Definitiv keine Ausgangssperre

rd | 04. April 2020, 13:16 | 15 Kommentare

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  1. 15. Niederrheinstier

    @ Jean B. und B(är)
    Mmuuuh, aus irgendwelchen Gründen hat mich RD hier heute nicht weiter mit Euch streiten lassen, mmuuuh.
    Vermmuuuhtlich war da irgendein Problem mit meiner Verlinkung zum neuen DLG-MERKblatt Nr. 449 von 11/19, mmuuuh. Na, macht nix, mmuuuh! Dann halt jetzt etwas ohne diesen Link, mmuuuh:

    @ 10 Mit Verlaub, wenn jemand (auch J.B.mand) nach Hilfe schreit, dann springe ich ihm natürlich ohne langes Überlegen bei, mmuuuh. D.h., ich lese danach nicht mehr alles, was er nach seinem Hilfeschrei noch schreibt und versuche auch nicht mehr zu verstehen, was er damit meinen könnte, mmuuuuh. Denn das könnte ja auch sein Testament sein, mmuuuhschnief. Und da könnte er mich noch um so üppiger mit Kraftfutterspenden bedenken, je eher ich ihm zu Hilfe springe, mmuuuuh! In jedem Erste Hilfe Kurs wird doch gelehrt, wie sehr es auf die schnelle Hilfe ankommt und dass es nicht strafbar ist, wenn ich J.B.manden beim Wiederbeleben das Brustbein breche, mmuuuhkrack. Wenn J.B.mand gar nicht in Not ist, soll er auch keine falschen Hilfrufe absetzen und so etwas wie einen Atemstillstand vortäuschen, mmuuuhkrack, aber mmuuuhwiederbeleb!

    @ 11 Sie haben völlig recht, mmuuuh! Ich habe nie in einer Schule gesessen, mmuuuh! Weder in einer Berufsschule noch in einer Universität, mmuuuh! Nur im Stall, mmuuuuh! Früher, ich glaube das war in Sachen der noch immer nicht ganz vergessenen Missetaten der Scientology Fressers, habe ich hier auch schon einmal zugegeben, dass ich gar bildungsfern bin, mmuuuh. Irgendein Blogger namens “Bildungsferner” hat das dann später sogar zu seinem Synonym gemacht, mmuuuh. Allenfalls bin ich Autodidakt, mmuuuh. Obwohl ich Autos bekanntlich nicht besonders mag, mmuuuh. Wenn Sie bei mir tatsächlich so etwas wie Intelligenz vermmuuuhten, dann handelt es sich wohl um künstliche Intelligenz, mmuuuh. Also ich meine die Intelligenz, die mein Emmuuuuhlator meinem Gemmuuuhe immer beimisst, mmuuuh. Hat vermmuuuuhtlich der Programmierer meines Emmuuuhlators da mal reinprogrammiert, mmuuujuuh. So, wie andere Programmierer das bei Eurer Helferleins Alexa, Siri und Co. getan haben, mmuuuh. Mmuuuhkapier?

     
  2. 14. jean-baptiste

    @13. Bär
    Maisschnaps ??? ich mag ja schon keinen Klaren, wenn er aus Kartoffeln gemacht ist.
    Maisschnaps kommt bei mir (gezwungenermassen) nur mit E5 in den Tank !

     
  3. 13. Bär

    @12. jean-baptiste
    Wäre möglich oder zu sehr dem Maisschnaps zugesprochen? Auf jeden Fall hat sich der blitzgescheite Niederrheinstier bestimmt köstlich beim Schreiben von 7. amüsiert.

     
  4. 12. jean-baptiste

    @11. Bär ” mit dem Unterpflügen von Fungiziden einen Scherz mit Ihnen erlaubt hat”
    ich tippe eher auf gegorene Silage . 🙂

     
  5. 11. Bär

    @10. jean-baptiste
    Es ist wohl eher so, dass der Niederrheinstier sich mit dem Unterpflügen von Fungiziden einen Scherz mit Ihnen erlaubt hat. Das Pflügen kann teilweise gegen Pilzbefall helfen, oft aber auch nicht. Die Vermeidung ungünstiger Fruchtfolgen hilft da schon eher.
    Natürlich nur eine Vermuuuhtung, aber der Niederrheinstier hat wohl nie eine Berufsschule von Innen gesehen. Ohne ihn zu kennen, könnte ich mir den Niederrheinstier in jungen Jahren in einer Uni vorstellen. Irgendwas mit Technik oder Naturwissenschaften.

     
  6. 10. jean-baptiste

    @7. Niederrheinstier ; 8.Bär “Fungizide”
    jetzt habe ich euch schon so vorgewarnt (“Fangfrage”) und dann verhaut sogar der Stier die Frage elendigst.
    Setzen, 6 , kann ich ja wohl nicht redlicherweise sagen, denn hat jemand schon einmal einen sitzenden Stier gesehen? Nicht mal im Zoo!
    Bevor es langweilig wird, obwohl, es würde sich toll als Suchfrage in der Corona-Zeit eignen, die Antwort ist das Mutterkorn.
    In meiner Jugend noch ein echtes Problem, da es in manchen Beständen vor Allem im Roggen ziemlich viel vorkam.
    Das Mutterkorn ist die Fruchtform des Claviceps-Pilzes, der in der Ähre anstatt Körnern heranreift, und an dem noch vor 150 oder 200 Jahren nicht wenige Menschen gestorben sind.
    Das Mutterkorn ist schwarz, und übrigens der Vorläufer des LSD (klar, das brauche ich Euch wieder nicht zu erklären).
    Wurde früher auch als die Pille danach verwendet (na ja, eher viel danach, nämlich zur brutalen Abtreibung), obwohl es dann wegen Überdosierung oft auch kein Danach mehr gab.
    Bereits 5 Gramm davon sind todbringend, bei einem zarten Mädchen reichen vermutlich schon 2g aus, sie ihrem Schöpfer zuzuführen.
    @Stier “2.Fungizide durch Unterpflügen … unter die Feldgrasnarbe”
    Da haste aber wohl wegen zu viel Wiederkäuen längere Zeit in der Berufsschule gefehlt.
    Wir reden hier nicht von den schmackhaften Wiesenchampignons, die am Rande deiner Fladen wegen dem vielen Stickstoff wachsen, sondern, wie Bär schon eher bei der Wahrheit war, die Schimmelpilze, Mehltau ist da nur einer, aber wegen resistenter Sorten und intelligenter Kulturführung, nicht mehr der Hauptfeind.
    Herbizide werden wegen der Beikräuter, die die Erntekörner verunreinigen, aber auch zur besseren Regulierung des Mikroklimas im Bestand (Feuchtigkeit) eingesetzt, die Biobauern zeigen uns aber, dass sich das auch mechanisch (Striegeln, Hacken) erledigen lässt.

    Was Deine Forderung in 1. “Dauergrünland sollte niemals wieder umgebrochen werden” betrifft,
    das stimmt nur halb, wenn stark mit störenden Kräutern belegt, kann man eine Wiese gerne umbrechen und neu einsäen, aber in Feldfläche ummodeln geht natürlich nicht, und ist auch verboten.

    Reifendruckregelung wendet man nur bei modernen, sehr sctarken und schweren Maschinen an, um den Boden nicht vollkommen zu verdichten, je schwerer der Boden, je grösser deie Maschine und das Problem.

     
  7. 9. Niederrheinstier

    @8 Bär
    Mmuuuh, Bär, Du??? Klar, wegen Corona traust Du Dich jetzt wohl auf einmal aus dem Winterschlaf, mmuuuh?
    OK, aktuell hast Du den in die Jahre gekommenen DAX ein bisschen eingeschüchtert, mmuubuuuuh!
    Aber, ehrlich gemmuuuht, ich hätte Dir schon etwas mehr Mmuuumm dabei zugetraut, mmuuuh.
    Du hast es ja bisher noch nicht einmal geschafft, den alten DAX unter seinen alten Höchststand von vor dem Lehmann-Brüder-Bankrott zu drücken, mmuuuh. Schwache Vorstellung, Bär, mmuuuuh!
    Hast wohl Angst, dass ich Dir demnächst wieder so den Garaus mache wie damals, als uns die Gute Fee je drei Wünsche erlaubt hatte, damit wir uns zu streiten aufhören, mmuuuh?
    Egal, sobald dieser aktuelle Corona-Zauber wieder richtig vorbei ist, wird der Bauer mir ein Ticket für den NIEderRheinStier-Express und dessen Anschluß-ICE kaufen, um mich dann zusammen mit den drei neuen DAxen aus dem Anholter Tierpark nach Frankfurt zu schicken, mmuuuuh!
    Und dann wirst Du erleben, zu was für Höhensprüngen diese drei neuen DAXe nach ein oder zwei Jahren harten Training nach meinen Plänen fähig sein werden, mmuuuuh! Die 14000er Hürde werden die jungen DAXe in der Corona-Ende-Euphorie locker nehmen, mmuuujuuuh. Da kannst Du machen, was Du willst, mmuuuuh.
    Wart mal ab, was ich noch all für Streiche für Dich in meinem Köcher habe, wenn Du das zu verhindern trachtest, mmuuuh!

    Postmmuuuhtum:
    Das, was ich hier unter 7. geschrieben habe, heißt im Übrigen LandWIRTSCHAFT und nicht LandHOBBY, mmuuuuh. Daher musste sich der Bauer einst entscheiden, mmuuuh:
    Einen (bärenkampferprobten) Niederrheinstier zu halten oder eine Reifendruckregelanlage zu kaufen, mmuuuh.
    Mein Bauer war clever, er hat sich ohne irgendwelche Bedenken für mich entschieden, mmuuujuuhhh.
    Vor allem, weil ich es gut mit den DAXen kann, und der Bauer damit schon viel mehr Reibach gemacht, als er das je mit einer Reifendruckregelanlage an einem ohnehin schon zu schweren Traktor je könnte, mmuuuuh.
    Aber da schreib ich erst später einmal etwas zu, mmuuuuh!
    Vielleicht kann RD mal die Geschichte mit den je drei Wünschen von der Guten Fee heraussuchen, die ich hier schon vor längerer Zeit mal zum Besten gegeben habe und hier verlinken, mmuuuh? Denn diese Geschichte wird allen (außer Dir) Mmuuut geben, mmuuuh!

     
  8. 8. Bär

    @7. Niederrheinstier

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Reifendruckregelanlage

    beim Traktor

     
  9. 7. Niederrheinstier

    Mmuuuhuuu, Meister Jean B., Sie haben gerufen, mmuuuh?
    Zu Diensten, mmuuuh! Hierist meine Sicht der Dinge, mmuuuh:

    Der ganze Rummel um die Herbizide hat vermmuuuhtlich recht viel mit den beiden folgenden Sachverhalten zu tun, mmuuuuh:

    1.
    Dauergrünland sollte niemals wieder umgebrochen werden dürfen, mmuuuuh! Vor allem, weil ich doch das starke, saftige Gras dort so sehr mag, mmuuujuuuh. Und ist das Gras schön stark und saftig, dann verdrängt es die ungewollten Beiwüchse und Fungizide fast wie ganz von selbst, mmuuujuuuh!

    2.
    Fungizide ließen sich auf den schweren Böden in den Niederungen rund um Kleve auch ganz gut herbizidfrei durch Unterpflügen von 30 cm unter die Feldgrasnarbe bekämpfen, mmuuuuh! Vor allem, wenn die Fungizide vorher mit ausreichend vielen Fladen gebunden wurden, mmuujuuh. Allerdings meine ich nicht das Pflügen in der doch recht brutalen Weise, wie es heutzutage meist geschieht, mmuuubuuh. Wo der Bodendruck tief in der Furche mal zu hoch war, wächst nachher kein Getreide, kein Feldgras, keine Rübe und kein Mais mehr ganz richtig, mmuuubuuh. Vor allem nicht bei großer Trockenheit, mmuuuhdürst. Pflügen ohne zu hohen Bodendruck ist angesagt, mmuuuh (wenn ich jetzt fies wäre, würde ich mmuuuhen, dass ich da noch so ein paar Ochsen zu stehen wüsste, die eh meist nur rumfaulenzen, mmuuuhnixnutz. Tue ich aber nicht, mmuuuhnichtfies)! Stattdessen mmuuuhe ich vor, dass sich mal zumindest einer der großen Landmaschinenkonzerne auf dieser Welt für die Kosten einer problemspezifischen Programmerweiterung meines Emmuuuuhlators stark sagt, mmuuuuh! Mittels dieser Programmerweiterung werde ich denen dann schon vormmuuuhen, wie auch die schweren Böden in den Niederungen rund um Kleve mit ganz wenig Bodendruck fungizidabtötend umgepflügt werden und trotz des Verzichts auf Herbizide gute Erträge bringen können, mmuuuuh. Aber die großen Landmaschinenkonzerne haben ja nicht so richtig das Große und Ganze im Blick wie ich, mmuuuuh. Die wollen vor allem dicke Traktoren, große Mmääähdrescher, große Feldhäcksler und selbstfahrende “Pflanzenschutz(?)feldspritzen” für das verspritzen von Herbiziden verkaufen, mmuuubuuuh.
    Wo bleibt da die niederrheintypische Landromantik, mmuuuh?

     
  10. 6. Bär

    Mit Pilzbefall sind Pilzkrankheiten (beim Getreide) gemeint. Dass Fungizide, die gegen Pilze und deren Sporen eingesetzt werden, auch Insekten töten, wusste ich nicht, das ist aber das einzige Unkorrekte was in 4. steht. Unkraut und Beikraut sind Synonyme. Es geht in 4. aus dem was ich geschrieben habe eindeutig hervor, dass ich Mohn- und Kornblumen oder auch andere Unkräuter/Beikräuter nicht für unnütz halte, da sie Insekten Nahrung bieten.

    Pilzkrankheiten im Getreide: Z.B. Echter Mehltau

    Sie haben mich darauf hingewiesen, dass Ackerbrache und Blühstreifen für Insekten wichtig sind und diese sogar mit Prämien gefördert werden. Daraufhin habe ich geschrieben, das genau die Pflanzen, die auf Brachflächen und Blühstreifen zu finden sind und dort als wertvoll angesehen werden mit Hilfe von Herbiziden in den Getreidefeldern vernichtet werden. Der von Ihnen beklagte Insekten-Futtermangel ist auf den Herbizideinsatz zurückzuführen. Deshalb einen Ausgleich mit Blühstreifen zu schaffen, macht Sinn. Das habe ich aber auch nicht bezweifelt.

    Und nun noch mal zurück zur „Ausgangssperre“ für pflanzenschutzmittelspritzende Fahrzeuge. Sie werden es nicht glauben, aber selbst mir ist klar, dass nicht einfach so mit dem Spritzen auf gehört werden kann.

     
  11. 5. jean-baptiste

    @4. Bär “Unkräuter … Insektizide … Herbizide … schaden Fungizide den Bienen nicht”
    Es wäre unfair,wenn ich Ihnen darauf antworten würde, da ich sehe, dass Sie in diesem Bereich Sichtweisen hantieren, die Niemand mit Fachwissen, ob nun urkonventioneller Landwirt, oder im anderen Extrem, höchstmilitanter, mit Sachkenntnis ausgestatteter Ökofreak, verbreiten würde.
    Bevor ich mich weiter echauffiere, mbuuuuuh Niederrheinstier, bitte übernimm Du, ich will mir das nicht weiter antun.

    Übrigens, es gibt keine Unkräuter, nur Beikräuter, und gerade Fungizide können, wenn falsch angewendet, höchst vernichtend auf die ganze Insektenwelt wirken.
    Und: Nomen est omen, Insektizide , die Endung -zid stammt vom lateinischen caedere, weichen, umhauen, erschlagen, töten, tötet Insekten, wie fungizid pilztötend, bakterizid bakterientötend und herbizid krauttötend bedeutet.
    Kornblumen als Unkraut zu sehen ist wahrer Frevel.
    Übrigens, kleine Fangfrage, an welchen Pilz im Getreide hatten Sie eigentlich gedacht?

     
  12. 4. Bär

    @3. jean-baptiste Die Herbizide unter den Planzenschutzmitteln sind dazu da die sogenannten Unkräuter zu denen auch Mohn- und Kornblumen gehören von den Getreidefeldern fern zuhalten. Deswegen sind Brachflächen mit eben diesem „Unkraut“ so wertvoll. Inwieweit Insektizide, die sich gegen andere als Schädlinge klassifizierte Insekten richten den Bienen den Garaus machen oder ob dies sich vermeiden lässt indem nur zu bestimmten Zeiten gespritzt wird ist noch eine andere Frage. Den Pilzbefall beim Getreide zu stoppen macht sicherlich Sinn und im günstigsten Fall schaden Fungizide den Bienen nicht. Mischungen verschiedener Pestizide sind für Bienen nicht harmlos.

     
  13. 3. jean-baptiste

    @2. Bär ” pflanzenschutzmittelverspritzende Fahrzeuge ”
    Weniger Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist natürlich immer löblich, aber regelgerecht angewendet sind sie nicht der Hauptgrund für Insekten- und Bienen-sterben.
    Ausserdem, Verzicht auf Fungizide im Getreideanbau bringt unsere eigene Existenz in Gefahr.
    Monokultur, Mangel an Futterangebot über die ganze Saison hinweg, und natürlich die Varrhoa und andere Parasiten machen den Bienen die Existenz streitig.
    Was meinen Sie, weshalb Blühstreifen und Ackerbrache sogar mit Prämien gefördert werden ?

     
  14. 2. Bär

    Eine Ausgangssperre für pflanzenschutzmittelverspritzende Fahrzeuge wäre nicht schlecht. Zusammen mit den geringeren Autoabgasen könnte das die Gelegenheit für Bienen sein mal wieder auf den grünen Zweig zu kommen.

     
  15. 1. jean-baptiste

    Von wegen 1,5m Abstand untereinander, sogar herunterskaliert auf ihre Körpergrösse riskieren die Mädels jede ein saftiges Bussgeld.
    Aber Sie könnten denen ja auch einmal helfen, und wenigstens den Bewuchs in der Flugschneise kurzschneiden.