Ein später Mohndrian

rd | 22. Juli 2013, 10:21 | 3 Kommentare
Leicht verspätet, ein Blumenfoto, welches uns an die Zerbrechlichkeit all der schönen Dinge um uns gemahnt (Foto © -jübu-)

Leicht verspätet, ein Blumenfoto, welches uns an die Zerbrechlichkeit all der schönen Dinge um uns gemahnt (Foto © -jübu-)

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  1. 3. Martin Fingerhut

    @ 2. Heinz Goertz :
    nicht nur bei den Briten.
    siehe
    Sachße, Friedrich:
    Roter Mohn. Tagebuch, Feldpostbriefe, Verse eines gefallenen Batteriechefs. 1939 bis 1941.
    München Schild Verlag 1973

     
  2. 2. Heinz Goertz

    Nicht zu vergessen, dass der rote Mohn eine besondere Bedeutung in dem Gedenken an die Britischen Gefallenen hat. Die Schlachtfelder Flanderns waren nach dem Tod von 100.000 Tausenden Soldaten mit rotem Mohn übersäht. Das hat den Mythos geboren und bis heute erhalten. Dort, wo sie auf großen Friedhöfen zusammen ruhen, blüht Mohn, auch auf dem Friedhof im Reichswald. Grüße aus der Heimat, sind kleine Kränze, mit Mohnblüten aus Papier. Ein trauriger, aber auch schöner Brauch!

     
  3. 1. Wolfgang Look

    Für den Niederländer Piet Mondrian spielt das Symbol der Blume übrigens eine große Rolle.
    Er malte Blumenbilder in großer Zahl, die seinen Lebensunterhalt sicherten und in seinem Atelier stellte er eine künstliche Blume auf, deren Blätter er weiß angestrichen hatte. Diese stellte nach seiner Aussage die fehlende Frau in seinem Leben dar, das er ganz der Kunst widmen wollte.
    VIelleicht spielt eine Rolle, das Niederländer protestantischen Glaubens an ihren Hauseingängen Blumenbilder mit biblischen Sinnsprüchen anbringen, was ihn möglicherweise inspirierte.
    Dieses konkrete Symbol passt auch auffälligerweise nicht zu seiner ansonsten abstrakten – wie bei Beuys wesentlich auch von der Theo- und Antroposophie geprägten – Kunst (auf die Kleve ja scheinbar wie ein Magnet wirkt!) überein.