Die Krieg-Erklärung, oder: Der Elementarschaden der Hochschule Rhein-Waal

rd | 10. August 2018, 11:29 | 54 Kommentare

Um die berufliche Zukunft von Dr. Heide Naderer wird man sich keine Sorgen machen müssen. Um die Zukunft der Hochschule Rhein-Waal (HSRW) schon. Die angesehene Wissenschaftsmanagerin soll in Kleve wie ein räudiger Hund vom Hof gejagt werden. Das beschloss der Hochschulrat der HSRW in seiner Sitzung am Mittwoch in Kamp-Lintfort, indem er dafür votierte, ein Abwahlverfahren einzuleiten, versehen mit ein paar Begleiterscheinungen, die zumindest auf ein abgekartetes Spiel hindeuten. Die Prozedur dürfte in der untadelig verlaufenen Karriere von Naderer am Ende als ein nicht repräsentativer Ausreißer stehen bleiben. Womöglich wird es sogar heißen: „Was, Sie haben das drei Jahre ausgehalten? Respekt!“

Für die Hochschule ist der Vorgang jedoch ein Elementarschaden. Die Einrichtung hat ihre Ideale und Prinzipien verraten, und sie hat der ganzen Fachwelt gegenüber ein klares Signal gesetzt: Wer hier ernsthaft seinen Job machen will, kann gehen.

Willkommen zurück in der Ära Klotz, die mit dem Auftrag, eine neue Hochschule aufzubauen in Kleve (genau genommen: Emmerich) 2009 an den Start ging. Doch das Gebilde, das sie schuf, war in weiten Teilen keine Hochschule, sondern die Simulation einer Hochschule, ein Gebilde, das Außenstehenden und Duodezfürsten vorgaukelte, im Inneren laufe tatsächlich eine Art akademischer Betrieb ab. Es war vor allem Klamauk, es war auch Bereicherung im Spiel, und alle – bis ins Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Düsseldorf – wussten darum.

Gründe, warum Naderer gehen (oder bleiben) soll, spielen längst keine Rolle mehr. Das hat Professor Dr. Aloys Krieg, der Vorsitzende des Hochschulrats, in erfrischender Klarheit offenbart, als er in der Pressemitteilung zur Entscheidung des Gremiums einen entlarvenden Satz unterbrachte, die Krieg-Erklärung: „Zu den Gründen nimmt der Hochschulrat im laufenden Verfahren keine Stellung.“ Wie sollte er auch, es gibt ja auch keine – zumindest keine, die man der Öffentlichkeit als ernstzunehmende präsentieren könnte. Krieg selbst hat öffentlich geäußert, dass er mit der Arbeit der Präsidentin zufrieden sei.

Der aktuelle Senat der Hochschule: Gruppenbild mit Strolchen und Dolchen (Foto: HSRW) 

Die Logik dann aber ist: Die geleistete Arbeit interessiert hier überhaupt keinen. Wenn Naderer gegangen wird und die Suche nach einem Nachfolger beginnt, wird eine Stellenanzeige in der Wochenzeitung „Die Zeit“ geschaltet, Interessenten, die bislang noch nichts von der Hochschule Rhein-Waal gehört haben, werden danach googeln, auf Berichte wie diesen stoßen – und, sofern sie noch bei Trost sind, denken: Warum soll ich mir das antun? Wie gesagt, Elementarschaden.

Die Logik des Hochschulrates ist in seiner Reflexionstiefe etwa anzusiedeln zwischen einer Aufsichtsratssitzung bei Schalke 04 in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts („Trainer muss weg“) und einem Dorfparlamentsbeschluss, einen Bauern zu enteignen, um eine Umgehungsstraße zu bauen. „Im höheren Interesse“, „um Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden“, hinter solchen wolkigen Formulierungen zieht man sich dann zurück, wiegt gravitätisch das Haupt und senkt den Daumen.

Erinnert sich überhaupt noch jemand an den Anfang dieser Geschichte? Also nicht an die denkwürdige Sitzung am 5. November 2014, als Naderer trotz Anwesenheit aller Granden aus Stadt und Kreis sich mit einer Stimme Mehrheit gegen die Gründungspräsidentin durchsetzte. Nicht an die Unterschriftensammlung eines Professors aus der Fakultät Technologie und Bionik, mit der dieser trotz der erfolgten Wahl den Amtsantritt von Naderer verhindern wollte. Und auch nicht an die Obstruktion der Kanzlerwahl im Februar vergangenen Jahres, die zur – verständlichen – Demission des damaligen Hochschulratsvorsitzenden Prof. Dr. Gerard Meijer führte, der sich vermutlich sinngemäß fragte: Warum tue ich mir das an?

Die Kette der Ereignisse, die in dem Beschluss von Mittwoch kulminierten, begann mit Befindlichkeitsstörungen, die einige Professoren – unter dem Siegel der Anonymität – Ende 2017 dem neuen Hochschulratsvorsitzenden Prof. Krieg mitteilten. Krieg nahm das diffuse Gejammere ernst und gab dem Vorgang überhaupt erst das Gewicht.

Reflexion: An der Hochschule Rhein-Waal keine Stärke (Foto: Klaus Oberschilp)

Krieg ist Mathematiker, 62 Jahre alt und blickt dem Sonnenuntergang einer den Zahlen und Variablen gewidmeten Karriere entgegen. Den Fehler, der ihm in seiner Funktion als Vorsitzender des Hochschulrats der HSRW unterlaufen ist, dürfte er aus den Klausuren seiner Studenten kennen. Man begeht am Anfang einen kleinen Irrtum, rechnet ab da aber folgerichtig weiter, merkt, dass man auf der falschen Spur ist, rechnet immer wütender und wütender, um sich doch nur umso weiter von der Lösung zu entfernen.

In dieser Rechnung ist die Personalie Naderer nur ein Nebenstrang des Geschehens. Es geht um die Hochschule Rhein-Waal. Der Treppenwitz ist: Mit seiner Entscheidung, ein Abwahlverfahren in die Wege zu leiten, legt der Hochschulrat Hand an das Fundament der Institution, die zu schützen er eigentlich beauftragt ist. Das ist traurig für die HSRW (und deren engagierte Mitarbeiter, die es ja auch gibt). Sie werden sich, wenn nicht noch eine überraschende Wendung eintritt, schon bald im Mehltau des Klüngels wiederfinden.

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54 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 54. Klaus

    @53. rd
    „Geschäftszweck: Geld scheffeln. Produktionsmittel: Chinesen.“
    In der Zwischenzeit wurde das Geschäftsfeld der Scientific Freshers GmbH erweitert um „Integration, Jugendhilfe, Sprungbrett……“ oder was sonst noch alles für Bezeichnungen von der Scientific Freshers GmbH dafür verwendet werden (http://www.scientific-freshers.de/integration/leistungen-einrichtungen/)

    Was das mit Scientific (Wissenschaft) zu tun hat, ist mir ein Rätsel.

    Welche Brücken durch die Scientific Freshers GmbH zwischen den Fachgebieten der Professoren:
    – Wirtschaftsingenieur mit der Qualifikation Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Innovationsmanagement (Prof. Dr. Untiedt)
    – Mechatronik und Systemdynamik (Prof. Dr. Brandt)
    und der Wirtschaft gebaut werden, erschließt sich mir bis heute nicht. Aber vielleicht ist ja jemand in der Lage ein konkretes Transferprojekt zwischen Hochschule und Wirtschaft zu benennen, dass ohne die Scientific Freshers GmbH nicht möglich geworden wäre.

    Bemerkenswert finde ich wie das ausgewählte Bildmaterial auf der Internetseite der Scientific Freshers GmbH immer wieder nur die Hochschule RheinWaal zeigt, zB http://www.scientific-freshers.de/scientific-freshers/location/ oder http://www.scientific-freshers.de/hochschulvorbereitung/chancen-nach-dem-programm/ . Gibt es dort immer noch irgendwelche vertraglichen Verbindungen?

    Wie gesagt, ob diese Professoren etwas mit den aktuellen Differenzen zu tun haben, weiss ich als Außenstehender nicht und habe das mit den vorstehenden Ausführungen auch nicht zum Ausdruck bringen wollen.

     
  2. 53. rd

    @Medaille Zweifelsohne Anmerkungen, die eine Antwort verdient haben.

    Zum Punkt „Zahl der Gegner“: Es war ja seit der Wahl mit nur einer Stimme Mehrheit klar, dass Frau Nader nicht nur Begeisterung entgegen schwappte. Die Frage ist allerdings, ob die unterlegene Fraktion (und der durch sie vermutlich repräsentierte Teil der Hochschule) danach überhaupt ernsthaft den Versuch unternommen haben, sich auf „die Neue“ einzulassen (so, wie es demokratische Sitte wäre). Ich habe meine Zweifel.

    Zum Punkt „Nebentätigkeit“: Der Aussage, dass es der Hochschule gut tue, eine „Brücke zwischen Elfenbeinturm und Wirtschaft“ zu schlagen, ist unbedingt zuzustimmen. Eine solche Brücke wäre beispielsweise, wenn ein Projekt im Fachbereich „Technologie & Bionik“ dazu führen würde, einem Klever Verpackungsunternehmen eine Innovation zu ermöglichen. Also als Ausfluss der inhaltlichen Arbeit an der Fakultät. Aber zu Hunderten Chinesen ins Land zu holen und damit zu Hunterttausenden Umsätze zu generieren, wo ist da die Brücke? Das Unternehmen „Scientific Freshers“ der beiden Professoren Brandt und Untiedt hat Studenten ins Land geholt, an denen aber überhaupt kein Mangel bestand. Geschäftszweck: Geld scheffeln. Produktionsmittel: Chinesen.

    Die „Schlammschlacht“ aber, von der Sie sprechen (und die Sie offenbar kleveblog vorwerfen) findet nicht statt, wenn in der freien Presse Dinge kontrovers diskutiert werden (auch Ihre Ansicht kommt hier zu Wort). Die Schlammschlacht hat weit vorher im Verborgenen stattgefunden. Aber das wollen die dafür Verantwortlichen natürlich lieber nicht öffentlich sehen.

     
  3. 52. Max Knippert

    30@ Martin und viele Andere haben es beschrieben, die Faktenlage ist für Aussenstehende so dünn, das sich eine Einschätzung oder Bewertung praktisch verbietet. Was man aber dennoch sagen kann ist, das der Tagesablauf oder gar Innovation in einem solchen Umfeld unmöglich sind. Mit der Kultur steht und fällt der Innovationserfolg. Aus diesem Grund sollten alle Beteiligten, egal auf welcher Seite sie zu stehen glauben, eine (einvernehmliche) Lösung mit aller Kraft anstreben.

    Zum Beispiel geht jetzt das geliebte Hassobjekt Minoritenplatz auf die Zielgerade und die Fortschritte, die in knapp 10 Jahren gemacht wurden sind überschaubar. Auch hier erhoffe ich mir, nach wie vor, Impulse von der Hochschule oder gar ein aktives Mitdenken. Beispielsweise laufen theoretisch täglich bis zu 5000 Hochschulangehörige über einen Kreisverkehr bzw. die Hafenstraße ins Klever Zentrum. Wenn die Tiefgarage mit täglich bis zu 3210 Autos zusä†zlich dort vorbei huschen, wird es sicher nicht besser – von Aufenthaltsqualität oder Alleinstellungsmerkmal ganz zu schweigen. „Es wird daher vorgeschlagen, die Zufahrt von der Hafenstraße zum Bebauungsplangebiet mittels eines Bypasses zu ertüchtigen.“
    https://www.kleve.de/C12572B300270277/files/begruendung_1-279-2.pdf/$file/begruendung_1-279-2.pdf?OpenElement

    Kurz um, das kann keinesfalls der Weisheit letzter Schluss sein und hoffentlich geht dieser Kelch an uns vorrüber!

    Aber wenn sich alles, in der Hochschule (und anderswo), im klein-klein zu verlieren scheint, muss die Frage gestattet sein, welches Selbstverständnis die Hochschule (und Andere) und ihre Angehörigen haben? Es werden ja wohl kaum Alle einen Maulkorb bekommen oder sich selbst auferlegt haben…

     
  4. 51. Klaus

    @44. Otto

    Wenn sie mit ihrer Frage und Beschreibung die Professoren Brandt und Untiedt meinten, kann man die Frage mit JA beantworten. Wie der Link von 46. Chewgum zeigt, sind beide auch stimmberechtigte Mitglieder im Senat. Die Dekanatsleitung an der Fakultät Technologie und Bionik haben sie nicht mehr inne.

    Ob ihre Einschätzungen „Ehrenmänner – unverschämt – unanständig“ zutreffend sind und ob die beiden zu den grauen Männern gehören kann ich als Außenstehender nicht beantworten. @38. Ichbin… ist da offensichtlich besser informiert und sogar betroffen. Ich kann @38. Ichbin… nur dazu ermutigen mit solchen Tatsachen (Einschüchterung und Erpressung) unbedingt mit dem Personalrat und dem Präsidium zu sprechen.

     
  5. 50. Chocolatelover

    @ 42

    „[…] immerhin wird die der Einschätzung zugrundeliegende Darstellung nur pauschal in Zweifel gezogen.“

    Nein wie schön, dass Sie selbst so etwas niemals tun würden…. *ironieaus*

     
  6. 49. Medaille

    Wie Realitätsfremd sind hier eigentlich einige Leute?
    Ist es wirklich möglich, dass ein so kleine Feige Gruppe Frau Naderer zu Fall bringen können? Wenn Sie doch so einen Rückhalt in der Hochschule hat, brauch sie sich doch keine Sorgen machen. Aber wieso kommt es überhaupt zu dem Verfahren? Wieso hat sie den Rücktritt zurückgezogen? Hat die Medaille vielleicht doch zwei Seiten? Sitzt sie doch nicht so fest im Sattel wie es hier dargestellt wird? Wir in hier vielleicht leider nur stärker einer Seite berichtet? Ach ne es liegt ja nur daran, dass man von der anderen Seite nichts hört. Hmm vielleicht weil diese nicht die interne Streitigkeit nach außen trägt? Vielleicht weil sie nicht eine öffentliche Schlammschlacht führen will? Vielleicht weil sie dieses größere Problem mit der möglichen negativen Außenwirkung ernst nimmt? Passt dazu vielleicht auch der Maulkorb?!

    Weil das Thema hier auch immer wieder aufkommt:
    Professoren mit Nebentätigkeit…
    zum Glück gibt es diese!!! Und ja es gibt viele von denen!!! Diese bauen die Brücke zwischen Elfenbeinturm und Wirtschaft!! Diese sorgen dafür dass Studenten mit guten Ideen sich selbständig machen!! Diese gründen mit den Studenten Firmen. Diese sorgen für Koorperationen zwischen Industrie und Hochschule. Diese bringen das Geld in die Hochschule für eine gute Ausbildung!
    Die hier immer wieder gezielt verunglimpflichten, sorgen dafür dass Fachkräfte hier her kommen und den Standort Deutschland sichern. Das was in Deutschland fehlt sind gut ausgebildete (studierte) Fachkräfte. Wenn nur 10% bleiben ist das eine super Sache…
    Ach ja sie bereichern sich bestimmt nur auf Kosten der reichen ausländischen Familien, die so dumm sind ihre Kinder da anzumelden und auf diesen nap reinzufallen… Oder vielleicht doch nicht? Zumindest scheint Preis Leistung in den Augen der Familien zu stimmen…

    Anstatt sich über eine Firma die Arbeitsplätze in Kleve schafft und dafür sorgt, dass die Hochschule Studenten hat, die auch Geld hier lassen und die Stadt beleben, zu freuen. Anstatt Respekt für all die Mitarbeiter zu haben die nicht die Schlammschlacht nach außen tragen. Anstatt sich Gedanken über die andere Seite zu machen, wieso diese womöglich so handelt. Anstatt darüber nachzudenken wieso eine so gefestigte Frau ein Abwahlverfahren und einen Maulkorb bekommt, wird hier einfach nur dumm in das BUH-Verschwörungs-Rohr geblasen!!
    Ich hoffe nur ich bin nicht der einzige der auch versucht die andere Seite zu sehen.

     
  7. 48. rd

    @Josef Johann Die aktuell zuständige Ministerin heißt Isabel Pfeiffer-Poensgen und ist im Urlaub. Sie und ihre Staatssekretäre werden sich, trotz der für viele im Hochschulwesen unfassbaren Vorgänge, auf die Autonomie der Hochschulen berufen.

     
  8. 47. Joseph Johann

    Was sagt der Minister Prof. Pinkwart zu der Angelegenheit? Sind ihm die Vorgänge überhaupt bekannt? Er war doch m. W. an der Initiative Gründung Hochschule Kleve beteiligt.

     
  9. 46. Chewgum

    Hier kann man sehen, wer die stimmberechtigten Mitglieder des Senats sind, die dann in der Hochschulwahlversammlung zusammen mit den externen Mitgliedern des Hochschulrats über das Schicksal von Dr. Naderer befinden:

    https://www.hochschule-rhein-waal.de/de/hochschule/organisation/senat

     
  10. 45. Niederrheinstier

    @38
    Mmuuuh, Mobbingopfer, halten Sie durch, mmuuuh!
    Der Niederrheinstier ist mit allen HSRW-Mobbingofern, mmuuuuh!
    Als unbestrittene Fachkraft für das organisierte Erbrechen (also für regelmäßiges Aufstoßen aus meinem Pansen), mmuuhh, rat ich Ihnen (und allen anderen) hier:
    Kappt den Seilschaften ihre Seile (und alle Weidezäune, die ihr finden könnt, gleich mit), mmuuuuh!
    Zerschlagt den Klüngel und die Cliquen, mmuuh!
    Schwürt den Geschwüren ab, die sich in dem Hochschulkörper breit gemacht haben, mmuuuh!
    Dann werdet Ihr sehen, wie sogar wieder Gras über dem vertrockneten Uferstreifen vor dem Verwaltungsgebäude der HSRW wächst, mmuuuhh!
    Öööööh, ich glaube da geht gerade mein Temperament mit mir durch, mmuuuuh.
    Macht nichts, mmuuuh! Niederrheinstier for Chief, also for Sitting Bull, mmuuhhh!
    Den Problemen werde ich dann schon per Management by Sit Out beikommen, mmuuuh!

     
  11. 44. otto

    @42.rd,

    sind eigentlich die Nebenerwerbsprofessoren noch an der Hochschule tätig?

    Ich meine die Ehrenmänner, die ein interessantes Schulungsunternehmen für Studenten aus dem anderen Teil unseres Planeten gründeten, um mit Fördergeldern und unverschämten Gebühren ihr privates Einkommen in unanständige Höhen zu treiben!

     
  12. 43. Chewgum

    Jeder, der der HSRW positiv gegenüber steht, müsste doch ein Interesse daran haben, dass Missstände aufgeklärt werden bzw. ans Tageslicht kommen, auch im Interesse der dort Beschäftigten. Dass es Probleme gibt, kann doch inzwischen wohl als Konsens betrachtet werden.

    Habe selber bei meinem Arbeitgeber erlebt, wie zu einem Problem erst das Fass überlaufen und die Berichterstattung anlaufen musste, bis man dem Problem ins Gesicht geschaut hat. War alles unschön, aber unvermeidbar. In dem Fall hat die Mitarbeiterschaft ordentlich Druck gemacht.

     
  13. 42. rd

    @chocolatelover Das mit dem „sensationsgeilen Möchtegernjournalismus“ lassen wir hier mal unkommentiert stehen, immerhin wird die der Einschätzung zugrundeliegende Darstellung nur pauschal in Zweifel gezogen. Kann ich also mit leben. Wie ich auch damit leben könnte, wenn mir sachliche Fehler vorgehalten werden würden. Würde ich sie halt korrigieren. Kommt aber nichts. Dass es aber an der Hochschule viele gute und engagierte Leute gibt, ist mir klar, und es ist auch gut, dass Sie darauf hinweisen. Aber diese Leute trauen sich fast schon gar nicht mehr aus der Deckung, weil es eben auch andere Kräfte gibt, die an einem geordneten Hochschulbetrieb nicht interessiert sind, beispielhaft zu entnehmen der Diskussion in der öffentlichen Senatssitzung vom April (nach dem Rücktrittsangebot). Und die Auflösung der Hochschule als mögliche Option ist halt auch schon mal in Erwägung gezogen worden.

     
  14. 41. Chocolatelover

    An alle, die ständig nur negative Kritik an der Hochschule äußern:

    Denken Sie eigentlich je darüber nach, wie diese ganze Diskussion hier für diejenigen sein muss, die tagtäglich voller Herzblut für die Hochschule Arbeiten? Angefangen beim kleinen Studierenden, über die Hausmeister, Sekretärinnen und Verwaltungsangestellten, bis hin zum wissenschaftlichen Personal über das Präsidium und schlussendlich auch zum Bildungsministerium…

    Es ist einfach nur traurig zu sehen, wie sorglos hier einige das, wofür andere gerne arbeiten, zerreißen und verunglimpfen. Ich bin kein Hochschulangehöriger mehr, habe jedoch das Bedürfnis für meine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen Partei ergreifen zu müssen. Hier tummeln sich leider viel zu viele von denen herum, die ihre Anti-Kommentare ohne sich zu genieren fröhlich in die Welt hinaustragen.

    Was Kommentare á la „…vielleicht lässt sich mit der Hochschule ja noch was anderes anfangen…“ bei denjenigen anrichtet, die gerne dort arbeiten und dies auch gerne noch viele weitere Jahre tun würden, interessiert hier scheinbar niemanden.

    Was am Ende wahr ist und was nicht, das ist denjenigen doch sowieso egal….hauptsache sensationsgeiler Möchtegernjournalismus, angefeuert durch unzureichendes Halbwissen mancher Kommentargeber. Sicher ist an der HSRW nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen, aber jetzt schon über eine eventuelle anderweitige Nutzung der beiden Campusse zu spekulieren finde ich einfach nur daneben.

    Ist ungefähr genau so wahrscheinlich, wie wenn ich jetzt schon behauptete, dass sämtliche Sommer ab sofort nur noch so trocken und heiß ausfallen werden, wie der diesjährige. Panikmache an alle Bauern, die darauf angewiesen sind durch eine florierende Landwirtschaft ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Können die Felder ja umwidmen und Bananen anbauen… so oder so ähnlich übrigens vor kurzem sogar im Postillon erschienen.

    Was mich nun übrigens wieder zur bereits von mir zu Anfangs gestellten Frage führt:

    Wann kommt der Postillon und fordert seinen Artikel zurück?

     
  15. 40. rd

    @Urklever Sicher, dass Ihre Beobachtung an sich stimmt? Ich habe nachgefragt, und ein Treffen im Ratskeller zum Thema Hochschule wird demnach ausgeschlossen, auch für jeden anderen Termin.

     
  16. 39. rd

    @Ich bin… kleveblog resigniert nie und greift bekanntlich auch Dinge auf, die sonst schon mal unter den Tisch fallen. Also bitte gerne per Mail oder telefonisch melden, Anonymität ist garantiert.

     
  17. 38. Ich bin auch ein Mobbingopfer

    Ich bin auch ein Mobbingopfer der Seilschaften rund um […]. Wenn ich Ihn sehe fange ich an zu zittern und ich bekomme kein Wort heraus.

    Die Seilschaften um den Herrn […] gehen sehr weit, hier lokal in und um Kleve. Mir ist unmissverständlich über eine dritte Person klargemacht worden, wie ich mich zu verhalten habe, und welche Konsequenzen es haben würde, wenn ich mich nicht konform verhalte.

    Die Seilschaften wissen genau, wie sie geltendes Recht dehnen müssen um ihr Ziel zu erreichen. Die lokale Presse nutzen sie, wie es ihnen gefällt. Ich habe mit der lokalen Presse gesprochen und glaube, dass diese selber resigniert hat. Die wissen genau Bescheid, haben meine Erfahrungen, teilweise, als auch ihre Erfahrungen mit der Seilschaft bestätigt. Ich meine, gute gestandene Journalisten, dass muss man sich mal vorstellen.

    Das Schlimmste für mich ist, dass es keine Zivilcourage gibt. Alle wissen genau Bescheid schauen zu und tun nichts. Viele haben Angst.

    Als Opfer steht man ganz alleine da. Ich habe hier komplett aufgegeben.

    Was mit Frau Dr. Heide Naderer geschieht beschämt mich zu tiefst.

     
  18. 37. rd

    Ich möchte ja nur wissen, wer noch dabei war. Naja, und vielleicht war ja auch zu hören, was besprochen wurde.

     
  19. 36. Friedrich Foerster

    Zu hoffen ist, dass rd sich gründlich irrt!
    Zu befürchten ist, dass rd mal wieder mitten ins Schwarze trifft!

    Eine solche Zukunfts-Chance wie eine Hochschule
    wird Kleve in absehbarer Zeit wohl kaum noch einmal bekommen!

     
  20. 35. Martin Fingerhut

    @ 29. Urklever :
    Wollen Sie damit sagen,
    im Kalkarer RatsKeller sei für Frau Naderer die door bzw. Tür zugeklappt worden ?
    selbstVerständlich mit blütenWeißer Weste ??

     
  21. 34. Urklever

    @alle, was aus meiner Sicht tatsächlich das Schockierende ist, ist, dass die Zivilgesellschaft zu schaut, und nicht auf die Barrikaden geht. Ist das ein Trent im Kleverland?
    Die Monster, die hier das Elend um die Hochschule produzieren nutzen dies charmlos für das Durchsetzen ihrer persönlichen Interessen aus. Das zeigt aber natürlich auch wieviel geistige Luft die Monster nach oben haben.
    @rd, die Wahrheit ist immer naheliegend und nicht kompliziert.

     
  22. 33. Benno

    Die Schlammschlacht um Frau Naderer ist schon im vollen Gange und wir sitzen mittendrin und beteiligen uns daran. Wenn ich den Post von MF#30 lese, schaut die belegbare Faktenlage ziemlich dünn aus. Vieles kann der Leser nur vermuten, meinen oder deuten. Und nun noch ein Maulkorb für alle an dieser Tragödie Beteiligten. Wo sollen dann die richtigen Belege für die Vermutungen herkommen?

    Das Einzige, was in meinen Augen belegbar ist, dass Menschlichkeit, Empathie und ein respektvoller Umgang untereinander keine Garantie mit dem Bildungsstand oder Titel zutun hat…

    Benno

     
  23. 32. Chewgum

    @MF Sie stellen interessante Fragen.

    Noch eine Hypothese: Institutionen und Unternehmen mögen keine Konflikte, besonders keine, über die berichtet wird.

     
  24. 31. rd

    @Urklever Bitte etwas mehr Erläuterung.

     
  25. 30. Martin Fingerhut

    NachDem Alexis ( #5. ) rd’s Artikel für eine faktenfreie Aneinanderreihung von Behauptungen und Beleidigungen hält
    und die angekündigte “ wohlabgewogene Analyse “ vermißt,
    habe ich mir die Mühe gemacht,
    die aktuellen Berichte der beiden Medien RP und KleveBlog ( kb ) zu analysieren.
    „Analyse“ im Sinne von :
    die Fakten herausFiltern und aufzeigen, wo Lücken oder Ungereimtheiten sind.

    Hier stelle ich die Ergebnisse gegenÜber :

    AusgangsPunkt :
    Die Berichte über Naderer’s “ RückTritt vom RückTritt „.
    Als erstes informiert kb schon am MittTag des 24. Juli darüber.
    ( http://www.kleveblog.de/hochschule-rhein-waal-ruecktritt-vom-ruecktritt-und-ein-anderer-ruecktritt/ )
    Die PresseMitTeilung der HRW zitiert rd komplett
    und setzt dem eine erläuternde ZusammenFassung voraus.
    Die RP muß auf die Auflage des nächsten Tages warten,
    hat dafür aber auch genug Zeit, die nackte Nachricht aufZuBereiten.
    Am 25. Juli liefert Ludwig Krause einen ähnliche, etwas umfassendere Darstellung.
    ( http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/hochschule-rhein-waal-doch-kein-ruecktritt-von-naderer_aid-24054713 )

    Es folgen am 27. Juli mgr’s als „Analyse“ bezeichneter Kommentar
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-hochschule-rhein-waal-und-heide-naderer_aid-24099341
    und am 31. rd’s Replik darauf
    http://www.kleveblog.de/hochschule-die-fabelhafte-welt-des-matthias-g .

    Bei dem Antrag, Naderer abZuWählen, hat die RP zeitlich die Nase vorn :
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-hsrw-hochschulrat-antrag-auf-abwahl-naderers_aid-24266317
    erscheint schon am 09. August.
    Am 10. zieht kb nach :
    http://www.kleveblog.de/die-krieg-erklaerung-oder-der-elementarschaden-der-hochschule-rhein-waal/

    mgr bietet eine ganze Reihe von Fakten, diese zum Teil „rückWärts“.
    ( „zuvor“, „vorausGegangen“, … )
    Hier jene Fakten kronologisch sortiert :
    Im November 2014 ist Frau Naderer mit nur 1 Stimme Mehrheit zur Präsidentin der HRW gewählt worden.
    Laut Frau Naderer gab es seitDem interne Querelen und Intrigen gegen sie.
    Deren Verursacher oder HinterLeute seien anonym geblieben.
    Frau Naderer sehe deshalb “ keine Basis für eine sachliche Auseinandersetzung “ .
    Das mache Ihr die Arbeit fast unmöglich.
    Deshalb hatte Frau Naderer im April angeboten, zurückZuTreten.
    Dieses Angebot zog sie am 24. Juli zurück.

    Ich gehe davon aus, daß diese Fakten, welche Herr Grass präsentiert, weitGehend unstrittig sein dürften.

    Nebulös bleibt für mich das,
    was mgr über die Zeit zwischen April und Juli schreibt.
    BestenFalls „zusammenReimen“ kann ich mir daraus :
    Es sei Frau Naderer eine andere Stelle angeboten worden.
    von wem ?
    mit welcher Legitimation ?
    wann ?
    erst nach Ihrem RücktrittsAngebot vom April oder schon vorher ?
    Welchen Zweck sollen solche Gespräche haben ?
    Wenn jemand schon auf der PräsidentenPosition anonym gemobbt wird
    und sich von dort aus nicht wehren kann,
    wie soll es in einer niedriger angesiedelten Position besser werden ?

    Ferner soll Frau Naderer eine Frist gesetzt worden sein, sich zu erklären.
    von wem ?
    wann ?
    wozu ?
    Scheinbar wohl dazu, ob sie eine andere Stelle annimmt
    – doch das geht aus mgr’s Text nicht eindeutig hervor.

    Wann endete die Frist ?
    mit oder ohne Ergebnis ?
    Angeblich sei diese Frist irgendWann ( knapp ) vor dem 24. Juli verstrichen.
    Alleine die „räumliche“ Nähe in mgr’s Text legt nahe,
    daß es dabei darum ging, ob Frau Naderer eine andere Stelle annähme.
    Logisch zwingend ist das nicht.
    Es könnte auch um ganz etwas anderes gehen, das mgr nur so einwirft.

    Das einzige, was mgr aus der Zeit zwischen April und Juli klar berichtet :
    VizePräsident Georg Hauck, der zugleich Naderer’s StellVertreter war, ist [ Mitte Juli ] zurückGetreten.
    Wiederum nur vage schließt er an :
    “ Womit sich die Reihe derer, die seit Amtsantritt Naderers gingen, nochmals verlängerte. “
    Wer ist denn noch alles gegangen ?
    aus welchen Gründen ?
    Hatte das Gehen etwas mit Frau Naderer zu tun ?
    oder mit dem WiderStand gegen sie ?
    Laut der bei kb zitierten PresseMitTeilung der HRW habe Frau Naderer mit Herrn Hauck vertrauensVoll zusammenArbeiten gekonnt und sie schätze ihn auch persönlich sehr.

    Nach dem AbGang von Herrn Hauck muß das Präsidium ohneHin ergänzt werden.
    Frau Naderer möchte – wieder laut der PresseMitTeilung gemäß kb – daß diese Gelegenheit genutzt wird,
    damit in dem Gremium “ die Vielfalt der Kompetenzen und Meinungen an der Hochschule “ künftig adäquat abgebildet werden.
    mgr interpretiert daraus – oder dort hinein -,
    Frau Naderer hätte gerne die beiden verbliebenen VizePräsidenten, Prof. Marion Halfmann und Prof. Jens Gebauer ersetzt.
    Woraus mgr dies schließen möchte, bleibt verborgen.
    Daß diese beiden “ gehen sollen “ hatte mgr bereits in seiner angeblichen „Analyse“ den Leser glauben lassen
    – so geschickt aalGlatt formuliert, daß er auf eine solche Behauptung nicht hätte festGenagelt werden können.
    Dabei hatte er die beiden als “ renommiert und nicht nur intern anerkannt “ bezeichnet,
    wofür er ebenfalls keine Belege anführte.
    Nach rd’s Recherche über die beiden,
    könnte vermutet werden,
    diese beiden Namen habe mgr ein KanarienVogel gezwitschert.
    Wie auch immer – daß angeblich Frau Halfmann und Herr Gebauer quasi „abgesägt“ werden sollten,
    stellt allein mgr in den Raum.
    Einen Beleg dafür konnte ich nirgends finden.

    BemerkensWert ist, wie sehr sich mgr diesMal ins Zeug legt,
    den WettLauf gegen rd zu gewinnen.
    Laut seinem Bericht tagte der HochSchulRat erst am ABEND des MittWochs, 08. August.
    und das mehr als eine Stunde lang.
    Doch schon am nächsten Morgen in aller HerrGottsFrühe tragen fleißige Boten mgr’s gedruckten Bericht darüber in ganz Kleve aus.
    Und es ist keine winzige, blitzSchnell zusammenGetippte und noch irgendWie ins LayOut gequetschte EilMeldung,
    sondern der 3/4seitige Bericht dominiert die TitelSeite des LokalTeils.
    alle Achtung !

    Hört mgr das Grass waksen ?
    bzw. den KanarienVogel zwitschern ?

    Trotz der Eile informiert mgr seine Leser nicht nur über das sensationelle Ergebnis der Sitzung
    sondern sehr ausführlich ( sogar mehrfach ) auch über Details der HochSchulVerfassung.
    So berufe sich der Beschluß des HochSchulRates auf “ Paragraf 7b Absatz 5 der Grundordnung der Hochschule Rhein-Waal „.
    und richte sich an die HochSchulWahlVersammlung.
    Zu dieser gehört außer dem HochSchulRat noch der Senat.

    Der HochschulRat sei vergleichbar einem AufsichtsRat und besteht aus 6 externen und 4 internen Mitgliedern,
    von denen mgr ein paar namentlich samt Titeln und Funktionen aufzählt.
    Warum diese ?
    Warum die übrigen nicht ?
    Den Vorsitz hat Herr Krieg, der wohl auch das Ergebnis der Sitzung der Öffentlichkeit verkündete.

    Den Senat bilden Vertreter aller Gruppen der Hochschule – Studenten, Angestellte, Mitarbeiter und Professoren – ,
    von denen mgr jedoch keinen einzigen namentlich auflistet.

    Soweit die Fakten von mgr,
    welche wohl auch rd als korrekt anerkennt,
    teilweise selber anführt.

    In seiner StellungNahme erinnert rd zusätzlich an die Anfänge der HRW 2009 mit Frau Klotz und in Emmerich.
    Die Ära der Präsidentin Klotz beschreibt rd sehr kritisch.
    Als lediglich Simulation einer HochSchule, mit welcher akademischer Betrieb nur vorgegaukelt worden sei.
    rd mutMaßt, bei diesem „Klamauk“ sei Bereicherung im Spiel gewesen
    und jeder – bis ins Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Düsseldorf – habe darum gewußt.
    So, wie es bei kb zu lesen ist, ist diese Passage eine reine Spekulation.
    Belege führt rd nicht an.
    Jedoch hat er in den vorigen Jahren wiederholt über Mißstände an der HRW berichtet,
    die mir als durchAus begründet in Erinnerung sind.
    Dennoch bleiben es hier schiere Behauptungen.

    rd erinnert nicht nur an die Wahl von Frau Naderer mit knappster Mehrheit,
    sondern auch daran, daß einer der Professoren trotz der Wahl noch Unterschriften gesammelt habe,
    um zu verhindern, daß Frau Naderer ihren Posten antritt.
    Sowie an die KanzlerWahl im vorigen Jahr, wegen welcher Prof. Meijer seinen Job aufgegeben habe.
    Schließlich habe sich eine anonyme Gruppe von Prof.s beim HochSchulRat beschwert.
    rd nennt es “ diffuses Gejammere „.
    Was genau dort jeweils vorgefallen ist, muß der Leser sich erst noch erGooglen
    – oder er vertraut einfach auf rd’s Urteil.
    Zumindest dürften all diese Vorgänge belegbar sein
    und wie rd sie einschätzt, mag sogar arg subjektiv sein,
    ist aber wohl nicht justiziabel.

    Ferner fantasiert rd über die Zukunft einerSeits Frau Naderer’s, andererSeits der HRW.
    Fantasie mit SchneeGestöber. keine Fakten.

    rd wertet den Vorgang als ElementarSchaden für die HRW,
    weil Ideale und Prinzipien verraten worden seien.
    Welche ?

    Laut rd’s Meinung spielen sachliche und fachliche Gründe, warum Naderer gehen (oder bleiben) soll, längst keine Rolle mehr.
    Das wird zwar nicht belegt, doch in der Tat kommen wirkliche Gründe in keinem der Berichte vor.
    mgr zitiert lediglich, daß der HochSchulRat nicht verraten will, warum Naderer abgesetzt werden soll.
    rd sieht darin ein Indiz für ein abgekartetes Spiel.
    rd vermutet, es gebe keine wirklichen Gründe,
    zumindest keine vorzeigbaren.
    rd belegt das damit, Herr Krieg selber sei ( bisher / früher ) mit der Arbeit der Präsidentin [ also doch wohl Frau Naderer’s Arbeit, oder ? ] zufrieden gewesen.
    Das mag sein, steht aber im Artikel ziemlich nackt mitten im Raum.
    Falls es bestritten würde, müßte rd solche Äußerungen Krieg’s herausKramen.

    VorausGesetzt, rd’s Behauptung trifft zu, dann würde auch seine Folgerung daraus naheLiegen :
    “ Die geleistete Arbeit interessiert hier überhaupt keinen. “

    Ein Vergleich mit Vereins- oder DorfSitzung ( „Trainer muss weg“ / „im höheren Interesse“ )
    illustriert, wie rd das Vorgehen des HochSchulRates einschätzt, mehr jedoch nicht.

    Auch rd’s Variationen über einen Matematiker im SonnenUntergang dürften kaum relevant sein.

    Abschließend jene beiden Sätze aus den beiden WebSeiten.
    welche mir am bemerkensWertesten erscheinen :

    mgr zitiert Herr Krieg
    “ Bis dahin werde Naderer ihr Amt als Präsidentin nach den gesetzlichen Regeln bis auf Weiteres ausüben, “
    Ja, ist das denn nicht selbstVerständlich ?
    Soll der Eindruck erweckt werden,
    Frau Naderer habe sich bisher NICHT an die gesetzlichen Regeln gehalten ?

    Und rd trägt in seinem Kommentar #16. nach,
    angeblich sei Frau Naderer untersagt,
    sich zu den Gründen zu äußern, weshalb der HochSchulRat ihre AbWahl betreibt.
    Wer hat ihr das verboten ?
    Entspricht das den gesetzlichen Regeln ?

     
  26. 29. Urklever

    @28,

    Fr. 20. Juli Kalkar Ratskeller, da werden die wichtigen Dinge entschieden.
    Der Herr auf dem Bild mit dem lockigen Haar und dem blauem Hemd, trägt dann vornehm weiss……
    Nur doof, dass Kleveblogleser auch vornehme Gastronomie geniessen…

     
  27. 28. Jens-Uwe Habedank

    Die Hochschule wird in 2020 an Scientic Fresher verkauft, Hauptanteilseigner werden Mom Zevens und die VoBa Kleverland. Geschäftsführerin wird Dr. M.-L. Klotz, Aufsichtsratschef Theo B. Rauer.
    Die Mensa wird an Curry Q verpachtet, in etwa 20% der Lehrräume werden AltenpflegerInnen von Clivia ausgebildet.
    Selbstverständlich gibt es für diese organistorischen Umgestaltungen noch jede Menge Fördergelder aus Brüssel – um die vielen, vielen Arbeitsplätze dieses einmaligen Leuchtturm-Projektes zu sichern und auszubauen…

     
  28. 27. otto

    ………..das hat kein Niveau…….

     
  29. 26. otto

    @20,

    No Fretete, das ist kein Niveau sondern Schwachsinn was du mühsamst versuchst zu Papier zu bringen🙈

     
  30. 25. Chocolatelover

    @20

    Der einzige Mensch auf diesem Planeten, dem ich diesen Spruch aus tiefstem Herzen abkaufe war, ist und wird auch immer bleiben der liebe Onkel Hipp.

    Alle anderen haben das doch nur geklaut, inklusive Ihnen selbst. Und genau so glaubwürdig isses am Ende dann auch.

     
  31. 24. Andreas Bulkens

    Ich find´s einfach nur sehr Schade!
    Kleve und die Klever und die hier Tätige zeigen sich offensichtlich wieder einmal von ihrer besten Seite.
    Naja, zumindest sehen diese Menschen sich in bestem Licht … das es da noch Menschen geben mag, welche „gegenüber“ stehen und all´ die Schatten wahrnehmen … uninteressant.
    Aber mal ganz plump:
    Die HSRW ist eh´ schon ein künstliches „Etwas“, vergleichbar mit EDLV/NRN.
    Die dort angebotenen Studiengänge kann ich persönlich nicht ernstnehmen … hat was von den Zertifikaten für Tupperware(R) – Beratern.
    Da macht Kleve echt einen Hype um die Personalien einer hochflüchtigen Blase mit Namen HSRW?
    Kleve ist schon sehr speziell … ich lache … es ist so arm 😉

     
  32. 23. Psychologe

    Schon mal drüber nachgedacht, dass hier alle Anzeichen für einen Mobbingfall vorliegen?

     
  33. 22. Chewgum

    Glaube, der Hochschulrat hat verfahren nach dem Motto ‚besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende‘ (mit dem Schrecken meine ich die Konfliktlage, nicht Dr. Naderer – für manche scheint sie diese aber zu repräsentieren)

    Dass damit nichts gut ist, wird sich noch zeigen. Sicher ist Dr. Naderer nicht fehlerlos, wer ist das schon, aber das ist es nicht. Der Fehler liegt im Hochschulgesetz und könnte sich wiederholen. Die Konstruktion einer Hochschulhierarchie ist zum Nachteil derer angelegt, die keine Anstellung auf Lebenszeit haben, aber mit den Lebenslangen zusammen arbeiten müssen, ja, auf deren Kooperation angewiesen sind. Die Lebenslangen richten sich ein und möchten ungerne gestört werden in ihren Gewohnheitsrechten. Genau dies aber hat Dr. Naderer wohl getan. Vielleicht hätte sie den Konflikt aussitzen sollen, erstmal die Kritiker kommen lassen, sie Fehler machen lassen, sie das äußere Bild des Konflikts werden lassen. Aber das ist auch eine Typfrage. Und wie gesagt, es gibt das Hochschulgesetz, das für den/die Präsident/in der Hochschule den Schleudersitz vorsieht, im Zweifelsfall.

    Vielleicht hat Prof. Krieg einen Fehler gemacht, aber wohl keinen fortgesetzten Rechenfehler. Mathematiker sind halt keine Sozialwissenschaftler mit Blick für’s ganze schwer fassbare, von vielen Komponenten beeinflusste System. Es hätte da ein paar starke Leute mit Übersicht gebraucht. Der Hochschulrat hätte dies übernehmen können.

    Denn, wie gesagt, die Wiederholung droht …

     
  34. 21. rd

    @Nofretete Selbst wenn dem so wäre, stünde ich mit meinem Namen dafür ein.

     
  35. 20. Nofretete

    Natürlich sind ehrabschneidender Inhalt und/oder haltlose Unterstellungen nur dem Blog-Autor zugestanden.

     
  36. 19. otto

    zu @12, richtig wäre @ 5… gewesen. @18.rd, dem kann nur zugestimmt werden.

     
  37. 18. rd

    Einige Kommentare mit ehrabschneidendem Inhalt und/oder mit haltlosen Unterstellungen sind hier nicht veröffentlicht worden. Wer glaubt, mehr zu wissen, sollte das bitte Belegen, und wer glaubt, um sich schlagen zu müssen, sollte schon auf die wohlige Wärme der Anonymität zu verzichten bereit sein.

     
  38. 17. rd

    @John Doe Siehe Antwort auf den Kommentar von GG

     
  39. 16. rd

    @GG Die Unterlassungserklärung würde ich gerne sehen. Welche Behauptung genau soll ich nicht wiederholen? Dass es Studenten gibt, die sich im Laufe einer Rechnung verrennen? Dass keine Gründe benannt werden, insinuiert, dass es welche gibt, die aber so gravierend sind, dass man die Präsidentin davor schützen muss, dass sie bekannt werden. Und sicherheitshalber verhängt man auch gleich einen Maulkorb, damit die Betroffene sich auch nicht wehren kann.

     
  40. 15. rd

    @Chewgum Aber sie könnte auf lange Sicht in andere Hände übergehen und z. B. eine Zweigstelle von Krefeld werden.

     
  41. 14. rd

    Der Kommentar von Biene weist m.E. — unabhängig von den Inhalten der Auseinandersetzung — auf zwei Faktoren hin, die in dem fehlgeleiteten Verfahren irgendwann abhanden gekommen sind: Respekt und Empathie. Dass der Hochschulrat in dieser Form mit einer Staatsbediensteten umgeht, zeigt, dass elementare Regeln des menschlichen Miteinanders ohne Not mit Füßen getreten werden. Es ist ein Armutszeugnis.

     
  42. 13. Chewgum

    Die Hochschule geht nicht mehr weg

     
  43. 12. otto

    @4,

    artikuliere dich doch etwas verständlicher, was wünscht du dir noch genauer, was ist dir unklar oder was
    zweifelst du an dem vorliegenden Bericht an😎?

     
  44. 11. jean baptiste

    da fällt mir nur ein:
    zu Naderer, der Präsidentin schlich, Krieg, den Dolch im Gewande.

    Ohne mit der Materie vertaut zu sein, vermute ich auch mal, dass gewisse Seilschaften jetzt die Zeit reif finden,
    einen finalen Rettungsschlag zu lancieren, um aus der Klotz-Zeit erworbene Pfründe zu sichern.

     
  45. 10. rd

    @Alexis Ja, und sie ist noch sehr zurückhaltend ausgefallen.

     
  46. 9. GG

    Ich bin mal gespannt, ob das eine Unterlassungserklärung nach sich zieht. Eine Unterstellung das man nichts in der Hand hat und Behauptung das Prof. Krieg „immer wütender wird“.
    Ich glaube der Hochschulrat weiss wesentlich mehr als öffentlich bekannt ist. So ein Gremium hat verschwiegen zu sein. Auch wenn das einigen Bloggern nicht gefällt.
    Man reiche mir Popcorn…..

     
  47. 8. Niederrheinstier

    Mmuuuuuh, Hochschule kann ja so grausam sein, mmuuuuh!
    Da bin ich doch froh, mich auf meinen Weiden räkeln und den kleinen, zarten Graspflänzchen dabei zusehen zu können, wie sie nach dem Regen wieder grün werden und zu wachsen anfangen, mmuhhhh. Bald sind die Graspflänzchen bestimmt wieder groß, grün und saftig, mmuujuuuh. Und dann?
    Ja, dann gibt es endlich wieder leckeren Grünschmaus und ich fresse sie ab, mmuuuuh.
    Auch das Leben von Graspflänzchen kann so grausam sein, mmuuuuhh!

     
  48. 7. ???

    Warum lässt sich Frau Dr. Naderer dieses öffentliche bewusst respektlose, ehrabschneidende Verhalten gefallen?

    Wenn Frau Dr. Naderer nun selber die Reißleine ziehen würde, müsste sie von Herrn Prof. Dr. Aloys Krieg eine absolut positive, ehrvolle, öffentiche Verabschiedung bekommen.

    Nicht das Ansehen der HSRW erleidet großen Schaden, sondern der Hochschulrat inklusive der auslösenden Anonymen ………….. sind wir hier im Kindergarten ………… oder muss man sich so das zukünftige Verhalten gebildeter Menschen vorstellen???

     
  49. 6. Klever

    Das ist wie im Sandkasten… „wenn du mir mein Schippchen wegnimmst mach ich deine Burg kaputt“. Wahrscheinlich war das schippchen in diesem Fall eine Schippe voll Geld, welche diverse Professoren seit einiger Zeit nichtmehr im engsten Dunstkreis der Hochschule zusätzlich verdienen konnten.

     
  50. 5. Alexis

    Ist diese faktenfreie Aneinanderreihung von Behauptungen und Beleidigungen die angekündigte „wohlabgewogene Analyse“?

     
  51. 4. Biene

    An dieser Stelle möchte ich Frau Dr. Naderer ausdrücklich mein Bedauern ausdrücken, dass man sie anscheinend zu einem wehrlosen Opfer eines niederträchtigen und feigen Klüngels gemacht hat. Wehrlos, denn sie erhält keine Möglichkeit, sich öffentlich zur Sache zu äußern und dem außenstehenden Beobachter sind keine Verfehlungen oder Vorwürfe bekannt, die diesen gravierenden und ehrverletzenden Schritt des Hochschulrates rechtfertigen könnten. Die Einstimmigkeit der Entscheidung suggeriert schwerste Amtsvergehen Frau Naderers. Für mich sind allerdings verletzte Eitelkeiten im Wissenschaftsbetrieb zu vermuten, die sich in einer Fluktuation des Personals offenbaren. Das sind die einzigen halbwegs konkreten Anhaltspunkte für Außenstehende. Mit Sicherheit entsteht durch dieses beschämende und entwürdigende Verhalten des Hochschulrates ein großer Schaden für das Ansehen der Hochschule.

     
  52. 3. Markus van Appeldorn

    Aber schön ist sie, die Hochschule, das muss man sagen. Vielleicht kann man ja noch was anderes damit anfangen.

     
  53. 2. John Doe

    Was soll das denn?
    Jeder, der nicht auf Schlagzeilen bedacht ist, der hält in einem laufenden Verfahren den Mund. Wenn der Krieg das anders handhaben würde, wäre er nicht für den Posten geeignet. Natürlich ärgert man damit die Sensationspresse, aber jeder, der nicht mit dem Klammerbeutel gepudert ist, kann das nachvollziehen.

     
  54. 1. Chocolatelover

    Wann kommt der Postillon und fordert seinen Artikel zurück?