It’s a man’s, man’s, man’s world bei der Kreis-CDU

In der kommenden Woche wählt die Kreis Klever CDU einen neuen Vorstand, und, ausweislich einer Vorschlagsliste, die der Redaktion vorliegt, sind Frauen darin nur Randfiguren. Für die elf Positionen im geschäftsführenden Vorstand gibt es gerade einmal zwei Frauen, also – quotentechnisch ausgedrückt – sollen nicht einmal zwanzig Prozent weiblich besetzt werden. Bei den beiden Frauen handelt es sich um Maria Ingenerf, die einen der vier Stellvertreterposten bekommen soll, sowie um Gabriele Stromenger, die einer der vier geschäfstführenden Beisitzer werden soll. Alle neun anderen Posten sollen mit Männern besetzt werden.

Bei den vorigen Wahlen waren es immerhin noch drei Frauen im Vorstand der Kreispartei, doch Silke Gorißen, die neue Landrätin, tritt nicht mehr an. Ihr Posten wird eingenommen vom Gocher Bundestagsmitglied und -kandidaten Stefan Rouenhoff (obwohl der als MdB ohnehin Mitglied des geschäftsführenden Vorstands ist). Auch die drei Abgeordneten (bzw. Abgeordneten in spe) – Dr. Günther Bergmann, Stephan Wolters (er setzte sich bei der Nachfolge von Margret Voßeler-Deppe gegen Monika Lemmen durch) sowie Stefan Rouenhoff – allesamt Männer.

Wo sind die Frauen in der Union? Es gibt sie doch, zum Beispiel in Kleve, wo Andrea Kamps im vergangenen Juni zur neuen Stadtverbandsvorsitzenden gewählt wurde. Doch Kleve, der mitgliederstärkste Verband, ist in der neuen Kreis-Führung gar nicht vertreten. Erst in der Liste der 29 Vorschläge für die 23 Beisitzer steigt der Frauenanteil merklich – auf immerhin elf Namen (37 Prozent).

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85 Kommentare

  1. 85

    Armin Laschet toleriert Antisemitismus in der CDU. Bis heute gibt es keine Abgrenzung zu Maaßen, dem CDU Musterdemokraten.

    Man muss übrigens gar keine Kinder oder Enkel haben, um für eine erträgliche Zukunft auf diesem Planeten zu wählen; es reicht völlig, halbwegs anständig zu sein.

     
  2. 84

    Antisemitismus egal von welcher Seite ist eine große Gefahr. Antisemitismus aus der deutschen Gesellschaft heraus wird nicht harmloser dadurch, dass es in anderen Ländern auch Antisemitismus gibt. Dabei spielt es keine Rolle ob Antisemiten den christlichen, den islamischen, einen anderen oder keinen Glauben haben. Ich glaube wie „Integration“ auch, dass friedliche Gläubige der verschiedenen Religionen ihren jeweiligen Glauben auf eine schöpfungsfreundliche Weise verstehen. Hass und Vernichtung haben da keinen Platz und das bedeutet auch allen Menschen unabhängig von ihrer Religion oder Religionslosigkeit Respekt entgegenzubringen.

     
  3. 82

    80.) ..noch mal eben ,eine Religion ist keine Rasse, also ist Rassismus völliger UNSINN. Sie sind in guter Gesellschaft “ intelligente“ Politiker/innen kennen den Unterschied oft auch nicht. Damit für mich,vaya con Dios 👋🏽

     
  4. 81

    80.) Es war mir schon klar das ich mit der Rassismuswaffe angegriffen werde,😁 gerne benutzt von Leuten……..🤫 Darum wollte ich eigentlich nicht reagieren. Es ist mir allerdings ziemlich egal. Menschen die mann nicht kennt zu verleumden ist heute allerdings “ hoher Qualitätsstandard“ eines bekannten Klientel in Gesellschaft + Politik .👍🏽

     
  5. 80

    @79.

    Leider wird auch der Islam von dummen, ungebildeten Radikalen und politischen Machtgierigen, missbraucht.

    z.B.: „Isa ibn Maryam“ …….. „Isa, Sohn der Maria“ ist im Koran ein Prophet, der als unmittelbares Wort Gottes angesehen wird und sich auf „Jesus von Nazareth“ bezieht.

    Wie man eventuell wissen sollte, könnte, wollte, war „Jesus von Nazareth“, ein jüdischer Prophet, der auch zudem im Christentum die zentrale Figur ist.

    Bitte, überdenken Sie nochmals in Ruhe Ihren einseitigen Vorwurf, den ich doch als rassistisch empfinde ……

    Da für mich selber jeder Mensch einen besonderen Stellenwert hat, bin der Meinung, dass wir immer wieder unsere Energien einsetzen sollten, um zu versuchen, Gemeinsamkeiten zu finden, um uns auf einer Ebene zu verständigen.

     
  6. 79

    78 ) Juden ,nicht nur in Deutschland, haben für mich grundsätzlich ,nicht nur aus historischen Gründen, einen ganz besonderen Stellenwert. Ihr Vergleich mit den Kirchlichen Schweinereien ist für mich völlig daneben. By the way ☝🏽Der Islam wird von Exremisten nicht missbraucht sondern gelebt. (*Salman Rushdie , Ayaan Hirsi Ali )

     
  7. 78

    @77. G.H.

    Man sollte zwischen „Islam“ und unter gefährdender „Islamisten“ unterscheiden können.

    Der friedvolle Islam hat überhaupt nichts mit „Antisemitismus“ zu tun. Wer sich damit auseinandersetzt, wenn man möchte, wird feststellen, dass Menschen, die dem wissenschaftlichen Islam nahestehen, genau wie die Menschen, die andere Lebensstrategien und Religionen bevorzugen, daraus Lebenskraft und Respekt schöpfen.

    Natürlich haben auch „Islamisten“, genauso, wie andere Radikale, in unserer Gesellschaft keinen Platz, und müssen der gesetzlichen Gerichtsbarkeit zugeführt werden!

    Bitte keine Vorverurteilungen gegenüber friedlichen Menschen, nur weil sie eine bestimmte Glaubensrichtung haben. Dieser Status sollte doch eigentlich in diesem Land erreicht worden sein? .

    Sehen wir doch, vor, oder besser hinter die Haustüren, der „kirchlichen“ Missbrauchstäter, die sich hier an wehrlosen und schutzbedürftigen Kindern vergehen!

     
  8. 77

    By the way .Bei all den Polit Top Diskussionen der „Creme“ (für mich B Ware 🤫) der Parteien habe ich das Thema „Antisemitismus im Zusammenhang mit dem Islam in Deutschland “ vermisst ? Der Antisemitismus in Deutschland ,auch in div. Parteien, ist lange wieder angekommen + kein Thema ?? ☝🏽 Es fragt ein Fan der „Israel Defense Army“.(Masel tov )👍🏽

     
  9. 76

    Um den Bogen zurück zum Artikel zu schlagen: Mehr Frauen täten der CDU sicherlich gut.

    Gegen die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe stimmten 1997 im Bundestag 138 Abgeordnete.
    Einer davon war Friedrich Merz. Laschets Staatskanzleichef Liminski hat eine Einstellung zu Homosexualität, zur Abtreibung und zum Frauenbild, die in die 50er Jahre gehört.

    Die CDU stellt rechtsblinkende Antisemiten zur Wahl auf, ein fragwürdiges Frauenbild vor sich her tragen und die Schwesterpartei CSU koaliert mit einer Partei, deren Chef Querdenker-Tendenzen hat.

    Laschet und die CDU möchte die Anliegen von Querdenkern ernst nehmen und die von Jugendlichen offenbar nicht, denn die braucht lt. Herrn Schäuble Widerspruch.

     
  10. 75

    @74. Steez

    Es hat niemand auf den Post 66 von pd geantwortet.

    Es geht um die Kommentare 55 und 71 von pd. Wobei mir 71 gefällt.

    Was Sie in Ihrem Post 73 wiederholt haben, findet bei mir Zustimmung und das ist hier anscheinend auch Konsens. Das ist aber kein Widerspruch zur Kritik am Neoliberalismus, ganz im Gegenteil.

    Kritik am Neoliberalismus ist immer auch Kritik an den demokratiewidrigen Auswüchsen im Politikbetrieb wie sie Scholz, Spahn, Amthor und andere praktizieren.

     
  11. 73

    Habe mir die Likes und Dislikes zu Kommentar 69 von PD und auch die Antworten darauf angeschaut. Ich verstehe nicht was es da nicht zu mögen oder zu diskutieren gibt.

    Was ist denn falsch an:

    dass Geld erst verdient werden muss bevor man es ausgibt und davon, dass es an manch richtiger Stelle noch Sparpotential gibt
    Sparkassenvorstände, Kirche, Verteidigung, Bundestag, die 300.000-400.000 Euro die sich die Intendanten der zahlreichen öffentlich rechtlichen Rundfunkstationen jährlich gönnen beispielsweise
    klar, einzeln für sich könnte man vielleicht sagen Peanuts, Neiddebatte, Symbolpolitik aber in Summe finde ich schon, da läuft doch etwas falsch
    Und ich habe jetzt nur von den legalen Machenschaften gesprochen, ich will jetzt nicht von Maskendeals, Amthor oder Scholz anfangen

    Ich fange von Scholz und anderen Organisationen an, welche „Gewinne“ aus Steuergeldern und Beiträgen für Ihre Vorstände satt und satter personalisieren um die Verluste dem Steuerzahler auf´s Auge zu drücken. In unserem System können das Banken nun mal machen. Da läuft es seit Scholzis Gedächnisverlust noch sauberer, denn wenn man sich an nix erinnern, dann ist ja angeblich alles in Ordnung.

    Und so ein Vogel ist Kanzlerkandidat, kommt da noch einer mit?

    Sollten bei der nächsten Steuerprüfung mal wieder 133,13 Euro falsch gebucht oder „hinterzogen“ sein, dann werde ich einfach „scholzen“. Ich kann mich an nix erinnern, so einfach ist das. Mal sehen ob das FA da mitscholzt.

     
  12. 72

    Es scheint ein Missverständnis zu geben: Mit Regulierung sind nicht Vorschriften in Gastronomie, Wohnungswirtschaft oder beispielsweise beim Bauen gemeint. Deregulierung ist nicht der Abbau von Vorschriften und Bürokratie, sondern ein Rückzug der demokratischen Staaten mit einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung wie z.B. die USA oder Deutschland aus der Verantwortung für ihr Wirtschaftssystem. In den USA wurde seit Ronald Reagan das Wirtschaftssystem immer weiter dereguliert. Deregulierung macht sich in der Finanzbranche besonders deutlich bemerkbar. Der letzte Scherbenhaufen, den diese Branche hinterlassen hat, war die weltweite Finanzkrise deren Folgekosten die arbeitende Bevölkerung und die kleineren und mittelständischen Unternehmen überall auf der Welt über Jahrzehnte abzahlen müssen. Nicht zahlen für die Folgekosten des Spekulationssupergaus werden Unternehmen wie Black Rock. Dieses Unternehmen ist so groß, weit verzweigt und tief verwoben mit anderen Konzernen überall auf der Welt, dass der phänomenale Mechanismus greift: „Wenn die Wirtschaft gut läuft, profitiere ich. Wenn es eine Krise (egal ob Bürgerkrieg, Krieg, Pandemie oder Wasserknappheit) gibt, profitiere ich mindestens so sehr wie ohne Krise.“ Das „ich“ im vorangegangenen Satz hat eine vielfältige Bedeutung und kann eine Einzelperson, eine Familie oder ein Unternehmen sein.

    @55. pd

    „Und es ist ein Trugschluss, dass es “den Bürger” auf der einen und “die Wirtschaft” auf der anderen Seite gibt.“

    Die freie Wirtschaft ist sehr heterogen. Vom Ein-Mann-Betrieb über kleine und mittelständische Unternehmen bis zu Globalplayern wie Nestle ist alles vertreten. Als Arbeitnehmer stehe ich definitiv nicht auf der selben Seite wie Blach Rock, Apple oder Monsanto. Mir liegt viel an Unternehmen aus der Region. Süßigkeitenhersteller oder Elektrofachbetrieb stellen Produkte her oder erbringen eine unentbehrliche Dienstleistung. Ja, da habe ich als Arbeitnehmer tatsächlich das Gefühl auf der selben Seite zu stehen, auch wenn ich mich nicht im entferntesten mit einem renommierten Unternehmen auf eine Stufe stellen würde.

     
  13. 71

    @67, 68 Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    Wieder äußerst schwach.

    Selbstverständlich kann man Verträge kündigen, auch einseitig. Das dann ggf. zu entschädigen ist, ist selbstverständlich. Davon handeln ja meine diesbezüglichen Kommentare. Für Sie nochmal die Quintessenz:

    Status Quo: 500.000.000/a bis in alle Ewigkeit

    Die Verfassung fordert: “ Die auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften werden durch die Landesgesetzgebung abgelöst. “

    Mein Vorschlag dazu: Die von der Kirche bei Kündigung des Vertrages geforderte Summe von einmalig 50Mrd zahlen. Einsparpotential Stand heute: 500.000.000€/a. Erklärung dazu siehe Kommentar 62. Den Rechenfehler dort bitte ich zu entschuldigen, hat aber scheinbar eh keiner bemerkt und ändert auch nix an der Grundrichtigkeit meiner Aussage.

    Und ein kostenloser Tipp noch: Wenn Sie nicht andauernd so vollständig versenkt werden wollen, sollten Sie sich an die Worte eines Kommentarschreibers halten, den Sie gut kennen. Ich zitiere: “ Recherche, Recherche, Recherche !!! Nur so lässt dich umgehen, dass man/frau gleich in jedes Fettnäpfchen tritt.“

    @70 Neu

    kein Futter bezog sich auf Ihren Kommentar 63, den finde ich etwas dünn. Die Nummer 70 ist schon deutlich griffiger, gefällt mir.

    Was mich angeht sind Sie grundsätzlich auf der richtigen Fährte. Ich mag es, wenn man zutrauen zum Menschen hat. Ich mag es, wenn man NICHT bis ins Kleinste hineinreguliert. Ich könnte aus der Bauwirtschaft, der Gastronomie und der Pflege berichten. Was uns da in den letzten beiden Jahrzehnten an zusätzlicher Bürokratie aufgebürdet wurde, füllt ein Buch. Und ja, von mir aus hätte man es 2008 den Markt regulieren lassen und diverse Banken pleite gehen. Hätte uns 10 harte Jahre beschert aber danach einen gesünderen Blick auf Finanzmärkte und dortige Zusammenhänge und somit letztendlich einen wieder gezähmten Finanzmarkt und gesunde Volkswirtschaften.. ist aber ein ganz anderes Thema, das und was jetzt schon wieder abgeht, würde ein weiteres Buch füllen.

    Dazu kein Widerspruch ist, das ich für bezahlbare Mieten, regulierte Finanzmärkte und ein kräftiges Lohnplus für die Leistungsträger unserer Gesellschaft bin. Und ja, damit meine ich eben keine Sparkassenvorstände/Bischöfe/Intendanten sondern Handwerker, Krankenschwestern, Altenpfleger …

    Bei Ihrem 3. Abschnitt verstehe ich nicht ganz, worauf Sie hinaus wollen. Ich versuche trotzdem mal darauf einzugehen. Ich glaube, Regeln hin oder her, gesellschaftliche Zielsetzungen sind für Unternehmer viel gewichtiger als Sie annehmen. Ein Beispiel dazu, der Verkauf von Eiern aus Käfighaltung ist nach meiner Kenntnis in Deutschland noch erlaubt. Sobald diese zu erkennen sind, gibt es dafür aber keinen Markt mehr. Die Gesellschaft hat hier entschieden. Das es Umgehungsstrategien gibt weiß ich, hier wäre jetzt ein Zusammenspiel Regeln (Kennzeichnungspflicht) und gesellschaftliche Zielsetzung (Tierwohl) erforderlich. Ein weiteres Beispiel ist eher eine Prognose meinerseits. Ich glaube nicht das, sagen wir Autohersteller, in 10 Jahren noch Autos verkaufen werden, die viel C02 emittieren. Auch ohne Verbot: das möchte einfach keiner mehr.

    Zum Thema “ Wohlstand ist nur in politischen Verhältnissen mit entsprechendem Ordnungsrahmen erreichbar.“ erahne ich auch nur was Sie meinen. Erstmal ist das nichtssagend oder sagen wir wertfrei. Wohlstand gibt es auch bei der Hamas, im Iran, in Syrien, bei den Scheichs, in Russland…. Wahrscheinlich meinen Sie soetwas wie das Aufstiegsversprechen für breite Teile der Bevölkerung? Da bin ich definitiv bei Ihnen. Chancengleichheit und liberal, das passt doch gut: dem Einzelnen wenige Einschränkungen auferlegend, die Selbstverantwortung des Individuums unterstützend; freiheitlich 🙂

    Zur platten Polemik. Jo, die nervt. Ich kam darauf und das erwähnte ich auch in meinem Ausgangskommentar, weil ich in den diversen Triellen andauernd von Steuererhöhungen zu Gunsten der armen Kinder gehört habe. So funktioniert das mit den Steuererhöhungen aber eigentlich nie. Die sind seltenst zweckgebunden und ehe man sich umguckt haben unsere Herren und Frauen Entscheidungsträger wieder 3 zusätzliche Pöstchen geschaffen, oder 25 Beraterfirmen beauftragt oder oder oder. Ja, ich weiß, polemisch. Ich bleibe aber dabei, zumindest ein bisschen schwäbische Hausfrau wäre nicht verkehrt.

     
  14. 70

    @pd

    An Ihrem Beispiel der Mieten oder CO2-Steuer in #55 kann man Ihre Gedanken so zusammenfassen: Der Staat soll so wenig wie möglich regulieren, auf dass der freie Markt übernehme. Das ist neoliberale Denke.

    Gab es alles schon: es wurden die Rentenkassen privatisiert, die Finanzmärkte dereguliert, Staatsvermögen verkauft und die Steuern für die Reichen gesenkt. Die Ergebnisse sind bekannt, am Ende musste immer der Staat eingreifen und regulieren. Was während der Coronakrise geschehen ist, ist möglicherweise noch präsenter.

    Es ist Ziel eines jeden Unternehmens den Gewinn auf das eingesetzte Kapital, die Profitrate, hochzutreiben. Jedoch hat sich bewahrheitet: je weniger Regeln gelten, desto weniger muss auf gesellschaftliche Zielsetzungen Rücksicht genommen werden. Wohlstand ist nur in politischen Verhältnissen mit entsprechendem Ordnungsrahmen erreichbar. Das ist keine „nichtssagende Behauptung ohne Futter“, wie Sie schreiben, sondern belegt.

    Sie kontrastieren Kirche und Arme, Sparkassenvorstände und Kinder, Mindestlohn und Warburg Bank oder die Parlamentssitze und deren Kosten. Das macht sich vielleicht am Stammtisch gut, ist aber ziemlich platte Polemik.

     
  15. 69

    Eine Binsenweisheit: Bei jedem Spiel gibt es Regeln. Ohne diese Regeln würden Spiele weder Spaß machen noch funktionieren. Damit ein Wirtschaftssystem funktioniert, braucht es ebenfalls Regeln. Regeln, die weder bestimmte Wirtschaftsakteure bevorzugen noch bestimmte Akteure benachteiligen. Ich vermute mal, dass die meisten noch nicht widersprechen würden. Jetzt kommt der heikle Teil. In der globalisierten Wirtschaftswelt haben einige Staaten ihrer nationalen Wirtschaft Vorteile verschafft, um im internationalen Wettbewerb erfolgreicher sein zu können. Andere Staaten haben darauf reagiert indem sie Regeln abgeschafft oder dahingehend verändert haben, dass große Unternehmen der Realwirtschaft z.B. in der Automobilindustrie, Technologieunternehmen und die Finanzindustrie Vorteile gegenüber anderen üblicherweise kleineren Wirtschaftsteilnehmern haben. Ist das schlimm?

    Eine Antwort hat die weltweite Finanzkrise, die noch keine 15 Jahre her ist, gegeben.

     
  16. 68

    @ 65 Steez „Wenn das Grundgesetz verlangt, damit aufzuhören…“
    Weil das Grundgesetz nichts verlangt, und ausserdem immer schon Vertragsfreiheit gegolten hat.
    Man kann Verträge nicht einseitig aufkündigen, wenn man nicht als Wladimir Wladimirowitsch getauft ist.
    Pacta sunt servanda.

     
  17. 67

    @62 pd >zu moi: Nicht verstehen et al.<
    eigentlich habe ich meine Meinung doch recht freundlich verpakt. Aber selbst dieser Hint scheint nicht anzukommen.
    Übrigens, nicht nur eine Weisheit aus dem Lateinunterricht, pacta servanda sunt, ebenso auch im Jura Forum nachzulesen:
    Bei dem lateinischen Ausdruck pacta sunt servanda („Verträge sind einzuhalten“) handelt es sich um das Prinzip der Vertragstreue. Dieser aus dem Naturrecht stammende Grundsatz, der bis ins kanonische Recht zurückgeht, tritt grundsätzlich also mit dem Vertragsschluss ein. Hinsichtlich des Abschlusses von Verträgen sind die Parteien allerdings frei (sog. Vertragsfreiheit bzw. Privatautonomie).

    Für alles Andere verweise ich Sie gerne an Art. 5 Absatz 1 GG.
    Ich weiss, in Kleve hat man dazu so seine eigenen Gedanken, aber gegen das GG kann selbst der hier herrschende Klüngel nicht anstinken.

     
  18. 66

    @65 Steez

    Warum nichts passiert, gute Frage. Ich denke liegt u .a. daran dass das Thema keine Öffentlichkeit hat und wahrscheinlich auch ein wenig am Klüngel Kirche –> Politik, Politik –> Kirche. Wobei sich die, wie erwähnt, verhandlungsbereit gibt.

    @ 63 Neu
    Ob Ihnen etwas begreiflich ist oder nicht mag für Sie ein Maßstab sein, Sie sollten sich aber nicht anmaßen, für alle anderen zu sprechen. Zumal Ihr Post eine nichtssagende Behauptung ohne Futter ist, sonst nichts.

    Ich antworte trotzdem gerne 😉

    Neoliberalismus? Ich spreche davon, dass Geld erst verdient werden muss bevor man es ausgibt und davon, dass es an manch richtiger Stelle noch Sparpotential gibt. Ich habe Beispiele genannt die sich läppern. Sparkassenvorstände, Kirche, Verteidigung, Bundestag… mir würden noch ein paar weitere einfallen, die 300.000-400.000 Euro die sich die Intendanten der zahlreichen öffentlich rechtlichen Rundfunkstationen jährlich gönnen beispielsweise.. klar, einzeln für sich könnte man vielleicht sagen Peanuts, Neiddebatte, Symbolpolitik aber in Summe finde ich schon, da läuft doch etwas falsch im (Selbstbedienungs)-Staate Dänemark. Und ich habe jetzt nur von den legalen Machenschaften gesprochen, ich will jetzt nicht von Maskendeals, Amthor oder Scholz anfangen.

    Apropos, Symbolpolitik/Scholz. Es ist einfach ein schlechtes Symbol wenn einer von Mindestlohn und Kinderarmut redet und den starken Schultern, die doch bitte etwas mehr tragen sollen… und andererseits den superreichen Genossen der Warburg Bank Millionengeschenke macht. Natürlich nicht aus der eigenen Tasche sondern die Geschenke darf der Bürger machen. Selbstverständlich ungefragt.

    Und damit das klar ist, ich bin natürlich für faire Löhne. Man findet hier seit geschätzt 10 Jahren keinen Thread wo es um Pflegeberufe geht, in dem nicht ein entsprechender Kommentar von mir steht. Und selbstverständlich ist es eine Schande für unser Land, dass es hier Kinderarmut gibt. Und trotzdem habe ich angesichts der weiter oben benannten Missstände nicht das Gefühl, zu wenig Steuern zu zahlen.

     
  19. 65

    @PD: Danke für die Information.

    Wenn das Grundgesetz verlangt, damit aufzuhören, warum passiert das nicht?

    Da braucht man sich nicht wundern, u. a. bzgl. Ihrer Rechung zur Tilgung, daß die Rechten Zuspruch in der Bevölkerung finden, welche nach der Durchsetzung unserer bestehenden Gesetze verlangen.

    Für die Möchtegernezwischendenzeilenleser:

    NEIN – das ist kein Bekenntnis, auch kein verstecktes Statement zur „Alternative für Dumpfbacken“!

     
  20. 64

    Neoliberalismus ist im Gegensatz zum Kapitalismus kein Wirtschaftssystem. Es ist das Gesetz des Mächtigeren und es ist die Quintessenz der zerstörerischen Seite der Menschheit.

     
  21. 63

    @55
    Ihr Plädoyer für den Neoliberalismus ist in der Finanzkrise 2008 und in der jüngsten Coronakrise klar widerlegt worden.
    Lindner, Merz und Laschet wiederholen die Reden der 90er. Es ist unbegreiflich, wie sich ernsthaft jemand damit identifizieren kann.

     
  22. 62

    @61 Steez

    Ich zitiere mal die FAZ:

    „Vor über 200 Jahren hat der Staat die christlichen Kirchen enteignet. Dafür zahlt er ihnen noch heute Entschädigung – seit Gründung der Bundesrepublik etwa 15 Milliarden Euro. Das Grundgesetz verlangt, damit aufzuhören.“

    Aktuell zahlt der Staat ca. 500.000.000€/a unserer Steuergelder an die Kirchen. Ohne Gegenleistung, als Entschädigung.

    Die Kirchen sind, was die vom Grundgesetzt geforderte Ablösung dieser „Ewigkeitszahlungen“ angeht, verhandlungsbereit. Es geistert da immer eine Einmalzahlung zwischen 30 und 50Mrd durch die Medien.

    Deshalb schrieb ich: „bei Minuszinsen für den Staat wenn nicht jetzt wann dann“. Denn, gehen wir mal von den schlechten 50Mrd aus, was würden die uns zur Zeit an Zinszahlungen kosten? Stimmt, 0 Euro. Demgegenüber stehen 2022 schon wieder 500.000.000€ die weg sind.

    Einfaches rechnen, jedes Jahr ne Viertelmrd tilgen und ne Viertelmrd für die armen Kinder. Schwupps, schon 2122 wäre die Schuld getilgt und wir hätten noch quasi nebenbei 50.000.000.000€ den Ärmsten der Armen zukommen lassen. Geht es christlicher?

    @60 Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    Jedesmal diese Auskeilerei wenn Sie etwas nicht verstehen? Das ist doch gerade im Mallorca Thread schon grandios gescheitert? Ihr ganzer Post 60 bringt genau ein Argument: der Staat müsse Eigentum zurück geben. Ansonsten ist Ihr Post eine Ansammlung von Herabsetzungen gegen mich.

    Auf Ihr Argument bin ich mit dem Hinweis auf die Minuszinsen eigentlich in @55 schon eingegangen. Etwas ausführlicher und hoffentlich anschaulicher auch noch zu Beginn dieses Kommentares. Wenn Sie zur Sache etwas beizutragen haben, gerne. Wenn es aber wieder hauptsächlich darum gehen soll, wie wirr andere im Kopf sind fände ich das etwas ermüdend.

     
  23. 61

    Wie weit könnte man, u.a. unter den Aspekten der Verjährung von Besitzansprüchen, der Instandhaltung und Pflege von Gebäuden und Fluren, die staatliche Einziehung oder Nutzung kirchlicher Besitztümer zurück drehen? Wo kämen wir dahin, bis ins römische Reich? Ich weiss es nicht.

    Ich wüßte gerne, insofern rechenbar und rechtlich überhaupt belastbar, wie das ausgehen würde.

     
  24. 60

    @55 pd „Warum muss der Staat jeden Pfaffen von unseren Steuergeldern bezahlen? Kirchenvertrag kündigen “
    Sie haben immer diese tollen Ideen.
    Das Concordat von 18hundertdunnemal hiese dann aber nicht nur, dass die Kirche die vom Staat gezahlten Personalkosten zurückzahlt, sondern auch, dass der Staat die damals übertragenen Kircheneigentümer zum damaligen Stichpunkt herausrückt.
    Wie das ausgehen würde, brauche ich wohl nicht vorzurechnen.
    Lieber pd , Sie sind ja nun schon lange Zeit mit Kommentaren auf KleBlog aktiv, und es fällt auf, dass die Basis Ihrer Kommentare … na ja, sagen wir einmal nicht so richtig recherchiert zu sein scheint.
    Die Welt nach pd ist einfach in der realen Welt nicht das Rechtsgefüge, das in Ihrem Kopf `rumgeistert.
    Deswegen einmal ein Tip von mir, Recherche, Recherche, Recherche !!!
    Nur so lässt dich umgehen, dass man/frau gleich in jedes Fettnäpfchen tritt.

     
  25. 59

    @50 Bernd: „Menschen sind wichtiger als Insekten!“

    Lassen Sie unseren Planeten in der Gesamtheit mal Schöpfung nennen. Dann haben Sie nichts verstanden.

     
  26. 58

    Apropro Insekt – Gregor, Samsa aus Kafkas Die Verwandlung, starb am Ende, von der Familie links liegen gelassen, als riesiges, ausgemergeltes Ungeziefer (Insekt).
    Heisst: Erst stirbt das Insekt, dann der Mensch. Auf jeden Fall wird uns der Skorpion und Gecko überleben.
    Und nach dem dritten Triell , sitz ich zusammengekauert vor dem TV (wie ein Käfer) und warte auf eine Verwandlung der Kandidaten in einen Engel z.B., mit schönen versprechen, dass der Klimawandel gestoppt wird und ich dafür ein tolles E-Auto fahre demnächst. Das ich weniger Steuern zahlen soll als der Millionär. Das mein Internet nicht laaaaahmt, dass ich meine Miete/Kredite bezahlen kann und satte Lohnsteigerungen erhalte…Mensch, toll, wäre das, wenn da nicht wahrscheinlich eine Verwandlung käme, ganz im „kafkaesken Sinne“, welche alles wieder „mutieren/verwandeln“ wird in ein „Alles schon da gewesenen Ohnmachtsstrudel“.
    Von der CDU wird das rote Socken Gespenst beständig runtergeleiert…Rot Rot Grün…aber ich habe keine Angst vor Gespenstern, viele haben einen was zu sagen.
    Und rote Socken, die habe ich tatsächlich und könnten einen neuen Trend „ans laufen bringen“!

     
  27. 57

    Nasenbär ) Meine Meinung ☝🏽 Wer heute i.d. „hohe deutsche Politik“ geht 😁 haut alles was sein Charakter mal positiv zu bieten hatte vorher in die Tonne .Das sehe ich nicht nur z.B. bei einen alten KGB Psycho Putin, der sich qualitativ auch nicht unbedingt von aktueller div. Deutscher Polit Elite unterscheidet .😎 🍻

     
  28. 56

    Wenn man das hier liest, was müssen da für Leute rumlaufen/rumsitzen…. Gut, dass ich in keiner Partei bin, da ist mir wohl manches glücklicherweise erspart geblieben/wird mir erspart bleiben. Briefwahl ist erledigt, ändern wird es nichts, aber dann darf ich mich hinterher wenigstens beschweren, denn NIchtwählern stimmen ja alle dem zu, was die anderen für sie gewählt haben. Ich finde gerade leider das Originalzitat nicht, wonach Politikpersonen, auf dem Weg nach oben alle die Werte und Charaktereigenschaften ablegen müssen, die sie in Amt und Würden für gute Politik brauchen würden.

     
  29. 55

    @44 Alles Neu

    „Denn Klimaschutz kostet Geld und hier sehe ich mehr die Wirtschaft in der Verantwortung als den Bürger, der die Zeche zahlen soll (Sprit,Strom,Gas,Mieten, Auto etc.)“

    Da fallen Sie auf Nebelkerzen herein. Für Geld ist immer „die (freie) Wirtschaft“ verantwortlich. Alles Geld für alles, welches uns so vollmundig verprochen wird, muss von der freien Wirtschaft verdient werden. „Die Wirtschaft“ sind selbstverständlich auch die etwa 17Mio in ihr Schaffenden. Und es ist ein Trugschluss, dass es „den Bürger“ auf der einen und „die Wirtschaft“ auf der anderen Seite gibt. Das macht sich nur so schön im Wahlkampf … soll doch die Familie Quandt einen Teil Ihres Reichtumes für die armen Kinder geben! Ja klar, wer kann da schon etwas gegen haben. Nur, fragen Sie sich mal warum es nie heißt, nehmt den Reichen damit wir den Bundestag weiter aufblähen können oder nehmt den Reichen damit wir die Rüstungsausgaben weiter erhöhen können oder nehmt den Reichen damit die Hunderten Sparkassenvorstände Pensionen auch jenseits der 250.000€/a bekommen können …

    Alles Märchenland das nur funktioniert, weil wir glauben wollen. An Ihrem Beispiel Sprit, Strom, Gas Mieten… Warum steigen die Kosten in diesem Maße? Zu einem guten Teil weil der Staat „der Wirtschaft“ Auflagen macht, die diese dann auf „die Bürger“ umlegt. Dieses Kosten umlegen, wird auch immer so sein weil sonst kann man nicht wirtschaftlich arbeiten und Wirtschaft funktioniert dann nicht mehr. Diesen Zusammenhang zu begreifen lässt aber das Märchenland nicht mehr funktionieren! Wir wollen glauben dass der Vermieter die Kosten für die CO2 Steuer übernehmen würde wenn es der Staat nur anordnet. Das er dann auf der anderen Seite natürlich die Kaltmiete erhöhen würde begreifen noch einige.. darauf wäre die Antwort dann der Mietendeckel.. der dann zur Folge hätte dass kein Wohnraum mehr geschaffen würde weil nicht mehr wirtschaftlich… was wieder heißt weniger Geld im Staatssäckel worauf der Staat dann…. usw usw usw

    Gibt es eigentlich noch irgend eine Partei die Sparvorschläge macht? Ich hätte ein paar, s. o. .. unmoralische Pension der Sparkassenvorstände kürzen und das Geld den Kindern geben. Warum muss der Staat jeden Pfaffen von unseren Steuergeldern bezahlen? Kirchenvertrag kündigen (bei – Zinsen für den Staat wenn nicht jetzt wann dann?!) und das gesparte Geld den armen Kindern geben. Wozu 700 Abgeordnete.. 500 tun es auch .. die geparten Millionen selbstverständlich den armen Kinder………….. Und bevor das falsch verstanden wird: diesen Abschnitt meine ich bitterernst.

    Zum Thema Quote. Was ich da immer vermisse ist der Hinweis auf die m/w Gesamtverteilung in den Parteien. Wenn von 100Mitgliedern nur 10 Frauen sind ist es bspw schwierig bei den Ämtern eine 50% Quote zu erfüllen. Kann man nachlesen wie das für den Kreis Kleve aussieht? Gefühlt gehen Frauen viel weniger in die Politik.. oder sind Sie einfach nur unsichtbar?

     
  30. 54

    Die Hochschule Rhein-Waal hat mehrere tausend Studentinnen. Davon bestimmt auch einige hundert (?) junge Frauen aus der Region oder die in dieser Region bleiben möchten und davon sind wiederum sicherlich 50 bis 100 politisch sehr interessiert. Wenn sich diese Frauen entschließen würden in CDU-Ortsverbände und im Kreisverband besonders dort wo wenig Frauen sind aktiv zu werden und der CDU beizutreten, wären einige schwerwiegende Probleme umgehend gelöst. Könnte aber sein, dass die CDU dann eine andere sein wird als sie bis jetzt ist. Könnte dann u.U. auch im Sinne von 🐝🐞🐛🦋 sein.

     
  31. 53

    @50. Bernd

    „Garant für menschliches Wohlergehen

    Auch der Mensch ist auf bestäubende Insekten angewiesen. Von den 107 weltweit am häufigsten angebauten Kulturpflanzen werden 91 in unterschiedlichem Ausmaß bestäubt. Erdbeeren und Kirschen, Raps, Kaffee oder Wassermelonen bringen besonders reiche Erträge, wenn sie von Wildbienen oder anderen Insekten bestäubt werden. Schätzungen zufolge würde ein Totalverlust an Bestäubern dazu führen, dass Ernteeinbrüche um bis zu 90 Prozent zu befürchten wären. Die Versorgung mit Proteinen, Vitaminen oder Eisen wäre massiv gefährdet.“

    Insektenschutz ist kein gefühlsduseliger Spleen von Ökospinnern, sondern hat handfeste ökologische und ökonomische Gründe. Unterlassener Insektenschutz hätte massive Einbußen bei den Erträgen vieler für unsere Ernährung wichtige Pflanzen zur Folge wirtschaftliche Konsequenzen inbegriffen.

    https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/info/22683.html

    Wenn Menschen wichtiger als Insekten sind, dann müssten wir erst recht Insekten schützen genauso wie das Klima und allgemein die Umwelt. Für viele Leute scheint Umweltschutz das zu sein, wenn wegen eines Brutpaares eines seltenen Vogels etwas wie beispielsweise eine Straße oder ein Gewerbegebiet nicht gebaut werden darf. Das ist dann so richtig schön spinnert und die Latzhose tragenden Ökos so richtig schön weltfremd, dass das Klischee voll erfüllt zu sein scheint.

    Betrachten wir das mal von der anderen Seite: Z.B. soll ein Gewerbegebiet am Rande einer Stadt oder sonstiger Siedlung in einem bisher unbebauten eventuell sogar nur extensiv landwirtschaftlich genutzten Gebiet, Waldstück oder naturnahem Gelände gebaut werden oder einer intensiv agrarwirtschaftlich genutzten Fläche, das anschließend nicht mehr zur Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung steht.
    Ok, da brütet nun dieser seltene Piepmatz. Lassen wir das mal bei Seite. Das Umweltministerium von NRW schreibt auf seiner Homepage
    „Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland hat in den Jahren weiter zugenommen. Täglich werden bundesweit 66 Hektar Freifläche für Siedlungs- und Verkehrszwecke verbraucht. Die „Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016“ legt fest, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag bundesweit zu reduzieren.

    In Nordrhein Westfalen gehen im langjährigen Mittel täglich rund 10 Hektar wertvolle Natur- und Freifläche verloren.“

    Im Klartext: in ganz Deutschland gehen pro Tag 66 Hektar verloren.
    In NRW gehen 10 Hektar pro Tag verloren. NRW nimmt 9,5 % der Fläche Deutschlands ein, verbraucht aber rund 15% der gesamten Fläche, die täglich versiegelt wird.

    Es ist erwiesen, was für drastische Folgen der Flächenverbrauch für die Umwelt und vor allem das Klima hat.

    Da sind dann also wieder diese spinnerten Sandalen tragenden Ökos, die dann einen brütenden Vogel, der auf der roten Liste steht, entdecken und um das Maß voll zu machen ein paar seltene auch auf der roten Liste stehenden Insekten. Jetzt überlegen Sie mal. Flächenversiegelung ist klimaschädlich und ein auch für uns Menschen existenzbedrohendes Problem (natürlich nicht das neue Gewerbegebiet am Rande unserer Stadt oder unseres Dorfes 😉). Wenn es aber keine andere Handhabe gibt, weil die zu bebauende Fläche z.B. kein Naturschutzgebiet ist, dann muss man eben kreativ werden und dann tut es auch der seltene und bedrohte Schmetterling xy oder das besagte gefiederte Brutpaar mit Seltenheitswert. Klar ist das alles lästig, weil ja nur die anderen in China oder sonstwo das Klima schädigen und die Umwelt zerstören und natürlich nicht wir Niederrheiner! Aber irgendwo müssen wir anfangen, sonst ergeht es uns wie z.B. an der Ostseeküste. In Rostock und Umgebung haben sie mit drastisch zurückgegangen Fischbeständen und einer Erhöhung des Meeresspiegels zukünftig um bis zu 80 cm !!! zu tun.

    Bauernhöfe wurden oftmals über lange Zeiträume teilweise über Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben. Weil die Umwelt in der Vergangenheit intakt oder zumindest mehr oder weniger intakt war. Wenn wir am Niederrhein dahin kommen, dass Dürre und kaum mehr vorhandene Insekten die Landwirtschaft stark beeinträchtigen, können die Kinder spätestens aber die Enkel und Urenkel der heute aktiven Generation von Landwirten die Landwirtschaft nicht oder nicht wie bisher ausüben. Politiker, die das nicht begriffen haben, sind nicht wählbar.

    https://www.umwelt.nrw.de/umwelt/umwelt-und-ressourcenschutz/boden-und-flaechen/flaechenverbrauch

    https://www.google.de/amp/s/web.de/amp/36155554

     
  32. 52

    Mal abgesehen von Detailfragen bin ich hier doch sehr erstaunt, dass hinter der Frage der Frauenquote, zu der ich Informationen erhielt, offenbar ein innerparteilicher Machtkampf steht. Man darf gespannt sein.

     
  33. 51

    @50 Bernd „Menschen sind wichtiger als Insekten“ und „Ein toller Mann, der für die Bauern kämpft und was gegen die ganzen übertriebenen Naturschutzregeln aus Düsseldorf macht “

    zu der was gegen … tut : Verbal schon, aber wie heisst es in einem niederländischen Kampflied :“ …geen woorden maar daden …
    Und da ist er wie fast alle Politiker, Lippenbekentnisse, aber was hat er denn bisher schon hervorgebracht ?

    Das mit den Insekten sollten Sie wohl noch mal gründlich nacharbeiten. Keine Insekten, keine Bestäubung, keine Frucht.
    Nur in ganz beschränktem Masse lässt sich die Insektenbestäubung durch Chemie ersetzen, Parthenogenese, Gibberellinsäure sind da schöne Stichworte für die Googlesuche.
    Und für den Rest, was wird wenn es keine Insekten mehr gibt ? Kadaver überall, weil die lösen sich nicht von selbst auf, sondern werden durch die Fauna fein säuberlich geräumt, bis hin zu Ihrem eigenen Körper (der Holländer sagt so schön stoffelijk overschot), (Überschuss, d a s was ewig überbleibt) dann überdauern die Leichen in den Gräbern.
    Also bitte erst mal gründlich recherchieren, sonst ist Ihr Beitrag genauso wertlos, die das Gewäsch der Politiker.

     
  34. 50

    Habe den Rouenhoff am Freitag in Rees erlebt. Ein toller Mann, der für die Bauern kämpft und was gegen die ganzen übertriebenen Naturschutzregeln aus Düsseldorf macht. Ne Frau wie Heinen-Eser bringt uns doch nur Ärger. Und dieses ganze überzogene Gerede von Insektenschutz. Der Rouenhoff ist unsere Chance, das mal was für uns Bauern getan wird. Menschen sind wichtiger als Insekten!

     
  35. 49

    Wenn es wichtiger ist strategisch seine eigene Karriere zu planen und durch Netzwerken voranzutreiben, wobei Netzwerken ein euphemistischer Begriff für Klüngeln ist und oftmals intrigantes Verhalten dazu gehört, dann ist die Definition von politischem Erfolg oder auch Können (siehe 21. Post von Jemand), total daneben. Natürlich haben Frauen dann in einer von Männern dominierten Politik und Wirtschaft das geringere „Können“ von den Monika Hohlmeiers und den von der Leyens mal abgesehen, die von Haus aus eine Riesenportion „Vitamin B“ über ihre Väter mitbekommen haben und den Frauen, die genauso sind wie männliche Karrieristen, d.h. die die gleichen narzisstischen Persönlichkeitsmerkmale haben.

     
  36. 48

    @47: es geht mir nicht um starre Quoten. Mir ist wurscht, ob genau 30, 40 oder 50% Frauen dabei sind. Aber dass bei der CDU im Kreis und in Goch unter 20% Frauen vertreten sind, ist ein Skandal. Es gibt Grenzen des Anstands. Im Rat Goch 1 Frau bei 14 Ratsmitgliedern! Mir kann doch keiner sagen, das es nicht genug geeignete Frauen gibt. Da beißen einige Männer wie Rouenhoff Frauen einfach weg.

     
  37. 47

    @34 Blick nach Goch „Frauenquote“
    Ich kann`s nicht mehr hören.
    Quoten – Quoten – Quoten . Sieht denn noch immer Keiner, wo das hinführt?
    Bei Kandidaten(f) und Kandidaten(m) sollte weder regionale Herkunft noch Geschlechterzugehörigkeit auf die Liste kommen.
    Wo uns das hingeführt hat, zeigen doch Monika Hohlmeier (Tochter von F.-J. Strauss) , das ehmalige Fräulei Tandler, und die Tochter von Ernst Albrecht (heute mehr vom Leihen bekannt) deutlich.

     
  38. 46

    @44 Alles Neu “ Und ich glaube das Klimaschutz auch ohne Grün geht “
    Na, aber Hallo, klar geht das, zumal die ja nun auch ihre Präferenz mehr in Richtung politisch korrektes Gendern verlagert haben. Das haben schon viele begriffen, nur halt die Parteien nicht.
    Dass ihr Hauptziel inzwischen völlig aus dem Fokus (let`s make Europe green again) gerückt ist , und sie mehr mit Gefühlsduselei als mit harter Wissenschaft beschäftigt sind, sagt doch schon das Faktum, dass sie nicht die Besten in der erforderlichen Disziplin ans Ruder pushen, sondern die gendergerechten Repräsentanten.
    Der bessere Kandidat wäre nun mal Habeck gewesen, der optisch attraktivere (ich weiss, jetzt beisst Ihr euch feste auf die Zunge, aber was mehr als 2.000 Jahre richtig war , nämlich candidatus für beide Geschlechter, kann jetzt nicht auf einmal falsch sein) zwar eher eine Frau wie AnnaLena, aber der Versuch, uns dafür dann Akrobatik als ein akademisches Teilgebiet der Physik unterjubeln zu wollen, muss zwangsläufig in die Hose gehen.
    Und dann noch seinen Werdegang aufzuhübschen, ist ein Foul, das in Zeiten von Internet, Fressenbuch und dem Fakt, dass man sich im fortschreitenden Alter Feinde herangezüchtet hat, egal, wie umgänglich man auch ist, nicht unerkant bleiben kann.
    Das heisst aber nun nicht, dass bei den Anderen/Ander I nnen nicht genauso schwere Fehler passieren, und wer versucht, im öffentlichen Fernsehauftritt Amazonen gendrifiziert zu Amazoninnen zu macht, demonstriert dann weder, wie vortschrittlich er denkt, noch wie sehr er neue Bestrebungen in der Sprache er berücksichtig, sondern nur, dass es in seiner schulischen Ausbildung doch noch Lücken zu füllen gibt.
    Und so jemand sollte nicht einbilden, er könne Kanzler, ob Er/SIe und Laschet oder Baerbock heisst.
    Da haben Parteien wohl Lasch den Bock erlegt, der/die sie eigentlich voranbringen sollte.
    Wenn es schon eine attraktive (und das sowohl in ihren geistigen Leistungen, wie auch in ihrem Phänotypus) Kandidatin geben würde, und deren Name unbedingt mit L (buchstabiert Lena) beginnen müsste, ist es wohl die Luisa-Marie. Nur Luisa-Marie (Neubauer) ist so unverschämt klug, dass Sie sich selbst für zu jung und unerfahren hält, als dass sie eine solche Kandidatur momentan auch nur träumen möchte.
    Und das, obwohl sie schon so charakterlich gestärkt ist, dass sie attraktive Vorstandsposten souverän ausschlägt.

    Deshalb schon jetzt meine Forderung: Luisa Neubauer for Bundeskanzlerin, wenn auch erst in der Bundestagswahl 2029.

     
  39. 45

    @43., Nur mal so

    Dann ist es wieder die Wählerschaft, die nicht versteht wie Politik funktioniert. Stimmt in gewisser Hinsicht auch, denn die Menschen denken, dass sie wählen können. Natürlich können Sie wählen, aber sie können nicht auswählen wer zur Wahl steht. Das bestimmen andere. Bleibt allein die Wahl zwischen den von der jeweiligen Partei bestimmten Kandidatinnen und Kandidaten.

     
  40. 44

    Mit dem Klimaschutz, was zweifelsohne ein wichtiges Thema ist, fällt aber auch die Sozialpolitik gewichtig rein. Denn Klimaschutz kostet Geld und hier sehe ich mehr die Wirtschaft in der Verantwortung als den Bürger, der die Zeche zahlen soll (Sprit,Strom,Gas,Mieten, Auto etc.).Einer Besteuerung der Höheren Einkommen fände ich richtig. Und ich glaube das Klimaschutz auch ohne Grün geht. Bildung ist ein Thema für mich, Rente und Krankenversicherung und Digitalisierung. Militärausgaben kann ich nicht mehr hören.

     
  41. 43

    Ich „freue“ mich nach dem Wahlsonntag schon auf den Satz: „Der Wähler hat sich nicht entschieden“. Oder auch: „Der Wähler hat nicht eindeutig gewählt.“

    Am Ende ist „der“ Wähler Schuld, wenn die Regierungsbildung sich bis ins neue Jahr zieht.

    Ich hoffe auf eine Ampel-Koalition. Aller Kritik zum Trotz: Baerbock wird ebenso gebraucht wie Scholz und Lindner. Als Umweltministerin würde sie mehr bewegen können als Svenja Schulze in der großen Koalition. Sie ist tatkräftig und auch bereit, sich für ihre Überzeugungen unbeliebt zu machen. Sie gehört zu denen, die wirklich! begriffen haben, dass wir keine Schwurbelei mehr brauchen können beim Klimaschutz.

    Und das wird das wichtigste Thema der nächsten Regierung. Ob sie will oder nicht.

    Wenn „der“ Wähler da etwas nachhelfen könnte, wäre das gut.

     
  42. 42

    Die Aufrufe hier zum Sturz von Günther Bergmann und zur Wahl von Rouenhoff zum neuen CDU-Kreisvorsitzenden, sind entlarvend. Stoppt Rouenhoff! Wir brauchen keinen Ehrgeizling, der Posten sammelt.

     
  43. 41

    Gerade aktuell Tagesschau… taktisches wählen am 26.9. ! Mir „schwarnt schlimmes“, eben ein weiter so, . Ich glaube das Volk will insgesamt schon eine Veränderung aber durch die Koalitionsverhandlungen, wo momentan alle Parteien dicht machen- wer mit wem oder nicht oder eventuell… wird es die interessanteste Wahl der letzten Jahrzehnte aber am Ende auch die Ernüchterung pur geben, denke ich. Die Kandidaten sind Beiwerk, was am Ende rauskommt wird keinen großen Unterschied machen zum jetzigen Stand.

     
  44. 40

    Die Wahl ist das goldene Kalb um das die Machthungrigen tanzen. Das Dogma Wahlen seien Demokratie und somit sei Demokratie Wahlen ist die Kette mit der die Demokratie gefesselt ist. Zufallsauswahl in Kombination mit Wahlen könnten diesen zerstörerischen Wahnsinn eindämmen und uns eine lebendige gegen Populismus und Faschismus und sonstige menschenverachtende Ideologien widerstandsfähige parlamentarische Demokratie geben. Das ist nicht gewollt. Nicht gewollt von Menschen, die die Demokratie missbrauchen, um ihre persönlichen Machtgelüste zu befriedigen. Denn wer gewählt wird oder besser gesagt zur Wahl aufgestellt wurde, hat einen Machtkampf gewonnen. Fähigkeiten die in einer Demokratie benötigt werden sind Integrität, rationales und analytisches Denken, Empathie, Kompromissfähigkeit und die Reife sich selbst zu Gunsten der Demokratie und dem Gemeinwohl zurücknehmen zu können. Einen kühlen Kopf bewahren, Bereitschaft Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen zu tragen sind ebenfalls notwendig. Ok, das ist die eierlegende Wollmilchsau. Es geht auch ein paar Nummern kleiner. Das Problem ist, dass dank der Machtstrukturen in Parteien (die GRÜNEN sind teilweise eine Ausnahme) kaum Menschen in einflussreiche Positionen kommen, die nicht karrierefokusiert sind. Dumm gelaufen. Ein Vorschlag: Listenplätze, Posten etc. werden per Zufallauswahl oder mit einer Kombination aus Zufallsauswahl und Wahl vergeben. Die Folgen wären dramatisch: 50% aller Posten und attraktiven Listenplätze wären von Frauen besetzt.

    @Männer
    It‘s a men‘s, a men‘s, a men‘s world. Aber ohne Frauen wird die Welt nicht mehr lange mit uns existieren. Kluge Männer wissen das. Als Enkelsohn einer rational denkenden und praktisch veranlagten Großmutter habe ich eins im Leben gelernt: Frauen können alles. Mal abgesehen davon sind Frauen wunderbar.

     
  45. 39

    An alle CDU-Mitglieder: kommt am 22.9.2021 um 19 Uhr in das Bürgerhaus Uedem und wählt Günther Bergmann ab. Stefan Rouenhoff muss neuer Kreisvorsitzender werden! Er war immer mit der Basis gegen Laschet und hat seine Meinung offen ausgesprochen. Er hat Mumm! Den Kanzlerkandidaten werden wir vor der Katastrophe in einer Woche nicht mehr rechtzeitig los, aber den Kreisvorsitzenden schaffen wir. Setzen wir ein Zeichen! Für eine neue CDU

     
  46. 38

    Bergmann ist ein schwacher Kreisvorsitzender, der der CDU nur schlechte Ergebnisse gebracht hat. Stefan Rouenhoff wäre ein viel besserer Vorsitzender. Ich weiß, dass ihn diese Aufgabe auch reizt. Die CDU sollte am kommenden Mittwoch einen Neuanfang machen und Rouenhoff statt Bergmann zum Kreisvorsitzenden wählen. Laschet muss weg, Bergmann muss weg. Dann geht es auch wieder aufwärts mit der CDU!

     
  47. 37

    Wenn man sich viele Beiträge ansieht, wird deutlich: es tobt hinter den Kulissen ein Machtkampf in der CDU zwischen Bergmann und Rouenhoff. Das wird sich auch bei der Vorstandswahl kommende Wochen zeigen. Rouenhoff wird seine Truppen mobilisieren, um Bergmann ein demonstrativ schlechtes Ergebnis zu verschaffen. Rouenhoffs ganze Kandidatur hat doch nur einen einzigen Zweck: vorzubereiten, demnächst Kreisvorsitzender zu werden, um so bei der nächsten Bundestagswahl einen besseren und sicheren Listenplatz zu bekommen. Bei der nächsten Vorstandswahl soll dann der Putsch vollzogen werden, sofern Bergmann nicht nächstes Jahr praktischer Weise aus dem Landtag fliegt und Rouenhoff direkt nach der Macht bei der CDU greifen kann.

     
  48. 36

    ☝🏽Contenance ,mit dem zur unteren Mittelklasse degradierten Deutschland sollte der Michel mit dem dazu passenden „Top“ Polit Volk hoch zufrieden sein. Da macht dann auch (Wahl) Urne für die Zukunft mal Sinn.😎

     
  49. 35

    @Petra: Imteressant ist es einmal die verschiedenen CDU-Verbände zu vergleichen. In Goch hat die CDU 14 Ratsmitglieder, darunter nur 1 (!) Frau. In Kleve 21, darunter 4 Frauen. In Emmerich 15, darunter 4 Frauen. Die CDU Goch ist hier einfach im Vergleich besonders schlecht, was Frauenbeteiligung angeht. Offensichtlich sind Frauen in Führungspositionen bei der CDU Goch nicht so gerne gesehen. Jedenfalls hat man auch da nicht den Eindruck als ob das Thema „angemessener Anteil von Frauen“ für Rouenhoff als Vorsitzender der CDU Goch besondere Bedeutung hat. Aber es ist schön, dass er sich ab und zu mit ein paar Frauen trifft.

     
  50. 34

    Man muss sich doch nur auf http://www.cdu-goch.de den Vorstand ansehen, dann sieht man das Frauenproblem von Stefan Rouenhoff, der ja auch Vorsitzender in Goch ist. Vom 19 gewählten Vorstandsmitgliedern sind 3 Frauen, das sind 15,8%. Dem 9köpfigen Fraktionsvorstand gehört laut Internetseite der CDU Goch gerade einmal 1 Frau an, das sind sensationelle 11,1%. […] Aber nee, das ist ja alles eine böse Intrigen von anderen…

     
  51. 33

    Oh, sch… Spät am Abend noch einen Fauxpas begangen. Sorry, heißt natürlich Direktkandidatinnen und -daten. Und von der Linkspartei würde ich natürlich auch gerne wissen wie die Lage der Demokratie ist.

     
  52. 32

    @27.

    Warum konnten sich die Frauen nicht direkt alleine zusammen trommeln? Warum mussten sie auf einen männlichen „Vortrommler“ warten? Sind die versammelten Damen bewusst zusammen getrommelt worden? Wurden die versammelten Damen sozusagen als „Rettungsanker“ kontaktiert?

    Ich stelle fest, hier hinkt die Selbständigkeit der Frauen stark hinterher!

     
  53. 31

    Als Wahlberechtigter würde gerne wissen, was die Direktkandidaten von CDU, SPD, Grüne und FDP vom politischen System halten.

    Z.B.

    a) weiter so, alles ist bestens

    b) ist mir egal solange ich mitmischen kann

    c) Katastrophe, die Demokratie muss aus dem Koma erwachen, der Klimawandel steht vor der Tür (also eigentlich hat er die Tür schon eingetreten)

    d) Die Demokratie ist ein Schatten ihrer selbst. Wir müssen die Demokratie wieder in Schwung bringen.

    e) Hier ist Platz für die Antwort in eigenen Worten.

     
  54. 30

    Ähm, ich mag es gerne, wenn Frauen in der Küche sind. Oder Männer. Oder Kinder. Hauptsache irgendjemand der die verdammte Dose mit Katzenfutter aufkriegt.

     
  55. 29

    „Man sollte die Zahl der Parteiämter begrenzen, dann ist auch mehr Platz für Frauen.“ (selten so gelacht)

    „Ich schätze Rouenhoff, aber seine Kandidatur halte ich für nicht zeitgemäß.“

    „Stefan Rouenhoff und die Frauen, das ist doch ein Muster. Gabi Theissen hat er weggebissen“

    „Die CDU im Kreis Kleve darf sich gerne weiblicher aufstellen“ (das ist ja nett…)

    „Frauenmangel ist grundsätzlich ein Problem in der Politik … halte ich feste Quoten nicht für das richtige Mittel. Ich glaube es bedarf einfach Zeit. Lange war es das traditionelle Frauenbild, dass sie zu Hause bleibt und der Mann arbeitet. Das ändert sich seit einigen Jahren. Aber um Jahrzehnte zu korrigieren bedarf es eben Zeit. Die sollte man sich nehmen und nicht erzwingen.“ – JAHRZEHNTE? Sie meinen sicher, Jahrhunderte, gell? Von Jahrtausenden mal ganz zu schweigen…

    „Immer wenn über wenig Frauen geklagt wird, egal ob politik oder wirtschaft, frage ich mich: gibt es eigentlich auch immer welche die wollen und die Hand heben?“ – Nee, is klar …

    „Als Bundeskanzlerin hätte ich meine heimliche Favoritin, welche es aber leider nicht wird“ (sagt ein Mann – immerhin mal ne neue Perspektive)

    „Sollten wir uns nicht fragen, ob es Sinn macht, Quoten zu erfüllen und somit das “Können” in den Hintergrund rückt?“

    „Da darf man Frauen einfach keine Platz lassen, nachher werden die einen irgendwann gefährlich. Ja,ja der Stefan, unser alter Frauenversteher“ – Jawoll, wenn gefährlich werden bedeutet: gleiche Macht, Rechte und Geld – dann sowas von JA!

    „Ich bin übrigens eigentlich sicher, dass es mehr als eine Frau in der CDU gibt, die stellvertretender Kreisvorsitzender könnte. Aber, wenn man Frauen wieder lieber hinter den Herd schicken will“ – Hhm, wir waren schon mal weiter, sprachtechnisch, ist hier auch nicht durch Abneigung gegen Gendern zu erklären …

     
  56. 27

    Stefan Rouenhoff hat in Goch mehrere Frauen zusammen getrommelt damit eine Frauenunion gegründet wird. Ein erstes Treffen gab es schon, ein zweites ist angesetzt.

     
  57. 26

    zu „Jemand“: Gerne, aber wenn es um Können geht, was machen wir dann mit Rouenhoff? Ich bin übrigens eigentlich sicher, dass es mehr als eine Frau in der CDU gibt, die stellvertretender Kreisvorsitzender könnte. Aber, wenn man Frauen wieder lieber hinter den Herd schicken will…

     
  58. 25

    @Spekulatius: Was für ein Abstieg. Pofalla war immer unter den TOP 10 auf der Landesliste und Rouenhoff schafft gerade einmal den kümmerlichen Listenplatz 36, und das als amtierender Bundestagsabgeordneter. In der CDU wchtig war der Kreisverband früher einmal, vor dem Leichtmatrosen Rouenhoff. Da darf man Frauen einfach keine Platz lassen, nachher werden die einen irgendwann gefährlich. Ja,ja der Stefan, unser alter Frauenversteher🤣😂

     
  59. 23

    Man könnte glatt den Eindruck bekommen, die SPD macht den Wahlkampf um das direktmandat nun in den Kommentaren vom kleveblog….

     
  60. 22

    Dass Rouenhoff hier keinen Platz für eine Frau lässt, sondern selbst kandidiert, dürfte Teil einer Absicherungsstrategie sein. 2017 hieß es auch „Ich setze auf Sieg“ und Rouenhoff verzichtete auf einen Listenplatz. Das gilt 2021 nicht mehr. Jetzt steht er irgendwo in den 30ern auf der Bundestagsliste, offensichtlich setzt er nun nicht mehr auf Sieg. Wenn die CDU genug Wahlkreise verliert, kann dieser Listenplatz durchaus ziehen. Er bereitet sich für den Fall vor, dass er den Wahlkreis verliert. Und dann kann auf Dauer auch der stellvertretende Kreisvorsitz einen Sinn machen, um eine bessere Ausgangslage für eine neue Kandidatur für ein anderes Amt zu haben.

     
  61. 21

    Sollten wir uns nicht fragen, ob es Sinn macht, Quoten zu erfüllen und somit das „Können“ in den Hintergrund rückt?

     
  62. 20

    Die CDU wird die Wahl verlieren (im Bund denke ich), daher ist es mir egal, obwohl ein höherer/ausgeglichener Frauenanteil schon wünschenswert wäre. Auch wenn die Wahl nicht so ausgehen wird (Koalitionen/Bund) wie ich es mir wünschen würde, denn bei einer Ampel weiß man auch nicht immer so genau, soll ich noch rüber oder doch besser stehen bleiben, eigentlich sollte man ja stehen bleiben aber Stillstand will ich eben auch nicht.
    Als Bundeskanzlerin hätte ich meine heimliche Favoritin, welche es aber leider nicht wird (da nicht zur Debatte).

     
  63. 19

    Und wieder eine wichtige Abstimmung direkt vor einer Wahl. Letztes Jahr wurde Rouenhoff auch unmittelbar vor der Kommunalwahl alsBundestagskandidat aufgestellt, damit es ja keine Gegenkandidaten und nicht zuviele Gegenstimmen gibt. Das zum Thema offenes Verfahren. Und jetzt wieder das gleiche Spiel. Wieder eine Rouenhoff-Kandidatur kurz vor einer Wahl. Schade, dass jemand wie Bergmann, den ich sehr schätze, sich hier von Rouenhoff vor den Karren spannen lässt. Viele Mitglieder sind unzufrieden mit Rouenhoff, der sich jahrelang kaum um den Wahlkreis gekümmert hat und jetzt in wenigen Wochen Wahlkampf versucht, diesen Eindruck zu zerstreuen.

     
  64. 18

    Immer wenn über wenig Frauen geklagt wird, egal ob politik oder wirtschaft, frage ich mich: gibt es eigentlich auch immer welche die wollen und die Hand heben? Habe selber im Bürojob die Erfahrung gemacht, dass die NachfrAge in den Medien größer zu sein scheint als die Nachfrage der Frauen.

     
  65. 17

    Frauenmangel ist grundsätzlich ein Problem in der Politik. Die Grünen kriegen es am besten hin. Aber persönlich halte ich feste Quoten nicht für das richtige Mittel. Ich glaube es bedarf einfach Zeit. Lange war es das traditionelle Frauenbild, dass sie zu Hause bleibt und der Mann arbeitet. Das ändert sich seit einigen Jahren. Aber um Jahrzehnte zu korrigieren bedarf es eben Zeit. Die sollte man sich nehmen und nicht erzwingen. Sicher nicht populär, aber halte ich für dne besseren Weg.

     
  66. 15

    Lese den Kleveblog eigentlich ganz gerne. Aber bei Politik-Beiträgen tummeln sich in den Kommentaren anscheinend immer Parteisöldner, die Stimmung für a oder b machen. Dafür habt ihr doch eure Gremien und Arbeitskreise. Bleibt bitte da und lasst uns hier davon verschont.

     
  67. 13

    Die CDU im Kreis Kleve darf sich gerne weiblicher aufstellen. Am glaubwürdigsten wäre es mit einer weiblichen Kreisvorsitzenden.

     
  68. 12

    @8 und @9 Irgendwie wirken die beiden Kommentare so, als ob Rouenhoff jemanden gebeten hat, von ihm abzulenken. Ich lese in den diversen anderen Kommentaren die Namen Rouenhoff, Siebers und Baumann. Klar, das hört sich natürlich mächtig nach einer Intrige des Kreisvorsitzenden an🤣🤣🤣
    Es gibt genug Menschen, die wissen, was im Umfeld der Kampfabstimmung Theissen gegen Baumann gelaufen ist. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das wieder hochkommt.

     
  69. 11

    Stefan Rouenhoff und die Frauen, das ist doch ein Muster. Gabi Theissen hat er weggebissen, Silke Gorißen wollte er auch nicht als Landratskandidatin und jetzt verhindert er wieder eine Frau.

     
  70. 10

    @Marie van Buren. Versteh ich nicht. Woraus schließt du, dass die Info „nur von oben“ kommen kann? Kann da nichts sehen, was darauf hindeuten würde. Erklär mal! Und welche Konkurrenz? Rouenhoff tritt doch gar nicht gegen Bergmann an? Das macht doch gar keinen Sinn. Oder plant Rouenhoff einen Putsch? Nur dann macht diese Behauptung Sinn. Das glaube ich eigentlich nicht. Die Tatsache, dass zu wenige Frauen kandidieren und dass das durch den Tausch Rouenhoff gegen Silke Gorißen verstärkt wird, ist doch eine einfache Tatsache und keine Manipulation. Wo soll da eine Intrige sein? Ich schätze Rouenhoff, aber seine Kandidatur halte ich für nicht zeitgemäß.

     
  71. 9

    Ich hätte einen Vorschlag: Der CDU Kreisvorsitzende Günther Bergmann tritt zurück und lässt eine Frau ran!

     
  72. 8

    Oh weh, hat die CDU aktuell nichts besseres zu tun als Partei-intrigen? Bei dem Artikel und den Kommentaren wird sofort klar, dass die info nur von oben kommen kann. Der CDU Kreisvorsitzende Günter Bergmann hat wohl Angst vor Konkurrenz. So ein Kindergarten. Und kleveblog bietet für klicks die Bühne…Gut, das wir keine anderen Sorgen haben.

     
  73. 7

    Alte JUler wissen aus der Zeit, als er im JU-Bezirksvorstand Niederrhein saß: Rouenhoff nimmt jeden Posten mit, den er kriegen kann, ohne die Arbeit vernünftig zu erledigen. Man möge die entsprechenden Personen mal fragen, die äußern sich gerne!

     
  74. 6

    ) In Brüssel sind alle Pöstchen z.Z.besetzt ,selbst in der Keramik Abtg. (🚽) also muss MANN vor Ort den Gentleman ( Anstand ) vergessen für jedes weitere schöne Plätzchen an der (💶💶 ) Sonne. 👍🏽😎

     
  75. 5

    Die Gocher CDU-Mitglieder wissen aus Erfahrung: Nicky Sieber steht voll hinter Rouenhoffs Kandidatur…

     
  76. 4

    Na, in Goch hat ja Rouenhoff schon einmal eine Frau erfolgreiche verhindert als es um die Bürgermeisterkandidatur im letzten Jahr ging. Besser wäre hier statt Rouenhoff eine Julia Erkens aus Kleve gewesen, die wohl im Stadtverband zunächst angedacht war, bevor Rouenhoff seine Kandidatur erklärt hat. Gegen den Bundestagskandidaten traut sich jetzt kurz vor der Bundestagswahl natürlich keiner anzutreten.

     
  77. 3

    Hat es vielleicht auffällig viele Neuaufnahmen vor dem Parteitag gegeben? Das war in Goch so, als Rouenhoff seinen Spezi Baumann gegen Gabi Theissen durchgesetzt hat…Nicht, dass hinterher doch tatsächlich mal eine Frau gewählt wird.

     
  78. 2

    Man sollte die Zahl der Parteiämter begrenzen, dann ist auch mehr Platz für Frauen. Rouenhoff ist schon Bundestagsabgeordneter, stellvertretender Vorsitzender der CDU Niederrhein und CDU-Vorsitzender in Goch. Und jetzt auch noch stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender? Wieviele Posten will der denn noch? Niemand kann soviele Ämter gut ausfüllen. Das zeigt ja auch das Debakel der CDU in Goch bei der Kommunalwahl letztes Jahr.