Wunder dauern etwas länger…

rd | 10. Februar 2009, 18:01 | 5 Kommentare
Gekommen um zu bleiben

Trotzig fast ragt das weiße P auf blauem Grund für den “Bewohner Nr. 1” am Elefanten Oberstadt Centrum in den diesigen Himmel eines nasskalten Februarnachmittags, fast so, als wolle es der umgebenden Tristesse selbstbewusst entgegenschreien: “Und ich bleibe doch!”

Genau dies aber dürfte eigentlich nicht sein, denn das viel diskutierte Ende des privilegiertesten aller privilegierten Anwohnerparkplätze unserer schönen Stadt ist seit dem 4. Dezember 2008 beschlossene Sache (siehe hier), zumal der Betroffene sich anlässlich eines Ortstermins auch “sehr einsichtig” gezeigt habe.

Aber wie das manchmal so ist mit der Faktizität des Beharrenden (“Aussitzen”), wenn man nur lange genug wartet, ist’s auch eigentlich auch wieder egal. So sind nun 68 Tage seit der Ankündigung der Demontage verstrichen, ohne dass sich etwas bewegt hat. Aber mit dem Winterdienst war ja auch viel zu tun…

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  1. 5. Hausen See

    Erwähnt doch bitte den Namen Jochen Koenen hier nicht. Das ist der von dem man alles schriftlich braucht im Gegensatz zu B.Z. kann man sich auf J.K. Wort nicht verlassen.

     
  2. 4. speedy

    ….. was hat das zu bedeuten ?
    Ist mom jetzt weg aus Kleve und für immer in der Schweiz ?
    Was wird denn aus dem FC, den schönen Baugrundstücken, den roten Baggern.
    Kommt UK jetzt wieder ??
    Oder wird Jochen Koenen gar Bürgermeister ?

    Hallo Kleve, es geht auch ohne …. yes, we can

     
  3. 3. DerLaie

    für Klever Verhältnisse doch super schnell, in der Regel werden doch mindestens 9 Monate gebraucht, wenn hier am nördlichen Niederrhein etwas Hand und Fuß haben soll.

    Übrigens Burger King ist schon fast fertig, aber kein Wunder, da kommen Bauherr und Bauunternehmer ja auch nicht aus Kleve.

     
  4. 2. ralf.daute

    Der guten Ordnung halber sei auch das vermeldet: Das Schild ist weg! (Statt dessen ein “absolutes Halteverbot”.)

     
  5. 1. mimmidriver

    Der Bewohner (nicht aus Big Brother) mit Parkausweis Nr. 1 rettet – zumindest vorläufig -den FC während die Stadt lieber mit hunderten arbeitslosen Architekten- Workshoppern evtl. mit einer Tiefgarage im Grundwasser der Unterstadt untergehen will. Vorschlag: Schild vorm FC- Stadion aufstellen!