Der Kunde ist Schwanz, Wurmfortsatz, sagt wer?

rd | 03. Juli 2013, 08:17 | 49 Kommentare
Unglückliche Wortwahl: F. Ruffing

Unglückliche Wortwahl: F. Ruffing

(Video offline, vollständige Dokumentation des Textes hinter dem »Weiterlesen«-Button)

Jungunternehmerabend im Spiegelzelt, Volksbankchef Frank Ruffing begrüßt die Gäste im Stile eines Stand-up-Comedians und erklärt, was er schon auf der Bilanzpressekonferenz sagte: In der Filiale am Fischmarkt stellte sich für die Kunden kein Kuschelgefühl ein, deshalb wird am Spoykanal neu gebaut.

Doch der gesamte Mitschnitt zeigt, dass der Bankchef auch ein Meister der Semantik ist – mit betrüblichen Folgen für das Volk, das seine Konten von der Volksbank führen lässt.

Es geht natürlich um den Focus Money City Contest 2013, bei dem die Volksbank Kleverland in Sachen Beratungsqualität nur den fünften und letzten Platz unter den Klever Banken belegte. Macht doch nichts, sagt der Bankchef. Getestet wurden ja nur die so genannten Retail-Kunden. Darin stecke das englische Wort tail, also Schwanz. Und um nichts anderes gehe in dem Test, um den Schwanz, den Wurmfortsatz (zu ergänzen: an Kunden). Nicht um das mittlere Segment und auch nicht um das gehobene, und schon gar nicht um die Firmenkunden, vor denen er zu sprechen glaubte.

kleveblog meint: Arroganz und Volksbank = Arrobank?

Der ganze Text (4:18 min) in transkribierter Version hier:

Ja, was möchte ich Ihnen heute Abend sagen? Zwei Dinge vielleicht vorab, bevor wir dann loslegen, zwei Dinge, die Sie sicherlich auch in den letzten Tagen beschäftigt haben beziehungsweise wo Sie sich vielleicht auch gewundert haben: Was ist denn das jetzt?

Und so ging’s mir ehrlich gesagt auch. Wir haben nämlich mit etwas Verwunderung festgestellt, dass die Sparkasse plötzlich von der Nummer 1 gesprochen hat und, na gut, dann haben wir uns vielleicht auch mal Gedanken dazu gemacht. Uns dann auch mal erkundigt, was dahinter steckt und sind im Internet – wie das ja immer so ist – fündig geworden.

Das, was die Sparkasse als Nummer-1-Position verkündet, ist das so genannte Retail-Geschäft. Sie kennen den Begriff „Retail“, das ist der „tail“, der Schwanz, mit dem man so wackelt, und das ist also das Retail-Geschäft, also das, was sich als Wurmfortsatz am Geschäft befindet, quasi also das untere Privatkundengeschäft, und da ist dann also möglicherweise die Sparkasse Erster.

Nicht beurteilt wurde das mittlere Privatkundengeschäft, das gehobene Privatkundengeschäft und erst recht nicht das Gewerbekunden- oder Firmenkundengeschäft. Also insofern, glaube ich, wird sich hier und heute Abend keiner in dieser Beurteilung wiederfinden.

Aber was ganz wichtig ist – und ich sag das in der Beurteilung, das meine ich wörtlich: Es gab nämlich nur einen einzigen Testkauf und das können Sie ebenso dem Internet entnehmen, und ich finde es dann schon schade, insbesondere für unsere Mitarbeiter, die sich jeden Tag reinknien, die jeden Tag sich motivieren, da sind wir ja beim Thema, die jeden Tag ihre beste Leistung abliefern wollen, und dann kommt ein Kunde, macht einen Testkauf und eine ganze Bank wird dann möglicherweise als beste oder schlechteste beurteilt. Das finde ich in dem Zusammenhang nicht gut, und das möchte ich deshalb an der Stelle auch mal sagen, insbesondere weil es mir leid tut unsere Mitarbeiter, die damit eben auch ungerecht beurteilt werden.

Ein Testkriterium war aber beispielsweise auch: Wie wohl hab ich mich gefühlt in der Filiale? Da muss ich sagen, das deckt sich dann auch mit unseren Einschätzungen. Wir haben fünf Jahre hintereinander unsere Kunden befragt, wir haben fünf Jahre hintereinander auch gefragt: Wie wohl fühlst du dich in deiner Filiale? Und da kam in der Tat beim Fischmarkt raus: Da haben wir Nachholbedarf, da müssen wir was verändern, da müssen wir was verbessern.

Das ist dann ja letzten Endes auch der Grund, warum ich mit Fug und Recht sagen kann, wir haben eine Kundenbefragung durchgeführt, wo uns gespiegelt worden ist, verändert was an eurer Filiale Fischmarkt, verändert dort was in eurem Auftreten, die Erreichbarkeit muss besser werden, die Parkplatzsituation muss besser werden, und letzten Endes muss auch die Diskretion verbessert werden. Und das alles wird dann ja auch mit dem Neubau passieren, und ich hoffe, dass jetzt die Stadt auch dazu beiträgt, dass wir im nächsten Frühjahr mit dem Bau beginnen können.

Wir haben bereits im Jahr 2009 bei der Stadt Kleve den Antrag für ein neues Gebäude gestellt, wir haben uns schon 2009 um das Grundstück beworben, das wir dann 2011 gekauft haben. Wir wollen eben dort dem Kunden eine optimale Beratung anbieten. Wir wollen vor allen Dingen die Arbeitsabläufe nach modernen Kriterien gestalten und eines ist natürlich auch klar: eine Bank von heute braucht nicht mehr 400 m² Archivraum. Denn das ist die Zeit von gestern. Wir haben heute alles auf eine elektronische Kreditakte verlagert, und natürlich ist es so, dass wir heute mobile Arbeitsplätze anbieten und das alles trägt dazu bei, dass das in einem neuen Gebäude natürlich viel eher zu realisieren ist als wenn man sich in einem Gebäude befindet, das gar nicht als Bank gebaut war.

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49 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 49. Martin Fingerhut

    48. KlePeter :
    ### der ganze Blog ist ein Fake ###
    there’s no daute about it !

     
  2. 48. KlePeter

    @Martin der ganze Blog ist ein Fake. Es gibt hier überhaupt niemanden der Beiträge kommentiert. Alles Nicknames von RD. Wenn er einen schlechten Tag hat, schlüpft er in die Rolle von WH.

     
  3. 47. otto

    @46. Martin Fingerhut

    und mit mir sind noch 1 oder 1,5 Andere im Kleve-Blog aktiv, weil wir mithören wollen. Denn wir sind für
    Gabionen und Müller zur Hochschule hin offen, sowie Textilien für die unbekleidete Frau über 30.

    Von Udo dem Weisen hört man nichts mehr, die Gefahr -bis zur nächsten Wahl- scheint für solch einen
    mutigen Kämpfer (im Sinner der Klever Bürger) doch zu groß zu sein.

     
  4. 46. Martin Fingerhut

    @ 11. Bernd Derksen :
    ### Weil der Volksbank-Neubau mit dem Sontowski-Bau irgendwie zusammenhängt, wird hier seit längerem ebenfalls ein Gegner ausgemacht.
    Und da greift man halt deren Frontfigur an.
    Ich unterstelle dies auch Ralf D. als strategischem Motiv, bestimmte Aspekte ausführlich zu thematisieren. ###

    Sie haben Recht, jetzt fällt es mir wie Schuppen . . .
    . . . über dem darin abgestellten AckerGerät zusammen :

    Schon die einfache Suche nach StichWorten in KleveBlog beweist :
    Auf „Ruffing“ wurde fast doppelt so viel eingedroschen wie auf „Zoggel“ !
    Außerdem genoß „Zoggel“ nach dem Start von KleveBlog über ein Jahr SchonFrist,
    ( ältester Treffer :
    25. März 2008
    http://www.kleveblog.de/2008/03/neu-bei-der-sparkasse-geldautomat-nur-fur-kids/
    )
    während „Ruffing“ bereits im ersten Jahr zur ZielScheibe wurde :
    11. August 2007
    http://www.kleveblog.de/2007/08/1000-meisterwerke-volksbank-azubis/

    Also schon damals hat rd gezielt auf Ruffing rumGehackt,
    um den Sontowski-Klotz zu verhindern.
    Die gelegentliche Kritik an der SparKasse sollte das nur verschleiern !

    In Wirklichkeit ging es von Beginn an nur um den MinoritenKlotz,
    denn was wünscht sich der Club der UnterStadtFrevler für dort ?
    ein FeinKostGeschäft !

    Und was war der allerErste Artikel von KleveBlog ?
    Auf der Seite “ über KleveBlog “
    http://www.kleveblog.de/eine-seite/
    gesteht rd es offen ein :
    ### Mit einem süffisanten Artikel über das Gerücht, in Kleve stehe die Eröffnung eines niederländischen Feinkostladens bevor, begann am 27. Januar 2007 die Geschichte von kleveblog. ###
    http://www.kleveblog.de/2007/01/4-regale-sind-genug/

    Schon 2007 agitierte rd gegen Sontowski !!!

    KleveBlog wurde nur gegründet, um den MinoritenKlotz zu torpedieren !

    rd, Sie sind entlarvt !

    😉

     
  5. 45. otto

    @44. BdVW,
    gestatte mir diese Abkürzung. Das beklagen auch viele meiner Bekannten, aus den von dir genannten Ländern.

    Leider werden den Jugendlichen zu selten die notwendigen Werkzeuge vermittelt, die unerlässlich sind, der Macht des Konsums, mit seinem kurzfristigen Erfolg, zu widerstehen.

    Wir können, wie bei so Vielem, nur bei uns selbst beginnen.

     
  6. 44. Bewohner des "Vereinigten Wirtschaftsgebiet"

    @otto 42
    Ich glaube MB will damit sagen, dass wir die Augen offen halten sollen mit dem was da auf uns zurollt. (Tellerrand). Natürlich müssen wir dort wo wir leben kehren. Aber die Welt besteht nicht nur aus Kleve. Aber Kleve wird auch davon betroffen sein.
    Die deutsche Kultur wird ausgelöscht. Aber auch die Britische, die Französische, die Spanische usw., Auch die US-Amerikanische Kultur wird ausgelöscht, sofern man davon überhaupt reden kann. Sie alle lösen sich auf in ein konsumistisches Nichts. Werte und Identität werden durch Marken bestimmt. Schulen werden nicht die Namen von Dichtern und Denkern tragen sondern großer Marken-Konzerne. Ist das eine nicht geniale Ordnung?
    Dies wird die perfekteste Diktatur sein, die die Welt bisher gesehen hat. Weil sie freiwillig geschieht.

     
  7. 43. rd

    Guter Gag: http://www.kurier-am-sonntag.de/cms/notizblog/6258-neue-serie-von-notiz-blog-und-dem-institut-fuer-kundenfreundlichkeit-der-sparkassen-mitarbeiter-des-monats.html#comment-3520

     
  8. 42. otto

    36. MB,
    wir sollten uns wirklich nicht so aufregen, bei all diesen Mißständen in der Welt. Was ist schon das Verhalten
    der Klever Entscheidungsträger im Hinblick auf die Verletzung der Menschen- und Bürgerrechte in China.

    Auch sollten wir uns alle, bevor wir in den eigenen Räume säubern, um den Müll in der Stadt und in der
    Natur kümmern. Was bedeutet da schon ein wenig Staub und Unordnung in den eigen 4 Wänden.

    Persönlich kümmere ich mich lieber um die örtlichen Miß(t)-Stände, die in Kleve-Blog zur Sprache kommen.

     
  9. 41. Yang

    Wer Mitglied dieser „Zukunftswerkstatt“ ist, die nicht nur auf mich von vorne herein dubios und unseriös wirkte, der ist eben so.

     
  10. 40. So isses

    So wie Herr Ruffing über die Kunden denkt, so denkt er auch über die Mitarbeiter. Ich weiß, wovon ich sprechen. „Normale“ Kundenberater oder Schalterangestellte sind für ihn einfach austauschbar und zählen nicht. Über diese Mitarbeiter wird unglaublich herablassend gesprochen. Diese finanzieren mit ihren „simplen“ Kunden jedoch das Gehalt und die Dienstwagen der Führungsebene. Es können nicht mehr viele Mitarbeiter ausgetauscht werden, da sich in der Bankenwelt der Ruf als Arbeitgeber herumgesprochen hat und sich hiesige Bankkaufleute nicht mehr dort bewerben.

     
  11. 39. Anwohner

    @34. 25.4.1242
    Chapeau!!
    Diesen Eindruck habe ich auch seit längerer Zeit. Warum geht dieser Mann nicht zu einer Privatbank?
    Aber vielleicht wollte er das ja und man hat ihm deshalb die frühzeitige Vertragsverlängerung verpasst.

    @36. M.B.
    Offensichtlich haben sie keine Konto mit ihrem Ersparten bei Ruffing’s-Retail-Bank.

     
  12. 38. Bernd Derksen

    @25.4.1242
    Ein Anmerkung:
    Bei den meisten Genossenschaftsbanken entscheiden Vertreterversammlungen. So auch in Kleve.
    D.h. die Mitbestimmungsrechte werden letztlich auf eine bestimmte Anzahl der Mitglieder übertragen.

    Die dortigen Vertreter werden wohl meist quasi von der Bank selbst vorgeschlagen.
    Dabei dürften Wichtigkeit als Kunde, Verlässlichkeit, Berechenbarkeit etc. entscheidend sein. Weniger dürfte auf kritisch-unabhängige Redebeiträge oder gar eigene Anträge etc. spekuliert werden. 😉

    Aber bitte verklären Sie nicht die Werteprioritäten der Großaktionäre, die Personalauswahl zu Aufsichtsräten, die Kundenauswahl etc. bei Geschäftsbanken, d.h. Aktiengesellschaften.

    Schon mal auf einer Hauptversammlung gewesen? Und erlebt wie wenig ernsthaft auf kritische Nachfragen eingegangen wird? Wie lächerlich andere Werteprioritäten als die Gewinnmaximierung angesehen werden? Wie dort über normale Kunden gesprochen wird? usw.

    Bei aller möglichen Kritik, ich finde das Genossenschaftsmodell schon zukunftsfähig.

    ————–
    @KlePeter
    >ich kann Ihre Meinung zur Bewertung der Entgleisung von Herrn R. nicht teilen.>

    Das ist ja völlig okay. 😉
    Ich kann gut mit anderen Sichtweisen leben.
    Aber ich muss ja deshalb meine nicht ändern.

    (Zumindest noch nicht 😉 )

     
  13. 37. Draisine

    Jungs!
    (Mädels sind ja hier nicht so viele),

    Man kann sich viel Schaum vor dem Mund sparen.
    Guckt doch mal nach den Ursachen der Dinge.

    Warum Wurmfortsatz? – Weil das der Einzelkunde ist.

    Der Kunde ist ein historisches Relikt aus der Entstehungsgeschichte einer Bank. Er hatte eine Funktion, ist aber als Individuum und im Hinblick auf die Frage, wie Geld vermehrt wird, zu vernachlässigen. Alles andere ist aus Sicht einer Bank, die eine Kapitalansammlung ist, Gelaber.

    Banken machen Geschäfte mit dem eingesammelten Kapital. Nicht dadurch, dass dem Einzelkunden weichere Stühle hingestellt werden; nicht dadurch, dass die Kundenberater besser ausgebildet werden und schon gar nicht dadurch dass sie statt „Peanuts“ von „erschreckend hohen Summen“ sprechen. Das wäre doch lachhaft.

    Banken arbeiten mit dem eingesammelten Geld auf dem Kapitalmarkt.
    Der Einzelkunde ist nach der ersten Sammlung ein historisches Relikt – sprich Wurmfortsatz.

    Regen wir uns jetzt darüber auf, dass das so ist, oder darüber, dass jemand das Kind beim Namen nennt?

    Wer sich über die WORTWAHL von Ruffing aufregt, sollte mal recherchieren, ob wir im Kapitalismus leben und was der Unterschied zwischen Kopf (Wortwahl) und Füßen (ökonomische Basis) ist. Letztere bestimmen den Kurs. Ersteres ist Wind im Wind.

     
  14. 36. M.B.

    Sehr geehrte Klever,

    Ich verfolge diesen Block nun einige Zeit und wundere mich wirklich mit wieviel Engagement hier die Klever Volksbank, der Bürgermeister und Santowki angegangen wird. Ich weiß, dass ist ein Block über Kleve , aber haben wir nicht wirklich andere Probleme in Deutschland. Ich hoffe sie haben alle den gleichen Ehrgeiz eine Frau Merkel, Herrn Schäuble, Herrn Steinbrück und den Rest dieser Bundesregierung und Oposition anzugehen, die alles machen was die große Mehrheit der Bevölkerung gar nicht will, außer dennen die immer noch das Mantra glauben alles wäre alternativlos. Mit unseren Bürgschaften retten wir nicht die Griechen, die Portugiesen, die Irren etc, sondern die großen Geschäftsbanken. Es werden dauernd Verträge gebrochen um ja die großen Banken, die uns alles durch ihre Zockerei eingebrockt haben, noch reicher zu machen. Versteht von ihnen überhaupt irgendwer wie das Geldsystem funkioniert? Weiß von Ihnen irgendwer, dass gerade der größte Raubzug der Geschichte passiert? Weiß irgendwer ,dass jedes zinsbehaftete Schuldgeldsystem nur eine bedingte Lebensdauer hat? Regt sich von ihnen keiner auf, dass durch den ESM defatco unser Bundestag sich selber entmachtet hat? Regt sich keiner auf das in Zukunft alle Macht von Brüssel ausgehen wird, wo tausende von Bürokraten sitzen die alle mehr Geld bekommen als die oberen 20% aus Kleve und deren Durchschnittverdienstes. Diese Bürokraten und Kommissare die Gesetze verabschieden, die ihnen die Lobbiiesten der großen internationalen Unternehmen und Banken vorgelegt haben. Regen Sie sich nicht auf, dass wir in unseren Mainstream immer zu hören bekommen die Krise ist vorbei und zwei Wochen später das nächste Land gerettet werden muss?

    Sie regen sich über Herrn Rufing und die Volkbank auf /regen sie sich lieber über die Deutsche Bank, Goldmann Sachs und deren ehemaligen Mitarbeiter auf , die heute die wichtigsten Positionen in Europa inne haben.

    Ich habe hier manchmal das Gefühl wenn ich die Kommentare und Blogs lese, dass sie Leute sind , die sich mit ihrem Nachbarn über den Kirchbaum auf der Grünstücksmitte streiten, und es ihnen egal ist wenn das ganze Dorf brennt.

    Die Probleme die wir hier in Kleve haben sind nichts gegenüber dem was passiert wenn unser Geldsystem explodiert.

    Hochachtungsvoll

     
  15. 35. ProDenkpause

    Mydearmistersingingclub, mein lieber Herr Gesangsverein!

    Lieber Herr Ruffing,

    Das Wort Retailgeschäft leitet sich nicht vom englischen Wort „tail“ (Schwanz) ab, sondern von „retail“ (übersetzt Einzelhandel)….

    Das mal losgelöst von allen moralischen Aspekten!

     
  16. 34. 25.4.1242

    versuch einer ursachenanalyse:

    genossenschaftsbanken haben einen grossen vorteil, der aber gleichzeitig ein grosser nachteil sein kann: ihre eigentuemerstruktur

    jeder anteilseigner, egal wieviele anteile er haelt, hat nur eine stimme, wenn es um entscheidungen in der mitgliederversammlung geht.

    zitat:
    http://www.volksbank-kleverland.de/wir_fuer_sie/mitgliedschaft.html#

    Als Teilhaber gestalten Sie die Geschäftspolitik Ihrer Volksbank Kleverland eG entscheidend mit, denn Sie haben ein Stimmrecht in der Versammlung der Mitglieder. Die Versammlung der Mitglieder legt beispielsweise den Jahresabschluss fest, entscheidet darüber, wie der Reingewinn verwendet wird und bestimmt die Besetzung der Kontrollgremien.

    zitat ende

    die meisten anteilseigner haben anteile erworben, da sie irgendwann einmal einen kredit von der volksbank bekommen haben. bei den meisten volksbanken ist es pflicht einen anteil zu erwerben, wenn man in den vorteil der besten konditionen kommen moechte. leider finde ich die satzung der volksbank kleverland im internet nicht, und kann nicht sagen, ob dies in kleve auch zutrifft. ( in zeiten der transparenz sollte die satzung eigentlich im internet hinetrlegt sein)

    anteile werden daher nicht mit hinblick auf einen wertgewinn des anteils ( wie aktienkaeufer ) oder auf das mitbestimmungsrecht erworben. bei der grossen anzahl von anteilseignern hat der einzelne anteilseigner damit einen relativ geringen einfluss auf die geschaeftspolitik.

    dies ist ein VORTEIL,

    wenn man es mit einer geschaeftsfuehrung zu tun hat, die den auftrag der genossenschaftsbank so auslegt, wie die gruendungsvaeter des genossenschaftswesens ihn vorgelebt haben.

    siehe und hoere dazu:

    http://www.volksbank-kleverland.de/wir_fuer_sie/genossenschaftsbank/genossenschaft-idee.html

    http://www.volksbank-kleverland.de/content/dam/vrnw/pdf-downloads/audio-podcasts/episode_2_3_2010.mp3

    blickt man zurueck auf das ende des 19. jahrhunderts, als raiffeisen die erste genossenschaftsbank gruendete, war dies ein schutz gegen das zinsdiktat der privaten banken, gegen wucher und verarmung der einfachen leute.

    zitat wikipedia:

    Raiffeisen erkannte das Leiden der Landbevölkerung, die durch Missernten oft auf Wucherer angewiesen waren. So gründete er den Flammersfelder Hülfsverein zur Unterstützung unbemittelter Landwirte, bei dem die Bauern Geld ansparen, aber auch zum Ankauf von Vieh und Gerät günstig leihen konnten……………
    Raiffeisen war überzeugter evangelischer Christ. Die Motivation für sein sozialpolitisches Handeln war sein in der Bibel gegründeter Glaube. Er schrieb: „Wir betonen […] ausdrücklich die christliche Nächstenliebe, welche in der Gottesliebe und in der Christenpflicht wurzelt, daraus ihre Nahrung zieht und, je mehr geübt, um so kräftiger, um so nachhaltiger wird.“

    zitat ende

    dieses wird zum NACHTEIL,

    wenn die mitglieder weder interessiert , noch in der lage sind, eine geschaftsleitung wirkungsvoll zu kontrollieren, die sich von den oben genannten gruenderprinzipien entfernt hat und anderen idealen, wie wachstum und gewinnmaximierung nachhaengt.
    das interesse jedes einzelnen mitgliedes einfluss auszuueben ist zu gering, da sich fuer ihn dadurch kein vorteil herleitet.
    im gegensatz zu aktiengesellschaften bedarf es des zusammenschlusses von grossen gruppen von anteilseignern um einfluss auszuueben. in aktiengesellschaften koennen eine relativ kleine anzahl von eignern ihre vertreter in die entsprechenden kontrollgremien entsenden.

    ich frage mich, ob die gescheftsfuehrung der volksbank kleverland nicht besser in einer privaten bank aufgehoben waere als in einer genossenschaftsbank. das geschäftsgebaren entscheidet sich m.E. nicht von der einer privatbank. versucht hier ein kleiner volksbaenker den grossen privatbanker zu mimen?

    ich frage mich dann allerdings weiter, ob die anteilseigner einer privatbank es fuer richtig hielten, dass ca 50% des eigenkapitals mit schwachen argumenten den neubau einer zentrale investiert werden.

    banking wird immer lokationsunabhaengiger. der banker kommt zum kunden, insbesondere wenn es sich nicht um den retailkunden handelt. wenn eine beziehung erst einmal etabliert ist laeuft der kontakt zumeist ueber telefon oder das internet. es wird ja nicht mit physischer „ware“gehandelt. daher gehoeren bankpalaeste schon laenger zu den auslaufmodellen.
    in amerika und asien gehen die banken mit ihrem dienstleistungsangebot in die shopping malls und haben ihre oeffnungszeiten den supermaerkten angepasst. die gehobene kundschaft hat gar keine zeit in ein bankgebaeude zu kommen, sie wird besucht oder uebers telefon beraten.

    das backoffice, die abwicklungsabteilungen einer bank, sind bei der volksbank sicher zum grossteil von dienstleistern des volksbankenverbundes ausserhalb kleves uebernommen, und die prozesse IT maessig so aufbereitet, dass die lokation auch hier zunehmend nicht mehr zentral sein muss. eine volksbank ist zwar rechtlich selbsststaendig, ohne die dienstleistungen des volksbankenverbundes heute aber nicht funktionsfaehig.

    die schluesse aus dem obigen ziehe der werte leser selbst.

    fazit: der vorteil der diversifizierten eigentuemer- /entscheiderstruktur wird zum vorteil fuer eine geschaftsfuehrung, die de facto freie hand in ihren entscheidungen hat.
    geschicktes lobbying bei einer geringen zahl von mitgliedern, das blinde vertrauen der mehrheit gepaart mit den folgenden artikeln des rheinischen grundgesetzes:

    Artikel 2: Et kütt wie et kütt.
    („Es kommt, wie es kommt.“)
    Füge dich in das Unabwendbare; du kannst ohnehin nichts am Lauf der Dinge ändern.

    Artikel 3: Et hätt noch emmer joot jejange.
    („Es ist bisher noch immer gut gegangen.“)
    Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren.
    Situationsabhängig auch: Wir wissen es ist Murks, aber es wird schon gut gehen.

    werden wohl dazu fuehren, dass das neue gebaeude gebaut wird,
    egal mit welcher begruendung
    egal wann
    egal zu welchen kosten.

    verdammt nochmal, warum erinnert mich das eigentlich an das rathausprojekt und das sontowski-center??

    da bleibt mir zum selbstschutz nur noch einen weiteren artikel des rheinischen grundgesetzes zu zitieren:

    Artikel 11: Do laachs de disch kapott.
    („Da lachst du dich kaputt.“)
    Bewahr dir eine gesunde Einstellung zum Humor.

    zum glueck bin ich weder kunde noch anteilseigner der volksbank.

    in diesem sinne
    bis bald mal wieder

     
  17. 33. Martin Fingerhut

    @ 25. Fisch :
    Bei vielem, was in Kleve so passiert, kann einem der Humor durchAus vergehen.
    Aber zum Glück ist es – noch ! – nicht so weit verkommen,
    daß allein der GalgenHumor bleibt.

     
  18. 32. Großer Altunternehmer bei der Voba

    28. otto

    Du bist ja immer so schlau,

    darum hab ich da was für Dich…

    Guckst Du hier: http://www.deppenapostroph.info/

     
  19. 31. Fisch

    Wenn ich die Kommentare so lese, bin ich beruhigt, dass ich meine Zeit nicht im „Spiegelzelt“ verbracht habe.

    Man sollte über solches „Danebenbenehmen“ nicht echauffiert sein….sondern klar denkend, über so viel peinliche Arroganz lächeln.
    Jeder blamiert sich, so gut er kann.
    Auch finde ich es prima, dass die eingeladenen Menschen nicht vorzeitig das „Panoptikum“ verlassen haben……so konnten sie bewusst erkennen, wer vor ihnen steht………gerne „bestgelaunt“ preisgibt, was er eigentlich denkt und lenkt…….nur so kann man das eigene Leben und die (zuverlässige) Bankzugehörigkeit weiter planen.

    Falls der vorbereitete Text der „Ansprache“ fremdgestaltet war, hätte man ihn besser vorher gelesen und durch- und überdacht.

    Wer zuletzt lacht, lacht eben am besten…..

     
  20. 30. Der Laie

    Die Wertschätzung des Kunden/ Genossenschafts – Mitgliedes ist schon sehr gering.
    Verstirbt ein lediges Mitglied, so sind die gesetzlichen Erben zwar gehalten, die Konten schnellst möglich gegen eine Gebühr von 50 € aufzulösen, Mitglied bleibt der Verstorbene aber noch für ein weiteres Jahr, denn so lange werden die Genossenschaftsanteile bis zur Auszahlung eingefroren.
    Bedenkt man jetzt, dass das Großteil der Mitglieder nicht die Höchstgrenze von 10 x 200 € Geschäftsanteilen gezeichnet hat, dann kann der unvorhersehbare Eigenkapitalabfluss, doch wohl nicht als Begründung herhalten.

    Unter diesem Aspekt, gewinnt der Slogan, „Wir machen den Weg frei“, gleich eine neue Bedeutung.

     
  21. 29. pd

    die überschrift ist vollkommen in ordnung, wie sonst soll man das gesagte denn bitte interpretieren?

    diese denke, (lästiges) kundengeschäft auf der einen und wir banker/globalplayer/systemrelevanten auf der anderen, scheint in den bankvorständen recht weit verbreitet, von irland bis hin in die deutsche provinz.

    da lob ich mir angela merkel, die das in deutlichen worten angeprangert hat. wäre jetzt natürlich schön wenn worten auch mal taten folgten aber dann wärens ja keine politiker.

    ihr ganzer text lieber bernd derksen dagegen hat was von dem was sie anderen vorwerfen: wischiwaschi.

    Also:
    Mir graut vor einer Gesellschaft, deren Mitglieder sich nicht mehr trauen, offensichtlich fehlgeleiteten, abgehobenen Menschen zu widersprechen. gerne auch deutlich und von mir aus auch ohne netiquette. allemal besser als sich von rhetorikmeistern erklären zu lassen, dass das doch alles gar nicht so schlimm sei.

    schau ich mir die kommentare hier so an und lausche aufs persönliche umfeld muß ich aber sagen, die antennen von ottonormal funktionieren. fast alle sind der meinung ruffing hat sich mehr als im ton vergriffen.

     
  22. 28. otto

    Jetzt warten wir alle gespannt auf Ruffing’s Antworten zu Martin Fingerhut’s 44 Fragen.

    Auf seine immer exakten Recherchen gab es NIE qualifizierte Antworten, alleine dieses Nichtantworten (können) beweist die Richtigkeit seiner Prüfungen und Ansichten.

     
  23. 27. KlePeter

    @Bernd Derksen eine Person, die sich nicht spontan, sondern gut vorbereitet und dazu noch öffentlich äußert, muss ich doch inhaltlich ernst nehmen. Da muss es doch erlaubt sein, sich mit den Aussagen auseinander zu setzen und sich hierüber eine Meinung zu bilden.
    Dieser Mensch vertritt ein Unternehmen und sollte eine gelebte Grundeinstellung zu seinen Kunden haben. Im Übrigen sind Herrn Ruffing öffentliche Auftritte nicht fremd. Außerdem ist zu beachten, vor welchem Klientel die Aussagen getroffen wurden und welcher Zweck verfolgt wurde.
    Nein Herr Derksen, ich kann Ihre Meinung zur Bewertung der Entgleisung von Herrn R. nicht teilen.

     
  24. 26. G.M.

    Wie viele dieser Jungunternehmer sind kotzend aus dem Spiegelzelt gerannt? Wahrscheinlich keiner!

    Schöner netter Abend. Auf Andermanns Kosten geht es auch besser. ( Achtung !kein Neiddenken !) Da merkt man dann gar nicht das man als“kleiner Jungunternehmer“ auch nur Retail im Unternehmergeschäft der Volksbank ist.

    Für0,5% sich das große Geld besorgen und für hohen Zins an seine Retailkunden „verleihen“. Damit ist sicher kein Geld zu verdienen,oder?
    Oder,weshalb wird der „normale“ Bankkunde mit Konto/ Sparbuch/ Wertpapierdepot /Kleinkredit/Häuslekredit verhöhnt
    und als Wurmfortsatz abgetan.
    Haben die anwesenden Jungunternehmer keine Privatkonten,oder ihre Frauen ,Eltern und Geschwister, sind das nun alles Retailkunden oder nicht.
    Mensch Leute,zeigt dem Herrn Ruffing mal was ne Harke ist. Beschwert euch ,wechselt die Bank. Die haben euch doch nicht nötig, so scheint es.

    @19 Bernd Derksen
    ich sehe nicht das hier „Gegner“ verunglimpft werden. rd beschreibt lediglich das was Herr Ruffing auch tatsächlich geäußert hat. Die Beschädigung seiner Person zieht Herr Ruffing selbst und gekonnt alleine durch.
    Das ist typisch für diese Art von „Managern“ . Irgendwann haben sie die Bodenhaftung verloren und meinen der Bevölkerung jeden Mist erzählen zu können.
    Das Video aus dem Spiegelzelt spricht jedenfalls für sich.Menschenverachtend und überheblich. Aber Hochmut kommt vor dem Fall.
    Und ,Herr Derksen ,wenn dadurch der Bau des Volkspalastes verhindert werden kann ,sind alle Mittel recht. Wenn der Bürger verar..,t wird muss er sich wehren,wie auch immer.Ihre Vergleiche mit Fr.Dr. Merkel und Ph. Jenninger sind in diesem Zusammenhang ja wohl völlig daneben gegriffen.
    Wenn sie sich durch Herrn Ruffing nicht gekränkt/Beleidigt fühlen ist das Ihr Umgang damit. Ich für meinen Teil fühle mich beleidigt
    @19 vielleicht legen sie sich mal einen Ausdruck des post´s 17, von Herrn Fingerhut unters Kopfkissen.Könnte erleuchtend wirken.
    Wie immer,gekonnt recherchiert.

    An der ganzen Argumentation der Volksbänker sieht man wie sehr sich diese in die Enge gedrückt fühlen.Immer mehr Rundumschläge
    und Drohungen,falschen Angaben, verlogene Zahlenspiele.
    Wer solchen Leuten sein Geld anvertraut hat Gottvertrauen und ist wohl der geborene Optimist

    Herr Ruffing oder sein Aufsichtsrat sollen doch mal erklären warum der Volkbankbau durch Verzögerung bisher 700.000., Euro teurer geworden sein soll. Dann müsste folglich in den nächsten Monaten ja noch viel Geld verbrannt werden. Geld der Volkbankgenossen!
    In jedem Privatunternehmen hätte man bei diesen Vorgehensweisen und weiteren Aussichten längst die Reißleine gezogen und die Geschäftsführung ausgetauscht.
    Würde eine Bank solche Geschäftspraktiken bei einem ihrer Kunden Gewahr würde sie diesem sofort alle Kredite fällig stellen-und aus die Maus.

     
  25. 25. Fisch

    @12. Martin Fingerhut

    Schön! Endlich haben Sie Ihren Humor wiedergefunden……….ich habe diesen schon vermisst!

     
  26. 24. rd

    Nochmal zur Klarstellung: Über die Substanz des Tests kann man gerne streiten. Darum geht es aber in dieser Geschichte nicht. Es geht darum, dass der Bankchef sagt: Sei’s drum, es sind ohnehin nur C-Kunden betroffen – und nicht so herrlich solvente Jungunternehmer, vor denen ich gerade spreche…

     
  27. 23. rd

    @Bernd Derksen Ihre Maßstäbe sind – so glaube ich – in diesem Punkt etwas verrückt: In meinen Augen diffamiert der Chef der zweitgrößten Bank am Platze das gros seiner Kundschaft, die Oma mit der Rente, den Handwerker, die Verkäuferin etc. als Wurmfortsatz. Es kann keinen Zweifel geben, dass das so gemeint ist, denn er grenzt diese Klientel ausdrücklich ab von der anwesenden Jungunternehmerschaft, die auf Kosten der Volksbank Kleverland zu einem vergnüglichen Abend eingeladen worden waren.

     
  28. 22. Martin Fingerhut

    EinerSeits mociert sich Herr Ruffing über das Gewürm der Kunden,
    andererseits pocht er darauf, im Sektor „Konditionen“ habe die VoBa besser abgeschnitten als „TestSieger“ Sparkasse.

    Nun sind gerade in dieser Kategorie die Fragen :
    92 : Gibt es ein Kontomodell für Erwachsene über 30 Jahre (nicht Student o.ä) unter 5 EUR mit EC-Karte und allen Buchungen (Online) ?
    93 : Ist die Bank Mitglied einer „deutschen“ Einlagensicherung ?
    94 : Ist der Zinssatz für Tagesgelder (1 Monat) für 5.000 EUR größer als x,y% ? ( genauer Zinssatz ist an jeweilige EZB-Zinssätze gekoppelt )
    95 : Ist der Zinssatz für Tagesgelder (1 Monat) für 5.000 EUR größer als x,y% ? ( genauer Zinssatz ist an jeweilige EZB-Zinssätze gekoppelt )
    96 : Ist der Dispozinssatz kleiner als 12,00% ?
    97 : Ist der Dispozinssatz kleiner als 10,00% ?
    98 : Sind die Kosten für ein Wertpapierdepot bis 25.000 EUR kleiner als 37,50 EUR ? Depotpositionen nur Girosammelverwahrung ?
    99 : Ist die Gebühr für die Standard-Kreditkarte kleiner als 27 EUR ?
    100 : Ist die Gebühr für die Standard-Kreditkarte kleiner als 23 EUR ?
    101 : Hat die Bank ein bundesweites Geldautomatennetz von mehr als 5.000 Automaten ?
    typisch fast ausschließlich für die WurmKunden
    und gewiß „PeaNuts“ für die von Herrn Ruffing so hochGeschätzten mittleren, gehobenen oder FirmenKunden.

    Hingegen finden sich in den anderen Kategorien durchAus etliche Fragen,
    die auch für das „bessere“ Klientel relevant sein dürften,
    z.B. :
    40 : Hat Ihnen der Berater Fragen zu Ihrem Kontoverhalten gestellt?
    41 : Hat der Berater Ihre Risikoneigung ermittelt?
    42 : Hat der Berater sich bei der Einstufung Ihrer Risikoneigung rückversichert, ob diese auch Ihrer Einschätzung entspricht?
    43 : Entdeckte der Berater über die eigentlichen Bedürfnisse des Kunden hinausgehende Bedarfslücken?
    44 : Wie umfangreich waren die Erläuterungen zu den entdeckten Bedarfslücken?
    Doch in dieser Sparte ( Kundengerechtigkeit ) „erzielte“ die VoBa die mit Abstand schlechteste TeilNote :
    Mit 4,1 konnte sie sich mit Mühe noch auf ein mageres „ausreichend“ retten.

     
  29. 21. KlePeter

    Eigentlich müsste ja eine Bank, wie jedes andere Unternehmen auch, ein Interesse an einer großen Kundenzufiedeheit haben. Auch wenn es sich um „3 c -Kunden als Wurmfortsatz“ handelt, dürfte dieses Kundensegment alleine schon wegen der Größe, und dem damit verbunden Einfluss auf die Entwicklung des Ansehens der Bank, nicht unwichtig sein.

    Es ist deshalb auch nicht zielfördernd, die Testmethode zu kritisieren oder die Kundenorientierung des Mitbewerbers in Zweifel zu ziehen. Vielmehr müsste die Gelegenheit genutzt werden, an den erkannten Missständen zu arbeiten, um sich qualitativ besser aufzustellen. Dies ist der Sinn eines aktiven Qualitätsmanagements, dessen Grundprinzipien ein kluger Manager beherrscht.

    Die Alternative wäre natürlich, sich vom Kleinkundengeschäft zu verabschieden. Ob die VoBa dann aber überlebensfähig ist, wage ich als „Nichtbankfachmann“ zu bezweifeln.

     
  30. 20. gallus

    Peinlich aber typisch für den Herrn.
    „Nicht beurteilt wurde das mittlere Privatkundengeschäft, das gehobene Privatkundengeschäft und erst recht nicht das Gewerbekunden- oder Firmenkundengeschäft. Also insofern, glaube ich, wird sich hier und heute Abend keiner in dieser Beurteilung wiederfinden.“
    Wie ekelig wird diese Schleimerei den Anwesenden gewesen sein – oder werden sie nichts gemerkt haben?

     
  31. 19. Bernd Derksen

    @rd
    Ich deute die Artikel-Überschrift als Versuch der bewussten Diffamierung eines „Gegners“.
    Du selbst magst es als zulässige zugespitzte Interpretation der Aussagen deuten.
    Ich finde, man sollte berücksichtigen, wie und in welchem Zusammenhang die Aussagen geäußert wurden, usw.

    Ich kann z.B. die Spitzenkandidation der NRW-Linken zur Bundestagswahl klar als Rechtsextremistin ansehen. (Wegen ihrer Aussage zur Besetzung von Ausbildungsplätzen und hiesigen Beurteilungsreflexen.) Und damit wäre natürlich die gesamte, sie unterstützende Partei klar rechtsextrem.
    Das ist natürlich absurder Unsinn.

    Wir können uns monatelang darüber austauschen, welche weniger angreifbaren Formulierungen Herr Ruffing hätte wählen können, wie er geschickter, zutreffender, etc. die Schwächen des „Tests“ hätte bloßstellen und seine Mitarbeiter hätte verteidigen können, usw.

    Nur was bringt das „Sezieren“ und böswillige Interpretieren von Aussagen? Und da drängt sich mir einfach die Annahme gewisser Absichten, bei denen auf die dies tun, auf.

    Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein. (Was mag ich nicht alles für Unsinn und böswillig Auslegbares schon geäußert haben. 😉 )

    Mit den selben Erfolgsaussichten kann man es bei jedem machen, der sich inhaltlich äußert. Ich finde das keinen menschlich sinnvollen Umgang.

    Es führt nur dazu, dass wir alle kleine Merkels werden, die keine angreifbaren inhaltlichen Aussagen sich mehr zutrauen. Und in Inhaltsleere und reiner Floskelhaftigkeit sich Debatten und inhaltliche Auseinandersetzung vorgaukeln.

    Ich verfolge ja Politik auf allen Ebenen schon seit langem. Und die Berufspolitiker sind immer inhaltsleerer in ihrer Sprache geworden. Je „einflussreicher“, umso feiger/“angepasster“.

    Merkel ist ein besonderes Beispiel. Das ist Folge der immensen Angst, dass auch nur ein falsches Wort massivste Folgen, bis zum Ende der Karriere haben kann. Der Rücktritt des damaligen Bundestagspräsidenten Ph. Jenninger, wegen einer möglichen kritikwürdigen Interpretation einer Aussage (die ihm aber von NIEMANDEM ernsthaft unterstellt wurde), war ein solches Beispiel.

    Dass führt letztlich zum Ende jeglicher ernsthafter öffentlicher Debatte. Bei vielen Themen findet diese und auch die ernsthafte inhaltliche Bearbeitung ja seit langem nicht mehr statt. Damit ist die Suche nach sachlich möglichst guten Lösungen massiv eingeschränkt. Ich behaupte unmöglich.

    Also:
    Mir graut vor einer Gesellschaft, deren Mitglieder nur noch anonym oder nach Freigabe durch Profis Meinungen formulieren. Denn das kann nur eine totalitäre Gesellschaft sein.

    Ich sehe nicht ein, warum ein regionaler Volksbank-Vorstandsvorsitzender zum Floskelautomaten werden sollte, dessen Aussagen ihm von Marketingexperten vorgeschrieben werden.

    Kurz:
    Mehr Wohlwollen/Empathie in der Interpretation der Aussagen inhaltlicher „Gegner“!

     
  32. 18. Fisch

    @14.rd

    Kann ich gut verstehen, dass Sie rückwärts vom Stuhl gefallen sind, ich hoffe, wegen Lachkrampf!

    Ich wäre auch fast vom Hocker gefallen…..

    Haben wir denn schon Oktoberfest oder Karneval?

    Diese „Rede“ kann man nun doch wirklich nicht als ernsthaft betrachten. Der Redner hatte selber immer ein Lächeln dabei….

    Wen darf man als Verfasser nennen?

    Die mehrdeutigen und märchenhaften Aussagen wären allenfalls ein Thema für die „Bütt“ oder eben als künftige „Erkennungssprache“…………….einen Appendix vermiformis, eben „Wurmfortsatz“ haben meines
    Wissens alle………wollen wir mal hoffen, dass sich die „Wurmfortsätze“ nicht entzünden.

    Gut, dass ich bei der Sparkasse bin, sonst hätte ich als „Fisch“ schlechte Karten.

     
  33. 17. Martin Fingerhut

    @ 11. Bernd Derksen :
    Danke für den Link
    http://meine-bank-vor-ort.de/kzp/wp-content/uploads/2013/02/IVA_Qualitaetsatlas_2012.pdf

    @ all :
    Danach muß ich meine Darstellung in
    http://www.kleveblog.de/2013/06/lustige-begrundungen-fur-neubauvorhaben-diesmal-am-beispiel-der-volksbank-kleverland/#comment-50296
    in soWeit korrigieren,
    daß es in dem Test – anders als bei Focus Money dargestellt –
    tatsächlich eine Kategorie „Konditionen“ ( an anderer Stelle auch „Kosten“ genannt ) gibt,
    die 1/6 zur GesamtNote beiträgt.

    Herr Ruffing hatte behauptet :
    ### Bei dem einzigen objektiven Kriterium, den Konditionen, wurde die Volksbank Kleverland Zweiter. Die Sparkasse belegte den letzten Platz. ###
    OK, es war das einzige Kriterium, die – wie es dort genannt wird – einzige GrundDimension, die AUSSCHLIESZLICH objektiv eindeutig zu beantwortende Fragen enthielt. Doch es deshalb gleich als “ einziges objektives “ zu bezeichnen, führt m.E. in die Irre.
    Auch zu den anderen Kriterien bzw. GrundDimensionen gehören viele „objektive“ Fragen.
    Leider führt selbst die 160seitige von Herrn Derksen aufgespürte ausführliche Darstellung keine EinzelNoten auf,
    weshalb sich die Behauptung, bei den Konditionen liege die VoBa vor der SK bisher für mich nicht belegen läßt.
    Dafür aber sind die GESAMTnoten INKLUSIVE „Konditionen“ UND einer ZufriedenheitsUmfrage unter den Kunden aufgeführt :
    Kleve Deutsche Postbank AG 2,2
    Kleve Deutsche Bank AG 2,6
    Kleve Sparkasse Kleve 2,6
    Kleve Commerzbank AG 3,1
    Kleve Volksbank Kleverland eG 3,2

    Sieger die PoBa, Platz 2 teilen sich DeuBa und SK,
    VoBa liegt immer noch am Schluß und weit hinter diesen ersten 3 !

    Außerdem beweist das 160SeitenWerk,
    wie absurd Ruffing’s zwanghafte Konstruktion ist,
    aus dem miserablen Abschneiden der VoBa eine vorgebliche NotWendigkeit für den VoBaProtzKlotz an der Spoy herbeiFabulieren zu wollen :

    Auf die Räume beziehen sich von den insgesamt 101 Fragen gerade einmal DREI Stück :
    Die Fragen 19 bis 21 :
    – Empfanden Sie die räumliche Umgebung des Gesprächs als ruhig und angenehm ?
    – Befand sich der Beratungsplatz in einem sauberen, ordentlichen Zustand ?
    – War die räumliche Umgebung so, dass man ein vertrauliches Gespräch führen konnte ?
    Davon hat die mittlere rein gar nichts mit dem Objekt FischMarkt zu tun,
    die erste nur bedingt,
    allein aus der letzten könnte mit Mühe ein Argument für den ProtzKlotz gesaugt werden.
    Doch diese Frage hat im GesamtKontext genauSo viel – bzw. so wenig – Gewicht wie die folgende im FragenKatalog :
    Nr. 22 : Wurde Ihnen ein Getränk angeboten ?
    WieViel Kaffee, Tee, Cola, … gibt’s für 11 Millionen ?

    Alles in allem ist auch die ausführliche Darstellung wenig schmeichelhaft für die VoBa Kleve,
    denn sie faßt zusammen :
    2012 haben zum dritten Mal in Folge die SparKassen den besten GesamtMittelWert erzielt.
    Während in den Vorjahren auf dem zweiten Platz sehr dicht die Deutsche Bank gefolgt war,
    befindet sich diese 2012 nur noch auf dem dritten Rang
    und mußte die Volksbanken an sich vorbeiziehen lassen.

    Folglich ist die Klever VoBa sogar noch ein besonders schlechter Vertreter der VolksBanken insgesamt.

    Herr Ruffing beklagt, es habe in der VoBa Kleve nur einen EINZIGEN Test“Kauf“ gegeben.
    Das liegt daran, daß die VoBa von Beginn als als grottenSchlecht eingestuft worden ist.
    Zweit- und DrittTests gab es nur unter den SpitzenReitern,
    um versehentliche GlücksFälle nicht überZuBewerten.

    ### Da es Zielstellung der Untersuchung war,
    für jede Stadt zu einem eindeutigen Ranking zu gelangen,
    wurden die führenden Banken des ersten Durchgangs
    noch ein zweites oder auch weiteres Mal besucht,
    um bezüglich der vorderen Plätze des Rankings zu prüfen,
    ob sich die positiven Ergebnisse replizieren lassen. ###

    Erstaunlich ist zudem,
    daß Herr Ruffing berichtet,
    erst nachDem die SK sich mit ihrem 1. Platz gebrüstet habe,
    sei bei der VoBa im Web recherchiert worden,
    was das für ein Test unter welchen Bedingungen gewesen sei.
    Dabei heißt es in der ausführlichen TestDokumentation :
    ### Über das finale Ranking in einer Stadt
    wurden alle betroffenen Banken gleichzeitig
    und sofort nach Abschluss der Testgespräche in dieser Stadt informiert. ###
    Die Dokumentation nennt sich
    “ QualitätsAtlas RetailBanking 2012 „,
    weil die Tests im Laufe des Jahres 2012 stattgefunden haben.
    Wann genau der Tester in Kleve war, ist mit nicht bekannt,
    aber bestimmt nicht erst im Dezember,
    denn die Auswertung dürfte einige Zeit benötigen
    und die Dokumentation dazu ist schon 2013-Februar fertig geworden.
    Warum hat die VoBa frühestens im März 2013 begonnen,
    nach dem Test zu googlen ?
    Die Info über das schlechte Abschneiden muß bereits Monate vorher eingetroffen sein
    – bestimmt mit ausführlicher Erläuterung.
    War die Post beim Öffnen jemanden vor Schreck in den PapierKorb geplumst ?

     
  34. 16. Waldi

    Ich bin normalerweise nur ein Zaungast in dieser Runde. Dieser Artikel animiert mich aber nun doch zu einem Kommentar:

    Ruffing scheint ja stolz darauf zu sein, dass sich seine Mitarbeiter täglich aufs neue motivieren. Ich frage mich aber nun, wie lange diese Motivation noch anhalten mag! Da äußert sich der „erste“ Mann in der Bank so negativ über eine bestimmte Kundenschicht; was denkt er da wohl über seine Mitarbeiter, die in diesem „niederen“ Kundenklientel tätig sind?
    Oder gibt es bei der Bank nur Kunden, die jenseits der 3.000 Euro verdienen? 😉

    Auch, wenn ich meiner Hausbank (nicht Volksbank) eher neutral gegenüber stehe, freue ich mich nun doch ein Stück mehr dort Kunde zu sein.

     
  35. 15. B.R.

    Test ?
    Welcher Test ?
    Kann keinen Test sehen.

    Solche „Tests“ werden in der Regel von demjenigen bezahlt, der auf Platz 1 landet.

     
  36. 14. rd

    @Bernd Derksen Strategische Absicht? Ich bin gestern Abend rückwärts vom Stuhl gefallen, als ich das Video gesehen hatte. Die Volksbank dann wohl heute morgen, warum sonst hätte sie darauf drängen sollen, das Video wieder vom Netz zu nehmen?

     
  37. 13. Bernd Derksen

    Nachtrag zum „Test“:
    Die mangelhafte Seriösität drückt sich z.B. auch im „Vergessen“ von Kleve aus: 😉
    http://meine-bank-vor-ort.de/kzp/wp-content/uploads/2012/12/St%C3%A4dtekarte_Bild1.jpg

    Korrektur: Es heißt: „Institut für Vermögenaufbau“.

     
  38. 12. Martin Fingerhut

    Hallo, Ihr Mit-Schwänze und MitWurmFortSätze !
    Wen zählt der liebe Onkel Ruffing alles zu uns Gewürm ?
    ### Ausgangspunkt der Gespräche war stets ein einheitlicher Fall. Der Testkunde gab an, ein monatliches Bruttoeinkommen um die 3000 Euro zu beziehen. Zudem informierte er den Bankberater darüber, dass er über 5000 Euro auf einem Tagesgeldkonto, über ein Depot in Höhe von 25 000 Euro und über eine betriebliche Altersvorsorge verfügt. ###
    ( von http://www.focus.de/finanzen/money-magazin/tid-20410/citycontest-fuer-mehr-durchblick_aid_499974.html )
    Sie haben auch nur magere 3.000 im Monat und eine lächerliche 5stellige Summe unter der Matraze ?
    Dann willkommen im Club !

    Herr Ruffing nennt das Gespräch seines Mitarbeiteres mit dem Tester einen ### TestKAUF ###.
    Also, wer bisher geglaubt hat, in einer Bank beraten zu werden, der hat sich geIrrt.
    Zumindest in der Vorstellung von Herrn Ruffing wird am Schalter nicht beraten sondern verkauft !

    Kein Wunder, daß deshalb die VoBa bei dem Test von Focus schlecht abschnitt,
    denn die wollten die Beratung testen
    ### Wie fit sind die Banken im Umgang mit ihren Kunden, wie qualifiziert sind die BERATER – das wollte FOCUS-MONEY wissen. ###
    und nicht, wie gut dort Käse oder Papier(e) oder sonstWas VERKAUFT wird.

    ### also das untere Privatkundengeschäft ###
    Das klingt wie einst bei einer anderen, großen deutschen Bank :
    Das sind doch nur PeaNuts.
    Herr Ruffing meint, vom ReTail den Tail abschneiden zu können,
    und wenn es sich also beim “ unteren PrivatKundenGeschäft “ nur um PeaNuts dreht,
    neuDeutsch : alles nur um PeaNuts turned,
    dann darf er sich nicht wundern, wenn ihm jemand analog die Nuts abknippst
    und es dann heißen würde :
    Ruffing is turning nuts.

    Dann verDreht er wohl weniger irgendWelche Nüsse als die Augen
    – so wie jetzt schon die TestErgebnisse :

    ### Ein Testkriterium war aber beispielsweise auch: Wie wohl hab ich mich gefühlt in der Filiale? ###
    Wie schon bei
    http://www.kleveblog.de/2013/06/lustige-begrundungen-fur-neubauvorhaben-diesmal-am-beispiel-der-volksbank-kleverland/#comment-50296
    dargelegt, hat die VoBa ausgerechnet in der Kategorie “ Atmosphäre / Interaktion “ noch am besten abgeschnitten.
    Es ist die EINZIGE Kategorie, in welcher die VoBa NICHT auf dem letzten Platz liegt.
    Zudem spielt auch darin das Gebäude höchstens eine Unter-Unter-Rolle
    innerhalb der Kriterien
    – Begrüßung
    – Umgebung
    – Gespärchsatmosphäre
    – Vorstellung Bank
    – Vorstellung Berater
    Mit dem TestErgebnis die Notwendigkeit eines ProtzNeuBaus belegen zu wollen,
    ist also ein äußerst kreativer Umgang mit dem Fakten.

    ### Wir haben bereits im Jahr 2009 bei der Stadt Kleve den Antrag für ein neues Gebäude gestellt, . . . ###
    Was für einen Antrag ?
    Einen BAU-Antrag ?
    Oder muß die VoBa sich bereits das Streben nach einem NeuBau von der Stadt genehmigen lassen ?
    Falls ja : Wann hat die Stadt der VoBa denn das genehmigt ?
    Durch den Rat ?
    Oder durch “ die Verwaltung “ ?
    Mit welcher Begründung ?
    Oder geht es doch um einen BauAntrag ?
    Hat nicht noch im FrühJahr Herr Rauer verkündet,
    für das Gelände am Kanal liege noch gar kein BauAntrag vor ?
    also nochmals :
    Was für ein Antrag soll das in 2009 gewesen sein ?

    ### . . . wir haben uns schon 2009 um das Grundstück beworben, das wir dann 2011 gekauft haben. ###
    Na was denn nun ?
    Ist das GrundStück verkauft oder nicht ?

    ### eine Bank von heute braucht nicht mehr 400 m² Archivraum. Denn das ist die Zeit von gestern. Wir haben heute alles auf eine elektronische Kreditakte verlagert, und natürlich ist es so, dass wir heute mobile Arbeitsplätze anbieten und das alles trägt dazu bei, dass das in einem neuen Gebäude natürlich viel eher zu realisieren ist als wenn man sich in einem Gebäude befindet, das gar nicht als Bank gebaut war. ###
    Mobile ArbeitsPlätze ?
    Klingt nach Arbeit zuHause.
    Wozu dann überhaupt ein neues Gebäude ?
    Warum eines, was noch größer werden soll als das am FischMarkt ?
    Vermutlich größer als die am FischMarkt und an der GoldStraße zusammen ?
    Wo doch offenbar in den alten 400m² ehemaliger ArchivRaum frei sind oder werden ?

    Will Herr Ruffing nur „FinanzProdukte“ verkaufen ?
    Oder auch ein Märchen von der vorgeblichen Notwendigkeit eines ProtzKlotzes an repräsentativster Stelle ?
    Als Verkäufer will sich mit ReTail-Gewürm nicht abgeben.
    Nur en gros, nicht en détail !

    Und bevor er aus dem Detail einen Tail schneidern will :
    detail : French détail, from Old French detail, from detaillier, from de- + taillier (“to cut”).
    taillier from Late Latin talio

    Bin gespannt, was diese märchenhafte Story noch an RattenSchwanz – bzw. RatTail – nach sich ziehen wird.

     
  39. 11. Bernd Derksen

    a) @Mandatsträger
    Oh ja, der Wikipedia-Aberglaube. 😉

    ————–
    b) Zum Thema „Volksbank Kleverland“:

    Allgemein habe ich den Eindruck:
    Weil der Volksbank-Neubau mit dem Sontowski-Bau irgendwie zusammenhängt, wird hier seit längerem ebenfalls ein Gegner ausgemacht.
    Und da greift man halt deren Frontfigur an.

    Ich unterstelle dies auch Ralf D. als strategischem Motiv, bestimmte Aspekte ausführlich zu thematisieren.

    Ich mag die, auch kontroverse, inhaltliche Debatte. Aber keine Ablenkungsmanöver, die offenkundig der Diskreditierung von Akteuren dienen. Und das ist hier mein Eindruck.
    Wer dies glaubt nötig zu haben, sinkt in meiner Wertschätzung.

    ———
    c) Zum „Test“:
    Die Tatsache, dass aufgrund eines einzigen Besuchs (und der dortigen Eindrücke) die gesamte Bank bewertet wird, drückt doch die fehlende Substanz des „Tests“ aus. (Zweiter Besuch ja nur bei potentiellen „Siegern“.)

    Da mag das „Institut für Vermögensbildung“ auch im letzten Jahr im Internet vermeintliche Kunden befragt haben. Da man nichts Genaueres erfährt, unterstelle ich, dass dort auch anonym beurteilt werden durfte. Und auch in 2013 scheinen auf deren dazu eingerichteter Internetseite z.B. auch Bankmitarbeiter quasi anonym ihre eigene Bank hochjubeln und die Konkurrenz niedermachen zu können.

    Sicher scheint das Test-Institut um den eigenen Ruf bemüht zu sein und auch sich mancher notwendiger Fortentwicklungen bewusst zu sein. Solang man die „Ergebnisse“ aber von Focus Money so vermarkten lässt, halte ich es für unseriöse „Irreführung“ der Öffentlichkeit. (Gut, da wird mancher einwenden, das sei doch nicht unüblich im Umgang mit der Öffentlichkeit. 😉 )

    Welcher Kunde liest sich denn die Hintergründe durch (http://meine-bank-vor-ort.de/kzp/wp-content/uploads/2013/02/IVA_Qualitaetsatlas_2012.pdf) ???

    Ich bin mir sicher, dass die Banken um die „Beschränkheit“ des „Testes“ wissen. Dennoch vermarkten es die Sieger natürlich gerne und blenden ihr Wissen um die fehlende Substanz aus.

    Und immer um die Schlagzeile bemühte Journalisten greifen es gerne auf. Wobei ich bei letzten nicht weiß, ob sie sich der mangelhaften Substanz des „Tests“ bewusst sind. Oder sich damit aus Zeitgründen überhaupt beschäftigen wollen oder können.

    Eine Stiftung Warentest würde so einen „Pseudo-Test“ nie als aussagekräftigen „Test“ vermarkten. (Und dies auch nicht dürfen.)

    (So meine Bewertung des IST-Zustands des „Tests“. Und dessen Überzeugungskraft als Argument an irgendeiner Stelle.)

     
  40. 10. Mäuschen

    Was ist das denn für eine Erklärung. Es ist doch egal wie viele Testkäufe gemacht werden. Es sollte doch gewisse Standards geben, die bei jedem Mitarbeiter gelten. Ein Unternehmen steht und fällt mit den Mitarbeitern und diese sollten alles daran setzen, dass das Unternehmen steht. Auch wenn man einen schlechten Tag hat darf der Kunde das nicht merken.
    Herr Ruffing sollte sich mal Gedanken über sein Verhalten machen. Gott sei Dank bin ich schon seit Jahren kein Volksbank-Kunde mehr! Fies fies fies.

     
  41. 9. William Heuvens

    Sind wir schon im Sommerloch?
    Herr Ruffing hat seine am Boden liegende Bank wieder in ruhiges Fahrwasser geführt.
    Ich persönlich bin allerdings der Überzeugung, dass man mit zufriedenen Mitarbeitern, die man gut honoriert, fördert und fordert, die höchsten Erfolge erzielen kann. Dies hat sich im übrigen noch nicht bis in viele Unternehmen, auch der öffentlichen Hand, herumgesprochen.
    (…)

     
  42. 8. rd

    @zeitgeist Sicherlich nicht er persönlich. Aber, wie geschrieben, die Textversion ist in Arbeit… und wer kann schon kontrollieren, ob auf den Fidschi-Inseln eine Kopie des Videos hochgeladen wird?

     
  43. 7. zeitgeist

    Video wurde gelöscht! Was ist los? Ein Anruf von Herrn Ruffing?

     
  44. 6. gipfelstürmer

    Herr Ruffing hat die VoBa in einem desolaten Zustand vorgefunden und zweifelsohne mit harter Hand in gutes Fahrwasser zurückgeführt. Nach Gesundungsprozess und begleitenden Lobhudeleien Dritter ist bei ihm leider ein „Wendelin-Wiedeking -Syndrom“ zu beobachten. Das geht vielen erfolgreichen Managern so, neue und größere Spielwiesen müssen her, das hat natürlich bei einer genossenschaftlichen Volksbank rein gar nichts zu suchen.

     
  45. 5. Rainer Severin

    „kleveblog meint: Arroganz und Volksbank = Arrobank?“

    Trifft voll! Herr Ruffing sollte mal von seinem hohen Roß herabsteigen zu den sog. „Retail“-Kunden, die sein
    Gehalt hauptsächlich finanzieren dürften. Vor allem sollte er sich einmal die ja dann, wenn seine Aussage
    stimmt, verlogene Werbung seiner VR im TV anschauen. Was den neoliberalen Geist vieler seiner Gastgeber, die „Jungunternehmer“ betrifft, verkneife ich mir mal eine Bewertung…

     
  46. 4. Jeckes Moers, Retailer

    Das spricht sich übrigens nicht „RETEEHL“ sondern „RIETÄIIL“, Herr Ruffing.

    Übrigens, als Sparkassenkunde kann ich das nicht beurteilen woran es bei ihnen genau liegt, aber i.d.R. sehen die Räume von innen doch immer gleich aus (Panzertür, dahinter Sprungbrett für den Vorstand in den Geldspeicher)? Bei der Sparkasse, trotz der trüben Aussicht zum Innenhof (Immobilie Hagschen Straße z.B.), geht mir jedenfalls erst gar keiner mit irgend welchen Altersvorsorgeprodukten oder sonstigen Schrott auf die Nerven. Somit fühlt man sich dann auch wohl.

    Meine Empfehlung (ich bin vom Fach!), was einen wirklich guten, neuen Standort anbelangt: Hagsche Straße, ganz oben.

     
  47. 3. Heinz Goertz

    Der Kunde beherrscht den Markt. Er muss es nur wollen!
    Die Volksbank-Kleverland hat in den letzten 15 Jahren eine desaströse Bilanz hingelegt, die die Bank an den Rand des Ruins gebracht hat. Gut Fleesensee-Debakel(Luxushotels u. Golfplätze), Griechische Staatsanleihen, …
    Jetzt geht es dank Ruffing wieder etwas aufwärts. Prompt kommt der nächste Hammer, statt die Schulden abzubauen, soll ein riesen Verwaltungsklotz gegenüber vom Hotel gebaut werden. Hat so etwas mit dem genossenschaftlichen Prinzipien einer von Landwirten gegründeten Bank zu tun?
    Die Verflechtung mit dem Sontowski-Shopping-Center(gemeinsame Tiefgarage) gibt mir auch zu denken.
    Die geringe Ausschüttung 4%(Raiffeisenbank Emmerich10%) und die hohen Kontoführungsgebüren veranlassen mich die Bank zu wechseln.

     
  48. 2. rd

    retail (v.) mid-14c. (implied in retailing), from Old French retaillier „to cut off, pare, clip, divide,“ from re- „back“ (see re-) + taillier „to cut, trim“ (see tailor (n.)). Sense of „recount, tell over again“ is first recorded 1590s. The noun meaning „sale in small quantities“ is from early 15c., from Middle French retail „piece cut off, shred, scrap, paring.“ Related: Retailed; retailing.

    tail (n.1) „hindmost part of an animal,“ Old English tægl, tægel, from Proto-Germanic *tagla- (cf. Old High German zagal, German Zagel „tail,“ dialectal German Zagel „penis,“ Old Norse tagl „horse’s tail“), from PIE *doklos, from root *dek- „something long and thin“ (referring to such things as fringe, lock of hair, horsetail; cf. Old Irish dual „lock of hair,“ Sanskrit dasah „fringe, wick“). The primary sense, at least in Germanic, seems to have been „hairy tail,“ or just „tuft of hair,“ but already in Old English the word was applied to the hairless „tails“ of worms, bees, etc. Another Old English word for „tail“ was steort (see stark). Meaning „reverse side of a coin“ is from 1680s; that of „backside of a person, buttocks“ is recorded from c.1300; slang sense of „pudenda“ is from mid-14c.; that of „woman as sex object“ is from 1933, earlier „prostitute“ (1846). The tail-race (1776) is the part of a mill race below the wheel. To turn tail „take flight“ (1580s) originally was a term in falconry. The image of the tail wagging the dog is attested from 1907.

     
  49. 1. Mandatsträger

    Zur weiteren Erläuterung: (Quelle: Wikipedia)

    Das standardisierte Privatkundengeschäft oder Retailgeschäft (englisch retail banking von retail ‚Einzelhandel‘) ist ein Teil des Privatkundengeschäftes der Banken. Im Gegensatz zum Private Banking, das ebenfalls Teil des Privatkundengeschäftes der Banken ist (und sich an vermögende Privatkunden richtet), stehen beim standardisierten Privatkundengeschäft keine individuellen Lösungen, sondern der Vertrieb von Standardprodukten im Vordergrund. Es wird als ein produkt- oder produktionszentriertes, standardisiertes Massengeschäft mit Mengenkunden verstanden, die nur über ein niedriges bis gar kein Einkommen verfügen. Als Gegensatz hierzu bezeichnet man das Großkunden- oder Interbankengeschäft als Großhandelsgeschäft.

    Wesentliche Bereiche des Retailgeschäfts sind

    – Kontoführung und Zahlungsverkehr sowie Kreditkarten
    – Anlageinstrumente, wie Sparkonten, Tages- und Termingelder
    – Wertpapiergeschäft
    – Kredite wie Ratenkredite und Baufinanzierungen
    – Vertrieb von Bausparverträgen, Investmentfonds und Versicherungen.

    Das trifft also geschätzte 90% der Kundschaft und damit auch das mittlere „Segment“ und jeder Jungunternehmer hat auch eine Familie und Freunde.

    P.S. Wenn die Not seit Jahren so groß ist, warum wird die Filiale nicht einfach umgebaut? Ist bestimmt günstiger als sein halbes Eigenkapital für einen Neubau auszugeben.