natürlich nicht an der sogenannten Migrationsfrage“

    Ich habe schon bei Ihrem ersten Post bemerkt, dass Sie dieser Meinung sind. Und deshalb genau die Antwort, die ich Ihnen schon gegeben habe.

    Das Thema Migration und die Auswirkungen sind der entscheidende Grund für den Rechtsruck in Europa. Wenn Sie das negieren, sind Sie ein Paradebeispiel für die, die das Problem ignorieren. Oder jemand, der den Überblick nicht hat. Es gibt übrigens auch in Deutschland kaum noch Medien, die die politischen Auswirkungen nicht erkennen.

    Klientel- und Hintertürpolitik.gab es immer schon und in der Vergangenheit eher mehr als weniger.

     
  42. 10

    @8 Anmerkung

    Auch Sie haben ihre Antwort schon formuliert noch bevor Sie sich mit meinen Argumenten auseinandergesetzt haben oder ich habe mich nicht verständlich genug ausgedrückt. Lassen wir das mal dahingestellt bleiben.
    Beispiele funktionieren dann am besten wenn sie greifbar sind, darum habe ich welche aus Kleve benutzt. Hintertür-Absprachen und Klientelpolitik ist das Ausklammern von Gemeinwohl-Interessen. Und die dadurch entstehende gesellschaftliche Spaltung ist sehr wohl ein Grund für Wahlergebnisse und das überall – den es ist ihr Nährboden.
    Der von Ihnen zitierte Peter Rásonyi ist ein Auslandsjournalist und er hat genau diese Perspektive. Der Rechtsruck aber liegt natürlich nicht an der sogenannten Migrationsfrage sondern hat viele Gründe und immer wenn es komplex wird werden die Antworten vorschnell vereinfacht.
    Hier ein Link um weitere Perspektiven aufzuzeigen.

    (https://www.tagesspiegel.de/internationales/rechtsruck-in-europa-warum-sind-rechte-parteien-so-erfolgreich-9617606.html)

    Ich habe den Eindruck das Sie davon überzeugt scheinen das wenn es keine Migration gäbe die Welt eine heile wäre… Aber ich kann mich natürlich auch täuschen.

    Aber Sie haben recht, es geht um deutliche größere Themen oder sogar um DAS Thema.

    Das größte Thema und zwar weltweit ist das Auseinanderdriften von Gesellschaft an sich. Die eine Hälfte denkt an das Ich und die Andere denkt an das Wir. Das klingt so verführerisch simpel aber ist es natürlich nicht. Ich Maße mir nicht an die zugrundeliegenden ‚Kulturellen Kraftfelder‘ wie Peter Kruse das nennt deutlich zu machen. Daher ein Link der leider 1 Stunde Zeit erfordert. Diesen Inhalt würde ich gerne jedem Politiker, Arbeitgeber sowie jedem Lehrer, Multiplikator und Entscheider ans Herz legen.

    https://youtu.be/3mpgYBKig5M?feature=shared

    Kurz um: Wir müssen uns die Sinnfrage stellen wohin wir mit welchen Werten in unsere Gesellschaft wollen. Und das immer an dem Ort wo wir leben – in Kleve

     
  43. 9

    Es sollte zu aller erst den Holländern überlassen bleiben wie sie ihr ,wahrlich gebeuteltes ,Land verändern wollen, da ist der“ Narco Staat Holland“ US DEA lange nicht das größte Problem .Der abwertende oft beleidigende Stil div. Deutschen Holland „Experten“ ⏬ 🚽 Sie sollten sich besser um reichlich vorhanden Probleme +den Müll vor der eigenen Türe kümmern. Schönen Sonntag ! 😁 🍻

     
  44. 8

    @5 Max Knippert Den ersten Abschnitt ihres Posts hätten Sie komplett weglassen können. Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog…

    Schön, dass Sie auf Probleme der Klever Kommunalpolitik hinweisen.

    Allein, Probleme dieser Art sind weder die Ursache des Wahlergebnisses in den Niederlanden noch der Umfragewerte für die AfD hier.

    Es erstaunt mich immer wieder, wie an den großen Themen/Problemen vorbeidiskutiert wird. Einige meinen ja auch, es lag nur an falsch gesetzten Wahlkampfthemen.

    Hier steht, woran es liegt und unter welchen Umständen ein weiterer Rechtsruck in Europa zu erwarten ist:

    https://www.nzz.ch/meinung/geert-wilders-triumph-europas-migrationspolitik-laeuft-schief-ld.1767426

    Da kann der „Guardian“ einpacken. Jeder Ampel-Politker sollte sich das übers Bett hängen und jeden Morgen neu lesen.

    Sonst ist es vielen Leuten irgendwann noch gleichgültiger, was sie bei einer Wahl alles in Kauf nehmen.

    Wilders‘ ist übrigens rhetorisch sehr gut. Ich habe eine Wahlkampfsendung gesehen, in der er Frans Timmermans, der rhetorisch alles andere als ungeübt ist, in die Ecke gestellt hat. Dann hat Wilders im niederländischen Parlament das eindrücklichste Statement zu Israel und Hamas aus aktuellem Anlass abgegeben, das ich in Europa gehört habe (was ihm natürlich lag). Das Gegenteil eines rechtsextremen Klischees. Nicht zuletzt hatte die Spitzenkandidatin der VVD, eine türkischstämmige Niederländerin, die Zusammenarbeit mit Wilders, der sich zuletzt gemäßigter gegeben hat, nicht ausgeschlossen. Die Ministerin steht selber für eine sehr konservative Einwanderungs- und Asylpolitik.

    Kurzum: Wilders erschien vielen Niederländern (jetzt) wählbar.

     
  45. 7

    @Guido von Oertzen Wenn dies den verbrecherischen Sumpf der grenzüberschreitenden Arbeitnehmerüberlassung eindämmen würde, wäre das immerhin ein Fortschritt. Aber ich gehe davon aus, dass diese wie viele andere Forderungen an der politischen Realität zerschellen werden. Es würde nämlich zu einem höheren Lohnniveau führen und damit seine sozialpolitischen Versprechen („mehr Geld im Portemonnaie“) zunichte machen (höhere Verbraucherpreise).

     
  46. 6

    Zu Wilders‘ Programmatik zählt ja u. a. ein Austritt der Niederlande aus der EU sowie dann zukünftig notwendige Arbeitserlaubnisse für nichtniederländische Arbeitnehmer in den Niederlanden. Das dürfte negative Auswirkungen für unsere Grenzregion und insbesondere deutsche Arbeitnehmer/Arbeitspendler in den Niederlanden haben. Das bereitet mir Sorgen.

    Die Ergebnisse in Nijmwegen können leider nicht darüber hinwegtrösten, dass Wilders gerade in der Provinz Limburg viele Hochburgen hat.

     
  47. 5

    Ich habe gezögert bei Kleveblog zu schreiben weil es nahezu unmöglich ist ein Gespräch mit einem roten Faden zu führen. Zu viele Nebengleise (oder Beiträge hinter einander zum selben Thema) und am Ende sind es letztlich alles für sich Monologe.
    Es werden keine neuen Erkenntnisse geschaffen sondern Stadtpunkte wiederholt. Kurz um – das bringt keinen weiter und ich frage mich gelegentlich ob Ralf sein eigener Blog ihn nicht maßlos langweilt, abgesehen vom Schreiben seiner eigenen Texte 😉

    Aber wo kann man und frau sich in Kleve hörbar zu Wort melden wenn einem wirklich etwas unter den Fingernägeln brennt?
    Im Klever Rat oder in den Ausschüssen leider auch nur fragmentarisch und Entscheidungen sind meist schon vorher getroffen bevor die Ausschüsse tagen. Aber das soll jetzt nicht mein Thema sein.

    Kleve ist die niederländischste Stadt Deutschlands und selbstverständlich sollten wir die Wahl zum Anlass nehmen über Nachbarschaft im Allgemeinen einmal nachzudenken. Den Nachbarschaft ist nichts anderes als Miteinander und genau das steht überall zur Disposition. Die Gesellschaft spaltet sich mehr und mehr – es ist unübersehbar.

    Vermutlich gibt es keine Klever Familie die nicht direkte niederländische familiäre Verbindungen besitzt und sei es vor einigen Generationen. 23,6% der Niederländer haben die PVV gewählt und bei uns würden heute 22% die AfD wählen. Nach der Schuldenbremsen-Debatte und den bekanngewordenen Schattenhaushalten dürften wir den Niederländern aktuell bei den Prozentzahlen um nichts nachstehen!

    Der Rechtsruck in Europa und der Welt macht mir schlichtweg Angst. Und dabei geht es mir nicht um Personen wie Aiwanger, Höcke oder Wilders sondern um die Rahmenbedingungen die Menschen dazu bewegen diese ‚Gesellschaft spaltenden Menschen‘ zu wählen. Harald Schmidt hat es „…den Schnauze-voll-Faktor“ genannt.
    Die Unzufriedenheit der Menschen ist verständlich und auch ich habe die Schnauze voll von so vielem wie z.B. auch Hintertür-Absprachen.

    In Kleve wurde ohne Beteiligung und Beschlussfassung des Rates beispielsweise 13,7 Millionen für die Bahnhofsunterführung ‚locker gemacht’… vermutlich ist das auch ein ‚Sondervermögen‘ was unseren Enkeln noch schwer im Magen liegen dürfte.

    Ich würde ein Teil des Geldes lieber in der Ausweitung der Schulsozialarbeit in Kleve stecken sowie in der Bereitstellung eines kostenloses Schulessens für jedes der 6275 SchülerInnen und zwar für Frühstück und Mittagessen! Das würde über den Daumen ca. 6 Millionen kosten aber natürlich jedes Jahr. (75% der Eltern können es sich aber selber leisten sodass lediglich 1,5 Millionen übrig blieben).

    6 Jahre Essen für alle bedürftigen Kinder in Kleve oder eine Unterführung am Bahnhof?

    Ab 2030 ist es gesetzlich sowie verpflichtend jedem Kind ein – kostenloses – Mittagessen zur Verfügung zu stellen. Das wurde bestimmt bei all den neuen Schulbauten berücksichtigt…

    Wenn beispielhaft solche Debatten, und viele andere, nicht geführt werden können und vieles bereits hinter verschlossenen Türen entschieden wurde – wird der ‚Schnauze-voll-Faktor‘ auch in Kleve immer größer werden.
    Insbesondere von Armut Betroffene oder gefährdete Menschen fühlen sich nicht nur sondern sind definitiv von Teilhabe abgehängt. In Deutschland sind das Durchschnittlich 16,9 Prozent.
    Bei 53.000 Klevern sind dies knapp 9000 Menschen.

    Wenn es der Klever Politik nicht gelingt diesem Umstand buchstäblich Rechnung zu tragen werden wir im September 2025 einen Rat haben der sich nicht wesentlich von den Ergebnissen anderswo unterscheidet.

     
  48. 4

    Mich kotzen diese glatten, rechten Nichtsnutze an. Keine politische Verantwortung jemals gehabt, und wenn dann schlachten sie ihr eigens Volk und anders Denkende ab. […]

     
  49. 3

    Anstatt über die angeblichen Missstände im Nachbarn herumzupöbeln, sollten man die
    verbleibende Zeit bis zur Einführung es digitalen Euro besser nutzen, um Lebensmittel-
    vorräte anzulegen, und noch vorhandenes Vermögen in Edelmetalle umzuschichten.

    Denn nach der Einführungsphase des digitalen Euro bestimmen die EU Politiker direkt über
    unser Vermögen; und diese sind offensichtlich nur Marionetten der Wall Street und des
    Silicon Valley.

     
  50. 1

    Ergänzung: In den kleineren Gemeinden der Grenzregion sieht es etwas anders aus.

    Berg en Dal (Groesbeek, Millingen aan de Rijn, Ubbergen) 27,7 Prozent für die PVV
    Montferland (’s-Heerenberg) 32,2 Prozent für die PVV
    Oude IJsselstreek (u.a. Netterden, Gendringen) 24, 4 für die PVV