Warum will keiner die WDR-Villa kaufen?

Zu verkaufen

Gut vier Jahrzehnte war die Villa des Westdeutschen Rundfunks an der Hoffmannallee eines der journalistischen Gravitationszentren der Stadt, unvergessen die Jahre mit Hans-Peter Riel und seinem großstädtisch geprägten Blick auf die Geschehnisse in der Kleinstadt. So war es unter anderem die Aufgabe einer Sekretärin, die Enten, die sich im Gartenteich niedergelassen hatten, zu füttern. Ein eifriger Praktikant bekam zu hören, dass er zuviel arbeite. Das beeinträchtigte das eher kontemplative Verständnis, dass der damalige Büroleiter seinem Beruf entgegenbrachte. Viel Zeit der Anwesenheit in der Bürovilla ging damals auch dafür drauf, CDs mit den neuesten Hits zu brennen, die auf Wohnmobiltouren gehört wurden. Diese Zeiten sind lange vorbei, auch beim WDR hielt der Realismus Einzug.

„Das Haus ist zu groß geworden“, sagt Kazmierczak. Unter den neuen Verhältnissen „reichen auch ein paar Quadratmeter weniger“, so der Redakteur des Westdeutschen Rundfunks. Der Sender bezog ein Büro im Hoffmannkontor, einige Meter weiter nördlich, statt Hausnummer 91 nun die 55.

Das war Anfang 2025, also vor über einem Jahr. Mit der Vermarktung der Immobilie wurde das Kölner Maklerunternehmen Greif & Contzen beauftragt. Doch es tut sich nichts, offenbar will niemand die WDR-Villa kaufen. Eine Zeitlang war die Villa im Internet zu finden, für den stolzen (aber angesichts der Dimensionen des Gebäudes und des Grundstückes vielleicht auch angemessenen) Preis von 800.000 Euro. Mittlerweile ist das Angebot online nicht mehr zu finden. „Aus Diskretionsgründen präsentieren wir in unserer Immobiliensuche nur einen Auszug aus unserem umfangreichen Angebotsportfolio“, heißt es auf der Website. Das Banner des Maklers hängt allerdings noch am Zaun. Die Makler selbst wollen sich nicht dazu äußern.

Für die Klever Stadtgeschichte ist das Haus von besonderer Bedeutung. Es war ein der Wohnsitz des Klever NSDAP-Chefs Alwin Görlich. Die Initialen AG sind noch in der hölzernen Haustür sowie im stählernen Eingangstor zu finden.

Hier der kleveblog-Bericht über die Geschichte des Hauses und seines Bewohners: Die dunkle Nazi-Vergangenheit der WDR-Villa.



Deine Meinung zählt:

22 Kommentare

  1. 22

    Vom Täterhaus zum Lernort: Warum Kleve seine Geschichte an einer Adresse bündeln sollte

    Ein Portal aus dunklem Holz an der Hoffmannallee, zwei eingeschnitzte Initialen: „AG“. Wer in Kleve genauer hinschaut, stößt immer wieder auf solche stillen Spuren – ein Straßenzug, ein Aktenordner im Stadtarchiv, ein Grabstein, ein wiederentdecktes Bronzefragment. Die Geschichte des Nationalsozialismus in dieser Stadt ist nicht verschwunden. Sie liegt verstreut: in Archivakten, in ein paar Messingtafeln im Bürgersteig, in einer Museumssammlung, in Straßennamen, die man kennen muss, um sie zu verstehen. Was fehlt, ist ein Ort, an dem diese Fragmente zusammenfinden. Und ausgerechnet das Haus, das einem der mächtigsten Nationalsozialisten der Stadt gehörte, könnte genau dieser Ort werden.

    Eine Stadt im Umbruch: 1933
    Der Übergang von der Weimarer Republik zur NS-Diktatur vollzog sich in Kleve nicht schleichend, sondern schlagartig. Treibende Kraft war Alwin Görlich (1894–1965), Kohlenhändler von Beruf, NSDAP-Ortsgruppenleiter und Aufbauer des lokalen SA-Trupps. Im September 1931 zählte diese Truppe gerade einmal rund 25 Mann – ein derart kleiner, verschworener Kreis, dass jeder jeden kannte und Görlichs privates Wohnhaus zugleich als informelle Parteizentrale diente. Wer damals beitrat, tat dies in seinem unmittelbaren Umfeld, auf seinen direkten Befehl.

    1933 nutzte Görlich diese Machtbasis konsequent: Er organisierte den politischen Straßenkampf gegen SPD und KPD, setzte sich selbst als kommissarischen Bürgermeister an die Spitze der Stadtverwaltung und erpresste im November 1933 sogar eine Firma, die Geschäfte mit der Stadt anstrebte, um „Spenden“ für ein geplantes Kriegerehrenmal einzutreiben. Dass ihn seine eigenen Methoden schließlich das Amt kosteten – er wurde noch Ende 1933 als Bürgermeister abgesetzt –, änderte nichts daran, dass die von ihm angestoßenen Strukturen bestehen blieben.

    Die Stadtverwaltung selbst wurde in diesen Monaten gleichgeschaltet. Beamte wie der Stadtsekretär oder Angestellte des Arbeitsamts wie der Verwaltungsbeamte – beide, wie sich aus den Entnazifizierungsakten des Landesarchivs NRW ergibt – traten in Partei und SA ein, teils unter beruflichem Druck, teils aus Anpassung. Die eigene Aussage des Verwaltungsbeamten aus dem Dezember 1947 beschreibt, wie ihm der Leiter des Arbeitsamts nahelegte, wieder in die SA einzutreten, wolle er beruflich vorankommen. Nach dem Krieg stellten beide Männer ihre Mitgliedschaften in nahezu identischen Formulierungen als reinen Existenzerhalt dar – ein Muster, das in den Spruchkammerverfahren jener Jahre häufig zu finden ist und das den Namen Görlich in den Akten auffällig ausspart.

    Ein Denkmal, das nicht passte
    Mitten in diese Umbruchszeit fällt eine der bemerkenswertesten Episoden der Klever Kunstgeschichte. Der Bildhauer Ewald Mataré, später Professor an der Kunstakademie Düsseldorf und Lehrer von Joseph Beuys, war bereits vor 1933 von der Stadt mit einem Kriegerehrenmal beauftragt worden. Weil der Vertrag aus der Zeit vor der Machtübernahme stammte und Mataré erst 1937 offiziell zum „entarteten“ Künstler erklärt wurde, konnte er die Arbeit zunächst fortsetzen. Eine monumentale, viertürmige Kulisse aus Backstein entstand 1934 an der heutigen Ringstraße. Eine trutzige Anlage, in deren Zentrum Matarés Skulptur stand: kein heroischer Krieger, sondern ein liegender, sterbender Soldat.

    Genau das wurde dem Werk zum Verhängnis. Was die lokalen NS-Funktionäre als kraftvolles Propagandastück erwartet hatten, entpuppte sich als stilles Anklagebild gegen den Krieg. 1938 ließen die Nationalsozialisten die Figur zerschlagen und die Trümmer im Boden vergraben. Erst am 6. Januar 1977 stieß ein Baggerfahrer bei Bauarbeiten zufällig auf die Fragmente. Restauriert steht der „Tote Krieger“ heute an der Stiftskirche am Kleinen Markt – nur wenige hundert Meter von jenem Platz entfernt, an dem einst die pompösen NS-Kundgebungen stattfanden und der in Sichtachse zur Synagoge lag, die in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde.

    Der Kleine Markt: eine Nähe, die niemand sah
    Ein zeitgenössisches Foto aus dem Archiv Otto Weber, aufgenommen am Kleinen Markt, zeigt, wie konkret sich diese Geschichte im Stadtbild abspielte: Hausfassaden komplett mit Hakenkreuzfahnen verhängt, ein überbordendes Rednerpult mit Uniformierten, davor eine dichtgedrängte Menge und zahlreiche Jungen in Uniform. Solche Aufnahmen belegen, dass der Kleine Markt keine beliebige Kulisse war, sondern über Jahre hinweg die zentrale Bühne für Aufmärsche, Jugendkundgebungen und Propagandaveranstaltungen der NSDAP in Kleve bildete.

    Was in diesen Bildern fehlt, ist das, was nur der Stadtplan zeigt:

    Nur eine kurze Straße von diesem Ort der jubelnden Menge entfernt lag die Synagoge der jüdischen Gemeinde Kleves – in unmittelbarer Sichtachse zum Marktplatz.

    Wer 1935 oder 1937 am Kleinen Markt stand und die Fahnen, die Reden, die Aufmärsche miterlebte, konnte die Synagoge von dort aus sehen. Diese räumliche Nähe war kein Zufall der Stadtgeographie, sondern gelebter, sichtbarer Alltag: Kundgebung und Bedrohung lagen buchstäblich in einer Blickachse.

    In der Pogromnacht im November 1938 wurde diese Bedrohung zur Zerstörung. Auch der jüdische Friedhof an der heutigen Ernst-Goldschmidt-Straße, bereits im 17. Jahrhundert angelegt, wurde in der NS-Zeit verwüstet; von den ursprünglich weit mehr als hundert Grabsteinen blieben nach dem Krieg nicht alle erhalten. Parallel dazu veränderte sich auch das Leben der Kinder in der Stadt: Im Rahmen der Erweiterten Kinderlandverschickung wurden ab den frühen 1940er-Jahren Kinder – darunter auch aus der annektierten „Ostmark“ – zeitweise nach Kleve gebracht, während später, als der Niederrhein selbst zum Kriegsgebiet wurde, Kinder aus Kleve in vermeintlich sicherere Regionen evakuiert werden mussten. Beides, die Propagandakundgebungen am Kleinen Markt und die Verschickung von Kindern, gehörte zum selben durchorganisierten Alltag einer Diktatur, die private wie öffentliche Räume gleichermaßen durchdrang.

    Genau diese Verbindung – dass Jubel und Verfolgung, Fahnenmeer und Synagoge, Kinderfest und Deportation keine getrennten Kapitel, sondern gleichzeitige, benachbarte Realitäten waren – ist die Bewusstmachung, die bis heute fehlt.

    Man kann den Kleinen Markt besuchen, ohne zu wissen, dass man auf dem Boden einstiger Massenkundgebungen steht.

    Man kann an der Stiftskirche vorbeigehen, ohne die Sichtachse zur einstigen Synagoge nachzuvollziehen.

    Diese Lücke zwischen physischem Ort und historischem Wissen ist genau die Lücke, die ein zentrales Dokumentationszentrum schließen müsste – nicht durch abstrakte Tafeln, sondern durch Bilder wie das von Otto Weber, die zeigen, wie eng Propaganda und Verfolgung im Alltag tatsächlich beieinanderlagen.

    Der normale Alltag: Schule und Kino in der Unterstadt
    Was diese Geschichte so schwer fassbar macht, ist nicht nur das Spektakuläre – die Aufmärsche, die zerschlagenen Denkmäler, die Bombennächte. Es ist das Beiläufige. Weitere Aufnahmen aus Otto Webers Fotoarchiv zeigen, wie tief das NS-Symbol in die harmloseste Freizeitgestaltung der Klever einsickerte:

    Über dem Eingang des Kinos „Skala“ in der Unterstadt hängt ein Wimpelband aus lauter kleinen Hakenkreuzen, direkt unter der Reklame für den Militärfilm „Soldaten-Kameraden“ – beworben als „lustiger Militärfilm“. Ausgehängt sind Plakate für eine sonntägliche „Jugend-Vorstellung“. Ein Kinobesuch, ein Sonntagvormittag mit den Kindern, ein bisschen Unterhaltung – und über allem, wie selbstverständliche Dekoration, das Symbol der Diktatur.

    Eine weitere Aufnahme zeigt ein „Heil Hitler!“-Schild direkt neben einer Kirchentür, auf der ein Kreuz zu sehen ist: zwei Symbolwelten, Kirche und Partei, nebeneinander an derselben Fassade.

    Diese Bilder sind deshalb so aufschlussreich, weil sie zeigen, dass der Nationalsozialismus in Kleve nicht nur an Feiertagen und auf dem Marktplatz stattfand, sondern in der Struktur der ganz gewöhnlichen Woche:

    Kino, Kirche, Schule. Wer als Kind zur Jugendvorstellung ging oder als Erwachsener sonntags zur Messe, bewegte sich unter denselben Zeichen wie am Kundgebungstag. Genau diese Unauffälligkeit, diese Einbettung in Vergnügen und Ritual, machte Distanz oder gar Widerstand so schwer – man musste sich nicht politisch entscheiden, um im System zu leben, man lebte bereits darin, sobald man ins Kino ging.

    Ein Dokumentationszentrum, das diese Dimension zeigt, würde nicht nur die dramatischen Ereignisse erzählen, sondern gerade das Beiläufige – und damit den eigentlichen Mechanismus der Normalisierung, der bis heute am schwersten zu vermitteln ist.

    Eine Choreographie des Alltags
    Wie lückenlos diese Durchdringung war, zeigt ein Blick auf weitere Aufnahmen aus Otto Webers Archiv – Bilder, die zusammengenommen fast jeden Lebensbereich einer Kindheit und eines Erwachsenenlebens in Kleve abdecken:

    Die Schule. Ein Klassenzimmer, festlich mit Hakenkreuz-Wimpelketten geschmückt, davor eine Reihe von Honoratioren – darunter ein uniformierter Funktionär – vor den Augen der versammelten Schulkinder. Was wie eine gewöhnliche Schulfeier aussieht, war durchsetzt mit Parteiritualen, die für die Kinder zur Normalität wurden, bevor sie überhaupt eine andere Ordnung kennenlernen konnten.

    Das Ehrenmal. Die Einweihung an der Ringstraße 1934 selbst ist dokumentiert: eine riesige Menschenmenge füllt den treppenartigen Platz zwischen den Backsteintürmen, eine gewaltige Hakenkreuzfahne weht über der Szenerie. In einer weiteren Aufnahme liegt die noch verhüllte Skulptur – Matarés „Toter Krieger“ – unter einem schweren Tuch, auf dem symbolträchtig ein NSDAP-Emblem mit Adler und Hakenkreuzkranz drapiert ist, umringt von wartenden Uniformierten und Journalisten. Gegenüber, auf der anderen Seite des Platzes, drängt sich eine weitere Menschenmenge vor einem Gebäude, über dem eine einzelne Hakenkreuzfahne weht – vermutlich in Sichtweite des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, an dem wenig später die Bücherverbrennung stattfand. Zwei Orte, beide im selben Fahnenmeer.

    Die Straße. Eine mit Hakenkreuz- und Reichsfahnen geschmückte Innenstadtstraße zeigt einen Propagandaumzug mit Wagen, auf denen für eine Volksabstimmung geworben wird – vorbei an Geschäften, Passanten und normalem Straßenverkehr. Eine weitere Aufnahme dokumentiert einen Aufmarsch mit SA- und Fahnenträgern durch eine Wohnstraße, gesäumt von jubelnden, grüßenden Anwohnern, Kindern auf den Schultern der Erwachsenen, Fenstern voller Zuschauer.

    Der Bahnhof. Ein besonders stilles, aber eindringliches Bild zeigt eine Gruppe von Kindern mit Gepäck und angehefteten Namensschildern an einem Bahnsteig, darüber mehrere Hakenkreuzfahnen, daneben ein Uniformierter, der die Abreise begleitet – ein Moment, der sich in den Kontext der organisierten Kinderverschickungen jener Jahre einordnet.

    Der Wald. Und schließlich eine Formation von Parteiuniformierten in Reih und Glied im Wald, mit Hakenkreuzbinden am Arm – direkt daneben, mit orientierendem Blick zu den Männern hinaufschauend, ein kleiner ernsthafter Junge in Uniform.

    Diese Bilder gehören zusammengelesen. Weil sie das eigentliche Argument für einen zentralen Erinnerungsort liefern:

    Es ist nicht die einzelne Kundgebung, die erschreckt, sondern die Lückenlosigkeit. Schule, Trauerfeier, Straße, Bahnhof, Wald – kein Raum blieb frei von den Symbolen der Diktatur, kein Alter, keine Tageszeit, kein Anlass.

    Wer heute glaubt, Extremismus zeige sich immer klar erkennbar und laut, unterschätzt genau das, was diese Fotografien belegen: wie sehr er sich in das Beiläufige, Familiäre und scheinbar Harmlose einschreiben kann, bis er nicht mehr als Ausnahme, sondern als Umgebung wahrgenommen wird.

    Genau das macht diese Bilder zu einer Warnung, die weit über die Geschichte Kleves hinausreicht – und die an einem zentralen Ort gezeigt, erklärt und diskutiert werden müsste, gerade heute.

    Der Krieg erreicht Kleve
    Was ab 1944 über Kleve hereinbrach, war keine ferne Kriegsnachricht mehr, sondern die unmittelbare militärische Konsequenz der Jahre zuvor – und verdient eine ebenso konkrete Darstellung wie die Verwaltungsgeschichte und die Propagandabilder.

    Mit der alliierten Landung in der Normandie im Juni 1944 – der Operation Overlord – begann der rasche Vormarsch der Westalliierten durch Frankreich und Belgien, der die Front im Spätsommer unaufhaltsam an die deutsche Grenze heranrücken ließ. Im September 1944 folgte die Operation Market Garden, jener kühne, letztlich gescheiterte alliierte Versuch, über eine Kette von Brücken in den Niederlanden – berühmt geworden durch die verlustreichen Kämpfe um die Brücke von Arnheim, die „eine Brücke zu weit“ – rasch ins Ruhrgebiet vorzustoßen. Schon am Eröffnungstag dieser Operation, dem 17. September 1944, griffen alliierte Jagdbomber deutsche Stellungen in Kleve an; die Stadt lag fortan im unmittelbaren Aufmarschgebiet.

    Der eigentliche Wendepunkt kam am 7. Oktober 1944: Ein schwerer britischer Luftangriff legte die historische Innenstadt zu großen Teilen in Schutt und Asche, zerstörte den Bahnhof und das Schienennetz und traf mit einem abgeschossenen, brennenden Bomber, der in den Schwanenturm der Schwanenburg stürzte, auch das Wahrzeichen der Stadt direkt. Die große Stiftskirche wurde bis auf die Außenmauern zerstört.

    Den militärischen Schlusspunkt bildete die Operation Veritable – die Schlacht im Reichswald – vom 7. bis 22. Februar 1945. Die britische und kanadische 21. Heeresgruppe unter Feldmarschall Montgomery griff hier mit einer der materialintensivsten Offensiven der Westfront an, um das gesamte Gebiet zwischen Maas und Rhein von deutschen Truppen zu befreien; ihr stand die deutsche 1. Fallschirm-Armee unter General Alfred Schlemm entgegen. Unter extrem winterlichen, schlammigen Bedingungen entwickelte sich der Kampf im dichten Wald zu einem erbitterten Stellungs- und Nahkampf – Schützengräben, Minenfelder, festgefahrene Panzer, Soldaten, die sich Meter für Meter durch Unterholz und Trümmer kämpften. Über 10.000 Soldaten fielen auf beiden Seiten, dazu zahlreiche zivile Opfer. Direkt im Anschluss folgte, Ende Februar und Anfang März 1945, die Operation Blockbuster im Raum Goch, Uedem und am sogenannten Hochwald-Gap – eine der verlustreichsten Panzerschlachten, in die kanadische Verbände an der Westfront verwickelt wurden, ausgetragen in nassem, minenverseuchtem Gelände gegen Reste der deutschen 1. Fallschirm-Armee.

    Parallel dazu tobte in Kleve selbst der Häuserkampf: Da die Stadt durch die vorangegangenen Bombardements bereits eine Trümmerlandschaft war, mussten sich die alliierten Verbände Straße für Straße, Keller für Keller vorkämpfen, während deutsche Einheiten Ruinen und Straßensperren als letzte Verteidigungsstellungen nutzten – auch in den unmittelbar angrenzenden Ortschaften wie Rindern kam es zu harten Gefechten.

    Als die Kämpfe endeten, war von der historischen Innenstadt kaum mehr etwas übrig, und unzählige Menschen waren in einem sinnlosen ideologischen Kampf vernichtet worden.

    Zerstörung und Wiederaufbau
    Was folgte, ist bekannt und doch selten im Zusammenhang erzählt: die Bücherverbrennung 1933 auf dem Schulhof des heutigen Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, an dem auch der junge Joseph Beuys lernte und später erzählte, er habe ein Buch aus dem Feuer gerettet – und, wie geschildert, der militärische Untergang der Stadt zwischen Oktober 1944 und Februar 1945.

    An derselben Schule saß in jenen Jahren auch Karl Leisner (1915–1945), der später zeigte, wie unterschiedlich sich derselbe Ort, dieselbe Zeit auswirken konnte. Leisner, in der katholischen Jugendbewegung am Niederrhein aktiv und wegen seiner Kritik am Nationalsozialismus verfolgt, wurde im KZ Dachau inhaftiert und dort 1944, unter Lebensgefahr und heimlich, zum Priester geweiht. Er starb kurz nach der Befreiung des Lagers im August 1945 an den Folgen der Haft und wurde 1996 seliggesprochen. Sein Name steht damit für das Gegenbild zu Görlich, dem Stadtsekretär und all den Mitläufern der Stadtverwaltung: für den, der unter denselben Bedingungen den entgegengesetzten Weg ging. Auch diese Geschichte gehörte in ein Dokumentationszentrum – nicht als Trost, sondern als Beleg, dass Handlungsspielräume, so eng sie waren, tatsächlich existierten.

    Und dann, ab 1948, der Wiederaufbau: Dr. Heinz Will gründete die „Bauhütte Schwanenburg“ und trieb mit bürgerschaftlichem Engagement den Wiederaufbau des zerstörten Wahrzeichens voran, gegen alle Zweifel derer, die den Zeitpunkt für verfrüht hielten. Bereits 1950 konnte Richtfest gefeiert werden.

    Diese Geschichte ist in Kleve nicht unsichtbar. Das Museum Kurhaus Kleve bewahrt dank der Schenkung von Matarés Tochter Sonja die weltweit bedeutendste Sammlung seiner Werke. Rund 150 Stolpersteine erinnern im Stadtbild an verfolgte, deportierte und ermordete Menschen. Der jüdische Friedhof an der Ernst-Goldschmidt-Straße, mit 75 erhaltenen Grabsteinen aus den Jahren 1702 bis 1937, ist geschütztes Baudenkmal. Und mit Otto Webers Fotoband „Tausend ganz normale Jahre“ existiert sogar ein einzigartiges visuelles Zeugnis des alltäglichen, unspektakulären Faschismus in einer Kleinstadt wie Kleve – fernab der üblichen Propagandabilder oder Lagerdokumente.

    Was fehlt: ein Ort
    Was in dieser Aufzählung auffällt, ist zugleich ihr größtes Problem: Alles ist da – verteilt, man muss um diese verteilten Orte wissen. Wer sich der Geschichte Kleves annähern will, muss ins Museum, ins Stadtarchiv, zu den Stolpersteinen, zum Friedhof, zur Stiftskirche wandern und die Fäden selbst zusammenknüpfen.

    Ein zentraler, dauerhafter Ort, der diese Fäden bündelt – politisch, didaktisch, mahnend, mit einer klaren Brücke zur Gegenwart –, existiert nicht.

    Dabei liegt ein solcher Ort buchstäblich vor der Tür: die frühere Villa Alwin Görlichs an der Hoffmannallee, in deren Eingangstor bis heute seine Initialen eingeschnitzt sind. Nach dem Auszug des früheren Nutzers WDR steht das Gebäude ohne dauerhafte neue Bestimmung – und läuft damit Gefahr, in privater Hand zu verschwinden und dem kollektiven Gedächtnis der Stadt entzogen zu werden.

    Warum ausgerechnet dieses Haus
    Ein Dokumentationszentrum in einem neutralen Neubau wäre sinnvoll. Ein Dokumentationszentrum in genau jenem Haus, in dem einst die Fäden der lokalen NS-Herrschaft zusammenliefen, wäre etwas anderes: authentisch, konkret, unbequem im besten Sinne.

    Drei Gründe sprechen dafür:

    Erstens, die historische Authentizität. Görlich war kein anonymer Funktionär aus der Ferne. Er war der Mann, der die SA in Kleve aufbaute, der sich selbst zum Bürgermeister machte, der Firmen zur Finanzierung eines Denkmals erpresste, das er ideologisch missverstand. Sein Wohnhaus war ein realer Knotenpunkt lokaler Macht – kein Symbol, sondern ein Tatort im wörtlichen Sinn.

    Zweitens, die didaktische Kraft der Umkehrung. Ein Haus, das einst Machtzentrum der Verfolgung war, würde zum Ort der Aufklärung. Diese Umwidmung macht sichtbar, was abstrakte Geschichtsbücher selten leisten: dass der Nationalsozialismus kein fernes Monster war, sondern von Menschen in ganz normalen Häusern, Ämtern und Nachbarschaften organisiert wurde – von Stadtsekretären, Arbeitsamt-Angestellten, Kohlenhändlern.

    Drittens, die Brücke zur Gegenwart. Ein solches Zentrum müsste nicht bei der Aufzählung von Jahreszahlen stehenbleiben. Es könnte die Mechanismen zeigen, die überall funktionieren: wie sich Verwaltungen anpassen, wie Mitläufertum entsteht, wie schnell aus Nachbarschaft Distanz und aus Distanz Gleichgültigkeit wird – und wie sich dagegen Zivilcourage und wache Institutionen behaupten müssen.

    Eine ehrliche Einordnung
    Ein Vorschlag dieser Tragweite verdient auch die kritischen Fragen, die er selbst aufwirft – und drei davon sollten offen benannt werden, gerade weil sie die Idee am Ende stärker machen, nicht schwächer.

    Die Gefahr der falschen Mitte. Ein Dokumentationszentrum in Görlichs früherem Wohnhaus riskiert, den Täter unfreiwillig ins Zentrum der Erzählung zu rücken, statt die Verfolgten. Vorbildliche Beispiele – etwa das NS-Dokumentationszentrum München, das bewusst auf dem Gelände des ehemaligen „Braunen Hauses“, der früheren NSDAP-Parteizentrale, errichtet wurde – zeigen, wie das gelingen kann: Das Gebäude bzw. der Ort ist dort Anlass und Rahmen, nicht Thema. Im Zentrum stehen die Mechanismen der Verfolgung und vor allem die Geschichten der Betroffenen – der jüdischen Gemeinde, der Stolperstein-Namen, der politisch Verfolgten. Ein Klever Zentrum in der Görlich-Villa müsste diese Gewichtung von Anfang an bewusst so anlegen: das Haus als Gefäß, nicht als Hauptfigur. Sonst bekäme ausgerechnet der Mann, der Terror organisierte, posthum eine Aufmerksamkeit, die eigentlich denen gehört, die er verfolgte.

    Die Praxis. Eine Idee ist noch kein Projekt. Wem gehört das Gebäude nach dem Auszug des WDR heute, was würden Erwerb, Sanierung und dauerhafter Betrieb kosten, welcher Träger könnte das stemmen – eine Stiftung, das Land NRW, ein Bundesprogramm für Erinnerungskultur, die Stadt selbst in Kooperation mit den bereits aktiven Initiativen wie dem Haus der Begegnung – Beth HaMifgash e. V.? Das sind keine Einwände gegen die Idee, sondern die eigentliche Arbeit, die nach einem solchen Appell beginnen müsste. Der politische und finanzielle Weg dorthin wäre lang – das sollte niemand kleinreden, der die Idee ernst meint.

    Der Ton. Die eigentliche Überzeugungskraft dieses Vorschlags liegt nicht im Symbolwert der Villa, sondern in der Dichte der Fakten, die diesen Text tragen: die Aktenlage aus öffentlichen Entnazifizierungsunterlagen, die Nachbarschaftsverstrickungen zwischen Verwaltung und SA, die Fotografien von Otto Weber. Das Haus ist ein guter, sogar zwingender Schlusspunkt für diese Beweislage – aber es ersetzt sie nicht. Ein Zentrum, das auf reiner Symbolik ruht, würde schnell verblassen. Eines, das auf dieser Aktenlage und diesem Bildmaterial aufbaut, hätte Substanz für Generationen.

    Ein Appell
    Städte wie Kleve tragen ihre Geschichte oft in Fragmenten, weil die Aufarbeitung über Jahrzehnte von ehrenamtlichem Engagement, einzelnen Archivaren und lokalen Initiativen getragen wurde – nicht, weil es an Substanz fehlte, sondern weil ein großes, politisch getragenes Leitprojekt fehlte, das diese Substanz bündelt. Die dokumentierte Geschichte ist vorhanden: in den Entnazifizierungsakten des Landesarchivs NRW, in Otto Webers Fotografien, in der Mataré-Sammlung, in den Erinnerungen an die Zerstörung und den Wiederaufbau.

    Was fehlt, ist der Mut, aus dieser Substanz einen sichtbaren, dauerhaften Ort zu machen – und die Görlich-Villa an der Hoffmannallee wäre dafür kein zufälliger, sondern, bei aller berechtigten Vorsicht vor falscher Symbolik, der einzig richtige Standort in Kleve. Ein Haus der Geschichte und Demokratie an genau dieser Adresse würde mehr leisten als jede verstreute Einzelinitiative: Es würde zeigen, dass eine Stadt bereit ist, ihre dunkelste Vergangenheit nicht zu verstecken, sondern produktiv zu machen – als Mahnung, als Lehrstück, als Ort, an dem jede kommende Generation lernen kann, wie schnell aus einer funktionierenden Verwaltung, einem ideologisch besetzten Alltag und den normalen Menschen ein Werkzeug der Verfolgung und Tat wird, und was es braucht, damit das nicht wieder geschieht.

    Bildquellen: Otto Weber, Kleiner Markt; Kino Skala, Unterstadt Kleve; Schulfeier; Einweihung des Ehrenmals an der Ringstraße 1934; Aufmarsch und Straßenschmuck zur Volksabstimmung; Kinderverschickung am Bahnhof; Formation im Wald (Fotoarchiv Otto Weber, Kleve).

  2. 20

    Was den Preis angeht, wird das ja in der Regel von Angebot und Nachfrage geregelt und nicht zuletzt von der Frage, wie lange der Eigentümer warten kann. Würde sagen, der Eigentümer hat bei der Wartezeit noch Luft.

    In der Liste der „Denkmaleintragungen 2025 zur Vorlage BM3 /XII.“ ist die Villa so eingetragen:
    „Denkmalwert festgestellt, Eintragungsverfahren muss noch gestartet werden“

  3. 19

    Wenn sich keiner interessiert, scheint es zu teuer zu sein. Wie groß ist das Grundstück? Kann man das auch abreißen? Reicht ein Gedenkstein?

  4. 16

    @15

    Warum sollte die Stadt das tun? Die hat doch ohnehin sprichwörtlich schon alle Hände voll zu tun.

    Bürgerschaftliches Engagement wäre doch auch mal reizvoll. Wenngleich wir in den nächsten Jahren in Kleve einen Sponsoren-Kannibalismus erleben werden: LAGA gGmbH, Förderverein LAGA und WTM Stadt Kleve GmbH buhlen gleichzeitig um die Unterstützung aus der lokalen Wirtschaft.

  5. 15

    Vielleicht könnte die Stadt ja mal bei der NRW-Stiftung nachfragen, ob was möglich ist. „Museum für „neuere“ Stadtgeschichte“ vielleicht. So ab Industrialisierung. Ideale Lage. Um die „ältere“ Stadtgeschichte könnte sich ja die Schwanenburg kümmern.

  6. 14

    Das wäre doch eine interessante Alternative für den „Haus des Erinnerns und Gedenkens e.V.“ anstatt teuer auf dem Synangogenplatz zu bauen. Die Historie des Hauses ergäbe dann noch einen besonderen Aspekt.

  7. 11

    Dass sich derzeit kein Käufer für die geschichtsträchtige WDR-Villa an der Hoffmannallee findet, mag auf den ersten Blick an der Lage oder den Dimensionen oder den Sanierungskosten liegen. Doch es gibt ein faszinierendes Beispiel im direkten Umland, das zeigt, wie scheinbar hoffnungslose Fälle durch Visionen und Mut gerettet werden können: Im benachbarten Kalkar-Grieth kaufte Lutz Kühnen das Haus Haan, an dem in den vergangenen Jahrzehnten der Zahn der Zeit nicht nur genagt, sondern tiefe Bissspuren hinterlassen hat.

    Nahezu jeder andere Betrachter hätte bei diesem verfallenen Gebäude aus der Epoche des Neuen Bauens geurteilt, dass das Objekt nur noch ein Fall für die sprichwörtliche Abrissbirne ist. Doch statt den Verfall zu akzeptieren, übertrug Kühnen das Objekt in eine Stiftung. Seither wird es von Grund auf saniert und modernisiert – und zwar mit einer ausgesprochenen Liebe zum handwerklichen Detail und zur Historie des Hauses. Es macht einfach große Freude, die Aktivitäten und den schrittweisen Wiederaufbau dort zu beobachten. (https://haus-haan.de)

    Genau ein solches Schicksal sollte meines Erachtens auch der WDR-Villa an der Hoffmannallee zuteilwerden. Die Parallelen sind verblüffend: Beide Gebäude wurden fast zeitgleich – zu Beginn der 1930er Jahre – errichtet. Während das Haus Haan als seltener Solitär der Bauhaus-Moderne im ländlichen Raum glänzt, besticht die Klever Villa durch eine Architektur, die gespickt voller handwerklicher Feinheiten und ausdrucksstarker Texturen ist.

    Doch die Verbindung reicht tiefer als die reine Ästhetik. Beide Bauten sind steinerne Zeitzeugen einer Zeitenwende. Schaut man bei der Klever Villa genau hin, lässt sich die dunkle Geschichte zum Zeitpunkt ihrer Entstehung – als ehemaliger Wohnsitz des Klever NSDAP-Chefs Alwin Görlich – förmlich an den Mauern ablesen.

    Anstatt das Gebäude aus Angst vor der belasteten Vergangenheit oder den Sanierungskosten dem Verfall oder Spekulanten zu überlassen, bietet sich hier die einmalige Chance für ein Stiftungsmodell nach Griether Vorbild. Der Stiftungszweck könnte eine bewusste Symbiose aus anspruchsvoller Architektur und deutscher, spezifisch kleverischer Geschichte sein. Ein mutiges Projekt, ganz frei in die Tüte gedacht: Ein gelebtes Denkmal gegen das Vergessen – ein echtes ‚Nie-wieder-ist-jetzt-Haus‘.

  8. 10

    Energieeffizienzklasse H

    würde ich aus der Entfernung schätzen.
    Da käme mit Sicherheit noch einiges an Kosten zum Kaufpreis hinzu.

    Vor der Lage und der Art würde ich es als guten Standort für eine (Gemeinschafts-)Arzt Praxis halten. Nur ist Kleve ja kein guter Standort an sich wo sich Ärzte niederlassen.

  9. 9

    Ich würde sie kaufen… muss aber vorher noch Lotto spielen

    Bloß nicht abreißen und einen Neubau-Klotz hinsetzen, dafür gibt es genug anderen Platz. Eher fehlt es an soliden Investoren.

  10. 8

    Pottenhässlich die Bude,
    zu Teuer, (Selbst für den halben Preis ist das überbezahlt.)
    Die Lage ist für einen einzelne Villa nicht schön,
    Abreissen / Neubau von 30-40 Wohnungen oder mehr durch Stadt Kleve.
    Sparkasse finanziert zu günstigen konditionen, oder die VB

    Das macht Sinn. Frohes schaffen.

  11. 7

    Wer hat schon die Liquidität, mal eben 800t€ auszugeben….? Die wenigsten. Wundert also nicht, dass sich da nichts tut. Bis sich der Immobilienmarkt mal beruhigt hat und die Blase geplatzt ist, wird es nur schlimmer.

  12. 5

    Zu gross und zu teuer. Vom Grundstück her interessant. Abriss zu teuer. Dunkle Vergangenheit geht mir am arsch vorbei

  13. 4

    Es ist ein Haus, das als solches genutzt werden sollte. Das Leben gegen die dunkle Vergangenheit.

    Aber die Initialen müssen weg.

  14. 2

    Wer möchte nach dieser menschenverachtenden, grauenvollen Zeit, in einem ehemaligen ,, Nazi-Quartier“ sein?
    Auch daraus könnte man ein geschichtliches Mahnmal, in Verbindung mit dem Soldatenfriedhof, genau wieder in dieser fremdenfeindlichen Zeit, machen!
    Wäre für Kleve nach der katastrophalen Kriegszerstörung und Wiederaufbau, ein richtiges und wichtiges Zeichen!

  15. 1

    Schade, dass der WDR nicht mehr in dem Haus ist. Es war immerhin einer der schönsten und für sich genommen gleichzeitig einer der preiswertesten Redaktionsstandorte hinter z. B. dem Büro Detmold. Aber im WDR stehen die Zeichen auf Verkauf von Immobilien. Auch das Gelände Bocklemünd, auf dem die „Lindenstraße“ gedreht wurde, wird frei – die Abwicklung soll bis spätestens 2035 abgeschlossen sein.

    Die Villa in Kleve würde sich z. B. gut als Sitz für eine Stiftung eignen.

    Was gegen die Immobilie als Privathaus spricht: die Lage an der Hoffmannallee. Für den Preis würden die meisten wohl lieber im Grünen wohnen und nicht an einer der verkehrsreichsten Straßen der Innenstadt. Und ins Innere müsste auch noch einiges investiert werden. Hinzu kommt der laufende Unterhalt.

    Wäre mal interessant, wie es da aktuell innen aussieht.