kleveblog stellt vor: Studentenwohnheime mit Flair

rd | 20. Januar 2011, 17:03 | 19 Kommentare

Innen bestimmt ganz toll eingerichtet

Willkommen in Kleve! Wenn ich noch mal 18 wäre, als nichts ahnender Student in die frische Hochschulstadt Kleve käme und auf dieses Wohnheim stieße – ich bin mir nicht sicher, halte es aber für wahrscheinlich, dass ich auf die Innenbesichtigung verzichten, die hundert Meter bis zum Bahnhof zurücklaufen und mir eine andere Stadt aussuchen würde.

Für nicht in Kleve wohnende Leser: Das Bild zeigt inmitten einer sumpfigen Kraterlandschaft das ehemalige Gebäude der Bahn am Bahnhof, das zu einem – innen sicherlich top ausgestatteten – Wohnheim umgebaut wurde. Links verlaufen die Gleisanlagen, die Mauer im Bild rechts grenzt einen Autofriedhof ab.

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19 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 19. Müller

    Bald ist das Niveau von klepoint erreicht (s. Kommentar “bommelmütze”).

     
  2. 18. bommelmütze

    mal was neues: gestern stand ein lieferwagen von kleinmanns vor der tür und hat irgdenwas angeliefert. ich denke mal eine küche(?).

     
  3. 17. Killerplautze

    @Klecksefrau

    Noch könnten sie. Der gesamte Bereich zwischen der Bahnhofsstrasse und der Kalkarer Strasse soll überplant und umgestaltet werden.

    Spätestens, wenn sie von Senioren-Refugien des Herrn Zevens, Hundert-Jahre-Bauten von Räppco und Kreativ-Agenturen umringt sind ist es aus mit High-Life.

     
  4. 16. KlePeter

    @Bommelmütze: zwischen 6.00 Uhr und 21:00 Uhr rauschen alle 15 Minuten die blau-gelben Sardinenbüchsen vorbei.

    @Insider: für das Bahnhofsgebäude könnte ich mir im Frontoffice ein Kundenbüro der Notpestbahn mit kostenloser Kaffebude für frustrierte Kunden vorstellen. Und im Backoffice dann das zugehörige Qualitätsmanagement-Büro. Hoffentlich reicht die zur Verfügung stehende Fläche.

    @Bommelmütze: Was lernt man(n)/frau denn auf dem Parkett?

    @Stadsregio: Manchmal kommt man(n)/frau auch in Kleve an. Zumindest aus südlicher Himmelsrichtung. 😉

    @pd: frag besser nicht nach dem Stundenlohn…

    @Beobachter: “Schlüsselzenen im TV nicht zu verstehen…”, seit wann sind die denn mit Ton?

    @Dickschädel: Ruhig schlafen können auch die Wohnmobilisten und deren Fassade ist nicht so gut gedämmt. Die haben aber auch einen anderen Tagesrhytmus.

     
  5. 15. Die Klecksefrau

    Aber immerhin können die Studenten Feten feiern OHNE irgendwelche Nachbarn zu stören – hat doch auch was für sich;-)

     
  6. 14. Dickschaedel

    Also man da ganz ruhig schlafen – kein Witz
    soviel ich weiss hat das ein Niederländer gekauft
    der Nachbar Deckers weiss das genau

     
  7. 13. bommelmütze

    @ moin

    Bei fiesen Studentenwohnheimen kann ich mithalten. Zieh mal in Duisburg in das Wohnheim Sternbuschweg. Wenn du da in die Küche kommst musst du dir gleich einen Termin beim nächsten Arzt besorgen.

     
  8. 12. Beobachter

    Meinen Infos nach war das früher ein Gebäude der Bahn, in dem Mitarbeiter gewohnt haben – also, quasi “ganz früher” … Dann wohnten da so “allerlei Leute”, um es mal gelinde auszudrücken. dann “wohnten” da Menschen, die sich bestimmt nicht dort angemeldet hatten, gleichzeitig mit Ratten & Co. Das Haus hat ein Niederländer gekauft (wer sonst 😉 und baut da Studentenbuden rein. Auch ich hatte ihm damals vorgehalten, wie “toll” und laut es dort sein müßte. Seinen damaligen Angaben nach würde dermaßen gedämmt, einschließlich der enstprechenden Fenster, dass man die Züge nicht hören würde. Ich weiß aus eigener Erfahrung (habe mal viele Jahre lang an einem Bahnübergang gewohnt), dass man sie zumindest “spürt”. Hören tut man sie irgendwann eh nicht mehr, außer, wenn grad einer vorbei rauscht und man eine Schlüsselszene im TV nicht versteht. Ich finde es toll, dass die Ruine weg ist und einer das angepackt hat. Mal sehen, was draus wird.

     
  9. 11. pd

    möchte das von klepeter geschriebene unterstreichen.

    wie die bahn da mit volksvermögen umgegangen ist ist eine frechheit. das ursprungsgebäude stand jahrelang zu verfallen, die so viel ich weiß gut 2000m2 zugehöriges grundstück zu verwildern, incl stetig wachsender müllhalde. gerne wurden auch mal vorbeikommende kinder von den “bewohnern” bepöbelt und anderes.

    vor gut 3 jahren wurde das gebäude dann an einen investor verkauft, der hat aber recht schnell die lust verloren als ihm abgestellte baumaterialien zerstört wurden.

    jetzt wird da richtig gerödelt, sieht bisher toll aus, wobei mich mal interessieren würde wer das umbaut, die haben die fassade von hand abgepickt, muß ein vermögen an (stunden)lohn gekostet haben. außerdem kündigt die stadt an endlich mal was an der zuwegung zu unternehmen, ein wunder!

    alles in allem muß man also froh sein dass ein privatmann (soviel ich weiß) da geld in die hand genommen hat dieses solide investiert und auch noch einen schandfleck beseitigt. das beamtenvolk bei der bahn hat sich da jahrzehntelang nicht drum gekümmert, auch bei beschwerden war nie jemand zuständig, das ebenfalls verbeamtete volk bei der stadt hat bei beschwerden immerhin schulterzuckend reagiert und hatte den goldigen hinweis auf den eigentürmer der zuständig wäre und an den man sich wenden solle.

    also daumen hoch für den mutigen investor und mal abwarten wie sich die kraterlandschaft dort noch entwickelt, das häuschen ist schonemal toll saniert und ausgebaut worden, wenn bei den aussenanlagen ähnlich professionell gearbeitet wird wird das noch ein schmuckstück.

     
  10. 10. Moin

    @booelmütze

    Zieh mal zum Spass ins Wohnheim Kastananienweg 2 (KaWo2) in Aachen. Wenn Du Pech hast und ein Zimmer an der falschen Seite bekommst, hast Du den Pariser Ring direkt vor der Nase 4-spurig, rauher Asphalt und 70 fährt da keiner. Da kommt Freude auf beim lernen.
    Alternativ fällt mir in Aachen die Güterzugstrecke nach Belgien ein, eine der steilsten Strecken überhaupt. Und bis 2008 Dieselbetrieb mit belgischen Loks. Wenn die in 2fach-Traktion einen 1000Tonnen Güterzug fuhren, was ungefähr alle 10 Minuten der Fall war, konnte man das (ungelogen!) in ganz Aachen hören. Für Eisenbahnfans wie mich natürlich Musik, für die Anwohner, auch Wohnheime, an der Strecke schlaflose Nächte.

    DAS ist Lärm. Aber nicht diese paar Züge in Kleve. Überdies alles schallgedämpfte relativ moderne Triebzüge.

    Schon an der Gruftstrasse wohnen ist schlimmer. Hoffmanallee ist auch nicht besser. (Auch wenns Hoffmann nicht mehr gibt…:-) )
    B9 Donsbrüggen ist auch nicht lustig, Nassaueralle auch nicht. Und Emmericher Strasse am allerwenigsten.

     
  11. 9. Stadsregio

    @Insider

    “…wenn man am Klever Bahnhof ankommt….”

    Der ist echt gut!

     
  12. 8. bommelmütze

    Das Haus an sich macht ja jetzt einen tollen Eindruck, aber ob ich das Umfeld toll finden muss weiß ich nicht. Von 6 Uhr morgens bis 23 Uhr abends alle 30 min ein Zug der an meinem Fenster vorbei rauscht – glaube nicht das man bei der Lärmemmision richtig lernen kann. Ja ja ich weiß, aber einige Studenten tun das wirklich! Da hilft auch kein Parkett im Haus.

     
  13. 7. Insider

    Und bald wird dann auch noch das eigentliche Bahnhofsgebäude verkauft. Hat schon jemand gehört wer das gekauft hat und was da reinkommt? Stell ich mir toll vor wenn man am Klever Bahnhof ankommt muss man erst mal um dieses Gebäude rumlaufen. Oder es kommt ein “Kaufhaus” rein und man wird am Bahnsteig von Angebotstischen begrüßt …. wär doch auch mal was ….

     
  14. 6. Dickschaedel

    Bevor der Bau saniert wurde konnte man meinen Schlafplatz sehen
    http://www.bilderhoster.net/img.php?id=tpwa9sdm.jpg

     
  15. 5. KlePeter

    Das Gebäude ist doch super saniert. Vor einem halben Jahr hätte ich die Frage gepostet, wann die Bahn die Ruine endlich zurückbaut.
    Und am Umfeld wird doch kräftig gearbeitet:
    Wohnmobilstellplatz, Containerdorf für Stadtbedienstete, Rekultivierung ehemaliger Bahngleise, und blau-gelbe Nahverkehrssyteme bringen Farbe ins Umland. Darüber hinaus ist die Infrastruktur 1a. City-trän, Max Donaldo und Börgerking, Spielhalle und Nachtbar in unmittelbarer Nachbarschaft. Und wenn erstmal die Studenten eingezogen sind, wird sich ruckzuck ein Copyshop und ein Waschsalon ansiedeln.
    Im übrigen bewegen sich Studenten doch nur bei Dunkelheit im Freien.

     
  16. 4. Exilant

    Schnell weg, bevor ich mich (in die) E/einöde (begebe)…

     
  17. 3. Allesklever

    Also das find ich aber jetzt nicht so schlimm.
    Das Wohnheim liegt relativ stadtzentral und nah zum Bahnhof, und ich finds schön, das wenigestens dieses Gebäude als Relikt der Bahnanlagen nicht abgerissen wurde, sondern saniert worden ist.

    Was war da eigentlich früher drin?

    Und nebenbei, -es gibt in Städten wie Köln WIRKLCIH Studentenwohnheime zum schreiend weglaufen.

    Un auch in Kleve gibts Ecken, die sicherlich weniger reinzvoll sind, auch wenn sie romantisch nach Haydn und Mozart klingen.

    Was mich mehr stört ist, dass am Bahnhof nichts mehr so schön ist wie früher. Keine Gleisanlagen mehr, kein Güterumschlag, keine Bundesbahn, kein Bahnpersonal, keinen Bahnhofsvorsteher, keine Rangierloks mehr, viel weniger Zugverkehr, und den verbleibenden Verkehr in pseudomodernen, engen, ungeheizten “Lighttrains” ohne Schaffner.

    Diesen rasanten Verfall haben wir übrigens ROT-GRÜNM mit Autokanzler Schröder, Wohlstandsbauch-Joschka und dem sklaventreiberischen Besserwisser Hartmut Mehdorn zu verdanken. Die CDU ist da -ausnahmsweise- weniger schuld. Im Gegenteil dreht ja ausgrechnet der Ramsauer das Rad dankenswerterweise zurück.

    (Wobei der CDU Kleve diese Anti-Bahn-Politik von RotGrün sicher nicht ungelegen kam…)

     
  18. 2. MalWasSag

    Hallo
    Warum wird immer schon vor der Fertigstellung des Projektes gemeckert. Warum wartet man nicht einfach mal mit den Komentaren ab bis auch das Außengelände fertig ist.
    P.S. Es kann auch nicht jedes Haus Meerblick haben. So viel Meer haben wir auch nicht.

     
  19. 1. RumsdieKuh4Ever

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