Geht doch, Volker!

rd | 24. Februar 2009, 11:15 | 16 Kommentare

Aktuelle Pressemitteilung von Volker Peters, Sprecher DIE LINKE, Ortsverband Kleve:

Die Äußerung des Bürgermeisterkandidaten Josef Gietemann (SPD), er begrüße die Gaspreissenkung zum 1. April (durch die Senkung bleibe den Bürgern mehr Geld in der Tasche), ist ein schlechter Scherz. Eine Senkung zu diesem Termin nützt den Bürgern der Stadt Kleve recht wenig, da es eh wärmer wird. Warum, so fragt sich Volker Peters, Sprecher der Partei DIE LINKE, Kleve, “… wurde die Senkung nicht zum 01.02. oder 01.03. durchgeführt?” Im Gegenzug sind die Strompreise zum x-ten Male angehoben worden und sollen nach Brancheninformationen erneut zum 01.04. angehoben werden. Wie heißt es sogleich? Wie gewonnen – so zerronnen.

Falls hier jemand ein Deja Vu (Apostrophe bitte nach Bedarf einsetzen) hat – bitteschön (4. Absatz)!

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16 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 16. Jens-Uwe Habedank

    Die Energieversorgung ist doch eigentlich Allgemeingut,oder? Ist ja schon nicht schlecht, dass in Kleve die Stadtwerke kommunal sind und keine Cross-Boarder-Leasing Gesellschaft in USA oder so…so far so good. Aber die Stadtwerke sind eine GmbH – das ermöglicht einem GF Hoffmann ein Jahreseinkommen (ohne Boni) von ca. 220.000 Euro per annum ( stand mal in der Zeitung) – als Beamter oder Angestellter der Kommune hätte er wohl “nur” 5 -6T€ im Monat….
    Dreht also mal alle den Wasserhahn auf und laßt die Energiesparlampen brennen solange ihr es euch noch leisten könnt. Es gibt sicherlich genügend Hartz-Haushalte die nicht wissen womit sie ihre Energierechnungen bezahlen sollen, und das Blöde dabei: Da sind oft noch die ältesten Geräte mit dem höchten Verbrauch…

     
  2. 15. killerplautze

    @Lawyerboy

    Die hier haben es auch versucht:

    > http://www.kanzlei-hoenig.info/verzweifelter-anrufversuch

     
  3. 14. Willi Heuvens

    @ Bernd Derksen

    Soziale Marktwirtschaft heißt aber auch, den Schwachen, der sich bemüht, zu stützen, ihn in den Markt zu integrieren.

    Beispiel
    Ein Mensch, der aufgrund bestimmter Voraussetzungen keine großartigen Leistungen vollbringen kann, sich jedoch bemüht, fleißig auch einfache Arbeiten zu erledigen, sollte soviel verdienen, dass er menschenwürdig leben kann, dazu gehören auch Urlaub und ein gewisse Mobilität.

    Bernd, ich gebe dir Recht damit, dass viele unserer Politiker sehr schlechte Unternehmer wären, das liegt aber daran, dass zu wenige Handwerker und Mittelständler, Kaufleute und Ideengeber, Visionäre und Leistungsträger in den Parlamenten vertreten sind.
    Mit Lehrern kann man (Ausnahmen gibts) keinen Staat machen.

    Dann empfehle ich das Buch:
    Das Lied von Teilen
    von unserem Oskar

    oder auch:
    Was würde Jesus heute sagen?
    vom guten Heiner

     
  4. 13. Willi Heuvens

    Ja, leider kann man in Dummland (früher Deutschland) die Dinge nicht beim Namen nennen, deshalb stehen wir ja auch so da.

    Unbequem sind sie, die Dinge, die im argen liegen, …. ich nenn sie trotzdem.

     
  5. 12. Lawyerboy

    @ Willi Heuvens: Nichts gegen bedürftige Personen, aber gerade Hartz IV Empfänger bekommen Heizkostenzuschüsse bzw. wird ggf. in das Wohngeld mit einbezogen. Ich habe das vor kurzen auch ausprobiert. Mit dem einzigen Erfolg, dass sich nun lange Schlangen vor dem Büro des Sachbearbeiters enstehen, weil er vor Lachen nicht mehr unter dem Tisch hervorkommt. Wenn mann keine Ahnung hat, einfach mal ………. halten.

     
  6. 11. Bernd Derksen

    @ Willi Heuvens

    >Das hat übrigens nichts mit zentraler Planwirtschaft zu tun,

    ? Aber mit Marktwirtschaft noch weniger, oder?

    Ich halte das Argument, dass man dann für “gerechte” Preise sorgen werde, für primär populistisch. Der Staat wie die Politiker sind in der Regel eher ungeeignete Unternehmer (aus unterschiedlichsten Gründen); sie können und sollten Rahmenbedingungen bestimmen und überwachen, aber möglichst nur in begründeten Ausnahmefällen Märkte als Anbieter beherrschen.

    Übrigens:
    Du schriebst in einem anderen Blog:
    “Wußtet ihr eigentlich, dass Oskar, als er noch Finanzminister war, als
    einziger forderte, dass Regularien und Aufsichten sowie Kontrollen für die
    Finanzmärkte eingeführt bzw. verstärkt werden sollen. ”

    Ja.
    Ein interessantes Buch über die damaligen Vorgänge hinter den Kulissen der
    Politik schrieb ein VWL-Professor, der einige Monate unter Lafontaine Abteilungsleiter
    im Finanzministerium war und dessen “Hauptanliegen” die “Stabilisierung der
    Finanzmärkte” war:
    Wolfgang Filc: “Mitgegangen, mitgehangen – Mit Lafontaine im
    Finanzministerium” . Ich kann es dir gerne mal ausleihen.

    Schöne Grüße vom Ex-Kollegen

     
  7. 10. Müller

    Herr Heuvens,

    mit jeder Ihrer Aussagen geben Sie ein Zeugnis Ihrer politischen Reife.

    Was sind Sie doch für ein Schaumschläger und Blender!!

     
  8. 9. Willi Heuvens

    und die Sozialrenter(innen) bräuchten nicht nur von den Sonderangeboten leben. Schließlich haben sie ja auch nur 40 Jahre und mehr gearbeitet.

     
  9. 8. willi wurtig

    die stadtwerke sind doch quasi in staatlicher hand, nämlich in der ihres geliebten theo bürgermeister brauer.
    wie gerecht es zugeht, wenn alle kernindustrien in staatlicher hand sind, können sie zudem in rußland und china eingehend studieren herr heuvens. unser aller gaslieferant gazprom ist doch ganz in ihrem sinne ein tochterunternehmen des kremls.

     
  10. 7. Wilfried

    Ja bitte – lasst die mehr konsumieren, die wenig haben! Schließlich sollte auch jeder unverhältnismäßigen Konsum leben können. Macht die Autoversicherung günstiger – damit auch die, welche sich keinen Sportwagen leisten können zumindest daran nicht scheitern wenn sie fleißig gespart haben!

    Herr Heuvens – setzen!

     
  11. 6. Willi Heuvens

    Zu diskutieren wäre, ob nicht die Energieversorger in staatlicher Hand besser aufgehoben wären, dann könnte man m.E. je nach Einkommen der Verbraucher den Energiepreis unterschiedlich staffeln.
    Das hat übrigens nichts mit zentraler Planwirtschaft zu tun, jedoch würden beispielsweise die Hartz IV-Empfänger davon gerechterweise profitieren.

     
  12. 5. Politfreund

    Warum schlägt sich die SPD bei diesem Thema in die Büsche? Reicht es, wenn ich das so verstehe:
    Die SPD begrüßt den Kommentar der Linken zu ihrer überflüssigen Pressemitteilung zur Gaspreissenkung.

     
  13. 4. rainer

    Hallo, ich trockne meinen Restmüll, press ihn in Brikettgröße und verbrenn ihn. Da kommt nichts Besseres raus, als bei der Herstellung. CO zwei neutral sozusagen.

     
  14. 3. killerplautze

    @Messerjocke

    DER Groschen dürfte jetzt wohl wirklich gefallen sein?! *gg*

     
  15. 2. Messerjocke

    Dem kann ich nur zustimmen !

    Bei uns kommen die Stadtwerke neuerdings immer stündlich die Gasuhr ablesen. Zuerst hat mich das nicht weiter gestört. Vor einigen Tagen ist bei mir aber dann der Groschen gefallen und ich bin nun wirklich verärgert. Die gute Gasuhrablesedame notierte sich den Zählerstand genau in dem Moment, als die Sonne im Begriff war, für einige Minuten hinter den Wolken hervorzukommen.

     
  16. 1. Willi Heuvens

    Die Argumente der LINKEN entsprechen der Wahrheit, sind sachlich fundiert.