SPD: Wir geben nicht auf!

rd | 06. Juni 2009, 13:20 | 30 Kommentare
Mit jungem Gemüse punktete die SPD im Wahlkampffinale

Mit jungem Gemüse punktete die SPD im Wahlkampffinale

Von wegen Aufgeben! Sensationelles Wahlkampf-Comeback der SPD: Sie punktete am Samstag in der Klever Fußgängerzone – wie Berlusconi auf Sardinien – mit jungem Gemüse! Ganz frische Sachthemen (Erdbeeren) sowie Matjes verblüfften den politischen Gegner – und nicht nur das: Die aus Kleve stammende SPD-Schatzmeisterin Barbara Hendricks freute sich auch über 122,50 Euro Einnahmen, die direkt in die Parteikasse flossen. “Zwei Schalen Erdbeeren für 3,50 Euro, da kann kein Gegner mithalten”, so Hendricks begeistert. Jetzt soll Gärtner Pötschke das Godesberger Programm umschreiben – der “grüne Daumen” wird gestrichen, das steht fest.

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  1. 30. Meiner Einer

    @ Messerjocke

    Zunächst einmal bin ich nicht gegen Selbständige. Und viele Selbständige, da gebe ich Dir Recht, verdienen nach Abzug aller Kosten weniger als wenn Sie irgendwo einen Job als Angestellte hätten.

    Viele zahlen aber gerade deswegen keine Steuern, weil sie sich durch Porsche, BMW o.ä. arm rechnen. Und das kann nicht sein.

    Um grundlegend Gerechtigkeit zu bekommen, sollte die Einkommensteuer beispielsweise nach der Anzahl der Köpfe berechnet werden (Modell FDP).
    Abschaffung aller Abschreibungen für Kosten (KM-Pauschale etc.). Abschaffung der Steuererklärung für Arbeitnehmer, weil is ja nix mehr zum kontrollieren, dadurch partielle Abschaffung des Finanzamtes, eingespartes Personal rüber zum Zoll, Fahndungsgruppe Schwarzarbeit. Hach, mir fallen so viele Sachen ein.

    Das Problem in Deutschland ist einfach, verkrustete Strukturen aufbrechen zu wollen. Und das wird das Land auch in Zukunft hindern.

    @ der Laie
    “Jetzt muß ich dazu sagen, das Betriebsklima stimmt bei uns.”

    Dem kann ich mich für unseren Betrieb nur anschließen. Ich habe vorher einige Jahre bei einer großen deutschen Versicherungsgruppe gearbeitet. Da lernt man für´s Leben. Insbesondere negativ. Und die Vollpfosten wundern sich dann noch, wenn die Personalfluktuation extrem hoch ist. Also, wer mal für die Debeka arbeiten will, ich kann eine Hotline schalten.

     
  2. 29. Messerjocke

    @Meiner Einer: Bevor Willi 1.0 das Thema aufgreift sei noch schnell gesagt, dass ich als Freund der Familie mit Cayenne Kaufgelüsten nur die Anschaffung missbilligen würde, wegen des Effekts, dass man sich bei (geschmacklich) gereiften Menschen mit dem Ding bis auf die Knochen blamiert. Insofern eine partielle Bestätigung Deiner These.

    Die Rechnung funktioniert aber trotzdem so nicht. Ich muss jetzt leider stark vereinfachen, Hui Buh ich bitte um Verzeihung. Kosten können nur gegen die Steuer gerechnet werden wenn die Firma denn überhaupt in allen Jahren der Nutzung Gewinne macht. Das Risiko überhaupt auf längere Zeit etwas abschreiben zu können trägt nämlich alleine der Unternehmer… etc. etc. aber das führt jetzt zu weit. Weiterhin werden Fahrten zur Wohn- und Arbeitsstätte angerechnet und müssen versteuert werden und noch viel mehr Übel wartet, den ich jetzt auch weg lasse.

    Eigentlich lohnt sich ein Firmenwagen nicht immer wirklich. Die Firmenwagenregelung dient i.d.R. allenfalls als nettes, steuerlich leicht begünstigtes Dankeschön für die Mitarbeiter und deren Bindung und dann noch hauptsächlich zur Förderung der Autoindustrie im gehobenem Sektor. Eigentlich ist die ganze Regelung sogar m.e. völlig unfair, wie so viele fast unerträgliche Eingriffe des Staates in mein Leben. Das ist wieder ein anderes Thema… Jetzt müsste ich eigentlich wieder meine Friseuse ins Spiel bringen aber die scheint hier bisher nicht so richtig angekommen zu sein.

    Mal anders rum, was müsste Deiner Meinung nach geändert werden ? Es wäre doch gelacht, wenn wir nicht für die SPD ein Programm erarbeiten könnten, dessen Botschaft die Menschen auch anspricht.

     
  3. 28. Der Laie

    @ Meiner Einer
    sicherlich ist die Schere der Absetzbarkeit zwischen den Möglichkeiten des normalen
    Arbeitnehmers und eines Arbeitgebers bei den betriebs oder berufsbedingten Aufwendungen sehr groß, da ich auch die Unternehmer Seite für einige Jahre kennen gelernt habe, kann ich nur sagen ,die vermeintlichen Vorteile, wiegen die schlaflosen Nächte, die Risiken, kannst du dein Haus behalten,wenn die nächsten Aufträge nicht so kommen wie erhofft,nur vordergründig auf.
    Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen, im übrigen muß der Betrieb
    das Geld für Leasingraten,Steuern,Versicherungen,Betriebsmittel
    etc. erst einmal einbringen.
    Mein Standpunkt heute,wenn es meinem Chef und meinem Betrieb gut geht, geht es auch mir gut. Jetzt muß ich dazu sagen,
    das Betriebsklima stimmt bei uns.

     
  4. 27. Meiner Einer

    @ Messerjocke:

    Die Rechnung mit der ESt geht auf, da gebe ich Dir Recht. Aber die Firma schreibt das Auto über sechs Jahre ab (oder least es für teuer Geld). Das macht dann eine Abschreibung von rund 22.500 Euro pro Jahr. Hinzu kommt die Steuer und Versicherung, für ein solches kleines Auto ca. 5 – 6 tsd Euro p.a. Und dann noch der tägliche Unterhalt. Gehen wir mal von 2500km pro Monat aus. Bei einem Verbrauch von 13 Litern bei 1,40 Euro je Liter SuperPlus. Macht nochmal p.a. 5,500 Euro. Summasummarum kommen wir da auf rund 33.000 Euro.

    Wenn man jetzt mal die 33.000 Euro mal als Einkommen inkl. Soz.Vers.AG-Anteil ansieht, kommt man auf ein Brutto-EK von (33.000/121%*100%) = ca. 27.000 Euro = 2.250 Euro (gaaanz einfach gerechnet). Über so ein Einkommen würden sich viele AN freuen.

    Es kann nicht sein, dass in unserem Land die Maßlosigkeit genauso steuerlich bewertet wird wie das Einkommen eines Mia. Ein Firmenwagen ist ja in Ordnung, aber es sollte eine Obergrenze geben, die steuerlich geltend gemacht werden kann. Diese ganzen Schlupflöcher müssen geschlossen werden. Im Zuge der Gleichbehandlung. Aber das ist halt ein Problem in Deutschland. Wenn es den Banken, die die derzeitige Krise verursacht haben (Hallo Willi Heuvens, das sind doch die von Ihnen bevorzugten Weisen der Politik, oder), schlecht geht, dann kann der Staat innerhalb von wenigen Stunden einen Hilfsfonds auflegen. Aber der Arbeitnehmer, der jeden Tag weniger als 20Km zur Arbeit fährt, einen Haufen ESt und Soz.-Vers.-Beiträge bezahlt und somit viel für den Staat und die Gemeinschaft tut, der soll keine Kilometerkosten mehr absetzen können. Das geht bis zum obersten Gericht (und wird dann Gottseidank einkassiert).

     
  5. 26. Messerjocke

    @Meinereiner: Deine Anmerkung zu dem Geländewagen des Chefs für die Transporte der Kinder verstehe ich nicht so ganz.

    … Aber solange der dicke Geländewagen des Firmeninhabers, den die Frau zum Kindergarten und Bäcker bewegt, in der Bilanz genauso steuerlich berücksichtigt wird wie die Ausgaben für Löhne und Gehälter…

    Gehen wir mal von einem Cayenne Turbo S aus. Der kostet lt. Liste so knappe €134.000 ohne irgend ein Extra. Dafür werden dem lieben Chef 1% des Anschaffungswertes monatlich zum zu versteuernden Einkommen angerechnet, und zwar egal wie alt der Koffer schon ist. Das sind dann € 1340 zusätzlich zu versteuerndes Einkommen. Je nach Steuersatz kommen da schnell €500 monatlich oder 6000 jährlich an zusätzlichen Steuern für Vater Staat zusammen. Für nix, auch wenn das Ding schon 10 Jahre alt ist. Die Frau fährt also zum Kindergarten und finanziert damit ‘ne halbe Hartz IV Familie. Das ist doch grandios !

    Ein echter Sozialdemokrat oder Linker, vorausgesetzt, dass er frei von Neid und Missgunst ist, muss eigentlich beim Vorbeifahren des Cayennes immer dankbar auf die Knie sinken. Zudem fördert der Chef mit dem Kauf der Wunderbüchse auch noch die Entwicklung von Hightec, die man dann exportieren kann und Verwendung in günstigeren Fahrzeugen findet.

     
  6. 25. Killerplautze

    @ meinereiner

    Die Nl Zeitarbeitsfirmen sind darauf angewiesen, dass ihnen die Leute nicht Wegrennen.
    Außerdem haben die einen Tarifvertrag (CAO) mit der Gewerkschaft.
    Für den Ausleiher ist die Beschaeftigung von Zeitarbeitern eine teure Sache.
    Deswegen bieten sie vielen einen Dauerarbeitsplatz an.

     
  7. 24. Killerplautze

    @klepeter

    Man bleibts, wenn auch mit erheblichen Bauchschmerzen.

    Oh, Andre Brie hat einen Artikel im Spiegel veroeffentlicht.
    Es geht darin um Willis zweites Idol.
    Titel: Der Lafontainismus
    Zitat: Ob die Linkspartei sein Mandat ueberdauern wird, ist voellig offen.

     
  8. 23. Killerplautze

    http://www.politikblog-kleve.de/2008/09/20/die-willi-heuvens-schmiertafel

     
  9. 22. KlePeter

    Ich wußte gar nicht, dass es gestern um eine Abstimmung über Agenda 2010 ging. Ich wußte auch gar nicht, dass hier in Parteischubladen sortiert wird.
    Entscheidend ist doch, ob jemand überhaupt eine politische Meinung vertreten kann. Und zum Thema “soziale Gerechtigkeit” hat Meiner Einer voll meine Zustimmung erhalten.
    Ach ja und das Thema Kinderarmut solltest Du, Willi mal mit Deinem Idol Theo diskutieren. Vielleicht erklärt er Dir auch, warum er die kostenlose Schulspeisung für Kinder ablehnt.

    Und wenn es wirklich so wichtig ist: Ich bin und bleibe Sozialdemokrat. Und das heißt noch lange nicht, dass ich mit alles und jedem in der SPD zufrieden bin. Comprendre?

     
  10. 21. Wim Heuvens

    @ Kle-Peter

    20,7 Prozent für die Agenda 2010 und Hartz IV, 10,7 Prozent hätten auch gereicht. Sie waren doch früher mal Mitglied (oder noch) bei der Kinderarmutspartei SPD?!

     
  11. 20. Meiner Einer

    @ Flügelstürmer

    Die Problematik besteht insbesondere darin, dass es die geforderten 45m²-Wohnungen gar nicht in einer solchen Anzahl am Markt gibt, wie H4-Empfänger sie bräuchten. Und dann kommt noch hinzu, dass der Kreis Kleve, insbesondere unser Landrat einen eigenen Mietspiegel aufgestellt hat, der den offiziellen Mietspiegel um lockere 15-20% unterschreitet.

    D.h. wenn ich als Vermieter einen H4-Empfänger als Mieter nehme, muss ich entweder meine marktübliche Miete nach unten korrigieren oder aber der Mieter zahlt einen teilweise nicht unerheblichen Eigenanteil. Auch gibt es Probleme, wenn der Mieter in einer Zwei-Personen-Bedarfsgemeinschaft eine 3-Zimmer-Wohnung haben will, obwohl diese unterhalb der max. 60m² gibt. Es wundert mich, dass hierzu sich weder die Linke noch die SPD äußern.

    Aber dennoch bleibe ich dabei: es gibt arbeitende Teile der Bevölkerung, denen es schlechter geht als H4.

    @ Wim Heuvens

    Ich glaube, da können wir noch viele Bereiche erwähnen, Sicherheitsunternehmen, Einzelhandel in Form von Ketten z. B. Kik o.ä.

    Wir haben viele Mieter, die zunächst in D Zeitarbeiter waren und mittlerweile in NL bei niederländischen Uitzendbüros arbeiten. Dort scheint Zeitarbeit zu funktionieren. Vernünftige Stundenlöhne, Fahrtkostenzuschüsse, die nahezu gleiche Behandlung wie festangestellte Mitarbeiter. Warum funktioniert so etwas in D nicht?

     
  12. 19. Wim Heuvens

    Alles richtig, was die Zeitarbeit betrifft.
    Kann ich voll und ganz mit unterschreiben.
    Das gleiche gilt auch für die Arbeit in vielen Call Centern.

     
  13. 18. Flügelstürmer

    @MeinerEiner
    Vielen Dank für ihren Beitrag. Mehrköpfige Bedarfsgemeinschaften sind wahrlich nicht die Verlierer des ALG2. Verlierer sind Alleinstehende. Und hierbei diejenigen, welche 30 – 40 Jahre durchgehend beschäftigt waren und nun aufgrund ihres Alters keinen Job mehr finden und ins “Hartz4” abrutschen. Und dann noch in einer nicht angemessenen Wohnung leben und deshalb einen Mietanteil selber tragen müssen.

    Ein Aspekt im Bereich Zeitarbeit ist in meinen Augen noch nachdenkenswert: Hierbei handelt es sich zumeist um staatlich subventionierte Arbeitsplätze. Stundenlöhne von ca. 7 Euro sind keine Seltenheit. Von diesem Lohn ist z.B. eine Familie nicht zu ernähren. Also ist der Arbeitnehmer auf staatliche Unterstützung angewiesen. Wir alle finanzieren diese billigen Arbeitsplätze. Und Zeitarbeitsunternehmen wissen dies genau, und weisen ihre Mitarbeiter auch ganz gerne auf diese Möglichkeit der staatlichen “Subventionierung” hin.

     
  14. 17. Killerplautze

    @messerjocke

    Die Dame ist angestellt, also nix alles für mich

     
  15. 16. Meiner Einer

    @ L.Seerden

    Kenne ich, also nicht deine Frisörin, aber die Problematik an sich.

    Dennoch bin ich aber gegen eine Mindestlohn. Denn der würde viele Jobs, die derzeit noch “besser (relativ)” bezahlt sind, absinken lassen. Denn schließlich zahlt der Arbeitgeber dann das, was die tollen sozialen Parteien ausgekungelt haben.

    Kurzes Beispiel aus der täglichen Praxis: Die Post hat einen Mindestlohn für Briefzusteller ausgehandelt. Nun soll es in Kleve und Umgebung ein Unternehmen geben, das “im Auftrag der Deutschen Post” die hübschen gelben Kästen leert. Da es sich hier um Subunternehmer handelt, unterliegt dieser nicht dem Mindestlohn und bezahlt seine Mia unter Würde. Die Post selbst ist fein raus, der Hauptkonkurrent PIN ist insolvent und wech, und der Mindestlohn wird umgangen. Und nü?

    Aber die Problematik der sinkenden Löhne werden wir wohl immer haben, besonders im sozialen Bereich (Altenheime, Pflegedienste) sehe ich dann schwarz. Wer ist schon hochmotiviert, wenn er sche..e bezahlt wird. Aber solange der dicke Geländewagen des Firmeninhabers, den die Frau zum Kindergarten und Bäcker bewegt, in der Bilanz genauso steuerlich berücksichtigt wird wie die Ausgaben für Löhne und Gehälter, wird sich da wohl nichts ändern.

    Die großen Parteien ohnehin nicht, die kleinen schon eher, wobei rosarot und grün für mich keine alternative sind und heute bei der Wahl auch nicht waren. Jawoll, ich war da. Im Gegensatz zu vielen anderen.

     
  16. 15. Messerjocke

    Meine Friseuse bekommt für’s Schneiden incl. phänomenaler Kopfmassage 40 Euro cash auf die Stunde, hochgerechnet- Hausbesuch, versteht sich- und dazu Verpflegung mit Kaffee, Kuchen und Rauchwaren an der Zahl, damit das Arbeitsfeeling auch passt. Das noch dazu gerechnet komme ich auf locker 60 Euro / Std.

     
  17. 14. L.Seerden

    @MeinerEiner

    Man braucht noch nicht einmal die Zeitarbeits-Branche zu nehmen. Fragt Eure Friseuse.

    Meine bekommt 840€ im Monat bei einer 40 Stunden Woche.(Steuerklasse 1). Und das mit 25 Jahren Berufserfahrung.

     
  18. 13. KlePeter

    @Meiner Einer: Danke für diese Klarstellung. Ich befürchte nur, dass Willi es immer noch nicht kapiert.

     
  19. 12. Meiner Einer

    Hallo Wim Heuvens,

    als Mitarbeiter einer mittelgroßen Immobilienfirma in Emmerich betreuen wir ziemlich viele Mehrfamilienhäuser. Hier wohnen einige H4/ALG2-Empfänger.

    Da will ich mal folgende Rechnung aufmachen:

    Bedarfsgemeinschaft 2 Personen bekommt rund 650 Euro im Monat. Dazu eine Wohnung von 60m² zzgl. Betriebskosten und Heizkosten. Strom darf der Leistungsempfänger selbst zahlen. Bei eine angenommenen Kaltmiete von 5 Euro je m² und Nebenkosten von ca. 180 Euro komme ich so auf monatlich 1130 Euro. Jede Person darf noch 100 Euro ohne Abzüge hinzuverdienen, darüberhinausgehend werden 80% angerechnet. Möglich sind also 1330 Euro netto. Krankenversicherung und Pflegeversicherung inklusive. WAS IST DARAN MENSCHENUNWÜRDIG????

    Schlimmer wird es erst, wenn mehrere Kinder in Spiel kommen. Für Kinder gibt es 210 Euro mehr. Aber auch 15m² mehr Wohnfläche. Also eine 75m² Wohnung und bestefalls 1540 Euro netto. Schauen Sie sich mal die Abrechnung eines Fabrikarbeiters oder Handwerkers an. Und was stellen Sie fest? Richtig, diese Berufsgruppen bekommen genauso viel und gehen jeden Tag zur Arbeit. Aber mit dem Risiko der Insolvenz des AG, Kosten für den Weg zur Arbeit usw. Wäre Hartz4 für diese Berufgruppen so viel schlechter?

    Menschenunwürdig ist es, da gebe ich Ihnen Recht, was viele Zeitarbeitsfirmen mit Ihren MÍA´s machen. Z.B. ein großes Elektronik-Lager in Emmerich. Stundenlöhne von sagenhaften 6 Euro bei 160 Stunden im Monat geben, richtig, 960 Euro. BRUTTO. Das ist menschenunwürdig.

    Ob die olle Wagenknecht oder der hieb und stichfeste Oskar. Die sind alle nur an Ihrer Macht interessiert. Oder warum tut keiner was gegen die Sklaventreiber der Zeitarbeiter? Hartz4 halte ich bei weitem nicht so schlimm wie Zeitarbeit.

     
  20. 11. Wim Heuvens

    Dann mal weiter so, Deutschland!
    Die Zeiten des Wohlstands für die, die arbeiten, sind dann vorbei.

     
  21. 10. Rainer Hoymann

    @ralf.daute
    gut gebrüllt, Löwe

     
  22. 9. ralf.daute

    … und zwar so lange, bis die, die unverschuldet arbeiten, keines mehr führen können…

     
  23. 8. Wim Heuvens

    Bei Wagenknecht und bei Oskar wäre eines sicher: Menschenwürdiges Leben für die, die unverschuldet arbeitslos wurden.

     
  24. 7. killerplautze

    Hätte man nicht Sara Wagenknecht einladen können, die hätte dann die Hartz IV – Empfänger überzeugen können, dass Hummer mit Erdbeeren auch gut schmeckt.

    > http://lanzkocht.zdf.de/ZDFde/druckansicht/6/0,6911,7592646,00.html

    Hätte man nicht Oskar Lafontaine einladen können, der hätte dann die Hartz IV – Empfänger überzeugen können, dass die Erdbeeren ein fester Bestandteil der gehobenen französischen Küche sind.

    > http://www.daskochrezept.de/rezepte/creme-brulee-mit-marinierten-erdbeeren_61257.html

     
  25. 6. Pete

    OK, ich bin schon ein wenig weit weg…

    Da hast du also gleich mal den Photoapparat ‘rausgeholt, wenn dir die Kleverin über den Weg läuft, die SPD wählt. Zudem, wenn sie rote Erdbeeren verkauft.

    Pete

     
  26. 5. Wim Heuvens

    Hätte man nicht Thilo Sarrazin einladen können, der hätte dann die Hartz IV-Empfänger überzeugen können, doch SPD zu wählen.

     
  27. 4. ralf.daute

    @ Pete Naja, die einzige Verbindung, die zwischen dem Padrone und den “Genossen” vom Erdbeerstand zu ziehen ist, ist die Doppeldeutigkei von “jungem Gemüse”. Eigentlich hatte ich eher auf den Kommentar “Erdbeeren sind Nüsse” gewartet…

    p.s. Nur zur Sicherheit: Es handelte sich um einen normalen Erdbeer-Matjes-Stand im Rahmen des Klever Frühlingsfestes (!), den ich aus Daffke für einen sensationellen Kalauer – wie ich dachte – umgewidmet habe. Hat ja mal wieder prima funktioniert…

     
  28. 3. Pete

    Ralf,

    es ist schon klar das die Provinzpossen unserer Lokalpolitiker ein leichtes Fressen sind (besonders bei Erdbeeren, mmmm…). Aber ein Vergleich mit einem korrupten, konservativen Kinderschänder ist unterstes Niveau. Da die Standard-Zeitungen ihre Lokalbüros dicht machen, könnte man ja mal BILD fragen, ob sie eins übernehmen wollen.

    Vielleicht gibt’s ja beim nächsten Bestechungsversuch durch Grünkohlessen unserer Einheitspartei einen Bericht dazu… oder bin ich da zu Grün hinter den Ohren?

    Pete

     
  29. 2. Rainer Hoymann

    Mir war bis heute morgen nicht bekannt, dass neben Opel, Arcandor nun auch die “Erdbeer-Industrie” unter staatlicher Obhut steht. Hier wurde im Kleinen augenscheinlich, was passiert, wenn die “Regierenden” die Preise mit öffentlichen Gelder manipulieren. Der Lebensmittelhändler in der Kavarinerstraße – lt. Fr. Hendricks “der Gegner” (Ihr Zitat), musste sich dem Preiskampf anschließen oder auf matschiger Ware sitzen bleiben.
    Da ist mir ein plakatives WUMS lieber.

     
  30. 1. killerplautze

    @ralf.daute

    die werden doch nicht etwa heimlich den garten von herrn wittke geplündert, äääh abgeerntet haben?

    investigative recherche bitte. überlasse den scoop nicht dem kuschel-grass… 🙂