Christin Becker will für die SPD in den Landtag

Neu im Geschäft, möchte Verantwortung übernehmen: Christin Becker

Nur wenige Tage nach der Bundestagswahl mit einem überraschenden Ausgang gibt es nun aus der Klever SPD eine überraschende Personalie: Christin Becker, zurzeit Fraktionsassistentin bei der SPD im Stadtrat und erst seit Februar 2021 Mitglied der Partei, strebt ein Landtagsmandat an!

„Dass man mir die Chance gibt, halte ich für ein starkes Signal“, so die Newcomerin, die bei der Aufstellungsversammlung der Kandidaten am 8. Oktober ohne Gegenkandidaten antritt. Für den Südkreis müssen die Delegierten sich für einen von zwei Aspiranten (Jörg Theis, Weeze, oder Lars Angenendt, Geldern) entscheiden. „Ich habe nicht die klassische Parteilaufbahn“, so Becker. „Aber wer wirklich etwas bewegen möchte, muss auch bereit sein Verantwortung zu übernehmen. Deshalb habe ich mich entschieden zu kandidieren. Ich empfinde es als Privileg, die Gesellschaft mitgestalten zu können.“

Sozialdemokratin im Herzen sei sie schon lange, aber ihr beruflicher Lebensweg führte die aus dem Ortsteil Rindern stammende Kleverin, die nun in Bedburg-Hau wohnt, zunächst weg von der Politik. Nach dem Abitur am Konrad-Adenauer-Gymnasium machte sie zunächst bei der Deutschen Bank eine Lehre zur Bankkauffrau, begann danach ein Studium der Sozialpädagogik in Nimwegen und arbeitete für die Caritas in der Betreuung der Gustav-Adolf-Hauptschule in Goch, bevor sie eine Stelle im Marketing bei der Klever Firma MSK annahm. 2012 wechselte sie zu Haus Freudenberg, wo sie in der Personalabteilung arbeitete und ein Fernstudium im Personalmanagement mit dem Bachelor abschloss.

2020 bekam sie die Stelle in der SPD-Fraktion angeboten, „ein Glücksgriff“, so die 39 Jahre alte Becker, denn nun habe sie ihre Leidenschaft für Politik mit dem Beruf verbinden können. Nachdem in der Partei bekannt wurde, dass Thorsten Rupp, der bisherige Direktkandidat, nicht mehr antritt, trugen Parteimitglieder die Idee, als Kandidatin anzutreten, an die Fraktionsmitarbeiterin heran. Rupp unterstützt die Kandidatur und sieht sie als wichtiges Signal.

So wie bei den Bundestagswahlen sind auch bei den Landtagswahlen die Chancen für den SPD-Kandidaten, direkt gewählt zu werden, erst einmal als gering einzuschätzen – bisher hat halt immer ein Christdemokrat obsiegt. Für die CDU tritt Dr. Günther Bergmann an, außerdem gibt es mit dem Freidemokraten Stephan Haupt ein weiteres Mitglied des Landtags, das direkt gewählt werden kann. Die Grünen schicken den Biologen Dr. Volkhard Wille ins Rennen.

Christin Becker ist verheiratet und hat zwei Söhne (zehn, fünf), dürfte sportinteressierten Menschen als Fußballerin des VfR Warbeyen in Erinnerung sein (dort spielte sie 20 Jahre) und liest in ihrer Freizeit gerne, zum Beispiel Krimis, wenn sie nicht die Zeit mit ihren Kindern genießt.

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52 Kommentare

  1. 52

    @51 Schwarzer Kater: auch kommunale Mandate sind attraktiv. Vielleicht sogar noch interessanter.
    Alles weitere gerne über PN. Info(at)spd-kleve.de

     
  2. 51

    @50. Peter Brückner Haben eigentlich die Volksparteien z.B. in der Stadt Kleve und im Kreis Kleve Probleme Leute für den Stadtrat bzw. Kreistag zu kriegen? Bundestags- und Landtagsmandate sind relativ attraktiv, so dass da wohl immer jemand kandidieren würde.

     
  3. 50

    @49 Schwarzer Kater: Die Systematik der Kandidatinnen Aufstellung ist doch kein Geheimnis. Alt/Jung, Erfahren/Nachwuchs, Frau/Mann, Fachkompetenz/breites Wissen … usw. und ich denke, dass die SPD im Stadtrat von Kleve gut aufgestellt ist. Voraussetzung ist allerdings Interesse und Bereitschaft zur Mitarbeit. Und es sollte auch genügend Zeit für die Wahrnehmung des Mandates vorhanden sein.
    Die Kandidat
    innen-Liste wurde in einer Mitgliederversammlung aufgestellt und so weit ich mich erinnere einstimmig jeder einzelne Kandidatin gewählt.
    Natürlich gibt es dabei auch Ratsmitglieder, die über mehrere Ratsperioden kandidieren. Es gibt aber auch immer wieder neue Mandatsträger. In der aktuellen Zusammensetzung 20% der SPD- Ratsmitglieder.

     
  4. 49

    @48. Schwarzer Kater Sorry, falsches Beispiel. Frau Becker hätte gegen Herrn Rupp kandidieren können. Ob sie auch dann gefragt worden wäre ob sie für das Landtagsmandat kandidieren möchte sei dahingestellt. Aber was ist mit den Listenplätzen im Stadtrat, Kreistag etc? Wird eine Liste mit festgelegter Reihenfolge von den Mitgliedern abgenickt oder werden die Listenplätze in einem Auswahlverfahren vergeben? Ich meine mich zu erinnern, dass die Klever Grünen so bei der letzten Kommunalwahl vorgegangen sind. Den Floh mit den Listenplätzen hat mir Lester Burnham übrigens nicht ins Ohr gesetzt. Ich wollte das schon immer mal wissen.

     
  5. 48

    @47. Schwarzer Kater Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass es mir nicht um bestimmte Personen geht, sondern um die Frage wie Parteien die Chance auf ein Mandat unter ihren Mitgliedern genauer gesagt unter denen an einem Mandat Interessierten verteilen. Hätte z.B. Frau Becker eine Chance gehabt für das Landtagsmandat zu kandidieren, wenn der derzeitige Mandatsträger auch zur kommenden Landtagswahl hätte kandidieren wollen?

     
  6. 47

    @45. Peter Brückner Es freut mich zu hören, dass es bei der SPD rund läuft. Wie hält es die SPD oder wenn Sie für die SPD nicht antworten mögen wie halten Sie selbst es mit dem Besetzen von Mandanten über mehrere Wahlperioden? Ich habe leider noch nichts gefunden, was die Besetzung des Stadtrats von Kleve seit der Jahrtausendwende auflistet, so dass ich nicht weiß wer seit wievielen Wahlperioden im Stadtrat sitzt. Es ist aber kein Geheimnis, dass es Ratsmitglieder gibt, die schon etwas länger dabei sind.

     
  7. 46

    @37. Klaus Eine Kandidatur für ein Bundestags- oder Landtagsmandat ist wahrscheinlich etwas, was länger geplant und in der Partei bekannt gegeben wird. Insofern macht es Sinn, dass Bodo Wißen nicht für das Landtagsmandat kandidiert. Wie hätte das denn gewirkt, wenn er sowohl für das Bundestags- als auch das Landtagsmandat kandidiert hätte? Selbst wenn er sich noch nach der Bundestagswahl als SPD-Kandidat bei der Landtagswahl hätte aufstellen lassen können, hätte das meiner Meinung nach keinen guten Eindruck gemacht.

     
  8. 45

    @lester Burnham
    Ich vergaß noch zu erwähnen, dass ich in meiner fast 40 jährigen SPD Mitgliedschaft zahlreiche Kandidaturen und Nominierungen für politische Ämter erlebt habe. Nicht alle sind für die Bewerber erfolgreich ausgegangen. Dies mag verschiedene Gründe haben- aber auch persönliche Eignung wird durchaus bewertet. Den unterstellten Klüngel habe ich nicht erlebt. In der SPD wird engagierte Mitarbeit sehr geschätzt. Aber genau so wird auch Pöstchenjägerei um jeden Preis abgelehnt. Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Erfahrung.
    Nur kann ich nichts damit anfangen, wenn hier jemand Giftpfeile gegen einzelne Personen oder die „SPD“ verschießt und sich dabei nicht traut seinen Klarnamen zu nennen. Das ist feige und hinterhältig und lässt keine Möglichkeit der Klarstellung zu. Da kann man froh sein, dass solche U-Boote nicht mehr zu unseren Mitgliedern gehören.

    @All: Verzeihung wegen meiner Schreibfehler. Ich schreibe vom Handy und Grüße aus dem Allgäu.

     
  9. 44

    Schon interessant hier die Kommentare zu verfolgen. Kritik an der Kandidatinnen Auswahl, an der Grsuenqoute, an dem Auswahlverfahren, am Abstimmungsverhalten der Genossinnen, an der Qualifikation der Kandidatin, ans der Dauer der Parteizugehlrigkeit usw..
    Wenn Euch diese Kriterien so wichtig sind, kann ich Euch nur ermuntern Mitglied der SPD zu werden und diesen Entwicklungsprozess mit zu gestalten. Ein paar Aufnahmeanträge stehen noch auf der SPD-Kleve Webseite zur Verfügung.
    Bekannterweise bin ich bekennendes SPD Mitglied. Ich kann mich über die Nominierung und Abstimmung der Landtagskandidatinnen nicht beschweren. Für die Mitglieder war es ein sehr offenes und basisdemokratisches Verfahren, welches zwei sehr kompetenten und engagierten Kandidatinnen hervorgebracht hat. Ich kenne Christin Becker inzwischen sehr gut und schätze Ihre Einsatzbereitschaft, den Arbeitsstil und die politisch analytische Denkweise. Ich bin überzeugt, dass sie für die Bürger eine gute Wahl ist!

     
  10. 43

    @33 Erstwählerin:

    Die Parteien stellen/wählen ihre Kandidaten/Kandidatinnen für ihren Wahlkreis in der Regel auf einer parteiinternen Aufstellungsversammlung. Hier stellen sich die Bewerber/innen vor und in einer geheimen Wahl können die Parteimitglieder dann ihre Stumme abgeben (ja/nein). Manchmal gibt es mehrere Kandidaten und manchmal nur einen/eine zur Auswahl. Dies kann verschiedene Gründe haben.

    Im Fall der Aufstellung der SPD im Kreis Kleve, gab es einen offenen Aufruf an alle Parteimitglieder ihr Interesse an einer Kandidatur zu bekunden.
    Es sollte eben genau die hier diskutierte Offenheit für alle Parteimitglieder geben und jedes Mitglied hätte sein Interesse bekunden können (auch Bodo Wißen oder jeder andere aus der Partei).
    Am Ende haben Frau Becker für den Nordkreis und Herr Aengenvoort sowie Herr Theis bis zur Aufstellung ihre Bewerbung aufrecht erhalten und konnten somit gewählt werden als Kandidaten.

    Anders als es Lester Burnham hier darstellt, ist niemand übergangen worden. Vielmehr herrscht in der Partei große Einigkeit darüber, mit den Bewerbern in den Wahlkampf zu gehen.

    Dass Frau Becker mit einer kurzen Parteimitgliedschaft kandidiert mag ungewöhnlich sein, zeigt aber, dass bei SPD jeder die Chance bekommt und Nachwuchs gefördert wird. Dies gilt für beide Kandidaturen, was auch die Ergebnisse der geheimen Wahl bestätigen.

    Es mag sein, dass Kritiker wie Lester Burnham hier in der Vergangenheit andere Eindrücke gewonnen haben oder aus anderen Gründen die Kandidaturen schlecht reden.
    Damit muss man leben. Ich kann Ihnen sagen, dass der Nominierungsprozess ein sehr transparenter, offener und demokratischer Prozess war.

     
  11. 40

    Wenn gemauschelt wird egal in welcher Partei und gerade bei der Auswahl von Kandidaten ist das nicht hinnehmbar und die Öffentlichkeit sollte davon erfahren. Das meine ich ganz sachlich. Ich habe weder ein Problem speziell mit der SPD noch mit Frau Becker.

     
  12. 38

    @Schwarzer Kater

    Ich dachte, ich kläre aus der eigenen Erfahrung und aus meiner Sicht mal auf, wie ich solche Aufstellungen erlebt habe und habe mich leider dummerweise dazu hinreißen lassen mehr zu diesem Thema zu schreiben als nötig.

    Vielleicht war es für die eine oder andere Person dennoch interessant.

     
  13. 37

    @Lester Burnham
    @Schwarzer Kater
    Ich finde ihre Diskussion sehr interessant und sie beide machen sich gute Gedanken über die Bedeutung und Notwendigkeit von transparenten demokratischen Prozessen. Leider kann ich diese Transparenz bei der jetzt erfolgten Aufstellung von Frau Becker nicht erkennen. Damit müssen die SPD und Frau Becker jetzt leben.

    Aus meiner Sicht ein großer Makel bei dieser Volkspartei und allen Parteien, die es vergleichbar schlecht machen. Vermutlich wird @33. Erstwählerin auch keine Antworten bekommen. Bodo Wißen könnte dazu vielleicht ewas berichten. Ich finde es auf jeden Fall sehr auffällig, dass ein so engagierter Wahlkämpfer, der schon im Ministerium in Düsseldorf arbeitet und die Abläufe in Komunen und im Land genau kennt, nicht als Kandidat antritt (nicht antreten darf?).

     
  14. 36

    @34. Lester Burnham „Da mir offenbar nur Stänkerei oder Unzufriedenheit vorgeworfen wird, obwohl ich dieser Partei 15 Jahre angehört habe, während die Gegenargumente nur aus einem “Das kann ich mir nicht vorstellen” bestehen“

    Insbesondere der letzte Satz ist eine Meisterleistung im Nicht-verstehen-wollen. Ich gehe davon aus, dass Sie sehr wohl verstehen können.

     
  15. 35

    @34. Lester Burnham Sie irren sich was meine Absicht angeht. Ich behaupte nicht, dass das, was Sie der SPD vorwerfen nicht stimmen kann. Wie denn auch? Ich bin weder SPD-Mitglied noch kenne ich SPD-Mitglieder, deshalb kann ich nicht wissen wie es innerhalb der Klever SPD mit der Teilhabe aller Gesellschaftsschichten unabhängig ob mit oder ohne Migrationshintergrund und unabhängig vom Bildundsgrad aussieht. Was mich stört, ist das Schlechtreden von Frau Beckers beruflicher Qualifikation. Die politische Einstellung, Ernsthaftigkeit etc. ist schwer zu beurteilen. Ich kann es jedenfalls nicht beurteilen. Genau wie Sie bin ich der Meinung, dass Abitur und ein abgeschlossenes Studium weder eine Voraussetzung für ein politisches Mandat sein sollten noch eine Garantie sind, dass die gewählte Person ihr Mandat gut ausfüllt. Umso irritierter bin ich, dass Sie Frau Beckers Qualifikation zu gering finden. Was die Abgehobenheit und Privilegiertheit anbelangt kann ich Ihnen nicht ganz folgen: Sie hat ein Lehre gemacht und u.a. als Betreuerin an einer Schule gearbeitet, in der Personalabteilung von Haus Freudenberg etc. Das hört sich für mich nicht abgehoben an, sondern nach realem Arbeitsleben.

     
  16. 34

    Abschließend zu diesem Thema:
    @ Schwarzer Kater
    Ich würde mir wünschen, wenn mehr Personen wie der von Ihnen erwähnte Maschinenschlosser in der Politik Gehör finden würden.
    Leider ist das eher die Ausnahme. Menschen aus der Arbeiter:innenschaft werden selten ernst genommen, da nicht „gebildet“ genug. In der SPD schon gar nicht.

    Stattdessen werden Menschen, die entweder nie etwas zu befürchten haben, nie echte Krisen durchmachen mussten, von Haus aus privilegiert sind oder Glück hatten, bevorzugt, um ihnen noch mehr Zucker in den A**** zu blasen. Beispiele in der Klever SPD sind Christian Nitsch oder erwähnte Dame.

    Ein anderes, gegenteiliges Beispiel sind neben der Arbeiter:innenschaft Menschen mit einem Migrationshintergrund. Diese werden systematisch aus allem herausgehalten. Obwohl nicht wenige davon in der Klever SPD Mitglied sind und sich sehr engagieren.
    Ich kenne nicht wenige, die sich für Kommunalwahlen haben aufstellen lassen und sich aufgrund mieseseter Listenplätze resigniert zurückgezogen haben.
    Hauptsache ist, dass Tekath, Wucherpfennig, Lichtenberger und ähnliche einen Posten ergattern.
    Weil, wir haben es ja schon immer so gemacht. Die anderen werden im Integrationsrat untergebracht, wo sie unter „ihresgleichen“ sein können und nicht stören.

    Da mir offenbar nur Stänkerei oder Unzufriedenheit vorgeworfen wird, obwohl ich dieser Partei 15 Jahre angehört habe, während die Gegenargumente nur aus einem „Das kann ich mir nicht vorstellen“ bestehen, sollte man sich als Beweis mal die Zusammensetzung des Klever Stadtrates ansehen.

     
  17. 33

    Ich bin Erstwählerin bei der Landtagswahl nächstes Jahr und habe ehrlich gesagt nie die Klever Politik bis ins kleinste Detail verfolgt. Warum wurde die Frau Becker denn jetzt in so kurzer Zeit direkt zur Landtagskandidatin und warum gab es da keine Gegenkandidaten? Ich würde mich über eine sachliche Antwort freuen. Ich habe keine Vorbehalte gegen die Kandidatin und würde es einfach nur gerne wissen, weil ich mich schlichtweg nie so ganz mit diesen Aufstellungsverfahren auseinandergesetzt habe.

     
  18. 32

    @30. Lester Burnham Ich kann mir vorstellen wie Sie zu Ihrer Meinung kommen, denn Gemauschel und Filz sind keine Seltenheit vielleicht sogar eher häufiger in Parteien und Politik zufinden. Die SPD ist da keine Ausnahme und die CDU schon mal gar nicht.

    Ihre Kritik an mir „Aussagen zu kritisieren nur um sie zu kritisieren ist nicht zielführend.“ zeigt, dass sie offenbar ein Problem haben, wenn nicht eindeutig jemand gegen Frau Becker ist, aber auch nicht eindeutig für sie ist. Sie verorten mich deshalb bei den „Störern“, die einfach irgendwie immer nur gegen alles mögliche anstinken. Um es mal klar zu sagen: Frau Becker ist mir egal, ich kenne sie persönlich nicht. Die SPD ist mir heutzutage ebenfalls egal in meiner Jugend war ich kurz davor bei den Jusos mitzumachen. Was die Wahl ohne Gegenkandidatin oder Gegenkandidaten angeht, habe ich klar gesagt, was ich davon halte nämlich nichts. Es kann natürlich Ausnahmen geben, wo sich tatsächlich nur ein Freiwilliger findet. Sieht so aus als wäre das in diesem Fall eher nicht so gewesen. Mich interessiert vielmehr der Prozess, der zur Auswahl von Frau Becker (es hätte auch Frau x oder Herr y sein können) geführt hat. Gab es ein transparentes ergebnisoffenes (letzteres muss eine Selbstverständlichkeit sein) Auswahlverfahren oder hat „man“ einfach die Person oder Personen gefragt, die „einem“ am besten in den Kram passen? Vielleicht sowohl als auch? Gab es Interessenten, denen man zu verstehen gegeben hat, dass sie keine Unterstützung finden würden? Bisher gibt es keine belastbaren Beweise für irgendeines der möglichen Szenarien.
    Mein persönlicher Anreiz mich an dieser Unterhaltung intensiver zu beteiligen ist mein Interesse an echter demokratischer Praxis in den Parteien, Wählergemeinschaften und in der Politik allgemein. Ich bin sehr froh in einem demokratischen Staat zu leben, das ist weltweit gesehen eher die Ausnahme als die Regel. Trotzdem gibt es auch bei uns große Mankos, die die Demokratie gefährden und dazu würde gerade auch ein Klüngeln innerhalb von Parteien gehören.
    Wo ich aber hellhörig werde, ist, wenn ich den Eindruck habe eine Person in diesem Fall Frau Becker wird versucht schlecht zu machen. Den Eindruck hatte ich, natürlich kann ich mich irren. Die Ausbildung und der berufliche Werdegang von Frau Becker ist aus meiner Sicht nichts was dagegen spricht ein Landtagsmandat ordentlich wahrzunehmen (siehe auch der Vergleich mit Karl-Josef Laumann dem niemand aufgrund seiner beruflichen Qualifikation (Maschinenschlosser) die Eignung als Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu wirken abspricht.). Die „politische“ Eignung von Frau Becker kann niemand beurteilen, der nicht näher mit ihr zu tun hat und sie gut kennt. D.h. ich habe keine Ahnung was von Frau Becker in der Hinsicht zu halten ist. Eine Sache spricht definitiv für Frau Becker: Nur eine Gegenstimme (wie viele Stimmen gab es insgesamt?) Da die Wahl sicherlich geheim gewesen war, hätte es spätestens da die Gelegenheit gegeben seinen Unmut zu zeigen. Hat aber nur eine/r gemacht.

     
  19. 31

    (Un-) Herrlich, wie Spekulationen geäußert und Meinungen gebildet werden.

    Es gab übrigens ein sehr offenes und transparentes Auswahlverfahren zu dieser Aufstellung der Kandidaten zur Landtagswahl innerhalb der SPD Kreis Kleve.
    Wer sich davon selbst überzeugen möchte, könnte ja eins der Mitglieder der Kreis SPD fragen, dann braucht man hier nicht weiter spekulieren oder an der demokratischen Auswahl zweifeln.

    Oder ist das Fragen im echten Leben dann doch nicht gewollt, denn dann bekäme man ja tatsächlich eine Antwort von denen, die es wirklich beurteilen können.
    Und ich rede hier nicht von „früher war das aber so“, ich rede von heute.

     
  20. 30

    @rd
    Sehe ich genauso mit der gelebten Demokratie.
    Aber auch kein Wunder mangels Gegenkandidatur.

    @Schwarzer Kater
    Aussagen zu kritisieren nur um sie zu kritisieren ist nicht zielführend.
    Und. Ja, ich spreche Frau Becker Qualifikation und die politische Leidenschaft ab.
    Begründung steht da.

     
  21. 29

    Mehre zur Auswahl wäre besser gewesen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass es für einige ein Problem ist, wenn eine Frau und sonst niemand gewählt werden kann. Wie oft ist das auch heute noch bloß mit umgekehrtem Vorzeichen, d.h. nur ein Mann kandidiert, der Fall? Jedenfalls häufiger als der Fall, dass nur eine Kandidatin zur Wahl steht.

     
  22. 28

    @Lester Ihr Eindruck des Gemauschels wird sich sicherlich noch verstärken, wenn Sie nun zur Kenntnis nehmen müssen, dass Christin Becker auf der gestrigen Versammlung mit nur einer Gegenstimme (!) zur Kandidatin gewählt wurde. Könnte aber auch sein, dass das einfach gelebte Demokratie ist.

     
  23. 27

    @26. Lester Burnham Nehmen wir mal an, es wäre so gewesen wie Sie denken, dass es abgelaufen ist: Gemauschel, Filz, Seilschaften;
    Was hindert gestandene SPD-Mitglieder daran ein transparentes Auswahlverfahren zu fordern. Es ist kein Geheimnis, dass voraussichtlich am 15. Mai 2022 Landtagswahl in NRW ist. Ebenso klar ist, dass dafür Kandidaten aufgestellt werden müssen. Ist die SPD ein Haufen von Duckmäusern, dass sich niemand traut ein ergebnisoffenes und transparentes Auswahlverfahren anzumahnen, falls die lokale Führung das „vergessen“ hat?
    Ich würde an Ihrer Stelle nicht an der Qualifikation und der politischen Leidenschaft von Frau Becker rumnörgeln, sondern die Leithammel der regionalen und örtlichen SPD daran erinnern, dass Demokratie auch innerhalb von Parteien gelebt werden muss sonst ist alles für die Katz.

     
  24. 26

    „Dass man mir die Chance gibt, halte ich für ein starkes Signal“, so die Newcomerin.

    Das halte ich ebenfalls für ein starkes Stück. Da hat sich jemand kaum für die SPD engagiert, wird aber aus dem Nichts Fraktionsassistentin und kandidiert nun für den Landtag. Ohne Gegenkandidat:innen!!!!
    Bei der SPD gibt es genügend engagierte Mitglieder die hier übergangen werden.

    Sozialdemokratin im Herzen sei sie schon lange. Ersetze Sozialdemokratin durch irgendeine andere Partei und du hast denselben Aussagewert.

    2020 hat sie die Stelle in der SPD-Fraktion angeboten bekommen. Warum und mit welcher Berechtigung? Wenn sie zu der Zeit nicht einmal Mitglied in der Partei war.

    Das sieht für mich sehr nach Gemauschel und Filz aus. Kennt man die Klever SPD, erwartet man genau das.

     
  25. 25

    @17. Lester Burnham „Ob Frau Becker als Kandidatin geeignet ist, möchte ich nicht beurteilen. Anhand ihrer beruflichen und politischen Vita darf ich es aber bezweifeln.“

    Wieso ist Ihrer Meinung nach die berufliche Vita von Frau Becker nicht oder eher weniger geeignet für ein Landtagsmandat?

    Im Artikel steht:
    „Nach dem Abitur am Konrad-Adenauer-Gymnasium machte sie zunächst bei der Deutschen Bank eine Lehre zur Bankkauffrau, begann danach ein Studium der Sozialpädagogik in Nimwegen und arbeitete für die Caritas in der Betreuung der Gustav-Adolf-Hauptschule in Goch, bevor sie eine Stelle im Marketing bei der Klever Firma MSK annahm. 2012 wechselte sie zu Haus Freudenberg, wo sie in der Personalabteilung arbeitete und ein Fernstudium im Personalmanagement mit dem Bachelor abschloss.

    2020 bekam sie die Stelle in der SPD-Fraktion angeboten,

    Abitur
    Ausbildung zur Bankkauffrau
    Studium Sozialpädagogik (nicht vollendet)
    Tätigkeit mit sozialem Schwerpunkt (Betreuung an einer Schule, Caritas)
    Tätigkeit mit dem Schwerpunkt Marketing
    Tätigkeit in der Personalabteilung
    berufsbegleitendes Studium Personalmanagement mit dem Abschluss Bachelor
    aktuell: Fraktionsassistentin

    Zum Vergleich zwei andere berufliche Werdegänge:

    1.)
    „Ausbildung zum Maschinenschlosser
    Bis 1978 Wehrdienst
    Bis 1990 Maschinenschlosser
    1990 bis 2005: Abgeordneter des Deutschen Bundestages“

    2.)
    „Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und einer Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier bin ich seit 1996 als Rechtsanwalt – Fachanwalt für Arbeitsrecht sowie Bau- und Architektenrecht [tätig]“

    Die Person in 1.) war als gelernter Machinenschlosser (vermutlich ohne Abitur) anscheinend qualifiziert genug für ein Bundestagsmandat zu kandidieren.

    Die Person in 2.) war als Rechtanwalt anscheinend qualifiziert genug um für das Bürgermeisteramt einer Kreisstadt mit etwas mehr als 50.000 Einwohnern zu kandidieren.

    Die Qualifikation von Frau Becker ist objektiv betrachtet höher als von der Person in 1.)

    Ein angeschlossenes Jurastudium wird als höherwertiger als ein Fernstudium in Personalmanagement mit dem Abschluss Bachelor angesehen werden. Was mE auch so ist.
    Ob aber die berufliche Tätigkeit als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht- sowie Bau- und Architektenrecht für eine politische Karriere besser qualifiziert als Tätigkeiten im sozialen Bereich, Personalabteilung, im Marketing und als Fraktionsassistentin sei dahingestellt.

    Der Unterschied, der wohl vor allem Frau Becker eine geringere Qualifikation als den Personen 1.) und 2.) in den Augen der meisten Menschen zuspricht, ist die Parteikarriere und die sich daraus ergebenden politischen Karrieren der beiden anderen Personen.

    Die Person in 1.) ist Karl-Josef Laumann,
    Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

    2.) ist Wolfgang Gebing, Bürgermeister von Kleve

    Zu 1.)
    https://www.land.nrw/de/karl-josef-laumann

    Zu 2.)
    https://wolfgang-gebing.de/#cb2

     
  26. 24

    @23. Klaus Wenn ein transparenter Prozess, der heute Abend in der Aufstellungsversammlung sein Ziel erreicht haben würde, nicht stattgefunden hat, wäre das ein Armutszeugnis für die SPD. Ob es diesen transparenten Auswahlprozess gegeben hat oder ob von einigen wenigen einflussreichen SPD-Genossen alle anderen SPDler vor vollendete Tatsachen gestellt worden sind, ist aufgrund der verfügbaren Informationen im Artikel von rd nicht ersichtlich. Es wird nicht erwähnt, weshalb es nicht mehrere Kandidaten gibt.

    „Was sagt B. Wißen eigentlich dazu? Oder will bzw. darf der nicht mehr kandidieren?“ (das haben Sie in 7. geschrieben) legt aber nahe, dass B. Wißen die Kandidatur als Bewerber innerhalb der SPD als SPD-Kandidat für das Landtagsmandat verwehrt wurde.
    Mag sein, dass dies in manchen Parteien Usus ist. Es wäre aber Spekulation anzunehmen, dass es bei der SPD in diesem Fall tatsächlich so abgelaufen ist.

    Weitaus glücklicher wäre meine Wenigkeit, wenn mindestens zwei Personen zur Auswahl stünden.

     
  27. 23

    @13 Schwarzer Kater
    War T. Rupp schon gewählter Kandidat für die nächste Landtagswahl? Die Aufstellungsversammlung ist doch erst heute Abend. Aber wenn ich @15 Lester Burnham richtig verstehe, haben die SPD-Mitglieder gar keine Auswahl.

     
  28. 22

    @4
    Naja bei der CDU würde ich das nicht sagen. Gorißen, Vosseler-Deppe, Kamps… Die sind da eigentlich garnicht so schlecht dabei aber ja, FDP hat da noch Nachholbedarf und die Blauen leben sowieso in ihrer ganz eigenen Welt.

     
  29. 21

    @20. Nur mal so So ist es.

    Ich hoffe, sie wird nie eine Politikerin werden.

    Nein, nicht was einige jetzt denken. Ich hoffe, dass Frau Becker eine politische Bürgerin bleiben wird auch wenn sie in den Landtag gewählt wird. Politiker und Politikerinnen haben wir schon genug.

    (Schon wieder ein Post. Sorry, ich bin heute Abend so geschwätzig wie nichts gutes)

     
  30. 20

    Kommt mir das nur so vor oder wird über Männer in der Politik nicht so geredet wie hier teilweise über eine Politikerin?

     
  31. 19

    @18. Lohengräm Dann hängt sie an ihren Vornamen ein „e“ dran. Sie kann ihren Vornamen dann immer noch französisch aussprechen lassen. 🙂

     
  32. 18

    Was macht die arme Fau denn wenn sie aus freien Stücken zum Islam oder Judentum konvertieren möchte?

    😊

     
  33. 17

    @Schwarzer Kater
    Ich gehe davon aus, dass sie gefragt wurde.
    Der Kommentar zur Frauenquote bezog sich auf einige Beiträge weiter unten.

    Leider kenne ich das Vorgehen der Klever SPD aus eigener ehemaliger Mitgliedschaft zu gut, um nicht zu wissen,
    wie sie ihre Kandidat:innen aufstellt.
    Ob Frau Becker als Kandidatin geeignet ist, möchte ich nicht beurteilen. Anhand ihrer beruflichen und politischen Vita darf ich es aber bezweifeln.

     
  34. 16

    @15. Lester Burnham Es besteht auch die Möglichkeit, dass Frau Becker gefragt wurde ob sie kandidieren würde, weil man ihre Fähigkeiten und beruflichen Erfahrungen schätzt. Wieso nehmen Sie an, dass Frau Becker nur deshalb gefragt wurde, weil sie eine Frau ist?

     
  35. 15

    Mir erscheint diese Nominierung auch noch für den Landtag ziemlich verfrüht.
    Es gibt jahrzehntelang engagierte Mitglieder:innen in der Klever SPD, die hier übergangen werden, weil in Hinterzimmern mal wieder etwas ausbaldowert wurde. Typisch für diese Partei.

    Grundsätzlich scheint man dort blind dem Motto zu folgen, die Frauenquote zu erhöhen weil man gehört hat, dass das fortschrittlich sein muss. Grundsätzlich eine gute Sache. Was aber passiert, wenn die 50% erreicht sind?

     
  36. 14

    @7., Klaus

    „Komisch, warum musste ich gerade an S. Northing denken, die auch von der Klever SPD aufs Schild gehoben wurde […]?“

    Welche Parallelen bei Frau Becker und Frau Northing sehen Sie denn?

     
  37. 13

    @7. Klaus „Seit 6 Monaten erst Parteimitglied und dann schon für den NRW Landtag kandidieren wollen. Respekt! Was sagt B. Wißen eigentlich dazu? Oder will bzw. darf der nicht mehr kandidieren?“

    In welchem Film sind Sie denn? Im Text von rd steht etwas anderes.

    „Nachdem in der Partei bekannt wurde, dass Thorsten Rupp, der bisherige Direktkandidat, nicht mehr antritt, trugen Parteimitglieder die Idee, als Kandidatin anzutreten, an die Fraktionsmitarbeiterin heran. Rupp unterstützt die Kandidatur und sieht sie als wichtiges Signal.“

    Das fehlt noch in Ihrer Aufzählung: „ein Fernstudium im Personalmanagement mit dem Bachelor abschloss.“

     
  38. 12

    11 ) Das Abwerten von Menschen unter der (akzeptierten) „ANONYMITÄT „, eine Ansammlung von […], die sich hinter dämlichen Wortspielereien verstecken um ihren Senf ab zu laden, hat schon „Qualität“. Das ist wohl für ein bekanntes Klientel „DEMOKRATIE“ im „BEST Deutschland EVER “ 😁😎

     
  39. 11

    @Klaus
    Der Northing-Vergleich ist hier völlig unangebracht! Jeder, der Frau Becker kennt, weiß, dass sie keine zweite Northing ist. Northing war ein Missverständnis in der Stadt Klever SPD, Frau Becker aber wird von der Kreis Klever SPD aufgestellt. Ein kleiner aber feiner Unterschied. Die Kreis Klever SPD trägt für die damalige Northing-Aufstellung keine Verantwortung.

     
  40. 10

    8.) „Lebenerfahrung“ des Polit Personal für mich heute ☝🏽😁,Kreissaal, Hörsaal ,Plenarsaal.Lebens + Welt Erfahrung dann aus den von Proleten finanzierten Hilton Hotels. 😎 Für mich ist ein Politiker /in NUR akzeptabel der/die diese Welt mit ihren Up´s +Downs am eigenen Leib erfahren hat. Alle anderen sind schlicht…(völlig) NUTZLOS ➡🚽

     
  41. 9

    Glückwunsch von mir, bzw. viel Erfolg. Die aktuellen Koalitionsverhandlungen/Sondierungen ko…. mich an. Es kommt mir vor wie eine Wundertüte oder Ü-Ei…man hat was gewählt und weiß schlußendlich nicht, was daraus gemacht wird. Ähnlich einem Blumenstrauß mit Stacheln. Da wäre mir, so wie es aussieht (Ampel) ein RRG allemal lieber gewesen, denn so wird’s in meinen Augen ein „geben an Gelb“. Das RRG Potpourri wäre „einstimmiger“ geworden und vor allem sozialer statt wirtschaftlicher.

     
  42. 8

    @7 Klaus: Schonmal drüber nachgedacht, dass vielfältige Berufs- und Lebenserfahrung vielleicht genau das ist was anderen Politikern abgeht…

     
  43. 7

    Seit 6 Monaten erst Parteimitglied und dann schon für den NRW Landtag kandidieren wollen. Respekt! Was sagt B. Wißen eigentlich dazu? Oder will bzw. darf der nicht mehr kandidieren?

    Der Lebenslauf zeugt schon mal von der notwendigen Flexibiltät für eine politische Laufbahn. Abitur, Lehre zur Bankkauffrau, angefangenes Studium der Sozialpädagogik, Schulbetreuung Caritas, Marketing MSK, Personalabteilung Haus Freudenberg, Fraktionsassistentin SPD.

    Komisch, warum musste ich gerade an S. Northing denken, die auch von der Klever SPD aufs Schild gehoben wurde […]?

     
  44. 6

    Es ist schon etwas merkwürdig, wenn man es noch immer als Besonderheit hält, dass ein Mensch, hier eine Frau, eigene, berufliche Qualitäten einbringt.
    Eigentlich ging ich davon aus, dass Kleve fortschrittlicher wäre.

     
  45. 5

    @4
    Es ist ja nun wirklich nicht so, als ob die SPD keine Klever Frauen in hohen politischen Ämtern hatte oder?
    Gedanken sollten sich da eher CDU und FDP machen, ganz zu schweigen von der frauenfeindlichen AfD.

     
  46. 4

    Schön, dass die Kreis Klever SPD sich dann auch mal durchringen konnte, eine Frau für ein hohes politisches Amt aufzustellen. Nur schade, dass es bei der Aufstellungsversammlung nur die Wahl zwischen Ja und Nein gibt.

     
  47. 2

    Viel Erfolg für Dich. War damals eine liebe und kompetente Ansprechpartnerin als ich mein Praxissemester im Haus Freudenberg gemacht habe.🍀👍