Heideweg 1, Kalkar

rd | 10. September 2012, 15:17 | 13 Kommentare

Wer ist eigentlich dieser ACAB?



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  1. 13. Günther

    Antwort auf echte Polizei! Ich erinnere mich noch an das Drama auf der A 3 vor Emmerich. Hunderte von Kurden randalierten auf der Autobahn, die Wasserwerfer standen in der Nähe von Rees. Und nichts tat sich. Die oberste Behörde zog den Schwanz ein und ließ alle Kurden nach Holland fahren, obwohl einige Polizisten fast umgebracht wurden.

     
  2. 12. Andreas

    Glorifizierung der Polizei?
    Ich glaube, davon sind wir sehr weit entfernt.
    Ein wenig mehr Verständnis für die Lage der Menschen in Uniform wäre angebracht. Es sind auch nur menschen, welche da in einem System stecken. Das dieses System Schwächen hat, ist hinlänglich bekannt.
    Natürlich gibt es auch bei der Polizei schwarze Schafe. Die Corps-Mentalität ist bei der Polizei wahrscheinlich nicht mehr oder weniger ausgeprägt als in anderen (Berufs-)Gruppen.
    Menschen werden aufgerieben, auch bei der Polizei.
    Es hängt, wie bei jedem Menschen, wohl in erster Linie an der Charakterstärke und vielen anderen persönlichen Einflüssen, wie ein Mensch mit der ihm aufgebürdeten Last umgeht.

    Eine Generalverurteilung á la A.C.A.B. ist daher wohl wirklich unangemessen.

     
  3. 11. Friedrich Foerster

    @KlePeter:

    Bitte “Spaghetto” bei “Wikipedia” eingeben und überraschen lassen … 😉

    Zugegeben, einen einzelnen “Spaghetto” kauft niemand und isst niemand.
    Mir ging es ja auch um den falschen Plural vom Plural.
    “Spaghettis” habe ich leider schon einige Male gehört und gelesen.

    😉

     
  4. 10. pd

    echte kriminalpolizei, es gibt bei der polizei genug schwarze schafe. prügelpolizisten beim fußball und bei demos dann das problem, dass eine krähe der anderen kein auge aushackt und es deshalb massive schwierigkeiten gibt, diese schwarzen schafe auszusortieren.

    die angesprochenen 70er sind auch nicht gerade ein musterbeispiel für eine funktionierende gesellschaft/demokratie, auch da gibt es genug negativbeispiele für polizeiarbeit.

    übrigens, zu mannheim gibt es auch eine andere sichtweise, zugegeben eine minderheitenmeinung, trotzdem interessant zitat:

    “Die Ausschreitungen auf dem kurdischen Festival waren der Politik der Polizeiführung geschuldet:…
    Die Jugendlichen waren in der Woche vor dem Fest auf ihrem 150km-Marsch von Straßburg gezielt und regelmäßig von der Polizei provoziert und gedemütigt worden, durch die Inkompetenz und den Unwillen der Einsatzleitung für einvernehmliche Lösungen zur Ohnmacht verurteilt, zuletzt durch die Auflösung ihres Marsches am Vortag und das Ausleeren ihres gesamten Gepäcks auf einen Haufen bei einer Durchsuchung zur Reaktion geradezu programmiert.
    Der mehrfache gewaltsame Rauswurf der Polizei vom Festivalgelände war eine Reaktion, die Fäden gezogen hatte die Einsatzleitung vorher. Ob gewollt oder aus Unvermögen, kann ich nicht beurteilen.”

    bevor ich falsch verstanden werde, meine presönlichen erfahrungen mit der polizei sind zwar begrenzt aber übwiegend positiv. diese posts hier grenzen aber an glorifizierung^^ und oder sind mir zu weinerlich und das geht mir einfach zu weit.

     
  5. 9. KlePeter

    @FF: “Spaghetto/Spaghetti” ?

    Anleihe bei Heinz Schubert aka Alfred Tetzlaff? 😉

     
  6. 8. Friedrich Foerster

    @ all:

    Einzahl / Singular: ein Graffito
    Mehrzahl / Plural: viele Graffiti

    Aus dem Italienischen.
    Ursprünglich aus dem Griechischen (graphein = schreiben).

    Graffit(t)is wäre also Plural vom Plural und geht gar nicht.

    Sinnentsprechendes gilt zum Beispiel auch für
    Mafioso / Mafiosi
    Paparazzo / Paparazzi
    Spaghetto / Spaghetti
    u. v. a. m.

    😉

     
  7. 7. Echte Kriminalpolizei

    DANKE @Andreas 😉

    Aber ACAP “pisst” uns mittlerweile genau so wenig an wie das darunter befindliche “Bullenschweine” o. ä. Was da aber auf dem Kurdenfest passiert ist vor ein paar Tagen, das geht mir mächtig auf den Zeiger. Dabei will ich nichts gegen Ausländer sagen, es ist nur ein passendes und in den Köpfen noch präsentes Beispiel, was außer diesen Graffittis noch so ab geht gegen meine Kollegen 🙁

    … aber, das ist halt Demokratie und das müssen wir uns anscheinend auch alles gefallen lassen …

     
  8. 6. Andreas

    Diese “Sprayer” sind wohl eher Kiddies, die gerne das nachmachen, was andernorts gegebenenfalls aus komplett anderer Motivation her entstanden ist.
    Es gibt mit Sicherheit andere Länder, in welchen die Polizeiarbeit weniger streng reglementiert ist und wo die Überwachung der Polizeiarbeit entweder lascher ist oder wo auf durch Überwachung der Polizeiarbeit fußende Erkenntnisse nicht weiter verfolgt werden.
    Ein Polizist ist in erster Linie Mensch, auch wenn wir das gerne mal ausblenden. Dieser Mensch hat sehr enge, teils aber auch sehr schwammige Vorschriften und Grenzen, innerhalb welcher er agieren soll.
    Streng ist so gut wie alles, was man später in Tagen, Wochen und Monaten ausgiebig diskutieren kann … zum Zeitpunkt der Entscheidung aber weniger als ein Lidschlag blieb.
    Schwammig ist alles das, wo der Gesetzgeber und/oder der Dienstherr die letztendliche Entscheidung dem Polizisten überantwortet…Ermessensentscheidungen bspw. .

    Was wir hier im Kreis Klever Raum erleben, das ist eigentlich schon mistig – was aber in Ballungszentren und in Gebieten mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Randgruppen abgeht, das spottet jeder Beschreibung.
    Polizist wäre alles andere als mein Traumberuf, in Deutschland erst recht nicht.
    Klar, Polizisten werden oft instrumentalisiert. sei es als Beutelschneider bei der Überwachung des fließenden Verkehrs (Geschwindigkeitskontrollen) an unkritischen aber umso lukrativeren Positionen oder als Sündenbock für politische Fehlentscheidungen.

    Das bedeutet aber ganz bestimmt nicht, dass der einzelne Mensch, Mitbürger, Nachbar in seiner Funktion als Polizist ein Bastard ist.

    Persönlich habe ich auch meine drei bis fünf Erfahrungen mit der Polizei gemacht – zu keiner Zeit allerdings habe ich mich dabei schlecht gefühlt.
    Im Gegenteil, ich fahre Motorrad und bin der Kreispolizeibehörde bis heute wirklich sehr dankbar dafür, dass bspw. Ölspuren sehr schnell kenntlich gemacht und abgesichert werden.
    Auch als Vater bin ich immer wieder froh, wenn die Schulwegsicherung intensiv durchgeführt wird.
    Die Kampagnen der KPB Kleve gegen das so genannte Rasertum, der präventive Einsatz an berufsbildenden Schulen oder die Präsenz bei risikoreichen Veranstaltungen … alles super.

    Wer also ACAB “sprüht”, der hatte wohl entweder bislang nur negative Erfahrungen mit der Polizei oder aber (was ich eher vermute) keine Ahnung was er da eigentlich “sprüht”.

    Das “Gesprühe” ist doch nun wirklich kein Kunstwerk, das haben Kinder da hingesprüht, voll der Angst doch noch erwischt zu werden.

    Diese Kinder wissen nichts mit SLIME und den einschlägigen Texten (Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz / Yankees raus) anzufangen und haben wirklich wenig bis keine Ahnung von der Umbruchzeit Mitte der 80´er bis Mitte der 90´er.
    Der Hass jugendlicher Subkulturen auf die “normale” Gesellschaft und die Polizei als einer der Spiegel dieser Gesellschaft rührt wohl aus den 70ern, aber da war auch die RAF und anderes unschönes Zeugs auf den Beinen.

    Polizisten waren immer schon die Prügelknaben, zu Unrecht.

    Daher meine kleine Bitte … schickt die Kinder mal in einen Intensivkurs zum Thema Gesellschaftskunde und zum Thema Bürger in Uniform.

    Danke!

     
  9. 5. Gernekleverin

    1.) A.C.A.B – Die Atzen: “Alles Cool Alles Bestens”
    2.) A.C.A.B – “All Cars And Bikes”, Flugplatz Allstedt
    3.) A.C.A.B – “All Colours Are Beautiful”

     
  10. 4. Exilant

    Der Kollege Daute meint: http://www.bildblog.de/28571/spruehfarbe-ins-feuer/

    🙂 epic!

     
  11. 3. ralf.daute

    Weiß ich. Es gab nur vor ca. einem Jahr mal diese schöne Geschichte aus dem Fränkischen,dass ein Lokalreporter sich über die Dreistigkeit eines vermeintlich türkischen Sprayers auf regte, der seiner Meinung nach die Unverfrorenheit besaß, seine Aktionen auch noch namentlich zu signieren, ohne dass die Polizei ihn fassen konnte…

     
  12. 2. Jens

    ACAB = All cops are bastards…

     
  13. 1. Bierkönig

    Ist doch schnell gegoogelt, dass dies „All cops are bastards“ bedeutet. Zumal die „freie“ Übersetzung ins deutsche doch bereits darunter gesprüht wurde. Ziemlich hirnlos und traurig!

    Somit wenig „Neues aus Kal(au)kar“

    Gegenfrage, wäre dieses Bild von TETSCHE, welcher den Ernst des Lebens ganz und gar begriffen hat, was würden wir zusätzlich sehen?