Alfons A. Tönnissen, 1942-2023

Alfons A. Tönnissen

Nun hat er uns tatsächlich mit unseren Problemen allein gelassen. Alfons A. Tönnissen, zu dessen Marotten es gehörte, beliebige Gesprächsrunden, in die er sich mitunter forsch hineingedrängt hatte, mit dem Ausspruch „Jetzt lasse ich euch mit euren Problemen alleine“ zu verlassen, ist am Dienstagabend im Alter von 81 Jahren verstorben. Noch im vergangenen Jahr hatte…… Alfons A. Tönnissen, 1942-2023 weiterlesen

It’s a men’s world, especially in Kleve

Männerwirtschaft

Dass zum Beispiel die Menüs zur Steuerung von Heizungsanlagen so aussehen, wie sie aussehen, liegt im Wesentlichen daran, dass sie von Männern ersonnen wurden, die sie konstruiert haben und deshalb schon vorher wussten, wie sie bedient werden mussten, und die Perspektive des unbemittelten Nutzers war ihnen herzlich egal. Gleiches gilt auch für den Innenraum von…… It’s a men’s world, especially in Kleve weiterlesen

Welcome-Center des Kreises Kleve eröffnet

Kleve - Eröffnung des Welcome-Centers des Kreises Kleve

Kleve – Eröffnung des Welcome-Centers des Kreises Kleve Am Freitag eröffnete der Kreis Kleve das Welcome-Center, es erklang Musik aus aller Welt, gespielt von Eva-Maria Staudenmaier und Mohamad Al Tenawi, die ein Stück von Mozart und eines von Üsküdarà Gideriken spielten, später gab es noch orientalische, arabische und armenische Weisen, und für die Gäste hatte…… Welcome-Center des Kreises Kleve eröffnet weiterlesen

Ist Guido de Werd, der 9. Preisträger der Johann-Moritz-Kulturpreises, auch der letzte?

Guido de Werd in seiner alten Wirkungsstätte

Zum neunten Mal wird am heutigen Donnerstag im Museum Kurhaus der Johann-Moritz-Kulturpreis der Stadt Kleve verliehen, Preisträger ist der langjährige Chef der Einrichtung, Guido de Werd, das Preisgeld beträgt 10.000 Euro, oder, wie der Namensgeber der Auszeichnung vielleicht sagen würde: zwei Sklaven*. „Zweifellos handelt es sich um einen denkwürdigen Preis, der den Namen des brandenburgischen…… Ist Guido de Werd, der 9. Preisträger der Johann-Moritz-Kulturpreises, auch der letzte? weiterlesen

Schweinemarkt: 14 Wohnungen verschwinden, 25 neue entstehen

Durchblick am Schweinemarkt: Abriss besser als Sanierung

Die 14 Wohnungen am Schweinemarkt, die seit wenigen Tagen dem Erdboden gleich gemacht werden, haben viel Leben in sich gesehen. Es waren kleine Sozialwohnungen, entstanden Anfang der Fünfzigerjahre, also kurz nach dem Krieg, als es vor allem darum ging, den Menschen im zerstörten Kleve schnell wieder ein Dach über dem Kopf zu verschaffen. Es bleiben…… Schweinemarkt: 14 Wohnungen verschwinden, 25 neue entstehen weiterlesen

CSD in Kleve: Einzigartige Kombination dreier modaler Hilfsverben gefeiert

Es geht aufwärts (Foto: Christian Flock)

Der Jugendtreffpunkt together, im Spoycenter ansässig, hatte am Samstag zum letzten Christopher-Street-Day in Deutschland in diesem Jahr eingeladen, und geschätzt 400 zumeist junge Menschen, denen das Zusammenleben der Menschen auch jenseits heterosexueller Normen am Herzen liegt, zogen vom Koekkoekplatz aus über eine vier Kilometer lange Strecke durch die Klever Innenstadt – unter einem Motto, das…… CSD in Kleve: Einzigartige Kombination dreier modaler Hilfsverben gefeiert weiterlesen

Der vor sechs Jahren geplante „Mehrgenerationenplatz“ wurde nun ein Jahr nach seiner Fertigstellung offiziell eröffnet

Sieht fast aus wie ein abstraktes Gemäle von Kandinsky: Mehrgenerationenplatz aus der Drohnenperspektive

Politik, das wusste schon Max Weber, ist das langsame Bohren dicker Bretter, und dies ist ziemlich das Gegenteil von dem, was sich der Wähler wünscht, nämlich schnelle, klare Lösungen, die sofort umgesetzt werden können, und in denen sich erstaunlich oft Wörter wie „wegsperren“ oder „Abschieben“ finden lassen. Verschiedene Generationen friedlich beim Spiel vereint Insofern ist…… Der vor sechs Jahren geplante „Mehrgenerationenplatz“ wurde nun ein Jahr nach seiner Fertigstellung offiziell eröffnet weiterlesen

Das Mifgash-Festival war sehr schön. Aber was sagt es uns, was sagt es über uns?

Begrenztes Interesse: Gesprächsrunde auf dem Mifgash-Festival (Foto: J. Kruse)

Zu Beginn des nunmehr siebten Mifgash-Festivals gab es eine Szene, der sich bedenkenlos das Prädikat schicksalhafte Fügung zuerkennen lässt. Da marschierten also laut NRZ rund 250 Menschen in einem Friedensspaziergang singend und Transparente schwingend, die für Frieden und Völkerverständigung warben, vom Synagogenplatz quer durch die Stadt zum Hochschulgelände, und dann kam der Bus der Linie…… Das Mifgash-Festival war sehr schön. Aber was sagt es uns, was sagt es über uns? weiterlesen