Der übliche Ryanairger

rd | 23. April 2009, 09:04 | 26 Kommentare

Da knabbert ein Gericht im Sinne des Lärmschutzes ein wenig an den Betriebszeiten des Flughafens Weeze, und schon poltert die berüchtigte Fluggesellschaft aus Irland los: “Nach Gerichtsentscheid über Betriebszeiten: Ryanair erwägt Aufgabe von Düsseldorf (Weeze)” war die schöne Pressemitteilung überschrieben, und drin stand die folgende “konkretisierte und ergänzte” Botschaft:

Ab heute wird Ryanair für alle hiervon betroffenen Flüge keine Buchungen mehr von/nach Düsseldorf-Weeze* für Reisen nach dem 2. Mai 2009 annehmen. Für den Fall, dass die Entscheidung, den Flughafen in den Betriebszeiten derart einzuschränken, nicht bis zum 29. April 2009 überdacht wird, werden wir einen Plan zum Rückzug von unserer Basis in Düsseldorf-Weeze* kommunizieren, da es unter diesen Bedingungen unmöglich wird, unseren Flugplan weiterhin so anbieten zu können.

Selbst wenn das alles nur der übliche Theaterdonner aus Dublin ist, mal ehrlich, möchte man mit solchen Heinis Geschäfte machen? (Ich jedenfalls nicht. Aber der Kreis Kleve hat ja keine andere Wahl.) Vorschlag zum weiteren Vorgehen: Die Volkshochschule Kleve bietet dem Chef dieser “Fluggesellschaft” die Teilnahme am Kurs “Staatsbürgerkunde für Ausländer” an.

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  1. 26. Der Laie

    @ Killerplautze
    und wenn unsere niederländischen Freunde aus der Provinz Limburg einen neuen Frachtflughafen mit Nachtflugerlaubnis brauchen, wird der Klever Landrat schon vor der Türe stehen und laut rufen: “Kein Problem, wir haben ja einen Finanzminister, einen Staatssekretär und einen Generalsekretär, die lösen das…”

     
  2. 25. killerplautze@home

    @Hausen See

    Das Traurige daran ist, dass Ryanair diese Nummer wieder und wieder durchzieht. In Hahn waren es die Landegebühren, in Weeze die Slot-Zeiten, andere Orte, die nicht spuren werden einfach nicht mehr angeflogen.

    Es wäre eine gute und für den Bürger auch nachvollziehbare Gelegenheit gewesen, dem Team um Leary einmal zu zeigen, dass nicht jeder nach deren Pfeife tanzt.

    So hat man aber ganz schnell den Schwanz eingezogen und wird den irischen Herrschaften sowie den Mitbewerbern in Zukunft immer neue und auch teure Zugeständnisse zu Lasten der Allgemeinheit machen müssen.

    Der Besitzer dieses Flughafens kann übrigens sein Grinsen überhaupt nicht mehr abstellen.

     
  3. 24. Hausen See

    @killerplautze
    das war doch vorher schon klar – oder??
    Welch ein Armutszeugnis der Politik. Kein Rückrat. Erpressbare Bananenrepublick!!! Der CDU Clan lässt grüßen.

     
  4. 23. killerplautze

    Na also da hat Ryanair das Spiel 1000:0 in der regulären Spielzeit gewonnen, denn es gibt seit heute eine neue Betriebsgenehmigung:

    > http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/BezRegDdorf/hierarchie/pressemitteilungen/newsarchiv/2009/05Mai/068_2009.php

    Und was lernen wir daraus? Zu einer netten kleinen Erpressung gehören immer Zwei…..

     
  5. 22. rainer

    hallo, dat erinnert mich an “Permanent Vacation” von Jim Jarmusch

     
  6. 21. Der Laie

    Wann ist eigentlich der Tatbestand der Rechtsbeugung erfüllt.?
    Wenn Gewerbebetriebe sich an die Schallrichtlinien der Technischen Anleitung Lärm (TA Lärm) halten müssen, dann doch wohl auch eine Fluglinie bei der es auch um private Profit Interessen geht und nichtum Allgemeinwohl.
    Nach der TA Lärm gilt in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr ein verminderter zulässiger Geräuschpegel am Auflageort.
    Die Gewerbeaufsicht verbietet z.B.die Warenanlieferung vor 6.00Uhr per Silo Fahrzeug, da die Silobefüllung die Nacht Grenzwerte übersteigen, ohne Ausnahme.
    Termindruck lässtdie Polizei bei mir als Otto Normalbürger als
    Argument für zu schnelles fahren nicht gelten, da heißt es nur früher aufstehen, früher los fahren, dann kann man sich auch an
    geltende Gesetze halten.
    Wenn das alles von der Bezirksregierung per Ausnahme umgangen wird, damit ein paar Touristen ihren Kegelausflug am
    Ballermann billiger verbringen können, dann dürften die Klagen der Fluglinien die in Düsseldorf starten und landen schon absehbar sein.

     
  7. 20. Meiner Einer

    @ Ralf Daute:

    Es war doch schon vorher abzusehen, dass es zu einer Grundsatzdiskussion kommen würde. Dafür ist das Thema Airport zu polarisierend.

    Zum Thema Umgangsformen kann ich nur sagen, dass das überhebliche Getue von Ryanair mir ziemlich stinkt. Andersherum aber auch die aufgesetzte Überraschung der Flughafengegner, dass das Urteil zustande gekommen ist. Als nächstes werden die behaupten, sie hätten das Alles nicht gewollt.

    Die Anwohner rund um´s Klever Krankenhauses sollten gegen Notarztfahrten auch mal Klage erheben. Viel zu laut. Und dann das blaue Licht… Unerträglich.

    @ Willi Heuvens:

    Politiker ohne Sachverstand finden sich auch problemlos bei den Grünen, den Gelben und den Rosaroten.

    Sie / Wir sollten uns lieber fragen, warum ex- und aktuelle Knöllchenschreiber, Leerer, kurzfristig entlassene Verwaltungsleiter, KiesabbaugebieteBauernsollenverkaufenanwerber soweit im politischen Machtgefüge oben stehen können.

    Weil der gut rechnende Selbständige, egal ob Handwerker oder Kaufmann, lieber seinen Laden weiter betreibt als sich mit so manchem Vollpfosten rumzuschlagen. Oder soll der Schreiner / Maurer / Kaufmann seinen Laden fünf Jahre dicht machen, um Bürgermeister zu sein. Und was kommt danach?

    Im übrigen weise ich nur informativ darauf hin, dass einem politisch engagierten Selbständigen gerade sein (mittlerweile geschlossener) Gewerbebetrieb durch die Bank, die den Weg frei macht, versteigert wird. Es ist nicht alles Gold was glänzt ( 3 Euro für´s Phrasenschwein).

     
  8. 19. ralf.daute

    Mir ging es in diesem Beitrag eigentlich weniger um pro oder contra Flughafen, sondern um pro oder contra Umgangsformen. Da bin ich entschieden für pro. (Dass ich andererseits an der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells zweifle, steht auf einem anderen Blatt. Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen, das hat aber noch keiner versucht.)

     
  9. 18. ProFlughafen

    ich finde man sollte dem Flughafen etwas mehr Zeit geben sich zu entwickeln und nicht immer nur auf ihn einschlagen, ganz abgesehen von den Arbeitsplätzen die dort schon geschaffen wurden.
    Ich wohne in der mittelbaren Nachbarschaft zum Flughafen in Kevelaer und mich stört der “Fluglärm” nicht(wie übrigens viele andere auch stellte Antenne fest). Die Bahnlinie Krefeld-Kleve wird ja auch nicht stillgelegt und diese ist je nach Zugmodell sehr laut.

     
  10. 17. Willi Heuvens

    @ Meiner Einer

    Nicht auf die CDU sondern auf Politiker ohne Sachverstand und wirtschaftlich-finanziellem Wissen, die gibts in beiden Altparteien in großer Zahl.

     
  11. 16. Meiner Einer

    @ Willi Heuvens

    Es war natürlich klar, dass Sie jetzt wieder auf die CDU einprügeln. Aber alle anderen Parteien sind nicht besser. Als vor wenigen Wochen die Prognose abgegeben wurde, dass der Airport dieses Jahr schwarze Zahlen schreibt, da haben es ja alle Parteien gewußt, dass Weeze ein Erfolg wird.

    Das selbstherrliche Verhalten von Ryanair ist sicherlich auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Flughafenverwaltung die Irren jahrelang hofiert hat, anstatt auf weitere Airlines zu setzen. Wenn man Weeze mit Münster/Osnabrück vergleicht, so kann man feststellen, dass dort bei ähnlichem Passagieraufkommen deutlich mehr Airlines fliegen. Wenn ich aber nur einen großen Kunden habe, der abzuspringen droht, dann ist das brandgefährlich.

    Viel schlimmer finde ich, dass hier auf Kosten der Arbeitsplätze und damit der Existenz der Mitarbeiter Druck und Angst verbreitet wird. Viele sind froh, hier einen Job gefunden zu haben, ebenso die Arbeitsplätze in der Peripherie. Und das soll vernichtet werden, weil ein Anwohner sich gestört fühlt.

    Ich wohne in Bedburg-Hau / Hau und kann auch oft die Flieger sehen und hören. Ja und? Der japanische Kleinwagen mit riesiger Musikanlage unseres spätpubertierenden Nachbarn geht mir mehr auf den Zeiger.

    Nach Malle fliegen und die Plautze in die Sonne halten wollen wir alle gerne. Und das am Besten ohne weite Anfahrt und schön billig. Aber den Flughafen in der Nähe will keiner haben. Und keinen Lärm. Und keine Autos der Fluggäste. Und, und, und… Typisch Deutsch.

    Als ich mit meiner Familie im Sommer 08 auf Malle war, gab es dort an einem Tag 793!!! Flugbewegungen. Ob irgendeinen Touri die Mallorquiner interessiert haben, die in der Nähe wohnen?

    Fakt ist, dass umgehend etwas getan werden muß, um den Flughafen zu halten. Ob mit oder ohne Ryanair. Der Kreis kleve ist infrastrukturell nicht gut aufgestellt. Wenn der Flughafen dicht macht, haben wir noch mehr Probleme.

    Aber eins muss allen klar sein: ERPRESSEN lassen wir uns nicht. Wir können froh sein, in einer Demokratie mit Gewaltenteilung zu leben. Chinesische oder koreanische Verhältnisse brauchen wir eher nicht.

     
  12. 15. Bernd Derksen

    @Willi Heuvens
    Die SPD hat die massive Subventionierung des Flughafens und des dortigen Umfelds stets so gut wie bedingungslos unterstützt.
    Die FDP nehme ich im Kreis nicht sonderlich ernst. Die gehen schon mal bei Abstimmungen vor die Tür, damit sie sich nicht für Ja, Nein oder Enthaltung entscheiden müssen…

    Natürlich kann ich die Motive der Politik nachvollziehen. Viele hiesige Unternehmen reduzierten ihre Mitarbeiterzahl. Da sah man sich in der Verantwortung einen Anstoß für die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu geben. Dazu ist nun mal auch Geld einzusetzen. Da ein Rückzieher das Scheitern offenbart hätte und Fragen nach dem Nutzen der verschleuderten Steuergelder provozieren würde, konnte und kann man nur immer weiter machen. (Und es könnte und kann ja auch gutgehen.) Auch der massive Druck auf die Gerichte hört für das Selbstverständnis der Akteure dazu.

    Ich selbst war vor Jahren bei einer Urteilsverkündung im Verfassungsgerichtshof in Münster (Abschaffung kommunale 5-%-Hürde). Schon vor der Urteilsverkündung sagte mir der letztlich hinter der Klage stehende Bekannte, dass ein Hauptgrund für die erwartbare Niederlage des Landes NRW das selbstgewisse und Fragen nicht ernstnehmende Auftreten der Politiker sei (vor allem des damaligen Landtagspräsidenten der SPD).

    Ich deute den neuesten Beschluss auch als Ausdruck, dass man sich die Unabhängigkeit nicht verbieten lassen will.

    Am meisten erschreckt mich ohnehin die von allen Seiten zum Ausdruck gebrachte Verachtung für die Unabhängigkeit der Justiz. Da schimpfen Unternehmen, Behörden, Politik und Medien wieder mal einvernehmlich, dass es noch eine unabhängige 3. Gewalt gibt. Konkret fordern alle letztlich die Abschaffung einer Grundlage der modernen Demokratie. Dass der “irre Ire” (stern über den Ryanair-Chef) das macht, wundert nicht. Dass aber die anderen den Rechtsstaat abschaffen wollen, erschüttert mich.

    Auch ein NRZ-Kommentar wie “Standortnachteil Justiz” strebt dem Vorbild einer Diktatur wie China nach. (Im Sommer will ich mir ja Nordkorea ansehen, vielleicht kann ich da noch ein paar Ideen für Kleve mitbringen … 😉 )

     
  13. 14. L.Seerden

    @ralf.daute

    Ja. das weißt Du doch.

    Ok, dann drücke ich den imaginären Reset-Button am Ziehungsgerät und……….

    Hans van der Lande

     
  14. 13. ralf.daute

    @L.Seerden Ist der nicht tot?

     
  15. 12. Willi Heuvens

    @ Bernd Derksen

    Ich habe ähnlich wie du argumentiert, vor Jahren in den Zeitungen. Früher oder später wird der Flughafen dicht machen.
    Laßt uns aber gerecht bleiben: die Verantwortlichen wußten nicht besser, wo sollten sie es gelernt haben? Es war schon immer eine positive Seite der Kreis Klever Christdemokraten, das Geld anderer zu verschleudern.

     
  16. 11. HanzFranz

    @ralf.daute: lol!

     
  17. 10. L.Seerden

    @ralf.daute

    Fasse doch bitte das Theater um den Flughafen einmal kurz und knackig tabellarisch zusammen. Damit die Leute endlich mal begreifen, was da bisher passiert und wie sich Kersting und Spreen sowie die gloriose CDU im Kreistag haben hereinlegen lassen.

    Einen Namen gebe ich vor:

    Jan Willem Endstra

     
  18. 9. Der Laie

    Ein erster Schritt um bei Ryanair mal deutsch für Anfänger einzuführen, wären doch mal Rechnungen über Start- und
    Landegebühren nach tatsächlichem Kostenaufwand und zwar Bundesweit, ob die Herren sich dann auf ihre grüne Insel komplett zurück ziehen, wage ich zu bezweifeln. Hat Deutschland es nötig sich von irischen Erpressern vorgeben zu lassen, wie deutsche Gesetze anzuwenden sind.
    Welche Strafen gibt es eigentlich für grobfahrlässige Veruntreuung von Steuergeldern, Steuerhinterziehung ist doch auch strafbar, so langsam kann man wirklich den Eindruck gewinnen warum eigentlich noch.
    Wenn keiner mehr Steuern zahlt,weil Leistung sich nicht mehr lohnt, schicken dann die Beamten ,Soldaten um den zehnten für den König, pardon für die Obrigkeit bzw. deren Pensionäre mit Waffengewalt einzutreiben?

     
  19. 8. ralf.daute

    @Eine Pendlerin Man kann z. B. für 20 Euro die Hotline anrufen, auf dass einem 10 Euro erstattet werden

     
  20. 7. Bernd Derksen

    Meine Prognose war stets, dass vermutlich früher oder später der Kreis sich für das Verschleudern des Geldes der Bürger wird rechtfertigen müssen und dies dann den Verantwortlichen (CDU,SPD,FDP) nicht nachvollziehbar gelingen kann.

    Die Hoffnung allein (“hätte doch auch gut gehen können”, “versuchen mussten wir doch was”) rechtfertigt nicht das eingangene Risiko. Mit diesen Summen hätten weitaus preiswerter und nachhaltiger Arbeitsplätze geschaffen werden können. (Mal abgesehen von den dort offenbar mit Wissen des Kreises untergebrachten, in den Niederlanden eingesetzten polnischen Schwarzarbeitern, usw.)

    Versteckte indirekte Subventionen für dubiose niederländische Investoren und eine in vielem unseriös agierende Fluggesellschaft sind sicher kein Ausdruck solider Kreis-Finanzpolitik.

    Unglaublich, welches Rechtsstaatverständnis die Ryanair-Vorstände da an den Tag legen …

    Kenner sagen seit Jahren, es sei nur eine Frage der Zeit bis das Gelände zum Kiesabbau genutzt wird.

     
  21. 6. Eine Pendlerin

    Lieber Herr Daute, ich hoffe Sie haben Recht mit “üblichen Theaterdonner”, denn ich habe schon einiges Geld für Flugreservierungen bei Ryanair (nach dem 2.5.) investiert. Was würde mit dem Geld geschehen – einfach weg? Halten Sie mich auf dem Laufenden…

     
  22. 5. Hausen See

    @Flughafenbefürworter
    Ich habe nichts gegen den Flughafen – im Gegenteil – aber der Lärm nach der festgesetzen Zeit muß nicht sein. Man sollte den Anwohnern die Nachtruhe zugestehen. Es gibt Tage da sagen wir sogar in Kleve – da geht wieder eine Maschine in die Luft – je nach Windrichtung kann man das morgens hören – in kleve.
    Und das Verhalten vom vermeintlichen !!! Billigflieger (das meine ich wörtlich billig…) auf diese Weise ein Gerichtsurteil zu beeinflussen ist eine bodenlose Unverschämtheit und paßt zum Image des Unternehmens (-nehmers).

     
  23. 4. Manuel

    “Denn sie wissen nicht was sie tun”…
    …nur vermutlich nicht so klassisch besetzt!

    Vielleicht wie in o.g. Filmtitel ein nicht aufhörender “Schrei nach Liebe” oder doch nur Langweile, Depression … allgemeiner Zorn gegen alles?! Nach dem Ende des Flughäfchens gäb es dann ja noch schallendes Kinderlachen, unsauber gemähte Rasenflächen, schief stehende Gartenzwerge und und und…

     
  24. 3. Flughafenbefürworter

    Ich kann RyanAir gut verstehen.
    Es gibt so viele Meckerziegen, Bedenkenträger und Psydogeschädigte. Es scheint schon ein Volkssport zu sein gegen Flughäfen anzugehen. Das kotzt mich an. Kein Wunder, dass man dann nix auf die Beine gestellt bekommt. Statt die Chancen zu sehen wird kräftig Schwarzgemalt. Das ist die Mentalität mit der man Investoren anzieht, die Arbeitsplätze schaffen könnten. Herzlichen Glückwunsch!

    Wenn man das vergleicht was früher durch den Militärflughafen für Lärm gemacht wurde, ist das doch heute Kindergeburtstag.

     
  25. 2. killerplautze

    Soso, der Vize-Trotzkopf bietet uns folgenden Satz an:

    Der Vizechef der Airline sagte, sollte das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster bis nächsten Mittwoch nicht aufgehoben werden, müsse die Airline ihre Basis wieder schließen.
    Quelle:wdr.de

    Die VHS Kleve sollte ihm ebenfalls eine Einladung schicken.

    Hierzu auch die internationale Presseschau
    Da schreibt die NRZ, Zitat:

    “Flughafenchef geschockt über den engen Zeitrahmen

    Flughafenchef Ludger van Bebber zeigte sich vor allem über den engen Zeitrahmen geschockt, zehn Tage lässt ihm das Gericht, den Flugplan anzupassen. Die Entscheidung von Ryanair wollte er nicht kritisieren und zur Zukunft des Flughafens wollte er sich nicht äußern. …..

    „Nicht nachvollziehbar” sei der OVG-Eilbeschluss, reagierte Landrat Wolfgang Spreen auf die Nachricht. Das Ergebnis dürfe keinen Bestand haben, fügte er hinzu. „Alles andere wäre für die ganze Region katastrophal.” Immerhin gehe es bereits jetzt schon um 1000 Arbeitsplätze und positive Aussichten auf viele weitere. Diese Entwicklung dürfe auf keinen Fall gefährdet werden.

    Das Neue Deutschland schreibt:

    “Am Airport Weeze reagierte Geschäftsführer Ludger van Bebber überraschend gelassen. “Ich bin guter Dinge, dass wir einen Lösungsweg finden, der die nötige Basis gibt, um den Betrieb zu sichern.” Wie dieser aussehen soll, sagte er nicht……
    Als Wirtschaftsunternehmen ist man dann doch erstaunt, wie in unseren Betrieb eingegriffen wird.”

    Landrat Wolfgang Spreen sprach von einer “Katastrophe” und hofft, dass die Bezirksregierung mit einer “entsprechend nachgebesserten Genehmigung die Grundlagen für die weitere Entwicklung des Airports” schafft.

    AntenneNiederrhein meldet hierzu Folgendes:

    Weeze: Ryanair-Rückzug wäre existenzielle Bedrohung für den Flughafen

    Ein Rückzug von Ryanair würde den Airport Weeze existenziell gefährden. Das sagte uns Airport-Geschäftsführer Ludger van Bebber im Antenne Niederrhein Interview. Wie berichtet will die irische Fluggesellschaft Ryanair ihren Standort auf dem Airport Weeze unter Umständen aufgeben. Hintergrund ist die gestrige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Münster, das die Betriebszeiten weiter eingegrenzt hat. Unter diesen Bedingungen sei es unmöglich, den bisherigen Flugplan weiterhin anbieten zu können, so Ryanair. Ein Flughafen lebt von Flugbewegungen und Ryanair ist der größte Partner, so van Bebber.

    Na ja, die Matadoren Spreen und van Bebber dürften in den nächsten Tagen einen erheblichen Bedarf an so was haben:

    > http://www.ontex.be/products/shapedpads.gif

     
  26. 1. Hausen See

    Das war doch zu erwarten. Jetzt wollen wir einmal abwarten in welcher Form der Kreis jetzt den “Schwanz einziehen wird”. Er sitzt ja kräftig mit im Boot – mit unseren EURO`s. Auf die Zugeständnisse bin ich gespannt.