Rätsel des Alltags (3)

Ein schönerer Platz zum Kaffeetrinken ist kaum denkbar – wird aber nicht genutzt

Wenn unsereins nun, jeglicher Eile beraubt, also eigentlich wie immer, durch die Stadt schlendert und den Blick umherschweifen lässt, so erblickt er zentrumsnah eine wunderbare Dachterrasse, die gerade in diesen unsicheren Zeiten ein fein isoliertes Kaffeetrinken zu zweit ermöglichen würde, in frischester Luft bei herrlichster Aussicht. Doch das umzäunte Kleinod, das exakt einem Bistrotisch und zwei Stühlen Platz böte, steht immer leer. Wo aber befindet sich dieser paradiesische Fleck?

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11 Kommentare

    • 8.1

      Hier noch der Bericht eines Ex-Klevers, der mal oben war: „Ich hatte anno 1972 Kommunionsunterricht (Stiftskirchenpfarre) im Kloster bei einer der dortigen, sehr alten Nonnen, jede Unterrichtsstunde in der hauseigenen Kapelle mit entsprechendem boreout Faktor. Als absoluter Höhepunkt des Ganzen durfte die Gruppe – portionsweise je 2-3 Kinder – einmal auf die gezeigte Plattform, wirklich toller Blick. Es musste rasch-rasch gehen, wahrscheinlich musste die Nonne dafür furchtbar büßen (Beichte, Rosenkranz etc.).

      Was man von dem Turm sieht (sah?) ist ein wunderbarer Garten, der durch die Mauer zur Kokstege hin sehr abgeschieden wirkt, gut geeignet für Coronakontemplation.

       
  1. 9

    Mmuuuuh, ist es da oben zur Zeit nicht etwas zu zugig und zu kalt, mmuuuhbibbel?
    Wer dort nicht ganz dick eingepackt seinen Kaffee schlürft, kann sich ganz schnell eine Angina Pectoris fangen, mmuuubuuh. Dafür braucht es dann gar keinen Coronavirus, mmuuuuhalert!
    Gut, dass ich zumindest außen ein dickes, lederndes Fell habe, mmuuujuuuh!