1. FC Maßregelvollzug

rd | 12. April 2008, 16:20 | keine Kommentare

Ist Prof. Dr. Ulrich Dönisch-Seidel, Vorsitzender des ruhmreichen 1. FC Kleve, eigentlich auch noch der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug? Dann sollte er eigentlich wissen, wie gefährlich “Kommunikationsprobleme” sind (“Stimmen befahlen mir, dass…”).

Und nur “Kommunikationsprobleme” waren es angeblich, die beim Oberligisten zu dieser üblen Sache mit den leicht verspätet gezahlten Spielergehältern geführt haben. Weitere Erkenntnisse aus der rund zwanzigminütigen Podiumsdiskussion zur Lage des 1. FC Kleve, besucht von “zehn Rentnern und 15 Sponsoren”, wie üblich auf der Seite des Fanclubs Commando Schwanenstadt (hier klicken). Es bleibt die Frage, wieso der Klub seine Unterlagen fürs Lizensierungsverfahren immer “per Express” (UDS per UPS) einreichen muss.

Ein ausdrückliches Lob an den Bürgermeister Theo Brauer, der in seinem Podiumsdiskussionsbeitrag, der wohl nicht bei allen Gästen auf ungeteilte Begeisterung stieß, den VfL Merkur Kleve hervorhob. Die berühmte Frage lautet: “Gäbe es den Basketball nicht, wer würde Kleve überhaupt kennen?” (Trifft zumindest bis Krefeld/Mönchengladbach zu. Die dort beheimateten Teams wünschen sich nichts sehnlicher als den Abstieg des Bezirksligisten aus Kleve, damit endlich die weiten Fahrten zu den Auswärtsspielen wegfallen. Aber das nur am Rande.)

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