Unfallmeldungen mit Ansage (leider)

rd | 05. November 2019, 11:03 | 26 Kommentare
Tatort Arntzstraße/Ecke Gruftstraße

„Sicher, es gibt ein Fahrradkonzept der Stadt Kleve. Aber es ist, anders als in den Niederlanden, geboren aus dem Geiste, nicht allzu viele Radfahrer versehentlich sterben zu lassen.“ (Der KLEVER, Ausgabe 2/2019)

„An der Einmündung Arntzstraße drohen entnervte Linksabbieger, die ihren Wagen viel zu weit vorziehen, an der Einmündung Heldstraße wiederum achtlose Rechtsabbieger (immerhin werden die Autofahrer per Schild davor gewarnt, Radfahrer umzufahren). “ (kleveblog, 3. Juni 2019)

„Mit schweren Verletzungen musste am Donnerstagmorgen, 31.10.2019, eine Rollerfahrerin in das Krankenhaus gebracht werden. Die 39 Jahre alte Kleverin war mit ihrem Zweirad gegen 09.35 Uhr im Kreuzungsbereich der Arntzstraße auf ihrem Weg in Richtung Tiergartenstraße von einem links in die Arntzstraße abbiegenden BMW einer 59 Jahre alten Autofahrerin aus Kleve erfasst und zu Boden geschleudert worden. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. “ (Polizeibericht, 31. Oktober 2019)

„ Am Dienstag (29. Oktober 2019) gegen 06:45 Uhr war ein 18-jähriger Radfahrer auf dem Radweg an der Gruftstraße in Richtung Tiergartenstraße unterwegs. Auf Höhe der Einmündung in die Heldstraße schnitt ihn ein PKW, der von der Gruftstraße nach rechts auf die Heldstraße abbiegen wollte. Der Radfahrer musste ausweichen und stürzte in ein Gebüsch. Die Autofahrerin stieg aus und fragte den 18-Jährigen, ob alles in Ordnung sei, und half ihm ein Handy zu suchen, das bei dem Sturz verloren gegangen war. Als sie das Handy gefunden hatten, stieg die Frau in ihren Wagen und setzte die Fahrt fort, ohne ihre Personalien anzugeben. Die Frau war zwischen 30 und 35 Jahre alt, etwa 170cm groß, mit blonden, schulterlangen Haaren. Sie trug eine weiße Jacke, einen Schal und Jeanshosen. Bei dem Auto handelte es sich um einen weißen Kleinwagen. Die Fahrerin wird nun gebeten, sich bei der Polizei Kleve unter 02821 5040 zu melden. “ (Polizeibericht, 29. Oktober 2019)

Frühere Berichterstattung auf kleveblog: Zum Welttag des Rades: Die Wirklichkeit in der „fahrradfreundlichen Stadt“ Kleve



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26 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 26. LeClerc

    @25 fietser
    “Über eine solche Aussage kann man in Zeiten des Internets eigentlich nur den Kopf schütteln.”

    Da haben sie natürlich Recht, ich sehe schon vor mir wie all die jungen Radfahrer ob des Unwissens oder ob der Schilderflut während der Fahrt das Smartphone rausholen und fleißig “suchen” was ihnen das Schild da vorne grade sagen soll.

    Ich selbst habe schon einige male im WWW recherchiert um die aktuelle Rechtsmeinung mancher Verkehrsregeln zu verstehen. Das WWW ist da leider nicht grade die beste Lösung…

     
  2. 25. fietser

    @23. LeClerc
    „Wo genau lernt man all diese Regeln zum Radfahren noch mal genau? Achjaa… nirgends!“

    Über eine solche Aussage kann man in Zeiten des Internets eigentlich nur den Kopf schütteln.
    Einfach mal passende Stichwörter bei einer Suchmaschine eingeben, und schon wird man mit entsprechenden Informationen geradezu überschüttet. Man muss nur wollen!
    Deshalb verkneife ich es mir auch, irgendeinen Link zu diesem Thema anzugeben.

     
  3. 24. Andre Gerritzen

    Wenn ich mir das hier so durchlese scheinen einige zu glauben das Schilder alles Regeln und dann ist alles sicher.

    Wohl ehr nicht. Man muss durch bauliche Maßnahmen alle Verkehrsteilnehmer dazu zwingen sich korrekt zu verhalten, sonst passieren solche Unfälle.

    Das Warnschild an der Heldstrasse kenne ich und find des völlig deplaziert.
    Es steht fast schon im Vorgarten des nächsten Hauses und viel zu hoch. Wenn dort lang fahre und es ist viel Verkehr liegt es außerhalb meines Blickfeldes. Dann achte ich auf die Autos um mich herum und schaue nicht da oben Rechts hin. Jetzt in der Dunkeln Jahreszeit erst recht nicht.
    Eigentlich gehört das Schild direkt an die Strasse und ein zweites Hinter die Kurve, damit Spätzünder eine 2. Chance bekommen.

     
  4. 23. LeClerc

    @22
    Meine mal gesehen zu haben das von der Tiergartenstraße die Held hinauf ein Radfahrer-Frei Schild steht, kann mich aber auch Täuschen.

    Alles in allem schwammig geregelt, kein Wunder das niemand mehr weiß was Richtig und was Falsch ist. Wo genau lernt man all diese Regeln zum Radfahren noch mal genau? Achjaa… nirgends!

     
  5. 22. Querdenker

    @LeClerc: Nein, die Heldstraße ist eine Einbahnstraße, die darf niemand herauf fahren.

    Nehmen wir mal rein hypothetisch an, man dürfte es, dann wäre dies so. Das Radwege keine Pflicht zur Benutzung haben, ist eigentlich auch der Normalfall. Eine Pflicht zur Nutzung bedarf laut Rechtsprechung einer besonderen örtlichen Gefahr, dies dies nötig macht.

    Die meisten Radwege erzeugen aber erst besondere Gefahren. Leider wird dies oft ignoriert, wie sich am Beispiel der Gruft/Heldstraße zeigt. Dort sogar mit Vorsatz, dort steht ein Warnschild für Abbieger. Die besondere Gefahr durch den Radweg ist also bekannt.

     
  6. 21. LeClerc

    @16

    Heißt also das der Radfahrer der die Held rauf und dann Rechts abbiegt auch auf der Straße fahren darf…weil er ja nicht wissen kann das ein Radweg vorhanden ist ???

     
  7. 20. fietser

    @18. schmusebacke

    „Zeigen Sie mir bitte die Stelle in der Straßenverkehrsordnung, dass auf einen Bürgersteig eine unterschiedliche Farbgestaltung einen Radweg darstellt.“
    Das wird schwerlich zu machen sein, weil es den Begriff „Bürgersteig“ in der StVO nicht gibt.
    Die Frage, woran man einen nicht benuztzungspflichtigen Radweg erkennt, ist in der StVO nicht näher festgelegt. Das dürfte wieder Futter für Gerichtsentscheide sein. Dabei dürften wahrscheinlich auch lokale Gegebenheiten eine Rolle spielen. Wenn beispielsweise bei einem rot gepflasterten Radweg die Radwege- benutzungspflicht aufgehoben wird (wie in Kleve mehrfach geschehen), dürfte dadurch die Eigenschaft „Radweg“ wohl nicht verloren gehen.

    „Ampel rechts/links von der Fahrbahn“
    Könnten Sie mir mal die Stelle in der StVO bzw. den Verwaltungsvorschriften zur StVO nennen, aus der hervorgeht, dass die Position der Ampel (rechts oder links vom Radweg) maßgebend dafür ist, ob sie für den Radverkehr gilt oder nicht.

     
  8. 19. Tembaco

    Schmeiße mal einfach so „Rennradfahrer, oft Gruppen“ in die Runde 😉! Die sind auch klasse 👍🏽😃

     
  9. 18. schmusebacke

    @Ouerdenker:
    Zeigen Sie mir bitte die Stelle in der Straßenverkehrsordnung, dass auf einen Bürgersteig eine unterschiedliche Farbgestaltung einen Radweg darstellt.
    In Hamburg werden Fußwege rot dargestellt; hier soll es der Fahrradweg sein.

    @ fietser:
    Wenn die Ampel rechts vom Fahrradweg steht, gilt sie auch für Benutzer desselbigen. Wenn ich dann bis an den Rand (Kreuzung oder Einmündung einer Querstrasse vor fahre, wird in der Fußgängerampel ein Fahrrad dargestellt und fordert mich zum erneutem Halten auf.
    Wenn die Ampel links vom Radweg steht, gilt sie nicht für den Radfahrer, der muss sich dann dann an der Fußgängerampel richten, sofern ein Fahrrad abgebildet ist. Diese Abbildungen fehlen an vielen Fußgängerampel oder sie sie fehlen.

     
  10. 17. fietser

    @14. Querdenker
    @12. Schmusebacke

    Zum Thema “sonstige Radwege” konnte folgender Link hilreich sein:
    https://verkehrslexikon.de/Module/Radwege.php#20

     
  11. 16. fietser

    @13. LeClerc

    „Müsste nicht auf der Gruft das blaue Fahrradschild wiederholt werden?
    Und wenn nicht, muss man dann mit dem Rad auf die Gruft bergab ???“

    Hierzu ein Zitat aus: https://verkehrslexikon.de/Texte/Radweg04.php

    „Benutzungspflichtig sind nun nur noch Sonderwege, die durch die Verkehrszeichen 237 (Radfahrer), 240 (gemeinsamer Fuß- und Radweg) und 241 (getrennter Fuß- und Radweg) gekennzeichnet sind. Diese Zeichen stehen dort, wo der Sonderweg beginnt, und waren bis zum 31.08.2009 – seit dem 01.09.2009 leider nicht mehr – an jeder Kreuzung und Einmündung zu wiederholen.“

     
  12. 15. fietser

    @3. Schmusebacke

    „… ich höre und lese immer wieder, dass es in Kleve ein Fahrradkonzept geben soll.“
    Das gibt es auch. Es kann von jedem Bürger auf der Internetseite der Stadt Kleve eingesehen werden.

    „… dass es in der gesamten Innenstadt keinen Fahrradweg gibt. Die bisherigen wurden in einer Nacht- und Nebelaktion aufgehoben (Schilder wurden entfernt).“
    Diese Behauptung ist schlichtweg falsch! Es wurden nicht die Radwege aufgehoben, sondern die Benutzungs- pflicht für diese Wege. Diese Wege dürfen auch weiterhin mit dem Rad benutzt werden. Es ist also keineswegs richtig, dass man beispielsweise auf der Bahnhofstraße und der Hafenstraße mit dem Rad auf der Fahrbahn fahren muss. Man hat hier als Radfahrer ein „Wahlrecht“ (Straße oder Fahrbahn). Offensichtlich gibt es immer noch viele Verkehrsteilnehmer, die meinen, dass man nach der Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht als Radfahrer auf die Fahrbahn gezwungen wird.

    „Wenn sie vom Bahnhof ordnungsgemäß auf der Strasse fahren und wollen zur Gruft faahren, blockiert man den gesamten Autoverkehr bis in die Tiergartenstrasse in Höhe des ADAC.“
    Wenn man das Wort „ordnungsgemäß“ in dem Satz streicht, ist die Aussage zweifellos richtig.

    „.. es sind noch etliche andere Fehler, wie zum Bespiel Ampelschaltungen an Hauptverkehrsstrassen (falsche Kennzeichnungen in den Fußgängerampeln).“
    Mich würde interessieren, worin diese angeblich „falsche Kennzeichnung“ besteht?

     
  13. 14. Querdenker

    @ Schmusebacke: Ja nur das es hier um getrennte Rad/Gehwege geht. Die bauliche Trennung durch die andere Farbe ist nach wie vor vorhanden. Damit sind die genannten Stellen weiterhin Radweg und Gehweg. Bei ehemaligen gemeinsamen Geh und Radwegen wäre Ihre Überlegung allerdings richtig.

    Erschwerend ist natürlich, das man in Kleve manchmal nur sehr schwer erkennen kann, was nun eine bauliche Trennung sein soll. So ist an der Hoffmannallee auch etwas erkennbar, was ein getrennter Radweg sein könnte. Erst ein Blick auf die Beschilderung (Gehweg, Radfahrer frei) verrät, dass diese Linie dort wohl keine Trennung darstellen soll.

     
  14. 13. LeClerc

    @RD
    Müsste nicht auf der Gruft das blaue Fahrradschild wiederholt werden?

    Und wenn nicht, muss man dann mit dem Rad auf die Gruft bergab ???

     
  15. 12. Schmusebacke

    c) Querdenker: Nach meinen Kenntnisstand ist ein nicht weiter gekennzeichneter erhöhter Seitenbereich einer Straße ein Bürgersteig und nicht ein Fahrradweg, auch wenn an den Kreuzungen und Einmündungen eine Bordsteinabsenkungen vorhanden sind.
    Ein Blick ins Gesetzbuch verschafft meist verblüffende Erkenntnis

     
  16. 11. Chewgum

    Nochmal Heldstraße: Das würde die Anwohner natürlich besonders freuen, wenn aus der Straße eine Sackgasse würde. Nee, im Ernst, es gibt ja schon die Ausbuchtungen, um den Verkehr zu bremsen. Zwei Drempel könnte man da noch einbauen. Die Held runter gibt es ja einen Fahrradweg (bis Einmündung Karlstraße) neben dem Bürgersteig. Selten radeln da auch Leute hoch. Die Fußgänger müssen besonders aufpassen, dass sie nicht auf den Radweg geraten, weil die Radfahrer je nach Naturell ein hohes Tempo erreichen. Da kommt auch schon mal jemand freihändig runter. Wenn unten grün ist, kann es sein, dass sich an der Ampel Höhe Spyckstraße Autos stauen, könnte man auch mal ändern. Fußgänger müssen auf Fahrradfahrer auf dem Bürgersteig (kurzes Stück ohne Radweg daneben) aufpassen, wenn sie die Held auf der linken Seite hochlaufen und an die Einmündung Karlstraße kommen.

     
  17. 10. strich-8

    ###sich abzusichern###

    DAS Mittel der Wahl!

    …mach ich meistens, da bin ich egoistisch!

     
  18. 9. Chewgum

    Als Radfahrer kann man an der Einmündung Heldstraße (von der Gruft aus) nicht geradeaus fahren, ohne sich abzusichern. Da helfen auch keine Drempel.

    Wenn Autofahrer meinen, es ginge nicht anders als Radfahrern sehr nah zu kommen, wären ein paar Stunden Fahrschule eine gute Empfehlung. Letztlich ist es immer Unaufmerksamkeit oder zu wenig achtsames Fahren.

     
  19. 8. Querdenker

    @Fußgänger: Es sind mindestens genau so viele Fußgänger ohne zu gucken auf Radwegen unterwegs. Die Trennungen sind in Kleve auch schwer ein zu halten. Man sehe sich nur mal die Strecke Materborner Allee zwischen der Königsallee und der Querallee an. Wer legal gehen möchte (nur Gehweg) muss ja teilweise seitlich gehen, weil man sonst in den Radweg hinein ragt. Der Radweg hinter der Bushaltestelle wird von fast allen Fußgängern illegal zum gehen benutzt.

    @Andre Gerritzen: Ich wüsste sehr wohl wie man die Kreuzung an der Heldstraße entschärfen könnte. Oben für Kfz zu machen und die Einbahnreglung aufheben. Schon ist diese Stelle entschärft. Die Anwohner würde es sicher freuen wenn aus der Einbahnstraße eine Sackgasse wird. Beides geht natürlich nicht in Kombination.

    @Schmusebacke: Was Sie schreiben ist falsch. Die Radwege sind weiterhin da. Durch das Entfernen der blauen Schilder entfällt lediglich die Pflicht zur Nutzung. Radfahrer können sich aussuchen ob sie auf dem Radweg oder der Fahrbahn fahren möchten. Es sind aber ansonsten weiterhin Radwege die nur Radfahrer benutzen dürfen. Die Entfernung der Schilder ist geltendes Recht, was eigentlich schon vor der Jahrtausendwende eingeführt, aber immer noch nicht überall umgesetzt wurde.

     
  20. 7. Fußgänger

    Die “ärmsten” sind die Radfahrer, die prinzipiell neben dem Radfahrweg den Fußgängerweg ohne Rücksicht benutzen, und die Fußgänger immer in höchste Gefahr bringen.

     
  21. 6. Andre Gerritzen

    Als Autofahrer der auch schon mal Rad gefahren ist, habe ich oft das Gefühl einigen Radfahrern extrem nah zu kommen, weil es die Verkehrssituation nicht anders zulässt. Mir ist das nicht egal und dem Radfahrer ist seine Gesundheit bestimmt auch wichtig.

    Zur Hoffmann Allee: Wie oft ich da schon einen Radfahrer den Weg versperrt habe, weil ich vom Pennymarkt nach links Richtung Reichswalde wollte, aber sehr weit vorfahren muss um weit genug den Verkehr zu überblicken. Zack und schon steht man 3-4min auf dem Radweg, weil der Verkehr zu stark ist. Biege Tagsüber schon sofort nach rechts ab, weil man da sonst ewig steht.

    @4
    „ich wüsste nicht, wie man die beiden Unfallstellen sinnvoll entschärfen könnte,“
    Da ich dort als Autofahrer sehr häufig lang komme, sehe ich oft das man dort mit schön viel Schwung um die Kurve kommt. Von der Romerstrasse aus kann man fast ungebremst in die Arntzstrasse abbiegen. Dort einfach mal die Runde Kurve Eckig machen, damit man beim Abbiegen bremsen muss oder etwas auf die Fahrbahnmarkierungen kleben, das es schön rumpelt wenn man zu schnell um die Kurve gleitet.

    Bei der Heldstrasse ein paar schöne niederländisch Drempel, damit die Abkürzung, die meist keine ist, unattraktiv wird oder einfach die Ampelphasen ändern. Heldstrasse/Spyckstrasse müssen länger warten als die Tiergartenstrasse.
    Fahre selber nie die Held und sehe oft Autos die vor mir auf die Held abbiegen unten an der Tiergartenstrasse wieder. Nicht selten bin ich dann vor denen. 😉

     
  22. 5. Chewgum

    @1 Ge.Org Ja, getrennte Wege … für Fahrräder, Autos UND Fußgänger

    Aber wir kriegen ja nicht mal ein generelles Tempolimit auf Autobahnen hin.

     
  23. 4. strich-8

    Hallo,

    ich wüsste nicht, wie man die beiden Unfallstellen sinnvoll entschärfen könnte, außer, man versorgt die Autofahrer mit Sehhilfen.

    Noch eine kurze Frage:

    Man muss als Autofahrer ja einen Abstand zum Radfahrer von 1,5 -2,0 Meter einhalten. Gilt das auch bei den aufgemahlten Radwegen?

     
  24. 3. Schmusebacke

    Hallo,

    ich höre und lese immer wieder, dass es in Kleve ein Fahrradkonzept geben soll.

    In der RP vom Samstag wird erneut darauf zurück gegriffen, aber so richtig ist das nicht nachvollziehbart.

    Wenn ein Ortsfremder durch Kleve fährt, stellt erstmals fest, dass es in der gesamten Innenstadt keinen Fahrradweg gibt. Die bisherigen wurden in einer Nacht- und Nebelaktion aufgehoben (Schilder wurden entfernt).
    Wenn sie vom Bahnhof ordnungsgemäß auf der Strasse fahren und wollen zur Gruft faahren, blockiert man den gesamten Autoverkehr bis in die Tiergartestrasse in Höhe des ADAC.

    Wenn man die Hoffmann Allee fährt, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. Es wird einem ein Fahrradweg vorgespielt, wobei es sich um einen Teil des Fußweges handelt. Sofern man dort entlang fährt, muss man befürchten, dass einem eine Autotür vor dem Fahrrad geöffnet wird. Die Folgen sind nicht absehbar. Außerdem führt dieser vermeintliche Fahrradweg noch durch zwei Haltestellen, die am Vormittag von deen Schülern der Jodsef-Beuys Gesamtschule führt.

    Dies sind nur zwei Aufzählungen, aber es sind noch etliche andere Fehler, wie zum Bespeil Ampelschaltungen an Hauptverkehrsstrassen (falsche Kennzeichnungen in den Fußgängerampeln).

    Es würde zu lange dauern all diese Fehler hier auf zu führen. Man muss nur mit offenen Augen unter der Zuhilfenahme der Straßenverkehrsordnung einen halben Tag durch Kleve fahren. Aber der Stadtverwaltung (Ordnuungsamt) sendet lieberihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Überwachung des ruhenden Verkehrs aus, in der Hoffnung, fehlende Einahmen, die durch unprofessioneles Tätigkeiten im Laufe des Jahres entstehen wieder rein zu holen.

     
  25. 2. rd

    @Ge.Org Guter Vergleich

     
  26. 1. Ge.Org

    Ich kann nur immer wieder auf dieses Video hinweisen, in dem man sehen kann, wie einfach und vor allem kostenneutral dies unsere Nachbarn hinbekommen.

    Die von Dir in dem Video gezeigte Strecke quer durch die Stadt, dies kann man leider nicht in dem Video vermitteln, ist in einem unverschämten Zustand. Gerade im Bereich Krankenhaus bis Markt (danach ohnehin nur ein Flickenteppich) ist die Strecke so zu verstehen wie wenn man die Hoffmann Allee auf 1,8m Breite reduzieren würde und alle 50m 20cm hohe Bordsteinkanten quer zu Fahrrichtung einzieht.

    https://youtu.be/7RLqOgAW9wY