Tagesabbruch

rd | 30. Oktober 2014, 12:34 | 1 Kommentar
Morgen Abend treffe ich einen Komponisten, den frage ich mal — wenn man sich die Vögel als Noten vorstellt — was die Viecher auf der Stromleitung als Musikstück ergeben, und ob es eher nach Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow oder Dimitri Schostakjowitsch klingt. Ah, diese russischen Komponistennamen! (Foto: Claudia Philipp)

Morgen Abend treffe ich einen Komponisten, den frage ich mal — wenn man sich die Vögel als Noten vorstellt — was die Viecher auf der Stromleitung als Musikstück ergeben, und ob es eher nach Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow oder Dimitri Schostakjowitsch klingt. Ah, diese russischen Komponistennamen! (Foto: Claudia Philipp)

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  1. 1. Wolfgang Look

    Mir fällt bei diesem Bild noch eher das Stück „Le Sacré du printemps“ des russ. Komponisten Igor Stravinski ein, mit dem er „die leuchtende Auferstehung der Natur“ schildern wollte, die „zu neuem Leben erweckt wird, die Auferstehung der ganzen Welt.“
    Er beschreibt ein Opfer im heidnischen Russland. Im ersten Teil, der Anbetung der Erde und Sonne, wird das rituelle Opfer vorbereitet: Verschiedene Stämme kommen zusammen und es werden rivalisierende Kampfspiele zwischen den Stämmen und Geschlechtern vertont. Im zweiten Teil, „Das Opfer“, wird der Blick auf das Schicksal einer einzelnen, auserwählten Jungfrau fokussiert, die sich nach einem Verherrlichungs- und Ahnenritual zu Tode tanzt.