Die Schildbürger-Revolution

rd | 22. April 2008, 16:40 | keine Kommentare

Früher, da gab es Karneval, der offenbar so schlimm war, dass die Menschen weinend vom Rosenmontagszug nach Hause kamen. Dann erschienen die Klever Schildbürger auf der Bildfläche der niederrheinischen Narretei. 1979 gegründet, hat der Verein – so der aktuellen, antizyklischen Karnevalsberichterstattung in der NRZ zu trauen ist – nahezu alles verändert. Hier für Nicht-Abonnenten die Übersicht:

vorher nachher
Stimmung Wie auf Beerdigungen “sehr locker, es wurde gefeiert”
Etikette Angst vor Tabus “keine Angst vor Tabus”
Tanzgruppen Gab’s nicht “sind der Stolz eines jeden Karnevalsvereins”
Kostüme Gab’s nicht “Kostümsitzungen in der Stadthalle eingeführt”
Käse Lag in den Geschäften rum, wurde gekauft und gegessen “Ganz im Sinne der Namensgeber haben die Schildbürger früher die Session am 11.11. mit Streichen eröffnet: ‘Das waren verrückte Geschichten – da wurde ein Käse zum Bahnhof gerollt’, erinnert sich Petra Rinke”

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