Was Sie über Georg Kreß wissen müssen

rd | 03. März 2009, 03:17 | 4 Kommentare

Den Humor haben sie da oben am Bresserberg nicht verloren, und so scherzte Klaus Hilpert, Manager und für 44 Stunden auch Trainer des 1. FC Kleve, dass er in seiner Kurzzeitfunktion ungeschlagen sei. Da wird Georg Kreß, der ihm gestern nachmittag als Trainer nachfolgte, es deutlich schwerer haben. Georg wer?

Richtig, der Mann ist kein Hannes Bongartz und kein Klaus Berge. Franz Schubert würde vermutlich seine Schuhgröße kennen, aber den kann ja keiner mehr fragen. Aber hier für alle Unwissenden die wichtigsten Fakten über den neuen Chef am Bresserberg:

  • Alter: 46
  • Geburtsort: Bochum
  • Bisherige Trainerstationen: Wuppertaler SV (2003-2004, Regionalliga, 4.); SG Wattenscheid (2004-2006, Regionalliga), Preußen Münster (2006-2007 (April))
  • Bisherige Managerstation: Wuppertaler SV (November 2007 bis Mai 2008)
  • Was sagte er beim Amtsantritt als Manager in Wuppertal? “Ich würde gerne die nächsten zehn Jahren beim WSV arbeiten. Ich möchte hier Pflöcke einschlagen und zeigen, dass so etwas wie Konstanz im Fußball geht.”
  • Warum blieb er nicht? “Wuppertal schaffte mit dem Gespann Kreß/Frank nicht den Zweitliga-Aufstieg, sondern nur die Qualifikation für die dritte Liga.” (Westfälische Nachrichten)
  • Was sagt ein Ex-Wuppertaler Spieler: “Intern nennen wir Kreß nur den Magneten, weil er immer an Herrn Runge (WSV-Präsident) hängt. Der hat von Tuten und Blasen keine Ahnung und sagt immer nur schön Ja und Amen zu allem, was von oben kommt.” (Sven Lintjens, zitiert nach Reviersport, Kreß nannte die Vorwürfe “hanebüchen”)
  • Was war für Kreß wichtig, als er vor zwei Monaten als Trainer beim VfB Günnigfeld (Landesliga Westfalen 3) anheuerte: “Für mich war nur wichtig, dass ich zu jederzeit aus meinem Vertrag komme und bald während eines zweiwöchigen Praktikums bei einem Fernsehsender unter der Woche nicht beim Training sein muss.” (Quelle: Reviersport)
  • Hat er einen Namensvetter? Ja, der gleichnamige Georg Kress wirkt als Kunstmaler und Kunsttherapeut in München.
  • Wer zahlt? Mom wird’s schon regeln.


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4 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 4. laloba

    erinnert das nicht irgendwie an lothar matthäus, aber der war erfolgreicher, oder? na ja, und ein magnet wollte der auch nie sein…

     
  2. 3. ralf.daute

    Abwarten, heute um 20.45 Uhr wissen wir mehr. Aber es ist doch interessant (und auch schön) zu wissen, welche Wechselfälle das Leben für einen bereithalten kann, oder? Eben noch EdeKa bei einem Landesligisten, und nun wieder mitten im Geschäft…

     
  3. 2. speedy

    Vorschlag zur Finanzierung:
    Die Spieler müssen solange das Gehalt des Trainers bezahlen, bis der FC auf einem Nichtabstiegsplatz steht.
    Bei Klassenerhalt bekommen Sie ihr money vom Verein zurück.

     
  4. 1. Theo Waigel

    hauptsache schon vor dem ersten training einen negativen touch rein bringen oder was?