So schön ist der neue Netto!

rd | 24. April 2018, 17:11 | keine Kommentare
Der Preis wird zweitrangig: Der neue Netto-Markt an der Linde präsentiert sich schön wie nie

Der Preis wird zweitrangig: Der neue Netto-Markt an der Linde präsentiert sich schön wie nie

Böden in edler Granitoptik, dazu das bewährte rot-gelbe Farbenspiel und großformatige Fotos von Tomaten etwa dort, wo die Tomaten stehen: So elegant und beschwingt wie noch nie präsentiert sich der Netto-Discount an der Linde. Besucher bekamen nicht nur zehn Prozent auf alles, wie die Hinweisschilder verkündeten, sondern zudem an der Kasse auch Bröckskes. Da frohlockt das Discountbesucherherz! Die Getränkeabteilung wurde vom Mittelgang nach hinten links verlegt, eine wichtige Information für die Freunde der flüssigen Nahrungsaufnahme. Und an den Kassen leuchten den Besuchern holographisch aufgehübschte Informationen, welche Bezahlstation nun besetzt ist, oder, was wahrscheinlicher ist, welche nicht. Die Mitarbeiter an der Kasse freuen sich über deutlich sensitivere Touchscreens, da macht das Eintippen der Beträge gleich doppelt so viel Spaß. kleveblog meint: eine gelungene Rundumerneuerung, die Aldi alt aussehen lässt.



Arden erklärt Vietnamkrieg: „Dieses Ladenlokal darf ohne Gerichtsvollzieher nicht mehr betreten werden“

rd | 23. April 2018, 16:22 | 12 Kommentare
Verschlossen: Asia@Home

Verschlossen: Asia@Home (Foto: FW)

Die verspielte Schriftart, nach meinem Dafürhalten Lucida Calligraphy, täuscht etwas über den rüden Charakter der Botschaft hinweg (Foto: FW)

Die verspielte Schriftart, nach meinem Dafürhalten Lucida Calligraphy, täuscht etwas über den rüden Charakter der Botschaft hinweg (Foto: FW)

Damals überwog die Freude über die neue Dunstabzugshaube: Anna Ngan Pham (glücklich) mit Ente (gleich kross)

Damals überwog die Freude über die neue Dunstabzugshaube: Anna Ngan Pham (glücklich) mit Ente (gleich kross) (Archivfoto aus dem Jahr 2013)

Good Friend werden diese Vertragsparteien wohl nicht mehr: Das Restaurant Asia@Home, lange unter dem Namen Good Friend bekannt, und von der Vietnamesin Anna Ngan Pham betrieben, überraschte seine treuen Gäste am Sonntag – das Lokal war geschlossen, allerdings in einem derart geschlossenen Zustand, dass eine Wiedereröffnung undenkbar erscheint.

Die Betreiberin befindet sich derzeit in Urlaub, allerdings waren die Öffnungszeiten in jüngerer Vergangenheit auch nicht gerade das, was mit dem Wort kontinuierlich am besten beschrieben wird.

Doch die vorübergehende Absenz von Anna Ngan Pham nutzte der Vermieter, Arden-Immobilien, nun offenbar für einen Überraschungsangriff. Die Schaufenster wurden von innen mit Packpapier verklebt, und im Eingang prangt ein Schild, das eine unmissverständliche (wenn auch rechtlich mehr als zweifelhafte) Sprache spricht. Mit dem Absender „Arden-Immobilien“ wird verkündet: „Dieses Ladenlokal darf ohne Gerichtsvollzieher nicht mehr betreten werden. Sollten Zuwiderhandlungen vorgenommen werden, machen Sie sich strafbar.“ Schon eine kurze Analyse macht deutlich, dass das Unternehmen „Arden-Immobilien“ wohl nicht als Gericht fungiert, somit ist die Entscheidung über eine Strafbarkeit wohl nicht in der Hand der Geschäftsführung.

Allerdings wird in Kleve erzählt, dass es einen Interessenten für das Objekt (in bester Gastrolage) gibt, und zwar aus bester Gastronomiesippe Kleves. In der Familie von Josef Kavcic, der lange das Restaurant und Hotel „Zur Post“ an der Hagschen Straße betrieben hat und nun in Geldern den ehemaligen „Rheinischen Hof“ als Steakhaus „El Rancho“ weiterführt, soll Interesse an dem Gebäude bestehen – spannende Wochen am Opschlag stehen uns bevor, das ist sicher.



Da wirft man mal einmal daneben…

rd | 23. April 2018, 11:46 | 6 Kommentare
… und steht gleich in der Zeitung

… und steht gleich in der Zeitung


Summer Jam (Althreinversion)

rd | 21. April 2018, 16:00 | 9 Kommentare
Irgendwann werden diese jungen Menschen vermutlich auch sagen: „Auf dem Dorf ist nichts los“ und in eine große Stadt, mindestens aber nach Kleve ziehen. Dann werden sie dereinst aus Langeweile durch alte kleveblog-Artikel surfen, sich selbst in jung am Ufer des Altrheins entdecken und sagen: „Mein Gott, was waren wir unschuldig! Und es war so schön.“

Irgendwann werden diese jungen Menschen vermutlich auch sagen: „Auf dem Dorf ist nichts los“ und in eine große Stadt, mindestens aber nach Kleve ziehen. Dann werden sie dereinst aus Langeweile durch alte kleveblog-Artikel surfen, sich selbst in jung am Ufer des Altrheins entdecken und sagen: „Mein Gott, was waren wir unschuldig! Und es war so schön.“