CCCKK: Kreis richtet Kontakt-Callcenter am Flughafen Weeze ein

rd | 17. November 2020, 16:14 | 5 Kommentare
Die Schreibtische sind schon da, das elektronische Equipment folgt: Corona Callcenter in der Entstehung

Wetten, dass diese 18 Arbeitsplätze demnächst auch in eine Statistik für den angeblichen „Job-Motor Flughafen Weeze“ einfließen? Jedenfalls gab der Kreis Kleve heute bekannt, dass er ein mit 18 Telefon-Arbeitsplätzen bestücktes Callcenter einrichten werde, um bei der wachsenden Zahl der erkannten Corona-Infektionen auch weiterhin so gut es geht die Kontakte der Erkrankten nachverfolgen zu können. Das Corona-Callcenter Kreis Kleve (CCCKK) soll am Flughafen Weeze sein Zuhause finden.

„Derzeit werden bis zu 110 Corona Fälle pro Tag bearbeitet, unzählige Telefonate mit Kontaktpersonen geführt und wöchentlich rund 900 Quarantäne ausgesprochen“, so der Kreis Kleve in seiner Pressemitteilung. Die vorhandenen Arbeitsplätze im Kreishaus an der Nassauerallee seien bereits im 3-Schicht-Betrieb besetzt, und weitere Mitarbeiter seien eingestellt worden. Derzeit werden die Räume eingerichtet, in wenigen Tagen soll die Arbeit beginnen. Zehn der Beschäftigten stammen von der Bundeswehr, die anderen acht aus der Kreisverwaltung, wobei auch Personal eingesetzt wird, dessen Beschäftigung vom Land NRW finanziell gefördert wird. Die Abstimmung mit der Zentrale in Kleve soll regelmäßig mit Videokonferenzen erfolgen.

Einen Kommentar schreiben





5 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 1. Lohengräm

    Prima.
    Dann kann man da ja morgens zur Arbeit fliegen.

    Wie hoch ist da dann die Pendlerpauschale?

    😀

     
  2. 2. Stefan Schuster

    Na also, es geht doch!
    Vorhandene Gebäude und leistungsfähige Infrastruktur (Datenanbindung) genutzt, Mitarbeiter-Parkplätze vorhanden…
    Mal sehen, ob sich jetzt die Kommunikation des Kreisgesundsheitsamts mit den Corona-Indexfällen und den Quarantänisierten tatsächlich beschleunigt.

     
  3. 3. rainer

    Ich halt das für bedenklich. In sozialen Fragen unausgebildete Uniformträger. Als Zivi im Krankenhaus damals, durft ich auch keine BBlinddarm-OP machen

     
  4. 4. MvomA

    @ Nr. 3: Der Vergleich hinkt nicht nur, dem fehlt ein ganzes Bein…

     
  5. 5. Chewgum

    @4 Treffend formuliert.

    @3 rainer Was soll daran bedenklich sein? Nach einer Einweisung sollte diesen Job jeder machen können, der über eine normale Kommunikations- und Organisationsfähigkeit verfügt.