Gäbe es den Fußball nicht, …

rd | 18. März 2008, 12:01 | 1 Kommentar

… wer würde Kleve kennen? Diese Frage stellte unlängst ein profunder Kenner unserer kleinen Stadt am Rande der Republik. Dann meldete sich Cook, um darauf hinzuweisen, dass der Schnelle Brüter (plusminus zehn Kilometer Entfernung) immer noch besser hilft als “1. FC Kleve”. Doch der Schnelle Brüter – tja, dazu muss kein Wort mehr verloren werden. Leider trifft das auch auf andere Dinge zu, mit denen Kleve früher beschrieben werden konnte. Hier der Überblick:

Beschreibung früher heute
Heimat von Rama Man konnte in jeden beliebigen Supermarkt gehen, eine Rama-Dose umdrehen und auf den blauen Kleve-Stempel zeigen: “Da komme ich her!” Produktion eingestellt, Nachfolgebetrieb Clever Stolz (Mom Zevens) insolvent
elefanten-Schuhe Man konnte jedes beliebige Kind nehmen, umdrehen und auf die Schuhsohle zeigen: “Da komme ich her!” Produktion eingestellt, Markenrechte bei Deichmann in Essen gelandet
Landesklinik Bedburg-Hau Man konnte jede beliebige Zeitung aufschlagen, auf die tägliche Ausbrechermeldung zeigen und sagen: “Wo der weg ist, komme ich her.” Sicherster Neubau der Welt fast fertig, Ausbrüche unmöglich
Beuys Stuka, Fett, Badewanne, “Sonne statt Reagan”, Hut – das hatte jeder drauf Künstler müssen aus Leipzig kommen oder noch bei ihrer Mutter wohnen
Top-Frauen in London Anna von Cleve Claudia Schiffer (aber in Wahrheit kommt sie aus Rheinberg)

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  1. 1. Rainer

    Hallo,
    …ja das waren noch Zeiten damals…..Lauflernschuhe….. und …macht das Fühstück gut… Ich mußte das noch miterleben, knapp über ein dutzend Jahre nach dem Krieg, als wir nichs hatten. Ich seh sie noch vor mir, die armen Menschen, die auf allen Vieren muffelig zum Früstück krabbeln.