Vergänglich sind offenbar auch Bäder

rd | 20. Dezember 2011, 15:04 | 80 Kommentare

Denn sie wissen nicht, was sie tun. Deshalb hier mal ein paar allgemeine Informationen zum Thema Badekultur:

Zur Erinnerung: Die ersten größeren römischen Bäder (lateinisch lavatrina „Waschraum“, eigentlich „Abfluss“, balneum, balineum „Baderaum“) entwickelten sich vermutlich in Kampanien. In der Blütezeit dieser Region, die etwa von 500 bis 300 v. Chr. währte, war der griechische Einfluss dort sehr groß, so dass hier die für die Griechen selbstverständlichen öffentlichen Bäder entstanden. 305 v. Chr. besaß Rom die erste große Wasserleitung (Aqua Appia), und zu dieser Zeit wurde bereits ein öffentliches Bad eingerichtet. Im zweiten Jahrhundert v. Chr. war es für römische Bürger bereits selbstverständlich, Zugang zu einer öffentlichen Badeanlage zu haben. Zu den ältesten erhaltenen Thermen zählen die Stabaianer Thermen in Pompeji, die am 24. August 79 beim Ausbruch des Vesuvs verschüttet wurden und die bereits die für ein römisches Bad typischen Merkmale aufweist und über eine Unterbodenheizung (suspensura) verfügte. In Pompeji sind auch jüngere Thermen erhalten geblieben, darunter die sogenannte Vorstadttherme, die heute vor allem wegen der im Umkleideraum angebrachten erotischen Fresken bekannt ist und die Besuchern sogar den Blick auf das Meer erlaubte. Ein typisches römisches Badehaus verfügte über Umkleideräume (apodyterium), einen Schwitzraum (laconicum), ein Warmbad (caldarium), einen mäßig warmen Raum (tepidarium) und ein Kaltbad (frigidarium). Der Ablauf eines Bades war theoretisch genau festgelegt, es stand aber jedem Besucher frei, seinen eigenen Ablauf zu wählen. Nach dem Ablegen der Kleider gingen die Besucher in Holzschuhen, mit Badeutensilien und Handtuch zunächst ins Frigidarium, um sich zu reinigen. Danach folgte ein Warmbaderaum mit einer Raumtemperatur von 20 bis 25 Grad Celsius, in dem es Bänke und Wasserbecken gab. Hier konnte man sich auch von Bediensteten einölen und massieren lassen. Es folgte die Nutzung des Laconicums mit trockener Wärme oder des feuchtheißen Sudatoriums. Der zentrale Raum war das Warmbad (caldarium) mit einer Temperatur von ca. 50 °C. Wegen der Fußbodenheizung trugen die Besucher häufig Holzschuhe, um sich nicht die Füße zu verbrennen. Den Abschluss des Bades bildete wieder das Kaltbad. Einige der öffentlichen Bäder der römischen Republik befanden sich in Privatbesitz, andere gehörten dem Staat. Der für Frauen zugängliche Bereich war gewöhnlich deutlich kleiner als der, der Männern zur Verfügung stand, der Eintritt, den Frauen zu zahlen hatten, jedoch häufig höher als der für Männer. Das Preisgefüge war jedoch so gewählt, dass auch die ärmeren Schichten Zugang zu den Thermen hatten. Kinder, Soldaten und mitunter auch Sklaven mussten keinen Eintritt entrichten. Wohlhabenderen stand die Möglichkeit offen, sich zusätzliche Dienstleistungen oder Zugang zu besonderen Räumen zu erkaufen. Viele der wohlhabenderen Patrizier kamen mit ihren Sklaven ins Bad, von denen einer die Garderobe bewachte, die in einer offenen Nische im Umkleideraum lag, ein anderer trug die diversen Utensilien, ein dritter schabte ihm mit dem Schabeisen (strigilis) Schweiß und Schmutz von der Haut. Öffentliche Bäder fanden sich auch in den entfernteren römischen Provinzen. Auf deutschem Boden sind zum Beispiel in Trier und in Aachen die Überreste römischer Bäder zu sehen, auch die Kurorte Baden-Baden und Wiesbaden sind römische Gründungen. Die Thermen des Marcus Vipsanius Agrippa, die im Jahre 25 v. Chr. eröffnet wurden, waren rund 14.500 m² groß; in seinem Testament vermachte er sie 12 v. Chr. dem römischen Volk, das damit kostenlos Zugang hatte. Erst für diese luxuriösen Bäder mit ihrer symmetrischen Anlage und den überdachten Sportplätzen bürgerte sich der Begriff thermae ein. Im deutschen Sprachgebrauch werden sie auch als Kaiserthermen bezeichnet. Die einfacheren öffentlichen Bäder dagegen wurden balneum genannt. Zwei der größten dieser Kaiserthermen sind die Caracalla-Thermen (entstanden 216 bis 217 n. Chr.) und die Diokletiansthermen (entstanden 298 bis 306). Die letzte große dieser Kaiserthermen wurde 324 unter Kaiser Konstantin errichtet. Der Betrieb dieser Thermen war kostenintensiv und wurde aus Steuereinnahmen und Spenden finanziert. Im 4. Jahrhundert gab es allein in Rom neben elf großen Thermenanlagen zirka 900 öffentliche Bäder.

Was aber ist davon geblieben, nach ca. 1800 Jahren des »Fortschritts«?

1. Ein Hallenbad in Kleve. Man hat es so verkommen lassen, dass sich nunmehr eine Sanierung nicht mehr lohnt und über einen Abriss nachgedacht wird. (RP von heute, S. 1)

2. Ein Hallenbad in Bedburg-Hau. Man hat es so verkommen lassen, dass eine Sanierung nunmehr offenbar für die Gemeinde (angeblich) nicht mehr finanzierbar ist. (RP von heute, S. 3)

3. Das Wassersportzentrum Sternbusch (Kleve), eine herrliche Anlage im besten 70-er-Jahre-Stil, die dem heute grassierenden allgemeinen Planschgeist betonkühl die schöne Stirn bietet, und über die der Stadtwerke-Geschäftsführer Rolf Hoffmann nun allen Ernstes gesagt hat, die Wasserfläche sei zu groß. Wahrscheinlich wird die Anlage also aus energetischen Gründen verplanscht und ruiniert. Aber Rolf Zacher! Mann-o-Mann!

Einfach nur schlimm!

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  1. 80. Killerplautze

    @MalWasSag

    Ich stimme Dir zu. Was sich derzeit im Rat und den Fraktionen der Gemeinde Bedburg-Hau abspielt ist wohl allerunterste Schublade.

    http://www.lokalkompass.de/bedburg-hau/politik/hallenbad-ratsmitglieder-berieten-in-nichtoeffentlicher-sitzung-d127579.html

    Lies mal Kommentar Nummer 10 und Dir dreht sich der Magen um.

     
  2. 79. MalWasSag

    Naja, durch Solidarität kann man auch tief fallen und viel verlieren.

     
  3. 78. Alma Mater

    @ Jens-Uwe Habedank
    Danke für die Blumen.
    Aber:Ihre Feststellung „Besser das Wolfsgeheul herausfordern als das Verschweigen dulden“ würde ich anders angehen, indem ich mir Bundesgenossen gegen die Hartz-IV-Gesetze sowohl in Kleve als auch landes- und bundesweit (davon gibt es viele) suchen würde. Denn: Solidarität ist eine Waffe!

     
  4. 77. ralf.daute

    @Jens-Uwe Habedank Es steht jedem frei, sein Leben als solitären Kampf gegen eine übermächtige Verschwörung umzudeuten (und im Grunde könnte man den ganzen Blog hier auch so wahrnehmen), aber immerhin kommst du hier ja weitestgehend ungefiltert zu Wort (und musst dafür auch einiges einstecken). Aber hier meine “Gnade” ins Spiel zu bringen, betrachte ich als ein wenig unfair insofern, als dass es in jedem einzelnen Fall wohl erwogene Gründe gegeben hat, bestimmte Passagen oder ganze Kommentare zu streichen. Und da ich hafte, kann ich’s bestimmen. So einfach ist das.

     
  5. 76. Jens-Uwe Habedank

    @ Alma Mater: Erst einmal vielen Dank für deinen Beitrag – allein dieser war es schon wert sich zu outen. Denn, und das hast du erkannt und ausgesprochen, derartige „Diskussionskulturen“ und „Wolfsgeheul“ gehören m.E. nach offenbart; zeigt es doch den Mainstream im Thema…
    Das das nun unter „Badekultur“ lief, ist sicherlich unglücklich – aber besser als überhaupt nicht! Ich weiß, aus Erfahrung, dass man schnell in H4 landen kann – und dann fangen die Probleme erst richtig an, aber wirklich richtig! Es war mir auch bewusst, dass es eine Menge „Schmisse“ geben wird wie diese Sachen „geh’ doch erst mal arbeiten…“ usw.. Leider ist es ja so, dass dem Hartzler an für sich von Amts wegen mitgegeben wird sich schön ehrerbietig und dankbar zu zeigen und er sich am besten nicht äußern soll. Das hat man ja hier gesehen…

    Es gäbe noch ganz viel hier darzustellen – was den Rahmen sprengen würde und nicht die Gnade des Blogbetreibers findet. Meine Beweggründe hier haben mal damit angefangen, dass man mir auf den Kopf zusagte:“ Kümmern Sie sich vielleicht weniger um Schulpolitik – dann klappt es auch besser mit ihren H4-Anträgen“, nachdem man mir so ziemlich übel über allerlei (unrechtmäßig, wie bewiesen vor Gericht) “Sanktionen” zugesetzt hatte. Der Schaden aber bleibt, die „Botschaft“ der Majestäten auch.
    Was heute –nach dem Beschluss zur Gesamtschule – vor sich geht; davon will ich mal lieber hier nicht schreiben. Zu unglaublich würde es sich lesen…

    Als Fazit bleibt: Besser das Wolfsgeheul herausfordern als das Verschweigen dulden. Von daher noch mal meinen Dank für deine klaren Worte! Schweigen, weil es so verordnet wird, kann ich da schlecht – weil sich sonst gar nichts bewegt und alles so „beschissen“ bleibt wie es ist. Nun hast wenigstens du mal Stellung bezogen – was sonst nicht geschehen wäre…

     
  6. 75. Jens-Uwe Habedank

    @RdK4E: Doch – man wird mit Sicherheit in der RP darüber lesen.
    Es geht doch, etwas konstruiert aber mir wahren Begebenheiten, gegen GEO3 – und da hat noch der eine oder andere Meisterbürger ein Hühnchen mit zu rupfen; um mal in der gefiederten Sprache zu bleiben…
    Es wäre mittlerweile zu auffällig einzig und allein die RP vorpreschen zu lassen. (…)

    Die Sache mit der Greifvogelstation, und die Beteiligten, zu bringen war m.E. richtig – da auch noch GEO3 mit hineinzuziehen mag einen anderen Zweck gehabt haben…

     
  7. 74. RumsdieKuh4Ever

    @DerLaie

    Vorher sollte sich Ralf einmal mit dieser Geschichte befassen:

    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/ausgeflogen-die-greifvogelstation-ist-weg-id6198775.html

    Kleine Wette um ein Bier im Kronprinzen: wir lesen davon nix in der RP…

     
  8. 73. ralf.daute

    @Alma Mater Man kann solche Äußerungen wörtlich oder auch metaphorisch verstehen. Ich lege es meistens großzügig aus, um die Diskussionskultur zu befördern.

     
  9. 72. Alma Mater

    Welch’ widerwärtige Diskussionen laufen hier über von Hartz IV gebeutelte Menschen – und das auch noch unter dem Thema Bade-Kultur(!)?

    Es ist unglaublich, dass solche Äußerungen wie „Akzeptiere einfach das (sic!) du zur Zeit am unteren Ende der NAHRUNGSKETTE stehst. Für deine Situation kann keiner was ausser du selber. … Also tritt dir mal selbst in den Arsch und komm vorran (sic!).“ hier freigeschaltet werden. Das ist der pure Sozialdarwinismus: die Starken fressen die Schwachen – sprich die Schwachen sollen verrecken (= Nahrungskette).
    Und hinzu kommt: Menschen, die bei Hartz IV landen, haben das selbst zu verantworten. Welch ein Schwachsinn.

    Ich bin sehr verwundert, dass sich das „Opfer“ der Attacken in diesem Blog weiter äußert. Solch erniedrigendem Wolfsgeheul darf man sich – schon aus Gründen der Selbstachtung – einfach nicht aussetzen.

    Die Diskussionskultur in Kleve – zumindest in diesem Blog – zu diesem Thema scheint mir total heruntergekommen zu sein. Ich habe eine ganz andere, politische Diskussionskultur mit kompetenten und emphatischen Menschen in den 70er Jahren in Kleve kennengelernt.
    Angesichts der menschenverachtenden Äußerungen (s.o.) in diesem Blog bin ich sehr froh, in einer anderen Stadt in NRW – von CDU bis LINKE (!) – niemals auf einem solchen – antiquierten – Niveau diskutieren zu müssen.

     
  10. 71. Allesklever

    @dickschädel

    Gebosbacht! Sehr gut 😀

    Aber müsste es nicht eigentlich “abpofallan” heissen. Gut fände ich auch “durchmerkeln” oder “abkohlen”. Obwohl, da würde ich mich dann doch waigeln!

    Man sollte nicht kaudern zu handeln! Sonst wird nämlich vorgeröslert. Und wenn man dann mit den Wullfen heult, kommt die Wahrheit nur schäublenweise ans Licht. Wird Zeit, dass mal jemand n bischen Rühe in die Partei bringt. Schliesslich sind wir doch alle Brüderle und Schwestern! Wir wollen uns doch nicht den Künast absägen auf dem wir sitzen.

    Man sollte auch nicht immer auf den Fehlern der anderen rumreiten. Wir wissen doch jetzt alle wo wer reit!

    Was ist eigentlich aus dem Chauffeur von Manfred Palmen geworden? Das war doch auch son Wagenknecht.

    Ausserdem finde ich, das Rauchen in der Öffentlichkeit sollte verboten werden. Überall liegen die Kipping rum.

    (ich könnte noch stundenlang so weitermachen… sorry! 😀 )

     
  11. 70. Pfalzdorferin

    Seit der Eröffnung von GochNess dürfte wohl kein Gocher mehr zum Schwimmen ins Klever Hallenbad gefahren sein. Tja, aber ein neues Schwimmbad ist teuer. Und es ist fast vernünftig zu nennen, wenn sich die Klever Oberen zwischen Rathaus und Schwimmbad entscheiden und nicht einfach beides bauen, so wie die in Goch (das trotz geringerer Einwohnerzahl einen Schuldenberg hat, neben dem der Klever winzig wirkt).
    Aber das Sternbuschbad muss bleiben!!! Wo soll man denn sonst im Sommer schwimmen gehen, wenn man auf die trübe Suppe im Baggersee bei GochNess keine Lust hat? Oder wenn man mal vom 10- Meter-Brett springen will?

    Apropos Schneppenbaum: Nicht der gesamte Schwimmunterricht müsste bei einer Schließung nach Kleve verlegt werden, sondern könnte eventuell im Schwimmbecken der DiBo- Schule stattfinden.

     
  12. 69. dickschaedel

    @Allesklever
    hiermit entschuldige ich mich für die Diffamierung und Verletzung unseres 1 Bügers.
    die Frage die ich mir stelle wie geht er im Dienst mit seinen Mitarbeitern um. da werden auch so einige Gebosbacht. Ich hätte auch Pofalla reinsetzen können.

    Trotzdem sind viele Entscheidung der Stadt Kleve für mich nicht ganz durchsichtig.
    mehr will ich mit diesem Bild auch nicht ausdrücken
    http://www.bilderhoster.net/img.php?id=ry9zwdwt.jpg

    in diesem Sinne allen ein guten Rutsch
    http://www.bilderhoster.net/img.php?id=92g92xkb.jpg

     
  13. 68. ralf.daute

    @Allesklever Meine erste Reaktion war genauso, dann habe ich noch mal drüber nachgedacht und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass hier im Grunde die Möglichkeit der politischen Gestaltung dargestellt wird, die eben auf der einen Seite zu wenig schönen, auf der anderen Seite zu guten Ergebnissen führen kann. Auf einer zweiten Ebene könnte man sogar sagen, dass hier die Freiheit der Bewertung dargestellt wird, je nachdem, wie man zum Bürgermeister steht. Für die einen ist er der Held, für die anderen nicht. Es kann natürlich sein, dass ich überinterpretiere oder die Dinge falsch sehe – man möge mir aber zugute halten, dass ich im Lichte dieser beiden Gedanken keine Diffamierung oder sonstwie geartete Störung des weihnachtlichen Friedens habe finden können. Das kleine Werk erinnert im übrigen ein wenig an diese Flinterhoffsche Karikatur, in der im Zusammenhang mit dem Wirken des Bürgermeisters ebenfalls die Schaltermetapher gewählt wurde.

     
  14. 67. Allesklever

    @dickschaedel
    Ich bin kein TB-Fan, aber das ist keine politische Satire, das ist diffamierend und verletzend!

    @rd Warum wird sowas nicht zensiert???

     
  15. 66. dickschaedel

    Für alle Theo B. Friends
    http://www.bilderhoster.net/img.php?id=54czaryr.jpg

     
  16. 65. Allesklever

    Ich sag auch noch mal was zu dem Thema:

    1.) Kann jemand mal hier im Forum Gründe nennen, warum das Hallenbad angeblich so marode ist? Ich bin leider nicht so oft in Kleve und bin da nicht auf dem aktuellen Stand. Wie gesagt, das Hallenbad ist doch 86 glaube ich komplett saniert worden und im Vergleich zu anderen Hallenbädern dachte ich immer, macht es einen guten Eindruck.

    Was ist da genau kaputt? Becken? Technik? Einrichtung? Decke? Und wo ist das Zeltdach?

    By teh way: Als Kind hatte ich VOR der Sanierung in den 80ern hatte ich immer eine panische Ansgt vor diesen drei Riesengittern im Boden am der tiefsten Stelle im Schwimmerbereich. Die waren so gross und schwarz und die Gitter so bedrohlich, – ich hatte immer Angst, da reingesaugt zu werden.

    2.) Ich finde den Sternbusch geradezu wohltuend “unmodern”! Die Anlage ist doch baulich top in Schuss, gepflegt, mit weitläufigem Rasen und im Gegensatz zu den pseudomodernen übertempertierten Plantschtempeln kann man im Sternbusch etwas, was man sonst nicht mehr kann: Schwimmen! 🙂

    Und mir gefällt die ursprüngliche Einrichtuung mit diesen schönen Olympia72-Farben, die ja zumindest teilweise noch vorhanden sind (Kartenhäuschen) sowie das ganze 70er-Design (eben weil es so gepflegt ist) mit den knallgelben Geländern, dem früher nackten Kalksandstein, der Verwendung von dunklem Holz etc. etc. immer noch sehr gut. Leider hat man eben teilweise die Einrichtung übermalt und überbaut, -gut, ging wahrscheinlich eben auch nicht anders.

    War nicht früher links neben dem Eingang auf der Kalksandsteinwand das grosse Schwimmer-Priktogramm (Oylmpia72, Otl Aicher) aufgemalt? Auch weg. Schade.

    Der Sternbusch müsste ein Stützpunkt als Bundesleistungszentrum Schwimmen/Springen werden. Der Clever-Schwimm-Verein ist ja eigentlich gross genug, da mal n bischen Lobbyarbeit zu machen. Dann ist auch der Betrieb gesichert.

     
  17. 64. MalWasSag

    @Dringo

    Solange es den LVR gibt wird es noch ein Bedburg-Hau geben.

    Wünsche Euch allen eine ruhige und besinnliche Weihnachten.

     
  18. 63. Spoyse Jong

    Hallenbad nicht wirtschaftlich zu sanieren, Sternbusch nicht modern genug und nicht in zentraler Lage?
    Gleich um die Ecke vom Hallenbad ist doch noch reichlich Platz in zentraler Lage (auch für Kellener und Rinderner erreichbar).
    Und auch die Bedburg-Hauer hätten es nicht so weit.
    Schicker Neubau auf dem neuesten Stand der Technik. Da könnte man dann auch E.T. besänftigen.
    Viele Gute Gründe, oder?
    Frohe Weihnachten.

    P.S. Jens oder Hans Dampf
    Daraus: “Würdest Du dich täglich abrackern, wenn man Dir abends 60% abnehmen würde?”

     
  19. 62. Der Laie

    @ Dringo
    dann aber bitte Eingemeindung in Kalkar, denn da gehen unsere Kinder bereits zur Schule.

     
  20. 61. Jens-Uwe Habedank

    @KlePeter: Da hast du wohl recht… Es ist in der Tat ein Klever Problem. 1 komma und Mio Euro für die Klinkerhölle und kein Geld für’s Hallenbad etc.. Die Steuern sind da, egal von wem. Wohin sie aber gehen – das ist die große Frage; übrigens nicht nur in Kleve.

    @Jens unser Hansdampf : Du schreibst mir’ne Email an juhabedank@nline.de , wir trinken ‚nen Kaffee ( den du natürlich zahlst – um die Klischees aufrecht zu erhalten…) und dann belegen wir mal unter Bezeugung von „ohmeingott“, was es da so zu klären gibt?

    Für die Zeit bis dahin, etwas zum Lesen: http://www.zeit.de/2011/50/Steuern-Reichtum/komplettansicht

    Und, da kannst du giften wie du willst, ich bleibe dabei: Aus Steuermitteln muss eine bestmögliche Infrastruktur für die Bevölkerung geleistet werden; nicht nur für die 3% Kulturelite oder so, sondern für die Masse an Leuten – denn die Masse an Leuten zahlt’s. Daher sollte genügend Geld für das Bedburger Nass als auch für ein Hallenbad in Kleve da sein – wenn das nicht der Fall ist, dann sollte man auch drüber nachdenken dürfen ob denn die „Verteiler“ (Verwaltungen und Räte) noch ihren Job richtig machen, wie es dazu kommen konnte und wann man anfängt gegen zu steuern? Eine Diskussion mit „Ich zahl’ soviel Steuern und die anderen ja gar nicht!“ soll wohl ablenken, diffamieren und Klassenwahlrecht vorbereiten. Solche Zeiten sollten vorbei sein – und werden doch immer wieder gerne aufgegriffen und gelebt, von dir, von Verwaltungen. Da kann man nur auf ein besseres 2012 hoffen- und natürlich eine etwas weniger menschenfeindliche Verwaltung…

    @Meiner Einer: Denk’ dir nicht soviel – wenn du nur die Hälfte kennst, aber meinst Alles zu wissen.

    Allen eine fröhliche Weihnacht und guten Rutsch.

     
  21. 60. RumsdieKuh4Ever

    @DerLaie

    Seih froh und sieh es doch einfach einmal ein! Die begnadeten Experten aus dem Trümmerbau namens Klever Rathaus setzen alles daran, dass alles hübsch übersichtlich bleibt.

    Zwei Geldautomaten, eine Kuschel-Lounge mit Übernachtungsmöglichkeit und Bootsverleih sowie ein neuer Palast für den Regenten reichen für den entscheidenden Teil des Neujahrsdekrets des meisterlichen Bürgerchens an seine Untertanen völlig aus!

    Das glaubst Du nicht?

    “Kleve ist ein pulsierendes Mittelzentrum und wird auch aus dem Umland sehr gut frequentiert.
    Das Interesse an der Stadt Kleve ruft Investoren auf den Plan.
    Am 02.02.2011 fasste der Rat im Rahmen des Unterstadtverfahrens die ersten Beschlüsse für die Bereiche am Spoykanal und an der Werftstraße. So verändert sich das Gesicht der Stadt Schritt für Schritt. Die Arbeiten zum Hotelbau können wir schon seit längerer Zeit beobachten; im kommenden Jahr wird auch das Gebäude für Bank- und Einzelhandelsnutzung Realität werden….

    Leider konnten die Arbeiten aufgrund einer Beschwerde vor der Vergabekammer noch nicht beginnen

    Die beispielhafte Darstellung von Entwicklungen des vergangenen Jahres verdeutlicht das Bestreben der Politik und der Verwaltung, Serviceleistungen und Rahmenbedingungen mit einer strategischen Ziel- und Maßnahmeplanung weiter zu optimieren.”

     
  22. 59. Dringo

    In 10 Jahren gibt es die Gemeinde Bedburg-Hau gar nicht mehr. Zumindest wäre es zu wünschen, da die eh nix alleine auf die Kette bekommen, wie man zur Zeit bei allen relevanten Themen sehen kann!

     
  23. 58. ralf.daute

    Frieden!

     
  24. 57. Der Laie

    meine Enkelkinder brauche ich so wirklich nicht zu fragen,
    wohin soll es zum schwimmen gehen , wenn Opa einlädt,heißt es einstimmig Emmerich oder Goch, wobei Emmerich bevorzugt wird bei den Kids.

    Liegt es jetzt daran,das keiner einen direkten Bezug zu B-H.
    hat, da man entweder Hauer ,Hasselter, Qualburger etc. ist aber keiner sich als Bedburg-Hauer bezeichnet.

    Für die Schulkinder wird der Weg zum Schwimmunterricht etwas aufwändiger sein wenn das Bad in Schneppenbaum geschlossen wird,aber nach Kleve als alternative zieht es nun wirklich keinen der Kids.

    Wenn es dann in gefühlten 10 Jahren, mal soweit ist, dürfen
    die Klever gerne in ihrem Erlebnisbad unter sich bleiben,zahlen sie es doch auch über Steuern, Müllgebühren und Gaspreise selber.

     
  25. 56. Jens Unser Hansdampf

    Und lieber Exilklever,
    der User “Allesklever” hat sich sich in den letzten 3-4 Monaten an mindestens 20 RD-Beiträgen schriftlich beteiligt… wenn das nicht zahlreich ist.
    Ausserdem habe ich ja nicht ihn angegriffen sondern ganz bewusst Dich! Oder seid Ihr etwa eine Person mit zwei Nicknamen??? Wobei mir die Beitragsqualität von “Allesklever” durchweg wesentlich besser gefällt als Deine…

     
  26. 55. Jens Unser Hansdampf

    Lieber Exilklever…

    ich glaube, Du meinst mich, richtig?

    Jetzt biste aber so richtig angepisst. SCHÖN 😉
    Mann… und dabei bist Du ja der Mann von Welt und ich komme hier nie raus aus Kleve und eigentlich bin ich ja Deiner nicht würdig… wie wahr wie wahr 🙂

     
  27. 54. Meiner Einer

    @RdK4E

    Deshalb gibbet die Geothermie ja auch mit Kollektoren als Flächenmodell in 1,5-2m Tiefe.

    Aber wen interessiert´s. Die klugen Köpfe unserer Verwaltung mit Sicherheit jedenfalls nicht. Sie werden schon etwas bauen, das wir als Steuerzahler, wenn wir den welche zahlen, finanzieren dürfen.

     
  28. 53. Exilklever-Kein Matterborner !!

    @HansUnserDampf

    Allesklever hat gar keine zahlreichen Beiträge hier geschrieben, im Gegensatz zu Dir. Und auch sehr schön, dass Du der Meinung bist, die Weitsicht anderer beurteilen zu können, mögen sich die restlichen Leser eine Meinung von deiner eigenen Weitsicht bilden.
    Auch interessiert es wahrscheinlich nur wenige, ob ausgerechnet Du jemandem verzeihen möchtest oder nicht, – wahrscheinlich für die meisten so wichtig wie ein umgefallener Sack Reis in China.

    Ebenso ist es wenig von Belang, was Du als Ausrutscher wertest oder nicht, nur weil nicht alle Kleve im selben goldenen Licht sehen wie Du, – klar wenn man nie aus der Stadt rauskommt…

     
  29. 52. Bernd Derksen

    @KlePeter
    > Für mich gehört das Hallenbad zentral ereichbar in die Klever Innenstadt. >

    So sehen das offenbar auch Rat und Verwaltung in Kleve. Daher scheinen Debatten über eine Verlagerung zum Sternbusch wenig realitätsnah.

     
  30. 51. RumsdieKuh4Ever

    @MeinerEiner

    Diese Lehrer! Das kommt davon, wenn im Mathe-Unterricht über das jeweils zu erzielende Ergebnis basisdemokratisch abgestimmt wird.

    Bei Geothermie müsste man im Sternbusch ganz schön tief bohren, liegt dieser doch auf der Endmoräne. (Vielleicht stösst man ja auch auf Öl – wer weiss??) Ich bin übrigens gegen eine Verlegung des Hallenbads. Für die Einwohner und die Politnasen in Bedburg Hau ist das natürlich DIE Lösung, aber der Charme des Klever Bades besteht in seiner zentralen Lage. Da kann als Rinderner oder Kellener auch mit der Fiets hin. Das ist am Standort Sternbusch ganz anders.

    Ich kann und will es mir nicht vorstellen, dass die Besucher frühmorgens sich über den Ring oder durch die Stadt quälen, nur damit Driessen und seine Rats-Freunde sich einen schlanken Finanz-Fuss machen können. “Sind wir nicht Spitze?”

    Schöne Feiertage!

     
  31. 50. Meiner Einer

    Zum Thema Freibad fallen mir ganz viele Möglichkeiten ein, dieses zu sanieren bzw. energetisch aufzuwerten.

    Man könnte das Schwimmerbecken zum Beispiel mit einer transparenten Photovoltaikanlage überdachen. So könnte man Strom erzeugen und hätte gleichzeitig Energie zum Heizen und einen Wetterschutz für die Schwimmer. Volumen ca. 500tsd. Euro.

    Alternativ Geothermie mit Kollektoren oder Sonden.

    Es gibt so viele Möglichkeiten, aber alles was den Stadtwerken einfällt sind Erhöhungen der Gaspreisen oder Parkgebühren.

    @ Hans unser Dampf

    Stell Dir vor, es gibt auch noch andere Leute, die Steuern zahlen. Und nicht zu knapp. Aber man darf manche Dinge eben nur denken. Denn die Immergleichen haben immer Recht. Kleines Beispiel, gerade am Telefon erlebt: Einer meiner Mieter hat Anfang Dezember seine Nebenkostenabrechnung erhalten. Nachzahlung 500 Euro. Leider ist mir ein Fehler unterlaufen und der Mieter ein Anschreiben mit Guthaben erhalten. Heute also Anruf, wo das “Weihnachtsgeld” denn bleibt. Ich: Wieso Geld bleibt, Sie müssen doch nachzahlen?. Antwort Mieter. Zahle ich nicht, die Abrechnung ist sowieso falsch. (Beim Guthaben haben ihn die vorgegebenen Fehler aber nicht interessiert). Du wirst es hier immer wieder erleben, dass Themen und Beiträge immer wieder so ausgelegt werden, dass diese für die Immergleichen hinnehmbar sind. Deshalb habe ich meine persöniche Meinung über JUH zum Beispiel nicht kundgetan, bin aber in vielen Punkten einer Meinung.

    Allen Schreibern und Lesern hier “Schöne Weihnachten”.

     
  32. 49. dickschaedel

    Vielleicht treffen wir uns alle mal im Bad Kleve und spielen ein bischen Unterwasserrugby – ist wie Basketball und es ist alles erlaubt ausser das man den Gegner die Hose auszieht.
    Ralf ist dann der Schieri.

     
  33. 48. KlePeter

    @RaDau: Es gibt Leute, die finden einfach nich die Kurve. Da hilft nur ein Boxring und die Kontrahenten animieren es sportlich auszutragen.
    Schade, dass mein inhaltlicher Beitrag zum Thema zwischen den persönlich motivierten und nicht zum Theama gehörenden beiträgen untergeht. So kann dann auch keine Diuskussion zum Thema entstehen.
    Moderation tut not!

     
  34. 47. Hans unser Dampf

    zum Thema Hallenbad:

    Vielleicht macht eine Zusammenlegung mit Feingefühl am Sternbusch Sinn für beide (BBH und Kleve). Man muss jetzt irgendwannn die Versäumnisse nachholen, Geld investieren und gleichzeitig eine Lösung finden, wie man die Folgekosten (meiner Meinung nach vor allem in energetischer Sicht) im Rahmen halten kann. Ich wünsche mir persönlich ein tolles Hallenbad mit Wettkampfbereich und großzügigem Kinderbecken in Kombination mit einem Sanierten Freibad. Ich wünsche mir ebenfalls bessere Öffnungszeiten im Ganzjahresbetrieb und ich wünsche mir, dass Schwimmen als Schulsport wieder mehr Bedeutung gewinnt.
    Ich würde aus dem Bauch heraus schätzen, dass der Rathaus-Wettbewerb 1 bis 1,5 Jahre geklaut hat. Ich prüfe das aber noch mal.

     
  35. 46. Hans unser Dampf

    sorry Ralf, aber ein paar Dinge möchte ich noch kurz klarstellen… .Dann ist aber auch mal echt genug mit dem Off-Topic-geschreibe 😉

    @AllesKlever: Ich gebe Dir auf diesen Blogbeitrag beschränkt recht. Ich habe ziemlich drauf gehauen… ABER: Gerade Du als hier vielfach vertretener Schreiber solltest Dir klar sein, warum ich auf einen Beitrag von Exilklever so reagiere. Er hat vor allem in den letzten Wochen hier in ein paar Beiträgen rumgeätzt und im “Kleve, do bes e Jeföhl”-Beitrag dann völlig unangebrachte parallelen zur NS-Zeit gezogen. Dies haben wenige mitbekommen, da RD den Beitrag im Nachgang bearbeitet hat. Dies habe ich damals unkommentiert gelassen, da ich dies als “Ausrutscher” gewertet habe. Ausserdem habe ich eigentlich erwartet, dass er sich ggf. für seine Entgleisung entschuldigt…
    ausserdem hat der liebe Exilklever sich u.a. auch in diesem Beitrag über den typischen “SchonimmerinKleve” lebenden Menschen ausgelassen und sieht sich über den Dingen…
    Noch Fragen??

    Auch meine Reaktion auf JUH ist nicht nur auf diesen Beitrag hier Bezogen sondern begründet sich auf seine Präsenz in fast jedem Beitrag, wo er viel postet aber wenig beiträgt. Seine Situation hat er hier in einem anderen Beitrag offenbart und andere dafür verantwortlich gemacht und sich in Verschörungstheorien (wie fast immer) verstrickt. Ich finde sein Engagement bzgl. der Gesamtschule GUT. Aber ich hätte mir oft ein angemesseneres Verhalten gewünscht und sehe da einen FF (zumindest soweit ich es einschätzen kann) als jemanden, der dieses Thema sachlicher voran getrieben hat.

    Und lieber Allesklever, ich finde zahlreiche Deiner Beiträge hier grenzwertig arrogant und kann somit mit Deiner Kritik diesbezüglich gut leben! Ich habe Dir etwas mehr weitsicht zugetraut, verzeihe Dir jedoch 😉

    SO, und in diesem Sinne allen frohe Weihnachten und auf ein schönes 2012 und interessante Beiträge und Diskussionen hier im Kleveblog.

    P.s.: @Spoyse Jong: wie leitest Du das ab?

     
  36. 45. Bernd Derksen

    Ich kenne kein für die Allgemeinheit zugängliches Bad, das ohne öffentliche Gelder auskommt.

     
  37. 44. Bernd Derksen

    @ralf.daute
    > Ist der Betrieb von Schwimmbädern nicht eigentlich eine öffentliche Aufgabe? >

    Dies ist tatsächlich die entscheidende Frage.

    Die römische Antike bejahte es. Bislang war es auch politischer Konsens bei uns. In Zeiten sinkener Spielräume öffentlicher Finanzen werden Verteilungskonflikte zunehmen.

    Es kann da nur nutzen, dass sich die Gesellschaft bewusst wird (bzw. eine Meinung bildet), welche Prioritäten sie setzen möchte. D.h. u.a. welche Aufgaben der Staat erfüllen soll und was dem Markt, d.h. den persönlichen Entscheidungen der Bürger, überlassen werden soll.
    Im Bewusstsein, dass dies ggf. zum Ausschluss von Menschen führt, deren finanzielle u.a. Möglichkeiten Bestimmtes nicht zulassen.

    Offene Debatten können da, wie bei vielen anderen tabusierten und verdrängten politischen Fragen, nur nutzen.

    (Und zwar nicht allzu abhängig von persönlichen Interessen. Für mich als Rückenschwimmer ist das 50-m-Becken im Sternbusch beim typischen Klever Wetter natürlich toll. Ich kann aber die Sicht von Herrn Hoffmann zur “zu großen Wasserfläche” aus seiner Perspektive auch irgendwie nachvollziehen.)

     
  38. 43. ralf.daute

    @Allesklever Ist an der Grenze. Der (gesellschaftliche) Wert eines Menschen richtet sich für mich nicht danach, wie viel Steuern er zahlt, allerdings war diese absurde Wendung in der Tat von Jens-Uwe in die Diskussion eingeführt worden (und ist von Dickschaedel auch schon gebührend gewürdigt worden). Vielleicht ist es ja dem weihnachtlichen Frieden zuträglich, wieder über das eigentliche Thema zu diskutieren: Ist der Betrieb von Schwimmbädern nicht eigentlich eine öffentliche Aufgabe (wie viele Jahre könnte das Klever Hallenbad von den Kosten des Rathaus-Wettbewerbes beheizt werden?) und wie könnte eine Lösung aussehen? Muss das Sternbuschbad sterben? Sollte in den Wald daneben/darauf ein moderner Planschtempel gesetzt werden?

     
  39. 42. Allesklever

    @JensunserHansdampf

    Exilklever hat Dich weder beleidigt noch ist er ausfallend geworden, sondern hat richtig gesagt, dass die Nennung von nicht nachprüfbaren Zahlen seitens der User, aus welchen Gründen auch immer, überhaupt keinen Sinn macht und dies etwas ironisch auf die Schippe genommen. Durch Deine diffamierenden Äusserungen kannst Du auch nicht davon ausgehen, dass Dich hier jemand jetzt ernster nimmt als vorher. Etwas klarer ausgedrückt: JUH mal dahingestellt, aber mein Eindruck ist eher der, dass inzwischen DU allen ANDEREN auf den Keks gehst mit Deiner arroganten Art.

    Was mich aber mehr wundert, ist, dass Ralf Daute Beiträge dieses unhöflichen und verletzenden Stils unzensiert in seinen Blog aufnimmt. Ansonsten ist er mit Zensur, -je nach Thema, nicht immer unbedingt soooo zimperlich.

    @ralf.daute: Finden Sie die Wortwahl von Hansdampf angemessen??

     
  40. 41. ohmeingott

    @ Jens unser Hansdampf..

    Man sollte eigentlich nun diese Fallakte mal schließen und JUH nicht noch mehr Fläche bieten unser marktorientiertes Wirtschaftsystem zu verteufeln.

     
  41. 40. Spoyse Jong

    @jens unser hansdampf

    du hast eindeutig den falschen steuerberater.

     
  42. 39. Jens unser Hansdampf

    Lieber klugscheissender Exilklever,

    ist mir doch komplett Wurst, ob Du mir die Zahlen glaubst oder halt nicht. JUH hat zum Vergleich aufgerufen und war sich siegessicher… Ich stelle mich dem und wenn er es auch tun möchte, bin ich mal gespannt. Ich wollte bei Dir und auch bei sonst niemandem Neidgefühle erzeugen und hatte auch nicht erwartet, dass Du, lieber weltmännisscher Exilklever so provinziell und kleinkariert bist. Bist halt wohl doch mehr spießiger, niederrheinischer Kleinbürger als Du eigentlich sein möchtest. Tut mir echt leid für Dich!!!

    Mir gehen Leute wie JUH (der aber zumindest auch noch so doof mutig ist und hier alles unter seinem Namen postet) und Dir ziemlich auf den Keks, da durch Euch alle Themen abdriften und wenn man drauf reagiert, fühlt Ihr Euch noch mehr angestachelt und verbreitet Euren geistigen Dünnschiss…
    Mir persönlich gehen Leute auf den Senkel, die arbeitsfähig sind und von Hartz4 leben und sich da dann ausruhen und die Schuld auf andere schieben. Für mich überzeugt JUH auch nicht durch “seinen” Gesamtschulerfolg, da er hier zwar einiges bewegt aber auch vieles unnötig und nervend überzeichnet hat. Dies scheint ja nunmal eine schlechte Eigenschaft von ihm zu sein. Vielleicht sollte er das endlich mal erkennen und sich dahingehend verbessern; dann klappt´s auch mit nem Job…

     
  43. 38. KlePeter

    Lasst doch mal die Klischees weg und beschäftigt Euch mit der Finanzsituation vor Ort.
    Da gab es vor ein paar Jahren (weniger als 10 Jahre und mehr als 5 Jahre) in Kleve üppige Gewerbsteuernachzahlungen (2-stellige Millionenbeträge!), für die eine sinnvole Kapitalanlage gesucht wude. Auf der Einnahmenseite also paradiesische Zustände in Kleve, während Nachbarkommunen im Haushaltssicherungskonzept steckten.
    Und jetzt erinnern wir uns mal, in welche Maßnahmen die letzen 5 bis 10 Jahre Geld geflossen ist. Kleiner Tip: Hier im Blog sind eingige aufgelistet.
    Und was fällt jetzt auf? Ich muss nicht nach links und rechts schauen. Muss nicht die Unternehmer bedauern oder die Erwerbslosen an den Pranger stellen. Nein, dass Problem liegt in Kleve selber.

    Man hat ja schon vor einigen Jahren die Verluste aus Zuschussbetrieben in die Klever Versorgungsbetriebe verlagert. Das ist ja ok, wenn dieser Betrieb das entsprechend kompensieren kann. Aber dieser Betrieb arbeitet sogar mit satten Gewinnen. Und die werden wiederum Jahr für Jahr an die Stadt Kleve abgeführt.
    Was könnte man damit für schöne Schwimmbäder bauen. Die Finanzierung wäre gar kein Problem. Dabei ist es egal,ob die Stadtwerke selber bauen und die Gewinnabführung in den nächsten Jahren entfällt. Oder aber die Stadt baut ein entsprechendes Bad und verwendet hierfür die Gewinne der Stadtwerke.
    Damit wäre die Finanzfrage eigentlich geklärt. Bleibt der Standort.
    Erhaltet mir das Sternbuschbad. Die Sportanlagen sind hochwertig und es wäre skandalös diese zurückzubauen. Die Freianlagen geben gerade durch den parkähnlichen Charakter der Anlage einen besonderen Flair. Also bitte haltet die Planungsapostel aus der Stadt Kleve von diesen Anlagen fern.
    Für mich gehört das Hallenbad zentral ereichbar in die Klever Innenstadt. Der jetzige Standort ist doch wegen des hohen Freizeitwertes des Umfeldes nahezu ideal. Alles andere kann nur schlechter werden.

     
  44. 37. dickschaedel

    http://www.rowohlt.de/buch/Robert_Naumann_Ich_hartz_dann_mal_ab.2940048.html

     
  45. 36. Rainer Hoymann

    Kleiner Nachtrag: der Beitrag stammt aus dem Jahr 2007 🙂

     
  46. 35. Rainer Hoymann

    Georg Schramm – Ästhetik der Vermögensverteilung

     
  47. 34. Der Laie

    @Jens unser Hansdampf

    off topic

    „Manche halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse; andere meinen, er sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne; nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht.“
    Winston Spencer Churchill (1874-1965), brit. Staatsmann; 1940-45 u. 1951-55 Premier, 1953 Nobelpr. f. Lit.

    …..und dann gibt es noch die ehemaligen leitenden Angestellten,denen der Mut zur Selbständigkeit fehlt,die angebotenen Stellen unter der Qualifikation liegen,der Arbeitsplatz zu weit entfernt ist, der Job zu schlecht bezahlt wird um dafür aufzustehen.

    Es gibt tausend Gründe, warum immer nur die anderen Schuld an der eigenen Misere sind,aber ihnen fällt kein einziger ein, wie es gehen könnte.

     
  48. 33. Dorfbewohner

    Ging es nicht hier eigentlich um zwei Hallenbäder und ein Freibad?
    Mein Vorschlag:
    Klever Hallenbad abreißen, Bedburg-Hau schließen,
    Neubau eines gmeinsamen Hallen- und Freibades am Sternbusch.

     
  49. 32. dickschaedel

    keiner nimmt was mit auf dem Friedhof verfaulen alle fast gleich schnell. Eins steht fest – Reiche werden immer reicher und die baden auch nicht im Hallenbad – die haben die hälfte davon im Keller und das wird schön warm gehalten.
    am besten find ich solche
    http://www.prinzmichael.de

     
  50. 31. HeinzS

    @Aufklärer
    Diese Zahlen sind nicht neu und auch nicht unbekannt.
    Könnte es sein,dass diese beschriebene Verteilung
    vielleicht darauf zurück zu führen ist,dass keine
    ausreichende Partizipierung dieser Schicht am Wirt-
    schaftswachstum statt gefunden hat.
    Man nennt das auch Umverteilung,die immer wieder an-
    gemahnt wird und wurde. Dann hätte wir weniger Sozial-
    transfer und weniger Diskussionen. Und die andere be-
    schriebene Schicht, braucht nicht zu erklären welche
    Lasten sie trägt.

     
  51. 30. Exilklever-Kein Matterborner !!

    @Jens unser Hansdampf
    Du bist aber toll!
    Es ist doch wirklich eine sinnfreie Sache, hier in einem Forum, in dem die User weder registriert zu sein brauchen noch die Usernamen irgendiwe verifiziert werden (wenn ich hier unter “Theo Brauer” schreibe, bin ich noch lange nicht Theo Brauer), mit Zahlen um sich zu schmeissen, die ebenfalls wiederum keiner verifizieren kann, auch die angeblichen Versprechen sind doch hier total inhaltsleer.

    Und deshalb mach ich auch mit. 🙂 Also, lieber JensunserHansdampf: Ich habe von Januar bis Mai 2011 40 Fantasilliarden Euro Einkommenssteuer, 20 Millionen horizontale Gewerbeertragssteuer und 625 Millionen Euro Hundesteuer bezahlt. Bin ich nicht toll? 🙂

    So, und jetzt Du!

     
  52. 29. Aufklärer

    Für unseren JUH aus der Westen.de.
    Wer Zahlt Steuern und wo gehn se hin.
    Also JUH ich zahle, du bekommst.

    Wer zahlt prozentual die meisten Steuern in Deutschland?

    Die mittleren und besser Verdienenden unterhalten mit ihren Steuern und Sozialabgaben einen Großteil des Staatssystems. Da die Steuerbelastung in Deutschland proportional zum Einkommen steigt, trägt das Drittel der Haushalte, das am meisten verdient, 62 Prozent der Finanzierungslast des Staates. Beispiel: Wer mehr als 10 100 Euro im Monat verdient, muss davon 4450 Euro abführen. Besonders viel müssen angestellte Besserverdienende abführen, weil Selbstständige weit mehr Möglichkeiten haben, steuerlich abzusetzen. Im Gegensatz zu anderen Ländern sind in Deutschland Vermögen unbesteuert.

    Wer zahlt die wenigsten Steuern?

    Das unterste Drittel der Einkommen. Haushalte, die wenig oder gar nicht verdienen, erhalten fast 60 Prozent aller Transferzahlungen (Rente, Sozialhilfe, Kindergeld, Bafög, sonstige Staatshilfe), zahlen aber nur fünf Prozent der Steuern und Sozialabgaben.

    Ist das ein Problem?

    Auf Dauer: Ja. Die Zahl der Transfer-Empfänger nimmt ständig zu. Der Zeitpunkt ist absehbar, an dem die Mehrheit der Bevölkerung von Staatszahlungen abhängig ist, aber nur sehr wenig selbst zum Aufkommen beiträgt.

     
  53. 28. dickschaedel

    Kleveblog Weihnachtsfeier
    Dienstag, 27. Dezember um 20:30

    da können alle Ihre Finanzen offenlegen

     
  54. 27. clavinius

    @ ohmeingott
    Das lernt er nie!

     
  55. 26. Jens unser Hansdampf

    Lieber JUH, auf diesen Vergleich solltest Du Dich nicht einlassen.. da unser Altersunterschied doch recht hoch ist – geschätzt 20 Jahre (ich bin selbst 35 Jahre alt), kann ich Dir einen Vergleich für die letzten 10 Jahre anbieten.
    Genaue Zahlen habe ich gerade nur für 2007 bis einschl. 2010 zur Hand und 2011 kann ich ganz gut schätzen.
    in dieser Zeit habe ich abgerundet 350.000,- € Steuern gezahlt. Von 2001 bis 2006 dürften es noch einmal rund 210.000,- € sein.

    Nicht berücksichtigt ist dabei, dass ich auch noch ordentlich für Gewerbesteuereinnahmen gesorgt habe, die mir ja auf meine private Steuer angerechnet werden. Hier kommen dann noch einmal ein paar hunderttausend zusammen…

    So, und jetzt Du!

    Im Übrigen kann ich Dir fest versprechen, dass dies KEINE getürkten oder übertriebenen Zahlen sind.

     
  56. 25. ohmeingott

    merkt denn hier keiner das JUH nur eine plattform braucht um sich zu (…) präsentieren…

    @JUH.. du solltest dich nicht auf solche Spielchen einlassen. Akzeptiere einfach das du zur Zeit am unteren Ende der Nahrungskette stehst. Für deine Situation kann keiner was ausser DU selber… Also tritt dir mal selbst in den Arsch und komm vorran. Aber lass deinen Frust nicht an Theo, der Verwaltung oder an anderen Blogteilnehmern aus…

    DANKE.

     
  57. 24. ralf.daute

    @Dickschaedel bzw. wuff?

     
  58. 23. Besserwissen

    @JUH: Bemühen sie doch mal bitte mal Google, wie viel Geld der Staat und die Kommunen für Sozialleistungen zahlen. Da könnte ihre Frage nach dem Weg der Steuern beantwortet werden..

     
  59. 22. Jens-Uwe Habedank

    @ Jens unser Hansdampf: Wie witzigund hat mit dem Thema nun was zu tun…!
    Sofern du dich drauf einläßt, können wir ja mal unsere Steuerzahlungen der leztzen 25 Jahre gegenüberstellen?!

    Das Thema “Steuern und Verwendung” ist doch ein grundsätzliches – das Steueraufkommen ist (angeblich) hoch und höher…und die Leistungen für die Allgemeinheit daraus werden immer weniger?! Da kann man ruhig mal drüber nachdenken, ob nun in Kommune, Land oder Bund. Warum nicht in der Kommune mal anfangen…? ( Die Komplexität ist mir natürlich auch bewußt – sollte aber nicht immer als Ausrede dienen).

     
  60. 21. dickschaedel

    sind wir nicht alles ein bischen Wulf

     
  61. 20. Rainer Hoymann

    @ Independenter (o.a. Klientelist?)
    @ Jens-Uwe Habedank

    Zitat “Independenter” als Reaktion auf J.-U. Habedank (Pos. 5)
    “Bitte verstehe Du aber auch, dass ich irgendwann keine Lust mehr habe, mich täglich dem Risiko eines Totalverlustes auszusetzen, die Verantwortung für über 10 Familien bzw. deren Ernährer zu tragen, vor allem in schlechten Zeiten, zugleich ich immer mehr in meinem Handeln eingeschränkt werde, durch irrwitzige Regeln, Bürokratie und Abgaben, die inzwischen jenseits der 50% liegen. Würdest Du dich täglich abrackern, wenn man Dir abends 60% abnehmen würde?

    Ohne die ganze Staats-Industrie mit ihren vielen sinnlosen Stellen und Pöstchen (Dank noch mal dafür an die linken Parteien in Deutschland und an die CDU, die in den 80ern nicht mehr nein sagen konnte), die Milliarden vernichtet, hätten wir in Kleve bestimmt sogar eine Therme, mit freiem Eintritt selbstverständlich!”

    BEIDE haben “Recht”! Denn es sind die von Independenter beklagten Mißständen, die dazu führen, dass die öffentlichen Leistungen, die J.-H. Habedank fordert, für die Meisten soweit ausgedünnt werden, dass unsere Gesellschaft zunehmend auseinander bricht.

    Natürlich sind auch die Hinweise von Jens Unser Hansdampf (Pos. 19, 2. Abschnitt)nachvollziehbar. Doch diese gesetzlichen Vorgaben sind nicht vom Himmel gefallen, sondern Ausdruck von Wahlgeschenken, Gutmenschentum, Lobbyismus, persönlichem Nutzen, Kurzsichtigkeit etc..

    Ein Stoff, aus denen in der Vergangenheit regelmäßig eine Revolution entstanden ist.

     
  62. 19. Jens Unser Hansdampf

    @JUH: Fang doch bitte mal bei Dir an und zahl Steuern und mach nicht wieder die Stadtverwaltung für Deine Arbeitslosigkeit etc. verantwortlich.

    Problem ist, dass immer weniger Leute immer mehr bezahlen müssen. Das liegt an der Alterstsruktur der Bevölkerung und daran, dass es nunmal auch immer mehr Leute gibt, die das soziale Netz und auch das Gesundheitssystem überstrapazieren (mal ganz freundlich ausgedrückt).
    Früher gab es Jobs am Fliesband bei der Union oder bei Loock an de Schüppe – gibt es leider heute nicht mehr.

    Ausserdem sind Kleve einige gute Gewerbesteuerzahler “abhanden” gekommen – auch unschön.

     
  63. 18. Exilklever-Kein Matterborner !!

    qblablubb
    Ist das denn so? Bei welchem(n) Becken denn?

    Und wer hat damals das Sternbusch gebaut?

    L… kann es nicht gewesen sein. Die Becken sind nicht geklinkert.

     
  64. 17. Independenter (o.a. Klientelist?)

    Das ist alles eine Frage der Prioritäten.

    Kleve hat sich z.B. für eine Klinkerwüste neben dem Museum entschieden und dort Millionen vernichtet, während die Verwaltung in Bedburg-Hau beispielsweise in einem völlig überdimensionierten Rathaus verweilt.

    Jeder so, wie er mag, wie er die Prioritäten setzt. Das Problem hierbei ist, dass man diese Ausgaben -und die damit verbundenen Folgekosten- nicht einfach so rückgängig machen kann und statt dessen z.B. etliche Bäder im Umkreis von nicht einmal 8km saniert. Brauchen wir 3 Bäder im Umkreis von 8km?

    Zudem ist es inzwischen so, dass die Städte und Gemeinden von dem ganzen Geld, was sie so einnehmen, vieles als “Pflichtausgaben”, die man vom Land oder Bund aufgezwungen bekommt (Gruss und Dank an die Parteien des linken Spektrums: Ab Mitte der CDU “abwärts”) wieder ausgegeben werden müssen. Da bleibt nicht mehr so viel übrig, wie es noch in den 70ern war, als die Sozialpolitiker die Kassen noch nicht ganz geplündert hatten und die Schaffung von immer mehr Pöstchen, Ämtern und Funktionen zur Bestechung des Links-Klientels erst am Anfang war.

    @Jens-Uwe, das ist eigentlich alles viel einfacher, als Du denkst.

    Die gesamten Steuereinnahmen sind so hoch, wie noch nie. Insofern haben wir doch auf der Einnahmeseite keine Probleme.

    Deine Denkweise ist typisch für all die, die sich z.B. einer Schneeballsystem-Finanz-Politik bedienen, bzw. nicht eigenverantwortlich für ihren Unterhalt sorgen müssen oder zumindest keine wirtschaftlichen Konsequenzen aus ihrem Handeln zu befürchten haben (z.B. Mitglieder des ÖD).

    Unsereins, meinetwegen das FDP-Klientel, also die, die weder Rentenversicherung noch sonst irgend eine Versicherung automatisch haben (weil sie wissen, dass man diese sowieso nicht benötigt und Geld bzw. Voll-Versorgung nicht zu einem glücklichen Leben beitragen können, sondern eher sogar abträglich sind…), die mit allem haften, für das was sie tun, zudem maßgeblich die Steuerlast tragen (…), die, also wir, bzw. ich, schauen immer zeitgleich auf die Ausgabenseite und grundsätzlich ist hier eigentlich der Hund begraben.

    Wenn natürlich das Fundament des (politischen) Seins darauf beruht, Geld in Schubkarren aus dem Fester zu schütten und “andere” (FDP-Klientel?) dafür immer mehr zahlen müssen, dann kann ich Deinen Beitrag gut verstehen.

    Bitte verstehe Du aber auch, dass ich irgendwann keine Lust mehr habe, mich täglich dem Risiko eines Totalverlustes auszusetzen, die Verantwortung für über 10 Familien bzw. deren Ernährer zu tragen, vor allem in schlechten Zeiten, zugleich ich immer mehr in meinem Handeln eingeschränkt werde, durch irrwitzige Regeln, Bürokratie und Abgaben, die inzwischen jenseits der 50% liegen. Würdest Du dich täglich abrackern, wenn man Dir abends 60% abnehmen würde?

    Ohne die ganze Staats-Industrie mit ihren vielen sinnlosen Stellen und Pöstchen (Dank noch mal dafür an die linken Parteien in Deutschland und an die CDU, die in den 80ern nicht mehr nein sagen konnte), die Milliarden vernichtet, hätten wir in Kleve bestimmt sogar eine Therme, mit freiem Eintritt selbstverständlich!

     
  65. 16. Stadtwerkeinsider

    jaja, das schöne Sternbuschschwimmbad… unter unserem großen Meister Hoffmann nun leider mittlerweile energetisch total verkommen. Durch Nichtstun und Unfähigkeit wurde an diesem Paradebeispiel bisher jede Chance vertan, obwohl es mehrere gute Lösungsansätze gab, die jedoch in den Sümpfen der Stadt- und Stadtwerkeverwaltung versunken sind. Auch der Eigner der direkten Nachbargebäude 😉 hatte irgendwann wohl auch keine Lust mehr, da unser großer Meiste nur den Gasverkauf im Kopfe hat… selten peinlich – einfach traurig – eigentlich schon skandalös.
    Gefühlt ist die Stadtwerke Kleve die rückständigste Stadtwerke im Land NRW (mindestens). Es arbeiten dort viele gute Leute (Kollegen), aber der Fisch stinkt bekanntlich vom ……..e her.

     
  66. 15. speedy

    @blablub

    Relevant ist nicht die Wandstärke, sondern die Betondeckung.

    siehe –> http://de.wikipedia.org/wiki/Beton%C3%BCberdeckung

    Als Betonüberdeckung oder einfach Betondeckung wird im Stahlbetonbau der Abstand zwischen der Betonoberfläche und der Außenkante eines vom Beton umhüllten Betonstahls bezeichnet.

     
  67. 14. Ohmeingott

    @JUH

    Verschwöööruuung gebt mir eine VERSCHWÖÖÖRUUUNG.
    Die Stadtverwaltung verschwört sich gegen die Bürger….

    So langsam kann ich mich über ihre Kommentare nur noch wundern.

    noch ein link extra für Sie

     
  68. 13. blablubb

    @ Exilklever ……

    nicht wenn die vorgeschriebene Wandstärke der Beckenwand nicht eingehalten wurde….

     
  69. 12. Exilklever-Kein Matterborner !!

    @blablubb

    Gut, nach fast 40 Jahren Nutzungsadauer wohl eher normaler Verschleiss denn Pfusch am Bau…

     
  70. 11. Rainer Hoymann

    @ Jens-Uwe Habedank

    Bravo!

    Doch auch die Kommunen sind nicht nur Täter sondern auch Opfer.

    Es bleibt die berechtigte Hoffnung, die sich hier abzeichnet:
    http://geanshanks.files.wordpress.com/2011/10/lj14and15spread.jpg

    Übrigens: “zur Geschichte der Kommune” (Quelle: wikipedia)

    “… Aber auch in anderen Städten des deutschen Sprachraums gab es kommunale Bewegungen. So 1074 in Köln gegen den Erzbischof von Köln und 1073 in Worms. In beiden Fällen ging es um die Erreichung größerer Freiheiten vom feudalen Stadtherrn, insbesondere von geistlichen Herren. Der Stadtherr übte mit seinen Dienstleuten und Amtsträgern die Gerichts- und Verwaltungsbefugnisse in der Stadt aus, er hatte Gewalt über die Befestigungen der Stadt, übte Markt- und Zollrechte aus und bezog Einnahmen daraus. Sehr oft gehörte dem Stadtherrn auch der Grund und Boden der Stadt, sodass für dessen Nutzung für Bauten und die Wirtschaftstätigkeiten Abgaben zu zahlen waren. Weiterhin standen viele Bürger in einem persönlichen Abhängigkeitsverhältnis zum Stadtherrn.

    Nach Quellen zu urteilen stießen sich insbesondere die zu Reichtum gelangten Kaufleute an der Herrschsucht der Stadtherren. Die vielschichtigen Gründe führten aber dazu, dass nicht nur die Kaufleute und Handwerker aufbegehrten, sondern sich auch in die Stadt geflüchtete hörige Bauern, Ministeriale und abhängige Dienstleute dem Kampf um die Kommune anschlossen.”

     
  71. 10. dingdung

    Würde der Herr Obelix heutzutage vom Klever Bäder Dilemma erfahren, dann hätte er sich den Spruch ‘Die spinnen, die Römer’ wohl verkniffen.

     
  72. 9. RumsdieKuh4Ever

    Ich weiss gar nicht was Du hast! Das ist nur die logische konsequente Umsetzung der Ruinen-Theorie aus dem Studiengang Architektur in die Potemkinsche Praxis.

     
  73. 8. Reinfire

    Zu diesem Thema empfehle ich gerne das Buch von Karl Walker “Das Geld in der Geschichte” in dem auch die Badekultur nicht zu kurz kommt.

    Hier ein einführender Artikel:
    http://rheingoldblog.wordpress.com/2010/01/31/karl-walker-geld-in-der-geschichte-nikol-verlag/

     
  74. 7. Jruebo

    Rettet das 50 m Becken!!!!

     
  75. 6. rainer

    hallo, ja glaub ich auch. die verlogenen jammerlappen aus hannover, die den hals nich voll kriegen, und die in Dadaab, sollten sich zusammenreissen und aufhören zu jammern

     
  76. 5. Jens-Uwe Habedank

    Da stimmt doch was nicht im Gebälk der Finanzen…!

    Die Leute zahlen Steuern und damit soll eine Verwaltung Infrastruktur schaffen, unterhalten, gewährleisten…
    Steuern werden ja gezahlt, und zwar von den Arbeitnehmern mehr als je jemals zu vor…
    Die Infrastruktur jedoch – ob in Bedburg-Hau, Kleve, Essen oder Dortmund – nimmt ab, nimmt ab, nimmt ab…
    Nichts ist/ wäre mehr bezahlbar….
    Wer heute nicht privat investiert – dessen Kinder laufen Gefahr im Bildungssystem unterzugehen….
    Wer heute nicht genügend Asche hat – dessen Kinder können zur Schule laufen…
    Wer heute nicht genügend Zusatzbeiträge zahlt – dessen Gesundheit ist keinen Pfifferling mehr wert…
    Wer heute nicht genügend Asche hat – dessen Kinder sollen mal zu sehen wo sie schwimmen ( Baggerseen etc. geht ja auch alles nicht mehr…)

    Leute – Da muss was tierisch faul sein!? Wenn eine Gemeinde kein Geld mehr für ein Schwimmbad mehr haben soll – wozu zahlen all die Leute Steuern?!
    Oder-
    – Zahlen vielleicht viele, gerade Großverdiener unangemessen wenig, z.B. die FDP-Klientel…?!
    – Wird das Geld verplempert zu Gunsten von Dingen, die eher nicht “Infrastuktur” sind, wie einem Angeber-Rathaus, Angeber-Museum, Angeber-Audi-Karre, Angeber-Hochschule…?

     
  77. 4. Harald Jaeger

    Auch wenn ich mich wiederhole – das gesamte Sternbuschbad ist immer noch Spitze. Hoffentlich werden bei der Planung auch die Belange des Clever-Schwimm-Verein von 1910 beachtet. Immerhin handelt es sich um den Verein mit der zweitstärksten Mitgliederzahl in Kleve. Was würde mit den Hunderten Kindern geschehen wenn “nur” ein Freizeitbad gebaut würde? Wenn keine Wettkampfmannschaft mehr trainieren kann? Vielleicht zieht man die Verantwortlichen des CSV Kleve bei den Gesprächen (wenn die Entscheidung ansteht) mit hinzu.

     
  78. 3. blablubb

    Meines Wissenstandes nach ist der Beton der fürs Becken verwendet wurde das problem. Das Chlorwasser hat anscheinend den weg hinein gefunden und die Eisenstäbe im Beton korrodieren lassen.

    Pfusch am Bau sozusagen 🙂

     
  79. 2. ralf.daute

    @Exil-Klever Das stimmt. Die Pinselaktion im Sternbuschbad gehört bestraft!

     
  80. 1. Exilklever-Kein Matterborner !!

    1.)
    Hallenbad: Das ist doch erst Mitte der 80er renoviert worden und machte mir bis dato im Vergleich zu anderen Hallenbädern immer noch einen guten Eindruck. Wenn man nur das schöne Zeltdach nicht entfernt hätte. Warum eigentlich?

    2. Sternbusch
    Wasserfläche in der Tat für Kleve sehr gross = EXCELLENT! Top gepflegt = Note “sehr gut”. Ein Schmuckstück. BEton leider nicht historisch korrekt restauriert worden, sondern unschön übermalt.

    3.) allgemein
    Baden in Kleve macht schon aufgrund des hervorragenden Wassers Spass!