Gute Zeiten, schlechte Zeiten: Stevens ab sofort dicht

rd | 21. Oktober 2013, 00:00 | 23 Kommentare

Craemer schließt, Hop erweitert, Stevens schließt – es sind durchaus verwirrende Nachrichten, die da im Tagestakt auf einen einprasseln. Einerseits Baustellen und Studenten, andererseits Leerstand und hochgeklappte Bürgersteige. Dazu passt ins Bild die jüngste Nachricht, dass der Gocher Gastronom Stephan Crom seine allseits akzeptierte Hamburgerschmiede im Diner-Stil im leidgeprüften Spoy-Center schließt. Schade! Hier die Mitteilung des Gastronoms im Wortlaut:

Liebe Gãste,
Aufgrund der seit drei Jahren sich nicht ändernden baulichen Situation im Spoycenter sahen wir uns gezwungen, das Mietverhältnis zu beenden! Das Stevens in Kleve ist ab sofort geschlossen. Wir freuen uns, euch eventuell in Goch zu begrüßen zu dürfen.



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23 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 23. Kammann, Heinz-Gerd

    Wirklich sehr schade für uns und Kleve, aber andererseits zerstört der “ Klever “ durch
    Desinteresse und “ Nichtteilnahme “ viele Aktivitäten . HG Kammann

     
  2. 22. Nölsack

    @Martin Fingerhut

    Die Idee:
    http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/innenstadt-lockt-im-internet-1.2528906

    Das Resultat:
    http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/internet-ist-herausforderung-fuer-haendler-1.3617181

    In Kleve gehen die Uhren anders.

     
  3. 21. Martin Fingerhut

    @ 20. nölsack :
    Danke für den interessanten link.

    Nur frage ich mich, welcher lokale EinzelHändler nach fast 50 Seiten noch Mut hat,
    sich auf all das einzulassen.

    Schließlich muß es täglich gepflegt werden.

    Bestellungen per eMail sind direkt harmlos
    gegen den ganzen Aufwand einer onLine Präsenz.

    Eine Lösung könnte sein,
    eine bundesWeit agierende PlattForm zu finden oder zu gründen,
    die das meiste der Web-Arbeit für alle gemeinsam übernimmt.

    Doch soWas habe ich schon mal bei einem Konzern vorgeschlagen,
    der durchAus einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet hat,
    mit Hunderten lokaler Partner zu kooperieren.
    Wurde leider abgelehnt.

     
  4. 20. nölsack

    Regionales Internet-Marketing – Neue Wege der Kundenansprache
    http://www.ebusinesslotse-emn.de/images/Publikationen/Leitfaden_regionales-internet-marketing_fraunhofer-2Auflage2012.pdf

     
  5. 19. Meine Meinung

    @17 Heinz Goertz
    Ich züchte gerade „Taschengras“. Mein Ökobeitrag zur Klever Stadtentwicklung. Vielleicht wird eine erste große Plantage ja auf den Gründächern des Sontowski-Palais seinen Platz finden.

     
  6. 18. G.M.

    @17 H.G.
    Der Laden wird aber schnell pleite sein. Aus der Insomasse kauft der „Klever“ die Restbestände um daraus einen neuen #Brauer Industries Unterstadt AG# zum Vertrieb von Lichtgestalten zu bauen.

    Dann kann sich jeder „seine“ Lichtgestalt leisten und übers Türkreuz zu hängen. Zum Schmuck und zur Ehre der Stadt.

     
  7. 17. Heinz Goertz

    Ja lieber Peter,
    das Geschäft mit den exotischen Reptilien war bisher der Spitzenbesatz. Wie mir aus gut unterrichteten Kreisen
    der Immobilienwirtschaft verraten wurde, wird demnächst ein Geschäft für Theo Brauer Devotionalien im Spoycenter eröffnen. Zum Sortiment zählen u.a.: höhenverstellbare Ratssessel, Grinsemasken, gebrauchtes Schlagzeug, Querspangen, Zukunftswerkstätten mit festem Besatz, Zollstöcke/Holzgliedermaßstäbe bis 1,30Meter, …

     
  8. 16. nölsack

    „Wenn sich seine Pläne erfüllen, wird bald ein Heer von Lieferwagen aus dem Amazon-Lager vor den Toren einer jeden großen Stadt rund um die Uhr jeden Konsumwunsch erfüllen. Nicht nur Buchhandlungen, auch Innenstädte müssen sich dann eine neue Bestimmung suchen.“

    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/amazon-gruender-jeff-bezos-verleger-muss-man-jagen-wie-gazellen-12619176.html

     
  9. 15. Peter Wanders

    Ja lieber Nölsack,
    die Vermietung der Geschäftslokale des Spoycenters ist eine kontinuierliche Erfolgsstory.
    Die Phrasen des Investors garantieren das Wohlgefühl der Stadtspitze und verstärken ihre Gewissheit, dass Kleve große auswärtige Investoren braucht.

     
  10. 14. nölsack

    Satire?
    http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/neues-leben-fuers-spoycenter-1.1081446

     
  11. 13. Tim

    @ 11: klar ist die Dachterrasse nur ein Teil des Steven´s wenn diese aber droht einzustürzen kann der ganz laden nicht mehr betrieben werden. Wo würde die Terasse den „hin stürzen“? Ich denke das Herr Crom das nicht freiwillig gemacht hat, denn der Laden lief ja eigentlicht (so wie ich das beurteilen kann) nicht so schlecht.

    Miete kürzen hat er ja damals schon gemacht, irgendwann ist dann auch mal ende.

     
  12. 12. Jeckes Moers

    Warum kauft Sontowski nicht einfach das Spoycenter? Es kommt auf dasselbe hinaus, und die Pinunsen der naiven, hilflosen Geldgeber sind auch untergebracht.

     
  13. 11. Hans

    Die Dachterrasse ist natürlich alles im Stevens. Die Terrasse war ein Bruchteil des Stevens.
    Man hätte die Miete auch Kürzen können

     
  14. 10. Heinz Goertz

    Unser Bürgermeister Theo Brauer hatte doch die Idee, das Soycenter mit Efeu zu begrünen. Ich finde den Gedanken gut! In 2-3 Jahren wäre alles überwuchert und nicht mehr zu sehen.
    Anstelle des Stevens, wird doch bald das große Restaurantschiff vor dem Spoycenter fest machen. Dann hätte auch das Spoyufer seien Sinn. Der Gedanke hat seinen Reiz: Ein Restaurantschiff vor einer Wand von Efeu.

     
  15. 9. G.M.

    @8 Kleverbürger…… sollte die Dachterrasse tatsächlich einsturzgefährdet sein….. dann müsste doch eine Baupolizeiliche Sperrung des Gebäudeteiles anberaumt werden…. mit was weiss ich noch für weitere Folgen für das restliche Gebäude …. und für den Eigentümer.

    Aber auch wiederum ein Warnsignal an unsere Stadtspitze !

    „Pusemukkelfonds“ — haben mit nix was am Hut. So einer a la Sontowski.

     
  16. 8. Kleverbürger

    Das Stevens hat ja nicht geschlossen weil die nicht mehr wollten , da drohte die Dachterrasse einzustürzen ….der Vermieter kümmert sich um nix und läßt das Spoycenter verkommen …..

     
  17. 7. Deine Meinung ist richtig

    Stadt Kleve, habt Ihr noch mehr Ideen für Festzelte die unsere letzte verbliebene, nun rauchfreie, gebeutelte Gastronomie zerstören können? Wie wäre es mit Ostern oder noch besser Weihnachten (das Nachttheater hat es ja nun auch dahin gerafft). Wenn ich ein leergeräumtes Stevens Kleve sehe, kommen mir fast die Tränen! Ein kluger Unternehmer wäre jemand, der ein Shuttle-Service in die benachbarten Städte anbietet, wo man noch Wert auf die stadteigenen Gastronomen legt. PFUI!

     
  18. 6. Saunaboy

    Solange es massive Leerstände im Spoycenter gibt und auch weitere Ladenlokale in den
    bekannten Klever Einkaufsstrassen (wie z.B. der Kavariner Straße) einen neuen Pächter suchen, solange braucht Kleve definitiv keine Minoritenplatzbebebauung.

    Kleve benötigt weitere innovative Macher wie z.B. unseren Käsemann Henk. Hier sollte man werben und nötigenfalls kommunale Unterstützung bieten. Eventuell können auch an unserer Klever Hochschule neue Geschäftsideen für den Einzelhandel geboren und entwickelt werden. Überall ist Kreativität gefragt, bis hin zu denen, die Kapital zur Verfügung stellen.

     
  19. 5. Kleverbürger

    Das Spoycenter ist in einem der maßen schlechten Zustand , das man die Besitzer vom Steven´s verstehen kann ….schaut doch mal in die Ladenlokale….Schimmel ….Naß ….Eckelhaft …… am besten Abreißen ….

     
  20. 4. Meine Meinung

    Vielleicht wird es im neuen Sontowski-Komplex demnächst einen Stevens XXL geben. Mit Oktoberfestzelt-Kirmes- und Karnevalszeltersatz-Multifunktional-Oase.

    Die von Klever so oft hochgelobten Lichtgestalten werden dazu blendend in der Lage sein, die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.

     
  21. 3. Benno

    @ 2 Richtig Jeckes Moers, dass lassen wir mal lieber.

    Denn die Stadtpitze ist nicht Spitze und vor allem ist Sie Beratungsresistent. Sie lernt auch nicht aus den Fehlern Spoycenter.

    Also, wer nicht sehen und hören will oder kann (vielleicht stützt der Taube ja den Blinden), muss warten…

    bis zur nächsten Wahl,

    Benno

     
  22. 2. Jeckes Moers

    >>Aufgrund der seit drei Jahren sich nicht ändernden baulichen Situation im Spoycenter sahen wir uns gezwungen…<<

    Wie ist das denn zu verstehen?

    Nun, was auch immer vorgefallen sein mag, wenn man sich anonyme Immobilienbesitzer an exponierter Stelle in die Stadt holt (Eigentum verpflichtet!), die wahrscheinlich kein Gewissen kennen, dann ist und bleibt das derart.

    Natürlich könnte dies die Einleitung zu einem Kommentar hinsichtlich der Geschehnisse rund um den Minonoritenplatz sein, eine sehr gute sogar, aber das lassen wir lieber.

     
  23. 1. otto

    Jetzt gibt das Spoycenter ein einheitliches Bild. In allen Schau-Fenstern wird demnächst der gelbe Liegestuhl
    überwintern und der Beifall für diese herausragende Gestaltung wird von den Lichtgestalten und ihren Sympathisanten
    nicht zu überhören sein.