Überhitzte Weltwirtschaft – ganz sicher nicht in der Kavarinerstraße

rd | 20. Januar 2017, 15:16 | 2 Kommentare
„Aufgrund der fehlenden Heizung…"

„Aufgrund der fehlenden Heizung…“

Schnäppchen-D-d-d-d-d-d-d-d-onnerstag…

(Schaufenster von Denaro-Moden in der Kavarinerstraße)



Pfusch am Bau entdeckt! Opschlag wird später fertig als geplant

rd | 20. Januar 2017, 14:47 | 1 Kommentar
Baustelle Opschlag: Etwas Stahlbeton hätte dem Bau gut getan (Foto: Thomas Velten)

Baustelle Opschlag: Etwas Stahlbeton hätte dem Bau gut getan (Foto: Thomas Velten)

Eigentlich hätte da Stahlbeton sein sollen…

Derzeit ruhen wegen des Winterwetters die Bauarbeiten am Opschlag, wo der in das Klinkerensemble eingebettete Pavillon um gut einen Meter erhöht werden soll, um dem ab der nächsten Saison dort wieder tätigen Kanuverleih eine dauerhafte Bleibe zu verschaffen.

Doch zuvor trat bei den Bauarbeiten eine unliebsame Überraschung zu Tage – und die führt, in Kleve nicht ungewöhnlich, zu einer Verzögerung der Fertigstellung.

Laut Planungsunterlagen erwarteten die derzeit dort tätigen Bauarbeitern im Bereich der Brüstung Stahlbeton, sodass sie die Erhöhung sofort in Angriff hätten nehmen können. Als sie jedoch das Geländer demontierten und das Mauerwerk zurück bauten, machten sie eine überraschende Entdeckung: Das Fundament der Brüstung bestand nicht aus Stahlbeton, sondern aus einfachen Beton.

Möglicherweise ein Flüchtigkeitsfehler, vielleicht aber auch der Versuch, ein bisschen an der Qualität zu sparen. Allerdings zeigte sich das zuvor mit der Bauausführung beschäftigte Unternehmen – Loock Erd- und Tiefbau – sofort einsichtig, als es auf den Fehler aufmerksam gemacht wurde. Stadtsprecher Jörg Boltersdorf: „Der Mangel wurde im Rahmen einer Vereinbarung mit der damaligen bauausführenden Firma beseitigt.“

Die zusätzlichen Arbeiten verursachten an der Baustelle einen Zeitverzug von etwa zwei Wochen. Allerdings sollte, wenn nicht noch ein Jahrhundertwinter ins Haus steht, die Bauaßnahme trotz der Verzögerung rechtzeitig zu Beginn der neuen Paddelsaison abgeschlossen sein.



Wohin am Wochenende? (3)

rd | 20. Januar 2017, 13:43 | 1 Kommentar
Das gut sichtbare X signalisiert, wo im Neuen Tiergarten der Schatz vergraben ist

Das gut sichtbare X signalisiert, wo im Neuen Tiergarten der Schatz vergraben ist

Die Fülle möglicher Zeitvertreibe macht es für viele Klever schwer, das Wochenende zu händeln, weshalb viele händeringend nach einer kompakten Übersichtsdarstellung suchen – für sie hier, händisch zusammengestellt, eine handhabbare Handreichung mit einer Handvoll Termine für die kommenden 72 Stunden:

Freitag, 21:00 Uhr: „White Hot & Blue“ (Konzert, Begegnungsstätte Rindern)

Die Klangfabrik beginnt ihr Programm 2017 mit einem Konzert der Gelsenkirchener Musikgruppe „White Hot & Blue“.Seit 1982 steht die Band für handgemachten Rhythm’n’Blues und kraftvollen Bluesrock. Die Gitarrenduelle sind legendär, die Schlagzeug-Beats lassen die Bude wackeln – und die Grooves kommen daher wie geschnitten Brot. Weitere Infos zur Band finden Sie auf www.white-hot-and-blue.de (Eintritt: 12 €)

Samstag, 18:15 Uhr: VfL Merkur Kleve – Grafenberger TV (Basketball, Sporthalle Stein-Gymnasium)

Zwar müssen die Klever auf Center Martin Willemsen verzichten, doch mit dem Rückenwind eines haushohen Sieges gegen den Abstiegskonkurrenten Osterather TV und erneut mit dem zurückgekehrten Danny Jazmati trauen sich die Gastgeber auch gegen den Tabellenvierten aus dem Düsseldorfer Galopprennbahn Stadtteil eine Überraschung zu. Um 16:15 Uhr empfängt die zweite Mannschaft des VfL Merkur Kleve die BG Lintfort 4. Wie zu hören ist, sollen die Besucher erneut in den Genuss zarter Versuche eines Caterings kommen. (Tickets zwischen 80 und 120 €, nur noch wenige Restkarten erhältlich)

Samstag, 20:00 Uhr: Özcan Cosar (Stadthalle)

„Du hast dich voll verändert“, so heißt der Titel des zweiten Programms des Komödianten Özcan Cosar, präsentiert vom Kleinkunstverein Cinque e.V. die Waiblinger Kreiszeitung schreibt: „Das Besondere an Özcans Inszenierung ist, dass sie nicht wie eine wirkt. Sein Hin und Her scheint wie gerade erst im Hirn entstanden und so eben mal lässig-cool aus dem Ärmel geschüttelt.“ (Eintritt: 17 €)

Sonntag, 11:30 Uhr: Spurensuche im Park (Vortrag, B.C. Koekkoek Haus)

A walk in the park, a step in the dark – das muss nicht sein: Für eine weitere Reise in die Welt der Gärten und Parks ist am Sonntag, 22. Januar Gelegenheit: Der Klevische Verein bietet einen Vortrag der Denkmalpflegerin und Architektin aus Aachen Heike Kussinger-Stankovic im B.C. Koekkoek Haus an. „Spurensuche in einem Park von Maximilian Friedrich Weyhe“ lautet der Titel. Der Vortrag stellt den auch für die Klever Parkanlagen des 19. Jahrhunderts so wichtigen Maximilian Friedrich Weyhe vor. Er zeigt am Beispiel des Lousbergs in Aachen die historische Entwicklung und Bedeutung der Parkanlage für dei Kur- und Bäderstadt. Durch einen vertiefenden Blick auf viele Details werden die Gestaltungsabsichten und die Qualitäten von Weyhes Planung aufgezeigt. Bezüge zu Kleve werden hergestellt. (Eintritt für Nicht-Mitglieder des Klevischen Vereins: 5 €)


Achtung! Dieses Bild enthält 4 mg Nitrat

rd | 19. Januar 2017, 12:34 | 16 Kommentare
…, unterstellt den Fall, dass ein Zehntelliter Wasser zu sehen ist

…, unterstellt den Fall, dass ein Zehntelliter Wasser zu sehen ist

Das Weltklima retten, Atommüll für alle Ewigkeit sicher lagern, in den Großstädten bezahlbaren Wohnraum schaffen – irgendwie gewinnt man den Eindruck, im Bundeskabinett ist es allein Barbara Hendricks, die Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, die sich mit allen harten Nüssen beschäftigen muss. Zur Jahreswende ist die nächste Baustelle eröffnet worden: Ein Bericht der Bundesregierung beschäftigt sich mit dem Nitratgehalt im Trinkwasser.

In dem Bericht, der alle vier Jahre der EU-Kommission vorgelegt werden muss, heißt es, dass fast ein Drittel der Messstellen für die Grundwasserqualität zwischen 2012 bis 2014 zu hohe Nitratwerte aufwiesen. Hendricks: „Die intensivierte Landwirtschaft kommt uns immer wieder teuer zu stehen. Das zeigt sich gerade beim Grundwasser. Wenn es zu stark mit Nitrat belastetet ist, muss es für unsere Trinkwasserversorgung verdünnt oder das Nitrat muss technisch beseitigt werden. Das treibt die Wasserkosten für alle in die Höhe. Im Sinne des Gemeinwohls müssen wir hier stärker als bisher gegensteuern. Dafür brauchen wir jetzt verschärfte Düngeregeln. Diese haben wir 2016 auf den Weg gebracht, jetzt müssen sie zügig in Kraft treten.“

Da liegt die Frage nahe, wie es in der Heimat der Ministerin, in Kleve, mit dem Nitrat im Trinkwasser aussieht.

Die Antwort: Der Grenzwert für Nitrat liegt bei fünfzig Milligramm pro Liter Trinkwasser – und der wird auch in Kleve an einigen Trinkwasserbrunnen überschritten! Allerdings enthält das Wasser, das in Kleve aus den Wasserhähnen fließt, im Höchstfall vierzig Milligramm Nitrat pro Liter, bleibt also 20 Prozent unter dem Grenzwert. „Wir mischen das Wasser so, dass vierzig Milligramm dabei herauskommen“, so Rolf Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Kleve im Gespräch mit kleveblog.

Rund 200.000 Euro geben die Stadtwerke jährlich für Maßnahmen zur Verbesserung der Trinkwasser-Qualität aus. Das heißt konkret beispielsweise, dass Landwirte Geld dafür erhalten, ihre Gülle anderswo auf die Felder auszubringen. Es soll nur soviel Stickstoff auf die Felder gelangen, wie auch direkt von den Pflanzen wieder aufgenommen werden kann. Deshalb werden im Raum Kleve 5000 Tonnen Gülle pro Jahr „exportiert“ und fernab von Trinkwasserbrunnen verklappt.

Das Problem: Wenn die Maßnahmen, die heute ergriffen werden, Wirkung zeigen, werden zwei oder drei Jahrzehnte ins Land gestrichen sein. „Die Nitratbelastungen, mit denen wir heute zu kämpfen haben, stammen aus den achtziger und neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts“, berichtet Hoffmann. Solange dauere es, bis die gefährliche Stickstoff-Verbindung bis ins Grundwasser durchgesickert sei.

Hoffmann ist dennoch von der Qualität des Klever Trinkwassers „absolut überzeugt“. Der Nitratgehalt sei nur ein Wert von vielen, die überprüft werden – und der einzige überhaupt, der in Kleve gemessen werde. Alles andere, was sonst noch im Trinkwasser sein könne, bleibe unter der Nachweisgrenze.

In deutlich höheren Mengen als im Trinkwasser findet sich Nitrat übrigens in Blattsalaten (zum Beispiel Rucola), Spinat, Kohlrabi und roter Bete. Warum Nitrat als gefährlich gilt – siehe hier: Fragen und Antworten zu Nitrat und Nitrit in Lebensmitteln


Service für Eltern von Viertklässlern

rd | 19. Januar 2017, 11:38 | 1 Kommentar

Alle Schülerinnen und Schüler der 4. Grundschulklassen, die ab Beginn des Schuljahres 2017/18 eine weiterführende Schule besuchen werden, sind durch die Erziehungsberechtigten in der Zeit vom 03.02. bis 09.02.2017 an den unten aufgeführten Schulen anzumelden. Es wird gebeten, dazu die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch, das Halbjahreszeugnis 2016/2017 mit der Grundschulempfehlung und den von der Grundschule ausgehändigten Anmeldeschein vorzulegen.

Die Schulen nehmen die Anmeldungen an folgenden Terminen entgegen:

  • Gymnasien
    • Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Römerstraße 9, 47533 Kleve, Tel. 72950
      • 06.02.2017 von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr
      • 07.02.2017 von 7.15 Uhr bis 18.00 Uhr
      • 08.02.2017 von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
    • Konrad-Adenauer-Gymnasium, Köstersweg 41, 47533 Kleve-Kellen, Tel. 976010
      • 06.02. bis 09.02.2017 von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr
      • 10.02.2017 von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr
  • Realschule
    • Karl Kisters Realschule Kellen, Lindenstraße 3a, 47533 Kleve, Tel. 78123
      • 06.02. bis 08.02.2017 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
  • Gesamtschulen
    • Gesamtschule Oberstadt: Ackerstraße 80, 47533 Kleve, Tel.9977690
      • 03.02.2017 von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
      • 04.02.2017 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
      • 06.02. bis 09.02.2017 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
    • Gesamtschule Kleve-Rindern: Eichenallee 1, 47533 Kleve, Tel. 7139612
      • 06.02. bis 08.02.2017 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Der Schulträger ist laut Rechtsverordnung des Landes NRW verpflichtet, für einen Ausgleich der Schulen seines Bereichs untereinander zu sorgen. Daher ist grundsätzlich mit der Anmeldung keine Aufnahmeverpflichtung verbunden. Nach Abschluss der Anmeldephase wird im Einvernehmen mit dem Schulträger über den Anmeldewunsch endgültig entschieden.


Nicht nur verrückt, sondern fast schon krass!

rd | 18. Januar 2017, 19:10 | keine Kommentare

Warenwirtschaftskunde:

Verrücktheit ist heute schon für 9,99 Euro zu haben

Verrücktheit ist heute schon für 9,99 Euro zu haben


Ära der Weißkittel

rd | 18. Januar 2017, 15:10 | 8 Kommentare
Als die Welt noch in Butter war

Als die Welt noch in Butter war (Foto: unbekannt)

Fundstück auf der Facebook-Seite „Kleve anno dazumal“, das die Arbeitswirklichkeit in den 50-er Jahren bei der Margarine Union zeigt. Eine Schreibstube kann es wegen des hohen Mänenranteils kaum sein, aber wer sitzt mit einem weißen Kittel am Schreibtisch.


Winterfrost (W. Look)

rd | 18. Januar 2017, 15:05 | 1 Kommentar
Unbekannter Künstler

Unbekannter Künstler

Winterfrost

Traurig träumet Raureif auf den alten Ästen,
Die aus weißer Welt bis in den Himmel reichen;
Und müde Vögel sitzen still in brachen Nestern,
Bis Schatten froh dem frischen Strahl der Sonne weichen.

Zarte Seelen lauschen andachtsvoll dem Lied der Sterne,
Wenn traurig Äste purzeln auf den kahlen, festen Grund,
Entfremdet von des Frühlings grünem Lebensborne
Und streunend wie ein herrenloser Hund.

Die Eisesschönheit atmet in der starren Winterzeit
Und tränet in dem grauen Glanze von Gesichtern,
Dass still es steht die Welt… und Ewigkeit

Wie Diamanten funkelt in Pupillenlichtern,
Die Feuerwärme in dem Winterfroste schenken
Das Löwenwillen nun die kalten Wangen lenken.

***

Löwenwillen?


kleveblog-Service: Fake News kurz berichtigt

rd | 17. Januar 2017, 15:30 | 11 Kommentare
Fliegst du noch, oder vermietest du schon?

Fliegst du noch, oder vermietest du schon?

Alle Welt redet nur noch von Fake News und Hasskommentaren. Es ist so schlimm! Nichts und niemandem kann man mehr trauen, und das Genre der zarten, poetischen Meinungsäußerungen („Und meine Seele spannte / Weit ihre Flügel aus, / Flog durch die stillen Lande, / Als flöge sie nach Haus.“), für das Deutschland seit der Romantik weltweit führend ist, stirbt aus.

kleveblog, seit zehn Jahren minus acht Tagen führend auf diesem Gebiet der Herzblutpoesie unterwegs, hilft ab sofort mit einem kostenlosen Korrekturservice den etablierten Medien, den lästigen „Lügenpresse“-Vorwurf abzuschütteln. Heute wird nur ein Substantiv ausgetauscht, und schon erhält eine leicht verdrehte Überschrift wieder Sinn! Es steht zu vermuten, dass Landrat Wolfgang Spreen vor so viel staatsbürgerlicher Gesinnung die Tränen in die Augen schießen. De rien!

Im Text in der NRZ heißt es dazu: „1.854.108 Passagiere haben sich im abgelaufenen Jahr für den Airport Weeze als Start- oder Zielflughafen entschieden. Mit diesem Resultat liegt der niederrheinischen Airport nur knapp (-2,9 Prozent) unter dem Vorjahresergebnis von 1,91 Millionen Passagieren… Das gute Ergebnis erklärt sich durch die Immobilienvermarktung. Wie berichtet, vermietet der Flughafen große Teile der Immobilie an das Land Nordrhein-Westfalen zur Unterbringung von Flüchtlingen.“


Winterchen

rd | 16. Januar 2017, 12:24 | keine Kommentare
Wenn ein Bild auszudrücken vermag, dass der niederrheinische Winter den größtmöglichen Gegensatz zum sibirischen bildet, dann diese Aufnahme zweier Kopfweiden von Thomas Velten

Wenn ein Bild auszudrücken vermag, dass der niederrheinische Winter den größtmöglichen Gegensatz zum sibirischen bildet, dann diese Aufnahme zweier Kopfweiden von Thomas Velten