Winter-Wissen: Verhungern die Wildgänse jetzt?

180.000 Wildgänse flüchten nach Schätzungen der Naturschützer Jahr für Jahr vor der klirrenden Winterkälte in den Weiten des Ostens an den Niederrhein, um das milde, maritime Klima dieser Region zu genießen und Kraft zu tanken für den Rückflug im Frühjahr, wenn das Leben in der Heimat wieder erträglicher geworden sein wird. Und dann das! Derzeit sieht es für die Vögel am Niederrhein genauso aus wie im fernen Sibirien, alles weiß! Und weit und breit kein Futter, Gänseknödel sind noch nicht erfunden.

Was passiert nun mit dem fernreisenden Federvieh? Droht den Vögeln nun der Hungertod?

kleveblog fragte nach – und kann Entwarnung geben. Hier die Auskunft von Ulrike Waschau von der Nabu-Naturschutzstation Niederrhein: „Geringer Schneefall stellt für die Gänse zunächst erstmal kein Problem dar, so lange sie noch die Möglichkeit haben ihre pflanzliche Nahrung zu erreichen. Mit zunehmender Kälte weichen die Gänse aber vermehrt vom Grünland auf Äcker mit Wintergetreide aus. Bei hohen Schneelagen, wie derzeit der Fall, müssen die Gänse allerdings ihr Rastgebiet verlassen und fliegen weiter in schneefreie Gebiete.“

Wildgänse an der Emmericher Straße: „Schöne Bescherung! Da fliegt man extra aus Sibirien weg, und dann das!“

14 Kommentare

  1. Heute am Rhein, der ja nun im Fallen begriffen ist, waren jede Menge Rheinwiesen frei und diese dann mit Federvieh gut gefüllt…Da Hubert ja einen weiteren Fall des Pegels angekündigt hat, könnte sich da die Situation etwas entspannen.

     
  2. Schlimm genug wie Leiharbeiter leben, ob da geheizt ist frage ich mich bei aktuellen-12 Grad gerade auch. Noch mehr bei Wohnungslosigkeit. Aber was bitte haben Wildgänse jetzt mit Corona zu tun ? Ich habe begriffen Corona ist überall aber kann man manche Themen nicht davon frei halten? Hier ,zumindest, haben wir es ja in der Hand.

     
  3. @4

    Sorry, hatte den Kommentar falsch verstanden. Gänse haben mit Corona nix zu tun, sollte vielmehr allgemein heissen, dass die Gesundheit der(insbesondere nicht priviliegierten) Menschen wichtiger ist als die der Vögel.

     
  4. ☝🏽*Wildgänse rauschen durch die Nacht mit schrillem Schrei nach Norden-Unstäte Fahrt! Habt acht,habt acht ! Es ist
    ist glatt . 😳 * “Leicht abgewandelt” . 😁 🙄

     
  5. 9.Cg.)👋🏽 Danke (🎵aus WK I )gehörte noch zum Gesangs Repartoire meiner Bw Zeit.🤫 Würde heute ☝🏽 “Sterben in Kaiser Namen” 😳 bei den Medien wohl Stürme der Entrüstung entfachen. 😂..🍻

     
  6. @10. “(🎵 aus WK I)”… und dieses “Kulturgut” dann auch von der Waffen-SS europaweit verbreitet… s. a. “Chor der ehemaligen Soldaten der Waffen-SS” und die CD “Lieder, die wir einst sangen” – übrigens 2003 nochmal veröffentlicht…

     
  7. @12. Die Worte des Gedichtes mögen nicht kriegsverherrlichend sein, die Tatsache, dass es im Liedgut der SS auftaucht, verpasst dem Gedicht schon einen Beigeschmack… aber vielleicht muss es auch erst nochmal von Heino gesungen werden… 🙄

     
  8. Gesungen werden muss es aus meiner Sicht nicht, schon gar nicht mit Marschmusik unterlegt.

    Das Gedicht entsprach damals, im Ersten Weltkrieg, dem Zeitgeist des heroischen Soldatentums, des Untertans im Einsatz für das Vaterland/Kaiserreich, dem sich auch Walter Flex nicht entziehen konnte. Aber hier ist – bei allem Fatalismus – auch Melancholie zu erkennen, wie sie wohl die empfunden haben könnten, denen neben ihrem Soldatendasein noch eine völlig andere Identität (hier die des Dichters) beschieden war. Die damit verbundene Ambivalenz drückt sich aus meiner Sicht in dem Gedicht aus. Der melancholische Unterton als nicht völliges Einverstandensein mit der Aussicht auf den möglichen Tod … vielleicht.

     

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