Zitat der Woche (KW 17): “Positive Fortbestehensprognose”

rd | 23. April 2009, 02:42 | 17 Kommentare

Na, da schau her! Eben noch unmittelbar vor dem Gang zum Insolvenzgericht und keine zwei Wochen später dann diese unerwartete Wendung:

Die Vereinsführung geht davon aus, dass die Überprüfung der eingereichten Unterlagen die positive Fortbestehenprognose des Vereins über die laufende Spielzeit hinaus bestätigen wird.

Uwe Dönisch-Seidel, Vereinsvorsitzender des 1. FC Kleve, kann wieder lachen – zumal der Klub gestern auf einer Pressekonferenz auch die neue Führungsmannschaft, die sich heute auf der Jahreshauptversammlung zur Wahl stellen wird, präsentierte. Mit ins Boot sollen steigen: Lucia Engelen (Geschäftsführende Gesellschafterin bei der B.O.S.S. Druck und Medien GmbH) als Schatzmeisterin, Frank Wöbbeking (Agentur Mediamixx) für die Öffentlichkeitsarbeit sowie Jürgen Roelofsen (Geschäftsstellenleiter der Provinzial) als Beisitzer.

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17 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 17. Hausen See

    @Der Laie
    zum Sponsering: soweit mir bekannt ist hat sich der VB Vortänzer Herr Ruffing -als es im Anfang gut lief im Mittelkreis gezeigt – er war hinter DS selten zu erkennen) wohl mächtig ins Zeug gelegt. Die Sparkasse war doch wie immer weitsichtiger mit der Förderung. Deshalb doch wohl auch VB Arena.

     
  2. 16. frau H

    Frau HaHaHa………..Mh, nicht schlecht, besser als Frau GaGaGa, wohl weil es schon eine Lady GaGa gibt. Übrigens sehr erfolgreich. An seinem Job kleben oder lieben und das im Zusammenhang mit Vorstandsposten eines Vereins??????????????????????? A Ha, da frage ich mich wer hier HaHaHa ist. So kann man nur reden, wenn man davon wirklich aber auch wirklich gar keine Ahnung hat und einfach nur etwas schlecht reden will und aus allem das Negative sucht. Wissen wir gut die Neuen sind kann ich bestimmt nicht. Ich weis nur, daß Frau Engelen die Firma B.O.S.S saniert hat und dort begonnen hat, als der Laden fast am Ende war und mitlerweile mehrfach den “Druck-Oscar” bekommen hat. Dies wohl nicht wegen Schlechtleistung. Aber nun lassen wir uns überraschen. Das jemand Sponsoring in dieser Höhe an Bedingungen knüpft dürfte auch den letzten Vollpfosten nicht wundern, sondern als wirtschaftliches Handeln bewertet werden. Wichtig ist, daß es solche Sponsoren gibt und den Verein helfen, sich solide darzustellen. Und da von der Stadt immer gesagt wurde, wenn die Unterlagen vorliegen (sie liegen ja nun anscheinend vor), einer Bewilligung nichts im Wege steht, das Geld bereit liegt. Somit diese Bedingung nur eine grundsätzliche Formulierung ist, die meiner Meinung nach auch gängige Praxis sein dürfte, daß man Sponsorgelder an Bedingungen Knüpft. Übrigens hat die Steuerbörde, bzw. haben die diversen Steuerbehörden jeden Tag bis 20 Einsätze in gesammt Deutschland. Wenn man nun jedes dieser Unternehmen als schlecht bewerten würde, wäre dies fatal. Denn, eines ist sicher, irgendjemand der Sie nicht leiden mag, organisiert über Monate Ihren “schlechten Ruf” durch Verbreitung von Un- oder Halbwahrheiten und gibt dann, auf den ersten Blick sichere, Hinweise an die entsprechenden Ämter, haben Sie schneller diese Behörde in Ihrem Haus als Ihnen lieb ist. Man wird feststellen, daß nichts wesentliches, oder gar nichts vorliegt, aber Ihre Nachbarn haben trotzdem gesehen, wer Sie “besucht” hat. Und jetzt? Ein Sprichwort: “Vor der eigenen Haustür zu kehren” täte manchen Hobby Columbos ganz gut.

    Herzlichst Ihre Frau HaHaHa oder wie Sie mich nennen wollen.

     
  3. 15. FC-Fan

    @Frau H

    Hall Frau H,
    eigentlich sollten Sie unter dem Nick-Name Frau HaHaHa schreiben.
    Möglicherweise führen aber auch Wahrnehmungsstörungen zu Ihrer begeisterten Schilderung der gestrigen Veranstaltung.

    Unabhängig von der Frage, wie Sie jetzt schon wissen wollen, wie die neuen Vorstandsmitglieder den Verein führen werden, ist auch ist auch Ihre Einschätzung des Verzichts auf die Entlastung schon befremdlich. Handelt es sich doch wohl nicht um einen Akt der Größe, sondern um Folge des Umstandes, dass der Vorstand angesichts der wirtschaftlichen Lage, die im übrigen aus den wenn auch nur wenigen verlesenen Zahlen des Jahresabschlusses per 30.06.08 !! und den ständigen Insolvenzandrohungen gegenüber der Stadt Kleve deutlich hervorgeht, wohl kaum rechnen durfte.
    Der Verzicht auf die Abstimmung über die Entlastung dürfte also eher dazu gedient haben, die Versagung der Entlastung und das damit verbundene Mißtrauensvotum zu umgehen. Denn in einem solchen Falle ist es durchaus üblich, dass ein nicht entlasteter Vorstand zurücktritt. Wer seinen “Job” liebt, vermeidet das natürlich.

    Zum Ablauf insgesamt sei gesagt, dass es eine perfekt inszenierte Show gab.
    Der Vortrag des Vorsitzenden war kein Bericht des Vorstandes sondern ein flammender Schwank über Kleve und den Fußball einschließlich des mehrfachen Bekenntnisses Fehler gemacht zu haben, die den Verein in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht haben. An Stelle der indirekten Bitte um Vergebung hätte eher das Eingeständnis fachlicher Nichteignung mit den entsprechenden Folgen stehen müssen.
    Die “Vorlage” des Jahresabschlusses bestand bemüht schnellen Verlesen einiger Zahlen. Das bisschen, was davon im Gedächtnis bleiben konnte war nichts gutes.
    Zwischendrin gab es noch die humorvolle und lokal-patriotische Fußball-Revue mit Einheiz-Charakter durch Klaus Hilpert mit Unterstützung des Trainers.

    Deutliche Aussagen zur aktuellen Situtation und der seit Anfang April eingetretenen wundersamen Veränderung von drohender Insolvenz zu positver Fortbestandsprognose gab es nicht. Ebenso gab es keine Vorschläge für die Zukunft – von mehr Jugendförderung abgesehen -, aus denen sich auch nur erahnen ließe, wie die aufgelaufenen Verluste (z.B. lt. Bilanz bis 30.06.08 und darüber hinaus) und damit wohl auch Schulden abgebaut werden sollen.

    Unterhaltsam war’s, gehaltvoll war’s nicht.

    Aber Frau H, Sie schauen sich wahrscheinlich auch gern die mittäglichen Gerichtspossen im Fernsehen an. Der Unterschied dabei ist nur, dass dort die Beteiligten die Konsequenzen ihrer Handlungen tragen müssen.

     
  4. 14. stefank.

    @frauH

    Hochachtung vor DS, dass er sich nicht getraut hat der Antrag auf Entlastung zu stellen. Die hätte er meines Erachtens auch nicht bekommen wenn ich die Vielzahl der negativen Meinungen von Vereinsmitgliedern richtig werte.

    Ich wusste garnicht, dass die 500 Kinder in den Jugendmannschaften ein neues Stadion brauchen. Und seit wann wird Karate und Tennis im neuen Fussballstadion betrieben. Dann sollten wir Materborn, Kellen und Rindern auch noch ein Stadion bauen, weil dort ähnlich viele Mitglieder sind.

    Ich verstehe ja die Begierlichkeiten, aber wenn man Profifussball spielen möchte dann sollte man es auch dauerhaft selber finanzieren können. Da muss man deutlich unterscheiden und das auch organisatorisch so trennen.

    Btte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen den FC Kleve und freue mich über jedes schöne Spiel dort, aber bitte nicht diese Führungsmethoden. Und eine Steuerfahndung können Sie ja auch nicht ernsthaft als positives Signal bewerten.

     
  5. 13. frau H

    Tja Herr stefank., da ist die Versammlung wohl besser gelaufen, als Sie es sich gewünscht haben. Der Vortrag des Vorsitzenden wurde mit Beifall begleitet. Ebenso die richtige Entscheidung, sich als Vorstand nicht entlasten zu lassen, sondern erst die Arbeit zu erledigen. Als Mitglied war ich anwesend und ebfalls sehr gespannt, wie viele der Anwesenden, und zum Schluss sehr erfreut zu erfahren, daß der Verein von Leuten geführt wird, die mit Herz und Verstand dabei sind, was man in der Vergangenheit nicht immer behaupten konnte ( Luerweg ). Von falsch investierten Steuergeldern kann man, wenn man sich das Stadion mal anschaut, wohl nun wirklich nicht sprechen. Die Geldern werden ja nun einmal ausschließlich dafür verwendet. Auch verstehe ich die “Neuen” im Vorstand als äußerst positive Verstärkung und glaube, daß nun ein besserer Weg eingeschlagen wird. Von Augenwischerei zu sprechen finde ich schon gewagt, da diese Aufstellungen auch dem DFB vorliegen und dieser wohl am besten bewerten kann, was möglich ist, und was nicht. Aber wie ich schon geschrieben haben, werden die, die einfach nicht wollen, das es mit dem F.C. weitergeht nicht aussterben, was aber auch normal ist. Aber ich denke auch, daß diese, (ich schüttel solange den Kopf, bis ein Haar in der Suppe liegt um mich zu besschweren) nie aussterben. Auch sollte man nicht vergessen, daß dort 500 Kinder Ihre Freizeit im Fussbal, ca. 80 beim Karate, 60 beim tennis, diverse Rentner beim Seniorenturnen usw. verbringen. Eben gerade in solchen schwierigen Zeiten wären solche, wie ich meine positiven Signale einer Stadt in Deutschland, eine tolle Werbung für Kleve.

    Auf geht es, last uns nicht immer alles so lange drehen bis uns, oder ES schlecht wird. Diese Stadt bewegt gerade so viel, so viel mehr als andere Städte, daß kann sich langfristig nur positiv wiederspiegeln, bzw. spiegelt sich ja z.T. jetzt schon.

     
  6. 12. ralf.daute

    dem schließe ich mich jetzt einfach mal ganz unspektakulär an…

     
  7. 11. killerplautze

    Ein dickes Kompliment an Stephan Wappner und Ingmar Kreienbrink von der NRZ, welche aktuell aus dem Zenrum des Wahns…, pardon von der Hauptversammlung des 1.FC per Live-Ticker berichten. 🙂 🙂 🙂

     
  8. 10. Der Laie

    wie heißt der Trikot Sponsor des Karlsruher SC ?
    auf der Homepage nachgesehen, richtig EnBw, und interessiert das am Niederrhein eigentlich jemanden wirklich? nein das sind
    zulässige steuerlich absetzbare Werbeaufwendungen, ohne Namensnennung wären es reine Zuwendungen an den Verein und damit voll zu versteuernde Gewinn entnahmen.
    Was Klever Geschäftsleute mit ihrem erwirtschafteten Geld
    unternehmen ist deren freie Entscheidung, wenn aber ohne ersichtlichen Nutzen Sparkasse und Volksbank einen Verein überproportional unterstützen,damit ein paar Vereinsmitglieder ihr Ego befriedigen können, dann sei bei einer Sparkasse wo Stadt und Kreis bzw. deren Bürger die Sicherheiten als Gesellschafter erbringen müssen,die Frage erlaubt,
    warum gehtWerbung nicht auch anders?
    Günstigere Bearbeitungsgebühren, höhere Zinsen für Spareinlagen, keine Kosten für die Führung der Giro Konten etc.

    Nur zum Verständnis, ich habe nichts gegen den 1.FC Kleve,aber wenn ich über erhöhte Gas- und Wasserpreise des Monopolisten Stadtwerke das Hobby einiger weniger mitbezahlen soll, dann
    würde ich das ersparte Geld lieber meinen Enkelkinder zu kommen lassen, denn da ist mir der Dank strahlender Kinderaugen gewiß.

     
  9. 9. L.Seerden

    @stefank.

    Aktuell: KHS (ex Kisters) kündigt Kurzarbeit für 100 Mitarbeiter an, Auftragseinruch in 04/09 30%.

    > http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/kleve/2009/4/22/news-117670241/detail.html

    Ich denke auch, dass wir andere Probleme haben als das Sponsern eines Fussballvereins oder ein nutzloses, aber teures Werkstattverfahren, dessen Ergebnis für den Rat trotz der Beuteuerungen des Herrn Brauer ohnehin nicht bindend ist.

     
  10. 8. stefank.

    @frau H

    Schon mal vorab die Info zur Ergänzungsfrage:

    http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE53L05O20090422

    Für 2009 werden schon Mindereinnahmen von 20-25 Milliarden erwartet, die in den kommende Jahren steigen werden. In den kommenden 5 Jahren sollen es dann insgesamt 200 Milliarden weniger sein. Hinzu kommen durch zunehmende Arbeitslosenzahlen steigende Sozialkosten für die öffentliche Hand.

    Die Kommunen müssen jetzt ganz genau hinschauen wo sie das knapper werdende Geld am sinnvollsten verwenden. Den FC Kleve mit seiner Profiabteilung zu sponsern, halte ich für das vollkommen falsche Signal. Da helfen auch Versprechungen nichts in Zukunft mehr Spieler aus den eigenen Reihen aufzubauen. In der Regionalliga kann ein Verein nur mit Profis bestehen und die wollen auch das entsprechende Salär dafür beziehen. Selbst wenn diese aus den eigenen Reihen aufgebaut wurden, wollen sie ein liga-übliches Salär.

    Das ist jetzt reine Augenwischerei mit dem Ziel die Zahlung von der Stadt Kleve zu “erzwingen”. Diese Methode scheint aber leider beim FC Kleve üblich zu sein wie die diverse Brandbriefe und morgendlichen Termine vor Ratssitzungen beweisen. Ich frage mich wie die große Mitgliederschar dieser beiden fusionierten Traditionsvereine solche Methoden noch gutheißen kann und voraussichtlich am heutigen Tag den Vorstand entlasten wird.

     
  11. 7. ralf.daute

    @stefank. Es werden die 30 neuesten Kommentare angezeigt; diese werden auf die jeweiligen Geschichten verteilt.

     
  12. 6. stefank.

    @ralf.daute

    Mal eine Frage zur Sortierung im kleveblog.

    Nach welcher Ordnung werden die Beiträge/Themen in der Spalte NEUE KOMMENTAR sortiert.

    z.B. steht derzeit das Thema Rathaus mit 10 Beiträgen ganz oben an, obwohl schon der 4 oder 5 Beitrag zu diesem Thema älter ist als die beiden Beiträge zu Ryanairger.

    Ich fände es besser wenn immer die aktuellen Beiträge oben ständen. Dadurch können natürlich Themen untergehen wenn wieder nur ein Thema diskutiert wird, kommt aber selten vor.

     
  13. 5. killerplautze

    @Messerjocke

    Passend für alle Sport-Photographen hierzu auch diese Meldung:

    > http://www.heise.de/newsticker/Hannover-Messe-Goettinger-Physiker-fotografieren-Elementarteilchen–/meldung/136603

     
  14. 4. stefank.

    @frau H

    Gegenfrage:
    Sind Sie der Meinung, dass die Stadt Kleve jetzt den Zuschuss von 1,3 Millionen € an den Verein zahlen soll ?

    Ergänzungsfrage:
    Wenn ja, kennen sie die neusten Steuerschätzungen für Bund, Länder und Gemeinden ?

     
  15. 3. Messerjocke

    Der neue FC Radosophie ist da !

    http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-radosophie-2001-ID1208433177822.xml

     
  16. 2. UDS

    “wenn wir uns nicht verrechnet haben”

     
  17. 1. frau H

    Ich hoffe man ist nicht zu sehr enttäuscht, daß sich Licht am Ende des Tunnels abzeichnet und es nun vielleicht begauf gehen kann?????? Wer sich jetzt hier negativ äußert, will wohl nicht, daß es mit dem F.C. positiv weitergeht!? Ich würde mich sehr freuen, wenn es jetzt endlich vorwärts geht und dabei sehe ich den sportlichen Erfolg noch als zweitrangig. Krisen haben wir im Umfeld genügend, bzw. zu viele, somit lasst uns über positive Meldungen freuen.