Historischer Frieden! Hotel wird weitergebaut!

rd | 02. April 2013, 12:56 | 28 Kommentare

Es ist ein notariell beglaubigter Handschlag, wie er in der Geschichte der Stadt Kleve ohne Beispiel ist: Investor Bernd Zevens hat sich vertraglich verpflichtet, den Wäschekeller in seinem neuen Hotel Rilano am Spoyufer zurückzubauen. Oder auch nicht. Wie dem auch sei: Er darf weiterbauen. Oder auch nicht. Hier das kryptische Originaldokument der Stadt Kleve:

Pressemitteilung

“Hotelbau
Bauherr lenkt ein – Baustopp aufgehoben

Der Bauherr hat sich unwiderruflich verpflichtet, alle ungenehmigt errichteten Bauteile zu beseitigen und die vertraglich zugesicherten Stellplätze in der Tiefgarage zu bauen, falls sich die ungenehmigten Bauteile nicht als genehmigungsfähig erweisen sollten. Er hat sich weiter dazu verpflichtet, sämtliche Bauarbeiten im Kellergeschoss und im Erdgeschoss einzustellen. Ausgenommen hiervon sind Verblend-, Fassaden- und Entwässerungsarbeiten. Alle übrigen bereits genehmigten Bauarbeiten dürfen fortgeführt werden. Der Baustopp wurde aufgehoben.”

Einen Kommentar schreiben





28 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 28. Heinz Goertz

    Sorry, habe mich in der Farbbezeichnung geirrt. Richtig muss es heißen: traumatagrün, RAL 00

     
  2. 27. Heinz Goertz

    Geht meine Fantasie mit mir durch oder ist es wirklich so? Das Hotel 130 wird den Schiffen der AIDA-serie immer ähnlicher. Die milchglasfarbigen Glasbrüstungen verstärken diesen Eindruck doch erheblich. Hier war ein Spitzenarchiteckt für einen Starinvestor tätig. Es tut so weh!!!!

     
  3. 26. pd

    günter die hunderten sozialwohnungen hat zevens gebaut weil er entsprechende fördermittel vom land bekommen hat, die hätten auch andere ganz gerne gebaut, das geld in den fördertöpfen ist aber verlost worden weil die nachfrage höher war als das angebot.

    nix gegen mom aber nen heiliger ist er nu nicht.

     
  4. 25. Martin Fingerhut

    OK, dann zur Erläuterung :
    Im neuen Design stand oben ” LETZTE Artikel ” und ” LETZTE Kommentare “.
    Auch wenn dieser falsche Gebrauch von “letzte” an Stellen von “vorige” oder “neueste” heutZuTage üblich ist,
    bedeutet es doch etwas anderes als das, was gemeint ist.
    Deshalb hatte ich [ auf der FrühJahrsPutzSeite ] Herrn Daute scherzhaft gefragt,
    ob KleveBlog wirklich den Betrieb einstelle.

     
  5. 24. Martin Fingerhut

    *** Hallo Herr Daute,
    ist Ihnen das ernst, #22. freiZuSchalten ?
    Der Kommentar, auf den sich #22. bezieht, ist es doch auch nicht.
    Die Sache hat sich ja auch erledigt.
    Nochmals Danke !

     
  6. 23. Martin Fingerhut

    *** … und sich wieder beim Suchen besser blättern läßt !
    Wenn jetzt noch das “am … ” wieder hinter den Namen käme,
    wäre KleveBlog wieder so gut wie bisher.
    Und wenn das ” am … ” so groß würde wie der Text,
    könnten auch mehr Leute es lesen.
    Danke !

     
  7. 22. Martin Fingerhut

    *** Danke, Herr Daute, daß KleveBlog doch nicht den Betrieb einstellt !
    😉

     
  8. 21. Günter

    kellener bürger da haben sie unrecht! die hunderte sozialwohnungen hat bernd zevens in den letzten jahren errichtet. merowingerstrasse, mittelweg, köhlerweg, steenpad, reeser strasse, alte reeser str. usw. usw. fragen sie mal nach beim bauföderungsamt des kreises oder bei frau schildt zevens grundbesitzt nach!!

     
  9. 20. Kellener Bürger

    @Günter Sie werfen da zwei Dinge durcheinander. Die Sozialwohnungen gehen auf den “großen Mom” zurück, also auf den älteren Bruder Heinz-Theo Zevens. Der war sich immer seiner sozialen Verantwortung bewusst und hat – teilweise unter Einsatz seines eigenen Vermögens, heute gerade unvorstellbar – so genannten “kleinen Leuten” geholfen, zu kostengünstigem Wohnraum zu kommen. Von seinem jüngeren Bruder kann man das so nicht sagen…

     
  10. 19. Fisch

    Baustellenweg-Gespräche

    Ja, wenn sich der Fisch aus dem total verschmutzten
    Spoy-Kanal an Land begibt, kann er auch was hören, laut lachen und veitergeben.

    z.B. heute Baustellenweg – Hotel 130

    Ortsunkundige stellten fest, dass hier in der Stadt anscheinend ein Flughafen (Minoritenplatz?) gebaut wird. Das Gebäude (Hotel130) ist ja fast fertig.

    Da ich laut lachte, obwohl ich alleine unterwgs war, schaute man mich nur verständnislos an….

     
  11. 18. Martin Fingerhut

    @ 17. otto :
    ### HampelMänner ###
    Wer sich benimmt wie einer, darf sich nicht wundern, dafür gehalten zu werden.

    Wie funktionieren HampelMänner ?
    Im UnterGrund zieht einer an einer Strippe – und schwupps reißen alle artig ihre Ärmchen hoch. en bloc ! Kein einziger sträubt sich gegen den StrippenZieher.

    Wie war es beim überEiltem Beschluß, das neue RatHaus zu bauen ?

     
  12. 17. otto

    Es ist an der Zeit, sich nicht mehr über das Rilano-Hotel, bzw. über irgendwelche Parktplatz-Kellerdetails aufzuregen.

    Wer hat denn B.Z. das Grundstück angeboten und verkauft?
    Doch wohl die Stadt, damit dort gebaut werden “muß” = 1. Stufe zur Rathausfinanzierung. Verkaufsversuch an die Voba, bzw. deren Investor = 2. Stufe zur Rathausfinanzierung. Verkaufsversuch des Minoritenplatzes = 3. Stufe zur Rathausfinanzierung.

    Wenn für die Stadt die Stufen 2 und 3 nicht
    zu verwirklichen sind, stehen Stadt und Rat vor einem RIESIGEN Scherbenhaufen.

    Vergeblich die jahrelange, heimliche, unsinnige Planung ohne Bürgerbeteiligung. Vergeblich der herbeigeredete Bedarf, der eine vorsätzliche Täuschung der Klever Bürger darstellt.

    Wir können davon ausgehen, daß Stadt und Rat ALLES versuchen werden, was sich in ihrer -inzwischen- durchsichtigen Trick-Kiste befindet anzuwenden, um letztlich nicht als die größten Hampelmänner der niederrheinischen Geschichte bezeichnet zu werden.

     
  13. 16. Martin Fingerhut

    @ 6. Günter :
    ### keine 400 günstige Sozialbauwohnungen in Kleve ###
    Bitte helfen Sie mir :
    Wo sind die ?
    Wann gebaut ?
    Ich habe vor KleveBlog-Zeiten einiges nicht mitbekommen.
    Danke.

     
  14. 15. Kleverbürger

    Es ist auch davon auszugehen das die Stadt Kleve den Weiterbau möchte , denn eine Bauruine alla Lightex am Spoykanal möchten unsere Ratsherren bestimmt nicht …..auch wenn die Fertigstellung nicht viel besser aussieht 😉 😉

     
  15. 14. dingdung

    @ Jens Uwe Habedank

    vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich – oder auch nicht!

     
  16. 13. Fisch

    neutrale Frage:
    Wer wird sich bei einer Ratsentscheidung für was, wann und wo und für welches Objekt wie entscheiden, um die Bürger zu beruhigen.
    z.B.
    NEIN – gegen Santowski
    für
    JA – nachträgliche Baugenehmigung für schon gebaute Teile im Hotel 130 ?

    Wie schon geschrieben, der Baustopp ist im Moment eigentlich unrelevant…..es ist noch immer Ferien- u. Urlaubszeit!

     
  17. 12. noelpaenz

    @ 6 Günter – hat der nicht auch das Hotel Schweizerhaus vor Jahrengekauft, die GeGe Werke in Weeze, die UNION in Kleve? und – alles platt, damals als der Retter von Kleve dargestellt…! Warum macht der das alles?????

     
  18. 11. Jens-Uwe Habedank

    Es mutet doch arg verwunderlich an, dass eine Verpflichtungserklärung ( was immer noch nur eine solche, eine Erklärung, ist) hier juristische Wirksamkeit erlangen soll – wenn zuvor schon gegen geltendes Recht vertoßen wurde.

    Wenn ich also, mal angenommen, aus meiner genehmigten Garage eine Wohnnung baue ( dafür Miete erlange) und mich dann im Nachgang erkläre, dass das nicht mehr vorkommt – dann ist alles “gut” oder was? Vergeben und Vergessen? Strange! Irgendwie strange…

     
  19. 10. pd

    “… falls sich die ungenehmigten Bauteile nicht als genehmigungsfähig erweisen sollten.”

    das bedeutet in etwa folgendes: die fehlenden Stellplätze werden woanders nachgewiesen, daraus folgt dann dass die bisher ungenehmigten Bauteile genehmigungsfähig werden und somit natürlich stehen bleiben können.

    mit anderen worten: viel Geschrei um nichts. Vernunft vorausgesetzt hätte man das alles ohne bimbamborium regeln können.

    die 1,30m allerdings sind/waren nen ganz anderes kaliber, wie DAS gelaufen ist wäre die eigentliche frage.
    wahrscheinlich deswegen jetzt die Nebelkerze mit den Stellplätzen, wer weiß.

     
  20. 9. Martin Fingerhut

    ### Der Bauherr hat sich unwiderruflich verpflichtet, ###
    Die reine Verpflichtung alleine nutzt wenig.
    Solange kein Termin genannt ist,
    bis zu dem die Verpflichtung zu erfüllen ist.

    ### alle ungenehmigt errichteten Bauteile zu beseitigen ###
    Wirklich ALLE ?
    Auch die 130cm ?
    Selbst falls diese inzwischen NACHTRÄGLICH genehmigt worden sein sollten,
    ERRICHTET wurden sie UNgenehmigt !

    ### und die vertraglich zugesicherten Stellplätze in der Tiefgarage zu bauen, ###
    Wieso VERTRAGLICH zugesichert ?
    Ergibt sich die MINDESTzahl, die nötig ist,
    nicht zwingend aus der entsprechenden Satzung ?
    Und die Zahl, die tatsächlich errichtet werden soll,
    aus der BauGenehmigung ?

    ### falls sich die ungenehmigten Bauteile nicht als genehmigungsfähig erweisen sollten.###
    GenehmigungsFÄHIG ist noch lange nicht GENEHMIGT.
    Sollte sich – wann und wodurch auch immer –
    herausStellen, daß sie genehmigt werden KÖNNTEN,
    braucht das noch nicht einmal beAntragt zu werden ?

    Wie die 130cm, die laut Sir Arthur auch ” genehmigungsFähig ” sein sollten ?

    ### Er hat sich weiter dazu verpflichtet, sämtliche Bauarbeiten im Kellergeschoss und im Erdgeschoss einzustellen. ###
    Warum auch im EG ?
    Da waren doch gar keine TiefGaragenStellPlätze.

    Gibt / gab es im EG weitere Gründe, den Bau zu stoppen,
    von denen wir noch nichts ahnen ?

    ### Der Baustopp wurde aufgehoben.###
    Vermute, BauStopps gelten grundsätzlich für GANZES Gebäude.
    Wegen ### Alle übrigen bereits genehmigten Bauarbeiten dürfen fortgeführt werden. ###
    Kann BauStopp nicht mehr bestehen.
    Der “partielle BauStopp ” für Keller und EG beruht dann allein auf einer Vereinbarung mit dem / Verpflichtung des BauHerren.

     
  21. 8. Mika1967

    @günter ein sozialer Dienst an Klever Bürger wird es nicht sein. Das ganze soll schon die Bilanzen der vielen Firmenverknüpfungen positiv aussehen lassen. Aber ich gebe Dir Recht! Ohne unseren Zevens würde es in Kleve noch trostloser aussehen. Laß Ihn mal machen da ist mehr Inovation als es unsere Herren Politiker je hin bekommen würden.

     
  22. 7. Der Heiko

    Für sein Konto … Von uns geht auch keiner nur für den Spaß Arbeiten!!

     
  23. 6. Günter

    Ich wiederhole mich! Was hat dieser Mann für Kleve alles geleistet? Wir hätten ohne Zevens kein EOC-Center, keine 400 günstige Sozialbauwohnungen in Kleve, kein großes Kino, kein Fitnesstudio, kein 4-sterne Hotel usw. usw. usw.Hut ab vor diesem Mann, der in völliger Bescheidenheit lebt.Bis natürlich sein Benz, den soll er haben.Currywurst im Hotel, Mittagstisch in Reichswalde bei seinem Bruder, Abends im Zimmer im Hotel, 3 mal im Jahr Kurzurlaub. Warum und für wen macht der das Alles?? Denkt mal darüber nach!

     
  24. 5. Kleinendonk

    das ist gut so – dann wird der Ausblick Schwanenburg bald wieder Kranfrei – der Desasteranblick hat ein Ende

     
  25. 4. Kleverbürger

    Die Frage die hier wieder mal aufkommt ….??
    Welche Gegenleistung hierfür erbracht wurde oder wird ???

    Man wird es sicherlich in kürze sehn …..;-) 😉

     
  26. 3. Max Knippert

    Es bleibt ein ‘offenes Geheimnis’ und ‘Weniger ist mehr’.

    ‘Weniger ist mehr’ war die Maxime von Ludwig Mies van der Rohe.

    Aber eine Frage bleibt; wie beseitige ich “ungenehmigt errichteten Bauteile” im Keller wenn dort “sämtliche Bauarbeiten” einzustellen sind?

    Noch weniger ist noch mehr!

     
  27. 2. Markus van Appeldorn

    Quod erat demonstrandum

     
  28. 1. otto

    Das freut mich. Wir haben nun die Gewissheit, daß das Sontowski-Cafe zu 100% Pleite gehen wird; eine ausreichende Nutzung des Fitnesscenters sowieso kaum vorstellbar ist, ausgenommen selbstverständlich die Einzelnutzung für Theo Brauer, Udo Janssen usw., und kein Mensch die Tiefgarage nutzen wird, um in der Müllerdrogerie einzukaufen.