Landgericht: Stromausfall stoppt Videovernehmung

rd | 28. September 2011, 12:48 | 3 Kommentare

»Ich bin ja schon lange hier, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt«, sagte Richter Jürgen Ruby. Der Strafkammer unter seinem Vorsitz war es unter großen Anstrengungen gelungen, eine Videoschaltung nach Rumänien zu organisieren, um in dem Vergewaltigungsprozess gegen vier Bauarbeiter endlich das Opfer befragen zu können. Um 10:15 Uhr begann die Befragung, die zu Beginn mehrmals wegen technischer Probleme kurz unterbrochen werden musste. Ab elf Uhr konnte die 19-jährige Frau dann eingehend zu Geschehnissen vom Januar 2011 befragt werden – bis um 12:28 Uhr ein Stromausfall die Schaltung abrupt beendete und den Betrieb auf der Schwanenburg komplett lahmlegte. Auch weite Teile der Innenstadt waren betrofffen. »Ein Schalterfehler«, so die erste Erklärung der Stadtwerke, die sich fieberhaft darum bemühten, den Schaden so schnell wie möglich zu beheben. (Stand 12:49 Uhr noch ohne Erfolg.) In ihren bisherigen Einlassungen wiederholte Florina F. im Wesentlichen ihre früheren Aussagen, berief sich aber immer wieder auf Erinnerungslücken.

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  1. 3. Dickschaedel

    Willi deine Kommentare sind immer rätselhaft stehst unter Strom?

     
  2. 2. Der Lokal-Horst

    Willi Winzig

    was genau versteht Du an dem Begriff “Schaltfehler” nicht?

    Horst,
    der nur ab und zu die Lampe an hat

     
  3. 1. willi winzig

    Ja, ja die Energiewende.
    Aber Strom kommt ja aus der Steckdose…..