Hokovit: Die löschen auch nur mit Wasser

rd | 28. April 2012, 09:23 | 8 Kommentare

Hokovit, das klingt nach »Herr der Ringe«, ist aber nur ein mythischer Name aus der Klever Unterstadt, der 1977 in Flammen aufging (Foto: © Evers)

Etwa dort, wo jetzt die Hochschule Rhein-Waal anfängt, ragte vor Jahrzehnten noch das Hokovit-Gebäude in den Klever Himmel – bis es im Mai 1977 abbrannte. Es war der größte Brand in der Klever Nachkriegsgeschichte, ausgelöst durch ein Einbrecher, die einen Tresor aufschweißen wollten (und die offenbar nie gefasst wurden!). Die lesenswerte Geschichte von Peter Janssen dazu findet sich hier: Hokovit: Als Geschichte verbrannte

Gucken geht immer (© Evers)

Rampenbrücke (© Evers)

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8 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 8. Badmin

    Wie schön, auf dem 3. Bild kann man sehen das das Spoycenter noch nicht steht…

     
  2. 7. HerRmann

    Meines Wissens war HOKOVIT ein(e) Umschlaglager(-Firma) für Futtermittel – und keine 25 Jahre in Kleve ansässig. (?)

    @Messerjocke: Der Baukran auf dem Foto “Rampenbrücke” gehört ehr zum Bau eines Kaufhauses; die Tochtergesellschaft einer US-amerikanischen Einzelhandelskette läutete hier mit dem Supermarkt die Vereinheitlichung der Kleve Einkaufsmeile, mit denen anderer Städte, ein.

     
  3. 6. RumsdieKuh4Ever

    @Gallus

    Es hat sich etwas geändert. Die Möglichkeit mit dem Zug von Kleve aus selbstverständlich direkt nach Basel SBB oder Ventimiglia fahren zu können ist seit langem futsch.

    Nach Hoek van Holland, Rotterdam oder Amsterdam ist auch Schicht im Schacht.

    Kommt mir jetzt nicht mit dieser dämlichen Strassenbahn!

     
  4. 5. Gallus

    @L.Seerden
    Danke für die tolle alte Aufnahme – aber unser Bahnhof sieht doch heute noch genauso aus – oder schon wieder so aus. Da hat sich nichts geändert.

     
  5. 4. Messerjocke

    Die Baukräne, die man auf dem Foto “Rampenbrücke” sieht, sind doch nicht etwa für’s Bv. Spoycenter aufgestellt?

    Somit begann zu dieser Zeit die Zerstörung der Unterstadt direkt in zweierlei Hinsicht und findet heute, in diesen Tagen, einen vorläufigen Höhepunkt.

    Dass ich das noch erleben darf!

     
  6. 3. L.Seerden

    Hallo Ralf

    Hokovit war auf der Stadt zugewandten Seite der Bahnlinie. Nach dem Abbruch legte die Stadt zunächst einen Parkplatz an, der aber nach ein paar Jahren zur grünen Wiese wurde und jetzt mit dem Hotel zubetoniert wird.

    Guck mal hier:

    http://www.heimat-kleve.de/impressionen_II/zerstoerung/02.jpg

    Hilfspunkte sind die ehemalige Hafenschänke und die Eisenbahnbrücke.

     
  7. 2. dickschaedel

    Bäume braucht keiner – Bagger und Kräne braucht das Land
    an der Hochschule werden neue Alleen gepflanzt

     
  8. 1. ExKleverin

    Es begab sich zu einer Zeit… …da es noch Bäume in der Unterstadt gab… :- O