Radfahrer (14) erliegt seinen Verletzungen

Auf dem Weg zum Radweg auf der gegenüberliegenden Seite der Uedemer Straße wurde der Junge Opfer eines Unfalls

Der Unfall geschah vor einer Woche in Bedburg-Hau, am Freitag um 15:35 Uhr. Ein 14 Jahre alter Junge, der nur die Straßenseite wechseln wollte, um auf den auf der anderen Seite gelegenen Radweg zu gelangen, wurde auf der Uedemer Straße kurz hinter der Einmündung Imigstraße von einem Auto erfasst – jetzt ist er in einer Essener Klinik verstorben.

Der Autofahrer, ein 28 Jahre alter Mann, kam vom Kreisverkehr Lindchen und war mit seinem weißen Lieferwagen in Richtung Bedburg-Hau unterwegs. Die Unfalllstelle liegt rund zweieinhalb Kilometer vom Kreisverkehr entfernt auf dem Gebiet der Gemeinde Bedburg-Hau. Der Junge erlitt bei dem Zusammenstoß schwerste Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber nach Essen geflogen werden. Dort kämpften die Ärzte eine Woche um das Leben des jungen Mannes. Heute nun, sieben Tage nach dem Zusammenstoß, meldet die Polizei, dass alle ärztliche Kunst vergebens war und der 14-jährige seinen Verletzungen erlegen ist.

Zur Klärung der Unfallumstände wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern aktuell noch an.

Deine Meinung zählt:

15 Kommentare

  1. 15

    Mein Beileid für die Hinterbliebenen und den Fahrer.

    Bei der Gelegenheit:

    Die Fahrbahn ist zu schmal und in einem schlechten Zustand. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ist bedeutend zu hoch. Wer die Strecke schon einmal mit größeren, schwereren Fahrzeugen gefahren ist, weiß wovon ich spreche.

     
  2. 14

    Nach dem 11. Post von Marc Tenhaef gab es einen Post, der die Diskussion hier ziemlich widerlich fand. Dieser Post wurde gelöscht, weshalb der neue 12. Post nicht mehr so richtig Sinn macht.

     
  3. 13

    Ein 14 jähriger musste sein Leben lassen, den Eltern wurde das Herz herausgerissen, seine Angehörigen wurden in unermessliches Leid gestossen, für den Fahrer des Wagens wird das Leben nie mehr so sein, wie es mal war.

    Wie es dazu gekommem ist, wird die Staatsanwaltschaft ermitteln.

    Alle andere, als Mitgefühl für die Beteiligten, gehört hier nicht hin.

    Ein 14 jähriger Junge.

    Das Leben ist manchmal so bitter bitter hart.

     
  4. 12

    Was ist an den Posts 1, 2, 4, 7, 8 und 10 auszusetzen? Und 11. finde ich auch nicht schlimm auch wenn es dabei nicht direkt um das Unfallopfer und die Leidtragenden geht.

     
  5. 11

    @Husky
    Kann man sich drauf einigen, dass es bei jeder Gruppe von Verkehrsteilnehmern diese Spezies gibt. Aber wer kann von sich behaupten, nie durch welche Faktoren auch immer abgelenkt worden zu sein. Glaube dass sind die wenigsten. Aber leider haben Fußgänger, Radfahrer und motorisierte Zweiradfahrer meist die schlechteren Karten.

     
  6. 10

    Ergänzend sei mitgeteilt, dass es sich bei dem Unfallfahrer nicht um einen Kurierfahrer gehandelt hat. Es handelt sich um den Mitarbeiter eines lokalen Unternehmens. Der Mann und sein Beifahrer stehen unter Schock.

     
  7. 9

    @4

    Da Ihr Geschmack weder maßgebend noch für mich von Belang ist, pfeif ich drauf.

    @5

    Das Thema Verkehrsvorschriften habe ich hier nicht eingebracht.

     
  8. 8

    @Husky Einfach Mal genau lesen. Der 14-Jährige hat auf dem Weg zum Radweg eine vorfahrtberechtigte Straße gequert. So weit, so klar. Nicht klar ist: Wie schnell war der Kraftfahrer an der Stelle unterwegs (erlaubt sind m. E. 70 km/h, aber da bin ich mir nicht sicher)? Und natürlich stellt sich sofort die Frage, ob der Kraftfahrer nicht berufsbedingt abgelenkt und/oder überlastet war. Die Antworten werden die Ermittlungen geben. Dass auch dem Kraftfahrer unser Mitgefühl gebührt, steht außer Zweifel.

     
  9. 7

    Die Uedemerstraße, ist vor allem seitdem die Klever Straße von Goch nach Bedburg-Hau/Kleve wegen Bauarbeiten gesperrt worden ist, zu einer der wohl meist befahrensten Straßen im Kreis geworden.Die Uedmerstraße ist immer schon eine gefährliche Straße gewesen, gesäumt von vielen Bäumen und vielen Kurven, dazu ist auch viel Landwirtschaft unterwegs und ebenso ein Wildwechsel zu verzeichnen (Rehe, Hasen etc. vom nahen Tannenbusch und Feldern). Die Tempozonen wechseln stetig zwischen 50-70 km/h plus Überholverbot.Gott sei Dank, ist an der Kreuzung van Aken Ring mittlerweile eine Ampelanlage installiert worden (war Jahrzehnte ein Unfallschwerpunkt).
    Der gesamte Verkehr von Goch, Richtung Kleve und umgekehrt, fließt genau hierüber oder über Asperden nach Kleve-je nachdem.
    Das die Strecke vom Kreisverkehr Goch/Lidl/Engel bis zum Autobahnzubringer über Pfalzdorf wohl eine Ewigkeit zur Sanierung braucht (neue Radwege ebenfalls) kommt hinzu.

    Mein Mitgefühl gilt der Familie, Freunden und Bekannte des verstorbenen Jungen. So ein Schicksalsschlag ist schrecklich.
    Für den Fahrer wird es wohl ein ebenso traumatisches Ereignis sein.
    Allen nochmal mein Mitgefühl.

     
  10. 6

    Vielleicht sollten wir mal die Ermittlungen abwarten. Sehr oft kommts vor das die Radfahrer selbst schuld sind.

    Sehe ich auf den Straßen jede Tag. Rote Ampeln? Vorfahrt? Auf Abbiegespur gradeausfahren? Radwege? Ignoriert man. Wenns dann kracht ist natürlich der Auto/Motorradfahrer schuld…

     
  11. 5

    @3 Dass Sie es “Verkehrsvorschriften umgehen” nennen, passt so gar nicht und spricht für eine ziemliche innere Ferne zu ihren Mitmenschen.

     
  12. 4

    @ 3 “Dremel”:

    Das ist wohl der geschmackloseste Kommentar seit langem hier auf “kleveblog”!

    Mein Beileid gilt vor allem der Familie sowie den Freundinnen und Freunden
    des so tragisch ums Leben gekommenen Jugendlichen!

    Aber ich habe auch Mitgefühl mit dem jungen Mann, der jetzt damit leben muss,
    für den Tod dieses Jugendlichen zumindest mitverantwortlich zu sein.

    Ralf Dautes Hinweis auf die mutmaßlichen Arbeitsumstände des Fahrers
    entschuldigt nichts, kann aber erklären, warum es zu diesem Unglück kam,
    und ist deshalb durchaus sinnvoll und angebracht.

     
  13. 3

    Zum Ausbeuten gehören immer zwei!

    Das war wohl die billigste Ausrede, um Verkehrsvorschriften zu umgehen, die ich jemals gehört habe.

     
  14. 2

    Der Unfall ist vermutlich tragisch, weil ihm eine strukturelle, allseits tolerierte Gewalt innezuwohnen scheint – die der unterbezahlten, ausgebeuteten Kurierfahrer, die ihr Pensum nur bewerkstelligen können, wenn Verkehrsvorschriften missachtet werden. Inwieweit den Fahrer Schuld trifft, sei hier nicht erörtert, das werden die Ermittlungen zeigen.

     
  15. 1

    Den Hinterbliebenen wünsche ich viel Kraft und Stärke. Eine unerträgliche Zeit des Hoffens und Bangens muss es gewesen sein. Die Frage nach dem Warum wird niemand beantworten können. Es ist einfach sehr, sehr traurig.

    Ich habe einen Kloß im Hals.

    Mein herzliches Beileid!!!