Das Gespräch: „Guten Tag, Herr Sontowski, ich bin Sonja Northing…“

rd | 27. September 2016, 16:27 | 4 Kommentare
 Sie weiß mehr, als wir wissen: Bürgermeisterin Sonja Northing (parteilos, hier nicht nach dem Gespräch mit Klaus-Jürgen Sontowski, sondern nach der Unterredung mit einer renommierten Zukunftsforscherin)

Sie weiß mehr, als wir wissen: Bürgermeisterin Sonja Northing (parteilos, hier nicht nach dem Gespräch mit Klaus-Jürgen Sontowski, sondern nach der Unterredung mit einer renommierten Zukunftsforscherin)

In diesem Fall war High Noon schon um elf Uhr: Bürgermeisterin Sonja Northing empfing zu dieser Stunde Unternehmer Klaus-Jürgen Sontowski zum vertraulichen Rencontre in Düsseldorf.

Vier Augen. Zwei Gehirne. Keine Gesprächsaufzeichnung.

Wie gehen die Stadt Kleve und die Projektentwicklungsgesellschaft aus Erlangen mit dem Spruch der Vergabekammer aus Düsseldorf um, die auf 31 Seiten zu der für die Kreisstadt ernüchternden Erkenntnis gelangt war, dass dem Unternehmen der Zuschlag zum Minoritenplatz-Projekt zu Unrecht verweigert worden war?

Einen ersten Eindruck des Gesprächs vermittelt nun die Pressemitteilung der Stadt Kleve, die zeitnah an die Redaktionen versandt wurde. Offenbar ist man sich in zuvorkommende Atmosphäre näher gekommen. Darauf, so die Auguren aus der kleveblog-Politikredaktion, deute der Umstand hin, dass ein zweites Treffen bereits ins Auge gefasst wurde. Details aber sollen zuerst die Verwaltung und der Rat der Stadt Kleve – der ja auch die Entscheidung fällen muss, ob man einen Vergleich zustimmt – erfahren. Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:

Die Bürgermeisterin Sonja Northing und der Geschäftsführer der Sontowski und Partner Group, Herr Klaus-Jürgen Sontowski haben sich heute (Dienstag, 27.09.2016) zu einem gemeinsamen Gespräch getroffen.

In konstruktiver Atmosphäre und bei jederzeit freundlichem Gesprächsverlauf wurde über das Ergebnis des Vergabenachprüfungsverfahren gesprochen.

Herr Klaus-Jürgen Sontowski hat bei diesem Treffen der Stadt Kleve Vorschläge zur Beilegung der Auseinandersetzung unterbreitet. Bürgermeisterin Sonja Northing hat daraufhin klar zum Ausdruck gebracht, dass die Vorschläge zunächst durch Rat und Verwaltung gemeinsam erörtert, abgewogen und verifiziert werden müssen.

Nach Abschluss dieser Prüfung soll ein weiteres Treffen zwischen der Bürgermeisterin Sonja Northing und Herrn Klaus-Jürgen Sontowski erfolgen.



What’s another year? Kreis verlängert Vertrag mit Wilfried Suerick (73) um ein weiteres Jahr

rd | 23. September 2016, 19:10 | 16 Kommentare
Alle vereint: Kleves Kämmerer Willibrord Haas, Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer, Landrat Wolfgang Spreen, Theo Brauer (etwas verdeckt) und Wilfried Suerick (3.v.r.), im November 2014, als es um die Wiederwahl von Marie-Louise Klotz als Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal ging

Alle vereint: Kleves Kämmerer Willibrord Haas, Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer, Landrat Wolfgang Spreen, Theo Brauer (etwas verdeckt) und Wilfried Suerick (3.v.r.), am 5. November 2014 in einem Hörsaal der Hochschule, als es um die Wiederwahl von Marie-Louise Klotz als Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal ging

Alles hat ein Ende – außer die Arbeitszeit von Wilfried Suerick. Seine Tätigkeit für den Kreis Kleve wurde jetzt um ein weiteres Jahr verlängert.





Warten auf Mataré

rd | 26. September 2016, 10:40 | 1 Kommentar
Aber kommt der Bildhauer auch? (Foto: K Brückenbauer)

Aber kommt der Bildhauer auch? (Foto: K. Brückenbauer)

Tiersonntag wird Tiermontag, heute mit stimmungsvoll in der Landschaft stehenden Wiederkäuern, die so aussehen, als warteten sie nur darauf, von Ewald Mataré verewigt zu werden… Matarématerie sozusagen.


Star wars

rd | 25. September 2016, 10:21 | keine Kommentare
Dieser Fotograf schmückt sich mit fremden Federn: Klaus Oberschilp

Dieser Fotograf schmückt sich mit fremden Federn: Klaus Oberschilp

Tiersonntag Teil 2, es gibt auch ein schönes Youtube-Video, das Starenschwärme bei Bocholt zeigt:


The igel has landed

rd | 25. September 2016, 09:25 | 2 Kommentare
Die Bierflasche bereitet dem Bildbetrachter Sorgen (Foto: Claudia Philipp)

Die Bierflasche bereitet dem Bildbetrachter Sorgen (Foto: Claudia Philipp)

(Tiersonntag, Teil 1)


Wohin heute Abend? Warum nicht in den Merkur-Dome?

rd | 24. September 2016, 13:30 | keine Kommentare
Knapp besetzt: Der Landesliga-Aufsteiger VfL Merkur Kleve mit Florian Kalkes, Johannes Heinrichs, Martin Willemsen, Jan Hommels (hinten), Alex Kurth, Artur Kerenker und Ralf Daute (Foto: Someo Zari)

Knapp besetzt: Der Landesliga-Aufsteiger VfL Merkur Kleve mit Florian Kalkes, Johannes Heinrichs, Martin Willemsen, Jan Hommels (hinten), Alex Kurth, Artur Kerenker und Ralf Daute (Foto: Someo Zari)

Merkur-Dome, so nennen die Basketballer des VfL Merkur Kleve in Anklang an die Namen großer Arenen scherzhaft die Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums – man könnte es aber auch als Beleg nehmen für die Ambitionen des Teams, das allerdings vor der schwierigsten Saison aller Zeiten steht. Schon das Auftaktspiel ging deutlich verloren (44:87 beim TV Grafenberg), heute (Samstag) empfängt die Mannschaft zum zweiten Saisonspiel in heimischer Halle den Lokalrivalen aus Emmerich (Spielbeginn 18:15 Uhr).

Warum die Saison ein echter Prüfstein für das Team wird?

In der Sommerpause stellte sich heraus, dass Niklas Lange für sein Studium ein halbes Jahr in Ingolstadt verbringen wird. Danny Jazmati arbeitet für einige Monate in Cambridge. Und Aron Coenen, der Mann, den man verlässlich anspielen konnte, wenn man gar nicht mehr weiter wusste, fand eine neue Arbeitsstelle in Freiburg. Dazu sind einige Spieler infolge von Verletzungen oder aufgrund beruflich bedingter Fehlzeiten noch nicht in Topform.

Was bedeutet das für die Mannschaft, die gerade erst nach einer ungeschlagenen Saison in die Landesliga aufgestiegen ist? „Ich gehe davon aus, dass wir nach den ersten Spielen vor allem gelbe Zettel in den Händen halten“, so Trainer Daute. Zur Information: Der Sieger eines Spiels erhält nach der Schlusssirene eine pinkfarbene Ausfertigung Spielberichts, der Verlierer eine gelbe.

Der Kern der Mannschaft besteht derzeit aus gerade einmal sieben Spielern: Artur Kerenker, Alex Kacar (der aber wegen seines Studiums nicht mittrainieren kann), Florian Kalkes, Johannes Heinrichs, Alex Kurth, Martin Willemsen und, anders als geplant, immer noch Ralf Daute, der schon Basketball spielte als es noch keine 3-Punkte-Linie gab. Zur Verstärkung werden Spieler aus der zweiten Mannschaft herangezogen, allen voran Jan Hommels und Marek Daute.

Eine Chance wird das Team in den ersten Spielen nur haben, wenn entschlossen verteidigt wird, die beiden besten Schützen im Team (Kalkes und Kerenker) aus der Ferne treffen und die Fraktion der Schwergewichte mögliche Vorteile am Brett geduldig ausspielt. Etwas anders dürfte dies im kommenden Jahr aussehen, wenn zumindest Lange und Jazmati wieder zur Verfügung stehen.

„In den ersten Partien geht es für uns ums nackte Überleben“, so Daute. Für den Klassenerhalt, so seine Einschätzung, reicht es, wenn von den 22 Saisonspielen fünf gewonnen werden. „Das ist trotz unserer jetzt schwierigen Situation absolut machbar.“


Blaulichtreport

rd | 22. September 2016, 17:54 | 12 Kommentare
Der Unfall aus der Sicht von Autofahrern… (Foto: M. Daute)

Der Unfall aus der Sicht von Autofahrern… (Foto: M. Daute)

Am Donnerstag (22. September 2016) gegen 14.35 Uhr ereignete sich an der Amelkreuzung Nassauerallee / Albersallee ein Auffahrunfall, an dem fünf Fahrzeuge beteiligt waren. Ein 77-jähriger Mann aus Weeze war in einem Honda Accord auf der Nassauerallee in Richtung Innenstadt unterwegs. An der Ampelkreuzung Albersallee fuhr der 77-Jährige auf einen Chevrolet Spark auf, in dem ein 50-jähriger Mann aus Kleve bei Rot wartete. Durch den Zusammenstoß wurden drei weitere wartende Fahrzeuge ineinander geschoben. Vor dem Chevrolet stand ein 83-jähriger Mann aus Bedburg-Hau in einem VW Passat. Davor eine 35-jährige Frau aus Köln in einem Mazda CX-5 und davor ein 29-jähriger Mann aus Kevelaer in einem Audi Quattro. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich im Chevrolet die 75-jährige Beifahrerin aus Goch schwer und wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 77-Jährige, der 50-Jährige und der 82-Jährige verletzten sich leicht. Sie wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Der Fahrer des Audi blieb unverletzt. Seine 25-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz erlitt einen Schock. Im Fahrzeug befand sich ein drei Monate altes Kind, welches vermutlich unverletzt blieb. Der Honda, der Chevrolet, der VW und der Mazda waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.


Minoritenplatz: Jetzt spricht das Volk!

rd | 20. September 2016, 21:14 | 21 Kommentare
So sieht Bürgerbeteiligung heute aus (Foto: M. Cox)

So sieht Bürgerbeteiligung heute aus (Foto: M. Cox)

(Bürgerreporter mal anders: Wenn Sie zu den 49600 Klevern gehören, die gestern nicht in der Stadthalle waren und auch der „Presse“ nicht mehr so unbedingt vertrauen, warum nicht einfach auf die kleveblog-Leser hören – hier, passend zusammengeschnippselt aus den bisherigen 30 Kommentaren, eine Art Gesamtkunstwerk:)

Leider ist mir eine Teilnahme nicht vergönnt. Rege Teilnahme und Interesse war schon von Seiten der Bürger vorhanden. Die Stadthalle war brechend voll. Bestimmt mehr als 400 Personen.

Fest steht leider, dass die Klever Bürger jahrzehntelang – vorsätzlich – mit Unwahrheiten „gefüttert“ wurden. Nun wird alles anders? Diese Art „Bürgerbeteiligung“, drei Vorgaben für Bebauungsvarianten, klingt für mich ziemlich unlogisch. Da wird jetzt wieder so eine „Veranstaltung“ vorgeschoben, und dann gibts eh wieder Klever Klüngel.

Wort des Tages: Grünausgleich. München freut sich ja auch über den Englischen Garten und will den nicht vollbauen, nur um kurzfristig Geld in die Schatulle zu spülen. Stärkster Applaus des Abends im Saal während der (nicht-repräsentativen) Vorstellung einiger Kommentarkarten bei der Erwähnung der hohen Anzahl von Stimmen für Nicht-Bebauung. Zugleich gab es dann auch Applaus, als dargelegt wurde, dass vielen der Anwesenden der Entwurf für den grössten Rathausplatz schlichtweg zu groß sei. Es waren teilweise dieselben Gäste, die bei beiden Applausen (?) dabei waren.

Irgendwie hatte man immer wieder den Anschein, dass das Endergebnis lange, lange in Hinterzimmern ausbaldowert war. Leider ist die Soupe Minorite schon lange vorgekocht und den bekannten Gourmets zum finanziellen Verzehr frei gegeben worden. Wir Bürger dürfen nur noch über Größe und Aufteilung entscheiden.

Man kann es aber auch so sehen, dass eine Minoritenplatzbebauung nötig ist, um den Blick von diesem unglücklich wirkenden “Rathaus” abzulenken. Überhaupt, der Opschlag, Spoycenter, Hotel und Bank werden behandelt, als handele es sich um denkmalgeschützte Objekte, um die uns ganz NRW beneidet. Und dann kam etwas unvorbereitetes: „Das Turmcafé, mit seinem Platz am Minoritenplatz, “ – stopp, dachte er, korrigierte sich – „nein, Café Live meine ich natürlich.“ Jeder der Anwesenden dachte natürlich: Habe ich hier was verpasst, da war doch bis gestern noch das Café Solo drin.

Mein Vorschlag: Minimal 5 Jahre Verschnaufpause, das gibt allen Beteiligten Zeit, sich über die Finanzlage der Stadt klar zu werden, den dann aktuellen Bedarf zu ermitteln und alle anderen angefangenen Projekte einmal in Ruhe fertig zu stellen, anstatt die Stadt mit Resttrümmern wie Rathaus-Fertigstellung, Abbruch Lohstätte immer weiter ins Elend zu stürzen. Und eine Denkpause ist ja bekanntlich zum Denken da.

Es wäre demokratisch, ein befristetes Moratorium ebenfalls zur Abstimmung zu stellen. Ich ich lasse mich nicht gerne überfahren. Kleve hat die Schwanenburg die aus der Stadt herausragt. Von hier oben wurde Jahrhunderte herunter regiert. Ein horizontales Wahrzeichen, wie Arnold Voss es formuliert hat, könnte die heutigen Bürgerrechte symbolisieren.

Eine solch Fläche nicht (sinnvoll) zu bebauen ist großer Blödsinn. Der Platz hätte schon vor 40 Jahren (sinnvoll) bebaut werden müssen! Das bedeutet nicht „Einkaufszentrum“. Das bedeutet auch nicht „Klotz“. Sinnvoll wäre vielleicht ein Pavillon mit einer Eisdiele oder einem Café, den Platz zu begrünen, ein paar Bäume, eine Bühne. Wenn man 40 Jahre keine Not gesehen hat, das Ding zu bebauen, ist das schon verwunderlich, dass man jetzt so grosse Eile damit hat.

Ich habe eine gelbe Karte (= Anregung) ausgefüllt. Der Wunsch, es beim Alten zu belassen, ist schlimmste Niederrhein-Mentalität.


1000 neue Studenten: Nun lernen sie wieder!

rd | 20. September 2016, 15:53 | 4 Kommentare
Zwei Plätze waren noch frei: Begrüßung der neuen HSRW-Studenten in Kleve (Foto: HSRW)

Zwei Plätze waren noch frei: Begrüßung der neuen HSRW-Studenten in Kleve (Foto: HSRW)

Der Zustrom bildungshungriger Menschen an den Niederrhein hält unvermindert an – Wieder Neuzugänge im vierstelligen Bereich! Mehr als tausend Studierende begannen ihr Studium mit dem Start der Einführungswoche am 19. September an den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal. Die Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Heide Naderer hieß rund 680 „Erstis“ im Audimax auf dem Campus Kleve willkommen. Auch in Kamp-Lintfort freuten sich rund 330 Erstsemesterstudierende auf den Start ihres Studiums.
„Sie haben mit der Wahl Ihres Studiums an der Hochschule Rhein-Waal einen großen Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Studienzeit an der Hochschule Rhein-Waal und freue mich, dass wir Sie bei der Grundsteinlegung für eine erfolgreiche Studienzeit und Zukunft begleiten dürfen“, freute sich die Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Heide Naderer. „Nutzen Sie die internationale Ausrichtung der Hochschule. Vernetzen Sie sich mit anderen Studierenden und Partnern aus dem In- und Ausland. Lernen Sie die Hochschule während der Einführungswoche kennen und schöpfen Sie gemeinsam mit Ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen viel Energie und Engagement für die Studienzeit.“


Wohin heute Abend? Warum nicht mal in der Stadthalle über den Minoritenplatz diskutieren?

rd | 19. September 2016, 10:27 | 47 Kommentare

Der Minoritenplatz, die unendliche Geschichte! Wird er nun ein bisschen/ein bisschen mehr/fast vollständig bebaut? Wer von den Klever Bürgern noch nicht die Lust verloren hat, sich an der Gestaltung der Freifläche westlich der Volksbank mit seinen Ideen zu beteiligen, der kann heute Abend in die Stadthalle gehen! Ab 19:30 Uhr wird unter fachkundiger Leitung diskutiert! Eine geschlossene Bebauung, so wie sie beispielsweise ein bekannter Klever Investor verwirklichen wollte, indem ein anderes Konzept einfach um eine Etage angehoben wurde, ist vom Tisch. Doch im derzeitigen Stadium der Planung geht es noch gar nicht darum, welcher Investor zum Zuge kommt. Vielmehr sollen die Bürger darüber entscheiden, wie viel von der Fläche bebaut werden und wie viel frei bleiben soll. Unter den drei vorgestellten Varianten gibt es welche mit viel Platz und andere mit viel Beton. Eine Bebauung ist auf jeden Fall erwünscht, schließlich träumen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung auch davon, die Tiefgarage unter dem Rathaus (geplante Fertigstellung: 2017) endlich nutzen zu können. Hier die Pressemitteilung der Stadt zu der Veranstaltung heute Abend:

Bürgerbeteiligung zum Minoritenplatz – Veranstaltung am Montag, 19.09.2016 um 19.30 Uhr in der Stadthalle

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich am Montag, 19.09.2016 um 19.30 Uhr in der Stadthalle mit den Bebauungsmöglichkeiten für den Minoritenplatz zu beschäftigen. „Wir haben auf Basis der abgestimmten Eckpunkte der Fraktionen drei Bebauungsmöglichkeiten entwickelt, die unterschiedliche Größen der Baufenster und des Rathausplatzes beinhalten“, so Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer.

Prof. Kunibert Wachten wird den Abend moderieren. Nach Darstellung der Historie zur Entwicklung des Minoritenplatzes und Vorstellung der Eckpunkte und Bebauungsmöglichkeiten besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, die Varianten an drei Ständen mit Verwaltung und Politik zu diskutieren und mittels Karten zu kommentieren, um ein erstes Meinungsbild zu erhalten. Wenn der Rat die frühzeitige Bürgerbeteiligung beschlossen hat, wird durch öffentliche Bekanntmachung dazu aufgerufen, der Verwaltung Anregungen und Einwände mitzuteilen. „Wir befinden uns am Beginn eines Bauleitplanverfahrens und stecken den Rahmen für eine mögliche Bebauung ab. Wie diese letztendlich optisch aussehen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema. Es gilt schrittweise vorzugehen, um das bestmögliche Ergebnis für Kleve zu erreichen“, erklärt Bürgermeisterin Sonja Northing.