Irgendwie begossen

rd | 23. Mai 2013, 18:06 | 20 Kommentare
Sie ist eigentlich 'ne ganz Nette, hatte aber mit dem Wetter Pech. (Foto © Kleinendonk

Sie ist eigentlich ‘ne ganz Nette, hatte aber mit dem Wetter Pech. (Foto © Kleinendonk


Denkpause: Die Volksbank Kleverland hat sie ab sofort…

rd | 22. Mai 2013, 22:23 | 35 Kommentare

Keiner ahnte, was sich da im Hintergrund zusammengebraut hatte, aber ein an Eindeutigkeit nicht zu überbietendes Statement des SPD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Frantz auf der Klever Ratssitzung zeigte, dass der Leiter der Zukunftswerkstatt, Bankdirektor Frank Ruffing, den Bogen wohl in einem unfassbaren Ausmaß überspannt hatte:


Ludwig Seerden, 1960-2013

rd | 22. Mai 2013, 14:48 | 8 Kommentare

Eine der ehernen Regeln im kleveblog ist es, dass die Kommentatoren, die sich einen Nickname zulegen, anonym bleiben. So wird es auch weiter bleiben, aber heute, hier und jetzt habe ich die traurige Pflicht, mit dieser Regel einmal zu brechen – weil ich davon überzeugt bin, dass dies auch in seinem Sinne gewesen wäre, denn nur so kann kleveblog eine angemessene Würdigung veröffentlichen. Es gilt also Abschied zu nehmen von Ludwig Seerden, ein Mensch, den in Kleve vermutlich nur wenige kennen. Unter seinem Nickname ist er aber gewissermaßen der Inbegriff des Kommentarwesens im kleveblog geworden: Ludwig Seerden war Killerplautze.


Minoritenplatz: 1384 Unterstützer, inkl. Guido de Werd

rd | 21. Mai 2013, 23:21 | 20 Kommentare
Wahrscheinlich kommen noch ein paar Fenster dazu, mit Sicherheit aber zwei Lkw-Ladezonen – das Minoritenplatz-Projekt einmal ohne Chi-Chi (Bild © ad)

Wahrscheinlich kommen noch ein paar Fenster dazu, mit Sicherheit aber zwei Lkw-Ladezonen – das Minoritenplatz-Projekt einmal ohne Chi-Chi (Bild © ad)

Der Offene Brief, in dem sich die Initiative „Denkpause für die Unterstadt“ gegen das Sontowski-Projekt auf dem Minoritenplatzes ausspricht, ist innerhalb von drei Wochen von 1384 Menschen unterzeichnet worden. „Damit haben wir unser Ziel,


B-Seite: Der Wind kann sich noch dreh’n…

rd | 20. Mai 2013, 13:50 | 7 Kommentare
Eine kleine Kreation von D. Borrmann, Kranenburg, zum bevorstehenden Besuch der Kanzlerin…

Eine kleine Kreation von Dieter Borrmann, Kranenburg, zum bevorstehenden Besuch der Kanzlerin…


Beuys, der alte Nazi

rd | 20. Mai 2013, 02:15 | 60 Kommentare
Beuys, wie ihn seine Gegner sahen (bevor sie abgeschossen wurden)

Beuys, wie ihn seine Gegner sahen, bevor sie abgeschossen wurden (Fotograf unbekannt/Vertrieb VG Bildkunst, Bonn)

Pfingstmontag, der richtige Moment, um gelassen auf das Leben an sich und die jüngsten publizistischen Wirren rund um den Klever Superkünstler Dr. Joseph Beuys zu blicken. „Der war noch gar kein Doktor“, höre ich nun schon die Kulturbeflissenen (und das sind nicht wenige) unter meinen Lesern aufjaulen. „Stimmt“, entgegne ich entspannt, „aber dafür ein echter Vollnazi!“ Da ich nun sicher sein kann, sämtliche Leser verloren zu haben (Beuys interessiert hier eh keinen, siehe Moyland, und die restlichen, die der Ansicht sind, der Mann dürfe nur mit Samthandschuhen angefasst werden, haben nach diesem fulminant-geistlosen Einstieg ihren Kopf in die nächste Fettecke getunkt), kann ich nun ganz locker weiterplaudern.


Frohe Pfingsten

rd | 19. Mai 2013, 11:41 | 6 Kommentare
kleveblog wünscht… frohe Pfingsttage (Foto © C. Philipp)

kleveblog wünscht… frohe Pfingsttage (Foto © C. Philipp)


Flughafen Weeze: Glückliche Hand beim Personal

rd | 16. Mai 2013, 09:32 | 17 Kommentare

Der namenlosen PR-Agentur, die das Flughafen-Jubiläum in Weeze mit Promipersonal bestückt hat, sei hiermit von ganzem Herzen gratuliert. Besser als mit Harry Wijnvoord, dem grenzwertig charmanten Dampfplauderer aus den Anfängen des Privatfernsehens, hätte man die Zehn-Jahres-Feier am 25./26. Mai nicht bestücken können.

Wijnvoord steht für Geld, das man nicht erhält („das wäre Ihr Preis gewesen“), für zwielichtige Diätprodukte („Slimfast“) und ist der Luftfahrt insofern verbunden, als dass er seine berufliche Karriere als Verkaufsrepräsentant für die griechische Fluglinie Olympic startete. Olympic ist seit den achtziger Jahren bis zu seiner Privatisierung 2009 im Grunde chronisch pleite gewesen und leistete sich eine einzigartige Vetternwirtschaft: Unter anderem erlaubte der griechische Staat seinen Politikern und ihren Familien sowie Pressemitgliedern Standby zu einem Rabatt von 97 Prozent zu fliegen. Wie gesagt: Besser geht’s nicht!


Adieu, 200 Jahre alte Buche am Regenbogen!

rd | 15. Mai 2013, 08:59 | 73 Kommentare
Fällstopp bei Sonnenaufgang – wohl einige Minuten zu spät für ein 200 Jahre altes Lebewesen

Fällstopp bei Sonnenaufgang – wohl einige Minuten zu spät für ein 200 Jahre altes Lebewesen

Es macht so unfassbar traurig! Zwar stoppte um 8.46 Uhr ein Beamter des städtischen Bauamtes den Mitarbeiter des Gartenbaubetriebs, der am frühen Morgen damit begonnen hatte, die 200 Jahre alte Blutbuche am Regenbogen zu fällen. Er habe eine Genehmigung vorliegen, sagte der Mitarbeiter. Der Vertreter der Stadt antwortete, nun sei von höchster Stelle entschieden worden, diese Genehmigung zu revidieren. Zurück bleibt jedoch eine bereits halb kahl geschnittene Buche, die – das steht zu befürchten – so nicht lebensfähig ist und deshalb über kurz oder lang komplett verschwinden wird. Ein schnödes Ende für ein Lebewesen, das schon da war, als Napoleon bei Waterloo verlor, als Bismarck das Deutsche Reich gründete, als Kaiser Wilhelm abdankte – und das zwei Bombardierungen Kleves überstand. Fürs Ende reichte dann, ganz banal, eine verzögert übermittelte Information…

Übrigens hatten die Grünen beantragt, die Dringlichkeit der Fällung als nicht mehr gegeben zu betrachten und die Sache im Bauauschuss beraten. Sieht so aus, als ob der Bauherr kurz vorher die Information bekam und zur Kettensäge greifen ließ.


Ach, du dickes Ei! Inkl. Einhorn

rd | 13. Mai 2013, 08:20 | 1 Kommentar

Diese ganze Minoritenplatz-Diskussion führt uns doch immer wieder zu der Kernfrage, was Kleve lebens- und liebenswert macht. Takko, oder… Der Versuch einer Antwort in einem Bild (plus vier Bonusmotive):