„Hitzetage kommen nur vereinzelt vor“

rd | 20. September 2019, 12:07 | 16 Kommentare
Der ehemalige Diercke-Schulatlas von Dorothee Kiesow, der aus unerklärlichen Gründen auf dem Dachboden meines Elternhauses aufgefunden wurde, sagt für die meisten Teile Deutschlands: „Hitzetage kommen nur vereinzelt vor.“ So steht es noch in der 184. Auflage aus dem Jahre 1974. Hat sich seitdem etwas verändert, außer der Tatsache, dass wir alle älter geworden sind? 

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  1. 16. ???

    @10. Guenther Hoffmann

    Die ganze Welt kann niemand klimatisieren.
    Die Volksrepublik China hat sich aktuell zum 70. Geburtstag, nach nur stillen 4 Jahren Bauzeit, den, zur Zeit größten
    Mega-Airport, mit nationalen Anbindungsstrecken, selber zum Geschenk gemacht und eröffnet.

     
  2. 15. Chewgum

    China ist auch still zur ersten Wirtschaftsmacht aufgestiegen. Selbst vor Souvenirläden in Bayern machen Chinesen keinen Halt. Stille GmbHs everywhere (nur mal ‚Li‘ bei Northdata eingeben – die Firmennamen klingen meist schön englisch).

    Der neue Airport soll ab 2025 mehr als 70 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen …

     
  3. 14. Frau

    Nachsatz zu 13.

    Es sind nicht immer die Lauten stark, nur weil sie lautstark sind.
    Es gibt so viele, denen das Leben ganz leise viel echter gelingt.

    Konstantin Wecker

     
  4. 13. Frau

    Gut, dass es Frauen gab, die für „Menschenrechte, speziell auch für Frauenrechte und Umweltschutz“ friedlich ohne Trillerpfeifen und ohne Be- und Anschuldigungen, auf die Straße gingen.

    Auch heute gibt es immer noch Menschen, auch in Europa, die aus Prinzip so leben, ihre Wäsche ohne elektrische Waschmaschine waschen und ohne Schleuder oder Trockner, durch natürliche Luft und Wind trocknen lassen.
    Es gibt seit jeher Menschen, die in allen Bereichen bewusst umweltfreundlich leben, nur sie leben eben ruhig und ohne Trillerpfeifen. Sie leben bewusst, damit auch andere Menschen nicht durch sie geschädigt werden.

     
  5. 12. Niederrheinerin

    @Seebär Meine Eltern waren die Einzigen in meiner Familie, die demonstriert haben (die Anderen hatten Jobtermine). Es war ihre erste Demo. Ich war an einem anderen Ort in der Mittagspause kurz auf einer Kundgebung.

    Es wird ja oft gesagt, „die Alten“ seien Schuld am Klimawandel. Jein. Meine Mutter hat lange mit der Hand gewaschen, Es gab eine Schleuder, keinen Trockner. Bio-Gemüse kam aus dem Gärten, für den Winter wurde eingekocht, Fleisch gab es nicht jeden Tag. Was kaputt ging, wurde nach Möglichkeit repariert oder geflickt. Mein Vater hat alles selber gemacht. Strom hat meine Mutter vor allem mit der Nähmaschine verbraucht. Zimmer, in denen man sich nicht aufhielt, wurden nicht beleuchtet. Wer in dieser Zeit aufgewachsen ist, dem dürfte dies bekannt vorkommen: „Mach im Flur (Küche, Badezimmer) Licht aus!“

    Das Auto war der einzige Luxus. Wurde aber auch gebraucht.

    Im Kinder- und Elternschlafzimmer gab es fünf Jahre keinen Ofen, Heizung sowieso nicht. Ein Õlofen im Wohnzimmer. Wasser zum Baden müsste mit Briketts erhitzt werden. Das war keine Sozialwohnung, sondern eine vom Bund.

     
  6. 11. Seebär

    @7. Niederrheinerin
    Es ist gut, dass die Großelterngeneration sich mit der Enkelgeneration solidarisiert. Die Senioren schwänzen allenfalls das Mittagessen oder den Gymnastikkurs, wenn sie zur Demo gehen. Wenn man die Route des Demonstrationszugs so ändert, dass er unmittelbar an den Altenheimen vorbeiführt, würde das für mehr Abwechslung bei den älteren Herrschaften sorgen.

     
  7. 10. Guenther Hoffmann

    🎶…und heute klimatisieren wir Deutschland und morgen die ganze Welt 😂 🍻.

     
  8. 9. Joseph Johann

    Die Groko hat sich entschlossen, durch div. Maßnahmen dem Klimawandel Rechnung zu tragen. Damit werden wir alle belastet. Nun geht dem GRÜNEN Habeck das nicht weit genug. Überhaupt tritt er selbstgefällig und besserwisserisch auf. Ohne Kompetenz nimmt er zu wichtigen Themen Stellung. Nun kommt auch noch ein CSU Vorstandsmitglied namens Weber, auch mit großem Amt in der EU, und verkündet in der Welt am Sonntag „Schwarz-Grün ist die Zukunft“. Dann gute Nacht Soziale Marktwirtschaft, die uns allen bisher gut getan hat. Übrigens interessant, was Friedrich Merz meint: Klimaschutz als Systemkritik – Ruinen schaffen ohne Waffen, auch lesenswert in der WamS. Meine Anmerkungen zu dieser Zeitung sollen keine Werbung sein, ist halt Sonntagslektüre besonderer Art. Schöne Woche allen.

     
  9. 8. ???

    Man sollte sich unabhängig von dem Thema „Klimawandel“, mit den Themen Glaziale Serie Eiszeit, das letzte Glazial folgte im Anschluss an die letzte Warmzeit vor der heutigen.

    Die Temperaturkurve der Erdkugel begann vor 2,6 Mio. Jahren usw. ………….

    Wir leben doch auf der Endmoräne der Eiszeit.

    Vielleicht auch interessant für die Kids im Geografieunterricht?

     
  10. 7. Niederrheinerin

    Meine Eltern, Anfang 80, waren gestern bei der Demo von FFF in Kleve dabei, von Anfang bis Ende. Über die Gruft zur Nassauer Allee und zurück durch die Innenstadt. Ja, war laut, aber muss sein, meinten sie.

     
  11. 6. Gretas Albtraum

    Diese ganze Geschichte um den „menschengemachten“ Klimawandel ist doch die reinste Abzocke. Wie soll bitte das Klima gerettet werden, wenn 54 Milliarden Euro für das neue Klimapaket flüssig gemacht werden und die Leute noch mehr Steuern zahlen sollen? Was konkret ändert sich dadurch? Außer eben, dass die Deutschen sich noch mehr enteignen lassen. Vergessen hier die Leute, dass auch seit Ende der 90er eine Reihe von Ökosteuern bezahlt wird, die faktisch nichts bringt? Diese ganze Geschichte stinkt zum Himmel und keinen interessiert es hier. Nein, lieber noch mehr zahlen.

     
  12. 5. Ichfassesnicht

    @4 Das Phantom Damals gab es in Deutschland noch nordwestliches mitteleuropäisches Klima. Heute gibt es nur noch südeuropäische Sommer und zu warme Winter.

     
  13. 4. Das Phantom

    Damals hatten die Leute noch sowas wie Verstand, Heute gibts nur noch die Klimahysterie.

     
  14. 3. Niederrheinerin

    In meinem Diercke von 1973 steht, dass die durchschnittliche Gefrierdauer der Elbe mehr als 40 Tage pro Jahr ist. Dass die Temperaturen im Juli “im langjährigen Mittel” am Niederrhein bei 16 bis 18 Grad liegen.

     
  15. 2. Auditor

    Ja, es hat sich was geändert. Leningrad heißt jetzt Sankt Petersburg.

     
  16. 1. Niederrheinerin

    Meine Güte, den hab ich noch zu Hause (brauner Einband). Letztens stand ich mal bei Thalia und hab mir den aktuellen Diercke angesehen und beschlossen, den bald anzuschaffen, weil im alten ja immer noch ein geteiltes Deutschland zu sehen ist und auch die Infos zu Wirtschaftsstrukturen etc. nicht mehr auf der Höhe sind. Für die ganzen Infos darin lohnen sich die 32,95 Euro.