Kasa Algarve: É o fim – aber es gibt schon neue Interessenten

Kasa Algarve: Neuer Mieter gesucht

Der geschäftliche Status des Lokals Kasa Algarve entspricht dem geographischen Status Portugals, wie er sich im Küstenstädtchen Sagres am Cabo de São Vicente darbietet: Das ist das Ende, oder: É o fim, wie der Portugiese sagen würde. Weiter geht es am südwestlichsten Punkt Europas nicht mehr, und weiter geht es auch in der Kavarinerstraße 28 nicht mehr, wo bis vor ca. drei Monaten Christina Silva und ihr Mann die Gäste mit Pastel de Nata und anderen Köstlichkeiten der portugiesischen Küche verwöhnten. Abends floss zu späterer Stunde auch der Vinho Verde.

Das Aus für das Café reißt eine Lücke ins innerstädtische gastronomische Angebot, aber die Art des Abgangs ist für viele der Menschen, die das Lokal besuchten oder zum Umfeld gehörten, mehr als verstörend. Es gibt beträchtliche Rückstände bei den Mietzahlungen, die offenbar durch ein Immobiliengeschäft in der portugiesischen Heimat des Ehepaars angegangen werden sollten. Um nach Sines zu gelangen, liehen sich beiden ein Auto eines hilfsbereiten Bekannten – auch das Fahrzeug ist jetzt verschwunden. Auf Nachrichten wird nicht reagiert, obwohl zu sehen ist, dass Online-Aktivitäten stattfinden. Als der Makler Magnus Losch in dieser Woche damit begann, das Ladenlokal auszuräumen, kam ein Mann des Weges, der nach dem Verbleib der Betreiber fragte – denn er habe diesen einen vierstelligen Betrag geliehen und nun seit einiger Zeit nichts mehr gehört. Auch dieses Geld muss vermutlich abgeschrieben werden.

Das verwaiste Lokal

Das alles klingt ein wenig danach, als ob bei der Abreise des Ehepaares Mitte April schon gar nicht mehr die Absicht bestand, wieder nach Kleve zurückzukehren – was bei vielen Menschen, die zunächst von der herzlichen Art der Wirtin angetan waren, Verwunderung auslöst.

Die gute Nachricht aber ist, dass es schon Interessenten für das Ladenlokal gibt. Es wird also vermutlich nicht lange leerstehen. Unter den bisherigen Interessenten waren im Übrigen auch Bewerber, die den gastronomischen Betrieb an dieser (strategisch günstig gelegenen) Stelle fortführen wollten.

Der Krisenbericht von vor zehn Tagen: Große Sorge um Kasa Algarve – schon seit 79 Tagen geschlossen

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19 Kommentare

  1. 19

    Ob die Vokabel „SauStall“ ein Zitat von Seiten der Vermieter sein könnte ?
     
    Wenn ich ein LadenLokal zu mieten suchen würde,
    wie würde dann so eine Bezeichnung auf mich wirken ?
    Würde sie mir Appetit auf das Lokal machen ?
    Weder freute ich mich auf die Aussicht,
    noch Reste von diesem „SauStall“ vorfinden oder gar ausmisten zu müssen.
    Noch auf einen Vermieter,
    der eines Tages auch meine Hinterlassenschaft so beschreiben könnte.
    Als potentieller Mieter würde ich abgeschreckt !
     
    Und wie steht’s mit der Einschätzung in unserer Reichlich Peinlichen zeitung,
    das verwaiste Bistro sei   “ ein Fall fürs Gesundheitsamt “ ?
    Insbesondere dann, wenn ich wieder eine Gastronomie betreiben wollte ?
    Möchte ich, daß das Amt meinen Betrieb ganz besonders auf dem Kieker hätte ?
    Wenn potentiellen Gästen etwas von „SauStall“ in den Kopf gesetzt worden wäre ?
    Was könnte mich noch sicherer davon abhalten, dort zu mieten ?
     
    Wäre ich Vermieter
    und würde mein Makler von „SauStall“ oder „GesundheitsAmt“ faseln,
    würde ich ihn feuern !
     
    Diese Gefahr besteht in diesem Fall nicht,
    denn hier ist Makler = Vermieter !
     
    Würden erfahrene Makler wie Familie Losch
    diese Vokabeln einem Journalisten in die zeitung diktieren ?
     
    Damit er den „Bericht“ reißerisch aufpeppen kann ?
     
    Damit die R. P-Sternchen-ST ein paar Dumme mehr
    hinter die BezahlBarrikade locken kann ?

  2. 18

    @ 7 Michael :
    ‚### da zeigt sich der wahre Charakter ###
    Dann halten Sie also

    ###

    Der Cappuccino kostete bei der Eröffnung des Bistros 2,90 Euro. Die Gastronomin sagte damals: „Ich will hier nicht reich werden, meine Preise sind gut. Es ist mir lieber, dass die Leute immer wiederkommen, als dass sie nur einmal zu Gast sind und sich dann über die Preise ärgern.“

    ###

    für nicht ehrlich ?
    Ein Trick, um sich Vertrauen zu erschleichen ?
    Damit die Betreiber Auto und Geld geliehen bekommen
    und sich dann damit vom Acker machen ?
    Was – Ihrer Meinung nach – dem wahren Karakter entspräche ?
    Ging es von Anfang an in Wahrheit nur um die „Beute“ ?
    Bekannnt sind gut 35.000 EURo MietSchulden,
    plus geliehenes Auto, plus weitere geliehene 2.000 EURo.
    Rund wir alles großZügig auf zu glatt 100.000 EURo.
    nach 2 Jahren Betrieb :   50.000 EURo pro Jahr
    mindestens 700 ArbeitsTage :   143 EURo pro Tag.
    täglich ca. 10h Arbeit ( einkaufen, vorbereiten, bedienen, aufräumen, . . . ) :   14,30 EURo/h.
    pro Person :   7,15 EURo
    halber MindestLohn !
    Würden echte Gauner nicht eine lukrativere Masche wählen ?
     
    @ 6 SpoyBoy :
    ‚### rd, ich hatte es ja damals schon prophezeit und bin dafür gedisst worden ###
    wann ?   wo ?

  3. 16

    @ 15 rd :
    Danke für die treffende ZusammenFassung.
    Mir wäre es bestimmt nicht gelungen, das alles derMaßen positiv darzustellen.
    Fontane würde wahrscheinlich urteilen :
    Das, wozu die R. P-Sternchen-ST sich eignet, “ ist ein weites Feld “ .

  4. 15

    Grundsätzlich halte ich es nicht nur für vertretbar, sondern geboten, über das größte Ereignis im Kreis Kleve zu berichten. Außerdem nährt die Berichterstattung darüber bei den dafür Verantwortlichen vermutlich die vage Hoffnung, irgendwie doch noch die Generation U30 erreichen zu können. Dass hier wiederum noch nichts darüber stand, hat einfach nur damit zu tun, dass ich einerseits die Anreisechaos- und Preisgeschichten zu abgelutscht fand (0,3 l Warsteiner (!!) 4,70 Euro (!!!) sind ein stolzer Preis, aber wenn die Leute es bezahlen…) und andererseits die Hendrik-Wüst-Stilkritik mir nicht ergiebig genug schien (Adidas-Sneaker, weißes Hemd, Casio-Uhr). Insgesamt scheint es sich mir auch um ein kaum erzählbares Ereignis zu handeln, was ja wiederum auch mal interessant wäre zu untersuchen, ob nicht das gerade den Reiz ausmacht.

  5. 14

    @ 13 Bom Dia :
    In der Tat steht „RP“ leider nicht für   “ Recherche Profis “ .
    Unsere Rechlich Peinliche zeitung bekleckert sich nicht mit Fakten.
    StattDessen lieber mit fun.
    Offenbar genießen die Reporter ausgiebigst tolle Stimmung :
    Sie berichten bevorzugt über ParookaVille !
     
    Die Seite
    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/ ,
    die stets die neuesten
    “ Nachrichten aus Kleve, Bedburg-Hau, Kalkar und Kranenburg “
    servieren soll,
    bietet 6 Plätze,
    auf denen je 1 Köder zu einem (AbKassier)Artikel ausgelegt wird.
    In den vorigen Tagen ging es dort überwiegend um ParookaVille.
    weit überwiegend !
     
    Rekord :
    am SamsTag drehten sich gleich die ersten 5 alle um ParookaVille.
    und der 6. ?
    um den RE10 :
    “ Immer wieder Ausfälle beim Zug zu Parookaville “ !
     
    RP = RandVoll ParookaVille ?!

    immerhin :
    Heute ist ParookaVille überstanden
    und kommt nur noch 2mal vor :
    auf Platz 6 :   “ So abgefahren sind die Partys vor der Bill’s Factory “
    und auf Platz 3 :   “ die ersten vier Artists im Portrait “
    – jetzt schon über ParookaVille 2027 !!!
     
    Aber keine Sorge – der P-Sternchen-ST gehen die TOP-Temen nicht aus !
    Denn was steht heute morgen auf Platz 1 ?
     
    das Klever OktoberFest 2026 !
     
    Gut, daß die Rijnische P-Sternchen-ST uns so zuverlässig informiert.
    Bei so vielen wahnSinnig wichtigen Temen
    bleibt halt keine Zeit, auch noch über einen „SauStall“ zu recherchieren.
     
    „Sau“ und „Stall“ fällt wohl beides ins Ressort LandWirtSchaft.
     
    Selbst manches AbfallProdukt dort enthält noch NährStoffe,
    weshalb es der Bauer zum Düngen auf seine Felder verteilt.
     
    Wie steht es um den Gehalt in manchen Produkten der R. P-Sternchen-ST ?
    Ob es auch für sie geeignete Felder gibt ?

  6. 13

    Was für ein schlecht/ nicht recherchierter Artikel, der RP-Text vom 15. Juli! „Allein Barzahlung war möglich.“ Auch das ist neben dem von Martin Fingerhut unter #9 Beschriebenen schlicht eine Falschinformation. Es konnte ganz normal per EC-Karte bezahlt werden. Und wenn das SumUp-Kartenterminal aus welchem Grund auch immer nicht funktionierte, haben die Betreiber ihren Gästen als Alternative angeboten, den Betrag per Überweisung zu zahlen. Sehr unschön, dass Peter Janssen hier unkritisch aufschreibt, was Vermieter Losch ihm wohl diktiert hat.

  7. 12

    Notiz zu #11 :
    Rätsel der Technik :
    Mehrfach schreibe ich „P*ST“ [ P Sternchen S T ],
    beim 1. Mal gibt wordPress es richtig wieder,
    beim 2. Mal macht wp daraus kursiv-einschalten,
    beim 3. Mal kursiv-ausschalten,
    dann wieder ein,
    nochmals aus,
    aber schließlich wieder richtig [ P Sternchen S T ].
     
    Wenn sich Geräte für „intelligent“ halten . . .
     
    Der Computer das rätselhafte UnWesen.

  8. 11

    Die Rijnische P*ST titelt
    ‚### Bistro-Betreiber in Kleve hinterlassen „Saustall“ ###
    Dabei hieß es wohl ursprünglich nur ### verwahrlostes-lokal ###.
    Zumindest steht das im Namen der WebSeite des Berichts.
    Gründet die Steigerung zu einem „SauStall“ auf Fakten ?
    Oder nur auf dem Wunsch,
    mit reißerischen ÜberSchriften Leser hinter die BezahlBarrikade zu ködern ?
     
    So wie vermutlich auch bei

    Klever Händler laufen Sturm gegen höhere Parkgebühren

    ( https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-einzelhaendler-laufen-sturm-gegen-hoehere-parkgebuehren_aid-151562277 )
    ?
     
    Dieser „Sturm“ kann noch nicht einmal ein TeeLicht ausPSTen.
    Ich kürze den Namen unserer Reichlich Peinlichen zeitung oft zu P
    ST ab.
    “ PST schon ! “ wie so gerne gesagt wird.
    P
    ST schon viel zu lange !
    Auch wenn jemand sich davon angeP*ST fühlen sollte.

  9. 10

    @7 Auf der Betreiberseite schien es viel Überforderung zu geben, es gab kaum Zeit für Privatleben. Aus meiner Sicht haben sie sich übernommen und dann einen nicht ehrenvollen Notausgang gewählt. War wohl dadurch einfacher, dass sie hier keine Wurzeln haben und gleich das Land wechseln konnten.

    Halte es auch für schwierig, wenn die gesamte Orga incl. Kaufmännisches bei einer Person liegt.

    @9 Unwahrscheinlich.

  10. 9

    Ergänzung zu #8 :
    Das Foto in der Reichlich Peinlichen zeitung zeigt jenen Zustand,
    wie er sich aktuell beim Blick durch das SchauFenster bietet.
    So, wie auch heute MittTag wieder
    siehe Foto oben in rd’s Text 
     
    Doch SO sieht es erst seit wenigen Tagen aus.
     
    Zuvor standen seit Mitte April bis Anfang Juli vor der Teke jene Tische und Stühle,
    die sonst täglich draußen aufgestellt wurden.
    So gestapelt wie jeden Abend nach GeschäftsSchluß.
    Ganz vorne, direkt hinter der SchauFensterScheibe, ein 2er Tisch – ebenfalls wie üblich.
    Dies alles fehlt erst jetzt.
    und :
    Habe ich rund 2½ Monate lang übersehen, daß das WandRegal demoniert worden war ?
     
    Alles   “ In Nacht-und-Nebel-Aktion “   von den   “ ehemaligen Betreiber[n] eingepackt. “ ???
    wie die R. P*st behauptet ?

  11. 8

    Die [RP] berichtet heute über das verwaiste Kasa Algarve. *)
    Sie behauptet :
    “ Was irgendwie noch zu gebrauchen war, haben die ehemaligen Betreiber eingepackt. “
    Das hat unsere Reichlich Peinliche zeitung als Erklärung unter ein Foto gesetzt.
    Das Foto belegt :
    In der Tat scheint etwas „eingepackt“ worden zu sein :
    3 Bretter eines Regals, von dem nur noch die WinkelTräger an der Wand zeugen.
    Bestimmt sind breite, lange Bretter   “ irgendwie noch zu gebrauchen “ .
    Aber eine KühlVitrine und eine Profi-KaffeeMaschine sind NICHT zu gebrauchen ???
    Oder paßten sie einfach nur nicht mehr auf die RückBank,
    nachDem die wertvollen, langen, sperrigen RegalBretter längs durch ganze Auto geladen waren ?
    Vermutlich gehörten sie zu jenen WandRegalen,
    auf denen nebenAn zuvor mal TupperWare-Waren präsentiert worden waren.
     
    *) https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-betreiber-von-portugiesischem-bistro-hinterlassen-offene-rechnungen-und-verwahrlostes-lokal_aid-151293887
    ( hinter RP-Minus verbarrikadiert )

  12. 5

    Schade,

    aber hat sich vermtl. nicht so gerechnet das es sich lohnte.
    Das absetzen der Unternehmerin mit Kollateralschäden leider nicht ungewöhnlich.

    Wir hatten in der Nähe ein Steaklokal das früher ein Dorfgasthaus war.
    Ich freute mich über den Erfolg, kam manchmal mit dem Rr. daran vorbei.
    Eines Tages war es verlassen.

  13. 4

    Man kann es gar nicht glauben, aber man kann den Leuten nur bis VOR den Kopf gucken…
    Schade, wir waren gerne Gäste dort…

  14. 3

    Hhm, das ist alles nicht gut.

    Portugal, Ostdeutschland, Holland, Kleve, jetzt wieder Portugal….

  15. 2

    Na, was soll denn kommen???

    Tabakladen, Goldankauf, Barbershop (als Gastronomie zählt, wenn zur Beratung Gebäck gereicht wird) oder Dönerbude???

    Ich bin gespannt…